2010-07-19

Wisst Ihr was?

Ich kann ja rote Autos nicht leiden.

Also mehr: ich kann es nicht leiden, wenn Frauen rote Autos fahren. Das kommt daher, dass irgendwann von der Automobilindustrie die Frau dann tatsächlich auch als Autofahrerin und später sogar als mögliche Kundin erkannt wurde und dann hatte man ganz viele rote Autos auf die Straße geworfen, später in der Hauptsache kleine rote Autos und ich habe natürlich sofort erkannt, was die wollen und füllte mich ein bisschen sehr veräppelt und mochte eh nur ‘ne Déesse fahren und die gab es nur ganz selten in einem hübschen dunklen Weinrot – ich meine mich zu erinnern nur als Cabriolet.

Was ich also sagen wollte, rote Autos sind mir nischt. Rote Autos fahren natürlich mindestens so gut wie grüne, gelbe, silberne oder weiße mit schwarzem Farbbombenaufwurf, aber wenn ich es mir aussuchen kann, dann will ich kein rotes Auto. Und Frau sein. Also gleichzeitig. Lieber Frau sein und ein Auto fahren, das nicht zufällig rot ist.

Außer die neuen Clios oder Twingos von Renault. Weil, das muss ich jetzt mal sagen, ganz ehrfürchtig und neidlos, das Metallic-(Flamenco (!))-Rot ist der Hammer! Könnte ich mich glatt mit anfreunden. Obwohl Mädchen und so …



Aber den Clio dann bitte in der Sport-Variante. Wegen dem Spaß neben der Farbe.

Wobei es den lustigen Twingo in der fiesen „kleines Franzosenauto mit Rennengine“-Variante, wie ich sie ja sehr gerne mag, natürlich wieder nur in blau gibt. Weil und merke: Frauen fahren nicht schnell. Nur Jungs fahren blau!

2010-07-18

Ei gucke da …

einen fast noch frisches Kochblog in Bloggertown mit dem schönen Titel „Kochsamkeit – Herr A. kocht nicht gerne allein“. Und sehr spannende Sachen, Focaccia mit Schinken und Aprikosen oder die Aprikosen-Lavendel-Tarte

2010-07-17

Und dann …

war diese Woche noch das Wundern. Das Wundern über Menschen, die offensichtlich beim Anblick von Menschen, die ganz ganz tief in der Scheiße stecken, bei Kenntnisnahme der sich diesen Menschen entgegengestreckten Hände – ob real, virtuell, finanziell – offensichtlich so vom Neid übermannt werden, dass sie ihn rauskotzen müssen.

Anonym. Versteht sich.

Ich verstehe ja, dass es im realen Leben keine Menschen mehr gibt, denen Ihr Eure hässlichen Fratzen noch zeigen könntet.

Und übrigens, alle, die wir dieser Tage für Carola/Melody gespendet haben, sind wir (schätze ich) über 18, im Besitz eines Kontos, geschäftsfähig und JA! wir wissen selbstverständlich, dass es in fast jeder Ecke dieser Welt auch und sehr viele Menschen gibt, die existenzielle Not leiden und möglicherweise Hilfe noch ein Ny dringender benötigen als diese eine Familie in Düsseldorf.

Es ändert aber überhaupt nichts an dem Umstand, dass eben diese Familie in Düsseldorf auch Hilfe benötigt. Und ich lasse mich sehr ungern von mir unbekannten Menschen bevormunden, wem ich Hilfe zukommen lasse. Spenden ist eine Chance. Spenden zu können, ist ein sehr großes Glück. Nicht jeder kann es monetär und macht sich dennoch Gedanken, wie er helfen kann. Das nenne ich konstruktive Hilfe. Allwissend rumlabern und glauben, andere Menschen verfügten nicht über das gleiche Halbwissen über sinnvolle andere Spendenprojekte, das ist leere Luft. Also nicht konstruktiv.

