Wenn sie Recht hat, hat sie Recht.

Die Frau Lorelei
wie schnell der USB 2.0 CardReader seine Daten über den USB 2.0-Port auf den Rechner schaufelt, wenn zwischen ihm und dem Rechner kein USB 1.0-Hub hängt …
Naja, Burgfräulein creezy eben …
at 11:55 4 comments
Labels: null-eins-null
steht neben meinem Hotelzimmer und bewacht meinen Schlaf.
Für Euch also ab sofort Burgfräulein creezy.
at 00:15 2 comments
Labels: dies und das
Das Tagesschau-Blog-Online-Telegramm zur Europawahl.
at 07:40 0 comments
Labels: große weite welt
Ein erster subjektiver Bericht nach drei Tagen mit der Pentax K7 in denen ich leider deutlich weniger zum Fotografieren gekommen bin, als ich es mir gewünscht hätte.
Meine persönliche Historie vorne weg: Ich habe die letzten Jahre ausschließlich mit der Pentax istDs fotografiert. Sie ist eine Kamera mit der ich bis heute sehr zufrieden bin, die gut in meiner Hand liegt, natürlich kann man bei ihr über zu wenig (immerhin 6 Mio) Megapixel stöhnen (ich belichte meine Aufnahmen nur sehr selten auf 3,90x2,60 m aus, das habe ich mir schon aus Kostengründen gekniffen), einen zu langsamen Autofokus bemängeln (wenn ich wollte, habe ich sehr gute Freestyle-Frisbee-Aufnahmen auch mit einem „langsamen“ Tamron 28-320 DI gemacht. Fotografen haben früher ohne Autofokus sehr gute Sportfotografien hinbekommen, man darf sich ruhig auch mal als FotografIn entwicklen (und bewegen).) Alleine Antishake hätte ich gerne an der istDs gehabt. Aus privaten gesundheitlichen Gründen. Und natürlich möchte man nach vier Jahren in denen sich im DSLR-Bereich viele sinnvolle (und ungefähr genauso viele weniger wirklich sinnvolle) Neuerungen ergeben haben, mit diesen irgendwann einen Schritt weiter gehen.
Diese Entscheidung stand bei mir an und ich habe mit einer Kaufentscheidung gewartet bis die ersten Informationen zur K7 rauskamen. Ohne Zweifel eine sehr attraktive Kamera, dennoch habe ich mich entschieden, mir zunächst die Pentax K20D zu kaufen und für die Preisdifferenz zur neuen K7 mir ein lichtstärkeres Objektiv anzuschaffen. Unternehmerischer finanzieller Pragmatismus. Mehr nicht. Das einzige Argument, was für mich immer gegen die K20D gesprochen hatte, war ihre Größe. Das kleinere Gehäuse auf den ersten Blick – ohne sie zu diesem Zeitpunkt – in der Hand gehabt zu haben, sprach natürlich für die K7. Aber da ich wiederum – momentan – kein wirklich hohes Interesse an einer Filmfunktion, ergo Liveview an einer Spiegelreflexkamera habe (primär will ich nun mal fotografieren) und jeder Autofokus für mich nach der istDs schneller ist, waren auch hier die angekündigten Neuerungen und Verbesserungen gegenüber der K20D zum jetzigen Zeitpunkt keine allzu relevanten Argumente für mich.
Also habe ich eingekauft, ich brauche eine zweite Kamera kommende Woche für einen Job und habe ziemlich unverhofft auch letzte Woche das Paket mit der Testkamera von Pentax erhalten. So sitze ich hier jetzt also mit zwei – für mich – nagelneuen Kameras, als auch den beiden Pentax DA* 2.8er SDM-Zooms, die sowieso alles schneller machen, was vorher bei mir Standard war. Ob sie auch alles „schneller und schärfer“ machen, das sei noch dahin gestellt. (Ganz ehrlich schreie ich hier gerade nicht „hip hip hurra!“, will aber erst mal meine eigene Inkompetenz ausschließen bevor ich mich verhalten bis negativ äußere.) Demzufolge kann ich aus logischen Gründen keine Vergleichsäußerungen treffen, inwieweit der eine Autofokus schneller, schöner, bunter, weiter schießt. Ich kann nur einen Umstieg von einer istDs auf eine K7 beschreiben und nachvollziehen und natürlich gibt es hier einen fühlbaren Unterschied – den kleineren Schritt von der K20D zur K7 müssen andere vergleichen.
Ich habe die Pentax K7 ausgepackt, in die Hand genommen und sie war es! Diese Kamera legt sich einem in die Hand als hätte sie nur darauf gewartet. Die Knöpfe sind im Vergleich zu Pentax K20D neu angeordnet. Wie ich finde, deutlich klüger und ergonomischer. Die Knöpfe sind momentan der Hauptgrund, warum ich mich in die K20D nicht Hals über Kopf verliebe. Ich muss gucken und überlegen, wo ich was finde – was natürlich auch mit an der für mich logischen Umstellung von zwei Rädern für Zeit- und Blendenwahl liegt, die istDs hatte da bekanntlich nur eines. Mir ist sehr bewusst, dass ich mir da auch selber im Weg stehe. Der Unterschied vom kompletten Metallchassis der Pentax K7, das sie nun noch wasserdichter und robuster gegenüber der Pentax K20D macht, ist da – aber ehrlich gesagt nicht so fühlbar. Ich wüsste nicht an welchem Punkt, welcher Stelle ich da nicht jederzeit der K20D vertrauen würde. Die Kamera indes finde ich optisch absolut attraktiv, kein Bubbledesign, klare Linien. Das mag einer altmodisch nennen, ich finde es schick und zeitgemäß. Diesen „in der Hand haben und nicht mehr los lassen wollen“-Effekt haben bis jetzt fast alle beschrieben, denen ich die Kamera in die Hand gedrückt habe.
Auch die Software ist völlig neu strukturiert, ich empfinde den Umbau anwenderfreundlich und logisch. Dazu sei gesagt, uns wurden die Kameras ohne Manual in die Hand gegeben. Mit etwas Ruhe hat man die wichtigen Punkte drauf, auch wenn die mitgelieferte Firmware Version 0.00 (!) gefühlt noch nicht ganz rund läuft. Pentax hat uns hier aber die neueste Version in ca. zehn Tagen angekündigt, die auch der Kamera ein völlig anderes Rauschverhalten mit auf den Weg geben soll. Insofern kann man diesen Punkt zur Zeit getrost unkritisch sehen. Durch die neue Filmfunktion ist das Menü natürlich etwas umfangreicher geworden. Ich glaube fest daran, dass „neue“ Pentaxfotografen sich hier sehr schnell zu Hause fühlen werden, wir alten Pentax-Menü-Gewöhnten müssen uns umstellen, ganz klar. Aber ganz ehrlich, das ist nichts was nicht an einem ruhigen Nachmittag verinnerlicht werden kann. In der Summe fühle ich mich heute mit der Kamera aber wohler als mit der K20D – für mich ist das alles stimmiger.
Mich überzeugt der neue Vierwegregler; der ist jetzt viergeteilt und greift direkt auf die Funktionen Weißabgleich, Blitzmodus, Serienbildfunktion etc. zu. Das heißt der vorherige Druck auf die FN-Taste ist gestrichen, weil auch diese gestrichen wurde im Kameradesign. Saß rechts vorher in dem Menü die ISO-Einstellung, gibt es hierfür heute einen Knopf oberhalb des Anschalters, im Menü sind dafür die Filterfunktionen eingezogen – jut, wer es braucht. Aber diese Lösung und Anordnung finde ich absolut optimal und intuitiv. Wer eine Weile mit der Kamera fotografiert hat, der nimmt das Auge vermutlich nicht mehr vom Sucher, um hier die Einstellung vorzunehmen.
