2020-03-11

Hm …

Notärzte, die auf Twitter berichten, dass das halbe Personal in der Notaufnahme Erkältungssymptome zeigt, sie aber seitens des Hauses alle nicht auf SARS CoV2 getestet werden, weil … ja weil was? Die Geschäftsführung des Krankenhaus weiß, dass man dann das Krankenhaus dicht machen muss?

Wenn dann die z. B. Ehepartner auch als Ärzte in einem anderen Krankenhaus in der Onkologie arbeiten, wie in dem Tweet einer Ärztin berichtet, dann … das ist in so vielen Richtungen körperverletzend, weil wir nur noch den Mangel verwalten. Und wir stehen doch erst am Anfang des Infektionszeitraumes.

Bundesgesundheitsminister Spahn, der gestern im Fernsehen noch einmal eindringlich an alle Menschen im Land appelliert sich rücksichtsvoll zu verhalten, möglichst zu Hause zu bleiben und in erster Linie damit seine Sorge über eine zu schnelle Überlastung der Intensivstationen bzw. des Fachpersonals zum Ausdruck bringt – nur ja nicht etwa seine Sorge über die Gesundheit der Bürger des Landes dem er als Bundesgesundheitsminister vorsteht kommuniziert?

Heute erstmals, seit Wochen, nachdem uns wochenlang erklärt wurde – aber wirklich nur in diesem Land – Atemschutzmasken würden gar nicht wirklich schützen, durfte im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ein Facharzt für Hygienemedizin klar sagen, dass diese Aussagen nicht stimmen würden. Und durfte demonstrieren, wie man die Masken sachgerecht benutzt.

Natürlich mit dem den Bericht abschließenden Hinweis, dass es keine Atemschutzmasken mehr für Normalsterbliche zu kaufen gibt.

Deutschland hat keinen Plan. Deutschland verwaltet allenfalls medizinischen Mangel in einer Pandemie-Situation.

2020-03-07

Merci!

Solll ich, lieber Diätfutterbeauftragter, von Shiina ausrichten.
Und von mir sowieso!



Sie – sieht man im Foto – ist schon ganz schmal geworden …! Nein, ein Scherz aber sie hat wirklich schon etwas ihr Gewicht reduziert und ist deutlich leichter, wenn man sie auf dem Arm nimmt. Sie hat halt wirklich auch das Pech – bei ihrem Fell – dass man es ihr nie ansieht!

Also … dankeschön!

2020-03-05

Lustig …

In der Physiotherapie sind vergleichsweise viele der Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen aus der Gegend Griechenland und Zypern. So ist denn auch mein Lieblingsphysiotherapeut von Zypern und der hat gerade zwei Wochen Heimaturlaub.

Kurz bevor er geflogen ist, hatte er mir noch erzählt, dass er vor dem Flug seinen Koffer zu Oma (die lebt hier in Berlin mit ihrem Mann, weswegen ihre Enkel, also zwei von den vielen, hier in Berlin ausgebildet wurden) bringen musste. Denn Oma kauft immer beim Discounter ganz viel Körperlotion mit Olivenöl für einen Apfel und ein Ei ein, verschifft das in mittelgroßen Mengen in die Heimat und verkauft dort die ölige Pflege mit dem tollen Olivenöl (aus Griechenland vermutlich) für schlappe 10,— Euro an den Bekanntenkreis. Als Schnäppchen.

Ist es nicht herrlich?

2020-03-02

Coronavirus

COVID-19 hat nun auch die deutsche Hauptstadt erreicht, was zu erwarten war.

Der NDR hat eine Podcastreihe mit dem Leiter der Virologie der Charité Prof. Dr. Christian Drosten ins Leben gerufen. Einmal täglich spricht er über die aktuelle Forschungslage zum Virus – unaufgeregt, pragmatisch und frei von jeder Esoterik.

Nach nun zwei Monaten Forschungsstand zum neuen Virus konnten einige Horrorszenarien offensichtlich wieder entkräftet werden, beispielsweise dass dieses Virus doch offensichtlich deutlich weniger lange auf Oberflächen überlebt als anfangs angenommen.