Ich weiß, es ist kaum zu glauben und man kann es sich nur sehr schwer vorstellen – aber wir kommen auch ohne Eure Ratschläge über die große weite Spendenstraße.

Carola und ihre Familie müssen alleine 10.000 Euro bezahlen, damit ihre Wohnung von Fachleuten (Statik) ausgeräumt wird. Kosten, die keine Versicherung zu übernehmen scheint beim jetzigen Stand der Dinge. Wir können also getrost weiter helfen.

(Aus der Reihe: Ja, auch mir ist heiß und manchmal bin auch ich nur Zicke!)

2010-07-16

Lichtspiele 2



(Aus der Reihe: das Faszinovum von Available Light.)

2010-07-15

Mag diese Tweets heute sehr …



oder auch …

2010-07-14

Ihr komischen Homöopathie-Hasser,

… die Ihr gerade glaubt, Eure Sternstunde zu haben. Ihr bekommt aber schon mit, dass mit dem 9-Millionen-Euro-Einsparungsmodell nur davon abgelenkt werden soll, dass die mit der Pharmalobby kuschelnde FDP/CDU-Koalition in dieser Gesundheitsreform wieder erfolgreich dafür gesorgt hat, dass nur wir Deutschen der Pharmaindustrie weiterhin drei Mal mehr für Medizin (deren Wirksamkeit ja auch nicht immer wirklich wissenschaftlich bewiesen ist) bezahlen als jedes andere Land in Europa? Obwohl wir diese Medizin nicht mal importieren müssen?

Ihr bekommt mit, dass das Milliarden unnötiger Kosten sind, die weiterhin nicht eingespart werden? Obwohl bekannt ist, dass dieses Gesundheitssystem genau an diesem Punkt am stärksten ausgeblutet wird? Dass wir weiterhin alle als einziges Land in Europa die Entwicklungskosten der Pharmaindustrie bezahlen, weil unsere Politik ihr weiterhin gestattet, bis zu 200% mehr für Medizin verlangen zu dürfen – im Vergleich zu unseren Nachbarländern?

Wer es bis jetzt nicht kapiert hat: nachdenken und bitte ab sofort nicht über die paar Globuli sondern über echte Einsparmodelle im Gesundheitssystem diskutieren. Und zwar dort, wo es mal den anderen weh tut, nicht immer nur uns Patienten (oder dem Pflegepersonal).

Wer es immer noch nicht kapieren will: einfach mal die Klappe halten, wenn null Ahnung. Ihr spielt gerade so dumm dieser Bundesregierung in die Hände, diese blinde ferngesteuerte Dämlichkeit – übrigens gerade von Leuten, die ich bisher als sehr klug erlebt habe – ertrage ich ganz ganz schlecht. Es tut mir weh, angucken zu müssen, wie Ihr Euch gerade manipulieren lasst.

Habt Erbarmen mit mir! Bitte!

2010-07-11

Hilfe für Melody von Moving Target!

Edit 13.07.2010

Ab heute ist ein Hilfsprojektblog für Carola und ihre Familie online. Organisiert von Kolleginnen von Carola aus dem Textreff, Carola ist dort Gründungsmitglied und sie und ihr Mann betreuen die Online-Präsenz technisch.

Ihr findet auf der Seite „Abgebrannt – wir helfen!“ unter „Spenden“ den Link, der Euch zu einer Kontonummer (mit den nötigen Infos auch für Auslandsanweisungen) und im Laufe des heutigen Tages auch den Link zu einem echten PayPal-Spendenkonto führen wird. Bitte macht davon weiterhin so herzlich und hilfsbereit Gebrauch! Der aktuelle Spendenstand wird dort eingeblendet.

Auf der gleichen Seite findet Ihr Fotos von Carolas Zuhause vor dem Unglück und wie es nun nach dem Brand aussieht – die Fotos sprechen für sich und für eine Katastrophe von existentieller Bedeutung.

