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2026-03-27

These

Lars Klingbeil wurde einst als Neoliberaler von der FDP in die SPD eingeschleust, um diese hart zu unterwandern.

Jetzt, da die FDP im Sterben liegt, hat sie natürlich kein Interesse mehr daran ihren blassen Sondermüll wieder einzusammeln. Und da, wo es nach Verwesung riecht, wird halt auch Parteienübergreifend gestorben.

2026-03-18

Nur so!

Genau. Depperter Präsident beschimpft seit Jahren die NATO und droht ihr und kündigt ihr Verträge, wann er nur kann. Fängt alleine einen Krieg an – ohne eben jene NATO überhaupt vorab zu informieren.

Und jetzt heult er, weil ihm der Krieg um die Ohren fliegt, dass gewisse NATO-Mitglieder ihm den Stinkefinger zeigen.

Genauso habe ich mir Weltpolitik immer vorgestellt.

2026-03-11

Spanien findet Friedrich Merz offensichtlich auch nicht so prickelnd …

Wer möchte Frau Diaz da widersprechen? Aber wirklich … so ein Bundeskanzler, der lieber Demonstranten wegen völlig harmloser Demo-Schilder die Wohnung durchsuchen lässt, Trump, meiner persönlichen Meinung nach, so dermaßen unnötig in den Allerwertesten kriecht – wie sehr kann man im letzten Jahrhundert hängen geblieben sein?

2026-03-08

Wo Deutschland dank der CDU auch zum Entwicklungsland geworden ist …

Dieser Tage hört man öfter im Zusammenhang mit den Angriffen der USA und von Israel auf den Iran, das insbesondere bei Einschlägen in Beirut (Libannon) auch Einschläge hinnehmen muss, die Menschen dort aber weder von Sirenen gewarnt würden, noch sich in Schutzräume zurückziehen könnten – weil es sie nicht gäbe. Und ein Alarmsystem eben auch nicht.

Und dann denke ich immer, wie bei uns in Deutschland.

Ja gut, mit der Covid-Epidemie und folgend des Ukraine-Kriegs ist auch uns aufgefallen, dass wir überhaupt kein funktionierendes Sirenen- bzw. Kommunikationssystem in Deutschland hatten. Danke an 15 Jahre Merkel-CDU-Regierung! Was dann unter den letzten Jahren von Merkel korrigierend angegangen wurde und von Scholz und Habeck erstaunlich schnell perfektioniert wurde, hier dann wirklich fei von Ironie: Danke!

Aber wohin verkriechst du dich, wenn die Sirenen von Angriffen tönen? Wo ist dein Schutzraum? Dein Schutzbunker? Und glaubst du, ernsthaft, die aktuelle Regierung wird da an irgendeiner Stelle nachbessern? Trotz der steigenden Kriegsgefahren?

Und ich möchte mich in diesem Jahr nicht in Internationaler Frauentag-Happiness ergehen. Es gibt nichts zu feiern für Frauen seit Merz, Linnemann und Klingbeil. Gar nichts mehr zu feiern!

2026-03-03

Menschlichkeit

Arme Touristen oder Deutsche, die aus finanziellen Gründen lieber in Dubai leben bzw. arbeiten als in Deutschland, müssen aus Krisengebieten mit geschlossenem Luftraum eskortiert werden. Schlimm.

Zu bedauern.

Der hohe Benzinpreis! Der hohe Barrelpreis! Alles wird teuer! Auch der Strom! Ein Bundeswirtschaftsministerin, die erzählt, Deutschland bezieht gar kein Öl aus dem Kriegsgebiet, weswegen doch alles gut sei. Verstimmte, weil Verbrennerautos fahrende, deutsche Bürger, die viel Geld bezahlen müssen für den Liter Sprit, die ihre Besorgnis in die Kameras formulieren.

So traurig.

Öl transportierende Frachter, die jetzt in den Kriegsgebieten liegen, weil der Iran die Meerenge, Straße von Hormus, versperrt und die, egal wohin, entweder zurück durch Kriegszonen oder andere Seewege nehmen müssen, die schon lange nicht genommen werden aufgrund dort herrschender Piraterie. Wie es diesen vielen Menschen an Bord gerade ergeht, denn sie haben Sorge (und müssen die auch haben), bombardiert zu werden auf einem Frachter mit hochexplosivem Gut, wie die sich fühlen. Die nicht wissen, wie lange Vorräte reichen werden.

Keinen interessiert es.

2026-03-02

Schon interessant, wie …

… die aktuelle Bundesregierung in der gleichen Woche in der sie ihr eigenes Heizungsgesetz kassiert hat und Deutschland energetisch zurück in das letzte Jahrhundert führt, von dem US-Boy jetzt aufgezeigt bekommt, wie schnell Öl und Gas auch mal wieder nicht fließen können.

