2010-10-22

Liebe Studioblitzfunkempfängerhersteller

macht die Dinger doch bitte in Zukunft noch größer und fetter, damit auch wir Fotografinenn unsere gar nicht vorhandenen Schwänze noch besser kompensieren können. Weil die Variante ist ja erst mal nur für Kleinschwanzbesitzer* mit Objektivrohrkompensations-
defizit.

Mann, mann, mann! Ey!

(*Alle FotografEn, die Technik in einem gesunden Maß kaufen nur um zu fotografieren, müssen sich jetzt nicht auf den Schlips getreten fühlen.)

Ist wohl was dran …

Das ist ein sehr sehr lustiger

Artikel hinsichtlich der möglichen positiven Auswirkungen für die CDU bei der Berliner Abgeordnetenwahl im kommenden Jahr nach der Bekanntgabe von Renate Künast als Spitzenkandidatin der Grünen für das Bürgermeisteramt.

Ihr wundert Euch, dass die Kandidaten von SPD und Die Grünen in dem Artikel namentlich genannt werden und der von der CDU nicht? Obwohl der Artikel so mühsam versucht, dieser CDU eine strategische Chance einzuräumen? Stimmt, es gibt keinen! Nachdem Friedberg Pflüger, profillos wie er nun mal war, zwei Mal gescheitert ist, gibt es zur Zeit keinen Kandidaten der CDU und diese glaubt ernsthaft, sich im November möglicherweise auf einen Kandidaten zu einigen und diesen Anfang nächsten Jahres den Berlinern zu präsentieren, würde ihnen neben der so schon nicht vorhandenen Chance die Wahlen zu gewinnen, diese schmälern. Eine Partei, die sich eine Legislaturperiode lang nicht in der Lage gesehen hat, den Berlinern einen Spitzenkandidaten aus Berlin (weil Hannoveraner, die eigentlich keinen Bock haben nach Berlin zu ziehen, haben hier keine Chance) zu präsentieren.

Es wird lustig. Ich tippe zur Zeit auf Künast. Die SPD würde es nur reißen, wenn sie derzeit Buschkowsky aufstellen würde. Die Amtsmüdigkeit von Wowereit ist zu offensichtlich.

2010-10-21

Überlege …



jetzt schon Vogelfuttergroßeinkauf zu machen, dann wird der Winter vielleicht eher ein durchgehender Frühling?!

(Aus der Reihe: einmal im Leben Petrus austricksen.)

Loki

Das haut mich jetzt irgendwie aus der Bahn. Es ist ja nicht so, dass man das in dem Alter und bei ihren gesundheitlichen Problemen in der jüngsten Vergangenheit nicht auch in Betracht ziehen musste aber mich trifft das jetzt sehr. Kein Mensch, den man gerne einfach ziehen lässt! Auch nicht unbekannterweise.

Aber vielen Dank Herr Schmidt, dass Sie diese sympathische, kluge, humorvolle, streitbare, geerdete und schon so früh emanzipierte Frau als Wegbegleiterin gewählt haben. Ich erinnere mich an so unterhaltsame Momente in Interviews mit ihr. Und sie wurde im Alter immer schöner! Es ist sehr sehr traurig.

Wer nur soll jetzt die Blume des Jahres wählen?

Mit Knicksen konnte ich nicht dienen

2010-10-20

Heute würde ich …

a) einen warmen Kamin mein Eigen nennen können und
b) ‘ne Flasche Crémant in der Kühlung gebrauchen.

Ist beides nicht. Also

a) Streichelzoo bis zur Schnurrattacke und
b) heiße Schokolade perlt zwar nicht, macht aber auch glücklich.

2010-10-19

Kein Mensch aus einem fernen Land, …

der mit hochqualifizierter Ausbildung, Berufserfahrung, Fremdsprachenkenntnissen (deutsch) etc. in einem Zuwanderer-Punktesystem an 100 Punkte und/oder höher käme, möchte in dieses unseres Land kommen, das sich gerade mit einer peinlichen Integrationsdebatte als dummrassistisch in seinen höchsten Politikerreihen nach außen präsentiert.

Es bleibt dabei, hier studieren ja. Aber nach dem Diplom lieber hochverdient im eigenen Land dienen. Und ich kann es ihnen nicht verdenken.

