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2026-03-04

Was man sich wirklich abgucken kann …

… von den Italiener*innen, das ist deren Optimismus!

Gestern war der erste Tag der Internationalen Tourismusbörse Berlin, ITB, und natürlich war ich bei der Eröffnungspressekonferenz der ENIT. Agenzia Nazionale Italiana del Turismo, die vom italienischen Botschafter, Fabrizio Bucci, in Berlin unterstützt wurde.
Und von einer Strativari – denn die italienische Nationalhymne wurde uns gestern gegeigt auf allerwertvollstem Holz.

Und wer es mitbekommen hatte, es fand in der deutschen Presse nicht so sehr statt, in Süditalien, nämlich Sardinien, Sizilien und Kalabrien fanden in diesem Winter mehrfach extreme Stürme und Hochwasserphänomene statt und in den Sturmgeschehen sind die Küstenstriche sehr beschädigt worden. Auch gab es Hochwasserkatatstrophen – und es waren Menschenleben zu beklagen.

Aber genau diese drei Regionen, die der Sturm am härtesten getroffen hatte – und stellenweise die bekanntesten Strände und Küstenstraßen nun erst eimmal sperren mussten bzw. wieder aufbauen müssen – sind dann da gestern auf der Pressekonferenz und werben dennoch – und das heißt: gerade jetzt – um die Touristen mit dem höflichen Hinweis, dass sie über mehr, vielleicht weniger Strände und ein spannendes Inland verfügen.

Da wird so ein Pragmatismus praktiziert, der hatte mich gestern doch schon sehr beeindruckt. Hut ab!

2026-02-28

Erchie in Apulien zelebriert San Giuseppe, den Vatertag

Der Vatertag in Italien, der am 19. März stattfindet, ist generell dem heiligen Vater San Giuseppe gewidmet. Der Vater von Jesus Christus ist hoch angesehen im katholischen Italien. Kein Wunder also, dass jeder zweite Mann in Italien Giuseppe, Josef, heißt. Auch in Apulien wird der Vatertag als Geburtstag von San Giuseppe zelebriert, ein Fest mit Prozessionen. Serviert werden die köstlichen Zeppole di San Giuseppe und gleichzeitig nimmt man den Feiertag zum Anlass, überall den Abschied vom Winter zu feiern – und voller Vorfreude den Frühling zu begrüßen. Dieser besondere Feiertag wurde erstmals im Jahr 1479 erwähnt.
In Süditalien ist um diese Zeit der Frühling bereits voll in seinem Element, die Obstbäume blühen, zwischen den Olivenbäumen sprießt das fette Grün. Die Tage sind schon angenehm warm, wenngleich die Nächte noch sehr kalt sein können. Die Regenschauer werden seltener, dafür begleitet blauer Himmel und die hochstehende Sonne durch den Tag.
Zelebriert wird der Feiertag je nach Region oder Gemeinde durchaus unterschiedlich. In Giurdignano im Salento wird der Vatertag mit den wundervollen Il Tavole di San Giuseppe – den gedeckten Tischen des heiligen Giuseppe – zelebriert und die Armenspeisung nachgelebt. Ich hatte euch dorthin bereits im Blog mitgenommen.
Auch der Ort Erchie in der Provinz Brindisi im Salento zelebriert den Vatertag und Winterabschied mit der üblichen Prozession. Im vergangenen Jahr durfte ich den besonderen Feierlichkeiten, die sich über zwei Tage erstrecken, beiwohnen. Anlässlich seines Ehrentages wird San Giuseppe nach der Messe am Vorabend des 19. März auf der Sänfte aus der Wallfahrtkirche Santuario di Santa Lucia getragen – und hält dabei als sichtliches Merkmal das kleine Jesuskind auf dem Arm.
Ein Bildnis, das wir eher von Darstellungen der Mutter Maria kennen. In Erchie wird er von sehr vielen Menschen und von der Blaskapelle begleitet und zu einem großen Vorplatz gebracht.
Natürlich begleitet von den in Apulien alle Festivitäten schmückenden bunten Lichtern.
Dort erwartet ihn ein riesengroßer Scheiterhaufen, aus Stroh und Olivenreisig aufgetürmt und mit Bildnissen von San Giuseppe geschmückt.
Eine fast ebenso große Bühne steht in der Nähe – und die Bewohner und Gäste Erchies warten, teilweise amüsieren sich schon auf dem Platz die Kinder in den kleinen Fahrgeschäften.
Rund um den Scheiterhaufen, keine Sorge, Giuseppes Statue wird in ausreichendem Abstand platziert, zelebrieren Feuerschlucker ihre Kunst. Im späteren Verlauf werden zwei große Reispapierballons in die Luft entsendet – zum Gedenken an zwei Mitglieder des Organisationsteams, die diesen besonderen Tag leider nicht mehr erleben durften. Bin ich ein bisschen berührt angesichts dieser schönen Geste? Ja, bin ich.

