2009-05-26

Und dann …

war da noch der Fotograf und sein letztes Foto …

Ich hatte schon Sorge …

Aber …

jetzt doch mal im Ernst! Wie kann man jemanden für Rostbratwurst Reklame machen, der bewiesenermaßen schon mehrfach an einem Penis-Bruch laborierte?

Äh …

liest hier zufällig ein spendables deutsches Food-Magazin mit, das mir einen Ausflug zur blogHer food im September nach San Franzisco spendieren möchte? Ausführliches berichten und fotografieren von vor Ort wird garantiert geliefert, online und meinethalben später auch noch mal offline für die Printversion.

Ja, ich bin in diesem Punkt käuflich, fürchte ich! (Und zwecks blogher auch ziemlich weiblich). Dafür bin ich aber im über Food, Essen und Trinken und Blogger schreiben und fotografieren gut!

Also nur falls sich bei Euch in den Redaktionen niemand finden sollte …

2009-05-25

Wortfolter

(schlimmes Überangebot nach vier Tagen krank im Bett an TV-Variationen:)

Beautyfood

Nun gut,

das war also mindestens eine Meerschweinchengrippe wenn nicht eine ausgewachsene Zwergwildschweingrippe. Hatte ich lange nicht mehr, so einen kapitalen mir-nichts-dir-nichts-Umstürzer in die Horizontale, nachdem ich jetzt am vierten Tag betont langsam wieder den Kopf frei kriege. Mensch, ich hatte nicht mal mehr Zeit an ein „Hühnersuppe wäre jetzt gut!“ überhaupt noch zu denken, geschweige denn welche zu machen.

So ganz subjektiv sind mir solche Ausfälle im Winter deutlich angenehmer als im Sommer. Sonne ist ja wohl das Letzte, was man bei so ‘ner bronchialnasalen Gonzo-Aktion braucht. Und nun gehe ich gleich noch die ärztliche Wirtschaft anregen, denn Ohrenschmerzen braucht auch kein Mensch. Ganz evil, hatte ich ewig nicht, brauche ich nicht, will ich auch nicht. Und so was von „thanks heaven“ dass ich diese Woche nicht fliegen muss.

Vielen lieben Dank an Frau Generator für die Care-Versorgung! Und merci für Eure guten Wünsche!

2009-05-21

Ich glaube …

ich habe jetzt auch dieses Schweinedingsda …

2009-05-20

Happy Birthday, Großer!



Und werde wieder ganz gesund!

2009-05-19

Letzte Gelegenheit zum bewerben

heute als Tester/in für die neue Pentax. Morgen hat zuerst mein Bruder Geburtstag, dann ist Pentax-Tag. In der Hauptsache hat aber mein Bruder Geburtstag.

Bin ‘nen bisschen doll uffjerecht.

Es gibt ja Leute,

die können mit Helge Schneider nichts anfangen. Dazu gehöre ich überhaupt nicht. Ich kann auf seinen Witz. Nicht immer übrigens. Würde er, vermute ich, aber auch gar nicht wollen. Dafür ist sein Spektrum nämlich doch erstaunlich weit im schräg sein. Vorhin hat er in irgendeinem Programm nach einer irgendwie launigen Laudatio von Hape Kerkeling, mit dem ich wiederum nicht so viel anfangen kann (ich glaube, das letzte Mal habe ich über den als Königin Beatrix lachen können) und so 'ner Vasenübergabe nach den stehenden Ovationen (haben 'se jemerkt, wie icke im Deutschen jeblieben bin? War schwierich!) einen schönen Satz gesagt:

„Ich bin ja nicht politisch. Obwohl das ist ja auch fast wieder politisch. Auf jeden Fall mehr politisch als so manch einer das ist, der Politik macht.“

Den Satz hat im Publikum keiner verstanden. Oder doch. Jedenfalls wurde nicht gelacht. Obwohl sonst bei jedem seiner Sätze gelacht wurde. Auch bei den nicht so witzigen. Ich habe gelacht, laut. Mit leicht sarkastisch-bitterem Unterlachen.

Nu blogger er wieder …

jott sei dank!

2009-05-18

Balkonien 2009

Heute habe ich den letzten Sack alte Erde zum Biomüll getragen. Morgen folgen die letzten Reinigungsmaßnahmen, dann sollte mein/unser Balkonglück für dieses Jahr erst mal perfekt sein. Ein bisschen blüht schon was. Wollt Ihr mal gucken? Die Akelei hatte so ein grandioses Blau …



Das Basilikum blüht ebenfalls momentan, Lippblüter, wunderschöne Blüten die kein Ende nehmen wollen ist direkt gesetzt neben einer der drei Tomaten …







Hier die Tomaten (ich muss ja vorlegen, wegen dem Tomaten-Photo-Contest). Tomaten sind übrigens wirklich schwer zu fotografieren, egal ob nur das Grün oder die Früchte – also fangt schon mal an zu üben.