Immer wenn man denkt, es kann politisch in diesem Land nicht peinlicher kommen – gibt's Nachschlag. Immerhin arbeiten in diesem Land, das ja gerade so super aufschwingt, Menschen für einen Euro fünfzig die Stunde.

Interessante Info zum Thema Erste Hilfe

nicht mehr ABC sondern CAB!

Und wer einen Führerschein besitzt, nutzt und nicht mehr wusste, was ABC bedeutet, der sollte vielleicht etwas Freizeit in einen Erste-Hilfe-Kurs investieren. Ich bin in dem Punkt ja Hardliner: ich bin der Meinung, wir sollten alle als Lebensteilnehmer alle zehn Jahre zum Erste-Hilfe-Kurs zwangsverdonnert sein und motorisierte Verkehrsteilnehmer alle fünf Jahre. Einfach damit dieser zunehmende Impuls lieber weiterfahren anstatt Hilfe im Unglücksfall zu leisten, nicht mehr von dem Gefühl „ich kann das nicht mehr“ forciert werden kann.

Erste-HIlfe-Kurse gibt es gegen geringe Gebühren oder auch kostenlos bei „Die Johanniter“, den Maltesern oder beim Deutschen Roten Kreuz.

Nettes Bilderrätsel 2, Foto 3

Jetzt aber: Der Quintus hat nach einer eleganten Vorlage vom Mechatroniker gelöst, es ist: … ein wunderschön erhaltener Renault TL 16. Serienstart 1965 (mein Geburtsjahr) und bis 1980 sind von ihm knapp 2 Millionen Exemplare vom Band gelaufen. Der TL 16 zählte zur gehobenen Mittelklasse und hatte wohl die kreativste Rückbank ever, na zumindest zu seiner Zeit. Der R 16 hatte unterschiedliche Radstände rechts und links, was ihm erlaubte erstaunlich schnell auf unwegsamen Gelände zu cruisen und trotzdem die Spur zu behalten, alternativ die Bandscheiben der Insassen nicht direkt lahmzulegen. So war der der R16 (Sport) der Prototyp zum Geländerennwagen. Renault verbaute hier den ersten kompletten Alumotor in der Unternehmensgeschichte – mit Lenkradschaltung. Leergewicht: knapp 1 Tonne. Der TL mit 67 PS brachte knapp 150 km/h Spitze (bergab) und der 16 TX, der Renner, mit 93 PS immerhin 173 km/h. War schön alles kantig am Fahrzeug, der Zeit geschuldet … bis auf die elegant geformte Motorhaube – Sex pur oder? Meine Mutter fuhr kurze Zeit einen R16, in dem ihr nachts von einem freundlichen jungen Mann in Berlin auf dem 17. Juni die Vorfahrt genommen wurde. Auto tot und dabei waren wir so begeistert von ihm. Mums Arm kaputt, infolge dessen lange krankgeschrieben, in der Folge arbeitslos – und der junge Mann fuhr ohne Versicherungsschutz, wie sich später herausstellte. Keine schöne Erfahrung. Aber das Auto war in unserem Herzen – immer. Ich wäre neulich am liebsten direkt eingestiegen und Richtung Frankreich los gedüst … hier könnt Ihr wenigstens auf die Seiten vom Renault 16 Club düsen!

2010-10-18

Nettes Bilderrätsel 2, Foto 2

bis jetzt waren noch alle Vorschläge mehr so in der cold area … dann legen wir mal nach …



Und Ideen?

2010-10-17

Nettes Bilderrätsel

Aus der unregelmäßigen Reihe „nettes Bilderrätsel“ heute ein erstes Foto. Regeln, wie gehabt, keine außer: ich lade Foto(s) hoch, Ihr dürft raten, um was für ein Auto aus vergangener Epoche es sich handelt! Zu gewinnen gibt es nichts außer dem Wissen darüber, dass Ihr der/die größte Bildrätsellöser/in von holy fruit salad! seid.