Diese neue Lösung – so gut ich sie einerseits finde – bringt aber wiederum für mich den größten Minuspunkt der Pentax K7 mit – und ich sage ganz deutlich, das wäre auch das Hauptargument für mich gegen einen Kauf: ich fotografiere immer in SEL und verstelle den Spot im Sucher, ich fotografiere nur so. Das ist für mich die erste Einstellung, die ich an einer Kamera an Funktion einstelle. SEL und dann im Vierwegregler die Richtung bestimmen. So landet man aber jetzt eben im Filter-Modus. Will ich indes den Spot verstellen, muss ich immer zuerst die ok-Taste drücken. An dem Punkt muss ich sagen, haben die Pentax-Leute nicht um die Ecke gedacht – weil professionellere Fotografen eben auf diesen Gesichtserkennungs-, Black&White-Modus-Kram pfeifen, dafür fotografieren sie in RAW und regeln den Rest in der Dunkelkammer auf ihrem Rechner. In dem Punkt als ist die Verbesserung eine Verschlimmbesserung und für mich nicht akzeptabel. (Edit: Diesen Kritikpunkt hat Pentax sehr schnell eliminiert. und kann somit ignoriert werden.)
Das Modusrad hat jetzt einen Verstellschutz bekommen, man muss einen Knopf drücken bevor man das Rad verstellen kann. Als wir gestern darüber diskutierten, gab es diesbezüglich alle Auffassungen von „nicht notwendig, nervig da jetzt einen zusätzlichen Knopf zu drücken“ bis „doch, ist mir schon mal passiert, dass sich das Rad verstellt hat, finde ich daher gut.“ Das sich das Rad generell schwieriger drehen lässt als das der K20D, ist es für mich ein verzichtbares Gimmick.
Liveview wird mit einem Knopfdruck im Gehäuse angeschaltet. Für mich im Fotografiermodus keine Option, ich liebe den Sucher. Sinnvoll ist sie natürlich absolut, wenn gefilmt wird. Aber solange geht sie bei mir schlafen.
Ganz schlimme Design-Inkompetenz: die neue Trageriemenhalterung, nicht mehr im Gehäuse eingefasst, sondern kleine silberne Aufhängungen mit Filzlappen gegen das Klappern geschützt. Gut, mag sein, dass Pentax hierfür noch den Super-Duper-Trageriemen ausliefert, der der ganzen Sache eine sinnvolle und schicke Lösung angedeihen lässt. Im Moment aber habe ich Elemente an einer Kamera, die im Zweifelsfall klappern – und das als Neuerung an einer Kamera, die erstmals mit Videofunktion und somit einem zudem noch sehr guten Mikrofon daher kommt. Entschuldigung?! Darüber hinaus muss man jetzt Bänder durch drei Laschen ziehen, mir war schon das Gefummel mit nur einer, die Variante eine zu viel. Insofern vergebe ich für die Aufhängung jetzt erst mal Null von 100 möglichen Punkten. Schön dagegen die Öffnung vom SD-Kartenfach, einfach mit Daumendruck nach vorne schieben: offen. Macht einen sehr stabilen in sich ruhenden Eindruck, ich bin überhaupt keine Freundin der „den Nippel durch die Lasche ziehen“-Variante der K20D.
Soviel von mir für heute und die nächsten Tage. In denen ich aber die K7 intensiver testen kann als in den vergangenen Tagen – und darauf freue ich mich sehr! Ich bin übrigens sehr, sehr angetan von der Videofunktion, hohes Spaßpotential und sie wird wohl den einen oder anderen Fotografen auf völlig neue kreative Wege geleiten. Es gibt aus jetziger Sicht sehr gute Gründe für den Kauf einer Pentax K7, finde ich ganz ehrlich, die Videofunktion und wie sie gelöst ist gehört unbedingt dazu (und ich bin eigentlich keine Filmerin) aber noch ärgere ich mich nicht über meine Kaufentscheidung für die K20D. Noch hat nichts richtig weh getan! Mal gucken …
at 13:32 6 comments
Labels: photography
und auch sonst lauter nette kleine tägliches Vampircomics: fontflatter
at 12:00 0 comments
Labels: humor for today
DAS ist natürlich auch ganz klar ein Wahlargument: Mal ehrlich. Für jedes Kreuz neben „CDU“ auf dem Wahlzettel tötet Gott ein Kätzchen. Scytale.Names-Plädoyer gegen und für die eine und andere Partei. Gut, wir Internet-Schwerverdächtigen landen wohl irgendwann bei den Piraten.
Was ich persönlich eingestehen muss, ich hatte hinsichtlich der Ermittlungen gegen SPD-Politiker und Partei-Fachexperten für Kinderpornografie Jörg Tauss wenig Einblick und habe im Grunde im Innern ein klitzekleines bisschen auf staatsanwaltliche Arbeit vertraut und den Mann in mindestens einer Ecke meines Denkens vorverurteilt. Wahrscheinlich weil ich in einem dummen, unkritischen medialen Moment nicht richtig aufgepasst und mich habe einlullen lassen. Ich denke anders darüber, nachdem ich diesen Links in oben verlinkten Blogpost gefolgt bin. Tauss‘ persönliche Stellungnahme ist nämlich so unrealistisch nicht. Man kann sich in Themen, die eine kriminelle Grundlage haben, keine Fachwissen aneignen ohne sich die Hände selber schmutzig zu machen. Das geht nicht. Kein Polizist überlebt als verdeckter Ermittler ohne kriminelle Handlungen vorzunehmen:
Lasst euch da nicht von vermeintlichen „die-sind-auf-unserer-Seite“-Nachrichten täuschen: Die SPD ist, was das Internet angeht, genauso verkalkt wie ihr schwarzer Gegenspieler.
Es gibt zwar Lichtblicke wie den Herrn Tauss (bei dem man, bevor man ihn für pädophil hält, sich erst mal überlegen sollte, ob da vielleicht was inszeniert war oder einfach mal seine Sicht der Dinge lesen), aber es bräuchte mindestens zwanzig Tausse, allein um die inkompetente arrogante Unkerei von Dieter Wiefelspütz aufzuwiegen.
Ich gehe jetzt duschen, dann wählen. Bestimmt nicht CDU, SPD oder FDP. Den Rest entscheide ich vor Ort. Ein bisschen Internet-Kompetenz in einem europäischen Parlament kann nicht schaden. Wir leben im Jahr 2009 n. Chr.
at 09:42 0 comments
Labels: große weite welt
Ich habe kurz ohne viel TamTam den Sound vom K7-Auslöser aufgenommen:Download pentax - K7shutter
Hier im Vergleich der Auslöser von der Pentax K20D:Download pentax - K20dshutter
at 13:18 7 comments
Labels: photography
Gestern bin ich mit Talytha wieder zur Tierärztin gefahren, ihre Allergie ist leider zurück gekommen. Diese Mal dummerweise bei einer Futtersorte, die sie früher problemlos vertragen hatte. Tierarzthelferin und Tierärztin grinsten breit als sie Tally sahen– und eigentlich war ich abgemeldet. Als sie der Tierärztin dann auch noch bei der Untersuchung freundlich über die Hand schleckte, hatte ich kurzfristig Sorge gleich in Formalin eingelegt zu enden, damit die neue Talytha-Besitzerübergabe problemlos über die Bühne gehen könnte, denen ist natürlich auch klar, dass ich Tally (und Nishia und Lino) nur über meine Leiche hergebe. Sehr großes Entzücken bei der Ärztin.
Talytha selber war auf dem Weg zur Ärztin von immer größer werdenden Selbstbewusstsein – sie hatte sogar noch im Taxi ein fröhliches Lied auf den Lippen. Im Wartezimmer indes habe ich ihr die ganze Zeit den Bauch gestreichelt und wir (ich auch!) sind fast beide entspannt eingeschlafen. Will sagen: ich bin noch nie mit einer Katze so relaxt zum Tierarzt gegangen. Zum Abschied maunzte sie noch fröhlich der Tierärztin wieder „meooowwww“ zu, was diese mit zärtlichen Blicken in Richtung Katzenkorb quittierte.
