2012-01-11

Heute …

… komplett verschlafen. Ich kann mich nicht erinnern, wann mir das einmal vorher in der Art und Weise passiert ist. Ich bin nicht der Typ für das Verschlafen. Ich hätte um acht Uhr arbeiten müssen, um fünf vor acht Uhr bin ich aufgewacht. Und wunderte mich, warum es eigentlich schon hell wird. Da habe ich wohl gestern vergesssen, diesen einen letzten Druck im Handy auszuführen.

Natürlich ist es Sitte, teilt man sich ein Schlafzimmer auch mit Fellträgern, dass sie üblicherweise eine halbe Stunde vor dem Weckerklingeln einen zu dritt besteigen und bearbeiten aus dem sehr simplen Grund, sich nochmals eine Portion Bauchkrauleinheit abzuholen. Das funktioniert immer super! Und zwar egal, wann ich bei wechselnden beginnenden Arbeitszeiten anfangen muss: IMMER super! Auch morgens, wenn ich um fünf Uhr aufstehen muss und es auf jede Minute Schlaf ankommt! Also IMMER SUPER! Diese Katzen habe eine unglaubliche Affinität zu Schichtplänen!

Nur heute nicht. Heute Abend gibt es kein Abendbrot. So eine Schlamperei muss Konsequenzen haben. Es wird eine schlaflose Nacht werden. Morgen kann ich übrigens ausschlafen.

(Aus der Reihe: Peinlichkeiten im Beruf.)

2012-01-08

Kuschelmonster



Den Katerfratz sieht man links unter der Decke liegen. Oder auch nicht.

2012-01-06

Die liebe Düne Sieben …

… ist am 29.12.2011 ihren Weg zu Ende gegangen. Ich habe sie nie persönlich kennengelernt, aber sie war mir immer nah, wirkte auf mich so lebensfroh, so stark, so kämpfend für ihre Kinder, so liebend ihren Mann, ihre Heimat. Und nun fehlt sie!

Alles Gute, Mädel! Schön Dich erlebt zu haben!

2012-01-05

Zeitnot

So viele Dinge will ich erzählen, aufschreiben, teilen. Zeitnot. Eindrücke hier verarbeiten. Mein Leben strukturieren. Erfahrungen anvertrauen. Zeitnot. Warum haben meine Tage nur noch 12 Stunden einschließlich der Nächte? Gefühlt?

2012-01-02

Walnussjunkie



Tsja …

2011-12-31

2012

Ich wünsche Euch allen einen bravourösen Rutsch und vor allem ein wundervolles glückliches gesundes neues Jahr 2012, behaltet Eure Lieben, behaltet Eure Jobs, erfüllt Euch Eure Wünsche, genießt Euer Leben und passt bitte auf Euch auf – denn Ihr seid wertvoll!

Alles Liebe für Euch alle!

Werde …

jetzt ein letztes Mal 2011 in die Badewanne gehen und ein paar Tränen so still für mich hin wegen dieser tollen Leute im Internet vergießen!

2011-12-29

Der kleine Katerfratz …

frisst sehr gut und das Nierenfutter schmeckt ihm. Tally auch. Nishia ein bisschen. Aber Nishia ist ja eh eher mäklig. Tally indes ist grundsätzlich nie mäklig. Lino hat gestern sehr niedlich mit einem Papierschnipsel gespielt als er K. nebenbei erklärte, wie man Jalousien anzubringen hat. Und er jagt auch wieder die Mädels. Außerdem sieht er etwas besser aus.

Holz klopfen. Ganze Wälder beklopfen!

2011-12-27

Kam gerade über einen lustigen Newsletter rein …

Horoskop für die Waage (me inside):

„Ihnen ist klar, dass Sie im Jahre 2011 über Gebühr Federn gelassen haben. Machen Sie das beste daraus und stopfen Sie sich hieraus ein Federkissen. Silvester sollten Sie alle Kümmernisse zurück lassen. Sie haben die große Chance, in 2012 gleich mehrere Sprossen nach oben zu klettern. Ihr Glück würde es bedauern, wenn Ihre Schuhe aus schwerem Blei sind.”

(Aus der Reihe: der erste Satz war gut. Endlich mal wieder heulen vor lachen!