Eine sehr interessante Sendereihe – weil man total viel generell über Viruserkrankungen, auch wie z. B. die Grippe lernt.

Corona Virus Update mit Christian Drosten.

P.S. Bitte erzählt Eurer Umwelt, sie möge bitte bitte aufhören den Schwerstkranken in diesem Land die Desinfektionsmittel weg zu kaufen – und noch schlimmer in den Krankenhäusern zu stehlen. Der Schutz mit Desinfektionsmitteln ist zu vernachlässigen bei diesem Virus. Aber das Fachpersonal muss auf den Stationen noch mit ganz anderen Viren kämpfen, dort sind diese Präparate lebenswichtig. Und wenn Eltern z. B. für ihre Kinder mit Diabetis kein Desinfektionsmittel mehr bekommen für die täglichen Injektionen, dann hört der Spaß wirklich auf!

2020-03-01

Apulia Stories

Ich durfte im Rahmen des Programmes von Puglia FESR-FSE „Kulturelle und natürliche Anziehungspunkte und Tourismus in Apulien” und auf Einladung der Europäischen Union, der Region Apulien, der Gemeinden Giurddignano und Otranto und dem Kultur- und Tourismusmagazin „Mediterraneo Spiage” für einige Tage nach Apulien in den Salento reisen.



Hatte ich Euch neulich noch von der ursprünglichen historischen Olivenölmühle Frantoio Ipogeo Trappitello del Duca in Giurdignano erzählt, möchte ich Euch heute noch eine wirklich wunderschöne restaurierte Mühle von zwei jungen sehr ambitionierten Menschen vorstellen.




Frantoio Apulia Stories

Elisa und Alessandro Mele hatten als sie den damals sehr baufälligen Palazzo in Cursi (ca. 15 Autominuten von Giurdignano entfernt) kauften auch noch keine Ahnung, dass dieser mit einer alten Olivenölmühle von 1600 n. Chr. unterkellert war.





Nun, diese Aufgabe, die neu mit diesem Haus in ihr Leben kam, haben sie mit Bravour angenommen und den Keller wunderschön restauriert. Und für Interessierte mit moderner Technik das frühere Leben in einer solchen Mühle erlebbar gemacht.





Mit einem Laserscan haben sie die Räume realistisch rekonstruiert und heute kann man mit VR-Brillen in das harte Leben der Ölarbeiter in einer solchen Olivenölmühle eintauchen. Eindrucksvoller kann man das Leben der Menschen in diesen frühen Zeiten, ihre Opfer und Hingabe für ihre schwere Arbeit in tiefliegender Umgebung kaum vorgeführt bekommen. Der Name „Apulia Stories” ist Programm.




Oilo Apulia Stories



Elisa und Alesssandro sind beides Diplom-Ingenieure und haben sich mit ihrem Palazzo ein wirkliches Kleinod geschaffen und teilen diesen Ort mit ihren Gästen.



Wir wurden auf unserer Tour herzlich von ihnen eingeladen zunächst im Garten die köstliches Friselle mit frischen Tomaten; Mozarella  und dem eigenen Olivenöl „Apulia Stories”, das es natürlich abgefüllt oder aromatisiert mit Limone oder Peperoncino zu kaufen gibt und mit etwas Wein zu genießen. (Meine mitgebrachte Flasche der kalt gepressten natürlichen Variante geht langsam zur Neige, ich werde es vermissen in meiner Küche.)





Bäuerliches Essen als altes und unbestrittenes Symbol für die Einfachheit aber auch die Echtheit des Salentos. Ihr Garten ist ein Querschnitt der apulischen Fauna und lockt mit ruhigen Plätzen, duftenden Zitronenbäumen und entspannten Geckos. (Ich bin im Salento nie entspannteren Geckos begegnet wie in diesem Garten.)



Für die ganze Reisetruppe war das nach einem Vormittag voller Hektik ein Loslassen und Entspannen in einer zurück gezogenen Welt voller Düfte und dem einfachen, sehr leckeren Imbiss.