Aber: als ich gestern Tally in den Korb packte, hatte das Nishia mitbekommen und war dementsprechend aufgeregt bis sehr entsetzt und wollte natürlich unbedingt mit uns kommen. Sie saß immer noch vor der Tür als wir wieder kamen und ich kann mir vorstellen, was sich Lino in der einen Stunde alles anhören musste. Heute weicht mir Nishia nicht vom Hintern, hat ihr Schoß-Abonnement in Anspruch genommen und guckt mir stundenlang begeistert schnurrend in die Augen. Entweder signalisiert sie mir große Dankbarkeit, dass ich ihr die kleine bunte Katze wieder mitgebracht habe oder aber, sie bettelt gerade darum auch einmal so einen Ausflug machen zu wollen …
… was darauf schließen ließe, dass es mit der Katzenkommunikation bezüglich Tierarztbesuche wohl doch noch nicht so weit gestellt ist. Oder aber doch und sie würde jetzt auch gerne mal die Droge kosten, auf deren Trip Talytha die nächsten zwei Wochen sein wird.
at 16:29 0 comments
Labels: tieffliegende fellträger
Unabhängig von der An- oder vielmehr Abwesenheits-Diskussion von FDP-Europawahlwunschkandidatin Silvana Koch-Mehrin, ist es in der Folge sehr spannend zu sehen, wie sich diese Frau einerseits der Presse ganz klar als Mittel ihrer Wahl bedient – wie kaum eine andere Politikerin in diesem Land. Andererseits aber, wenn von dieser Seite kristallklare Kritik an ihrer politischen Arbeit erfolgt, sie versucht, respektive ihre Anwälte versuchen, das Recht auf Presse- und Meinungsfreiheit juristisch auszuhebeln. Der zapp-Beitrag sagt alles:
fixmbr hat den Aktionismus von Frau Frau Koch-Mehrin zu denen ihr gegenüber vorgebrachten Vorwürfen ausführlich recherchiert.
at 11:04 1 comments
Labels: große weite welt
Unverhofft kommt oft. Gerade steht der UPS-Mensch in der Tür und fast hätte ich sie nicht aufgemacht, weil Mama ja immer gesagt hat, fremden Männern soll ich die Tür nicht aufmachen. Der war aber fremd und nett und überreichte mir ein Paket von Pentax. Ich darf jetzt vier Wochen die kleine schwarze neue Pentax K7 testen! Mit – das finde ich sehr charming – noch nicht janz finaler Software, die aber im Schreiben für sehr bald avisiert ist und ‘nen T-Shirt sowie Basecap auf dem … Pentax steht.
Das Ganze sehr unbürokratisch ohne viel Ankündigungs-TamTam – finde ich sehr sympathisch. Dran an der Kamera ist das neue überhaupt überhaupt nicht mehr inkontinente Kit-Objektiv 18-55 WR, jetzt neu mit internen roten Ring. Pentax ist da ziemlich cool im Understatement (kleiner Witz für Canonisten-Insider).
Ich habe jetzt aber trotzdem erst mal das 2.8er 16-50 ran gepackt. Feststellung Nr. 2: die Kamera kann fotografieren. Die Info und das Histogramm schwenkt sie automatisch ins Hochformat bei selbiger Aufnahme.
Feststellung Nr. 1: diese Kamera ist vom Anfassen her mit Abstand millionenmal sexier als alles, was ich mal in der Hand hatte aus dem Metier (und ich finde die k20d schon gerade ganz klasse). In der Größe hat sie wieder istDs-Niveau, was ich persönlich sehr gut finde – das mögen große Männerhände anders sehen. Das Chassis ist … wie ein sehr trockener Champagner der Spitzenklasse. Die Knöpfe mussten wegen dem größeren Display neu aufgeräumt werden, das sind sie gefühlt recht ergonomisch logisch. (Pluspunkt gegenüber der k20d).
Mist, die Lieferung bringt mir das ganze geplante Tagesprogramm durcheinander! Bringt aber auch ordentlich Spaß in den Tag!
Apropos Anfassen, ich weiß ja, was Ihr wollt. Habe zwar die nächsten Tage wenig Zeit, auch weil ich nächste Woche die Neue fotojobtechnisch testen werde (ich bin vielleicht die erste Knipsmaus, die mit der k7 Geld verdient) – aber wer sie von den hier lesenden Berlinern unbedingt mal anfassen und angucken möchte, ein Angebot: ich setze mich mit ihr diesen Samstag, 6.6.2009 um 17:00 Uhr ins ruz, Auguststraße 63 – das ist der Laden in dem wir DFN-Leute mal mit TeKaDe gesessen haben.
at 10:49 11 comments
Labels: photography
sieht ja sehr neckisch aus, die neue Pentax K7 im Videoaufzeichnungsmode …
at 09:16 0 comments
Labels: photography
einen medizinischen Bericht in dem vorab Folgendes steht:
„Dieser Bericht wurde unter Beteiligung externer Sachverständiger erstellt. Externe Sachverständige, die wissenschaftliche Forschungsaufträge für das Institut bearbeiten, haben gemäß § 139b Abs. 3 Nr. 2 Sozialgesetzbuch – Fünftes Buch – Gesetzliche Krankenversicherung „alle Beziehungen zu Interessenverbänden, Auftragsinstituten, insbesondere der pharmazeutischen Industrie und der Medizinprodukteindustrie, einschließlich Art und Höhe von Zuwendungen“ offenzulegen. Der Herausgeber hat von jedem der Sachverständigen ein ausgefülltes Formular „Darlegung potenzieller Interessenkonflikte“ erhalten. Die Angaben wurden durch das speziell für die Beurteilung der Interessenkonflikte eingerichtete Gremium des Instituts bewertet. Es wurden keine Interessenkonflikte festgestellt, die die fachliche Unabhängigkeit im Hinblick auf eine Bearbeitung des vorliegenden Auftrags gefährden.“
Soviel zur Unabhängigkeit von Sachverständigen, deren Spezies man künftig in der Wirtschaft immer seltener sehen wird. Vor einiger Zeit sah ich einen Fernsehbericht in dem eine durch einen ärztlichen Kunstfehler massgeblich geschädigte Patientin seit drei Jahren auf die Verhandlung wartet, weil der Verhandlungstermin immer wieder verschoben wird, da (damals) der bereits 13. benannte Gutachter letztendlich doch keine hinsichtlich seiner pharmazeutischen Unbefangenheit zweifelsfreie Offendarlegung beibringen konnte. Dafür reicht es übrigens als Medizinstudent einmal auf Kosten eines Sponsoren zu einem Symposium eingeladen worden zu sein. Dazu ruhig lesen: „Wie Opfer von Ärztepfusch hingehalten werden.“
Und das ist etwas, woran wohl viele Prozesse dieser Art in Deutschland letztendlich scheitern, so der Tenor dieses Berichts. Dürfte vielen von uns so nicht ganz klar sein. Da bin ich doch sehr froh, dass das Institut, das oben sich so selbstbewusst verhält, ganz andere Erfahrungen zu machen scheint. Wer Spuren von Ironie im letzten Satz gefunden hat, darf sie inhalieren.
at 04:15 2 comments
Labels: große weite welt
[…] acht Milliarden Menschen feiern in der Hauptstadt 60 Jahre ein Papier, das man im 61. kaum noch wiedererkennen wird, wenn es so weitergeht. (Deswegen schreibt man das von altersher auch besser auf Steintafeln.)
Meister kid37 eben.
at 08:46 0 comments
Labels: blogfreaks
Ich habe ein besonderes Talent: Sonnenbrille verlieren (wie andere Leute Regenschirme) und Sonnenbrille schreddern (wie andere Leute Stoßstangen). Neulich wieder meine letzte 9.99 € (ich weiß schon, warum mir nur noch solche Teile ins Haus kommen) aus-der-Dogerie-Brille gekillt, heute im Supermarkt wieder so ein 08/15-Modell gegriffen (ich brauche sie nicht mal mehr aufsetzen, denn die Auswahl der „Ich-bin-keine-Puck-die-Stubenfliege“-Brillen ist ja pro Ständer auf maximal zwei Modelle pro Saison beschränkt) gegriffen. 9,99 € bezahlt, nach Hause getragen, da festgestellt, dass das irre Plastikteil am Rahmen doch mit einem Extra-Schlüssel abgemacht werden möchte.
