2011-02-28

Den besten Text

zur CSU und ihren Umgang mit kleinen und größeren Fehltritten ihrer Mitglieder hat definitiv Harald Martenstein im Tagesspiegel verfasst.

2011-02-27

Anregung …



Dazu passend das Interview mit Peter Wilhelm, Bestatter und Autor vom Bestatterweblog, der Antwort gibt rund um das Thema Bestattungen in Deutschland.

2011-02-26

Deutschsprech



Zum Test!

via Wortfeiler

2011-02-25

Warum ich heute mittag wirklich einen trinken musste …

Ich betreue gerade eine sehr gute Freundin von mir, die von Mallorca nach Berlin umsiedeln muss, weil's mit den Kindern, seit anderthalb Jahren in Berlin beim leiblichen Vater lebend, vorne und hinten nicht klappte – ganz lange Geschichte, blogge ich demnächst noch ausführlich. Es ist alles so surreal und ich stehe täglich mit ihr vor neuen Wänden und staune verwundert an, was sich in diesem Land so alles ergibt an Wahnsinn aber auch Freude und wie Klischees im Erlebten einen dazu bringen, die dümmsten Gedanken zu denken. Und während ich so staune, habe ich sie aber zu halten, weil sie unter der Last schlicht drei Mal täglich zusammen bricht und teilweise keine Sonne sieht, noch Perspektive. Und das Gefühl hat mit 48 Jahren Lebenskampf, nun mittellos, so gar nichts geleistet zu haben, worauf irgendeiner noch Wert legen möchte und sie daher mehr und weniger bewusst verbal mit Füßen tritt. Nichts geleistet zu haben, heißt dem einen Kind seiner Gesundheit zuliebe vor 16 Jahren Berlin mit Mallorca ausgetauscht zu haben, und dort ohne soziale Rückendeckung einer BRD zwei Kinder großgezogen zu haben, ohne finanziellen Support vom Kindesvater und täglich einen für uns hierzulande unermesslichen Kampf als Alleinerziehende gekämpft zu haben.

Heute dann nach irrsinnigen Rennereien der letzten zwei Wochen mit Versuchen, Dokumente über Dritte aus Spanien zu organisieren, hierzulande irgendwelche alten Nummern zu erfragen, Papiere vom Ex zusammen zu suchen, von ihm völlig vernachlässigte Kinder wieder auf Spur zu bringen, Wohnung suchen, Konten eröffnen, Briefe schreiben, Erklärungen tippen, dann zum Termin beim Jobcenter die Unterlagen einzureichen – und dann steht da so ein Arsch von einem Mann, der im Warteraum mit brutaler körperlicher und verbaler Drohgebärde brüllend seine Freundin runtermacht, waren wir beide weich. Sie natürlich viel weicher als ich, weil sie genau vor so einem Exemplar Mann vor 16 Jahren auch aus Berlin flüchtete und mit diesem nun ständig wieder konfrontiert wird, kein nahes Ende in Sicht ist in der Auseinandersetzung mit ihm und eh emotional an allen Grenzen angelangt, die so ein Leben unter diesen Umständen setzen kann. Und ich ein bisschen mit weich, weil bei solchen Typen mir meine Kindheit hochkommt, wie ein von einer Salzsäurefontäne getriebenes Sodbrennen. Und dann saßen wir bei der Sachbearbeiterin im Zimmer und bei ihr liefen wieder die Tränen in Sturzbächen und ich konnte sie nur einmal mehr trösten und meinen Standardspruch bringen, dass wir in sechs Monaten über das Heute, dem dann Gestern, nur lachen werden. Dabei selber den Tränen nah – erstmals in dieser letzten Zeit. Und die Sachbearbeiterin ließ uns so freundlich sitzen, als sie den Raum mal verlassen musste. Obwohl ihre Arbeitsanweisungen natürlich etwas ganz anderes diktieren und reichte ihr Schokolade zur Beruhigung, was menschlich so gut tat.

Aber als sie dann fast Zweifel anmerkte, ob denn die Wohnung für die wir heute Mietkostenübernahme beantragten (damit mit dieser Unterlage Montag der Vertrag unterzeichnet werden kann und sie aus ihrer sehr misslichen Wohnsituation endlich mit den Kids unter einem Dach zur Ruhe kommen kann) überhaupt groß genug sei. Und andeutete, ihre Chefin würde da vielleicht nicht mitspielen, da haben wir die Welt nicht mehr verstanden. Es ist in Berlin keine 3-Zimmer-Wohnung zum angemessenen Satz zu finden. Also: wir haben tatsächlich nicht einmal eine besichtigen können und dann stellt die Agentur lapidar fest, zwei Räume, Küche und Bad sei doch deutlich zu wenig für drei Personen, aus Angst, sie könnte demnächst tatsächlich umziehen wollen. Und wir gucken uns nur an, weil wir wissen, wie zeitweilig auf Mallorca gehaust werden musste –und was für ein Luxus so eine Wohnung nun sein würde, wenn auch ein erheblicher Abstieg vom zum Schluss dort gelebten Standard und wie wirklich verdammt dringlich diese Unterkunft ist.