Erholung

Das war wohl nix zu Weihnachten. Ich bin so dermaßen durch …

2011-12-25

Lino-Update

Heute mit dem Katerfratz zur fünften Infusion beim Tierarzt gewesen. Endlich hat er auch etwas Blut gespendet und es war auch ganz gut, dass wir die letzten Tage ihn nicht mehr mit Probeläufen gequält haben, denn er hat das heute sehr tapfer wie ein kleiner Katermann ertragen! (Seht Ihr denn riesigen Katzenmutterstolz in den Zeilen?!) Bin froh, dass ich mir hier in Kladow den Tierarzt ausgesucht habe, der auch an Sonn- und Feiertagen jeweils zwei Stunden offen (und ein eigenes Labor) hat.

Die Infusion tut ihm ganz gut, er sieht viel besser aus und gestern Abend hat er auch wieder die Mädels verprügelt, was ich sehr schön fand (die Miezen nicht sooo …). Aber Nishia schläft jetzt nachts immer ganz eng an ihm dran, meine kleine Wonnemaus. (Sie ist so eine herzensgute kleine Persönlichkeit!)

Die Werte haben letztendlich erwiesen, dass es die vermutete Niereninsuffizienz ist. Die Werte sind noch drastisch erhöht. Ab sofort nur noch strikte Nierendiät. Das ist insofern doppelt tragisch, weil ich gerade dank so vieler lieber Futterspenden von Euch hier gerade eine halbe Futterhandlung mit wirklich hochwertigem Futter habe – nur eben keinem Nierendiätfutter für Katzen.

Euer Daumen drücken, dass die Diät anschlägt, wäre großartig. Mit etwas Glück kann ich ihn vielleicht wirklich damit und gelegentlicher Infusionstherapie noch ein paar Jahre glücklich behalten. Er ist ja nun mal mein Erbkater, die Verbindung, die wir da haben, ist doch eine besondere!

Vom Bauchgefühl her werde ich ihm noch zwei Tage Infusion geben lassen. Laut Tierärztin sind fünf als erste Therapiemaßnahme sinnvoll, bis zu zehn kann man geben. Ich habe das dumme Gefühl sieben an der Zahl sind der bessere Start zurück in ein gesunderes Leben.

Ansonsten heute gelernt, dass, wenn das Miez, der Hund dann die Weihnachtsverpackung geschluckt hat, das Tier sofort zum Tierarzt gebracht gehört! Nicht erst warten oder vermuten, bis sich das zersetzt. In den ersten zwei Stunden kann man mit leichter Sedierung die Tiere zum Würgen bringen und das Zeug rechtzeitg rausbringen, bis es die Magenwände zersetzt. Und ja: es war dann heute voller beim Tierarzt. Leider.

(Gleich den zweiten Feline Senses-Kalender in der Praxis gelassen, liebe Babs, die wissen nun auch Bescheid!)

2011-12-24

Fröhliche Weihnachten!



Ich wünsche Euch allen da draußen ein wunderschönes, geruhsames Weihnachtsfest mit fröhlichen Stunden, etwas Muße und Euer Herz wärmender Stimmung!

Genießt die Zeit im Kreise Eurer Lieben, denn sie ist letztendlich rarer als man sich vielleicht vorstellen kann.

Leider habe ich es dieses Jahr nicht einmal geschafft, Weihnachtspost zu versenden. Das tut mir leid! Ich hoffe, im neuen Jahr wird einiges wieder besser.

Ich denke gerade an viele von Euch, vor allem natürlich an diejenigen, von denen ich weiß, dass Ihr es gerade schwer habt. Lasst uns daran glauben, dass es irgendwann wieder gut und viel besser wird!

2011-12-21

Heute dann …

… ab zum Tierarzt. Der heiß geliebte Katerfratz wird immer dünner. Und bei der Tierärztin wollte er kein Blut spenden, weil das zu dickflüssig, weil er laut Tierärztin ziemlich dehydriert. Nicht, dass er nicht viel trinken würde. Tropf und morgen noch einmal versuchen. Sie fragte mich, ob ich ihn über Nacht dort lassen will, dann könnte sie gleich morgen früh, wenn er nüchtern ist …?

Als ob ich den noch mal eine Nacht aus den Augen in fremder Obhut lassen würde.

Aber es darf jetzt wirklich und bitte aufhören! Dieses Jahr hat sein Maß um Längen überschritten, ich bin bis über die Kante satt und jetzt bitte kein Katzendesaster für die nächste Zeit. Nicht auch das noch.