Ich möchte es wirklich betonen: Habecks Heizungsgesetz war nie sein Heizungsgesetz, sondern das von Merkel und CDU/CSU. Habeck hatte lediglich vollzogen, was die Vorgängeregierung in der voraus gegangenen Legislaturperiode – und das waren CDU/CSU und SPD – gesetzlich ihm vorgegeben hatte. Was irgendwie immer unter den Fisch fällt in der Berichterstattung und ja, mich wurmt das.

Aber hey, sie werden es dennoch nicht lernen. Frau Reiche sowieso nicht. Sie gestern wieder ein TV-Interview gegeben und man muss sich wieder einmal mehr fragen, wie diese Person, die keinen Satz gerade heraus bekommt, je an diesen Ministerposten gelangen konnte?

Auch finde ich erschreckend, dass Wadepuhl als Außenminister seit dem US-Angriff auf den Iran faktisch nicht stattfindet oder Wolfram Weimar, der erschreckend amtsanmaßend durch den Kulturbereich Deutschlands poltert, mit was für Inkompetenzen Merz sein Kabinett ausgestattet hatte. Und wie wirklich blass dann immer noch auch Merz hinter diesen Leuten, die so gar nicht wirken, selber wirkt.

2026-03-01

Teile des Internets …

… diskutiert heute das Aussehen von älteren Frauen mit und ohne Geld für Selbstoptimierung oder mit und ohne Lust für Selbstoptimierung. (Das Internet lernt es nicht.)

Teile des Internets weiß auch, wie es sich gerade anfühlt in Dubai zu leben. Wie in Israel, interessiert wieder nicht. Wie im Iran auch nicht wirklich. Ich empfehle immer Michel Abdollahi. Den ich gerne als ersten Bundespräsidenten Deutschlands mit Migrationsvordergrund sehen würde.

2026-02-19

Der dümmste Schwachsinn …

… der seitens dieser desaströs inkompetenten Bundesregierung nun durch die Medien tapert, ist meiner Meinung nach, das Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche. Das kommt so sehr sichtlich aus der Kiste: „Wir haben selber keine Ahnung vom Thema, also verbieten.”

Dieses Verbot würde lediglich bedeuten, dass man Kindern versagt, frühzeitig kompetent in die Nutzung des Internets eingeführt zu werden, damit sie hier so früh wie möglich umfassende Kompetenz aufbauen können. Weil man selber technische wie auch inhaltliche Zusammenhänge nicht begreift – und schon mal gar nicht Geld in die Hand nehmen möchte, um Kindern das Wissen womöglich in Schulen zu vermitteln (für mich heute absolutes Pflichtfach) –, geht man lieber den bequemen Weg: Ein Verbot muss her.

Völlig albern in einer Zeit, in der die Nutzung sozialer Medien zur Jugend gehört, wie für uns früher die BRAVO. Und: Australien zeigt es gerade, das Verbot wird in großem Stil umgangen werden. Übrigens von den Eltern selber. Warum? Weil heutige Eltern soziale Medien als Kommunikationsform mit den Kindern zum Nachrichtenaustausch verwenden. Das ist state of the art, da gibt es auch kein Zurück mehr. Keiner schreibt heute noch eine SMS. Natürlich nutzen Eltern mit echter Medienkompetenz hierfür auch die richtigen sozialen Medien (z. B. Signal) und sorgen dafür, dass die falschen Medien (WhatsApp) nicht auf dem Smartphone der Kids landen.

Regierungsseitig wird doch bloß wieder Bequemlichkeit zelebriert. Ja. Netzbildung für Kinder ist ein herausforderndes Thema, und nicht alle Eltern verfügen heute (das ist nämlich längst keine Frage mehr des Alters, sondern eben von eigener Kompetenz, die auch heute längst nicht jede*r hat) über diese in ausreichendem Rahmen. Das merkt man immer dann, wenn Papis mit Klarnamen Influencerinnen auf TikTok dissen.

Es ist sicherlich richtig, Medienzeiten zu beschränken. Genau hinzusehen, wo das Kind online agiert, mit wem es kommuniziert. Den Kindern müssen Inhalte erklärt werden, Strukturen müssen aufgezeigt werden. Sie müssen unter Anleitung lernen zu differenzieren – sich davon zu distanzieren. Selber erkennen lernen, wann es richtig und wichtig ist, eigene Stoppschilder zu setzen.

Das schafft man aber nur mit Zeit, die man in Kinder investiert. Mit Vertrauen, das man in sie setzt. Mit klugem Austausch. Das ist auch keine einmalige Sache, da muss man dranbleiben, hinterfragen, beraten und sich unter Umständen selbst Beratung holen. Es ist ein Prozess und nein, keiner, der irgendwem in den Schoß fällt. Aber nur so gibt man dem Kind die faire Chance, für sich die guten Seiten des Internets ins Leben zu holen und die sehr üblen Seiten selbstbestimmt (!) abzuwählen. Denn selber Gefahren zu erkennen und mit Vertrauenspersonen darüber zu sprechen – das ist echte Medienkompetenz bei Kindern. Auch immer wieder den eigenen Konsum zu hinterfragen, das eigene Auftreten im Netz, ist ein hervorragendes Instrument, das man Kids unbedingt mitgeben sollte. Es wird solche Instrumente öfter wiederverwenden können, spätestens wenn es Partydrogen und Rauschmitteln begegnet.