Es folgen Reden, die üblichen langen Danksagungen, und es werden Geschichten erzählt. Natürlich wird San Giuseppe gesegnet und mit einem gemeinsamen Vaterunser bedacht.
Immer mit dem grandiosen Enthusiasmus und Pathos, wie ihn nur Italiener parat haben. Während wir mittlerweile in der dann doch noch sehr kühlen Frühlingsnacht ordentlich frieren, wird der Countdown heruntergezählt – und dann beginnt ein grandioses und minutenlanges Feuerwerk, das wunderschön anzusehen ist. Ich finde, jeder Winter, der so laut und kunstvoll verabschiedet wird, jeder Frühling, der so bunt begrüßt wird, kann sich darauf etwas einbilden! Was für eine Show uns geboten wird!
Am Ende des Feuerwerks entzünden die letzten Raketen den Scheiterhaufen, der dann mit imposanter Macht dank seiner Größe niederbrennt – unter den Ahs! und Ohs! und Applaus von uns Zuschauern. Habe ich eben noch gefroren? Na, nun garantiert nicht mehr! Im Gegenteil. Es war ein grandioses Spektakel, ehrenamtlich organisiert und absolut sehenswert!
Keiner Feier in Italien ohne gemeinsame Speisung, sie lässt uns zu dem Stand führen, an dem Ehrenamtliche in feiernder Stimmung die schon seit Tagen vorbereiteten, regionalen Köstlichkeiten verteilen.
Sie laden uns großzügig ein zu Wein und Pasta mit Muscheln und Tomaten, die in riesigen Pfannen in viel Olivenöl geschwenkt werden, und uns wärmt wieder einmal mehr die unglaubliche Lebensfreude und Gastfreundschaft der Apulier*innen das Herz. Allein wie sich diese Menschen über einen Teller Pasta freuen können – mich erdet es ungemein.
Und über allem liegt die frohe Aussicht auf den Frühling, der tagsüber bereits deutlich präsent ist.

Am Vatertag selber wird natürlich weiter gefeiert. Auch innerhalb der Familien wird der besondere Tag den Vätern gewidmet: Sie werden mit Rosen und den köstlichen Zeppole beschenkt. In Echrie werden auf der Piazza rund um die relevante Kirche Echries, die Wallfahrtskirche Santa Lucia, viele Tische aufgebaut. An bis zu 40 Tischen werden Speisen angeboten, die die Ehrenamtlichen und Mitgliedeer der Vereine gekocht und gebacken haben, von den Unternehmen der Stadt finanziell unterstützt. Das Festmahl, La Mattra, besteht aus den Speisen der Region. Was auffällt: Sie sind besonders hell, vielleicht der nun immer früher aufgehenden Sonne entsprechend: Taralli, Salate aus Kichererbsen, frittierter Fisch, Blumenkohl, L’ampasciuni (eingelegte Zwiebeln der Traubenhyazinthe), Pasta – heute mit Honig serviert, frittierte Pettole und Chiacchiere, getrocknetes Obst und Nüsse.

La Mattra bezeichnet im lokalen Dialekt eine rechteckige Holzkiste, in der früher große Mengen Mehl mit Livieto madre und Wasser mit den Händen zu dem Teig für das Pane Pugliese verknetet wurden – sie steht symbolisch für Wohlstand und Überfluss und auch sie wird man ausgestellt anlässlich des Festes hier und dort aufgebaut sehen.
Aus einem Teig aus Mehl und Wasser werden in Echrie kleine Küken – die L’Uccellino – geformt, gebacken und mit einem Gruß vom San Giuseppe als Glücksbringer verteilt! Früher war es der Brauch, beispielsweise, wenn eine Unwetterkatastrophe drohte, dass man diese Vögelchen zerbröselte und ihren Teig in alle Winde zerstreute – damit sollte ein etwaiges Unheil abgewendet sein.

Natürlich folgt ganz Echrie auch am Vatertag dem Ruf in die Kirche, San Giuseppe, der Schutzpatron der Arbeiter, Zimmerleute und der Familie, hat in der Nacht in die Kirche Santa Lucia zurückgefunden. Erneut wird er in einer Prozession im Tageslicht durch die Stadt getragen und gefeiert – mit dem Segen des Erzbischofs von Oria. Das passiert genau um 12 Uhr und alle gedeckten Tische werden dabei gesegnet. Salutschüsse signalisieren das Ende des Umzugs und geben gleichzeitig den Startschuss zum gemeinsamen großen Mittagessen zu Ehren von Vater San Giuseppe.

Bei strahlendem Sonnenschein mit leichten Schäfchenwolken werden Fahnen geschwungen – von den „Brüdern” der Erzbruderschaft der Unbefleckten Empfängnis (ja, selbst die unbefleckte Empfängnis hat sich das Patriarchat offensichtlich angeeignet), auch die Blaskapelle ist wieder lautstark dabei.

