2019-10-13

Joker

Eines meiner Geburtstagsgeschenke in diesem Jahr war die Einladung eines Freundes ins Kino. Wir einigten uns auf „Joker”, den Voraussagen „der Film sei sehr gruselig” und „die Menschen würden aus den Kinos rennen” zum Trotze.

Ich bin persönlich kein Filmgucker des Horror-Genre, ich grusele mich wirklich zu früh und zu schnell und ich zappe heute noch schnell auf einen anderen TV-Sender, wenn in der 25. Inspector-Barnaby-Folgen-Wiederholung gemordet wird. Da reicht bei mir alleine die Säge, die die Titelmelodie intoniert. So gruselfest bin ich! Immerhin habe ich über die Jahre wenigstens die Angst vor dem Monster unter dem Bett ablegen können.

Ich fand die Trailer zu Joker schon sehr Angst einflößend – schon deswegen, weil man in den Trailern im Grund gar nicht die Gewaltszenen des Filmes zu sehen bekommt, sondern lediglich Joaquin Phoenix als Joker durch die Szene schreiten sieht: und das wirkt in kurzen Sequenzen sehr … creepy!

Aber eben: Joaquin Phoenix – der nun mal in seiner Schauspielkunst ein großes (überlebendes) Talent ist. In dessen Filme ich auch immer gehen würde, wenn sie mich inhaltlich nicht die Bohne interessieren würden. Insofern war Joker gesetzt.

A. und ich sind ins International gegangen. Schande auf unser Haupt, dass wir noch nie in diesem Kino waren – obwohl eine Instanz der ehemaligen cineastischen DDR und von meiner Wohnung aus fußläufig zu erreichen. Mittwoch ist der Film hier angelaufen, Mittwochabend standen wir mit vielen anderen Menschen vor den Türen der Kinosaals.

tl;dr: Ich bin nicht aus dem Kino vor dem Ende des Filmes gelaufen. Ich habe gelitten – aber in einer ganz anderen Art als erwartet.

Niemand läuft aus dem Film, der z. B. die Filme von Quentin Tarantino gesehen hat. Nicht alle Szenen sind gewaltfrei und interessanterweise enden vor allem die Szenen, die Gewalt als logische Konsequenz erwarten lassen, offen. Die Gewaltszenen geschehen eher aus der Situation heraus in der man sie nicht (mehr) erwartet, das macht womöglich ihre Faszination aus.

Der Joker tötet zumeist mit Waffen, es gibt eine Tötung, die mit brachialer körperlicher Gewalt erfolgt, die Szene mochte ich nicht – aber schlussendlich hat man ähnlich brutale Szenen auch schon im sonntäglichen Prime Time-Programm öffentlich-rechtlicher TV-Sender sehen können. (Auch wenn ich nicht der Meinung bin, dass Unterhaltung derartige Zurschaustellung von Gewalt wirklich bedarf.)

Das wirklich Gruselige dieses Filmes liegt in den Szenen jenseits der Gewalt. Und die werden von Joaquin Phoenix so getragen, dass sein Leid, sein Wahnsinn riechbar wird. Die Geschichte des Jokers ist im Grunde schon mehrfach erzählt worden – zumal stellenweise als Comic veröffentlicht. Wenngleich seine Historie in der Realität der Comics weit entfernt ist von der, wie sie in den zahlreichen Batman-Verfilmungen erzählt worden ist. In Joker (2019) heißt er erstmals Arthur Fleck anstatt, wie in den Verfilmungen, Jack (Napier), der in den originalen Comic-Vorlagen nie einen bürgerlichen Namen trug.

Ich mag mich nicht in die Diskussion einklinken der Hardcore-Comic-Fans, welche Verfilmung nun näher dran ist am Original etc., das kann ich auch gar nicht. Aber natürlich wird diese Verfilmung hier heiß diskutiert – zumal auch diese sich nicht zwangsläufig an die Einzelheiten der Comic-Vorlagen hält. Aber das ist im Grunde auch nicht wirklich wichtig, denn hier kommt der Joker ohne seinen Gegenspieler Batman aus, das ist die eine Besonderheit dieses Filmes. Gut, nicht ganz, die beiden Gegenspieler begegnen sich schon – aber erzählerisch auf einer ganz anderen Ebene und zeitlich sehr lange bevor Batman als solcher aktiv ist.

