2012-08-29

Leon – Backen Herzhaft & Süß



Die charmante Katharina Hönk von Valentinas Kochbuch fragte mich neulich (endlich!), ob ich Lust hätte ein neu erschienenes Kochbuch zu rezensieren. Hatte ich! Für mich war es insofern eine besondere Herausforderung, weil ich a) mich als Waage nie entscheiden kann (koche bitte drei Rezepte nach!) und b) ich mich ja selten an Kochrezepte halten kann, was ich hier allerdings musste. Was für eine Gaudi!

Meine Rezension gemeinsam mit denen der beiden anderen Mitbäckerinnen lest Ihr drüben bei Valentinas Kochbuch! Ich bin die in rot.

Bleibt hier noch Fotos nachzureichen für das wirklich unglaublich leckere Eis: „>Brunos pochierte Erdbeeren mit Grüner-Pfeffer-Eiscreme”. Mit diesem Eis kann man auch Gäste begeistern, die nicht so auf Süßes stehen, bin ich mir sicher!



Von den Makronen gibt es kein Foto. Die und ich waren einfach kein Pärchen.

Ganz wundervoll fand ich die Französische Zwiebeltarte, weil sehr einfach und dünnteigig. (Dicke Pizzaböden hasse ich wie Mückenstiche zwischen den Zehen.) Alleine die Zwiebeln zu dünsten, war ein aromatisches Freudenfest! Wird übrigens mit Dinkelmehl gemacht, wer also mit Weizen ein Problem hat … nur zu!

Zutaten

Teig
125 g Dinkelmehl
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
100 g kalte Butter in Stücken
4 EL Eiswasser

Belag

5 EL Olivenöl
2 Zwiebeln (in dünne Ringe geschnitten)
1 TL Essig
1 kleines Bund Thymian
50 g schwarze Oliven
6 Anchovis
Salz und Pfeffer
1 Ei


Zubereitung

Die Zutaten für den Teig werden vermischt und die Butter wird in Stücken so groß wie Knoblauchzehen ungefähr mit dem Messer eingearbeitet. Da der Teig nur kurz verknetet wird, bleiben die Stücke so erhalten und der Teig wird so ähnlich einem Blätterteig – nur in ganz simpel erstellt. Dann das kalte Wasser hinzugeben, verkneten, ab in Folie und in den Kühlschrank für mindestens 30 Minuten. Später wird er relativ dünn auf Mehl ausgerollt, maximal 3 mm dick und auf das Backblech auf Backpapier gelegt.



Die Zwiebelringe werden in Öl leicht angebraten, dann wird mit Essig ggf. zwei Esslöffel Wasser abgelöscht. Die Zwiebel kommen von der Pfanne und werden mit dem Thymian gewürzt. Der ausgerollte Teig wird mit den Zwiebeln, dann mit Anchovis und den (im Originalrezept entsteinten und in Hälfte geschnittenen, habe ich mir geschenkt) Oliven belegt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Den Rand mit dem Ei bestreichen.

Ab in den Ofen für ca. 25-30 Minuten bei 160 Grad/Gas Stufe 3.



Anmerkung, die hier angegebene Menge ist wirklich minimal (ergibt vier kleinere Fladen oder einen größeren) und ist sehr schnell gegessen – also bei mehreren hungrigen Essers lieber gleich die Teigmenge verdreifachen und die anderen Stücke nach Gusto mit anderen leckeren Dingen belegen wie z. B. getrocknete Tomaten und Mozzarella oder Salami und Pepperoni etc.

2012-08-28

Aussicht auf Kochbuchfreude!

Wer „So schmecken Wildpflanzen” gelesen und die wundervollen Rezepte daraus nachgekocht hat (ich glaube, meine gesamte Twitterfoodbloggertimeline hat bereits mehrfach den Holundersirup aus dem Buch zubereitet), der weiß, das Buch steht für ein wildes Bewusstsein an natürlicher Qualität.

Nun haben es der Meisterkoch Meinrad Neukirchner und Foodjournalistin Katharina Seiser, Katha von esskultur wieder getan und sich diese Mal das vegetarische Österreich auf die Koch- und Autorenstange geschrieben. „Österreich vegetarisch” erscheint am 17. September 2012. Es muss ein wundervolles Buch sein, denn alleine wenn ich an die vielen großartigen Mehlspeisen denke, für die die Küche Österreichs ja steht – und die ich persönlich über alles liebe!

Ich schätze an Katha so sehr, wie verdient sie sich für die österreichische Küche und natürlich Produkte macht, sich gleichfalls so stark für die Foodblogszene aus Österreich einsetzt – die tolle Blogs bietet!

Das neue Buch (als auch der Vorgänger) können bei Katha im Blog vorbestellt werden, wer bis zum 17.09.2012 bestellt, erhält die Lieferung ohne Versandkosten zugestellt und auf Wunsch auch mit Widmung der Autorin!