Elisa führte uns vorrangig durch den Palazzo. Dass die beiden ihre Heimat lieben und dessen Geschichte und Kultur mit interessierten Menschen teilen möchten, das merkt man an allen ihren Aktivitäten. „Das Zeitalter der Antike ist die Jugend der Welt." (von Sir Francis Bacon] ist ihr Motto. Der Transfer ist ihnen gelungen.


Melestone



Elisa arbeitet unter dem Label Melestone mit dem typischen Stein Apulien, dem Tuffstein. Wunderschöne Interior-Designobjekte wie Lampen, Schalen oder Fliesen gestaltet sie auch der sehr hellen, dadurch freundlich wirkenden Materie.







Sehr modern aus klassischem Material – wunderschöne edle Stücke. Der Ursprung für ihre Leidenschaft zum Licht ist den bunten Lichtern der Feste im Salento entsprungen. Ich hätte mich dumm und dämlich kaufen können!





Sie haben es sich auch nicht nehmen lassen, das kleine Lampenkännchen aus Terracotta, das früher mit jenem Lampenöl, also dem Olivenöl, gefüllt den Räumen in der düsteren Mühle Licht spendete wieder neu aufzulegen – um es als Souvenir Apuliens zu verkaufen.


Apulia Stories – Exkursionen und Workshops

Erlebnistourismus für alle fünf Sinne – das ist das Credo dieses jungen Paares. Denn neben ihrer kreativen Tätigkeiten und der Einbindung des eigenen Heimstätte, organisieren die Meles für Touristen, Reiseveranstalter, Schul- und Jugendgruppen Touren und vielfältige Workshops rund um die Produkte dieses Landes, das sie selbst so lieben.

Sie laden ein einen typischen Steinbruch zu besuchen, wo der berühmte Tuffstein abgebaut wird, man kann Ton- oder Backkurse buchen oder wer schon immer bei der Honig-, Wein- oder Olivenernte mithelfen wollte – auch diese von der Saison abhängigen Ereignisse werden Elisa und Alessandro möglich machen. Das Land im Ursprung kennenlernen – gerne auch in großen Gruppen – kann hier gelebt werden.

Besonders sind auch die von ihnen organisierten Wanderungen durch den Salento zu Sehenswürdigkeiten. Erinnert Ihr Euch an Leuchtturm von Otranto Il Faro di Palascia? Diesen und seine Umgebung man hier mit der visuellen Gestaltung mit VR-Brille noch ursprünglicher erleben. Intensiver kann man in die Geschichte Apuliens kaum eintauchen.

Die Fantasie und Begeisterung dieses jungen Paares uns Touristen dieses vielfältige Land ganz nahe zu bringen, scheint endlos zu sein.

Die Preise für die Führungen bzw. je nach Umfang der Workshops berechnen sich nach Dauer zwischen € 10,— (z. B. Frantoioführung) - € 150,— (Besuch im Steinbruch mit Workshops und Picknick). Die Preise sind für größere Gruppen angelegt, bei Interesse für Einzelführungen bitte die Preise (und Termine) erfragen. Die Kontaktdaten nenne ich Euch unten.



Und ja, man kann übrigens auch in dem Palazzo eines der wenigen, sehr schön mit denen von Elisa kreierten Designgegenständen eingerichteten Gästezimmer buchen (50-120 Euro je nach Saison inkl. Frühstück und einem virtuellen Ölmühlen-Rundgang) – mit Familienanschluss. Schöner kann so ein Urlaub kaum sein!



APULIA STORIES
Via Santuario 12, 73020
Cursi – Lecce
+39 3288310000
+39 3280993732

Apulia Stories auf Facebook

2020-02-29

Support your local chinese dealer

Was ich dieser Tage sehr gerne mache – aus Gründen –, das ist chinesisch essen. Gut, ich esse immer sehr gerne asiatisch sowieso.