Aber ganz vorne dabei sehe ich die Schulen in der Pflicht. Es braucht Lehrer*innen, die – zwingend – weitergebildet gehören in dem Thema. Die darin Kompetenz erlangen müssen – egal, ob sie es interessiert. Immer noch ist an viel zu vielen Schulen das Thema Internet, Smartphone, Computer bei den Lehrern verankert, die sich dafür interessieren. Das genau reicht eben nicht mehr! Da dürfen sich heute immer noch viel zu viele Lehrkräfte wegducken.

Und: Es braucht Investitionen. Aber die schieben CDU/CSU und SPD ja lieber den reichen Lobbyorganisationen auf das Konto, anstatt in unsere Zukunft zu investieren.

Und noch eines: Der meiner persönlichen Meinung nach inkompetenteste Bundeskanzler, der jetzt wieder das zu Tode gerittene Pferd Klarnamenpflicht aus dem Hut zaubert, ist schon deswegen das völlig falsche Sprachrohr für irgendwelche Forderungen im Internet. Zumindest solange er, seine politischen Strippenzieher und öffentliche Behörden Deutschlands aktive Accounts bei X führen.

Setzt euch erst mal auf euren Hosenboden, ihr Pfeifen, und macht eure demokratischen Hausaufgaben auf dieser faschistoiden Plattform.

2026-02-06

Ui ui ui!

Man stelle sich jetzt vor, die SPD würde soziales Rückgrat zeigen, der Bundesfinanzminister (SPD) würde Attacke schreien und konsequent gegen Steuerhinterziehung von Überreichen vorgehen, sie würden die CDU – die sich sowieso nicht an den Koalitionsvertrag hält solange es die SPD-Punkte anbelangt – genausowenig in deren Punkten unterstützen und der Finanzminister (immer noch SPD) würde sich weigern, Gelder aus dem Sondervermögen an CDU-nahe Organisationen bzw. Vereine zu überweisen. Und Erbmasse eintreiben. Und damit den Sozialstaat auf die Sprünge helfen. Schulen auf Vordermann bringen. Und die Infrastruktur Deutschlands.

Was dann los wäre! Es ist so bitter: Denn mit den Geldern könnte die SPD in ihren Positionen wie Phoenix aus der Asche steigen! Wenn sie nur …

2026-01-30

Kurze Frage …

Hat man eigentlich schon Bundeskanzler Merz sicher mit seinem Dienstwagen in die Tiefgarage eines Unfallkrankenhauses in Berlin fahren sehen, damit er denen dort seit Montag wegen nicht passierbarer Fußwege in Berlin, mangels ordentlicher Räumungsszenarien in der Stadt ausschließlich zum Nachteil von Fußgängern, in Behandlung befindlicher Patienten erklären kann, wie scheiße er und seine CDU es findet, dass sie jetzt wochenlang in ihrem Job ausfallen werden?

Oder verweigert er wieder mal einen Job wegen … Kälte.<

2025-10-19

Menschlichkeit kontra Stadtbild-Rassismus

Alles, was ich hier schreibe, stellt zu 100 % meine persönliche Meinung dar.

In einer Zeit, in der der deutsche Bundeskanzler sich sehr bewusst als durch und durch Rassist präsentiert, von seinem Bundesinnenminister in seiner rassistischen Politik zu 100 % vollziehend begleitet, bin ich froh.

Über dieses Internet.

Ich bin froh, dass wir in diesem Internet, in diesen Tagen, Solidarität zeigen können. Überlaute, starke Solidarität mit den Menschen, die der ultrarechts kommunizierende und agierende Bundeskanzler einer einstigen christlichen, sozialen Union, am liebsten von heute auf morgen aus dem deutschen Stadtbild jagen möchte.

Ich bin froh, dass wir den Menschen, die oder ihre Großeltern, Eltern, irgendwann zu uns gekommen sind und unsere Gesellschaft reicher, bunter, offener machen, unsere Kultur vollkommener machen, uns ihre Talente schenken, mit uns ihre Kunst teilen, unsere Gesellschaft mit ihrer Arbeit unterstützen – auf so sehr vielen Ebenen in diesem Medium zeigen können, dass sie uns wichtig sind. Dass wir das rechte Gedankengut dieses Bundeskanzlers zu keiner Zeit teilen!

Es ist ja nicht so, als hätte sich Deutschland je – auch nicht wirklich nach Hitler – allzu souverän im Umgang mit Menschen aus anderen Ländern gezeigt. Immerhin sind dennoch viele Menschen geblieben, die wir gebraucht haben und immer noch dringend brauchen. Das lag nicht immer daran, dass sich in ihrer Heimat alles zum Besseren geändert hätte. Es lag ganz oft daran, dass die Menschen hier ihre Heimat gefunden hatten, ein Zuhause, Freunde, Arbeit, sich halbwegs frei entwickeln durften. Leben und lieben durften, wie es in ihrer Heimat womöglich immer noch nicht (oder schon wieder nicht) ihnen nie möglich gewesen war. Und die allermeisten Menschen, die dieser Kanzler vertreiben möchte, sind hier geboren worden! Sind Deutsche!