Wichtig ist für die Familie momentan tatsächlich finanzielle Unterstützung. Die Raten für das Dachgeschoss laufen trotz der Unbewohnbarkeit weiter und die Familie muss ja nun leider für lange Zeit zusätzlich Miete bezahlen für die Ersatzunterkunft. Das Arbeitszimmer von Carola ist abgebrannt, alleine die ganzen Rennereien und Organisation der neuen Unterkunft, werden in nächster Zeit ihre Arbeit als Freelancerin kaum in der üblichen Weise möglich machen und somit ist Verdienst der Familie deutlich geschmälert. Zudem, wie schon erwähnt, es geht Carola auch gesundheitlich nicht gut.

Mein untenstehender erster Blogeintrag ist in den letzten zwei Tagen von Euch allen in netzkompetenter Weise verlinkt, getwittert und kommentiert worden, das brachte alleine knapp 6.000 Zugriffe. Da viele dieser Zugriffe schon mit großer Spendenbereitschaft verbunden waren, ist das eine riesige Hilfe für die drei plus zwei Katzen. Danke! Bitte lasst den Spirit des Netzes weiter leben, verlinkt das Blog „Abgebrannt – wir helfen!“, macht darauf aufmerksam, Banner zum einbinden gibt es hier! (Ändert bitte die Links in Euren Blogs zu mir und meinem ersten Betrag am besten dorthin um.)

Jede Hilfe zählt, jeder Euro zählt! Herzlichen Dank an alle, die mitmachen und Carola und ihrer Familie helfen – wie auch immer!

Danke!


Erster Eintrag 11.07.2010

Habe ich Leser in Düsseldorf oder Umfeld? Könnt Ihr, wenn Ihr Zeit und Möglichkeit habt zu helfen, bitte Melody (Carola H.) und ihrer Familie vielleicht aktiv vor Ort unter die Arme greifen? Ihr und ihrer Familie ist am 9.7.2010 die Wohnung ausgebrannt – zum Glück sind fast alle (ihr Mann musste kurzfristig ins Krankenhaus), auch die Katzen, unverletzt geblieben und konnten noch rechtzeitig vor dem Feuer flüchten – aber es wird jetzt Hilfe benötigt. Das Dachgeschoss, das Carola mit ihrer Familie bewohnte und das sie in letzter Zeit mit viel eigener Kraft unter schwierigen Bedingungen ausgebaut haben, war als Altersvorsorge gedacht!

Carola ist schwer krank, sie hat akut gerade mit einer Thrombose zu kämpfen. Es werden Mannkraft, Kartons, vielleicht Dinge, die ersetzt werden müssen, gebraucht. Es gibt leider wohl erste Anzeichen, dass die Versicherung sich querstellen möchte. (Kennt jemand eine Anwaltskompetenz in Versicherungsfällen?) Wer Hilfe anbieten kann, bitte mailt ihr. So ich das mitbekommen habe, kann sie derzeit nur sporadisch ins Internet. Sie wird sich sicherlich bei Euch melden, wenn akut Einsatz gefordert ist. Sie wird sich nicht bei allen melden können, bitte daher nicht traurig sein!

Carolas Ehemann Oliver hat auf seiner Homepage für Freeware, die er entwickelt, einen Donate-Button. Bitte helft! Finanzielle Unterstützung ist zur Zeit wirklich eine große Hilfe für die ganze Familie! Und jeder Euro zählt! Wer mit PayPal nicht arbeiten kann, kann mir mailen (oben rechts), ich werde heute versuchen die Kontonummer von Carola zu ermitteln.

Carola ist immer eine, die selber sofort gegeben hat, wenn Not war. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Sie verdient unsere Hilfe! Gerne auch in Euren Blogs!