Drückt dem kleinen Prinzen bitte alle Daumen. Er wird 2012 zwölf Jahre alt. Ich weiß das alles, aber nicht jetzt. Und später bitte auch nicht!

(Aus der Reihe: Tod, Du Arsch, gehe weiter!)

Edit 22.12.2012: Heute früh noch mal zur Blutabnahme und Tropf. Den Tropf erhält er jetzt die nächsten fünf Tage, der hat ihm heute morgen auch sichtlich gut getan. (Sonst ist er ja gut drauf, wie immer, zum Glück.) Aber Blut wollte er wieder kaum abgeben, ist immer noch nicht fließend. Es ging nur der Zuckertest (okay) und vielleicht das kleine Blutbild. Nierenstatus muss noch warten, Schilddrüsentest sowieso. Ab sofort erhält er prophylaktisch Diätfutter. Morgen also wieder schlimm in den Korb, schlimm Auto fahren, schlimme Menschen in weißer Kleidung bemaunzen. Aber wenigstens nicht mehr schlimm, sehr schlimm, mega schlimm nüchtern sein müssen. Aber den Tropf hat er sich heute bei mir auf dem Arm (nach der schlimmen Blutabnahmeprozedur) geben lassen. Und Lino findet ja auf dem Arm sein sonst immer nur was für Mädchenkatzen.

Ich liebe den doch so doll!

2011-12-19

Die gute Nachricht in kurz …

… weil ich momentan nicht die Zeit für das lange Blogpost finde oder auch einige Nerven verlegt habe und ständig jemand an der Zeit dreht wie tollwütig: ich/wir (wir unter Vorbehalt, denn vor allem hat die Aktion K. gemacht, weil bei mir die Nerven blank lagen und ich arbeiten musste) habe/n seit letzter Woche meine Sachen bei diesem Pfandhaus ausgelöst und erst einmal in einen StorageCenter gebracht.

Das hat nur funktioniert dank Eurer Hilfe und Großzügigkeit! Und das werde ich Euch nie vergessen!

Zwar komme ich an die Sachen jetzt auch nicht ran, weil der Raum bis unter das Dach zugestellt ist. Aber sie gehören wieder mir! Und ich habe die Kameraausrüstung hier bei mir, d. h. ich kann also wieder arbeiten!

Tonnen von Steine sind letzte Woche von meinem Herzen gefallen. Ein Punkt mehr in dem Gefühlswirrwarr, aber ein guter dieses Mal.

Vielen Dank an Euch alle! Und lieben Dank an K.!

Nishia sieht …

das kleine rote Tier mit dem Puschelschwanz in rot, den sie selbst ja in grau trägt, hinter der Fensterscheibe und … schnurrt!

2011-12-16

Blogwichtel 2011

Die letzten Beiträge in diesem Blog haben mich sehr nachdenklich gestimmt. Wieso hat niemand vor ihrer mutigen Offenbarung von der Not der Bloginhaberin Notiz genommen? Und – habe ich selbst schon den Blick dafür verloren, wie es meinen Mitmenschen so ergeht? Ich hoffe nicht. Ich hoffe, dass mir noch jeder Einzelne auffällt, der eine helfende Hand benötigt. Ich habe schließlich auch geholfen, soweit ich konnte. Und ich möchte daran glauben, dass alles gut ausgeht. Wie in einem Märchen.

Es war einmal ein kleines Mädchen, dem waren Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte.

Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld. Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: "Ach, gib mir etwas zu Essen, ich bin so hungrig." Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: "Gott segne dir's", und ging weiter. Da kam ein Kind das jammerte und sprach: "Es friert mich so an meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich es bedecken kann." Da tat es seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror, da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin. Endlich gelangte es in einen Wald, und es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das fromme Mädchen dachte: 'Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben', und gab es auch noch hin.

Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel und es waren lauter harte, blanke Taler; und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an, und das war von allerfeinstem Linnen. Da sammelte es sich die Taler hinein und war reich für sein Lebtag.

Aus dem Märchenbuch der Gebrüder Grimm

In diesem Sinne wünsche ich Dir frohe Feiertage und ein besseres neues Jahr.
Dein Blogwichtel.