Was fällt diesem sauerländischen Provinzbürger eigentlich ein? Wie kommt dieser Mann dazu, meine Nachbar*innen, Freund*innen, Kolleg*innen und Mitmenschen so zu verunglimpfen? Wie kommt dieser drittklassige Parteivorsitzende einer sogenannten christlichen Partei dazu, seinen rechtsextremen Schmutz über Menschen auszukippen, die zu einem sehr großen Teil das wundervolle und wichtige Fundament unserer deutschen Gesellschaft geworden sind?

Als Vorsitzender einer Partei, die seit Jahrzehnten alles dafür getan hatte, dass unsere Stadtbilder in Dreck und Müll versinken, Menschen vor unseren Augen in die Obdachlosigkeit abstürzen. Die vor allem jungen Menschen, die eh schon maroden Schulen, Schultoiletten und Turnhallen noch kaputter gespart haben. Die alles kaputtgespart hat, was sie nur kaputtsparen konnte: allen voran die exekutive Gewalt.

Dieses Stadtbild, das Merz so verabscheut, das ist doch weitestgehend CDU-gemacht! (Ich hoffe ja immer noch, er könnte damit eine gewisse Verwahrlohsung nur in den Städten gemeint haben. Klar. Naiv.) Wer hat den jungen Menschen in unserem Land so gut wie jede Perspektive auf ein gesichertes Berufsleben, hervorragende Ausbildung – die international noch mithalten kann – genommen? Mit ihrer rückwärtsgewandten Politik, der Zerstörung neuer Technologieindustrien? Wer hat jahrzehntelang keine Wohnungen gebaut, Sozialbau vernichtet? Wer hat Mieten nie wirklich geschützt? Wer hatte die Politik der Ampelkoalition drei Jahre lang nur blockiert, die das ändern wollte? Wer nimmt denn den normalen Menschen in diesem Land permanent die Vision auf ein Leben in einem gesunden Wohnumfeld, überhaupt Wohnraum und damit Familienperspektiven? Wer setzt sich nicht für unsere Jugend ein, gönnt ihr nicht einmal eine fundierte schulische Ausbildung in einem sicheren, gut ausgestatteten schulischen Umfeld mit ausreichend qualifizierten Lehrern? Aber jetzt von dieser Jugend erwarten, dass sie sich für die Klientel-Politik von Merz & Co. Kanonenfutter werden will? Wie dummblasiert kann man sein?

Dieser Bundeskanzler Merz muss weg. Mit seiner Partei. Er gehört abgewählt. Zurückgetreten. Er ist unseres Landes nicht würdig.

Immer wieder wird diskutiert, warum sich Merz nicht einmal von seinen Großvater, der nachweislich Nazi war, distanziert hatte in der Vergangenheit. Und es bis heute ablehnt. Vielleicht, weil es für Merz gar keinen Grund gibt, sich auf politischer Linie von seinem Vorfahren zu distanzieren? Weil er auf der Ebene alle Gene seines Großvaters übernommen hat und nun allzu gerne ausleben möchte, was Opi bereits gelebt hatte?

Kann ich, können wir überhaupt noch sicher sein, dass die Tränen, die Merz in der Münchner Synagoge vergossen hatte, Tränen des Bedauerns über den Holocaust waren? Wer will sich nach Merz’ letzter verbaler Attacke nicht fragen, ob das lediglich Tränen des Bedauerns waren, weil Hitler und sein Großvater – für uns gottseidank –, für ihn leider gescheitert sind? Bedauerlicherweise viel zu spät? Sein Sprachgebrauch, sein Verhalten lassen wohl kaum noch einen anderen Rückschluss zu, oder?

Nein. Wir haben keinen Demokraten an der politischen Spitze in diesem Land. Dieser Mann ist weder ehrlich, noch sozial, noch kompetent. Er ist ein Diener seiner reichen Buddys. Den Kontakt zum normalen Deutschen und Wähler hat er nie gehabt und will er auch gar nicht haben. Dieser Mann hat in einer Regierungsfunktion nichts verloren.

Und wir hier in Deutschland, gerade wir aktiven Menschen in diesem Internet, wir sollten langsam mal überlegen, ob ein Instagram-Ranking wirklich wichtiger ist, in des/der jeder einzelnen unpolitischen Präsenz oder ob ihr langsam mal Rückgrat zeigen möchtet. Für eure Mitmenschen, denen es hier gerade von höchstpolitischer Ebene an den Kragen geht?