Danach fuhren wir nach Mitte – so glücklich mit diesem für sie überlebenswichtigen Dokument – mit dem dringenden Bedürfnis einen Kaffee trinken zu müssen, sind beim Spanier gelandet und haben uns mittags um ein Uhr statt des Café con leche den Rotwein gegönnt, weil es das Einzige war, was in die Situation passte. Manchmal muss es früh am Tag Sprit sein. Heute war so ein Tag.

Natürlich läuft in diesem Moment ihr Ex vorbei, kommt auch noch rein und labert rum. Der Ex, der es geschafft hatte letzten Monat bereits in der Mitte angeblich kein Geld von den von der Agentur an ihn überwiesenen Leistungen, als auch Kindergeld mehr zu haben, dafür wenigstens Essenlieferung in Aussicht stellte und dabei blieb es dann auch. Aber wen wundert das, denn die Kinder mussten sich ja schon vorher von dem von der Mutter geschickten Geld für Nachhilfe (u. a. für ihre weitere sprachliche Integration gedacht) und Sportunterricht und Taschengeld zusehen, sich ernähren zu können.

Und ich sage Euch, ich liebe Männer – ich hatte meist großes Glück mit meinen Freunden – aber heute bin ich zeitweilig zur Männerhasserin mutiert und wünschte mir gelegentlich Arsen nicht nur in homöopathischen Dosen bei mir zu führen, weil manche dieser Exemplare wirklich kein Mensch unter dieser Sonne braucht, und sie überall, wo die hingehen nur eine Spur schwer zu entsorgenden Sondermüll auf allen Ebenen hinterlassen. Ja, heute habe ich Nerven gelassen, was ja gar nicht mein Part ist bei dieser Sache.

Andrea war meiner Mum auf Mallorca eine sehr gute Freundin und umgekehrt und Andrea ist die Freundin, die mich so wundervoll getragen hat, als ich die Asche von Mum auf die Insel brachte und ein kopfloses Huhn as it's best war. Und nun ist sie hier und ich freue mich sehr, denn sie ist eine tolle Frau und eine Kämpferin und eine Ausgeburt an Intelligenz und Herzlichkeit. Und diese Stadt braucht Menschen wie sie – und über uns beiden schwebt in diesem K(r)ampf meine Mum und wir spüren sie ständig und deswegen sind wir guter Dinge. alles zu schaffen, weil sie genau diese Kämpfe auch geschafft hat. Also hat mir meine Mum ein tolle Schwester geschenkt, die ich sehr liebe.

Drückt Ihr die Daumen, dass es Montag mit der Wohnung klappt?! Bitte! Dann ist ein Riesenmeilenstein getan, weil sie endlich wieder die Tür hinter sich schließen kann und sie wohnt dann bei mir um die Ecke – und den verfluchten Rest schaffen wir auch noch. Falls jemand hier in der Stadt eine funktionierende Waschmaschine hat, Küchenmöbel und mehr: bitte anbieten!

Viertes Reich …

Davon abgesehen, dass ja ALG II-Bezugsempfänger wie alle andere Versicherten die Zusatzbeiträge aus eigener Kasse bezahlen müssen, also 8 Euro vom Regelsatz eh abdrücken, können wir also festhalten, diese super großzügigen 5,— Euro mehr Regelsatz sind lediglich nur 3,— Euro minus. Da die Tarife für Wohnraum mit dem Habitus „angemessene Wohnkosten“ auch seit Jahren nicht den tatsächlichen Mietpreissteigerungen und Energiekostenexposionen angepasst wurden, dürfen die Leute künftig immer mehr aus dem Regelsatz für ihre „angemessenen“ Wohnungen dazu zahlen.

Weiterhin wird in Deutschland keine Statistik geführt, die Menschen zählt, die hierzulande unter ALG II-Bezug ihrem Leben ein Ende setzen.

Die Härte ist aber der Verstoß gegen das Gleichstellungsgesetz, das CDU/FDP und eben auch SPD in die neue ALG II-Regelungen für Behinderte getextet haben, die sind halt mal wieder noch ein bisschen mehr „scheißiger“ dran, als die vielen anderen faulen Bezugsempfänger. Mich gruseln diese Parallelen zu früheren Zeiten in Deutschland hinsichtlich der Ausgrenzung und Diskriminierung.

Umfrage zu Alter und Pflegestufe bei Kindern

Der Kinder Pflege Netzwerk e.V. hat es sich zur Aufgabe gestellt, die Belange pflegebedürftiger Kinder und ihrer Familie zu vertreten. Dabei helfen natürlich auch Zahlen.

Auch wenn die Ergebnisse der Umfrage nicht repräsentativ sein können, können sie doch helfen, der Öffentlichkeit die Situation von Kindern mit Pflegestufe besser darzustellen.”


Verlinkung, Bekanntmachung, Mitmachen (sofern möglich) ganz doll gerne!

Made my day!