Es ist Frühling in Echrie und ganz Apulien – und ab jetzt werden in Süditalien offensichtlich wieder die Sonnenbrillen getragen. Also lasset die Feste beginnen!

2026-02-25

OpportunItality – Made in Italy goes global!

Es ist schon faszinierend. Während in Deutschland die Wirtschaft nur noch schwerfällig stöhnt und unbegeistert auf das deutsche Wirtschaftsministerium blickt, das den Unternehmen nur noch Stöcke zwischen die Beine wirft, scheint Italien sich freizuschwimmen und sehr engagiert neue Wege einzuschlagen. Und das lautstark unter dem Slogan Made in Italy, den der aktuelle Landwirtschaftsminister Francesco Lollobrigida mit seiner Amtsübernahme ausgerufen hatte.

Ein Beispiel ist das jüngst aus der Taufe gehobene Projekt OpportunItaly. Die digitale Matchmaking-Plattform bietet sich als neue und innovative Lösung zur Förderung im internationalen Handel mit Italien an. Vorgestellt wurde Opportunitaly anlässlich der Fruit Logistica 2026 Anfang Februar in Berlin.

Das Projekt ist eine globale Initiative zur Förderung des italienischen Absatzmarktes, mit besonderem Fokus auf die Verstärkung von Verbindungen zwischen internationalen Einkäufern und italienischen Unternehmen. Ziel ist es, dass sich internationale Kunden und Distributoren Italiens unkompliziert miteinander begegnen und vernetzen können – das übrigens völlig kostenlos und unabhängig.

Dabei stellt OpportunItaly auf der Online-Plattform maßgeschneiderte Inhalte und exklusive Dienstleistungen zur Verfügung und fördert die Vernetzung von Unternehmen in zehn strategischen Sektoren unter der Brand Made in Italy. Dazu gehören Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Lebensmittelindustrie, Mode und Luxus, Automobilindustrie, Maschinenbau, Design, Luft- und Raumfahrt und Smart Agriculture. OpportunItaly fokussiert sich zunächst auf 20 strategische Märkte, darunter Deutschland, Frankreich, USA, China, Brasilien, Indien und die Vereinigten Arabischen Emirate, und zielt darauf ab, italienische Exzellenz in den genannten Branchen stärker im Markt zu etablieren.

Das Herzstück der Initiative ist der OpportunItaly Buyers’ Club, der es internationalen Käufern ermöglicht, von persönlichen Besuchen bei internationalen Messen und Exklusivzugang zu italienischen Messen zu profitieren. Online goes real life: OpportunItaly wird exklusive Veranstaltungen, Messen und Business-Foren organisieren, um den Businesspartnern im realen Leben einen Meetingpoint für ihre erfolgreichen Geschäftsverbindungen mit den Produzenten und Dienstleistern Italiens zu kredenzen.

Für die Durchführung von OpportunItaly ist die staatlich organisierte Agentur ICE-Agenzia – Italian Trade & Investment Agency – verantwortlich. Die Agentur unterstützt mit ihrer langen globalen Erfahrung das Projekt durch ihre Expertise in der Förderung des internationalen Handels und der Vernetzung von Unternehmen: Made in Italy! Finanziert wird das Projekt unter anderem vom Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit in Italien.
Kein Geringerer als der italienische Minister für Landwirtschaft, Lebensmittelhoheit und Wälder, Francesco Lollobrigida hatte gemeinsam mit Matteo Zoppas, Präsident der ICE-Agenzia (Foto 1. rechts), Fabrizio Bucci, Botschafter Italiens in Deutschland (2. rechts), und Ferdinando Fiore, Direktor der ICE-Agenzia (3. rechts) auf der Fruit Logistica den Startschuss für OpportunItaly gegeben.

OpportunItaly wird als zentrales Projekt mit seinen vereinten Ressourcen die italienischen Produzenten und Unternehmen auf internationalen Märkten stärken und deren globale Geschäftsbeziehungen fördern. Interessierte Kunden, Produzenten und Dienstleiter sind eingeladen, sich auf der Plattform OpportunItaly Buyers' Club kostenlos zu registieren.


Weitere Informationen über Berlin Italien Communciation:
Ansprechpartnerin: Medea Sisti
E-Mail: press@berlinitaliancommunication.com
Telefon… ​+49 30 628 674 42

2026-02-10

Von nix gewusst!

Der Herr Buddenbohm, der, wie ich, gerade malade in den Seilen hängt, stellte gestern fest, dass er im Vorfeld nichts von den Olympischen Winterspielen in Milano-Cortina mitbekommen hatte. (Für die derzeit schwierigen Konstellationen sende ich sehr viele gedrückte Daumen.)