Eure Freunde, Nachbarn, Kollegen, Social Media-Buddys, die hier seit Amtsantritt dieser Koalition nur noch mit Füßen getreten werden, verunglimpft werden, abgeschoben werden. Ob das Menschen in Armut sind, psychisch Erkrankte, LGBTQ-Menschen oder Menschen mit Migrationsvordergund. Habt Ihr eigentlich begriffen, was es für diese Menschen bedeutet, dass Merz und seine Mannen diesen Menschen und ihren relevanten Organisationen das Geld streichen? Sie auf Listen setzen? Menschen in Armut nicht einmal mehr in Wohnungen halten möchten? Was das irgendwann für eure eigene demokratische Freiheit bedeuten wird?

Kommt bitte mal klar, Merz und Dobrindt fackeln gerade unser Land ab! Und: „Ich habe das nicht gewusst!”, das wird ein zweites Mal nicht mehr funktionieren. Dieses Mal gibt es lediglich ein „Ich habe nichts getan, weil ich keine 100 Follower verlieren wollte.”

Und das, meine lieben Mitmenschen, ist ziemlich erbärmlich. Eat it!

2025-10-17

Der Sprachgebrauch diese Bundeskanzlers …

… ist uns Deutschen (allen Deutschen!) nicht würdig!

Friedrich Merz ist – meiner Meinung nach – eine völlige Felbesetzung, ein Rassist – und im übrigen nicht mein Kanzler.

2025-09-12

Gestern war ja Warntag.

Bin auch gewarnt worden, inhäusig und außerhäusig. Inhäusig war ich ganz stolz auf mich, das Smartphone vorher noch sehr (!) leise gestellt zu haben. Beim letzten Mal sind eine Katze und ich vom Stuhl gefallen vor Schreck.

Gab dann von der Ninja-App nach der Entwarnung noch die Einladung an der Umfrage teilzunehmen. Habe ich brav gemacht. Irgendwann gab es das Feld, das wissen wollte, wo ich denn wohnen würde? Zuerst wurde nach der Postleitzahl gefragt. Danach nach der Stadt.

Natürlich haben die kein kleines Script hinterlegt, das nach Eingabe der PLZ direkt die Stadt automatisch in das Feld einträgt.

Und nichts beschreibt den Zustand deutscher digitaler Kompetenz besser als genau dieses kleine fehlende Feature.

Aber immerhin haben sie endlich die Sirenen schön. Der Russe lacht sicher herzlich.

2025-09-11

Aber schon drollig …

… wie die US-Republikaner getroffen aufheulen, wenn sich Nutznießer derer eigenen Waffengesetze dann auch einmal gegen einen der miesesten Vertreter ihrerselbst richten.

Und: Kann mal bitte jemand endlich beim bayerischen Ministerpräsidenten einen Kokain-Test veranlassen? Sein Movement in die komplette Absurdität ist wirklich nicht mehr besonders lustig, fesch noch auszuhalten. Also für Menschen ohne täglichen Drogenkonsum.

2025-08-27

Super!

Da wir gesellschaftlich endlich erreicht haben, dass die Visagisten-Zahlen gleichgestellt auch von männlichen Politikern veröffentlicht und thematisiert werden, können wir doch jetzt auch gendern.

2025-07-30

Wie weit ist Dr. Carsten Linnemann von politischem Extremismus entfernt?

Disclosure: Dieser Artikel ist Ausdruck meiner persönlichen Meinung, gebildet in der Folge meines persönlichen Erlebens der öffentlichen Person Dr. Carsten Linnemann (zur Vereinfachung im restlichen Artikel ohne Dr. genannt) im Rahmen seines öffentlichen Auftretens und politischen Wirkens. Dieser Artikel spiegelt zu 100 % ausscchließlich meine persönliche Meinung wider.

Dieser Mensch Carsten Linnemann – und ich beschreibe ihn bewusst als nur Menschen, nicht als Politiker, denn für diesen Beruf innerhalb eines Rechtsstaates sehe ich bei ihm weder politische noch soziale Kompetenz. Versprüht er doch lediglich Hass auf Menschen mit psychischen Erkrankungen und Menschen in Armut. Und Ehre dem Hass, was ihm an Ehre gebührt: Carsten Linnemann sieht dabei auch irgendwie immer sehr hässlich aus.

Carsten Linnemann fordert ein Register für Menschen mit psychischen Erkrankungen. denn er stellt diese Menschen gleich mit politischen Extremisten. Dass er sich dabei nebenbei unverholen den Hilfsmitteln der Nationalsozialisten bedienen möchte – und somit auch ganz klar die Politik der Nationalsozialisten vertritt – sollte uns allen zwingend bewusst sein. Dass er das öffentlich ungehindert tun darf in Deutschland als Mitglied einer demokratischen Regierungspartei, übrigens auch.

Ich werde das Gefühl nicht mehr los, das ist meine persönliche Meinung, jemand wie Carsten Linnemann träumt insgeheim schon von Grauen Bussen. Den sachlichen Artikel zu diesem Ausdruck, falls unbekannt, findet ihr in dem Artikel Psychiatrie im Nationalsozialismus – Genken und Verantwortung der dgppn.

