2011-09-16
2011-09-15
2011-09-14
Der Nachtschwester …
… ihr Blog „Die Nachtschwester” habe ich heute mal wieder auf Twitter und Facebook empfohlen. Zum Glück bloggt sie wieder etwas öfter. Lest sie bloß!
at 16:25 0 comments
Labels: blogfreaks
Sich hinterfragen …
sollte man wohl schon von Zeit zu Zeit. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wann die ständige Präsenz im Web noch normal ist. Ich merke zunehmend, dass ich im Freundesgespräch eine Frage stelle und darüber gerne eine Diskussion führen wollte (absolutes Wissen ist nicht immer gleich spannend wie persönliche Ansicht eines Dritten zu einem Thema) und derjenige nur sofort in sein iPhone guckt, sich von mir entfernt, um dann Wikipedia und Co. zu rezitieren.
Ich besitze seit neuestem ein Smartphone, dessen Webzugang ich aber nicht nutze. Ich bin soviel online unterwegs, wenn ich zu Hause bin und arbeite. Ich möchte das sehr bewusst nicht sein können, wenn ich draußen bin. Da will ich sehen, erleben, fotografieren. Ich möchte mich nicht ständig einer Verfügbarkeit, meiner und der von anderen hingeben.
at 13:13 5 comments
Labels: null-eins-null
2011-09-13
Petition gegen Vorratsdatenspeicherung
Der Kram ist dank der Inkompetenz unserer Politiker immer noch nicht vom Tisch. Deshalb bitte HEUTE noch mit zeichnen! Hier entlang!
at 14:28 0 comments
Labels: große weite welt
2011-09-09
The „Das Auto” New Beetle 2012
… ist ab sofort bestellbar, wenn auch erst nächstes Jahr lieferbar. Hier der neue Werbespot zum Kugelporsche, der, wie ich finde, niemals zuvor seinem Nicknamen mehr Ehre gemacht hätte als in dieser Version, die einem Porsche ähnlicher geraten ist als einem Käfer:
Man beachte bitte, dass es ihn in einer Lackierung namens „Deap Black Pearl-Effekt gibt! (Aye!) Und mit lustigen 18-Zöllnern … und in einer Sport-Variante mit 200 PS, die lächerliche 10,3 Liter/100 Kilometer in der Stadt verbraucht (Werksangabe). Man merkt übrigens, dass der Beetle für Frauen produziert wird. Es gibt nur ein einziges Soundsystem … zur … äh Nichtauswahl. Ach und, schlechte Nachrichten: das Plastikblümchen ist tot!
Aber egal, ich mag irgendwie seinen Knackarsch!
at 12:41 7 comments
Labels: benzinkultur
2011-09-08
Kochtipp 01/2011 Sauerkaut à la creezy
Dass ich gerade im September mein erstes Kochrezept in diesem Blog verfasse für dieses Jahr, spricht für so einiges. Schweigen wir dezent und legen wir unauffällig den Schwamm darüber.
Im Zuge meiner – wenigstens etwas – in diesem Jahr entdeckten Nudel-Fabrikationsleidenschaft, füllte ich vor einiger Zeit Ravioli mit angebratenen Ahle-Blutwurstscheiben und servierte dazu Sauerkraut, das ich an diesem Tag „frei nach Schnauze” interpretierte. Und ich war ehrlich begeistert von dem Ergebnis, denn ich hatte das beste Sauerkraut meines Lebens gegessen. Fruchtig-freundlich im Geschmack, ganz samtig in der Konsistenz!

In meiner Küche kreiert. Wo gibt es denn so etwas?
Das gleiche Sauerkraut habe ich heute wieder zubereitet, schon alleine aus dem Grund, weil hier heute offensichtlich wetterbedingt der Herbst in der Türe steht (und es anderen Ortes Blutwurst im Angebot gab). Also Zeit dieses Rezept mit Euch zu teilen! In der heutigen Variante möchte ich betonen, habe ich das Sauerkraut ohne (ich wiederhole für eine reizende Katzen besitzende sehr nette Österreicherin: OHNE!) Lorbeerblätter zubereitet. IHR nehmt natürlich Lorbeerblätter, wenn Ihr das Rezept nach kocht. Sie müssen ja nicht unbedingt aus Österreich kommen!
Zutaten
frisches Sauerkraut
6 Saftorangen (nicht zu klein)
2 mittelgroße Zwiebeln
200 ml Schlagsahne oder Crème Fraîche (1 Becher)
100 g Zucker
60 g Butter
2 Lorbeerblätter
3 Pimentkörner
1 Teelöffel Kümmel (im Mörser leicht zerstoßen)
Salz, Pfeffer
Zubereitung
Die Zwiebel in sehr schmale Viertelstreifen schneiden. Die Orangen auspressen und das Fruchtfleisch aufheben, ggfs., falls man Pech hatte beim Einkauf, die Kerne aus dem Fleisch suchen.