Mir ging es genauso. Zwar wurde ich wenige Wochen zuvor zu einem kleinen Presseevent eingeladen, das den Ort Borca di Cadore zusammen mit den Dörfern Cancia, Villanova und Corte uns vorstellte – wo auch ein Teil der Winterspiele ausgetragen werden bzw. Unterkünfte bereitgestellt werden. Das war sehr nett, aber irgendwie doch auch etwas launig – so ohne Bildmaterial und Kontaktdaten. Naja, NextGenerationEU macht das schon. Aber tatsächlich hörte auch ich an diesem Tag erstmals davon, dass die Olympischen Winterspiele 2026 stattfinden und dazu in Europa.

Offensichtlich ist der mediale, weltweite und auch deutsche Lärm über so viel Mist mittlerweile so überlaut geworden, dass kaum noch Energie bleibt, die kleinen schönen Dinge zu erfassen. Es ist die doppelte Last dieser Tage, nicht nur, worüber berichtet wird, sondern auch, wie geschrieben wird über die Skandale. Ich erlebe gerade eine große Vermissung des souveränen Journalismus meiner Jugend, der beschrieb, aufklärte und in Kolumnen sauber ein Urteil formulierte. Wir sind abgebogen zu einer Carmen Miosga*, die wirklich mal besser bei den Tagesthemen geblieben wäre. Die Art und Weise, wie sie ständig der als vom deutschen Verfassungsschutz in Gänze als rechtsextrem und somit demokratiefeindlichen begutachtete Partei jeden verdammten Sonntag den Teppich ausrollt, sie widert mich nur noch an.

Ansonsten gab es in der letzten Woche ein nettes Get together mit der einen Hälfte der Journalisten der Israel-Pressereise. Eine davon kam aus der Schweiz zu Besuch nach Berlin und alle anderen Teilnehmer*innen konnten sich unserem Termin kurzfristig anschließen. Die Nachbesprechung der Reise bei natürlich geteiltem Hummus (Hummus & Friends) war wirklich schön, und die Freude, diese reizenden Menschen wiederzutreffen, tut der frustrierten Berliner Winterseele im Glatteis mit BVG-Streik on top sowas von gut!

*Ich bin übrigens so alt, da wurden keine Mitglieder des BDNS, JF oder NS in die öffentlich-rechtlichen Medien geladen, weil es keine Notwendigkeit gab, Rechtsextreme inhaltlich zu stellen. Allen war klar, wofür die standen. Punkt. Und es ist auch klar, wofür die AfD steht. Punkt.

2026-01-28

Prosciutto San Daniele DOP aus dem Friaul – oder wie man Schinken verkostet wie ein Profi!

Wie kostet man eigentlich Schinken? Mittlerweile haben wir fast alle gelernt, dass man Wein bei seiner Verkostung durchaus kauen darf. Für die differenzierte Aromatik von handwarmem (!) Olivenöl wird unbedingt Luft eingesaugt nach dessen Aufnahme im Mund. Und Kaffee bei der perfekten Temperatur, bestenfalls über einen Löffel geschlürft. Die Verkostung von Lebensmitteln ist natürlich für den normalen Konsumenten nicht zwingend ein Must-do. Aber wer sich etwas intensiver mit dem Geschmack der Produkte besonderer Geschmacksqualität auseinandersetzen möchte, der ist gut beraten, sich bei den Experten etwas abzugucken.
Genau das habe ich neulich bei einem Event im schönen Studio 14 am einzig wahren Funkturm (von Berlin) zum Thema Nachhaltigkeit des San Daniele DOP Schinken aus dem Friaul getan. Wir zelebrierten 100 Jahre Grüne Woche in der Stadt – und wer die besucht, geht hinterher immer ein Stück klüger nach Hause!
Ich habe mir also dieses Jahr zeigen lassen, wie ich in Zukunft köstlichen Schinken sachgemäß beurteile und verkoste.

Da hält es der San Daniele del Friuli DOP, wie viele andere Schinken- oder Wurstsorten auch mit einer ausgewogenen Temperatur: Er möchte nicht direkt aus der Kühlung verkostet werden, sondern mindestens 20 Minuten vor dem Genuss bei Zimmertemperatur seine Aromen entwickeln dürfen. Hauchzart aufgeschnitten möchte er auch sein! Da haben wir in Deutschland leider immer ein Problem, denn Schinken – auch Prosciutto crudo – wird hierzulande leider viel zu dick geschnitten. Wenn doch dünn, dann nicht ordentlich sortiert mit Trennfolie auf das Papier gelegt. (Ja, ich habe nicht immer Freude an der Wursttheke.)
Es folgt eine visuelle Analyse, denn mit etwas Übung kann hier auch der Laie für sich interessante Merkmale entdecken. Schon die Farbe erzählt viel über die Produktionsmethodik eines Schinkens – noch bevor man dessen Namen oder Herkunft verraten bekommt. Gekochter Schinken ist meist von blassem Rosa. Geräucherter Schinken hingegen leuchtet in einem tiefen Rosé bis hin zu rötlichem Braun. Und ein Schinken, der in der Trocknung reift, der legt sich in einem zarten Rosé auf den Teller bis hin zum edlen Ton von hellem Mahagoniholz. Das verwendete Salz im ersten Pökelverfahren kann hierbei übrigens Einfluss genommen haben.