Pressemitteilung der Feuerwehr Düsseldorf
Großalarm: „Es brennt. Raus hier!“ (Der Westen)

2010-07-10

My own private Klimaanlange



ist ökologisch im Großen und Ganzen im Reinen mit sich und heißt lapidar „Fächer“. Neulich noch saß ich mit der Freundin aus Spanien zu Besuch an einen der ersten heißeren Tage im Jahr im Kaffee und sie fing irgendwann zu fächern. Der Anlass auch für mich zu überlegen, warum wir hierzulande so wenig Fächer benutzen, wenn es heiß ist? Ich meine, wir wedeln alle unterwegs uns mit Papieren Luft zu, warum benutzen wir nicht das dafür korrekte, professionellere und sogar schönere Equipment?



Wie dem auch sei, ich bin nach dem Tod meiner Mum mit einer ordentlichen Fächersammlung gesegnet, einen Teil gab ich an ihren Freundinnen als Erinnerung ab, sehr viele habe ich noch und den roten mag ich am liebsten, er ist mein treuer Begleiter bei dieser (von mir dennoch langersehnten) Affenhitze. Einen guten Fächer kann man auch hierzulande erwerben, spanische Supermärkte als auch Asienläden haben immer irgendwo welche liegen. Aber vorher gut wedeln testen, vor allem die schönsten und teuren Fächer halten im Job nicht immer das, was sie versprechen. Ein guter Fächer liegt leicht in der Hand, lässt sich elegant mit einem Schlag öffnen und sorgt schon bei einem leichten Flügelschlag für angemessene Windbewegung.



Unauffällig fächern ist die Devise, nicht hyperaktiv also Karl Lagerfeld-like. Es gilt eine Einheit bis hin zu einer Selbstverständlichkeit zu bilden mit dem Ventilator des 18. Jahrhunderts. Gönnt Euch das Vergnügen, es gibt derzeit im Alltag kaum eine bessere Unterstützung zur leichten Abkühlung. Und schaltet morgen wieder ein, wenn es heißt „creezy und der große Erfrischungstüchertest“.

2010-07-09

Freestyle-Parken

2010-07-08

Mütter, Väter, Lehrer …

L E S E N !

Erschreckend zu lesen, wie sich die Zuhälter heute „weiter entwickelt“ haben und so schön aufpassen, dass die Mädels wenigstens in der Schule nicht auffällig werden.

Zum Tod von Fritz Teufel

erzählt Hans-Christian Ströbele im Tagesspiegel Anekdoten aus dessen Leben, die interessant, nachdenkenswert, komisch und intelligent sind.

2010-07-07

Zusammenfassung



El Gato Lino ist so verzückt!

Sätze …



auf die mallorquinische Kater sehr lässig verzichten können: „Ach Lino, nun guck nicht so angespannt. Die Spanier machen das heute schon. Und wenn nicht, machen's die Deutschen.“

Kater: Abgang.

2010-07-06

Frauen

Der Aufmacher des Tages „Frauen bescheiden sich beim Einkommen“ (spiegel online) oder „Froh zu sein bedarf es wenig“ (Die Süddeutsche Zeitung).

Frauen fänden es gerecht, dass ihnen ein geringeres Bruttoeinkommen zustände, so wird aus den Ergebnissen zweier Studien resultiert, die das Deutsche Instititut für Wirtschaftsforschung veröffentlicht hat. Frauen würden ihr Wunschgehalt stets im Bruttoeinkommen niedriger angeben als Männer und zwar über die gesamte Bandweite von der Hilfsarbeiterin bis zur Akademikerin hinweg. Das ist das Ergebnis der einen Untersuchung. Die zweite Studie schließt aus ihrem Resultat, dass Frauen bei der Betrachtung zweier Arbeitnehmer mit gleichem Lebensstil aber unterschiedlichen Geschlechtern, bei der Arbeitnehmerin 400 Euro weniger Einkommen vermuteten und darin sogar einen vertretbaren Sinn sähen.