Und Obst werde ich dieses Jahr wieder haben, Erdbeeren







Und meine allerersten Stachelbeeren auf dem Balkon überhaupt, hier noch als Blüte:



hier als ein erster Beeren-Entwurf:



Dank dem kleinen Freund auch wieder von Läusen befreit:



Die Glockenblume kommt auch gerade wieder (die blüht irgendwie bei mir das ganz Jahr hindurch) und kuschelt jetzt mit dem Lavendel





oder schmiegt sich an den Salbei. Der Thymianwald wächst auch …



Diese Welt ist doch bonfortinös! (Fotos übrigens alle mit dem Pentax FA 2.8, 35 mm Limited gemacht.)

Gerade beim Versuch

das neue Bügeleisen mit Milchkaffee zu bespritzen (es zischte vor Empörung) auf die Frage gekommen, was es für Auswirkungen es wohl auf den Bügelstyle haben könnte, würde man es anstatt mit Wasser mit ‘ner Caipirinha befüllen?

92% aller Deutschen …



Kampf um die Meinungshoheit

Was ich übrigens kommenden Samstag mache …

egal, ob es regnet oder schneit: Flashmobben. Das Grundgesetz lesen! In Berlin, am 23.5.2009 um 13:00 Uhr (geänderter Sonderanfangstermin, weil die TV-Sender in der Stadt nur sehr wenige Kameras haben, die sie um 14:00 Uhr lieber auf Bundesversammlungen halten). Im übrigen Bundesgebiet könnt Ihr auch lesen, dann gegen 14:00 Uhr. Das Grundgesetz ausdrucken könnt Ihr hier. Laut gelesen werden sollen mindestens die Artikel 5, 8, 10, 19 GG

Organisiert ist das Ganze von Mogis – MissbrauchsOpfer gegen InternetSperren. Den Organisator Christian Bahls kennt Ihr schon aus dem Zeit-Interview. Hintergrund zum Flashmob ist natürlich Zensursula, die mit ihren DNS-Speeren an den im Grundgesetz verankerten Fundamenten knabbert und der 60. Geburtstag des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, dem es noch nie so an den Kragen ging, wie in dieser Zeit unter dieser Regierung.

In Berlin passiert es übrigens am Washingtonplatz (rückseitig vom Hauptbahnhof gelegen) während zur gleichen Zeit gegenüber im Regierungsviertel die Bundesversammlung versucht sich auf einen alten Bundespräsidenten oder eine neue Bundespräsidentin zu einigen. Verlinken! Bitte!

Sehr lesenswert: Molochos‘ Omegahuhn Sixtus hat auch gut geschrieben: Politischer Missbrauch des Missbrauchs

2009-05-17

Und ganz nett wäre übrigens auch …

wenn sich nicht jede aber auch wirklich jede Minitaturfliege ständig in einem meiner Getränke ertränken würde.

Nachher heißt es wieder, ich trinke zu wenig!

Übrigens …

ziehe ich mir nicht das neue Kaltspiel-Album. Nicht mal für lau. Irgendwelche Tankstellen-Supermarkt-Elektromarkt-Kleidungsgeschäfte-MP3-Player-mit-Telefonierfunktion-in-U-Bahnen werden mich eh noch zum abwinken damit quälen.

Eric Hobsbawm

Sozialhistoriker und Philosoph, 92 Jahre alt, erlebt gerade ein wirtschaftliches Déja vu.

«Der Mensch hat ein unglaublich kurzes Gedächtnis. Wir Historiker schreiben die Verbrechen und den Wahnsinn der Menschheit auf, wir erinnern an das, was viele Menschen vergessen wollen. Aber fast nichts wird aus der Geschichte gelernt. Das rächt sich nun. In den letzten 30, 40 Jahren wurde eine rationale Analyse des Kapitalismus systematisch verweigert.»

Das interessante Interview mit der Überschrift «Es wird Blut fließen, viel Blut» bei stern-online.

Wir Kunden wollen gar nicht immer geizig sein.