2012-08-27

Wandern

Yewa läuft seit Samstag zu Fuß von München nach Verona und erfüllt sich damit einen lange gehegten und geplanten Traum. Die Fernwanderin bloggt von der Reise in ihrem Blog: Auf Schusters Rappen.

Pasta mit Siedefleisch



Ich äußerte mich neulich schon angetan von diesem Kochbuchgeschenk „Trattoria-Tour Eine kulinarische Reise durch Italiens Lieblingslokale” von Bertolli. Man hat also quer durch Italien in den einfachen Restaurants der verschiedenen Regionen gespeist, offensichtlich gut und das eine und andere Rezept in dieses Buch geschrieben.

Es ist ein einfaches Kochbuch, dem man als Koch nachsehen muss, dass hier und dort dann bei den genannten Kochzutaten die Sugo oder das Pesto mit dem Firmenname verknüpft ist, aber dieser höflichen Empfehlung kann man elegant durch selber kochen entkommen, alternativ ihr auch einfach nachgehen. Bei Nennung von Knorr zum Thema Gemüsebrühe schüttelt es mich persönlich ein wenig, aber nu', das Buch ist ein Produkt der Marktingeinheit und soll es denn eben sein.

Zwei Rezepte habe ich bisher flugs nachgekocht. Das unglaublich gute Tomatenhuhn, dem leider kurz vor Einschub in den Ofen meine königsblaue Lieblingskeramikauflaufform zum Opfer fiel (ich will nicht darüber reden!), was die ganze Chose visuell unattraktiv werden ließ und das Rezept mit dem Siedefleisch, das sehr einfach und daher unglaublich lecker war.

Zutaten

Siedefleisch
500 g Suppenfleisch vom Rind
1 Suppengrün
1 Zwiebel
Salz und Peffer

Sugo
1 Kilo reife Cherrystrauchtomaten
2 Esslöffel Olivenöl
4 mittelgroße Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Zucker
1 kleine Dose Tomatenmark, dreifach konzentriert
Salz, Pfeffer
frische Kräuter: Thymian, Rosmarin, Oregano
Basilikum

Zubereitung

Das Rezept habe ich, wie immer, höflich zur Kenntnis genommen und mein ureigenes Ding daraus gedreht. Es ist schon erstaunlich, wie selten ich es hinbekomme ein Rezept 1:1 nachzukochen. Im Grunde genommen, ist es Suppenfleisch in Sugo zubereitet. Im Originalrezept wird es mit mit mehr Zwiebel zubereitet, auch kommt Salbei hinzu und wird lediglich mit Brot angereicht, ich sortierte Pasta dazu.

Zunächst wurde ein schönes Stück Suppenfleisch (ca. 500 g) mit einem Suppengrün, Zwiebel, Salz und Pfeffer aufgesetzt und durfte ca. 2 Stunden vor sich hin köcheln. Wenn es fertig ist, wird das Fleisch aus der Brühe genommen und in sehr kleine Stücke geschnitten. So klein, dass Fleisch mit Nudeln nachher von einer Gabel aufgenommen werden können.

Dann habe ich die einfach(ste) (pfui!) Sugo der Welt zubereitet, für mich die beste, die sich im Grunde selber macht. Die sehr klein geschnittenen Zwiebeln kommen ins Olivenöl und werden glasig gedünstet. Dann kommen die Cherrystrauchtomaten in den Topf und zwar ganz! Also so:



Ich pfeife auf Stengel entfernen, Kerne entfernen oder Gehäuse schälen. Das dem grünen Stengel der Tomate angedichtete giftig wirkende Solanin befindet sich dort nicht, sondern allenfalls in noch grünen Bereichen der Schale einer unreifen Tomate. (Und man müsste schon mehrere Kilo solcher Tomaten essen, bevor sich das Gift beim Menschen bemerkbar macht.) Je nach Tomatenart verkocht der grüne Ansatz mit Schale meist und selbst, wenn die Sorte eine härtere Schale besitzt: ich mag das Ganze der Frucht in meinem Sugo. Ich finde die Sugo mit etwas Haut und Kernen genau richtig und es täte mir in der Seele weh, so viel von der Tomate dem Abfall zu überlassen. Aber das ist jedem selbst vorbehalten, natürlich ließe sich meine Sugovariante zum Schluss mit dem Pürierstab klein mixen.



Wenn die Tomaten nach kurzer Zeit anfangen aufzuplatzen, streue ich etwa 1 Esslöffel Zucker darüber, nun kommt der klein geschnitten Knoblauch hinzu. Wer es mehr arabiata mag, gibt nun auch Chili nach Gusto dazu, ebenso Salz und Pfeffer und die frischen klein geschnittenen Kräuter. Das Ganze darf jetzt bei geschlossenem Topf und zurück genommener Hitze vor sich hin schmoren. Sind nach einer Weile die Tomaten so gut wie zerfallen, rühre ich das Tomatenmark unter. Tomatenmark nutze ich in diesem Fall einerseits zur Bindung, andererseits zur Farbgebung. Die Sugo wird so einfach deutlich hübscher, weil sehr appetitlich rot. Sie darf nun weiter auf ganz kleiner Hitze reduzieren und köchelt so zwei Stunden lang. Mindestens.