Die Dämlichkeit vieler anderer Menschen, die zur Zeit virusbedingt innerlich austicken (leider manche auch äußerlich), wenn sie einen Chinesen im öffentlichen Leben sehen – das schlägt meinem Fass ganz oft den Boden aus. Und was da an Erlebnissen von Deutschen gerade im Internet erzählt wird, die einen asiatischen Hintergrund haben … kurz: massive Fremdscham. Oder auch: Diesen zur Zeit offen gelebte Rassismus in diesem Land auf so vielen Ebenen, kann ich ganz schwer nur aushalten.

Also tue ich seit einigen Wochen etwas, wenn ich mir ein (seltenes) Essen außer Haus gönne, ich esse beim Chinesen.

Wenn ich Essen ordere – das habe ich aber schon immer selten getan – tue ich es bei Mimathoa, ein kleiner Imbiss in der Oranienstraße. Sie bieten einen Mix zwischen chinesischer, thailändischer und japanischer Küche. Ich weiß, dass sie für die Sushi eine abgetrennte Küche von der Garküche haben. Das Essen ist gut, die Sushi sind frisch und lecker. Und ich weiß, was ich da bekomme. Sie liefern selbst, meist vom gleichen Fahrer.

Neulich hatte ich angerufen als ich wirklich sehr (hörbar) vergrippt war, da haben sie mir die beste Wan Tan-Suppe ever geliefert mit einer Portion extra Wan Tan. Meist rufe ich dort an und hole das Essen selber ab – aber wenn ich krank oder wirklich zu müde bin, sind sie meine erste Adresse.

Ich bin auch kein Fan von diesem ganzen Lieferando-Gedöns. Livetracking von unterbezahlen Personen auf dem Fahrrad halte ich nicht für ein gutes Signal unserer Zivilisation.



Nun wohne ich fünf Minuten Fußweg von der chinesischen Botschaft entfernt und von ihr gegenüber am Wasser an der Jannowitzbrücke existiert – wohl schon seit immer – die Ming Dynastie. Und immer bin ich daran vorbei gegangen, letztes Jahr dann endlich einmal mit einer Freundin eingekehrt.

Aufgrund der Nähe zur Botschaft wird hier eine sehr originäre Küche serviert: Quallensalat, Seegurke, Fischmagensuppe, 1000jährige Eier, Kalbsmagen, Rinderpansen und Schweineohren u.v.m. Für Vegetarier gibt es übrigens Hühnerfleisch- und Lammfleischtofu. Wie immer da Unterschiede generiert werden – ich werde es testen.

Ich finde das Essen sehr lecker dort – und alles, was an Nebentischen serviert wird, wollte ich auch haben. Neulich war eine mittelgroße StartUp-Truppe dort zu Mittag essen, die die jeweiligen Mittagsmenüs rauf und runter geordert hatten – ich wollte mich gleich an deren Tisch setzen.

Apropos Mittagsmenü: Sauer-Scharf-Suppe und eine gute Portion Reis und ein Teller der jeweilige Speise, genau die richtige Portion, um gerade nicht zu satt zu sein, kostet je nach Fleischzutat bzw. Tofu ab 6,80 bis 8,80 (Ente). Ich hatte neulich Schweinefleisch nach Yu-Xiang-Art – und das war so aromatisch und sehr lecker! Wird mir schwer fallen beim nächsten Mal doch wieder ein anderes Menü zu wählen. Die Schärfe ist sauber definiert mit bis zu drei Pepperoni in der Speisekarte.

Die Ming Dynastie hat auch einen Ableger im Europa Center und bietet dort ein Mittagsbuffet für € 9.90 an, das habe ich gestern ausprobiert. Ich sage es mal so, ich würde dann doch dort lieber à la carte ordern. Lieblos, fad, langwierig im Nachlegen. Kein Vergleich mit dem wirklich passablen Yuufka-Buffet in der Oranienburger Straße. Dort kostet das Mittagsbuffet (mit Sushi) € 8,90.