Judith Holofernes (Sängerin „Wir sind Helden“) schreibt Jung von Matt, was sie von deren Anfrage für BILD zu werben so hält …

Kann einer den Jung von Matt-Pfeifen mal stecken, dass man im deutschen Schriftverkehr gar kein Komma nach „Mit freundlichen Grüßen“ setzt? Wenn 08/15-Schreiber das tun, ist mir das wurscht. Aber von einer Agentur erwarte ich absolute Kompetenz in der Orthotypografie – sonst werden Drucksachen nämlich peinlich teuer.

Also:

best regards,
creezy

aber:

Mit freundlichen Grüßen
creezy

Und nur so und nicht anders! Hinter die Ohren tätowieren!

2011-02-24

So geht's mit zu Guttenberg …

Man nehme als Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland zur Kenntnis, dass es einen Sparhaushaltsplan geben wird, der auch die Bundeswehr massiv betreffen wird.

Daraufhin stricke man das Konzept „Bundeswehr“ dergestalt um, dass man künftig auf günstiges Personal der Wehrpflicht verzichtet und diesem Konzept den Stempel „Wir sind jetzt Berufsarmee“ aufdrückt.

Die Ministerin, die künftig im Sozialpflegebereich auf günstiges Hilfspersonal namens „Zivildienstleistende“ verzichten muss, schweigt still.

Der Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland stellt fest, dass Sparpläne doof sind und fordert doch lieber wieder die höhere Summe für den Etat, so wie vor dem Banken-Rachenwurf schon als für notwendig erachtet. Mami Merkel findet das gut so und und lässt in der Haushaltsdebatte abnicken, weil: wat mut, dat mut, wir sind ja im Krieg!

Der Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland hat keine große Lust, die Knete mit seinem an der Front arbeitenden Personal zu teilen und muss nun ganz erstaunt feststellen, so viele Menschen in Deutschland wollen sich gar nicht ihren Arsch wegschießen lassen, für ihr Land für zu wenig Geld. Gleichzeitig spricht sich langsam herum, dass Versehrte hierzulande genauso mies abgehandelt werden, kommen sie als Schwerstbehinderte aus dem Kriegseinsatz zurück, wie Soldaten beispielsweise in den USA. Sieben Jahre Rechtsstreit für etwaige Rentenansprüche nach einem Fronteinsatz muss sich auch der schlechteste bezahlte Soldat erst leisten können.

Der Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland (CSU) guckt sich um und kuschelt mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit (CDU), Offizier a. D. und stellt fest, da hängt junges Pack ab: da kann man sich billig bedienen. Die Arbeitsagentur stellt nun der Bundeswehr Raum zur Verfügung für Rektrutierungsveranstaltungen. Inwieweit schon Leiharbeitfirmen oder Vermittlungsagenturen noch Arbeitsuchende aber künftige junge Soldaten an die Bundeswehr verkaufen, ist noch nicht bekannt, darf aber vermutet werden. So oder so gilt nun aber, jungen Menschen unter 25, denen ein Job als Soldat vorgeschlagen wird und dieses Arbeitsangebot ausschlagen, dürfen nach dem aktuellen Kooperationsabkommen dann die Leistungen gekürzt werden.

2011-02-23

Kein ALG II für Burka-Trägerinnen

Antrag der FDP in der Bezirksverordnetenversammlung Spandau.

Und ich dachte die Nazis säßen bei der NPD.

(Aus der Reihe: das macht mich jetzt ehrlich betroffen und sprachlos.)

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

mich hat als Bürgerin und Wählerin dieses Landes Ihr gestriges Statement zu Herrn Dr. von und zu Guttenberg, in dem Sie ihm Ihr vollstes Vertrauen weiterhin aussprechen, sehr erschreckt.

Allzu offensichtlich haben Sie gar keinen Kontakt mehr zu den Bundesbürgern, denen Sie als Kanzlerin vorstehen. Womöglich würden Sie dann nicht alleine nur Ihr Vertrauen hinterfragen, sondern auch das der Bürger dieses Landes zu diesem einen Minister und seinem Verhalten vor allem in jüngster Vergangenheit. Es ist uns, als Volk, völlig egal als was und mit welchen Kompetenzen Sie den Minister ins Amt berufen haben. Das ist hinfällig. Denn:

Herr Dr. von und zu Guttenberg hat uns in seiner Pressekonferenz am 18.02.2011 ganz bewusst in einer selektierten Presseöffentlichkeit belogen! Er hat – wörtlich zitiert – in die Kameras gesprochen, seine „Dissertation ist kein Plagiat und den Vorwurf weise ich mit allem Nachdruck von mir.“ […] „Es wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt bewusst getäuscht oder bewusst die Urheberschaft nicht kenntlich gemacht.“

Diese Sätze sind mittlerweile deutlich in ihrer Kernaussage durch Nachforschungen von Dritten als Lüge überführt. Möglicherweise war sich Herr Dr. von und zu Guttenberg zu keiner Zeit – weder früher noch aktuell am 18.02.2011 – der Gesetzeslage hinsichtlich dem Verfassen von Promotionen bewusst, obwohl das aber nicht glaubhaft ist. Und so, Frau Bundeskanzlerin Merkel, hat dieser Mann sein Recht auf ein Ministeramt verwirkt. So offensichtliche zur Schau getragene Inkompetenz oder aber sehr dreiste Lüge eines hochrangigen Mitarbeiters im Bundestag, ist schlicht nicht zu akzeptieren. Ich möchte mein Land von HerrnDr. von und zu Guttenberg weder als Verteidigungsminister – noch auf einem anderen Ministerposten – in Zukunft vertreten sehen.

