2018-10-31

Hier klingelten eben …

… ein gruseliges Skelett. Und ein kleiner grüner Kobold mit Zylinder.

Es war sehr gruselig! Sehr sehr gruselig! Fürchterlich gruselig.

2018-10-30

Nishia



… ist heute auf den Tag seit drei Jahren nicht mehr bei mir. In dieser Zeit ist kaum ein Tag vergangen an dem ich nicht an sie gedacht habe, sie vermisst habe. Aber auch das Glück gespürt habe, von diesem kleinen Feenwesen als würdig auserkoren wurde, ihr wichtiger Mensch zu sein. Sie war unglaublich klug, mit Abstand die intelligenteste Katze mit der ich je mein Leben teilen durfte. Sie war so liebevoll allen anderen Tieren gegenüber, vor allem aber zu mir. Sie war pure Leidenschaft in allem. Selbst im Schlaf lag sie voller Leidenschaft und Intensität neben einem. Sie war voller Liebe – und die Liebe pur! Sie war so großherzig, immer lustig, immer anwesend, zärtlich. Eine so wundervolle fürsorgliche Adoptivtochter für Tally. Und um es nochmals zu betonen: so unfassbar klug! Sie fehlt mir sehr und ich bin immer noch nicht über ihre letzte Zeit und unseren Abschied hinweg.

Aber was bleibt ist das mit ihr gewesen zu sein. Voller Liebe!













2018-10-01

Neulich überlegt …



… in der U-Bahn auf dem Bahnhof Stadtmitte der Linie U2 beim Treppen hinunter gehen zur Linie U6 überlegt, ob es heutzutage überhaupt noch die beidseitig angespitzten Bleistifte gibt?

Man sieht sie in der freien Natur nur noch sehr selten.

Mich konnte man früher wahnsinnig machen mit Stiften, die beidseitig angespitzt waren. Das war für mich als Kind im Empfinden wie Mord am Stift. Unnötige Verletzung, Wunde zugefügt an zwei Seiten. Wer seine Stifte so verunstaltete, fügte mir so etwas wie Schmerz zu. Interessanterweise konnte ich aber prima auf der gesunden Seite vom Stift herum kauen. Dass das Zerbeißen auch schmerzhaft sein könnte für einen Stift? Ist mir nie eingefallen.

Aber ich habe auch nie verstanden, warum man Bleistifte überhaupt von zwei Seiten anspitzte. Was gab es für einen ehrenhaften Grund einen Bleistift zweiseitig zu benutzen?

Apropos Bleistift. Habt Ihr einen Twitter-Account? Dann klickt den Hashtag #septemeer2018 an. Kiki Thäringen hatte zur jährlichen Mal-Session eingeladen, ein Thema vorgegeben und wer mitmachen wollte, konnte jeden Tag (oder wann immer es die Zeit zuließ) eine Zeichnung anfertigen – oder sich anderweitig kreativ mit dem Thema Meer plus einem Tagesmotto auseinandersetzen. Egal wie schön, es geht nur darum, einen Monat lang kreativ zu sein und zu malen, zeichnen, dichten – Material.

Und es geht nicht um Perfektion, heiliges Zeichnungtalent, Professinalität. Es geht ums einfach nur Zeichnen. Sich Zeit nehmen für die eigene Kreativität. Deutschlandweit haben Menschen, die sich teilweise nicht einmal kennen, einen Monat lang gemeinsam gemalt – und denen, die nicht mit gemalt haben (ich!), viel Freude geschenkt.

Das Internet kann was. Im Guten!

2018-09-29

Hagebuttenzeit

Die Hagebutte war schon immer da und war schon immer Bestandteil unseres Speiseplans hierzulande. Sie ist nur leider von diesem verschwunden, weil ihre Verarbeitung etwas Mühe macht in der heimischen Küche.

Die Hagebutte hat viel an Vitaminen und Nährstoffen zu bieten, deswegen muss sie jetzt aber noch lange nicht dummdeutsch als „Superfood” bezeichnet werden. Botanisch ist sie nämlich eine Sammelnussfrucht – von Rosen. Nicht mehr, nicht weniger. Sie dient der Rose zum Fortbestand ihrer Sorte.