Dann sind wir neulich nach dem sehr schönen Weihnachtsoratorium endlich einmal bei der China City kurzentschlossen eingekehrt, Leipziger Straße/Ecke Jerusalemer Straße. Da fahre ich ständig mit dem Rad vorbei bzw. laufe vorbei und wollte dieses Restaurant immer testen – aber ganz ehrlich von außen ruft dieses Restaurant irgendwie dann doch nicht nach „Komm rein!” Das Gefühl, es ist eine Touristenfalle, hat mich immer davon abgehalten.



Aber nein, ganz im Gegenteil! Ein sehr schönes im typischen China-Style eingerichtetes Restaurant. Ein super netter Service, wir haben aufgrund der späten Uhrzeit kleinere Speisen gewählt, die aber sehr überzeugend waren. Im Nebenraum hatte eine größere Feier sehr viel Spaß – und die Speisen, die nebenan am Tisch für das Personal heraus getragen wurden, sahen extrem lecker aus. Dort war ich nicht zum letzten Mal. Natürlich wird auch ein Mittagstisch serviert unter der Woche von 6-8,— Euro inkl. Sauer-Scharf-Suppe.

Und auch hier bekommt man typische Freuden der chinesischen Küche wie Entenfüße, Schweingemagen, Rindersülze, Schweinehaut, Ochsenschwanz – nose to tail à la chinese. Quallensalat – oder aber Selleriesalat mit Lilienblüten.

Fazit: Die Asiaten in Euren Städten haben es gerade teilweise sehr sehr schwer. Ihr könnt sie unterstützen!

Ach ja, falls Reis in Euren Supermärkten jetzt ausverkauft sein sollte – die befreundeten chinesischen, türkischen, arabischen Supermärkte hätten da was für Euch!

2020-02-27

Zum Virus

Das Problem bei einer Coronainfektion haben wir am Allerwenigsten wir selber. Die meisten von uns würden, selbst bei einer Infektion, höchstwahrscheinlich gar nichts davon mitbekommen.

Aber: Es sind alle Menschen hochgradig gefährdet mit herab gesetztem Immunsystem. Also: Wer z. B. gerade einen (sicher unangenehmen aber relativ harmlosen) Noro-Virus hat, wer vor Jahren eine Chemotherapie hatte (oder gerade akut hat), wer aufgrund von z. B. Autoimmunerkrankungen Cortison einnehmen muss, dass sind z. B. Menschen mit Rheumaerkrankungen, Menschen mit MS, alle Transplantierten, Säuglinge noch ohne Impfschutz, …

Diese Liste ist unendlich lang. Es ist wahnsinnig wichtig, dass wir begreifen, dass wir mit Schutzmaßnahmen weniger uns selbst als diese Menschen schützen werden!

Beispiel aus meinem eigenen Umfeld: In meiner Maßnahme für den Plan für Glück und Lebensfreude gibt es eine Klienten mit transplantierter Leber, eine Klientin mit einer Multiplen Sklerose-Diagnose, einen Klienten mit Diabetes (mit Folgeerkrankung). Sie alle stehen unter einer Medikamentation, die das eigene Immunsystem massiv herabsetzen.

Nur in meinem Wohnhaus mit lächerlichen acht Mietparteien haben wir immerhin einen Nachbar mit transplantierter Niere, zwei ehemalige Krebspatienten, ansonsten fünf Nachbarn im Alter zwischen 70-85. Sicherlich alt – aber sehr rüstig und lebensfroh. Und einen Säugling in einem Alter noch ohne aktiven Impfstatus. (Nicht, weil er nicht geimpft wird, sondern weil er erst im Aufbau des Impfschutzes aufgrund seiner wenigen Monate ist.)

Im weiteren direkten Nachbarumfeld kenne ich persönlich zwei Menschen mit einer Multiple Sklerose-Diagnose. Das sind nur die Personen von deren chronischer Infektion ich Kenntnis habe.

Also: Wer sich im öffentlichen Raum das Niesen verkneift, mindestens in die Armbeuge aber niest. Wer sich wirklich regelmäßig die Hände wäscht etc., tut seinem Umfeld nur Gutes!

Dich musst Du vielleicht nicht schützen – aber womöglich Deine an Krebs erkrankte Nachbarin?!

#COVIDー19 #COVID19 #Coronavirus