Der Film hat zwei Varianten eines Endes – beide sind ziemlich großartig; die erste Szene interpretiert auf poetische Weise das Ende des Jokers der Batman-Verfilmung von 1989 – in der Jack Nicholson als Joker zu Grabe getragen wird – … (den letzten Teil meines Satzes kneife ich mir hier, denn dann würde ich spoilern und das tut man nicht.) Die andere Szene zeichnet das Interim im Leben des Jokers bis zur Fortsetzung seines Schaffens – hoffentlich irgendwann als Film vom gleichen Regisseur, den gleichen Drehbuchautoren geschaffen und wieder von Joaquin Phoenix gespielt!

Joaquin Phoenix ist so sehr großartig in dieser Rolle. Er vereint Arthur Flecks Suche nach Liebe und Anerkennung, seine Freundlichkeit, seine Umkehr von Talentlosigkeit als Comedian zum fragwürdigen Talent mit hässlichen Vorzeichen; seine Hilflosigkeit bis hin zum Umlegen des Schalters dieser seiner guten Anlagen in Reaktion auf sein Umfeld in das tiefe Böse des Jokers mit einer Intensität, dass man glaubt, den Mann, sein Leid, riechen zu können.

Alleine die physische Präsenz – vor allem in den Szenen, die mit nacktem Oberkörper gespielt werden – die er dem Joker mitgibt, schafft womöglich den größten Grusel des Filmes. Davon abgesehen, dass Phoenix für die Rolle wohl sehr viel Gewicht verloren hatte, gibt er seinem Oberkörper in den (Halb-)Nacktszenen eine Physiognomie, die man nur hinbekommt, wenn man in die Brust einatmet und den Bauch einzieht. Da kann jeder einmal selber probieren – wie lange er das aushält: Joaquin Phoenix lebt, spielt, spricht, leidet und bewegt sich in diesem Moment – ich kann es nicht. Und ich habe keine Ahnung, wie der Kerl das hinbekommen hat. Da werden physische Grenzen im Spiel übertreten, das nötigt den allergrößten Respekt ab!

Phoenix ist im Grunde in fast jeder Szene dieses Filmes zu sehen – und jede dieser Szenen bietet er eine so tiefe Präsenz, dass das ihm dabei Zuschauen fast zu einer unerträglichen Last wird. Nein, ein reiner Spaß ist es nicht diesen Film zu gucken, ich fand es teilweise sehr anstrengend dieser seiner – vermeintlich für mich – Anstrengung, das Leben eines Arthur Fleck auszuhalten, zugucken zu müssen.

A. und ich waren uns hinterher einig, dass seine Darstellung gar keine Kulisse bedürft hätte – der ist alleine mit seinem Augenspiel so raumübergreifend, man sieht daneben nichts mehr. (Weswegen man den Film nachvollziehbar öfter sehen möchte.)

Ja, dieser Joker ist sehr poetisch in seinem Leiden und, das macht das Aushalten des Filmes auch so schwierig, denn man kann zu jeder Zeit seine Entwicklung nachvollziehen – was nicht das Gleiche ist, wie sie gutheißen. Weswegen ich die kritische Diskussion über den Film hinsichtlich der Amokläufe (bzw. eines ganz bestimmten Amoklaufes) in den USA verkehrt finde. Schlussendlich wird hier nichts glorifiziert, schon gar nicht das Böse, allenfalls erklärt. Sympathie trägt man am Ende zu diesem Joker auch nicht wirklich mit sich herum. Eher bleibt das Entsetzen über die Gesellschaft des Molochs von Gotham City, der hier – entgegen der Comic-Vorlage – vordatiert in 1981 dargestellt wird. Der Zuschauer hat hier seinen persönlichen „1984”-Moment. Wir erleben die Zukunft der Comic-Vorlagen als die harte, unschöne Realität.

Mein Problem mit dem Film ist, dass ich bei alledem, was dort als gesellschaftliche Kritik gezeigt wird, an Verfall von den menschlichen Sitten und der Stadt selbst, mir nicht mehr schön lügen kann, es wäre überhaupt noch eine Zukunftsvision. Was ich/wir alle im ersten Batman von 1989 noch irgendwie tun konnte/n. In Joker von 2019 wird gelebter Alltag widerspiegelt. Der hässliche, verletzende Alltag nicht nur dieser „sie sind so weit weg”-Städte in Amerika. Das passiert alles längst hier, z. B. auch in Berlin, wo Menschen angegriffen, verletzt, getötet – in Brand gesteckt – werden, nur weil ihnen nicht das Sieger-Icon auf die Stirn gedruckt wurde.