Im Rahmen der Blogwichtelei hat mir mein Blogwichtel dieses liebe Wichtel zukommen lassen, für das ich mich herzlich bedanke! Ich weiß, dass es unter den momentanen Inhalten hier sicherlich nicht leicht war, ein Wichtel zu basteln. Die Wünsche für ein besseres Jahr werde ich mir hinter die Ohren schreiben!

2011-12-13

Der sehr liebe anonyme Brief …

ist angekommen! Herzlichen Dank, doch das muss jetzt sein!

2011-12-09

Morgen ist Samstag.

Morgen will ich Rad fahren. Stundenlang Rad fahren. Über Felder. Im Grünen. Ich glaube, wenn das nicht klappt, laufe ich bald Amok. Und das will ja keiner.

(Aus der Reihe: bin radfahrtechnisch auf Turkey. Und das ist NICHT lustig.)

2011-12-07

Die drei tiefliegenden Fellträger …

… die haben es gut hier. Wir haben zwei Fenster zu ebener Erde in unserem Zimmer, die direkt in den Garten zeigen. Auf dem Baum treffen sich morgens drei Eichhörnchen. Die Amseln und Blaumeisen geben sich ein frühes „Stell Dich ein” und Lino hat morgens schon mit ihnen sein regelmäßiges Date verabredet. Das Großartige hier sind wohl die Fensterbretter auf denen die Katzen überall Decken zu liegen haben und sich richtig breit und gemütlich hinwerfen können und dieses ganze Gartenleben bewundern können.

Nishia hat neulich, puschelschwänzig wie sie ja nun mal ist, das ebenso puschelschwänzige Mitglied aus einer weiter entfernteren Linie, dieser komischen mit der Neigung zu Walnüssen, von ganz ganz nahem gesehen und sie diskutiert seit dem mit mir ihre Herkunft. (Als ob ich davon Ahnung hätte.)

Tally hat hier relativ früh schon am zweiten Tag ihre Deckung aufgegeben, was für sie bei ihrem Wesen nach dem Erlebten, wie ich fand, erstaunlich früh war und sich dann doch wieder stark zurückgezogen. Sie kam aber nachts immer ins Bett. Es scheint doch für das kleine Katzenmädchen sehr wichtig zu sein, ihre Bezugsperson dabei zu haben. Mit mir, für mich, stemmt die kleine bunte Maus so einiges! Ich bewundere sie. Letzte Woche gab es zwei Mal frische Pute, seitdem meint sie, alles ist wieder gut. Sie ist eigentlich die geborene Foodbloggerkatze. Kaum hat sie etwas im Bauch, kennt sie keine Probleme mehr.

Nishia und Lino waren die ersten Tage sehr sehr eng beieinander. Erstmals haben sie zusammen gelegen und geschlafen. Es stimmt eben: stecke Katzen gemeinsam in eine Ritterrüstung und lasse sie gegen den gemeinsamen Feind kämpfen, dann vertragen sie sich schon.

Sie haben hier im Haus zwei Treppen, eine zum runterfegen; die andere zum sehr lässig elegant drauf abhängen. Nishia kann das besonders gut! Sie ist auch der perfekte Mopp, kann man nicht anders sagen, wenn sie dann so über den Boden rollt. Der Katerfratz kann im hohen Hausflur schöne mallorquinische Arien singen. Laut singen. Und weil er das kann, macht er davon auch sehr viel Gebrauch. Hier ist auch viel Fläche zum Rennen, er mag das. Doch, ich glaube, sie mögen das Haus! Lino hat entdeckt, dass man auf mir sitzen kann, wenn ich liege. Hat er vorher noch nie gemacht. Sie können mir momentan alle nicht nahe genug sein.

Sie haben wunderschöne Pakete von Euch bekommen und die machen ihnen Spaß ohne Ende. Spielzeug, Sabberkissen, dieser unglaublich tolle Kratzbaum, den sie wirklich alle drei lieben! So leckere Sachen. Und ich habe so viel Freude daran, sie verwöhnen zu können!

Sie sind sehr kuschlig. Oder vielleicht bin ich es auch nur. Sind sind gerade ein unglaublich souveränes Team und machen mir viel Freude und Mut mit ihrer Gelassenheit. Es schenkt viel Ruhe so einen warmen Katzenbauch in der Hand zu haben. Dank der Katzen ertrage ich einiges wohl besser als mir das ohne sie gelingen dürfte. Es ist gut zu wissen, man kommt irgendwohin und sie sind dort! Diese kleinen niedlichen Lebensanker.