Ganz zum Schluss kommt das frische klein geschnittene Basilikum dazu. Da ich grundsätzlich einen großen Topf ansetze, wird die eine Hälfte der Sugo eingekocht (in mit heißem Wasser ausgespülte Gläser füllen, Deckel drauf, umdrehen: hält sich monatelang im Kühlschrank) oder eingefroren. So habe ich immer eine Portion auf Lager bei Bedarf und auch in weniger tomatenprächtigen Zeiten.

Hier kommt in die Portion jedoch das Siedefleisch und alles darf nochmals ca. 20 Minuten kochen. Serviert wird Sugo und Siedefleisch auf Pasta, auf Wunsch mit Parmesan.

Macht ziemlich glücklich. Schmeckt einen Tag später übrigens noch besser!

2012-08-26

Meine Güte!

Ich weiß nicht mehr genau, wann ich den Code von Statcounter in meinem Blog eingebunden habe. Schätzungsweise ein Jahr nach Start von Holy Fruit Salad.

Heute gehe ich mal wieder Links gucken, denn wenn ich ehrlich bin, nutze ich in letzter Zeit Statcounter hauptsächlich, um Blogs kennenzulernen, die auf mich verlinken. Ich habe im Schnitt 500-600 Leser werktags, ca. 400 am Wochenende (ohne Feeds). Jut ist's, also ist für ein deutsches 08/15 Blog, glaube ich, ganz okay.

Nun lese ich heute eine Zahl, die mich tatsächlich nun doch ein bisschen umhaut, denn die Millionen-Marke ist geknackt Das beeindruckt mich nun schon ein bisschen …



Irgendwie schön, das alles. Also dieses Bloggerleben mit Euch!

In diesem Sinne: Dankeschön! Für die Treue und das Wiederkommen, das Kommentieren, das mit mir leben, lesen, erleben, ertragen! Bleibt bitte gesund!

Rettet die Prinzessinnengärten!

Und wieder einmal soll in Berlin eine viel genutzte Freiraumfläche dem schnöden Kommerz geopfert werden. Mit dem Verkauf des Geländes der Prinzessinnengärten würden wieder ein Stück Berliner Subkultur sterben.

Gerade die Prinzessinnengärten tragen in diesem Umfeld als Naherholungsfläche bei und sind ein gelungener Ausgleich hinsichtlich der jüngsten Entwicklung in diesem Bereich der Stadt. Hier treffen Kommerz, Kunst und grüner Freiraum in einem ausgewogenen Maß aufeinander und machen den Bereich um den Moritzplatz besonders lebenswert. Dieses Umfeld gilt es zu schützen!

Die Petition an den Berliner Senat den Verkauf zu verhindern, kann hier gezeichnet werden!

2012-08-24

Hilfe ist nötig!

Ich besuche hier in Berlin oft die InDesign User Group. Eine meiner Mitstreiterin, Michaela, ist, wie ich gerade gelesen habe, im Mai mit einer Krebsdiagnose konfrontiert worden. Sie ist Freiberuflerin und musste daraufhin ihre Selbstständigkeit quittieren. das bedeutet letztendlich besondere finanzielle Not, da fehlt sogar das Geld für die Zuzahlungen der medizinischen Versorgung.

Die in diesem Link angebotenen Geräte bzw. die Software sind vermutlich schon verkauft. Aber jede noch so kleine Spende würde Michaela helfen durch die Therapiezeit zu kommen. Denn jetzt steht die Reha an.

Hier der Link zu betterplace.org.

Vielen Dank für das Mitmachen!

Edit, Dezember 2012: Michaela ist im November 2012 eingeschlafen.

Neues vom Allerweltstypen

Ich stehe gestern Abend am Kotti in der kleinen Fischhandlung. Souterrain. Ein Serviceladen in dem einen der Händler fragt, ob er die 300 g Sardellen noch ausnehmen soll!

Vor mir ist ein Kunde dran, der ordentlich einkauft, so dass ich versucht bin, mich bei ihm zum Abendessen einzuladen. Ich gucke mir das Angebot an und stelle fest, dass es wieder Muscheln gibt. In der Kühltheke liegt – außer Miesmuscheln – ein Sack Vonogelnmuscheln.

Kommt ein Typ rein, Helm unter dem Arm, grätscht den beiden ins Verkaufsgespräch und drängelt letztendlich sich somit vor meine Wenigkeit und raunzt den Verkäufer an, ob er denn Vongolenmuscheln hätte. Der meint ja und zeigt auf die Theke. Der Typ pflanzt sich zwischen den anderen Gast und mich, guckt auf den Sack und meint dann: „Die sind ja ziemlich klein, oder?” (sic!) Dann stellt er fest, er würde jetzt erst mal zu Bank gehen und der Verkäufer solle ihm den Sack reservieren. Und geht.