Im Grunde wird Joker zu einer hässlichen Person gemacht, von Menschen, die von der Gesellschaft hässlich gemacht wurden. Diesen Kreislauf zu sehen und heute zu wissen, den werden wir gar nicht mehr stoppen können, das ist hart. Das ist der eigentliche Gruselmoment von Joker.

Dieser Grusel hält lange vor in mir, nachdem ich diesen Film geguckt habe. Wir leben in genau dieser Gesellschaft, die diese Joker in Massen generiert, wie in dieser Woche einmal mehr bewiesen wurde. Deswegen tut dieser Film sehr weh zu sehen.

Das ist aber nicht das Problem des Filmes, sondern unserer Gesellschaft und wie wir darin mit Menschen umgehen. Deswegen ist Joker auch so richtig und wichtig. Und beileibe kein nur Genre-Movie.

Ich hoffe sehr, dass Joaquin Phoenix für diese Rolle alle alle Auszeichnungen der Filmbranche mindestens seines Landes erhält – ich kann mich an keine vergleichbare schauspielerische Leistung eines Schauspielers erinnern. Er schafft etwas, was all die großartigen Meryl Streeps, Tom Hanks‘ oder Tom Cruises nicht schaffen: man sieht den Joaquin Phoenix nicht mehr in dieser seiner Rolle – was nichts mit der Clown-Rolle zu tun hat. Die trägt er im Film noch selten.

2019-10-03

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Symbolbild

2019-10-01

Wetterbedingte Eingeschnaptheit …

… treibt mich gerade um. Seit Jahren möchte ich an meinem Geburtstag mit dem Zug morgens an die Ostsee fahren, einen Tag am Meer genießen, abends wieder zurück.

Seit Jahren meldet der Wetterbericht an genau diesem meinem Geburtstag allermiesestes Herbstwetter, das man auch nicht wirklich mit „Ist zwar kalt aber trotzdem schön”-Habitus kompensieren könnte. Bei Regen lässt ein ganzer Tag draußen doch etwas Sympathie missen.

Morgen also auf Bestellung: Regen und in unserer Region irgendwas um 13 Grad. Das ist Winterjacken-Wetter! Das nehme ich jetzt wirklich persönlich!

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Im November jährt sich zum zehnten Mal der Suizid von Fußball-Nationatorwart Robert Enke. Sein ihn damals behandelnder Psychiater, Valentin Markser, spricht darüber wie er unseren heutigen Umgang mit psychischen Erkrankungen und den Menschen die davon betroffen sind – auch oder gerade im Sport – sieht.


Seit 20 Jahren fördert die Bundesarbeitsagentur vor allem Langzeitarbeitslose nach einem System, das von Anfang der Hartz-Konzeption an in der Kritik stand. Sie qualifiziert – anstatt die Menschen kompetent auszubilden, denn wir leben heute in einem Arbeitsalltag in dem alte Berufsbilder en masse wegbrechen. Da hilft keine mangelhafte Qualifizierung, da hilft nur Umschulung. Qualifiziert – verdienen viele Weiterbildungsmaßnahmen als Auszeichnung nicht, hat das ZDF herausgefunden und dokumentiert.


Wer immer auf seinem Blog, im Instagram-Account Gewinnspiele anbietet, dem empfehle ich den Jura-Podcast Rechtsbelehrung von Marcus Richter und Thomas Schwenke. Die haben sich in dem verlinkten Podcast genau diese Thema vor- und angenommen. In epischer Breite!

„Stay poor please” – der Irrsinn, den wir in unserer Gesellschaft Kindern bzw. Jugendlichen zumuten, die in ihr Ausbildungs- und Berufsleben starten möchten. Sarah-Lee Heinrich im taz-Gespräch.

2019-09-26

Wochenlang …

… durch die Gutachterhölle gegangen und für eine Verlängerung der einen Therapie im Rahmen der Therapiemaßnahme – der Plan für Glück und Lebensfreude, man erinnert sich – gekämpft zusammen mit dem helfenden Betreuer. Unmögliches möglich gemacht, dabei fast unter die Räder gekommen, weil zu viel, zu anstregend, den Stress nicht aushaltend bei der gleichen Behörde einen vierten neuen Gutachter vor die Nase gesetzt zu bekommen.