Daher kommuniziert einer der Studiendurchführer Jürgen Schupp pragmatisch folgernd „Selbst Frauen seien der Meinung, dass Frauen am Arbeitsplatz weniger verdienen sollen.“ Diese Schlussfolgerung ist natürlich blanker Unsinn. Alleine mein Wissen (als Frau), dass eine Frau auf dem deutschen Arbeitsmarkt aktiv in der gleichen Position sehr üblich und mit völlig hoher Wahrscheinlichkeit, in gleicher Position und Rang, üblicherweise 33,3% weniger verdienen wird als ihr Kollege, lässt in der Schlussfolgerung einzig eine logische Subtraktion des Frauengehaltes und somit Darstellung einer Realität gemäß der Frage zu. Sie beinhaltet damit noch lange nicht die Aussage, es sei für uns legitim und anerkannt oder gar gewollt, dass die realen Umstände so sind wie sie sind.

Ich will sagen, zeige mir einen Mann und eine Frau mit gleicher Qualifikation und ich soll deren die Gehälter bestimmen, sortiere ich natürlich die Frau unterhalb des Bruttoeinkommens des Mannes ein. Nicht weil ich das so gut finde sondern weil es in dieser - ach so fortschrittlichen emanzipierten – Welt der Realität entspricht! Wem sollte ich da in die Tasche lügen?

So scheint mir die Schlussfolgerung aus den Ergebnissen der ersten Studio mehr banal als fundiert. Fakt ist, wenn ich mich heute bewerbe als Frau über 40 mit meiner Qualifikation, kann ich überhaupt nicht meinen würdigen Marktpreis verlangen. Ich bin a) eine Frau, b) überqualifiziert, d) es gibt einen Arbeitsmarkt, der eher aus Mangel an Arbeit denn aus Mangel an Arbeitskräften besteht, e) für viele Unternehmen gelte ich bereits als zu alt, f) und somit als zu teuer. Wenn ich also in eine Gehaltsverhandlung gehe, muss ich mich natürlich über alle anderen Faktoren, die mich als Bewerberin nicht attraktiv machen für meinen potentiellen Arbeitgeber so verkaufen, dass ich attraktiv werde. Nun kann ich an meiner Qualifikation und meinem beruflichen Werdegang kaum schrauben, ich kann mich nicht jünger noch unerfahrener machen, als ich bin. Ich werde weiterhin als potentiell krankheitsanfällig gelten aufgrund meines Alters – ich kann also meine Attraktivität als Frau nur über einen einzigen Punkt steuern: dem Gehaltswunsch. Das ist politisches Kalkül, denn ich unterliege als Mensch dieser Gesellschaft dem Zwang arbeiten zu müssen. Lust darauf, weniger Geld zu verlangen, habe ich keine. Ich bin auch mitnichten der Meinung, dass ich real weniger verdienen sollte, als mein männlicher Kollege. Dieser Gedanke kommt und ist mir nie in den Sinn gekommen! Alleine die Realität aber lässt meine Überzeugung zu leben leider nicht zu.

Gleiches gilt übrigens auch für Frauen, die jünger sind, weniger Qualifikationen (zu wenig Erfahrung, zu wenig Fachwissen) mitbringen. Die sich mit dem Manko ja übermorgen doch Mutter werden zu wollen oder schon Mutter sind – vielleicht alleinerziehend – also die Möglichkeit unverhoffter Ausfälle, wenn die Kinder mal krank sind, mitbringen. Oder wegen der Kinder ja eh nur mit dem halben Ohr bei der Arbeit sind, keine Überstunden machen können etc. Wir müssen reagieren, um in diesem für uns Frauen sehr schlechten Arbeitsmarkt, Arbeit zu finden. Also verkaufen wir uns auch unter Wert. Dass wir genauso viel verdienen sollten und wollten, wie unsere Kollegen, ist überhaupt nicht zu bestreiten.