Ich gucke ihm hinterher, in mir schüttelt sich der Kopf. Ich gebe zu, kurzweilig bin ich versucht mein Abendessen auf Muscheln umzustellen.

Nun, ist so ein Verhalten in letzter Zeit in meinem Erleben leider keine Seltenheit mehr. Typen (ja, muss ich jetzt hier sagen: es sind hauptsächlich Typen) stellen sich im Vertriebsumfeld, das eine Wartesituation notwendig macht, mit einer primatösen Selbstverständlichkeit in die nächste noch so kleine Lücke, manchmal nicht einmal mehr das, und meinen damit, sie seien auf der Stelle dran zu kommen. Sie gucken nicht nach rechts, noch nach links mit einem völligen Unverständnis, dass sich dort andere befindliche Personen zufällig nicht just for fun dort aufhalten.

Jungs, die Art von Egonummer geht mir auf den Sack! Und wenn Ihr das nächste Mal von mir eine zynische Ansage bekommt (bis jetzt war ich immer höflich), nein, ich bin nicht zickig; ich hab's bloß satt.

2012-08-23

Kunstformen, die mir politisch nicht auf die Sprünge helfen …

Die Aufregung um die russische Mädchenkombo dieser Tage, war hierzulande enorm. Gelegentlich war ich geneigt – möge man mir bitte den Zynismus und die Abgeklärtheit meines hohen Alters nachsehen – die hätten die Gören in Russland installiert, damit hierzulande (und wahrscheinlich auch in anderen medialen Sommerlöchern weiterer europäischer Nationen) Merkel wieder irgendwelche Gesetzesvorlagen an uns (also mehr an unserer hiesigen beduselten Presse) elegant vorbei winken kann.

Ich muss mich wohl selbst als religiös schimpfen. Ich nenne Buddhismus zwar lieber Philosophie. Dennoch gibt es in meiner Philosophie ein paar glücklich machende Rituale, die das Gefühl einer religiösen Abhandlung aufkommen lassen; auch wenn ich das lieber Meditation (und es gerne mit Joggen gehen vergleiche) nenne. Was aber auch immer: ich schätze es persönlich sehr, dass in dieser Welt meiner Religion und auch in unserer Gemeinschaft, mich per se erst einmal niemand mit politischen Ideen, Kritiken etc. nervt. Es geht nicht ums Ausblenden. Wer mich kennt, weiß, ich bin eine politisch und dabei oft kritische Person. Aber Politik bitte dort, Religion bitte da. Beides mischen funktioniert nicht gut, das wissen, glaube ich, aus jahrhundertlangen Erfahrungen, die bis ins Heute reichen, alle ziemlich gut. Ich möchte nicht die bekannten Fehler anderer persönlich nochmals nachbilden. Zumal ich persönlich meine Religion/Philosophie sehr bewusst als einen Zufluchtsort fern von politischen Welten verstehe.

Ich kann Kritik an Putin verstehen. Wenn mir ein Politiker sehr suspekt ist, dann ist es er. Ich kann auch Kritik an der Kirche verstehen. Auch kann ich Kritik an der russisch-orthodoxsen Kirche nachvollziehen. Ansonsten verstehe ich verhältnismäßig wenig vom derzeitigen politischen System in Russland, mangels meiner Sprachkenntnisse. Ich bin auf die Deutung anderer angewiesen, die sich oft mit subjektiven Eindrücken mischen. Letztendlich kann ich nur ahnen, und das ist sicher nichts Gutes.

Aus meinem persönlichen Empfinden kann ich aber auch verstehen, dass es gläubige Menschen nicht lustig finden in einem Gotteshaus, ihrem persönlichen Zufluchtsort, von der politischen Meinung anderer penetriert zu werden. (Und penetriert habe ich an dieser Stelle sehr bewusst gewählt, das erklärt sich dann aus der Lektüre des unten verlinkten Artikels.) Protest, der in seiner Ausführung andere – unbeteiligte – Menschen verletzt, ob nun mental, physisch oder psychisch, ist immer kontraproduktiv. Aus etwas Ungutem wird selten etwas Gutes geschaffen.

So habe ich die Aktion dieser russischen Frauen nicht verstanden. Ich fand sie respektlos. Bei aktiv zelebrierter Respektlosigkeit mag ich nicht mehr gerne einen möglicherweise guten, noch einen wertvollen Sinn hinterfragen, bei allem Verständnis und verstandener Relevanz hinsichtlich der notwendigen politischen Auseinandersetzung in dieser noch russischen jungen Demokratie, die meinem Verständnis nach, sehr laut hinterfragt gilt hinsichtlich ihrer derzeitigen Regierung.