Mir ging es wirklich nicht gut in der Zeit und ich arbeite jetzt noch viele Dinge auf, die nicht möglich waren, habe Reisen abgesagt, gelitten, bin wieder aufgestanden, versuche gerade wieder stabil zu laufen.

Auch weil vor zwei Wochen die Bewilligung für beiden Therapien kamen.

Heute erklärt die (sehr gute) Therapeutin, sie habe nun endlich die Möglichkeit als Therapeutin mit Kassenzulassung zu arbeiten und geht somit Ende Oktober in die Selbstständigkeit. Von der verbliebenen fünf Stunden geht nun eine an den Feiertag und eine an den Resturlaub von ihr drauf.

Ich freue mich sehr für sie – und ihr künftigen Klienten.

Aber ich, ich bin jetzt einfach nur sehr müde und will nicht mehr kämpfen.

2019-09-24

Shiina …

… sagt entspannt danke an den Diätbeauftragten und zudem Beruhigungsbeauftragten! Ich auch. (Felliway ist ihr momentan wirklich eine riesengroße Unterstützung.)

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2019-09-19

Festival „Gente di lago e di fiume” im Lago Maggiore



Na? Doch noch ein paar Urlaubstage übrig? Ist da noch etwas Reiselust im Koffer? Seid Ihr Fischliebhaber? Mit einem klitzekleinen Hang zur Romantik? Womöglich prunkvoller italienischer Romantik? Und überhaupt … Espresso?

Dann hätte ich hier einen wundervollen herbstlichen Reisetipp für Euch! Anfang Oktober, genauer am 6. und 7. Oktober findet nämlich auf der Isola dei Pescatori im Lago Maggiore das Festival „Gente di lago e di fiume” statt, das Fest der Menschen vom See und Fluss. Gefeiert werden die reichhaltigen Gaben des Lago Maggiore auf kulinarischer Ebene.

Marco Sacco betreibt am Lago di Mergozzo sein Restaurant Picolo Lago und ist Initiator dieses noch jungen Events, dass 2019 in die zweite Runde geht. Seine Vision dabei ist, dass das, was die Region des Piemonts rund um den Lago Maggiore und den vielen anderen Seen an Gastronomie, Kultur und Tradition bietet – geprägt durch ihre Landschaft, den Alpen, Seen und Flüsse bis hin zum Meer – viel mehr Wertschätzung verdienen sollte! Ganz nebenbei gustatorisch mit mehr Konzentration auf den Süßwasserfisch, der hier gefischt und zu besonderen Köstlichkeiten verarbeitet wird (Ihr erinnert Euch doch noch an das köstliche Menü der Ristolounge Elvezia?) . Einmal weg von der gehypten Küche der ewigen Meeresfrüchte-Küche Italiens, hin zur Küche der Köche und Köchinnen, die vor allem mit dem arbeiten und hervorragende Gerichte, auch Sternenküche, zaubern, was ihnen aus den Seen und Flüsse Norditaliens in die Küche schwimmt.

Für Saccos Idee bietet die Fischerinsel Isola dei Pescatori eine denkbar romantische Kulisse: Die kleine Borromäische Insel liegt im Lago Maggiore zwischen Stresa und Verbania (in Verbania findet übrigens gleichzeitig eine Dahlien-Ausstellung statt), misst ganze mit 350 Meter Länge und 100 Meter Breite. Nur 40 Einwohner leben heute auf dem autofreien Einland. Das historische Dorf im Südosten mit seinen Häusern und deren langen Balkonen – an denen früher die Fische zum Trocknen hingen – präsentiert seinen Gästen zum Festival „Gente di lago e di fiume” auf dem Dorfplatz und entlang der Promenade an Sonntag, 6. Oktober an den vielen Ständen, was ein Dutzend Chefköche Italiens aus den Süßwasserfischen zaubern. Fantastische Kochkunst, frischer zarter Fisch, tiefe Aromen, fantastischer Wein! So wird sich Marco Sacco inniglicher Wunsch sicher erfüllen: „Wir sind Leute vom See und wir haben unsere eigene Kultur, die man wertschätzen sollte.“

Wenn nicht dieses Festival die passende Gelegenheit dafür ist, genau diese Leute kennenzulernen?