Geseufzt.
Beim nächsten Gang aus dem Haus 10 Minuten später noch mal am Supermarkt vorbei gefahren, mich an die Kasse gestellt und der Kassiererin gesagt, dass ich das Plastik-don't-steal-me-Dingens ohne Hilfsutensil nicht abbekomme. Guckt sie mich komisch an, zieht das Ding mit offensichtlicher Gewalt vom Rahmen, gibt sie mir zurück und grinst etwas suffisant. „Wir haben dafür keine Schlüssel.“
Nehme ich die Brille entgegen, entferne mich zwei Schritte von der Kasse, gucke mir die Brille an, den Kratzer auf dem Bügel, der weiß ist ungefähr dort, wo diese Plastiksicherung auf ehemals schwarzem Metall saß und gucke mir an, wie der Bügel nur noch auf halb Neun in der Verankerung sitzt. Drehe mich um, halte ihr die Brille hin und gucke auch mal testweise suffisant, meine dabei „Die können Sie jetzt gerne wieder haben, vielleicht in Zukunft doch mal nach dem Schlüssel gucken?“
Dann fragte Sie mich, ob ich den Bon dabei hätte – das war der Moment indem ich sie gefragt habe, ob ich ihr jetzt doch mit dem nackten Hintern ins Gesicht springen soll?
Und das war nur das letzte sehr komische Erlebnis im deutschen Handel, diese Woche. Da war noch die Nummer bei Monochrom „Haben Sie diesen sündhaft teuren Fotoequipmentrucksack auch in der einen Nummer kleiner? (Sie haben den dort üblicherweise, ich weiß das.) Antwort: „Nein.“ Auf ein „Aber wenn Sie möchten, kann ich Ihnen den gerne bestellen.“, habe ich zehn Minuten lang gewartet, ich habe die Verkäuferin auch lange angeguckt, freundlich angeguckt, dann komisch angeguckt. Ich hatte keine Lust ihr den Satz zu soufflieren, ich stand in dem Laden war bereit mehr dafür auszugeben als online, war bereit zu warten, war bereit noch einmal wiederzukommen. Dann bin ich gegangen und habe das Geld Amazon in den Hals geschmissen.
Und auch das war noch nicht alles … sollen sie doch alle Pleite gehen in ihrer strunzdummen Unfähigkeit, den Kunden als den zu erkennen, der ihnen ihr Einkommen sichert.
at 18:32 3 comments
Labels: große weite welt
da gibt es noch Menschen und Regierungen mit Hirn und Rückgrat:
Wikipedia verbannt Scientology-Artikel wegen jahrelanger Manipulation.
Frankreich droht Scientology mit Auflösung.
at 12:18 0 comments
Labels: große weite welt
Ihr erinnert Euch sicherlich an den Spendenaufruf neulich hier im Blog für Christiane? Das Geld, viel Geld, ist angekommen und hat ihr, wie sie selbst schreibt, bei den Beerdigungskosten sehr geholfen. Ihr Mann, Patrick, ist am 15.5.2009 eingeschlafen, sie hat seine Asche seinem Wunsch gemäß in den Bergen verstreut.
Vielen Dank an alle, die von hier aus mitgeholfen haben!
at 11:28 0 comments
Labels: abschied, blogfreaks
spricht netzpolitik.org aus. Meine Leseempfehlung der Woche.
at 11:13 0 comments
Labels: blogfreaks, große weite welt
Eure Krankenkassen, die eine früher, die andere später, werden Euch in der nahen Zukunft als besondere Leistung verkaufen wollen, für Euch einen Arzt in Eurer Nähe zu finden, bei dem ihr einen schnellen Termin und diesen ohne jegliche Wartezeit bekommt. Dies wird Euch verkauft werden als besonderer „Privatpatientenservice“ für Euch, die Ihr nur Kassenpatienten seid.
Der Hintergrund diese besonderen Geschenkes der Kassen an Euch ist ein betriebswirtschaftlicher. Sie schließen Verträge mit Ärzten im regionalen Umfeld ab, müssen dafür insgesamt weniger zahlen weil sie ein gewisses Spektrum der Behandlung definieren und beispielsweise Kosten für Transportgebühren wegfallen. Der Arzt oder das Ärztezentrum erhält dafür das sichere Brot der ihm von der Kasse zugewiesenen Patienten. Dieser Arzt hat wiederum ein sehr großes Interesse daran, Euch eine Behandlung zukommen zu lassen, die dem Wertemodell Eurer Krankenkasse entspricht. Er wird auch ein Interesse daran haben, Euch nur an Kollegen zu überweisen, der/die von Eurer Kasse auch nach gleichem Modell honoriert werden, denn das wird Vertragsbestandteil zwischen ihm und Eurer Krankenkasse sein. Er wird praktischerweise nur Medikamente oder Heilbehandlungen verschreiben, die die Kasse von vorneherein als bezahlungswürdig ansieht. Euch wiederum wird die Krankenkasse mit besonderen Bonuszahlungen ködern, wenn Ihr Euch auf dieses neue Modell der Arztzuweisung einlasst.
An dieser Stelle möchte ich auf ein sehr besonderes Gut hinweisen, das in Deutschland existiert und weswegen viele Patienten in anderen Ländern und Kontinenten auf uns deutsche Patienten sehr neidisch sind: Das Modell der freien Arztwahl.
Und genau diese freie Arztwahl wird mit diesem Modell seitens Eurer Krankenkasse hintenrum ausgehebelt. Und glaubt mir, auch wenn Ihr Euch jetzt mit dem Thema noch nicht beschäftigen müsst oder wollt, Ihr werdet das nicht wollen in Eurer Zukunft: zu einem Arzt gehen müssen, der zwar günstiger ist für die Kasse, Euch aber unter Umständen nicht mehr die Behandlung mehr zukommen lassen kann, weil ihm Verträge mit den Vertragspartnern eine für Euch wichtige individuelle Therapie schlicht nicht mehr gestattet. Auch bedeutet es nicht automatisch, dass ein Arzt qualitativ ein besonders guter Arzt sein muss, nur weil Eure Kasse ihn zu einem ihrer Vertragsärzte macht.
Lasst von solchen Modellen bloß die Finger! Werft Euer Recht auf freie Arztwahl nicht für ein paar Kröten mehr weg! Eine für die Krankenkasse günstige Behandlung kann eine sehr gute sein, sie muss es aber nicht zwangsläufig. Denn Eure Gesundheit ist so individuell wie Ihr das seid. Und Ihr solltet immer Euch das Recht herausnehmen zu dürfen, Euren Arzt gegen einen mit mehr Kompetenz oder auch nur Interesse an Euch als Patient auszutauschen.
Unter Umständen ist der Facharzt mit langen Wartezeiten und vollem Wartezimmer doch der bessere Facharzt für Eure Krankheit. Und unter Umständen lohnt es sich auch für einen guten Arzt drei Bezirke, in die nächste Stadt oder aber auch ins nächste Bundesland zu fahren. Daher solltet Ihr Euch niemals in Eurem Recht auf freie Arztwahl von Eurer Kasse beschneiden! Und derartige Offerten Eurer Kasse freundlich aber bestimmt ablehnen.
at 09:00 0 comments
Labels: große weite welt
Eine alte Dame sitzt in ihrem Schaukelstuhl auf der Veranda, als plötzlich eine gute Fee erscheint und ihr die Erfüllung von drei Wünschen gewährt.
Als erstes wünscht die alte Dame wieder jung und schön zu sein. Die Fee wedelt ein wenig mit ihrem Stab und im Schaukelstuhl sitzt ein schönes, junges Mädchen.
Als zweites wünscht sich die Dame ein Schweizer Bankkonto mit zehn Millionen Franken darauf. Die Fee wedelt mit ihrem Stab und überreicht ihr einen Kontoauszug.
Während die Dame über ihrem dritten Wunsch grübelt, fällt ihr Blick auf ihren Kater, der zu ihren Füßen sitzt, und sie wünscht sich, dass die Fee das Tier in einen Prinzen verwandelt, welcher der wahre und einzige Mann ihres Lebens sein soll.