Seit jeher werden Menschen, die sich in einem öffentlichen Umfeld nicht angemessen verhalten, vom Gesetz des jeweiligen Landes bestraft. So darf ich hierzulande nicht am helllichten Tag in irgendeinem Park, auf irgendeiner Parkbank mich meinen sexuellen Gelüsten hingeben, ohne dafür abgestraft zu werden. Dafür gäbe es übrigens auch in Deutschland keine Ordnungsstrafen, üblicherweise werden dann Haftstrafen ausgsprochen. Auch Rowdytum im deutschen Straßenverkehr wird abgestraft. Mitglieder der russischen Mädchenkombo ficken in öffentlichen Museen, masturbieren mit Hühnern in Supermärkten. Gerne tun sie die Dinge vor Augen von Kindern, teilweise den eigenen Kindern die somit bei Aktionen instrumentalisiert werden. Dafür habe ich ungefähr null bis gar kein Verständnis. Dafür wurden sie bis dato mehrfach lediglich verwarnt, nie abgestraft. Das nenne ich vom russischen System vergleichsweise moderat reagiert.

Wie schön, dass pünktlich zur Verurteilung dann auch der russischen Mädchenkombo neue Platte auf den Markt kam. Sorry, Punk geht m. E. nach anders. Punk ist Handeln aus Kritik an dem System ohne ein daran offensichtlich gebundenes finanzielles Interesse. Ich erinnere mich gut, ich war schon dabei, als das Wort geboren wurde. Punk ist für mich nicht das Instrument einer schnöden PR-Kampagne für eine gehypte Mädchenkombo, die in Russland offensichtlich niemanden hinter den Ofen hervor lockt, weil ihre Aktionen ein ganzes Land nur noch abnervt bis peinlich berührt. Übrigens verstehe ich dabei gerade Russland nicht als ein sexuell unaufgeklärtes prüdes Land. Nun hat man dabei einem wegbrechenden Absatzmarkt im eigenen Land dann jetzt den gesamteuropäischen Markt hinzugewonnen. Sehr sicher bin ich, Putin wird den juristischen Rest in seinem Imagesinne schon zeitnah richten. Und ständig muss ich an t.A.T.u. denken.

Höfliche Leseempfehlung: „Wer sich schon mal die Frage gestellt hat, warum der Support seitens der russischen Bevölkerung gegenüber Pussy Riot vergleichsweise eher verhalten ist, der kommt ganz schnell zu dem Schluss, dass das gesamte russische Volk gewisslich dermassen gebrainwashed von Putins Angst-und Schreckensregierung ist […] Vielleicht haben die Russen aber auch einen entscheidenden Vorteil uns gegenüber: Die können russisch!”

2012-08-21

Zigarettenkonsumentengedöns

Nun wird also gerade diskutiert, ob man Zigarettenpackungen, nachdem Krankheits- und Todeswarnungen offensichtlich der totale Abschrecker* waren *zynismustag_off, nicht mit ätzenden Fotos beklebt, diesen sogenannten Schockbildern.

Hat schon mal irgendein Freddy Krüger-Film verhindert, dass Menschen in der Folge keine spitzen scharfen Gegenstände mehr verwenden?

Ich möchte an dieser Stelle als Nichtraucherin – die grundsätzlich der Meinung ist, ihr soziales Umfeld kann selbst bestimmmen womit es sich krank macht oder umbringt, denn immerhin können wir, also Nichtraucher und Raucher gemeinsam, es allermeist dennoch nicht selbst bestimmen, was die eigentlich größere Tragik ist – eine Sache zur allgemeinen Kenntnis geben: es kotzt mich regelmäßig sehr an, dass ich an der Supermarktkasse als Unbeteiligte mir ständig einen von Tod und Krankheit erzählen lassen muss. Beim Einkaufen. Von zum Beispiel sehr gesunden Genuss- oder auch nur Ernährungsware. Ob die Packungen nun vor oder hinter mir auf dem Kassenband liegen oder in diesen völlig bescheuert verbarrikadierten Ausgabegeräten zu lesen sind. Ich will einkaufen gehen können, ohne ständig mit Tod und Krankheit konfrontiert zu sein.

Dann sperrt die Dinger doch richtig weg, so dass Raucher sich in langen Schlangen an Ausgabestellen ihre Rationen einkaufen müssen. Ich glaube, Bequemlichkeit ist der viel bessere Verhinderer* als dieser Pseudowarndummsinn. (*Mein persönlicher Eindruck nach dieser in geschlossenen Räumen Rauchverbotnummer.)

Katzenbesitzer sind ja schon …

… gelegentlich ein klitzekleines bisschen sehr überhebliches Pack.

2012-08-20

Zu Gast im Martinello und bei Bertollis Trattoria Tour

Peggy von Multikulinarisches sprach mich neulich an, ob ich im Rahmen der Bertolli Trattoria Tour durch Deutschland im Hauptstädtchen Gast bei einem Abendessen in einer Trattoria sein wollte. Wollte ich. Bertolli fährt Trattorien an, die vorab von Gästen im Internet empfohlen wurden, lädt neue Gäste ein und von den Rezepten, die die Köche herausrücken, gibt es dann später ein Kochbuch.