Am zweiten Tag der Veranstaltung stehen Vorträge und Debatten über die Zukunftsperspektiven im Vordergrund. Wer nicht ganz so tief in die heutige Thematik der Fischerei einsteigen möchte, kann auf der Isola dei Pescatori auch zwei Museen besuchen, die einen tieferen Einblick in das Leben der Insulaner, der „Gente di lago”, geben. Z. B. das Wohnhaus des Künstlers und Bildhauers Andrea Ruffoni (1925-1990), das als Casa Ruffoni zum Museum umgestaltet ist, ein Haus voller Kunst aus Gips oder Holz, immer inspiriert vom Leben auf dem Lago Maggiore. Oder das Fischer-Museum, Museo della Pesca, erst seit 2016 in den Räumen einer ehemaligen Schule untergebracht. Beide Museen sind täglich von 10 – 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Hier sind alte Werkzeuge und Gerätschaften zu bestaunen, die dem Besucher zeigen, wie die Fischerei am Lago Maggiore früher einmal funktionierte.



Und wer länger verweilen möchte in dieser wunderschönen Gegend und den warmen norditalienischen Herbst weiter genießen möchte, der kann sich auch aufmachen in die Berge und vielleicht selbst nach den Steinpilzen suchen, die dort gerne und zahlreich wachsen. Aber Achtung: das Sammeln von Pilzen ist in Italien mengenmäßig streng begrenzt. Oder den einen oder anderen Käse produzierenden Betrieb besuchen, dabei die herzliche Gastfreundschaft der freundlichen Menschen im Piemont genießen, die so fantastische Salami, Salsiccia, Honig, Reis – und natürlich Käse produzieren!



Tickets und Informationen über das Festival Gente di lago e di fiume gibt es hier!

Reise- und Hoteltipps stehen auf der Homepage des Distretto Laghi.

Der Lago Maggiore liegt eine knappe Autostunde vom Flughafen Milano Malpensa, der von Deutschland aus mit den gängigen Fluganbietern angeflogen wird. Alternativ gibt es stündliche Zugverbindungen ab dem Bahnhof Milano Centrale nach Stresa.

72 hrs True Italian Food Berlin 2019



Es ist wieder soweit – eines meiner Lieblingsevents beginnt morgen wieder. Für nur 7,— Euro können wir in Berlin – übrigens erstmals auch die Hamburger! – in 55 italienischen (in Hamburg in 20) italienischen Restaurants ein sehr originales Beispiel italienischer Küche plus Cocktail, Wein oder Softdrink genießen. Pinsa, Foccacia, Lasagne – die Küche Italiens ist so viel weiter und abwechslungsreicher als immer nur Pizza oder Pasta! Hier geht es nicht nur um übliche Pizza oder Pasta, denn die Restaurants, die hier mit machen, achten auf allerfeinste italienische Zutaten und darauf ihre Spezialitäten so original wie nur irgend möglich Euch zu servieren. Das Event endet Samstagabend.

Und wenn heute 72 hrs True Italian Food startet, dann ist – wie immer – auch die wundervolle Trattoria à Muntagnola mit am Start. Ich glaube, nirgendwo ist Berlin italienischer als hier! Seit über 28 Jahren kocht „La Mamma”, Angela, mit ihren stolzen 84 Jahren immer noch zusammen mit ihrem Sohn Pino Bianco sehr originale italienische Küche aus ihrer ursprünglichen Heimat, die Basilicata. Die Taverna di Muntagnola ist für uns Berliner die italienische Tradition, eine lieb gewonnene Adresse in der Fuggerstraße 27 in Schöneberg – fast so etwas wie Familie!

Angela und Pino servieren anlässlich der 72 hrs True Italian Food gerollte Focaccia mit Zwiebeln, Kapern und Anchovis: So einfach – so köstlich. Ich durfte sie Montag für Euch probieren – und kann sie nur wärmstens empfehlen!

Alle weiteren Restaurants, die Euch gerne bewirten findet Ihr hier in der Roadmap bzw. Auflistung!

Prometeo ist natürlich auch wieder dabei. Ihr solltet unbedingt Aldos Porchetta probieren, wenn Ihr dort seid!

2019-09-18

Die Faszination in Berlin …

… wenn man im Abstand von nur 12 Monaten in die gleichen Gewerberäume eingeladen wirst – und tatsächlich dort immer noch dasselbe StartUp seiner Arbeit nachgeht.

Das ist fast schon traditionell zu nennen nach Berliner-StartUp-Zeitrechnung.