2010-10-16

Mutti …

twitter trouble

Die Meldung bekomme ich seit einer Woche, versuche ich mich einzuloggen:



Der Account selbst ist aber aktiv. Das mit dem Support gestaltet sich etwas zäh. Von nicht reagieren bis nach dreimaligen Response auf deren Response der Hinweis, ich würde mit der falschen E-Mailadresse kommunizieren und solle mich doch bitte mit dem gleichen Problem nochmals an den Support wenden. Heute nun die Nachricht, mein Problem wäre ein bekanntes, ich sei damit nicht alleine (schön!) und ich möge mich in eine Supportmeldeschlange mit sehr vielen anderen einreihen, meine offizielle Anfrage sei jetzt zwar auf „solved“ gestellt, ich solle mir aber keine Sorgen machen, es sei ihnen bewusst, dass mein Problem weiter bestünde, man würde daran arbeiten.

Spannend. Die ersten Leute, die sich in diese Liste eingetragen haben, haben es vor sechs Monaten getan. Das macht Mut. Kurz: ich lebe noch, ich bin auch nicht nach dem letzten 140 Zeichen-Diktat verreist und ich würde auch, wenn ich könnte, twittern.

Die Sari …

Ihr erinnert Euch noch an Sari? Die kleine Mieze mit Ataxie, der Ihr neulich noch sehr geholfen habt?

Sari hat ihren ersten Fernsehauftritt und erzählt von sich und ihrem Leben mit ihrer Behinderung, vielleicht zeigt sie ja auch ihre Mäuse …

Samstag, 23.10.2010 18:00 Uhr bei hundkatzemaus auf VOX.

Hier geht es noch einmal zu dem Verein Feline Senses Lebensfreude, dem Sari „vorsteht“.

2010-10-15

Herbst im Stadtbild

Ich weiß nicht, …

ob Ihr so etwas Schönes auch habt. Wir hier in Berlin haben beim „Der Tagesspiegel“ eine Rubrik „Nachrufe“ in der schöne Lebensgeschichte von jüngst verstorbenen Menschen in Berlin sehr liebevoll erzählt werden.

Ich mag diese Tradition sehr.

Tschüss Hermann,

viel zu früh. Und schmerzhaft bewusst ist mir, dass für einen Menschen wie Ihnen zu wenig gleichwertige Politiker nachwachsen in dieser Zeit.

2010-10-14

Die toten Augen von London.

Wetterblogpost.

Wenn man nicht mehr sprechen kann …

Diese Woche hatte Tantchen Geburtstag. Sie ist die erste Frau vom Bruder meines Vaters und war meiner Mum nach der Trennung und Scheidung von meinem Vater eine enorme Stütze, wie sie es auch mir war, nach dem Tod meiner Mum. Wir sind uns immer herzlich zugetan gewesen – auch wenn wir beide oft lange Zeit nichts voneinander hören. Tantchen ist, wie ich, Waage vom Sternzeichen und wir laborieren beide an einer Telefonkommunikationsphobie. Ich tendiere immer zur Version, ruft mich an, wenn es Euch nicht gut geht, dann bin ich da. Ruft mich an, wenn es Euch gut geht, dann bin ich auch da. Aber verlangt nicht von mir Euch anzurufen. Tantchen ist da wie ich veranlagt. Soweit so gut.

Als ich dann nun neulich Geburtstag hatte und sich mein Bruder überraschend aus München anmeldete über das Wochenende, habe ich natürlich Tantchen angerufen und Bescheid gegeben. Wir trafen uns zum Abendessen und beide sinnierten darüber, wie lange sie sich nicht mehr gesehen hätten und einigten sich auf die Beerdigung meiner Großmutter … die war 1992. Soviel dazu.

Als ich also das Tantchen anrief, um ihr zu erzählen, was Sache ist, erzählte sie mir wiederum von ihrem Schlaganfall im Sommer, der zwar leicht war aber ihr Sprachzentrum betroffen hatte. Sie kam eines Tages nach Hause (Tantchen wohnt in einer Gartenkolonie, man kennt sich dort untereinander) und bekam ihre Tür nicht aufgeschlossen. Also sprach sie den Nachbar an und bekam kein Wort raus, beziehungsweise kein verständliches – sie konnte ihr Anliegen nicht kommunizieren.

Das fand der Nachbar so normal, dass er das Tantchen mit geöffneter Tür ziehen ließ ohne die 112 anzurufen!