Nebenbei ist die Tatsache, dass Herr Dr. von und zu Guttenberg für diese Pressekonferenz eine Selektion deutscher Pressevertreter für rechtmäßig hielt, im höchsten Maße zu kritisieren. Wir leben in einer Demokratie. In der Bundesrepublik Deutschland gilt nach wie vor die Pressefreiheit. Dass Ministerien sich bei öffentlichen Stellungnahmen von höchstem allgemeinem Interesse der Bürger ihr Sprachrohr aussuchen dürfen, lässt mich an einem Handeln im Sinne dieses demokratischen Staates zweifeln. Herr Dr. von und zu Guttenberg ist Bundesverteidigungsminister – und nicht Dschungelcampteilnehmer!

Vielleicht hat sich hier Herr Dr. von und zu Guttenberg, auch mit seiner Ehegattin, zu oft als Gast in Talkshows wohlgefühlt und den Redaktionen möglicherweise auch zu oft die Vertragsgestaltung diktiert, als dass eine Fähigkeit der klaren Trennung seines immer offensichtlichen und auch kritisierten privaten Interesses zur Imagebildung, gegenüber der Pressearbeit als Bundesverteidigungsminister noch zu erkennen wäre. Weiterhin lässt seine Attitüde hinsichtlich der „Ablegung“ seines Doktortitels, eine etwaige Kompetenz juristischen Beistand in Promotionsfragen einzuholen leider ebenfalls missen. Dies mit den sehr deutlichen Verfehlungen in seinem eigentlich Amt als Bundesverteidigungsminister, lassen nur ein konsequentes Handeln zu:

Ich fordere Sie hiermit auf, dem Bundesverteidigungsminister Dr. Karl Theodor von und zu Guttenberg seinen sofortigen Rücktritt vom Amt nahezulegen!

Mit freundlichen Grüßen
creezy

Kann man kopieren und im eigenen Namen hierhin als E-Mail versenden:

internetpost@bpa.bund.de

Oder per Snail-Mail hierhin schicken:

Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin
Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

blog post scriptum: das Dr. im Namen per Beschluss der Universität Bayreuth am 23.02.2011 19:30 Uhr gestrichen.

2011-02-22

Der Countdown läuft …

für die Neue Bodenständigkeit. Autoren/Blogger, die man gerne liest, schreiben. Zusammen. Sehr schön die Teaser der einzelnen üblichen Verdächtigen hier.

Und da schreiben dann unter anderem der feine Nilzenburger, der wundervolle Deef, der grandiose Malte Welding, der im echten Flow eines Berliner Zugereisten bloggende Bosch und vielleicht, vielleicht auch nicht nur für die Quote ein Mädel, aber die kenne ich nicht. Noch nicht.

Kindersoldaten

Alleine bei diesem Wort zieht sich mir alles zusammen. Kinder, meist Straßenkinder, werden als Soldaten rekrutiert und begreifen den Krieg als ihre einzige Chance auf ein Leben in einer Gemeinschaft und Essen. Jeder dritte Kindersoldat ist ein Mädchen, sie werden oft von älteren Soldaten vergewaltigt und zwangsverheiratet. Kindersoldaten werden als menschliche Spürhunde zum Auffinden als auch Verlegen von Landminen eingesetzt.

Am 12.02.2011 fand der „Red Hand Day“, der Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten statt. Beinahe ungehört. terres des hommes mahnt in der Pressemitteilung an „Die Bundesregierung kommt ihren internationalen Verpflichtungen zum Schutz von Kindern nicht ausreichend nach.“ Leseempfehlung: der Schattenbericht.

Am 24. April soll in Berlin der GuluWalk stattfinden. Ein Marsch durch die Stadt, der auf die besondere Situation der Kindersoldaten in Uganda aufmerksam machen wird. Gulu, Hauptstadt des Distrikts Gulu in Uganda, steht sinnbildlich für das Leiden dieser sehr jungen Menschen, die im Bürgerkrieg entführt und als Kindersoldaten misshandelt wurden.

Es werden Mitorganisatoren, helfende Hände und Spenden nachgefragt. Mehr Informationen auch zum Spendenkonto gibt es hier. Sie fragen nicht nach viel Geld, dem Team fehlen derzeit lediglich 1.000 Euro in der Kasse für diese Aktion.

2011-02-21

Manchmal …

glaube ich, ich bin der einzige Mensch auf diesem Planeten, der anderen Menschen noch die Tür aufhält. Und ich trage dabei immer ein Invisible-Schutzschild, denn man braucht sich bei mir nicht einmal mehr dafür bedanken.

(Aus der Reihe: was könnt Ihr Euch eigentlich für Eure Unhöflichkeit kaufen, dass Ihr sie so über Gebühr zelebriert?)

2011-02-20

Putzig

kommt nämlich von putzen. So!

2011-02-19

Körpersprache

eines Herrn von und zu Guttenberg.