Übrigens: Wenn ein Schinken grünliche Reflexe aufzeigt, ist das mitnichten ein Zeichen seiner fortgeschrittenen Vergänglichkeit. Das Phänomen nennt sich Irrisierung und kann alleine durch die Schnittmethodik und die Lichtreflexe des Umgebungslichtes verursacht werden. Oder auch lediglich vom Blickwinkel des Betrachters. Von diesem Phänomen auf die Qualität des Produktes zu schließen? Lasst es lieber!
Bei professionellen Schinkenverkostungen wird natürlich der Schinken im Ganzen beäugt und nach bestehenden Normen beurteilt. Soweit wollen wir hier nicht gehen inhaltlich. Doch eines: Wer schon einmal beobachtet hat, wie ein Schinken mit einem dünnen, kegelförmigen, weißen Werkzeug angestochen wird … das ist die Pferdeknochennadel, die Osso vago di cavallo. Der Knochen ist porös und vermittelt dem Maestro di Prosciutto einen Eindruck der Reife des Schinkens aufgrund seiner Duftintensität und ‑qualität. Auch die gefühlte Feuchtigkeit am Knochen vermittelt den Reifegrad der Ware.

Wir gucken uns indes den hauchdünn aufgeschnittenen Schinken auf dem Teller an. Ein San Daniele möchte bitte niemals seiner Fettschicht beraubt werden! Das wäre Frevel. Sie gehört zum Schinken, wie gutes Meersalz zum Pökeln. Nehmen wir eine Scheibe von ihm in die Hand, auseinandergelegt, entdecken wir zarte weiße Maserungen in seinem Fleisch, der Einschluss von Fett ist sein bester Begleiter im Geschmack. Das ist das perfekte sichtbare Qualitätsmerkmal!
Der Schinken schimmert nicht, er zeigt seine satte Farbe. Dabei darf der Fettrand durchaus leicht glänzen, abhängig von der Temperatur des Schinkens. Flecken im Fleisch, unschöne Ränder sollten wir indes nicht finden. Kristalle sind völlig okay am Schinken – sie sind ein Merkmal für seine lange Reifung.

Das Glück geht über die Nase – wie beim Wein, so auch beim San Daniele! Schnuppert von seiner Außenfläche zur Innenseite des Fleisches – die Außenfläche duftet unter Umständen aufgrund der Trocknung anders als sein Innenbereich, der näher am Knochen reifte. Die Fettschicht kann milchig duften, vielleicht kommt sogar etwas Kellergeruch durch. Das Fleisch hat einen würzigen Duft nach Brotkruste und Trockenfrüchten mit kräftiger Aromatik. Tatsächlich: Der Schinken riecht nicht einfach nur nach Schinken – er weckte bei uns ganz viele Assoziationen. Eine Schinkenverkostung macht wirklich Spaß.

Nur wenn der Schinken zu ranzig oder schimmelig duften sollte: Finger weg. Auch geweckte Assoziationen nach Feuchte, Blut oder omnipräsentem Fett – das sollte kein Schinken tun. Ein San Daniele DOP macht das einfach nicht! Sein Fett darf z. B. nach Nuss duften. Echte Kenner lassen einen kleinen Hauch von ranzigem Fett im Duft durchaus gewähren, sie erkennen auch, ob dieser Flavor ursprünglich vom Pökelmoment (Salz) oder dem Futter der Schweine stammt. Oder auf mangelhafte Qualität deutet.
Nun steckt man den Schinken (mit Fettrand!) in den Mund und kaut ihn ein wenig, öffnet den Mund und atmet dabei ein. So bilden sich die Aromen und berichten auch über die Nase dem Hirn vom deliziösen Schinkengeschmack. Die Qualität des Schinkens wird dabei nach der Dauer des empfundenen Geschmacks bewertet. Ein gut gereifter Schinken maximaler Qualität hält seinen Flavor bis zu 30 Sekunden, bis er sich zurückzieht. Ab dann wird festgehalten, wie lange sich dieser Geschmack auch noch hält, wenn der Schinken längst die Speiseröhre passiert hat.