Wie weit ist ein Mensch, der so etwas fordert, selber noch entfernt vom „politischem Extremismus”? Und … warum wird er genau das eigentlich nie in Talkshows/Interviews gefragt?

In einer Welt, in der wissenschaftlich bewiesen ist, dass Armut krank macht, auch psychisch krank (Depressionen). In einer Zeit, in der wir auch wissen, dass Armut gesellschaftlich mit einem kaputt gesparten Bildungssystem (somit seitens des Staates gewollt) forciert vererbt wird und einige Krankheiten (z. B. bestimmte Formen der Depression, Schizophrenie) vererbbar sind, dürfte klar sein, welches Ziel dieser Mann innerhalb einer Partei, die mittlerweile sehr offen politisch gegen alles Fremde im Land arbeitet, verfolgt. Mit der Forderung eines solchen Registers: Offensichtlich träumt man in Deutschlands Regierung im Jahr 2025 wieder von der gesunden deutschen Erbmasse.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich die hier verwendete Sprache der Nationalsozialisten ausdrücklich mit Widerwillen verwende, aber zu dem Zweck geneigte Leser*innen aufzuwecken, um zu betonen, wie sehr weit rechtsextremistisch ich die Union mittlerweile positioniert sehe. Zum einen durch das Agieren einzelner Personen wie Linnemann und auch Alexander Dobrindt. Vorrangig aber durch das Schweigen der Parteimitglieder, die vorgeblich noch ein Gewissen besitzen. Es ist zu befürchten, dass diese Begriffe in den Hinterzimmern der Politiker nicht nur willkommener Sprachgebrauch bei der AfD mittlerweile sind. Nichts in der aktuellen Politik von CDU und CSU deutet derzeit auf etwas anderes hin.

Zurück zu Carsten Linnemann. Offensichtlich zur Schau gestellter Hass auf Minderheiten einer Gesellschaft lässt eher nicht auf kein gesundes und ausgeglichenes gesundes Ich schließen. Ethnische Konflikte bewusst zu schüren, als politisch aktiver Mensch mit Entscheidungskompetenzen, das hat weltweit in der Vergangenheit immer zur Verfolgung, Folter, Völkermord und schlussendlich oft Kriegen geführt. Und wir sollten uns auch dessen unbedingt bewusst sein.

Wurden vor allem politisch hochrangig politisch aktive Charaktere im Nachgang ihres katastrophalen politischen Wirkens psychologisch medizinisch begutachtet, konnte man ihnen immer mindestens eine psychologische Diagnose, Anomalie, zuschreiben.

Ein Beispiel? Bleiben wir im Land bzw. im Nachbarland: Wir wissen heute, dass Adolf Hitler sein Leben lang darunter gelitten hatte, zweimal an der Kunsthochschule in Wien abgelehnt worden zu sein. Vor allem dieser Ablehnung wird ursächlich seinem späteren grauenhaften Wirken zugeschrieben. Was der da erlebt hatte für sich, was sich daraus manifestiert hatte, das nennt man in der Psychologie: Posttraumatic Embitterment Disorder, PTED, auf gut deutsch Posttraumatische Verbitterungsstörung.

Nun kann man auch bei Menschen ein Verhalten sehen, erkennen und medizinisch bewerten. Und ehrlich, ich persönlich sorge mich sehr bei dem, wie Carsten Linnemann bezüglich von ethnischen Minderheiten in unserem Land argumentiert und gegen sie reagieren möchte. Ich werde einen Teufel tun als nicht das Fach Psychologie studierte Person, die ihn persönlich nicht kennt, ihm eine Diagnose zuschreiben zu wollen. Aber als private Person, durchaus mit etwas Erfahrung im psychologischen Bereich, fühle ich persönlich Sorge, dieser Mann könnte womöglich recht passabel auf die von ihm geforderten Listen passen.

Zumindest würde ich mir wünschen, der deutsche Journalismus würde einmal genauer hinterfragen, woher der Hass von Carsten Linneman auf Menschen mit psychischen Erkrankungen und arme Menschen in Deutschland kommt? Fragen, wieso dieser Mann offensiv daran arbeitet, das deutsche Grundgesetz zu verletzen und die deutsche Verfassung unterwandern möchte?

Sie tun es nicht. Auch deswegen halte ich Carsten Linnemann für einen der gefährlichsten Politiker in unserem Land.

Carsten Linnemann könnte in seiner parteiischen Funktion durchaus weltpolitisch weiter argumentieren, schießt sich aber immer wieder auf die ethnische Minderheiten in unserem Land ein und argumentiert vor allem Hass initiierend und schürend gegen sie. Er will keine Konzepte entwickeln, noch verwirklicht sehen (dass er gar keine hat, ist ja hochgradiger Hinweis), diesen ethnischen Minderheiten in irgendeiner Weise zu helfen, sofern das notwendig ist. Oder ihnen aus ungünstigen Lebenssituationen zu helfen, sofern das möglich ist. Was ich als eine Aufgabe eines demokratischen Politikers alleine verstehe.