2011-02-18

Ach ja …

ich habe ja am Mittwoch Fußball geguckt in sehr geschmackvoller Runde.

Selten habe ich so einen geilen Rasen gesehen! Und nachdem ich zwei Nächte über das Spiel geschlafen habe, muss ich festhalten: ich kann die Rauten nun auch verstehen. So einen schönen Rasen will man halt die ganze Zeit ganzkörperherzen.

(Aus der Reihe: dieses Blogpost widme ich dem Sabbeljan)

2011-02-17

Alle, die sich …

bisher nicht die Bohne dafür interessiert haben, wie viel Frank Elstner für seinen Moderationsjob bei „Ein Platz an der Sonne“ verdient hatte, sollten vielleicht auch bei Monica Lierhaus die Klappe halten.

Was ist eigentlich deren Problem genau? Dass eine Frau mal ordentlich Knete verdient? Oder dass endlich ein Mensch mit Behinderungen ordentlich Knete verdient?

Einfach mal gönnen können …

(Aus der Reihe: wann immer Deutschland mich peinlich berührt.)

2011-02-15

Sehr gerne gelesen …

habe ich eben diesen Artikel, der so schön beschreibt, welche Gegenstände Gäste, prominent und nicht prominent, in Berliner Hotels gerne mal vergessen. Ist vom Kleinkind über Armprothese bis hin zur Waschmaschine alles dabei.

2011-02-13

Gestern …

wurde mir erklärt, ich würde meine Katzen verwöhnen. Als ich dann fragte, wie, wo, warum und an welcher Stelle denn genau, kam als Antwort: „Na, sie hätten einen Kratzbaum.“

Pfff, das Gesicht möchte ich sehen, wenn der Chauffeur den Katzen-Ferrari aus der Werkstatt abholt.

Peter Alexander und die Muppets

Teil 1 und Teil 2

Peter Alexander †



Als Teenager habe ich Geld verdient als Garderobiere im ICC bzw. als Schließerin beim SFB. Im ICC ist Peter Alexander seinerzeit als Sänger aufgetreten und er war damals einer von ganz wenigen Stars, der sich nach dem Konzert unten in der Eingangsebene hinstellte und seinen Fans lange und geduldig Autogramme gab. Damals bin ich an ihm vorbei gekommen, nachdem ich Feierabend hatte und auf dem Weg zum Ausgang war. Als erstes ist mir damals aufgefallen, dass er viel kleiner war als ich ihn aus dem Fernsehen erwartet hatte. Und dann habe ich diese große unglaublich positive Aura bemerkt, die diesen Mann umgab. Er war ganz fein, zurückhaltend und freundlich – einfach nur gut, spürbar. Ich habe damals vielleicht eine Sekunde lang einen Blick auf diesen Mann geworfen, aber diesen Moment trage ich seit gut 28 Jahren mit mir herum.

Nun ist er bei seinen Lieben. Und ich bin den Rest der Nacht froh, dass es Peter Alexander gab und es YouTube gibt.

2011-02-12

Ach ja …

und Sarrazin-Rassisten gehen mir auch auf den nicht vorhandenen Sack. Sarrazin-Rassisten sind leider kein bisschen besser als er. Und wer denkt, es sei legitim Sarrazin gegenüber eigenen Rassismus zu praktizieren, nur weil der kompletten Müll labert, handelt leider genauso wenig intelligent wie er: nämlich mit dummer Ausgrenzung. Rassismus ist immer Ausgrenzung, niemals konstruktive Auseinandersetzung.

Schreibt Euch das hinter Eure grünen Löffel!

2011-02-08

Was für ein Wahnsinn!

45 Leute sind hier dafür zuständig, die Wege zu harken, die 300 Papierkörbe zu leeren oder eben spitze Äste von Spielflächen zu klauben. Die verfaulenden Blätter von den Wiesen zu sammeln, das dürfen sie nicht. Das ist der Job für die regulären Landschaftsgärtner, die der Parkbetreiber Grün Berlin GmbH beauftragt. „Das ist manchmal echt absurd“, sagen die Ein-Euro-Jobber. Immerhin dürfen sie Kastanienlaub aufklauben. Das dient dem Kampf gegen die Miniermotte und gilt als „zusätzliche Aufgabe“, die Ein-Euro-Kräfte erledigen dürfen. „Um das andere Laub harken wir dann drum rum, wa“, feixen die Männer.

Quelle: Berliner Morgenpost, 600.000 Berliner rotieren in der Hartz-IV-Maschine

Heute back‘ ich mir ein Baby!

Tageshoroskope, mindestens so gut wie die kleinen Comics auf der letzten Seite oder die Ische von Seite 3:

Wenn Sie Nachwuchs planen, freuen Sie sich, heute könnte es klappen. Sollten Sie nichts derartiges planen, dann sollten Sie auf jeden Fall verhüten. Sie entkommen heute schwer einem Liebesabenteuer.