Auf meinem Balkon verhielt es sich dieses Jahr leider nicht anders, wie auf anderen Balkonen oder in den Gärten. Der strenge Winter hatte vielen Pflanzen den Garaus gemacht. Bei mir hieß das u.a. Kletterrose tot und vier Clematispflanzen tot. Eine einzige hatte überlebt und treibt fröhlich allerdings nur aus neuen Seitentrieben vor sich hin. Bemerkenswerterweise die, die ich letztes Jahr halb tot für € 1,99 aus einem seine Verkaufsware nicht gießenden Discounter rettete, bedankt sich so entschlossen. Sie hatte allerdings auch an der Hauswand überwintern dürfen wie eine zweite auch, die es trotzdem leider nicht geschafft hatte.

Also musste Nachschub her. Nun schmerzt es mich zum Glück dieses Jahr finanziell nicht so sehr, wie es das letztes Jahr getan hätte (für beide Varianten bin ich sehr dankbar, also für die, dass die Pflanzen letztes Jahr nicht die Grätsche gemacht haben und es mir dieses Jahr deutlich besser geht auf dieser Ebene) und im April hatte ich auf dem Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten schon eine Clematis vom Clematis-Westphal-Stand mitgenommen. Die Clematis Yukiokoshi musste mit, schon alleine dank ihres verwegenen Namens. Sie beginnt gerade zu blühen. Bei Westphal kauft man keine Clematis ohne ausführliche Rückschnittanleitung. Niemand hat so eine große Anzahl von Clematis-Züchtungen. Und niemand züchtet so gut, wie Clematis-Westphal, denen merkt man auf den Ständen immer ihre Leidenschaft an. Also habe ich dieses Mal mir mit einer Tasse Kaffee etwas Muße genommen und dort vier Pflanzen bestellt. Was mir auffiel: die geben noch Skonto bei schneller Bezahlung, was ich sehr rührend fand. Denn Skonto ist ja auch so etwas, was komplett aus der Mode gekommen ist.

Freitag sind dann die vier Pflanzen angekommen, gestern habe ich überwiesen. Ich hatte das Skonto schon ausgerechnet, da fiel mein Blick auf die Versandkosten von € 4,50 und ich erinnerte mich an den über 1 m langen Pappkarton mit professionellen Halteeinlagen und hatte das dumme Gefühl, dass die doch eigentlich beim Versand drauf zahlen müssen. Und habe in der Folge den kompletten Betrag ohne Abzug angewiesen.

Und seit Wochen überlege ich, wie und ob man nicht eine Spendenaktion für deutsche Milchbauern machen könnte, deren Erlös direkt und nur (!) den deutschen Milchbauern zu Gute kommt. Denn als Kunde mit Herz&Verstand bin ich persönlich überhaupt nicht damit einverstanden, was die Discounter mit den Milchpreisen machen. Wir können nicht unsere Landwirtschaft ausbluten lassen, bis alle aufgeben und wir die Milch nur noch aus China importieren können: dann haben wir nämlich ein echtes Problem.

Ich denke, mir würde die Milch besser schmecken, wenn sie 20 Cent mehr kosten würde und ich wüsste, das Geld kommt auch dort an, wo sich der Bauer ggf. den Tierarzt nicht mehr leisten kann. Denn in der Produktion von Milch, Käse und Butter sind auch Tiere involviert. Wir könnten und sollten ein Interesse daran haben, dass es ihnen gut geht – und den Menschen, die sie zu versorgen haben.

2009-05-14

Wenn Dir das Wasser bis zum Hals steht …

Du lebst in einem fremden Land, Dein Mann ist gerade aus dem Krankenhaus zum Sterben nach Hause gekommen und die eintrudelnden Rechnungen zeigen Dir urplötzlich, dass nichts ist, wie Du geglaubt hast es sein sollte.

Christiane erlebt gerade diesen Albtraum, ein paar Euro Unterstützung könnten ihr im Moment mehr als helfen, ihr wenigstens die eine Sorge ein klein wenig zu verringern. Über die andere schwere Zeit, die ihr und ihrem Mann jetzt bevor steht, will ich gar nicht nachdenken müssen! Renate Blaes die Herausgeberin und Autorin der Kunterbunten Katzenbücher) hat für Christiane eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Renate hat mich in der Zeit als es mir in der Trauer um meine Mutter nicht gut ging (wie viele andere meiner Blogleser aber auch) unglaublich liebevoll unterstützt und daher weiß ich, dass sie in dieser Spendenaktion wirklich untadelig agieren wird.

Wer nicht einfach so spenden möchte, Christiane ist Autorin des Buches „Zwischen Boule und Betten machen“. Eine Bestellung hilft auch. Igendeinen Frankophilen hat man doch immer in der Familie, der sich über so eine Urlaubslektüre freuen würde.

Danke!