Den Zucker in einem Kochtopf karamelisieren, sobald er hell gebräunt ist, die Butter dazu geben. Dann das Sauerkraut in den Topf geben und ordentlich vermengen. Die Zwiebeln und Gewürze hinzugeben (mit Salz erst ganz zum Schluss abschmecken) und die Hälfte von dem Orangensaft angießen. Das Kraut bei kleiner Hitze gut schmoren lassen und nach ca. 30 Minuten den restlichen Saft und das Fruchtfleisch der Orangen hinzu geben. */insider_on Liebevoll die Lorbeerblätter betrachten, die sich im Sauerkraut tümmeln. Überlegen eine Ansichtskarte nach Österreich zu schicken. Nur so, um die Katzen zu grüßen. */insider_off Das Kraut weiter schmoren lassen bis die Flüssigkeit gut eingekocht ist und abschließend die Sahne angießen … und servieren!
at 21:19 3 comments
Labels: ran an den herd
2011-09-07
Habe ich gelacht eben!
„Immer Deutsche drohen in die Altersarmut zu rutschen. Die Bundesregierung sucht nach Konzepten, um das zu verhindern.”
Als die Bundesregierung das letze Mal nach neuen Konzepten gesucht hat (damals auf Anraten des Bundesverfassungsgerichtes hin), hatte sie in der Folge beschlossen ALG II-Empfängern die Leistung Rentenversicherung zu streichen und den Empfängern empfohlen für die Leistung der Pflichtversicherungszeit selber aufzukommen vom Regelsatz.
Soviel Idiotie hat schon wieder Charme.
at 16:04 1 comments
Labels: arm dran
2011-09-06
2011-09-05
2011-09-04
Wenn Babies sterben …
In einer Klinik in Siegen sind innerhalb von zwei Tagen drei Frühgeborene gestorben, eine Häufung die – wenn es auch oft bei Frühgeborenen lange Zeit um Leben und Tod geht – unüblich ist. Nun wird hinsichtlich der Ursache ermittelt.
Es bleibt nur das Beste zu hoffen.
Interessant der abschließende Absatz im Artikel von spiegel.de, der darüber informiert, was aus den Ermittlungen hinsichtlich der Todesfälle von Neugeborenen in einer Klinik in Mainz im vergangenen Jahr geworden ist. Schnell hatte man damals herausgefunden, dass die Babies infolge von verunreinigten Nährlösungen zu Tode gekommen sind. Die Staatsanwaltschaft indes hat die Ermittlungen eingestellt: „Es konnte kein strafrechtlich relevantes Verhalten fest gestellt werden.”
Es wird sinnvoll sein, wenn so nicht mehr gegen die Klinik bzw. Mitarbeiter der Klinik ermittelt wird. Warum jedoch nicht gegen den Produzenten der Nährlösung ermittelt wird, steht im Artikel nicht.
Oder doch. Die Antwort liegt im Deutschen Verbraucherschutz, den es juristisch nicht gibt.
at 16:30 0 comments
Labels: dies und das
2011-09-02
Mein persönliches Befremden im Prenzlauer Berg
Ich habe es nicht so mit dem Prenzlauer Berg als einen der Berliner Bezirke, in denen ich mich öfter als notwendig aufhalten müsste. Ich bin dort immens verunsichert, denn im Prinzip kostet alles mindestens einen Euro mehr als woanders und mindestens zwei Euro mehr als in Neukölln in den Filialen gleicher Ladenketten – aber das wird sich ja bald ändern. Die Menschen dort sprechen nicht so oft noch Deutsch. Und wenn sie aber doch noch Deutsch sprechen, hört man nie einen Berliner Akzent mehr, sondern wohlgenormtes Hochdeutsch (denkt Euch hier den blöden Schwaben-Spruch), wenn Mami dem dreijährigen Leon-Rinaldo und der zweijährigen Emma-Marie erklärt, was man alles nicht tut aus biologischen Gründen. Läuft man durch Prenzlauer Berg in den kleineren Straßen im Sommer an einer dieser vielen kleinen Bio-Eistheken „Mami, ich will Bio-Eis, ich will ein Bio-Eis!” (Bio-Eisbuden müssen dort die Lizenz zum Geld scheißen sein!) vorbei, muss ich die Straße wechseln, weil diese völlig in Beschlag genommen wird von Muttis, Papis und deren Gören, die die Laufwege blockieren und mich die gleiche Panik befällt, die mich in den 80igern befallen hatte, wenn mir morgens auf dem Weg zur Arbeit ein Pulk Tauben die Straße versperrte. Meine Tauben-Phobie wurde durch eine Prenzelwichser-Phobie substituiert.