Auch nicht durch Studien, deren Verursacher Stefan Liebig, Jürgen Schupp und Thomas Hinz heißen. Die, so vermute ich stark, Männer sind und an dieser einen Stelle erlaube ich mir meinen Zweifel an der Evidenz dieser Studie anzumelden. Natürlich steht es jedem frei, eine Studie nach seinem Gusto zu deuten. Ich sehe diese hier schlicht falsch interpretiert.

So oder so ist es aber nach wie vor Fakt, Frauen in Deutschland fehlen weiterhin im Durchschnitt mindestens 300 Euro im Monat im Portemonnaie im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen, die sie in ihre Altersvorsorge stecken müssten. Die existierende und künftige Altersarmut von Frauen ist in Deutschland weiterhin ein genau gar nicht von der Regierung diskutiertes Problem hierzulande. An dem Thema hat sich seit den Trümmerfrauen erschreckend wenig für Frauen zum Positiven geändert, ein Beispiel: das neue Unterhaltsrecht und daran erkennt man auch wie sehr schlecht Merkels Frauenpolitik ist.

Ich kenne übrigens kein Unternehmen in Deutschland, das es als Inhalt seiner Imagearbeit verstanden hätte, damit zu werben, Frauen gleich hohe Gehälter zu zahlen, wie ihren männlichen Kollegen. Warum wohl?

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2010-07-05

Ich mag …

Sommerregen ja. Es gibt wohl kaum etwas wohlverdienteres nach heißen Sommertagen, als nachts im Sommerregen nach Hause zu radeln, komplett nass zu werden, gute Luft zu riechen und die Hitze abdampfen zu fühlen, sich dabei mit einer angenehmen Kühle die Hand zu reichen

Wenn nicht blöde Haarstylingprodukte sich aus den Haaren lösen würden und mit dem Regen in die Augen schwimmen würden, wo sie wirklich unangenehme Schmerzen verursachen. Beim Radfahren.

Pah! Aber sonst … so ein Sommerregen … hach!

2010-07-04

Bloggende Lehrer

Die Panels auf der letzten re:publica, die sich um bloggende Lehrer und Schüler drehten, habe ich als mit die erfolgreichsten erlebt in der Nachfrage. Die Räume waren überfüllt, die Diskussionen intensiv und die Erfolgsstories, die die dort vortragenden Leser für ihre Schüler erzählen konnten, hörten sich fast zu schön an. Aber wenn man zum Beispiel einen Schüler, der sich sonst mit wenig Themen im Fach Musik lautstark auseinander setzen kann, weil (wie man im Nachgang bemerkte gar nicht uninteressiert war, nur schüchtern), sich seine gute Note verdient, weil er hervorragende Arbeit im aufgesetzten Blog bringt – dann sind das großartige Lernerfolge, die neue Medien in die hiesigen Klassenzimmer bringen können.

Falls hier Lehrer oder Eltern mitlesen, die sich für das Thema Lehrer, Schule und Blog interessieren, hier eine Aufstellung aller bloggenden deutschen Lehrer.

2010-07-03

Kann dass ein, dass …

der mallorquinische Kater und eindeutig für die spanische Mannschaft jubelnd und ich, eindeutig für die deutsche Mannschaft jubelnd, kommenden Mittwoch ein gemeinschaftliches Problem von fundamentaler Tragweite haben werden?

Heimatklänge



Aus gegebenen Anlass heute vom kurz vorm Ku'Damm auf den nur Fußgänger durften. Aber auch egal. Ist Euch aufgefallen mit was für einer Ästhetik Manuel Neuer fangen kann? Hach …

2010-07-01

Kleine Argumentationshilfe

dieses Blogpost ist verfasst im Namen des kleinen grazilen mallorquinischen Riesenkater Lino im Kuhkater-Design, der einem einzelnen hanseatischen Rockstar im Kuhkater-Design a) über den Verlust seines weltbesten Cat-Bag-Lieferanten (Portugal) aus der WM hinwegtrösten soll und b) Geschmack machen soll auf lässige Überwinterung in südeuropäischen Gefilden mit Direktzugang zur Fischtheke …