2011-02-07

Der Typ …

im Banker-Kostüm, der heute früh in Tempelhof an der Fußgängerampel stehend so sehr geringschätzig auf mein Fahrrad geguckt hat. Wenn der wirklich das gedacht hat über mein Rad, was sein Gesicht verraten hat, dann hat ihm hoffentlich fünf Minuten später eine Taube auf seine hohe Stirn gekackt!

(Aus der Reihe: Nicht mit uns!)

Am allerallerallerallerallerliebsten …

habe ich während einer Blogdiskussion Kommentatoren, die den anderen mehr und weniger leidenschaftlich diskutierenden Kommentatoren so viel ihrer Lebenzeit schenken und diese in Ein- bis auch gerne Dreizeilern (!) maßregeln versuchen, in dem sie ihnen erklären, dass sie doch zu viel Zeit haben müssen, weil sie sich engagiert an einer Diskussion beteiligen. Input dann zum Thema? Niente!

(Aus der Reihe: Bitte! Bitte nur einmal überlegen, – und wenn es auch nur bei dem Versuch bleibt – warum wir Blogger wohl Blogger sind.)

2011-02-06

Huch?

Mal gucken, wann sie rafft, dass der schwarzweiße grazile Riesenkater neben ihr gar nicht auf den Namen „Talytha“ hört …

The Super Bowl and Violence Against Females

Höfliche Leseempfehlung! Läuft ja bei uns in den jeweiligen Ligen nicht anders …

2011-02-05

Punx



Punx ist der Kreuzberger Plural von Punk.

2011-02-04

Manche Meetings …

können ganz schön langweilig sein!

Gedankenspinnerei

Neulich habe ich irgendwo gelesen, dass wir Deutschen völlig überversichert sind. Und im gleichen Artikel gelesen, dass wir heillos unterversichert sind. Wenn man diesem journalistischen Qualitätsbeitrag Glauben schenken darf, zahlen wir jährlich 54 Milliarden Euro (!) in irgendwelche Schnullidulli-Versicherungen. Irgendwo im Vorbeigehen habe ich mitgenommen, dass es in Deutschland mehr abgeschlossene Lebensversicherungen gäbe, als Einwohner. Aber natürlich wird weiterhin viel pro Versicherung Stimmung gemacht und uns eingeredet, wir seien längst nicht in allen Lebenslagen ausreichend versorgt, was unseren Versicherungsschutz anbelangt.

Beispielsweise wird uns ständig erklärt, wir würden alle immer älter werden und müssten finanzielle Vorsorge, Vorsorge und nochmals Vorsorge betreiben. Weil wir doch alle gesünder leben würden, wir dank besserer gesundheitlicher Vorsorge seltener krank werden. Oder alternativ, dank der Krebs-Früherkennungen, eher eine Heilung möglich ist als früher bzw. man durch neue Behandlungsmethoden zumindest deutlich länger mit einer Krebserkrankung lebt als noch vor 20 Jahren. Wir arbeiten heute weniger risikobereit oder anstrengend. Dem Ganzen anheimgestellt immer wieder der Hinweis, wie wichtig es ist, ausreichend für den langen Lebensabend vorzusorgen.

Das ist, wie ich finde, eine interessante Aussage in der Konklusion, bedenke ich dann die stetigen anderen Hinweise, wie gefährlicher unser Leben zunehmend wird und ich frage mich immer häufiger, was eigentlich, wenn dieses Lebensmodell dann doch nichts anderes ist als eine riesige Lebenslüge? Von der Versicherungslobby initiiert? Big Business, dem natürlich unsere dumpen Politiker mit hoher Begeisterung folgen? Andererseits stehen doch auch diese ganzen anderen negativen Vorzeichen:

• Die Umweltverschmutzung nimmt zu. Auch hierzulande werden wir immer häufiger mit den Konsequenzen einer unausgeglichenen Klimawelt leben müssen. Umweltkatastrophen fordern Todesopfer. Hautkrebs beispielsweise, der ursächlich in Verbindung mit der von uns vorsätzlich zerstörten Ozonschicht einhergeht, hat die höchsten Steigerungsraten, was Krebserkrankungen in Deutschland anbelangt. Er rangiert längst vor Brust- bzw. Prostatakrebserkrankungen. Im Vergleich zu 2005 ist die Hautkrebsrate 2010 um lässige 39% (!) gestiegen. Und: die Patienten werden immer jünger: die Erstdiagnose wird immer häufiger bei Menschen unterhalb ihres 40. Lebensjahres gestellt.

• Derzeit gibt es kaum eine Krebserkrankung, die nicht als in ihrem Auftreten als steigend beziffert wird. Dabei ist übrigens mittlerweile weniger relevant, dass immer ältere Menschen häufiger an Krebs erkranken, sondern die Tatsache, dass immer jüngere Menschen heutzutage immer früher mit der Diagnose Krebs konfrontiert werden. Teilweise in einem Alter, in dem die seitens der Kassen verordneten Vorsorgemodelle noch gar nicht greifen. Vor zehn Jahren sind z. B. noch primär Frauen erst in einem Alter ab 60 Jahren an Brustkrebs erkrankt, heute sind Frauen, die die Diagnose im Lebensalter von 35 Jahren erhalten, nicht einmal mehr eine Ausnahme. Besonders tragisch dabei: die Tumoren werden immer aggressiver.