Die Fee wedelt ein letztes Mal mit dem Zauberstab und verschwindet. Vor der Dame steht der schönste Mann, den sie jemals erblickt hat. Ihr Herz beginnt wild zu pochen, als der wunderbare Jüngling ihre Hände in die seinen nimmt und seinen Kopf zärtlich zu dem ihren herabneigt, glaubt sie doch, er würde sie jetzt küssen. Doch stattdessen flüstert er ihr ins Ohr: “Na, tut es dir jetzt leid, dass du mich letzte Woche hast kastrieren lassen…?!”
Von Frau Syberia in den Kommentare des Taubenvergrämers
at 12:00 2 comments
Labels: blogfreaks, tieffliegende fellträger
jetzt doch mal im Ernst! Wie kann man jemanden für Rostbratwurst Reklame machen, der bewiesenermaßen schon mehrfach an einem Penis-Bruch laborierte?
at 20:00 4 comments
Labels: große weite welt
liest hier zufällig ein spendables deutsches Food-Magazin mit, das mir einen Ausflug zur blogHer food im September nach San Franzisco spendieren möchte? Ausführliches berichten und fotografieren von vor Ort wird garantiert geliefert, online und meinethalben später auch noch mal offline für die Printversion.
Ja, ich bin in diesem Punkt käuflich, fürchte ich! (Und zwecks blogher auch ziemlich weiblich). Dafür bin ich aber im über Food, Essen und Trinken und Blogger schreiben und fotografieren gut!
Also nur falls sich bei Euch in den Redaktionen niemand finden sollte …
at 09:00 3 comments
Labels: blogfreaks, dies und das
(schlimmes Überangebot nach vier Tagen krank im Bett an TV-Variationen:)
Beautyfood
at 13:04 0 comments
Labels: dies und das
das war also mindestens eine Meerschweinchengrippe wenn nicht eine ausgewachsene Zwergwildschweingrippe. Hatte ich lange nicht mehr, so einen kapitalen mir-nichts-dir-nichts-Umstürzer in die Horizontale, nachdem ich jetzt am vierten Tag betont langsam wieder den Kopf frei kriege. Mensch, ich hatte nicht mal mehr Zeit an ein „Hühnersuppe wäre jetzt gut!“ überhaupt noch zu denken, geschweige denn welche zu machen.
So ganz subjektiv sind mir solche Ausfälle im Winter deutlich angenehmer als im Sommer. Sonne ist ja wohl das Letzte, was man bei so ‘ner bronchialnasalen Gonzo-Aktion braucht. Und nun gehe ich gleich noch die ärztliche Wirtschaft anregen, denn Ohrenschmerzen braucht auch kein Mensch. Ganz evil, hatte ich ewig nicht, brauche ich nicht, will ich auch nicht. Und so was von „thanks heaven“ dass ich diese Woche nicht fliegen muss.
Vielen lieben Dank an Frau Generator für die Care-Versorgung! Und merci für Eure guten Wünsche!
at 11:46 0 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
ich habe jetzt auch dieses Schweinedingsda …
at 18:38 11 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
heute als Tester/in für die neue Pentax. Morgen hat zuerst mein Bruder Geburtstag, dann ist Pentax-Tag. In der Hauptsache hat aber mein Bruder Geburtstag.
Bin ‘nen bisschen doll uffjerecht.
at 08:36 0 comments
Labels: photography
die können mit Helge Schneider nichts anfangen. Dazu gehöre ich überhaupt nicht. Ich kann auf seinen Witz. Nicht immer übrigens. Würde er, vermute ich, aber auch gar nicht wollen. Dafür ist sein Spektrum nämlich doch erstaunlich weit im schräg sein. Vorhin hat er in irgendeinem Programm nach einer irgendwie launigen Laudatio von Hape Kerkeling, mit dem ich wiederum nicht so viel anfangen kann (ich glaube, das letzte Mal habe ich über den als Königin Beatrix lachen können) und so 'ner Vasenübergabe nach den stehenden Ovationen (haben 'se jemerkt, wie icke im Deutschen jeblieben bin? War schwierich!) einen schönen Satz gesagt:
„Ich bin ja nicht politisch. Obwohl das ist ja auch fast wieder politisch. Auf jeden Fall mehr politisch als so manch einer das ist, der Politik macht.“
Den Satz hat im Publikum keiner verstanden. Oder doch. Jedenfalls wurde nicht gelacht. Obwohl sonst bei jedem seiner Sätze gelacht wurde. Auch bei den nicht so witzigen. Ich habe gelacht, laut. Mit leicht sarkastisch-bitterem Unterlachen.
at 08:00 2 comments
Labels: humor for today
Heute habe ich den letzten Sack alte Erde zum Biomüll getragen. Morgen folgen die letzten Reinigungsmaßnahmen, dann sollte mein/unser Balkonglück für dieses Jahr erst mal perfekt sein. Ein bisschen blüht schon was. Wollt Ihr mal gucken? Die Akelei hatte so ein grandioses Blau …
Das Basilikum blüht ebenfalls momentan, Lippblüter, wunderschöne Blüten die kein Ende nehmen wollen ist direkt gesetzt neben einer der drei Tomaten …


Hier die Tomaten (ich muss ja vorlegen, wegen dem Tomaten-Photo-Contest). Tomaten sind übrigens wirklich schwer zu fotografieren, egal ob nur das Grün oder die Früchte – also fangt schon mal an zu üben.

Und Obst werde ich dieses Jahr wieder haben, Erdbeeren


Und meine allerersten Stachelbeeren auf dem Balkon überhaupt, hier noch als Blüte:
hier als ein erster Beeren-Entwurf:
Dank dem kleinen Freund auch wieder von Läusen befreit:
Die Glockenblume kommt auch gerade wieder (die blüht irgendwie bei mir das ganz Jahr hindurch) und kuschelt jetzt mit dem Lavendel 

oder schmiegt sich an den Salbei. Der Thymianwald wächst auch …
Diese Welt ist doch bonfortinös! (Fotos übrigens alle mit dem Pentax FA 2.8, 35 mm Limited gemacht.)
at 21:02 3 comments
Labels: balkonien, photography
das neue Bügeleisen mit Milchkaffee zu bespritzen (es zischte vor Empörung) auf die Frage gekommen, was es für Auswirkungen es wohl auf den Bügelstyle haben könnte, würde man es anstatt mit Wasser mit ‘ner Caipirinha befüllen?
at 17:33 1 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
egal, ob es regnet oder schneit: Flashmobben. Das Grundgesetz lesen! In Berlin, am 23.5.2009 um 13:00 Uhr (geänderter Sonderanfangstermin, weil die TV-Sender in der Stadt nur sehr wenige Kameras haben, die sie um 14:00 Uhr lieber auf Bundesversammlungen halten). Im übrigen Bundesgebiet könnt Ihr auch lesen, dann gegen 14:00 Uhr. Das Grundgesetz ausdrucken könnt Ihr hier. Laut gelesen werden sollen mindestens die Artikel 5, 8, 10, 19 GG
Organisiert ist das Ganze von Mogis – MissbrauchsOpfer gegen InternetSperren. Den Organisator Christian Bahls kennt Ihr schon aus dem Zeit-Interview. Hintergrund zum Flashmob ist natürlich Zensursula, die mit ihren DNS-Speeren an den im Grundgesetz verankerten Fundamenten knabbert und der 60. Geburtstag des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, dem es noch nie so an den Kragen ging, wie in dieser Zeit unter dieser Regierung.
In Berlin passiert es übrigens am Washingtonplatz (rückseitig vom Hauptbahnhof gelegen) während zur gleichen Zeit gegenüber im Regierungsviertel die Bundesversammlung versucht sich auf einen alten Bundespräsidenten oder eine neue Bundespräsidentin zu einigen. Verlinken! Bitte!
Sehr lesenswert: Molochos‘ Omegahuhn Sixtus hat auch gut geschrieben: Politischer Missbrauch des Missbrauchs
at 12:17 3 comments
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wenn sich nicht jede aber auch wirklich jede Minitaturfliege ständig in einem meiner Getränke ertränken würde.