Jetzt wird sie gerade durch die Welt der Food-Religiösen als „neues Heilmittel” für Menschen mit Arthrosen getrieben. Dieses Blogpost setzt sich bodenständig mit der derzeitigen Studienlage auseinander. Im Ergebnis: Konzentriert als Extrakt kann die Hagebutte durchaus positiv Einfluss auf Schmerzen bei Gelenkentzüdungen nehmen. Muss es aber nicht immer. Arthrose heilen bzw. im weiteren Verlauf beeinflussen kann sich nicht.

Wie immer gilt bei solchen natürlichen Heilmitteln: nichts passiert von heute auf morgen!

Also, falls Euch in naher Zukunft wieder ein paar wild verirrte Superfood-Gläubige den hagebuttigen Heiland preisen, wisst Ihr Bescheid!



2018-09-28

Absurd

Gerade wieder auf Twitter gelesen, wie sich Menschen gemeinschaftlich über ihre Schwiegereltern austauschen und sich dabei amüsieren, wenn diese mit ihnen via Smartphone/WhatsApp kommunizieren.

Dienstag werde ich 53 Jahre alt (my ass!). Hätte ich mit 25 Jahren ein Kind bekommen, was eigentlich damals gesunder Altersdurchschnitt war für das erste Kind, hätte ich beispielsweise einen Sohn bekommen, dann wäre der jetzt ungefähr 28 Jahre alt. Vorausgesetzt natürlich, ich hätte ihn nicht während seiner Pubertät aus guten Gründen im Affekt ertränkt und verscharrt.

Also, dann wäre der jetzt 28 Jahre alt. Der kleine Racker! Nähmen wir weiterhin an, der würde seit vier Jahren in einer gesunden Beziehung leben, dann könnte es natürlich sein, dass er jetzt schon verheiratet wäre (ohne mein Zuraten selbstverständlich, dafür mit einer gesunden Portion Fassungslosigkeit „Junge, so habe ich Dich nicht erzogen!”), dann hätte ich jetzt ein Schwiegertochter, die sich auf Twitter darüber amüsieren würde, dass ich olle Frau ihr auf WhatsApp 'nen Foto schicke bzw. mit ihr kommuniziere.

Was nicht sein kann, weil ich doch alt bin. Und von den Dingen keine Ahnung haben kann bzw. keine Ahnung zu haben habe.

Diese Vorurteile über ältere Menschen und modernere Internettechnik – sie hören nie auf oder?

Tsja. Naja.

2018-09-27

72hrs True Italian Food

Werbung – unbezahlt, Restaurantnamennennung.

Kommendes Wochenende ist wieder das heilige Wochenende des italienischen Genusses in Berlin! Ab Donnerstag mittag (27.09) bis Sonntagabend (30.09.) können wir es uns in der Stadt in über 50 teilnehmenden italienischen Restaurants, die wirklich etwas auf ursprüngliche italienische Küche mit hochwertigen italienischen Erzeugnissen halten, für vergleichsweise wenig Geld sehr gut gehen lassen.



Wie das geht? Sich einfach auf dem Plan bzw. auf der Homepage von 72hrs True Italian Food die teilnehmenden Restaurants in den persönlichen Wunschbezirken heraus suchen. In Mitte, Wedding, Friedrichshain, Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Neukölln sowie Schöneberg und Tempelhof und Charlottenburg werdet Ihr fündig werden.

Ein Aufkleber an der Eingangstür der Restaurants signalisiert Euch deren garantierte Teilnahme. Fragt einfach nach deren Spezialität, die sie für dieses Wochenende und für dieses Event für nur 7 Euro anbieten – und genießt dieses persönliche Willkommen für euch plus einem Getränk. Wenn es Euch schmeckt? Fragt nach mehr Spezialitäten des Hauses. 72 hrs True Italian Food ist nicht nur dafür gedacht, die wundervollen Klassiker der italienische Küchen essen zu dürfen, sondern auch mit den Restaurantbesitzern ins Gespräch zu kommen. Es nehmen fantastische Restaurants teil – alles Menschen, die das Kochen lieben!