• Die Deutschen essen immer mehr Schrott. Und zwar auch ohne von geldgeilen Lieferanten der Positivliste übervorteilt zu werden. Wir brauchen keine Dioxin-Skandale, um zu wissen, dass in unseren Lebensmitteln unzählige Zusatzstoffe enthalten sind, die von gesunder Ernährung soweit entfernt sind, wie Sarrazin vom Bosporusurlaub. Viele der Zusatzstoffe stehen im Verdacht krebserregend zu sein. Dennoch dürfen sie, gesetzlich befürwortet, in eingeschränkter Menge unserem Essen beigemischt werden.

• Und selbst, wenn uns der Joghurt keinen Krebs bescheren sollte, werden uns zunehmend Aromastoffe, Süßstoffe ins Essen gemischt, die dafür bekannt ist, dass sie zu Übergewicht führen. Es gibt heute unzählige Esswaren, die beispielsweise durch die Beimengen von Geschmacksverstärkern vom Handel bewusst gewünscht zu Abhängigkeiten führen. Nebenbei sind die meisten Lebensmittel übersalzen oder überzuckert. Die Folgen sind für den Menschen Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes. Krankheiten also, die zu Lasten unseres Herz- und Kreislaufsystems gehen und schlussendlich zum Versagen führen können. Zwar sind hierzulande die letzten Jahre die Todesfälle aufgrund eines Myokardinfarkts gesunken, was mit an der besseren Aufklärung der Menschen als auch an der flächenübergreifend guten medizinischen, in den letzten Jahren verbesserten Versorgung (Notfalldefibrilatoren) liegt. Nur: an genau diesem System wird immer mehr gespart werden. Die Zahlen werden sich Ungunsten der Patienten über kurz oder lang wieder nach oben erholen.

• Die Zahlen der Todesfälle durch Herzinfarkt sind auch deswegen gesunken, weil viele Menschen heute körperbewusster, sportlicher durchs Leben gehen. Aber: die Schere zwischen reichen und denen an bzw. unterhalb der Armutsgrenze lebenden Menschen in Deutschland ist in den letzten Jahren sehr viel größer geworden und diese Entwicklung wird fortschreiten. Es wird immer mehr Menschen geben, die für einen körperlichen Ausgleich, eine gesunde Lebensführung deutlich weniger bis gar kein Geld zur Verfügung haben werden. Sie werden sich zwangsläufig schlechter ernähren müssen. Sie werden – sofern sie Arbeit finden – deutlich mehr arbeiten müssen, als jemals zuvor, um einen Lebensstandard kurz nach der Armutsgrenze finanziert zu bekommen. Sie werden zunehmend verstärkt Sorgen um ihre Existenz haben, negativer Stress und übermäßige Arbeitsbelastung machen nicht gesund, das ist bekannt. Kurz: die Herzinfarktraten werden wieder steigen. Und mit ihnen die Rate der Mortalität.

• Das Thema zunehmende Armut in Deutschland – nicht nur im Alter – zeigt auch jetzt bereits Auswirkungen in der Mortalitätsrate. Wir wissen mittlerweile, dass Armut depressiv macht. Und Depressionen greifen auf Dauer das Herz an. Lebensumstände, die zum Beispiel keine gesunde Ernährung ermöglichen (s. o.), tun ihr übriges. 2009 haben sich in Deutschland 9.000 Menschen das Leben genommen, 100.000 Menschen haben einen Suizidversuch begangen. Es ist bekannt, dass sich ältere Menschen häufiger selbst richten, oft in Abhängigkeit von Krankheiten.

• Das Robert-Koch-Institut hat ermittelt, dass 60-jährige Männer in den höchsten Einkommensschichten eine Lebenserwartung von circa 28 Jahren haben, Männer gleichen Alters aus den unteren Gehaltsschichten indes nur noch eine Lebenserwartung von ungefähr 15 Jahren.

• Über kurz oder lang wird die Regel „Frauen leben länger als Männer“ keinen Bestand mehr haben. Einerseits liegt das in der Logik der Gleichbehandlung, daraus resultiert, das ist bekannt, eine Angleichung der Verhaltensweisen innerhalb der beiden Geschlechter. Mittlerweile rauchen mehr jüngere Frauen als Männer. Sie arbeiten mittlerweile ebenso in ihre Gesundheit gefährdenden Jobs wie früher nur Männer. Der berufliche Stress nimmt für sie stetig zu. Die Mortalitätsrate bei Alkoholkrankheiten, Lungenkrebs, Herz-Kreislauferkrankungen nimmt bei Frauen derzeit zu.

• Frauen sind im besonderen Maß die Leidtragenden der heutigen Regierungspolitik. Sie verarmen nach wie vor eher. Sie sind weiterhin häufiger Alleinerziehende als Männer. Sie arbeiten häufiger in 400-Eurojobs und sind eher gezwungen, sich in Demut zu üben, sei es gesunde Ernährung oder Sorgenfreiheit (finanzieller und sozialer Natur) betreffend. Sie haben deutlich weniger Chancen, mangels Sparmöglichkeiten, jemals in ein den Lebensstatus ausreichend absicherndes Rentenmodell zu gelangen. Sie geraten weiterhin eher in Altersarmut. Sie werden also noch häufiger als Männer über das Erreichen des Rentenalters hinaus zusätzlich arbeiten gehen müssen. Alles Faktoren, die negativen Einfluss auf die Lebensdauer haben. Kurz: die Differenz des längeren Lebensalters wird sich über kurz oder lang zwischen den Geschlechtern immer stärker aufeinander zu bewegen.