Es gibt also nicht sooo viele Gründe mich in diese Region meiner persönlichen Abneigung zu begeben. Außer wenn ich einmal Katzen sitte, was ich dieses Jahr öfter tat, weswegen ich auch letztendlich öfter im Prenzlauer Berg unterwegs war als mir gut tat und es ein Glück war, dass die zu befütternden Viecher niedlich genug sind, um meine persönlichen Qualen zu kompensieren. Dann gibt es diesen einen Second-Hand-Laden gegenüber der Katzensitterstelle, der es als einziger Second-Hand-Laden in der Stadt schafft, die Klamotten nicht stinkend anzubieten, weswegen sogar ich mich ausnahmsweise in der Lage sah in diesem Jahr dort mehrfach Sommerröcke für sehr wenig Geld zu erwerben – weil es ja in diesem Jahr im normalen Handel nur Shorts gab oder sehr kurze Röcke nur mit Leggins zu tragen, die ich auch seit den 80igern nicht mehr anziehe. Und es gibt einen Laden, der französische Lebensmittelprodukte anbietet, den ich auch gerne hier und da als Kundin beglücke. Andererseits, dessen Produkte finde ich auch auf einem Wochenmarkt in Charlottenburg … also … kein echter Grund, meine Abneigung geographisch allzu oft zu unterlaufen.
Dass ich mit dem Prenzlauer Berg wirklich nichts aber auch wirklich gar nichts mehr zu tun haben will, das ist mir letzte Woche aufgefallen, als ich dort an einer Döner-Imbissbude vorbei lief, die draußen Tische offerierte an denen Menschen saßen, die ihr Döner im Brot (!) auf dem Teller (!) mit Messer und Gabel (!) aßen.
Der Prenzelwichser kommt eben von einem anderen Stern und lebt in einer Galaxie, die nicht meine ist.
(Aus der Reihe: ein Gentrifizierungsblogpost in Ehren soll creezy niemand verwehren.)
at 13:49 18 comments
Labels: mein kiez
2011-08-31
Zalando – Ihr nervt!
Neulich ist es mir passiert, ich habe nach dem Ausloggen bei gmx versehentlich auf das Foto der abschließenden Werbung geklickt und bin – es war eine Auflistung unterschiedlicher Kleidungsstücke – direkt bei Zalando gelandet, auf deren Seite mir ein ärmelloses Top präsentiert wurde. Das guckte ich mir also kurz an, bis ich mein Versehen bemerkte und klickte die Seite weg.
Kurz: ich habe mich – aus welchen Gründen auch immer ich auf diese Seite gelangt bin – offensichtlich dazu entschieden dieses Produkt nicht kaufen zu wollen. Und zwar: nicht. Und zwar nicht: jetzt nicht und irgendwann vielleicht doch einmal. Nein, meine klare Entscheidung war zu diesem Zeitpunkt: ich möchte nicht Erwerberin dieses Tops sein.
Seitdem kriecht mir Zalando wie ein Stalker in allen Ecke dieses Internets, die ich gelegentlich heimsuche, hinterher und preist mir dieses Shirt an, zu dem ich bereits sehr deutlich einmal „Möchte ich nicht haben!” kommuniziert habe. Egal, wo ich im Web bin, sofern diese Präsenz Online-Anzeigen implementiert hat, Zalandos Site Branding ist mit mir da und kaut mir seit drei Wochen ein Produkt vor, das ich mittlerweile so widerlich finde, dass ich sehr schlimme Scherenschnitt-Fantasien an dem Stoffprodukt entwickle. Dieses Gefühlt der Widerwärtigkeit hat sich mittlerweile sowieso auf den Lieferanten übertragen.
Ehrlich? Ist das der Sinn von Online-Werbung? Dass ich nun in der Konsequenz niemals in diesem Leben etwas von Zalando kaufen werde? Wow! Ich werde dann jetzt Teufel.de besuchen. Die nerven zwar genauso mit ihren Site Brandings im Web aber mit deren Produkten kann ich irgendwie besser leben.
at 13:51 9 comments
Labels: große weite welt
Mietenstopp - Demonstration in Berlin
Alle Hintergrundinformationen und Angaben zur Demo hier! Samstag, 3.September 14:00 Uhr Hermannplatz, Berlin-Neukölln.
at 13:23 0 comments
Labels: große weite welt, mein kiez
2011-08-30
Ich wette, …
der Herr Dr. Jan-Marco Luczak war noch nie Empfänger von ALG II und hat vermutlich sogar schon die eine und andere Eigentumswohnung als persönliches Rentenmodell für sich angeschafft. „Steigen die Preise, müsse man eben an den Stadtrand ziehen”, meint Luczak und formuliert seine politische Nähe zum Modell der Gentrifizierung.
at 20:08 4 comments
Labels: große weite welt, mein kiez
Bei Google nach …
„junge Dinger” suchen und dann hier bei mir landen, ist doch auch blöd.
at 20:02 2 comments
Labels: dies und das