Zum Beispiel gibt es bei Amazza che pizza mit Mozarella und Anchovis gefüllte Zuccinblüten, Oliven und wundervolle Truffle Arancini (fritierte Reiskugeln) plus Wein oder Softdrink.



Bye Bye Cavaliere im Friedrichshain serviert Sopressa de Casada (Salami des Hauses), eine Käse-Auswahl und Foccacia-Mix und einen White Spritz!

Geht unbedingt – unbedingt – in Kreuzberg zu Duo – Sizilian Ice cream! Bester Pistazienzauberer der Stadt, hier bekommt Ihr fantastisches Eis oder Cannollo mit einer leckeren Pistazien-Riccottacreme gefüllt und Pistazien bestreut – vielleicht bieten sie auch wieder diese sehr feinen Pistazien-Tartelettes an:



Zwingend dort mitnehmen: ein Glas der sehr feinen Pistaziencreme! Da kann Nutella gegen einpacken.

Apropos süß! Caffè Focacceria San Francesco in der Kastanienallee 64 – auch hier werden originale Cannollo mit süßer Ricottacreme und kandierten Früchten serviert, nach Foccacia mit Meeresfrüchten, Caponata, Arancine – alles ein Genuss!



Wer in Berlin nicht vor Ort essen kann, der kann wenigstens bei Olio Costa gute italienische Olivenöle aus fast allen italienischen Regionen oder Balsamicos einkaufen (und mehr!)



Also … wer an diesem Wochenende in Berlin nicht wenigstens einmal außerhäusig italienisch Essen geht – der verpasst wirklich etwas!

2018-09-26

Nie stirbste richtig!

Den Nachbarn über die Straße im Hof ist letzte Woche Artos weggestorben. 15 Jahre alt, Jack-Russel-Mix. Sprang seinem Herrchen morgens auf das Bett in den Arm, kuschelte sich ein, leckte ihm über das Gesicht, zuckte drei Mal, quiekte kurz, leckte dem anderen Herrchen, schnell herbei gerufen, auch noch einmal über das Gesicht und war weg.

Was nun wirklich der weltschönste Tod ist, dem Du Deinem Tier und Dir selbst wünschen kannst. Was hätte ich mir so ein Gehen für Tally (und für mich) gewünscht.

Aber auch so mit so einem perfekten kurzen Sterben bleiben nur zwei Menschen zurück, die völlig verstört sind ob der Tatsache nun so plötzlich und ohne jegliche Vorwarnung verwaist zu sein. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht, denn bei aller Logik über ein gutes Sterben (für den Verstorbenen), es bleiben trotzdem immer Lebewesen übrig, die so oder so bedingt gut damit klar kommen werden, wenn Du so flink und schmerzlos gehen darfst.

Sterben. Unendliche Dimensionen.

Naja, ich hatte Artos die Woche vorher noch gestreichelt. Der olle Stoffel.

Die Zebramanguste

Die Zebramanguste ist ein lustiges Tier, wie schon ihr lateinischer Name Mungos Mungo ahnen lässt. Eigentlich ist sie in den südlichen Teilen der Sahara beheimatet. Oder in Germendorf, im Tier- und Saurierpark in Oranienburg.



Zebramangusten mögen die Gemeinsamkeit, die liegen schon mal niedlich bei-, auf-, über und nebeneinander und schlafen gemütlich. Oder hängen lustig über Baumstämme oder sonst wie unmotiviert in der Gegend rum, wenn der Bauch voll ist.



Dabei sind sie so niedlich, dass man ihnen stundenlang dabei zugucken möchte. Und sie fotografieren möchte.

Ist die Fotografin dann ein bisschen zu sehr verliebt, kann es passieren, dass sie vor lauter menschlicher Zoom-Aktivität den Draht versehentlich berührt, der die Tiere davon überzeugen soll nicht das Weite zu suchen.



Das knallt ziemlich laut, zeckt ganz schön und regt prima den Kreislauf an bei der Berüherin und die Zebramangusten sind dann sehr schnell wach und mutieren zu schimpfenden aufgeweckten Tieren.



Allerdings lassen sie die Fotografin auch schnell wieder mit ihrem Stromschlag alleine zurecht kommen und dösen flink weiter.