So geschehen schon in Italien, (das Buch liegt mir hier übrigens vor und wurde von mir in dieser Woche schon zwei Mal als Kochvorlage verwendet, denn die Rezepte sind wirklich lecker) nun auch in Deutschland Warum auch nicht? Gute italienische Küche gibt es mittlerweile wirklich überall!

Vergangenen Samstag trafen wir uns dann in kleiner Runde bei Martinello in Kreuzberg, in der Reichenbergerstraße 115 in 10999 Berlin. Peggy, ihr Mittagskocher, Jan-Peter vom nomy und Marco (Bertolli). Zwei weitere Gäste mussten leider abgesagen, die Gewinnspielteilnehmerin kam nicht und sagte auch nicht ab (tut man wohl heutzutage nicht mehr, wenn andere Menschen mit dem Essen auf einen warten). So hatten wir einen unterhaltsamen etwas längeren Aperitif mit einem wundervollen trockenen Prosseco Rosé Brut (Sergio De Casale, von dem alle Weine, die in der Trattoria erhältlich sind, stammen),



von dem ich mich den Rest des Abends nicht mehr loseisen wollte. In lauen Sommernächten darf man das aber auch, finde ich! Wir saßen draußen an einem perfekt italienisch gedeckten Tisch und genossen den Abend in angenehmer und in leckerer Gesellschaft.



Martina und Angelo, kurz Martinello,

betreiben eine winzig kleine Trattoria nicht weit vom Kotti im besten Kreuzberger Kiez. Die gute Nachricht für mich: zu Fuß erreichbar. In der Trattoria haben minimal ein Tisch, maximal, zieht im Winter die Eistruhe aus, zwei Tische Platz. Im Sommer sitzt man sowieso draußen und genießt die Antipasti und frischen Pastagerichte, Risotto und Gerichte von der Speisekarte. Für den Fisch- oder Fleischfan ist immer etwas dabei. Angelo kocht in einer bemerkenswert kleinen Küche (nie wieder nenne ich meine Küche klein)



über den Gang im Treppenhaus, während sich Martina mit einer Servierkraft den Tresen teilt und die traumhafte Essigbar bedient. Zu dieser später mehr.
Die Vorspeise italienisch klassisch: Antipasti. Vitello Tonnato satt.



Dazu eine selbst gemachte Paté und sehr frischen knackigen Staudensellerie, den ich selten so lecker gegessen habe! Für mich ein völlig neues Sellerie-Gefühl, und ich esse ihn eigentlich auch in der holzigeren Variante (kannte ihn bisher kaum anders), dieser hier war etwas Besonderes, weil sehr zart. Besonders hervorzuheben bei den Antipasti ist das wirklich gute Brot, sehr knusprig, innen schön luftig und saftig. Wird laut Martina von einem Inder geliefert und hebt sich wirklich von dem immer schlechter werdenden Weißbrot in der Berliner Gastronomie (auch in der gehobeneren) ab. Man serviert hier nur noch trockenes geschmackloses türkisches Fladenbrot und das nervt sehr, wenn es sich nicht um türkische Küche handelt. Sehr sehr lecker, wirklich perfekt: das Bruschetta. Reife Tomaten, perfekt mit Öl abgestimmt. Einfach gut.



Die besten Oliven meines Lebens habe ich Samstag gegessen, ganz große, fleischige grüne „Königsoliven”, die ich so schnell nicht vergessen werde. Und ja, ich bin ein bisschen froh, dass ich weiß, wo ich sie kaufen kann. Besonders gut: das typische italienische Grillgemüse, weil hier nicht nur in Olivenöl geschwenkt, sondern gut abgeschmeckt mit einem Hauch weißen Balsamico, also einer für den Sommer perfekt passenden säuerlichen Note. Dieses Gemüse hat der Vorspeise die Krone aufgesetzt, meiner Meinung nach. Alleine das Kalbfleisch vom Vitello Tonnato war mir eine Spur zu robust (oder einen Hauch zu dick geschnitten), aber wirklich kein ernstzunehmender Kritikpunkt. Selbstverständlich hätten wir bei den Antpasti zu einem anderen Wein wechseln können, wie gesagt, ich entschied mich dafür die Prosseco-Vorräte leer zu trinken.

Die Weine, die bei Martinellos seviert werden, stammen alle von dem schon genannten befreundeten Winzer und können natürlich dort auch so eingekauft werden, im Schnitt kostet die Flasche dort € 12,50. Wir testeten nachher zum Essen den offenen Rosé als auch den offenen Weißwein (der sehr gut, fastmein wenig harzig schmeckte, außergewöhnlich für einen italienischen Wein), die Jungs testeten sich durch die italienische Bierlandschaft. Marco und ich schwörten dem Prosseco weiterhin ewige Liebe!