Tantchen, lebt heute alleine, legt sich erst einmal schlafen, in der Hoffnung am Tag danach würde wieder alles anders aussehen. Was sollte sie auch tun, selbst konnte sie sich keine Hilfe holen?! Und aufschreiben konnte sie zu diesem Zeitpunkt auch nichts mehr. Am nächsten Tag ging Tantchen wie üblich zur Arbeit. Sie betreute noch einige Mandanten in dem Steuerbüro, in dem sie seit 35 Jahren bis zu ihrer Pensionierung gearbeitet hatte, und dort verständigte man dann endlich die Nothilfe als man dem Problem gewahr wurde.

Mein erster dummer Spruch am Telefon war, „warum hast Du denn nicht Bescheid gesagt?“ Selbstschämung de luxe. Tantchen geht es mittlerweile nach der Reha wieder besser, sie spricht wieder sehr gut – vor allem, wenn man bedenkt, wie lange der Apoplex in ihrem Fall nicht behandelt wurde – manche Worte muss sie etwas länger suchen oder zwei Mal aussprechen, bis es stimmt. Aber im Großen und Ganzen hat sie viel Glück gehabt im Unglück.

In der Firma wurde während Tantchens Rehaaufenthalt die Computertechnik aktualisiert, nicht der alte Rechner vom Tantchen und die Cheffin hat ihr dann eine Woche vor ihrem 69. Geburtstag gesagt, man würde ihre Mithilfe nun nicht mehr benötigen. Kein Gespräch oder Nachfrage, ob sie denn wieder arbeiten könne oder wolle. Das schmerzt insofern, weil für Tantchen nur pensisoniert sein noch kein Thema ist und es nach ihrer Erkrankung großen Auftrieb bedeuten würde, ein paar Stunden die Woche arbeiten zu dürfen.

Also falls Ihr jemanden in Berlin kennt, der für sein Unternehmen eine Hand braucht, die die Buchhaltung übernimmt und ordnungsgemäß Abrechnungen etc. abwickelt, bitte gerne Meldung an mich. Tantchen ist motorisiert und fit in der Birne und auch sonst so!

Und ich rufe das Tantchen jetzt doch lieber regelmäßig an …

Ansonsten bitte, bitte, bitte: wenn in Eurem direkten Umfeld sich jemand plötzlich anders benimmt, plötzlich Sprach- oder Sehstörungen hat, verwirrt wirkt oder erregt, der Person übel ist, sich einige Gliedmaßen nicht wie üblich bewegen lassen, bitte, bitte, bitte nicht auf gut Wetter warten! Direkt 112 rufen und sagen „Verdacht auf Schlaganfall!“ Lieber einmal zu früh anrufen und ggfs. ist die Diagnose hinterher eine andere und nicht ganz so gefährlich als einmal zu spät, dann droht dem Betroffenen unter Umständen nämlich der Exitus oder ein Leben als lebenslanger Pflegefall. Man muss, darf, sollte manchmal in bestimmten Fälle für andere Menschen Verantwortung übernehmen!

Kurztest für Laien im möglichen Moment eines Schlaganfalls:
• Den etwaigen Patienten bitten zu lächeln. Eine Person mit einem Schlaganfall kann nur noch eine Gesichtshälfte bewegen, das Gesicht wird nur einseitig verzogen.
• Die Person soll versuchen beide Arme (Hände noch oben gedreht) nach oben zu heben. Liegt eine Lähmung infolge eines Schlaganfalls vor, kann der Patient das nur einseitig tun. Schließt er die Augen dabei und sinken ein oder die Arme wieder ab oder verdrehen sich, ist das ein Signal für einen Stroke.
• Die betroffene Person soll einen einfachen Satz z. B. „Ich brauche keine Hilfe“ nachsprechen. Auch wenn sie dazu in der Lage ist, genau hinhören: spricht sie wirklich klar oder verschwommen, stotternd?

Und: auch Kinder können bereits Schlaganfälle erleiden.

Kein Verständnis …

werde ich jemals dafür haben können, warum sich Frauen im Jahr 2010 in der Situation eines Notkaiserschnittes immer noch so alleine, mies und übergangen fühlen müssen! Teil 2.