Schinkenverkostung – ist ein unerwartet komplexer Vorgang, oder? Und … wir kommen jetzt erst zur Textur! Professionelle Schinken-Verkoster unterscheiden den Feuchtigkeitsgehalt. Diesen machen sie von der Reife und dem Gewicht des Schinkens abhängig. Seine Faserigkeit, Saftigkeit und Zähigkeit werden im Mund analysiert. Der Schinken sollte nicht sofort zerfallen, aber zu viel Faserigkeit ist ein Signal für zu wenig Fett im Fleisch. Und ein ausgewogener Fettanteil ist das A und O beim San Daniele DOP aus dem Friaul.
Geschmacklich wird der San Daniele dann differenziert nach seinem Salzanteil. Dieser darf natürlich nicht zu hoch sein – zu gering auch nicht. Sein ausgewogener Salzanteil schützt den Schinken schließlich vor dem schnellen Verderben. Er darf durchaus süße Assoziationen hervorrufen, aber auch bittere Noten im Geschmack präsentieren. Säure ist ein No-Go, aber so ein San Daniele hat viel Umami und das ist natürlich auch der Begegnung mit gutem Sale di mare geschuldet!

So, da ihr ab sofort nie wieder nur eine Scheibe Schinken unbekümmert genießen könnt … Quatsch! Natürlich könnt ihr das, aber … macht euch doch mal den Spaß und kauft euch ein paar Scheiben guten San Daniele. Abgepackt mit dem EU-Siegel für die geschützte Ursprungsbezeichnung übrigens immer mit QR-Code, der alle Informationen über seine Herkunft liefert.
Lasst ihn bei Zimmertemperatur einen Moment stehen und genießt den Schinken in Stille mit absoluter Aufmerksamkeit. Er hat viel zu erzählen! Und Spaß macht das auch.

Mehr Informationen in deutscher Sprache zur Nachaltigkeit und Herkunft des San Daniele DOP aus dem Friaul findet Ihr auf der Homepage im Rahmen des EU-Projektes „Enjoy it's from Europe”

#SanDanieleSchinken #EnjoyItsFromEurope #EUAgriPromo

2026-01-25

Crottole – Stadt des Honigs

Sich treiben lassen auf Reisen und widrige Umstände annehmen, sie sein lassen, das kann wirklich schöne Momente schenken.

Einen solchen Moment erlebten wir im Herbst letzten Jahres in der Basilikata. Und das kam so: Uns begleiteten eine kurze Zeit der Reise ein langjähriger Freund von Pino mit seiner Tochter. Beide waren auf dem Weg an die Küste des Tyrrhenischen Meeres, wo sie ihre Wurzeln haben. Die Tochter war zuvor noch nie in Matera und Pino wollte ihr die Stadt zeigen. Ich kann sowieso nicht oft genug in Matera sein und bin selbst über den kürzesten Ausflug in diese Stadt (in der ich immer öfter das Gefühl habe, dann zu Hause zu sein) sehr froh.

Also besuchten wir Matera. Dummerweise zwangen uns im Umfeld der Stadt uns nicht bekannte Bauarbeiten in Staus, die wiederum unsere Zeitplanung – Mittagessen mit einem Freund Pinos – ziemlich zerschossen hatten. Wir hatten uns verfranzt, das half dem Termin auch nicht auf die Sprünge (und nein, nicht immer ist Elektronik dabei eine Hilfe).
Irgendwann also vertagten wir das Treffen mit dem Freund und reisten durch die Gegend. Mit dem Wissen, wir sollten in baldiger Zukunft irgendwo eine Gelegenheit zum Essen finden – der Süden Italiens ist, ich erwähnte es mehrfach schon, zeitlich strikt geregelt, was das Pranzo anbelangt.
So fuhren wir durch die schöne Landschaft mit ihren Hügeln und landwirtschaftlichen Flächen (die Basilikata auch gerne als Garten Italiens bekannt), teilweise schon abgeerntet, teilweise schon wieder neu bestellt. Was sollte uns passieren?
Der Himmel war blau und mit hübschen Schäfchenwolken bestückt, wir hatten Urlaub und irgendwo im Hintergrund, 30 Autominuten (falls kein Stau stört) von Matera entfernt, erblickten wir einen der typischen Orte in der Basilikata. Gebaut rund um eine Anhöhe, auf deren Spitze ein Castello ruht.
Crottole. Wer alt genug ist, erinnert sich an die schweren Erdbeben in den Abendstunden des 23. November 1980 in ganz Süditalien, denen über 3 000 Menschen zum Opfer fielen und über 400 000 Menschen ihrer Wohnungen und Häuser beraubt wurden. Crottole hatte, wie viele Dörfer in dieser Region, schweren Schaden nehmen müssen.

Viele Menschen dieser Region sind daraufhin weggezogen, die wenigsten wollten hier mehr wirklich neu bauen. Dennoch sieht man der Stadt an, dass ihre Bewohner immer noch an sie glauben. Tatsächlich findet man die Spuren der grausamen Naturgewalt heute noch in dem Ort – und wenn es stützende Gerüste sind, die mittlerweile vor sich hinrosten.
Knapp 2000 Einwohner zählt Crottole heute – in der Sternstunde dieser Stadt, so um 1010 n. Chr., waren es über 13 000 Einwohner. Damals hieß sie auch noch Cryptulae, kleine Grotten. Der Tatsache gehorchend, dass heute noch unter der Stadt viele prähistorische Grotten zu finden sind. Das über allem thronende Castello Feudale entstammt dem 9. Jahrhundert n. Chr. – als diese Gegend vom Fürstentum Salerno regiert wurde. Auch das Castello zeigt heute noch die Wunden des Erdbebens.