Als Hauptspeise entschied ich mich für die Ravioli mit Bärlauchpastenfüllung in Salbeibutter, die ich am Nebentisch gesehen hatte – und die machen mich immer schwach! Weil die Pasta von dem halben Tisch von uns geordert wurden und somit zur Neige gingen, bekamen wir einen Mix aus Tortelloni mit Ricottafüllung und den Ravioli.



Die Tortellini waren sehr lecker, fielen aber im Vergleich zu den kräftigeren Ravioli geschmacklich ab. Ich hätte mir etwas mehr von der Salbeibutter gewünscht. Marco entschied sich für „echte” Spaghetti Carbona, also ohne Sahnesauce, und dann kam noch die Nudelauswahl mit Filetspitzen, auf besonderem Wunsch mit Tomatensauce, an unseren Tisch. Sehr kräftig, gut und zu empfehlen! Wer die Schärfe rabiater mag, bestellt das hausgemachte Chiliöl an den Tisch. Kleiner Minuspunkt: bei zu klein gemahlenem Parmesan denke ich immer an Sägespäne, und lasse diesen lieber gleich weg.(Prosecco!)

Das Dessert. Ohne Worte. Ganz simpel Tiramisu und Pana Cotta.

Ich liebe Desserts in allen Varianten. Es gibt, glaube ich, außer Desserts mit Bananen, nichts was ich stehen lassen würde. Tiramisu indes finde ich seit jeher nicht spannend. Das mag daran liegen, dass es mir anfangs immer nur privat serviert wurde. Auf Feten. Denn Tirmaisu können offensichtlich auch Küchen-DAUs. Ich habe es also nie vor Ort gegegessen und wenn ich es in einem Restaurant serviert bekam, hat es mich auch nie überzeugt. Lief bei mir unter Pampe. Hier lief es unter einem Dessert mit mehreren Schichten, klar geschmacklich trennbar, nicht zu süß mit einem klaren Espresso-Geschmack. Dieses Tiramisu war für mich neu und somit sehr lecker und ich glaube, ich habe davon von allen am meisten gegessen. Der Rest des Tisches (ich natürlich auch) war von der Pana Cotta gefangen, die auch außergewöhnlich gut war. Sie hatte einen Hauch Kondenssahnegeschmack, (wenn auch keine drinnen war) der mir außergewöhnlich gut gefiel. Kurz: sie schmeckte nach echter guter Sahne. Wir orderten noch einmal drei Portionen nach. Das sollte alles sagen. (Prosecco)



Abschließend gab es für mich noch einen Cappuccino und einen wundervollen weichen Grappa, den sogar ich getrunken habe. Also ausgetrunken habe. Trinke ich üblicherweise nicht. Hier schon!

Zwischendurch habe ich in der Essigbar eingekauft, die für mich im Dreh hier oder überhaupt in Berlin ein Novum ist und die ich ziemlich wundervoll finde und an der ich wohl noch den einen oder anderen Euro verlieren dürfte in Zukunft.

Herrliche Frucht- und natürlich die üblichen Balsamico-Essige, diese auch aromatisiert. 5%ig oder 3%ig. Letztere auch sehr gut als Aperitif zu servieren. Sehr lecker der Cranberry-Chili-Essig, der mit zu mir nach Hause wollte (obwohl ich Cranberries als neumodischen bitteren Schnurz ablehne), ebenso wie der Walnuss-Honig-Essig und eine Probe vom Himbeer-Essig. Sehr sehr gut! Ach, lieber dort vorbeifahren und mir von der Essigbar eine Abfüllung mitbringen anstelle von Blumen, liebe Freunde. Diese Essigauswahl ist wirklich reizvoll. Die kleinste Abfüllung ab 20 ml. Damit kann man wunderbar die persönliche Lieblingssorte erkunden.

Es war ein wirklich sehr leckerer typischer italienischer Abend. Ich möchte wirklich gerne wiederkommen, alleine um hier ein echtes Risotto (€ 4,50) zur probieren. Die Nudelgerichte (können auch glutenfrei bestellt werden) liegen bei 8-9,— Euro. Und jetzt gehe ich das Gemüse-Antipasti nach köcheln. Danke Peggy und Marco! Danke Bertolli. Und vor allem Martina und Angelo für den schönen Abend!

(Anmerkung: das Abendessen wurde uns von Bertolli gesponsert. Es ist nicht erwartet worden, dass ich darüber blogge. Es ist nicht ausgesprochen worden, wenn ich blogge, wie ich blogge.)

2012-08-19

Hitze?

In dieser Wohnung, die wohl vor anderthalb Jahren gedämmt bzw. energetisch Hitze-Wärme gekoppelt wurde (muss ich mich noch mal näher mit beschäftigen), ist es übrigens bei hohen Temperaturen völlig erträglich. Die Wohnung scheint sich von hohen Außentemperaturen völlig unbeeindruckt. Weder habe ich bisher die Bettdecke wechseln müssen, noch schlafe ich nur unter Laken. Ich kann backen (heute) ohne Schweißflecken, kochen ohne Hitzewallungen. Nishia trägt übrigens noch die Hälfte ihres Winterpelzes, auch Tally, die immer im August erst Fellwechsel hat, denkt dieses Jahr nicht daran.