Nein, er möchte sie in Register verbannen, ihnen einen Stempel aufdrücken und sie auch sehr sicher früher oder später (eher früher) gesellschaftlich isolieren – und im Fall der Menschen in Armut ihnen existentielle Grundlagen kürzen bzw. ganz wegstreichen. Was im Grunde letztendlich bedeutet: Er will sie aussortieren. Weg haben. Alles, was er fordert, integriert nicht und verhindert auch nicht. Alles, was er fordert, dient der Abarbeitung seines persönlich empfundenen Hasses, der Abschaffung von ethnischen Minderheiten – von Menschen in gesundheitlicher oder finanzieller Not in Deutschland.

Übrigens hat ihm sein Parteikollege Jens Spahn gerade für das Register überhaupt erst den Weg geebnet als ehemaliger Bundesgesundheitsminister, in dem der es ermöglichte, dass unsere Gesundheitsdaten verkauft werden dürfen. Denn: Was anonymisiert verkauft werden darf, wird zunächst nicht anonymisiert erhoben und zusammengeführt. Der Politiker, der uns viel Geld kostet und nicht so viel Rückgrat besitzt seiner Parteikollegin Klöckner bei ihrem Kampf gegen die LGBTQ-Communitiy (auch Minderheit) als homosexueller Mann im Bundestag Paroli zu bieten. Auch er wird so schnell auf Linnemanns Listen landen. Früher oder später. Er hat es nur noch nicht begriffen.

Jeder Mensch ist nur einen Schicksalsschlag, einer Überforderung davon entfernt – ganz ohne genetische Erbanlagen – psychisch zu erkranken. Ein „Burnout” ist eine Depression und wird in der ICD-10 als ein Zustand der totalen Erschöpfung unter „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung” eingeordnet bzw. unter ICD-11 dem Code Z73 genauer spezifiziert. Zack! Schon wärt ihr Bestandteil in Linnemanns Register! Und: Er hat noch nie eine Idee formuliert, wann und wie man, ist man erst in einem solchen Register geführt, diesem wieder entnommen werden könnte.

Kleines aktuelles Beispiel gefällig? Wolfgang Grupp, viel und gerne vorgeführtes Beispiel deutscher Redseligkeit, Schaffungskraft und hart erarbeitetem finanziellen Wohlstand. Neulich, wie von ihm selbst beschrieben an einer Altersdepression erkrankt und offensichtlich nicht rechtzeitig erkannt bzw. behandelt, konnte dessen Suizidsversuch medizinisch zumindest physisch geheilt werden – der stünde jetzt in Linnemanns Register. Denn Carsten Linnemann hält – das ist die fatale Logik seiner Ideologie – Wolfgang Grupp jetzt für einen möglichen politischen Rechtsextremisten.

Also, falls hier jemand denkt: Betrifft mich (meine Angehörigen, Kinder etc. nicht), wäre ich sehr vorsichtig. Was Ihr gegen die völlig abgedrehten Forderungen von Carsten Linnemann tun könnt? Petitionen zeichnen – und den Abgeordneten in eurem Wahlkreis schreiben.

Zum Beispiel die Petiton dieser Fachärzte.

Oder diese Petition, die die Verhinderung eines solchen Registers fordert.

Ja, Ihr dürft auch beide Petitionen zeichnen.

2025-07-26

Wenn …

… dir auf der Straße zwei Männer mittleren Alters entgegen kommen, hörbar mit Migrationsvordergrund, sich an den Händen haltend und du dir vorstellen kannst, was es für sie bedeuten mag das so tun zu dürfen in der Öffentlichkeit und du lächeln musst und sie dich beide daraufhin glücklich anstrahlen …

… dann ist das mein Berlin. Und dann bin ich ja doch voller Liebe zu dieser dreckigen, lauten, oft hässlich-schönen Stadt.

Und bitte, ihr bayerischen Provinzpolitiker im Berliner Bundestag, die ihr gerade euren persönlichen Kleinkrieg gegen Menschen der LGBTQ-Community fahrt: Go home! Keiner will euch hier haben! Und keiner braucht euch hier.

2025-07-14

Ha ha ha!

Ich bin soweit! Kann ich Olaf Scholz noch einmal sehen?

2025-05-26

Der kurze polarisierende Ziehsohn von Merz …

Carsten Linnemann reformiert das deutsche Rentensystem – in dem er diese faule Pack von Rentnern wieder arbeiten schickt.

Super Partei haben die deutschen Rentner da gewählt mit der CDU. Vermutlich nun zum letzten Mal.

2025-05-08

Friedrich Merz ist halt poltitisch nicht erstklassig – wir wussten es alle!

Man kann sich nur wundern. Merz hat es – wie es in seiner politische Karriere angemessen ist – nicht beim ersten Wahldurchlauf gleich zum Kanzler geschafft. Aber alle tun empört.