Als wir in Crottole auf der Via Nazionale hineinfuhren, grüßte uns stolz das Schild „Stadt des Honigs”. Das sind Neuigkeiten, auf die Menschen wie Pino, Sibi und ich (und auch unsere Begleiter) natürlich sofort hereinfallen. Ach, Honig! Durch die Straße rasende Traktoren, signalisierten deutlich welche Tageszeit geschlagen hatte!
Wir liefen ein paar erste Meter durch die Stadt, rechter Hand eine kleine Salumeria mit prachtvollem Gemüse in der Auslage, linker Hand eine Bar, Bar Trattoria Quaranta, die nicht wirklich den Eindruck eines Restaurants auf mich machte.
Aber das ist auch der Charme Italiens: Wenn man denkt, da geht man vielleicht besser nicht hinein, das sieht nicht sooo gemütlich aus – ruhig hinein mit euch! Meist passiert die Magie in irgendeinem Hinterzimmer und die Küche schmeckt göttlich!
Nun, Pino kennt natürlich die regionalen Gepflogenheiten seiner Heimatprovinz, also traten wir ein, fragten nach einem Mittagessen und wurden zu dem Zeitpunkt noch als erste Gäste in einen fantastisch, leicht skurril dekorierten Hinterraum geführt.
Der sich übrigens kurze Zeit später sehr füllen sollte – ein simples Zeichen dafür, dass wir hier mehr als richtig waren.
Mit einem irrsinnigen Tempo servierte man uns erst den Wein (zum Wasser) und dann die deftigen Antipasti mit Schinken, Speck, …
… feinstem Käse und Nodini, …
… Oliven und eingelegtem Gemüse.
Später Pastagerichte mit duftender Sugo …
die Orecchietti mit aromatischen Cruschi! Die übrigens in einem weiteren Hinterzimmer vor sich hin trockneten.
Beste einfache Küche mit den fantastischen Produketen der Heimat namens Lucania.
Während ich von der hochbetagten, sehr gepflegten Patronin ins Herz geschlossen wurde, von deren Erzählungen ich nicht so viel verstand, sie aber außerordentlich genoss – und das ist halt der Unterschied zu unseren deutschen einfachen Gaststätten, wo selten mehr Austausch stattfindet neben der Bestellung. Im italienischen Gegenentwurf freut man sich immer über neue Gesichter und will deren Geschichte erfahren.
Pino, der trotz seines Alters sich immer noch die Neugierde eines kleinen Kindes bewahren konnte, fragte natürlich auch nach dem Honig, den die Stadt zu ihrem besonderen Namen verholfen hatte. Ich liebe diesen Stolz der Italiener, den ich in Deutschland sehr vermisse: Da schafft jemand ein gutes Produkt, das vielleicht sogar prämiert wird, und die ganze Gemeinschaft derer Heimat ist stolz wie Bolle!
Kurz nachdem wir das Essen beendet hatten, betrat ein hübscher junger Mann die Szenerie, mit vier Honiggläsern im Beutel – und erzählte uns seine Geschichte und stellte uns seinen Honig vor. Und was für Sorten! Korianderhonig (Coriandolo) Süßkleehonig (Sulla), Trifoglio (Klee) und Millefiori (Tausend Blumen) – insgesamt elf Sorten – bekannt unter dem Namen L’Oro Dei CampiDas Gold der Felder!
Rocco Filomeno (links im Foto, rechts Pino) ist in Grottole aufgewachsen und fand schon als Kind Bienen spannend. Imker ist er erst nach seiner Ausbildung zum Friseur geworden. Seine Leidenschaft für die schöne Landschaft Lukaniens, die absolut nachvollziehbar ist, hat ihn zu einem mittlerweile im Land sehr anerkannten Imker werden lassen. Diese Liebe ist aus der seiner Familie zu ihm entstanden, denn sie war es, die ihm das erste Buch über Imkerei zusammen mit seinem ersten Bienenstock geschenkt hatten. Daraus sind binnen zwölf Jahren 150 Bienenstöcke geworden und er ist der Vater von über 90 000 Bienen, mit denen er je nach Jahres- und Blütezeit durch die Region zieht – ein Bienennomade. Und wird mit seinem Honig hochgeschätzt, von dem sein Millefiori 2020 als bester Honig dieser Bezeichnung in der Basilikata prämiert wurde, 2022 wurde sein Kastanienhonig mit dem Tre Grocce D’Oro (Grande Mieli D’Italia) sogar als bester Honig Italiens prämiert. Kein Wunder, dass alle seine Honige von 2025 – zumindest in seinem Onlineshop – ausverkauft sind. Und dass sich Crottole ihm zu Ehren nun Stadt des Honigs nennt.