Nachher heißt es wieder, ich trinke zu wenig!
at 17:04 2 comments
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ziehe ich mir nicht das neue Kaltspiel-Album. Nicht mal für lau. Irgendwelche Tankstellen-Supermarkt-Elektromarkt-Kleidungsgeschäfte-MP3-Player-mit-Telefonierfunktion-in-U-Bahnen werden mich eh noch zum abwinken damit quälen.
at 15:10 7 comments
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Sozialhistoriker und Philosoph, 92 Jahre alt, erlebt gerade ein wirtschaftliches Déja vu.
«Der Mensch hat ein unglaublich kurzes Gedächtnis. Wir Historiker schreiben die Verbrechen und den Wahnsinn der Menschheit auf, wir erinnern an das, was viele Menschen vergessen wollen. Aber fast nichts wird aus der Geschichte gelernt. Das rächt sich nun. In den letzten 30, 40 Jahren wurde eine rationale Analyse des Kapitalismus systematisch verweigert.»
Das interessante Interview mit der Überschrift «Es wird Blut fließen, viel Blut» bei stern-online.
at 11:25 6 comments
Labels: große weite welt
Auf meinem Balkon verhielt es sich dieses Jahr leider nicht anders, wie auf anderen Balkonen oder in den Gärten. Der strenge Winter hatte vielen Pflanzen den Garaus gemacht. Bei mir hieß das u.a. Kletterrose tot und vier Clematispflanzen tot. Eine einzige hatte überlebt und treibt fröhlich allerdings nur aus neuen Seitentrieben vor sich hin. Bemerkenswerterweise die, die ich letztes Jahr halb tot für € 1,99 aus einem seine Verkaufsware nicht gießenden Discounter rettete, bedankt sich so entschlossen. Sie hatte allerdings auch an der Hauswand überwintern dürfen wie eine zweite auch, die es trotzdem leider nicht geschafft hatte.
Also musste Nachschub her. Nun schmerzt es mich zum Glück dieses Jahr finanziell nicht so sehr, wie es das letztes Jahr getan hätte (für beide Varianten bin ich sehr dankbar, also für die, dass die Pflanzen letztes Jahr nicht die Grätsche gemacht haben und es mir dieses Jahr deutlich besser geht auf dieser Ebene) und im April hatte ich auf dem Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten schon eine Clematis vom Clematis-Westphal-Stand mitgenommen. Die Clematis Yukiokoshi musste mit, schon alleine dank ihres verwegenen Namens. Sie beginnt gerade zu blühen. Bei Westphal kauft man keine Clematis ohne ausführliche Rückschnittanleitung. Niemand hat so eine große Anzahl von Clematis-Züchtungen. Und niemand züchtet so gut, wie Clematis-Westphal, denen merkt man auf den Ständen immer ihre Leidenschaft an. Also habe ich dieses Mal mir mit einer Tasse Kaffee etwas Muße genommen und dort vier Pflanzen bestellt. Was mir auffiel: die geben noch Skonto bei schneller Bezahlung, was ich sehr rührend fand. Denn Skonto ist ja auch so etwas, was komplett aus der Mode gekommen ist.
Freitag sind dann die vier Pflanzen angekommen, gestern habe ich überwiesen. Ich hatte das Skonto schon ausgerechnet, da fiel mein Blick auf die Versandkosten von € 4,50 und ich erinnerte mich an den über 1 m langen Pappkarton mit professionellen Halteeinlagen und hatte das dumme Gefühl, dass die doch eigentlich beim Versand drauf zahlen müssen. Und habe in der Folge den kompletten Betrag ohne Abzug angewiesen.
Und seit Wochen überlege ich, wie und ob man nicht eine Spendenaktion für deutsche Milchbauern machen könnte, deren Erlös direkt und nur (!) den deutschen Milchbauern zu Gute kommt. Denn als Kunde mit Herz&Verstand bin ich persönlich überhaupt nicht damit einverstanden, was die Discounter mit den Milchpreisen machen. Wir können nicht unsere Landwirtschaft ausbluten lassen, bis alle aufgeben und wir die Milch nur noch aus China importieren können: dann haben wir nämlich ein echtes Problem.
Ich denke, mir würde die Milch besser schmecken, wenn sie 20 Cent mehr kosten würde und ich wüsste, das Geld kommt auch dort an, wo sich der Bauer ggf. den Tierarzt nicht mehr leisten kann. Denn in der Produktion von Milch, Käse und Butter sind auch Tiere involviert. Wir könnten und sollten ein Interesse daran haben, dass es ihnen gut geht – und den Menschen, die sie zu versorgen haben.
at 09:56 12 comments
Labels: große weite welt
Du lebst in einem fremden Land, Dein Mann ist gerade aus dem Krankenhaus zum Sterben nach Hause gekommen und die eintrudelnden Rechnungen zeigen Dir urplötzlich, dass nichts ist, wie Du geglaubt hast es sein sollte.
Christiane erlebt gerade diesen Albtraum, ein paar Euro Unterstützung könnten ihr im Moment mehr als helfen, ihr wenigstens die eine Sorge ein klein wenig zu verringern. Über die andere schwere Zeit, die ihr und ihrem Mann jetzt bevor steht, will ich gar nicht nachdenken müssen! Renate Blaes die Herausgeberin und Autorin der Kunterbunten Katzenbücher) hat für Christiane eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Renate hat mich in der Zeit als es mir in der Trauer um meine Mutter nicht gut ging (wie viele andere meiner Blogleser aber auch) unglaublich liebevoll unterstützt und daher weiß ich, dass sie in dieser Spendenaktion wirklich untadelig agieren wird.
Wer nicht einfach so spenden möchte, Christiane ist Autorin des Buches „Zwischen Boule und Betten machen“. Eine Bestellung hilft auch. Igendeinen Frankophilen hat man doch immer in der Familie, der sich über so eine Urlaubslektüre freuen würde.
Danke!
at 22:03 3 comments
Labels: blogfreaks
den kleinen Krankenkassen geht es ja gerade so schlecht. Und da haben sie sich wohl gedacht, was die große DAK kann, kann ich schon lange … „Krankenkassen verkauften offensichtlich Patienten-Daten“.
at 21:34 0 comments
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Früher als ich noch sehr jung war, meine erste eigene Wohnung hatte und alles immer perfekt und schön sein sollte und ich offensichtlich sonst keine Hobbies hatte, da habe ich sehr gerne gebügelt. Damals habe ich sogar Geschirrhandtücher gebügelt.
Heute finde ich, wer Geschirrhandtücher bügelt, gehört dringend in Therapie. Aber heute bin ich ja auch viel älter, ergo kann ich nicht mehr so viel Lebenszeit auf Bügeln verschwenden und finde sowieso, dass das Bügeln nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört. Das Interesse an der dritten Wohnung ist mittlerweile gesunken. Als Hobby habe ich das „den Keilriemen auf das Waschmaschinenlaufrad ziehen“ entdeckt. Man muss sich auch im Haushalt weiterentwickeln. Und in den Hobbies.
Was ich aber eigentlich mit dieser spektakulären Einleitung sagen wollte: Bügeln finde ich doof! Deswegen habe ich in der letzten Zeit – natürlich völlig unbewusst – immer wieder das mittelalte schicke transparency-black Bügeleisen von Tchibo vom Bügelbrett geschmissen, was mir ein neues Hobby einbrachte: Plastikteilchen puzzlen. Puzzles fand ich schon als Kind frühzeitig wenig spannend und wird daher auch nie zu einem meiner Hobbies. Nicht ordnungsgemäß zusammen gepuzzelte Plastikdampfbügeleisen verursachen übrigens Wasserpfützen. Ungefähr da, wo das Stromkabel aus dem Gerät läuft. Auch das findet creezy doof! creezy hat irgendwann gehört, Strom und Wasser sind zusammen losgelassen gelegentlich schlecht drauf und daraufhin hat sie eine gesunde Strom-Wasserphobie entwickelt. Ich nehme seitdem auch meinen Lieblingsfön nicht mehr mit zum Baden.