Dabei, wenn man in den letzten Tagen sich ein bisschen die Statements von Journalisten eingelesen hatte, die dafür bekannt sind. nicht nur dpa-Meldungen zu verwursten, war seine direkte Wahl von Anfang an nicht gesichert. Weil tatsächlich einige Abgeordnete überhaupt nicht einverstanden sind mit dem Koalitionsvertrag als solchem. Ja, es gibt auch einige CDU-Abgeordnete und Mitglieder, die sich tatsächlich noch auf das „C” in der CDU berufen, was in der CDU unter Friedrich Merz völlig obsolet geworden scheint.

Dann ist Friedrich Merz – es lässt nicht weglügen – ein Ex-Blackrock-Manager, der sich sein Kabinett weniger aus seinen Parteikollegen zusammengestellt hat als er es mit Managern aus seine Ex-Blackrock-Tagen bestückt hat. Hat er denn geglaubt, dafür würde er nicht die Quittung innerhalb der eigenen Partei kassieren?

Natürlich stellt sich Carsten Linnemann ins gestrige Frühstücksfernsehen, labert etwas von „Ach, wir gucken nicht zurück, wir gucken jetzt nach vorne.”, um dann ein paar Sätze später der SPD den schwarzen Peter zuschieben zu wollen, weil Lars Klingbeils Personalentscheidungen zu kurzfristig kam und kritisch zu hinterfragen wäre.

Nein Carsten, daran wird es wohl weniger gelegen haben. Es lag daran, dass selten ein Kanzlerkandidat im Vorfeld der Wahl und auch in dem Schwebezustand dazwischen, sich so viele Fehler geleistet hatte, wie Merz. Als da wären direkt nach der Wahl seine Aussage zum Erhalt der Schuldenbremse zu brechen. So gar kein Statement abzugeben, hinsichtlich der Einstufung der AfD in eine vollumfänglich gesicherte rechtsextreme Partei – mit der er eben kurz zuvor noch den Schulterschluss vollzogen hatte. Und es ist durchaus möglich, dass auch einige CDU-Abgeordnete mit Kindern nicht zufrieden sein können mit der Klimapolitik des Friedrich Merz, der die Zeichen der Zeit partout nicht wahrhaben möchte. Vielleicht haben die verstanden, dass Deutschlangs größtes Problem eben gar nicht die illegale Zuwanderung ist (und man kann es nicht oft genug betonen: es gibt gar keine illegale Zuwanderung per se.) Dass auch es nicht Deutschlands größtes Problem ist, dass vielleicht 17.000 Menschen im Bürgergeldbezug womöglich eine Arbeitsaufnahme verweigern.

Friedrich Merz ist mit Abstand der Kanzlerkandidat, den ich innerhalb Deutschlands als unbeliebtesten Kandidaten erlebt habe. Und das, was Montag passierte … das nennt man Demokratie. Es war durchaus bekannt, dass Friedrich Merz aus den Reihen der Koalitionspartner Stimmen verweigert würden. Dass er seine Parteikollegen und die der Koalition mindestens so verärgert hatte, dass sie sehr wohl daran interessiert waren, ihn maximal zu schädigen. Ob das besonders klug ist, keine Ahnung. Es ist aber immer noch der demokratische Prozess.

Er hat das gewusst, er hätte im Vorfeld auf Kritiker zugehen können und sie von sich überzeugen können. Und genau das hat er versäumt, er hat sich die letzten Wochen präsentiert als eine Person, die – nachdem sie gewählt worden ist und somit ihr Lebensziel erreicht hatte – plötzlich vor der großen Aufgabe zurückschreckt, vielleicht doch auch ein Gefühl der eigenen realen politischen Inkompetenz ereilt hatte. Merz befand sich in seinem politischen Vakuum und so überzeugt man seine Kritiker halt genau nicht.

Die Konsequenzen hat er gestern erfahren. Gerade er sollte wissen, dass der Politikbetrieb hart ist, selten gerecht und nicht verzeiht – denn er lebt genau das auch vor. Die Konsequenzen sind ein demokratischer Prozess. Er hat mit seiner ihm üblichen Arroganz erreicht, dass er jetzt um so härter arbeiten und kämpfen muss. Schuld eigene.

Merz ist zu wünschen, dass er den gestrigen Tag etwas klüger und selbstbezogener analysiert als es sein Mann für alle Fälle, Linnemann, vermag. Alleine daran habe ich so meine Zweifel.

Die Welt verändert sich, Politik verändert sich. Es gelten in dieser politischen Welt nicht mehr die Regeln von früher. Abgegordnete lassen sich nun mal nicht auf eine Person einpeitschen. Einem Parteivorsitzenden, der das erst nach drei Wahlprozessen geworden ist, hätte klar sein müssen, dass er in seinen eigenen Reihen nicht nur Fans hat. Wie auch immer, er weiß seit Montag, wie sehr dünn seine Mehrheit im Bundestag ist. Er wird neu denken müssen.