Daran sind aber auch wir ein bisschen schuld, denn, obwohl er so liebenswürdig war, mir die mitgebrachten Honige zu schenken (und ich bin sehr dankbar dafür, sie sind wirklich köstlich!), haben wir alle noch vor Ort bei ihm ordentlich eingekauft. Für uns selbst, Pino und Sibi für die Trattoria. Aber … merkt euch den Namen L’Oro Dei Campi und die Webadresse für die nächste Honigsaison, schreibt ihm eine Mail, es lohnt sich wirklich!

Wir haben also Crottole zufällig gefunden, haben diesen Ort sehr satt, reich beschenkt und im Honigglück verlassen – und möchten unbedingt wiederkommen. Auch das ist die besondere Schönheit Italiens.

2025-11-25

Köstlicher Spaß im Gourmet-Bus Italiens

Zum Auftakt der zehnten Woche der Italienischen Küche in der Welt hatten gestern die italienische Botschaft in Berlin und die ENIT in den Gourmet-Bus eingeladen.

Mit üblicher italienischer Zeitvarianz starteten wir am ersten echten Wintertag bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein vor dem Rathaus in Berlin, um in dem exklusiven Gastro-Liner durch die Berliner Innenstadt zu cruisen. Faszinierend der Tischaufbau mit Weinglasstilhaltern im ZickZack-Mode – und hey: Der Weinschrank!
Währenddessen wurde uns ein sehr feines Menü, wie ein Spaziergang durch den Lazio (Rom) nach Venetien in die Toskana und wieder zurück nach Venetien, die Küche Italiens serviert. Begleitet von den wirklich hervorragenden Weinen der Cantine Famiglia Cotarella aus dem Süden der Toskana.
Gastgebende Küche war keine geringere als die von Roy Caceres und seinem namhaften Restaurant Orma Roma in Rom – mit einem Guide Michelin Stern prämiert.
Zur Begrüßung wurde uns ein Vino Spumante Cotarella Metodo Classico Brut (Dosage Zéro) eingeschenkt, ein für die Methode erstaunlich frischer, aber auch eleganter und komplexer Spumante, hellgelb im Glas, mit trockenem, intensivem Abgang. (Ich bleibe dabei: Trinkt mehr die Spumante Italiens.)
Fantastisch: Il Punto IGP 2023! Benannt nach dem Weinberg „Il Puntone” auf dem er angebaut wird. Der Weißwein, ein sortenreiner Sauvignon Blanc, in der Region Lazio angebaut, hatte mich so sehr begeistert. Was für ein Tropfen!
Eine wunderschöne hellgelbe Farbe mit einem Bouquet voller exotischer Frucht – schon in der Nase eine Freude bringende Intensität – und einem ausgewogenen Geschmack von resoluter Süße, einem Hauch Salz und einem sanften Touch Butter – trotzdem frische Lebendigkeit.
Nicht weniger grandios: Der Marciliano IGP, 2019. Umbria Rosso, 70 % Cabernet Sauvignon und 30 % Cabernet Franc in Umbrien angebaut, tiefrote Farbe im Glas. Viel Brombeere, Tabakwürze und ausgeglichener Tanningehalt.

Dazu wurde uns auf der Tour vom Roten Rathaus startend, entlang des Museumsviertels, eine Kurve genommen am Nikolaiviertel vorbei mit einem Abstecher über den Checkpoint Charlie und dann Potsdamer Platz an der Italienischen Botschaft, vorbei über das Brandenburger Tor …
… wieder in Richtung Rathaus, ein sehr feines Menü vom Chefkoch des Orma in Rom serviert. 65 Grad Celsius Carbonara Egg – eine dekonstruierte Carbonara mit Pecorino Mousse, darunter etwas knusprigem Guanciale auf einem Niedrigtemperatur-Eidotter mit frischem schwarzem Pfeffer. (Rom)
Es folgte ein Risotto aus Acquerello-Reis mit einem Hauch Butter, Vacche-Rosse Parmigiano Reggiano, einer Petersilienemulsion und Granatapfel. (Venetien)
Und als Secondo, Rindsbäckchen vom Chianina-Rind – in Chianti geschmort mit einem Kürbispüree und in Balsamico geschmortem Radicchio.
(Toskana) Den köstlichen Abschluss bildeten eine Käse-Selektion mit Honig und Marmelade aus dem Trentino – und das niedlichste Tiramisù (Treviso) ever.
Zwei Stunden italienische Köstlichkeiten und Lifestyle mit Berliner Sehenswürdigkeiten, netten Gesprächen und wirklich tollen Tropfen im Glas.

Oder wie wir Berliner sagen: Da kann man echt nich' meckern! Dankeschön für die Einladung – und den leckeren Spaß!