Wahrscheinlich halten mich dies Katakomben deutlich länger frisch. Ich werde ab sofort zehn Jahre später altern, die Menopause dürfte mir hier nicht besonders auffallen und wenn ich mal umkippe, verwese ich vermutlich im Schneckentempo.

Naja, gibt Schlimmeres.

2012-08-18

tri-tra-trullala

… heißt das Blog einer faszinierenden Menschin hier aus Berlin, die intensiv lebt. Und ehrenamtlich im Hospiz arbeitet. Armen-Hospiz. In Berlin. Das ist dann noch einmal eine ganz andere Hausnummer!

2012-08-17

Das Wandern ist …

Frau … äh … Mutti beschreibt sehr schön und lang und intensiv, wie sie und der Herr … äh … Papi bei ihren Kindern über die Jahre die Lust auf das Wandern geweckt haben. Aber wandern … erlebt eh gerade eine ziemlich große Renaissance, oder? So viel wie in meinem Umfeld gewandert wird derzeit …

Gestern …

… sitze ich auf der Bank auf dem Bahnhof Moritzplatz und warte auf die U-Bahn. Plötzlich fliegt etwas Flüssiges in Richtung meiner Beine. Ich gucke nach links, sehe weißen Schaum auf dem Boden. Da sitzt ein Typ. Ich vermute noch, dass um die Ecke vielleicht jemand eine Flasche geöffnet hatte, deren Spritzer unbeabsichtigt in die Richtung gingen. Der Typ guckt mich offensiv an und spricht in meine Richtung: „Votze”.

Ich mache ihm eine deutlich Ansage. Und wende mich im Blick zurück auf die Anzeigetafel, wann der Zug kommt. Ich werde erneut angespuckt und höre jetzt zwei Mal hintereinander das Wort „Votze”. Der Zug kommt und ich empfehle dem Typen lautstark eine Therapie.

Einmal Opfer.

So, jetzt kann man sehr deutlich zur Situation sagen, der Typ hatte zumindest einen Migrationshintergrund und schien mir aus – offensichtlich – muslimisch religiösen Gründen ein Problem damit zu haben, dass ich einen Rock trug, der bis knapp über die Knie reicht und meine Beine nackt waren. Nein, er kommunizierte das natürlich nicht. Aber die Zeichen sprachen eine klare Sprache für sich und ich erlaube mir daher diese Wertung. Ich lebe lange genug sehr gerne in dieser Migrationskultur, um diese Situationen deuten zu können, denn: sie geschehen nicht selten. Nur: ich darf das genau das nicht im Zusammenhang kommunizieren, denn das ist dann Rassismus. Und der wird mir dann ausgelegt, der Typ, mindestens selbst ein Gender-Rassist, ist dabei fein raus.

Bin ich also zweites Mal Opfer.

Ich möchte wirklich Respekt haben vor anderer Leute Religionen. Aber wenn ich als Frau unter dem Status einer Religion (egal welcher) zu leiden habe, habe ich ein massives Problem. Und wenn ich einen Sachverhalt letztendlich nicht dem Umstand entsprechend wahrheitsgemäß beschreiben darf, weil ich dann einen Täter in seiner Herkunft diskreditiere obwohl seine Tat offensichtlich im Zusammenhang mit seiner Religion, die wiederum im Zusammenhang mit seiner Herkunft, steht, habe ich ein zweites Problem. Dummerweise kenne ich keine Lösung.

Aber wenn ich ehrlich bin: ich möchte, dass ich in diesem Land auf Männer mit dem Zeigefinger offensiv zeigen darf, die nicht respektieren wollen, dass sie in einem Land leben, in dem Frauen eine freiheitliche Kultur leben dürfen und diese, in dem Fall mich, mangels Respekt – egal wie – angreifen. Ich finde das nämlich überhaupt nicht lustig.

Und jetzt dürfen alle neunmalklugen Anti-Rassisten, zu denen ich mich meist auch zähle, auf mich verbal in den Kommentaren einprügeln. Fühlt Euch frei und wohl dabei zu behaupten, diese Welt würde keine Grautöne kennen.

2012-08-16

Na gut …

… will ich leo.org mal verzeihen, dass sie für „Jannowitzbrücke” keine Übersetzung parat haben. Sind ja auch kein Stadtplandienst.

(Aus der Reihe: meine Nerven.)

Berlin hat jetzt ein Futur III

So schön!

Gestern in der U-Bahn …

die Werbung eines Kontaktlinsendealers gelesen und laut gelacht:

„Wir wünschen Ihnen talentierte Straßenmusikanten!”

(Der tägliche U- und S-Bahn-Konsument versteht den.)

So visualisiert …

ist das schon sehr gruselig, oder?

Mehr Infos beim BUND.