• Kurz oder lang wird hierzulande die Gesundheitsversorgung des Einzelnen auf eine Grundversorgung reduziert werden. Ein umfassende Behandlung wird nur mittels Zusatzversicherungen zu gewährleisten sein. Also wird sich auch hier eine Kluft auftun zwischen den Besserverdienenden und denen, die mit einem Existenzminimum langfristig durchs Leben gehen. Kein Aspekt, der für die eine Bevölkerungsgruppe medizinisch immer eine lebenserhaltende Maßnahme vorrätig halten dürfte. ALG II-Empfänger, Leiharbeiter, Mini-Jobber können sich schon heute, bei zum Beispiel einer Krebsbehandlung, eine Reha-Maßnahme nicht leisten bzw. müssen dafür Schulden machen.

• Im Zuge der Einsparungen im Gesundheitssystem nehmen die katastrophalen Zustände in der Hygiene in den Krankenhäuser weiterhin zu. Wir generieren hier unsere stetig steigende Sterberate selbst. Weiterhin gilt die Nachsorge nach Krankenhausaufenthalten und teilweise schwersten Operationen hierzulande mittlerweile als ebenso katastrophal. Man hat die Krankenhausaufenthalte aus Kostengründen der Patienten auf ein Minimum zusammen gestrichen, hat es aber gleichzeitig unterlassen, eine ausreichende Versorgung der Patienten zu Haus zu gewährleisten. Es gibt in Deutschland kein ernstzunehmendes Sterberegister. Menschen nach einer OP sterben zu Hause üblicherweise an einem Kreislaufversagen. Selten gibt es eine Diagnose post mortem, die da heißt Exitus infolge von mangelhafter OP-Nachsorge.

• Die Privatisierung von öffentlichem Eigentum wird zunehmend für vermehrte Katastrophen (beispielsweise im Nahverkehr) auch mit höheren Todeszahlen führen. Wir erinnern uns, die derzeitige Regierung bastelt an einem Konzept die Lagerung von radioaktivem Müll in Deutschland zu privatisieren. Wir werden in den kommenden 20-30 Jahren noch ein paar mehr oder weniger lustige Vorkommnisse hier in Deutschland erleben, die einem großen Teil der Bevölkerung sehr wahrscheinlich den Tod bringen dürfte. Beispiel: die Schachtanlage Asse.

• Alleine im letzten Jahr sind weltweit 300.000 Menschen aufgrund von Naturkatastrophen ums Leben gekommen (weswegen die Ergebnisse vom Klimagipfel im Vergleich zum monetären Aufwand der Terrorbekämpfung so unglaublich lächerlich sind). Tendenz weiterhin steigend. Klima herrscht auch in Deutschland und auch wir werden über kurz oder lang in ganz anderen Dimensionen von den Auswirkungen der Klimaveränderungen Schaden nehmen.

Wisst Ihr was? Ich höre jetzt einfach mal auf. Wenn ich die ganzen Cons so für mich addiere, glaube ich nicht an eine höhere Lebenserwartung der Deutschen im großen Stil. Zumindest nicht in dem Rahmen, wie sie mir deutsche Politiker und Versicherungsunternehmen weiss machen möchten.

Bilderrätsel

Diese fliegende Maus hockt auf einem Berliner U-Bahnhof. Und ich will wissen auf welchem?

2011-02-03

Bankendreier



… in Rotlicht-Couleur!

Wusstet Ihr, dass …

man gegen Sperma immun werden kann? Ach, lest selbst!

Die elektronische Gesundheitskarte …

Vorne herum hat Dr. Rösler ja ein wundervolles Bäumchen-wechsle-Dich-Spiel gespielt mit der elektronischen Gesundheitskarte mit einer Version „kommt garantiert nicht“, dann nach dem direkten Einknicken vor der Lobby mit einem „kommt vielleicht, wir müssen mal sehen“ und hintenrum hat er die entstandene Atempause in der Öffentlichkeit feist dreist dazu genutzt, die Verordnung so umtexten zu lassen, dass die Karte garantiert kommt. Nur jetzt noch weniger getestet wird, als sie vorher schon von jeder Seite (natürlich auch den Seiten, die damit Geld verdienen würden) als ungenügend getestet kritisiert wurde. Hier ein kleiner Abriss vom Fiasko der ersten Testreihe. Klar, was so super im funktioniert im ersten Anlauf, muss nicht noch mal auf Herz und Nieren geprüft werden.

Nun, liebe Kinder, gebt fein acht. Es ist etwas anderes, ob jemand Euren Persocode knacken kann oder jemand an Eure gesundheitlichen Daten gerät, der daran besser nicht geraten soll.