Außerdem ist bei dem Bügeleisen mittlerweile die Laufsohle so angelaufen von meinen versehentlich für das Material zu heiß gebügelten Stoffen (meine Lieblingsblusen, -tops zu versengen, finde ich übrigens auch richtig doof!), dass es Rückstände hinterlässt auf weißem Stoff, den man heißer bügeln muss. Nein, die üblichen Reinigungsutensilien wollten keine Lösung bringen, außer dass sie die Dampflöcher von der anderen Seite her verstopften. Wie findet creezy das? Doof!
Was ich aber eigentlich mit dieser spektakulären zweiten Einleitung sagen wollte: mein Bügel-Karma ist echt ein ganz beschissenes! (Pardon my french!) Und zur Bekämpfung dachte ich mir, ein neues Bügeleisen perfekt auf Ying und Yang abgestimmt (Amazon-Rezensionen), könnte Abhilfe schaffen und frische Bügelfreude in mein trübseliges Bügelleben bringen. Dabei fiel mir auf, dass ich in letzter Zeit tatsächlich kaum noch ein Produkt über 50,– Euro erstanden bekomme – ohne zu fragen, was Amazon-Rezensenten von meinem geplanten Neukauf halten. Was mich direkt selbstkritisch zum Titel dieses Blogsposts führte. Andererseits mir die Augen dafür geöffnet hat, was für unterschiedliche Ansprüche Menschen an ein Bügeleisen stellen. Man könnte meinen, Bügeln sei die individuellste Erfindung des Menschen direkt nach der Festlegung der Reihenfolge der Morgenhygiene.
Wie es sich für eine ordentliche Mac-Userin gehört, habe ich die Auspackzeremonie vom Bügel-Testsieger fotografiert. Sagt bitte anständig „Ahhh!“ und „Ohhh!“ zu meinem windschnittigen neuen transparency-flieder-grauen Bügeleisen mit ganz vielen Dampfsommersprossen in der Laufsohle und wünscht ihm Glück und allzeit eine gesunde Flugbahn – und was es sonst noch so bei mir gebrauchen kann!
Ein Glück, dass ich gestern Geschirrhandtücher gewaschen habe!
at 12:12 10 comments
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Noch mehr so nette Comics von Steffen Gumpert: SÜSSES und SAURES
at 08:00 0 comments
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Netter Spot, kann man nicht anders sagen.
at 19:00 3 comments
Labels: große weite welt
Don Dahlmann erklärt den Politikern insbesondere noch einmal sehr genau, warum deren aktuelle Ideen zur Vermeidung von Kinderporno auf das Internet bezogen denkbar schlecht, zu schnell gestrickt und vor allem – und das ist die eigentliche Tragik – völlig kontraproduktiv hinsichtlich der Vermeidung künftiger Opfer sind.
1. Es geht darum, dass Filterlisten eingerichtet werden. Filterlisten sind wie ein Vorhang, der die eigentliche Tat bedeckt.
2. Es geht darum, dass die Filterliste von einer Polizeibehörde erstellt wird, die keinerlei parlamentarischer oder juristischer Kontrolle unterliegt.
3. Es geht darum, dass die IP-Adresse derjenigen an das BKA sofort übermittellt werden, die auf die Stoppseiten gelangen. Es wird also kein Unterschied mehr gemacht, ob man jemand auf Grund einer Spammail, einer nicht erkennbaren Kurz-URL oder bewusst auf diese Seite geraten ist.
Und Florian Spitzohr hat diesen wundervollen Lego-„So funktionieren DNS-Sperren“-Film gemacht
Noch Fragen? Nach dieser Erklärung? Die Leute, die gegen Domain-Name-System-Sperren sind, wollen sehr wohl, dass die Verbreitung von Kinderpornografie im Web verhindert wird. Wir möchten aber, dass sie wirklich verhindert wird. Und nicht nur angedeutet verhindert, weil die ergriffenen Maßnahmen die Leute, die vorsätzlich Kinderpornografie verbreiten und aus dem Web ziehen, technisch lässig in der Lage sind solche Sperren zu umgehen. Die zucken doch nicht mal mit den Augen dabei.
Alles was Politiker in diesen Tagen von sich gegeben haben (insbesondere v. Gutenberg) zu diesem Thema, muss ein Schlag in die Gesichter aller Menschen sein, die missbraucht wurden als Kind, heute dagegen kämpfen und wirklich Ahnung haben, wie Kinderpornografie betrieben und verbreitet wird. Warum weigern sich Politiker so stringent auf diese Menschen hören, die nun wirklich Fachkompetenz besitzen?
Ich frage mich zunehmend, warum weigern sich Politiker so vehement Kinderpornografie tatsächlich mit den richtigen Mitteln zu bekämpfen? Was hindert sie eigentlich daran?
at 11:29 7 comments
Labels: große weite welt, null-eins-null
Am 20. Mai 2009 (übrigens der Geburtstag von meinem Bruderherz) wird Pentax ihr neues und bei uns Pentax-Photographen immens heiß erwartetes nigelnagelneues DSLR-Flaggschiff vorstellen. Und au man, ich bin uffjerecht! Denn jetzt mal ganz ehrlich, die istDs habe ich jetzt gut ausgereizt und das eine oder andere Megapixel mehr könnte ich wirklich vertragen und AntiShake und so ein knackiges wasserdichtes Gehäuse … Features, die sie garantiert haben wird aus ganz logischen Gründen: weil's die Vorgängermodelle alle schon haben. Aber was munkelt man nicht alles in den Foren, was die Neue bringen soll: ein schwarzes Gehäuse (ohne Aufpreis), einen echten Sucher, möglicherweise sogar einen internen Blitz, sie soll mit einem Sensor on Board kommen und – jetzt haltet Euch fest – sie soll direkt gleich und sofort, stante pede Farbfotos auf eine Speicherkarte speichern können! Ganz wilde Spekulanten lassen durchblicken, sie glauben sogar daran, dass sie auch Mäusekino in Echtzeit können wird.
Aber das allerspannendste Feature ist, sie hat neben den üblichen Motivprogrammen endlich auch eine Tomaten-Automatik integriert. (Danke an Ned Bunnell für den Spaß!)
Gut Tomaten fotografieren, das konnte meine Pentax schon immer – aber ich kann ja auch mit Tomaten, das können die bei Canon und Nikon definitiv nicht!
Und nun, weil ich ja ‘ne Jeneröse bin, gebe ich Euch jetzt mal einen Tipp: wenn Ihr ein bisschen fotografieren könnt und ordentlich einen auf Web 2.0 machen könnt, dann könnt Ihr Euch hier jetzt als Pentax-Kamera-Tester bewerben.
Wünscht mir viel Glück, ich wünsche es Euch auch!
at 17:26 9 comments
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Thomas Knüwer schreibt im Handelsblatt über die ePetition zu den geplanten Internetsperren und das macht er sehr anschaulich und gut. Sascha Lobo hat die Initiatorin Franziska Heine interviewt.
Gezeichnet haben jetzt schon knapp 44.000 Menschen, die ePetition, ich war irgendwo in den 3.000ern, die Petetion steht seit Montag erst online. Sie wird die notwendigen 50.000 Zeichner sehr wahrscheinlich heute, spätestens morgen schaffen – und das ist ein Zeichen.
Und beeindruckt hat mich gestern der offene Brief von „Trotz Allem e.V.“ zur Gesetzesvorlage für Internetsperren. „Trotz Allem e.V.“ ist eine Beratungsstelle für Frauen, die sexualisierte Gewalt in der Kindheit erlebt haben und in dem Brief wird deutlich die Angst beschrieben, die diese „Profis“ im Umgang mit dem Thema mit dieser Gesetzesvorlage befürchten, nämlich: eine erneute Tabuisierung des Themas. Gleichzeitig werden in diesem Schreiben reale und sinnvolle Vorschläge gemacht, wie man man dem Thema Kinderpornographie in Deutschland begegnen sollte, um sie in Zukunft zu vermeiden – mit einer sehr deutlichen Aussage: „Internetseiten sperren heißt Täterschutz!“
at 12:56 0 comments
Labels: große weite welt, null-eins-null
Ab und an die Woche muss ich meinen Arbeitsweg von Rad auf S-Bahn und Bus bis zu einem Flugzeug ausdehnen. Dann treffe ich mich mit Kollegen sehr sehr früh morgens an einem der x-beliebigen Gates der Fluggesellschaften am Flughafen Tegel. Das Bedürfnis nach Kaffee so kurz vor‘m Aufstehen ist ein erstaunlich hohes und sich seinen Kaffee selber in der Thermoskanne mitbringen, das darf man ja neuerdings nicht mehr bei dieser Form der Reisetätigkeit, weil sie nämlich nicht in 1-L-Gefrierbeutel mit Zip-Verschluss passt.
Das kann man sinnvoll finden oder darüber streiten. Die Wahrscheinlichkeit zum Streit um diese Uhrzeit liegt näher.
Wenig streiten muss man sich in den Gates, die von der Lufthansa betrieben werden. Das Zeitungsangebot dort ist etwas alltäglich und ziemlich Tagespresse orientiert. Und ich habe noch nicht begriffen, warum mich die Fernseher in den Gates (bei allen Fluggesellschaften) neben Nachrichtenbanner mit so überflüssigen Börsen-PiPaPo bombardieren, würde ich zu dieser Zeit zur Einstimmung doch lieber einen der lustigen Hollywood-Flugkatastrophenfilme gucken, in denen sich die Stewardessen immer so schön echauffieren, dabei nie Probleme mit ihrem MakeUp haben, der Böse garantiert stirbt und die Guten alle gerettet werden. Das wäre doch einmal ein motivierender Einstieg in den Tag! Vor allem aber gibt es dort Kaffee! Brötchen, Muffins (die sogar erstaunlich gut schmecken) oder Croissants. Kurz: wenn ich morgens irgendwo um 5:50 Uhr boarden soll, weil um 06:25 Uhr das Flugzeug die Erde verlässt, bedarf es vorher bekanntermaßen eine gewisse Zeit der Präparation und Anreise – und ich schätze es sehr und auf dieser Ebene kann eine Fluggesellschaft spielend mein müdes Herz gewinnen, wenn man mich dabei zwischendurch mit ‘ner Tass‘ Kaff‘ unterstützt.
Als Unterstützung zählt übrigens für mich nicht der Becher Kaffee für € 1,50 aus den Automaten, die ebenfalls in allen Gates installiert sind. Und auf den sich wiederum AirBerlin ganz gerne verlässt, hinsichtlich der Fluggast-Aufmunterung am sehr, sehr, sehr, verdammt frühen Morgen. Wer morgens an Gate 00 einchecken muss, darf sich zwar auch von Hochglanzmagazinen unterhalten fühlen, hat quasi trotzdem schon verloren: denn selbst das transportable bemannte Kaffeewägelchen mit – natürlich überteuerter – Notversorung, das Lufthansa selbst an den kleinsten Gates wenigstens hinstellt, hat bei AirBerlin immer noch Pause oder noch nicht ausgeschlafen, keinen Bock oder was weiß ich. Was ich aber weiß: ich habe dann schlechte Laune.
Was eng damit zusammen hängt, dass ich weiß, dass alle Fluggesellschaften der Welt untereinander den Wettbewerb (ups, fast hätte ich versehentlich „Challenge“ geschrieben) zu laufen haben „wer serviert den grottenschlechtesten Kaffee an Bord?“ (den übrigens am Boden ein kleines sehr sympathisches Hotel Terminus in Paris bereits vor Jahren schon für sich entschieden hat ohne je den Luftraum für sich entdeckt zu haben). Und grundsätzlich die Fluggesellschaft führt mit der man fliegt, weswegen ich keinen Kaffee mehr in einem Flugzeug zu mir nehme.
Vielleicht kann man verstehen, warum ich deswegen so auf einen ordentlichen Braunen im Wartebereich angewiesen bin. Und wer jetzt mit guten Ratschlägen einem Kaffee-Junky kommen will, nehme bitte dies: „Verdammt, es ist 05:20 Uhr morgens! Also halt’s Maul!“ Diesen Wettbewerb auf ganz anderer Ebene toppt übrigens zur Zeit GermanWings, die kassieren für die Suppe des Teufels an Bord sage und schreibe auch noch mit diabolischem Grinsen € 2,60.
Vorgestern sehr früh überrascht mich AirBerlin damit, dass der Flug – im Web vorher für Gate 00 bekannt gegeben – von dort nicht fliegen will, und zu Gate 02/03 umgezogen ist, wo ich neben dicker Toblerone auch Parfum einkaufen könnte und eine mich rettende Kaffeeinsel meine Stimmung gleich um 320 Stimmungsdezibel hebt. Ich springe also zum Zentrum meiner Gelüste und bestelle einen großen Milchkaffee. Richten wir unsere Aufmerksamkeit ruhig etwas länger auf das genannte Adjektiv zwischen „einen“ und „Milchkaffee“, denn was für mich in den großen Pappbecher 0,3 l gefüllt wird, hat eine maximale Füllhöhe von 0,2 l, wovon die Hälfte Schaum ist. € 3,20.
Auf meine Frage, ob das jetzt ernsthaft ein großer Milchkaffee sein soll?”, meint der junge freundliche Herr hinter dem Tresen „Ja, das soll ernsthaft ein großer Milchkaffee sein.“ Entscheidet sich aber freundlicherwesie ob meines zweifelnden Blickes mir anzubieten noch etwas Milch aus der Milchkaffeeautomatischenauffüllstation nachzuschenken. Was ich sehr nett finde und das Angebot annehme, denn man darf ja in diesen Fluggastsammelaufangstellen nie ausfallend werden, nicht mal annähernd auffallen, weil man sonst gleich als Spielverderber identifiziert wird und nicht mitfliegen darf.
Ein großer Pappbecher „To Go“, gefüllt mit viel heißer Milch und viel Schaum an dem ein Hologramm von einer Kaffeebohne vorbei getragen wurde … na ja, weniger Kaffee soll auch viel gesünder für‘s Herz sein.
Aber wären Eierbecher aus Pappe als Getränkebehältnis nicht ökologischer?
at 13:57 2 comments
Labels: creezy on tour
Vielleicht ist die Leihmutter aber auch nur einfach doof, findet es ziemlich super für Hollywood-Mamis doppelt zu werfen und zahlt deswegen gerne drauf.
at 09:51 0 comments
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Heute früh beim Landeanflug bei schönem Wetter in Köln flog kurz vor der Landung auf dem Boden von weit weg immer näher kommend das Flugzeug in dem ich saß als Schatten gleichauf fliegend, bis die Schattenmaschine immer näher kam, kleiner wurde und Schatten und Maschine ineinander verschmolzen.
Ganz großer wundervoller Moment von Schattenkunst, ich war begeistert über so einen grandiosen Start in den Tag.
at 21:37 0 comments
Labels: creezy on tour

Übrigens: auch Magen-Darm-Virus-Erkrankungen treten jedes Jahr immer wieder pandemisch auf. Auch daran sterben Menschen häufig – übrigens auch hier und nicht nur in Ländern, die medizinisch nicht so Puderzucker verstrahlt sind wie Deutschland. Denn dehydriert ist man ganz schnell. Wie bei der Grippe sind vom hohen Mortalitätsrisiko natürlich die Menschen betroffen, deren Immunsystem noch nicht (Kinder) oder nicht mehr (ältere Menschen) in Form ist. Kleines Beispiel: auch der Norovirus ist höchst infektiös und erstaunlich resistent gegenüber Umwelteinflüssen. Daran sind beispielsweise 2007 fast 200.000 Menschen (nur die gemeldeten) in Deutschland erkrankt.
Also keine Panik, einfach weitermachen. Wir hatten doch noch dieses andere Dingsda als Presse-Füllmittel, wie hieß es doch gleich … „Wirtschaftskrise“?
at 09:27 3 comments
Labels: große weite welt
John Lydon ist auf die Butter gekommen:
at 08:20 0 comments
Labels: beats, dies und das