Zu schön …
Das Tagesschau-Blog-Online-Telegramm zur Europawahl.
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at 07:40 0 comments
Labels: große weite welt
Ein erster subjektiver Bericht nach drei Tagen mit der Pentax K7 in denen ich leider deutlich weniger zum Fotografieren gekommen bin, als ich es mir gewünscht hätte.
Meine persönliche Historie vorne weg: Ich habe die letzten Jahre ausschließlich mit der Pentax istDs fotografiert. Sie ist eine Kamera mit der ich bis heute sehr zufrieden bin, die gut in meiner Hand liegt, natürlich kann man bei ihr über zu wenig (immerhin 6 Mio) Megapixel stöhnen (ich belichte meine Aufnahmen nur sehr selten auf 3,90x2,60 m aus, das habe ich mir schon aus Kostengründen gekniffen), einen zu langsamen Autofokus bemängeln (wenn ich wollte, habe ich sehr gute Freestyle-Frisbee-Aufnahmen auch mit einem „langsamen“ Tamron 28-320 DI gemacht. Fotografen haben früher ohne Autofokus sehr gute Sportfotografien hinbekommen, man darf sich ruhig auch mal als FotografIn entwicklen (und bewegen).) Alleine Antishake hätte ich gerne an der istDs gehabt. Aus privaten gesundheitlichen Gründen. Und natürlich möchte man nach vier Jahren in denen sich im DSLR-Bereich viele sinnvolle (und ungefähr genauso viele weniger wirklich sinnvolle) Neuerungen ergeben haben, mit diesen irgendwann einen Schritt weiter gehen.
Diese Entscheidung stand bei mir an und ich habe mit einer Kaufentscheidung gewartet bis die ersten Informationen zur K7 rauskamen. Ohne Zweifel eine sehr attraktive Kamera, dennoch habe ich mich entschieden, mir zunächst die Pentax K20D zu kaufen und für die Preisdifferenz zur neuen K7 mir ein lichtstärkeres Objektiv anzuschaffen. Unternehmerischer finanzieller Pragmatismus. Mehr nicht. Das einzige Argument, was für mich immer gegen die K20D gesprochen hatte, war ihre Größe. Das kleinere Gehäuse auf den ersten Blick – ohne sie zu diesem Zeitpunkt – in der Hand gehabt zu haben, sprach natürlich für die K7. Aber da ich wiederum – momentan – kein wirklich hohes Interesse an einer Filmfunktion, ergo Liveview an einer Spiegelreflexkamera habe (primär will ich nun mal fotografieren) und jeder Autofokus für mich nach der istDs schneller ist, waren auch hier die angekündigten Neuerungen und Verbesserungen gegenüber der K20D zum jetzigen Zeitpunkt keine allzu relevanten Argumente für mich.
Also habe ich eingekauft, ich brauche eine zweite Kamera kommende Woche für einen Job und habe ziemlich unverhofft auch letzte Woche das Paket mit der Testkamera von Pentax erhalten. So sitze ich hier jetzt also mit zwei – für mich – nagelneuen Kameras, als auch den beiden Pentax DA* 2.8er SDM-Zooms, die sowieso alles schneller machen, was vorher bei mir Standard war. Ob sie auch alles „schneller und schärfer“ machen, das sei noch dahin gestellt. (Ganz ehrlich schreie ich hier gerade nicht „hip hip hurra!“, will aber erst mal meine eigene Inkompetenz ausschließen bevor ich mich verhalten bis negativ äußere.) Demzufolge kann ich aus logischen Gründen keine Vergleichsäußerungen treffen, inwieweit der eine Autofokus schneller, schöner, bunter, weiter schießt. Ich kann nur einen Umstieg von einer istDs auf eine K7 beschreiben und nachvollziehen und natürlich gibt es hier einen fühlbaren Unterschied – den kleineren Schritt von der K20D zur K7 müssen andere vergleichen.
Ich habe die Pentax K7 ausgepackt, in die Hand genommen und sie war es! Diese Kamera legt sich einem in die Hand als hätte sie nur darauf gewartet. Die Knöpfe sind im Vergleich zu Pentax K20D neu angeordnet. Wie ich finde, deutlich klüger und ergonomischer. Die Knöpfe sind momentan der Hauptgrund, warum ich mich in die K20D nicht Hals über Kopf verliebe. Ich muss gucken und überlegen, wo ich was finde – was natürlich auch mit an der für mich logischen Umstellung von zwei Rädern für Zeit- und Blendenwahl liegt, die istDs hatte da bekanntlich nur eines. Mir ist sehr bewusst, dass ich mir da auch selber im Weg stehe. Der Unterschied vom kompletten Metallchassis der Pentax K7, das sie nun noch wasserdichter und robuster gegenüber der Pentax K20D macht, ist da – aber ehrlich gesagt nicht so fühlbar. Ich wüsste nicht an welchem Punkt, welcher Stelle ich da nicht jederzeit der K20D vertrauen würde. Die Kamera indes finde ich optisch absolut attraktiv, kein Bubbledesign, klare Linien. Das mag einer altmodisch nennen, ich finde es schick und zeitgemäß. Diesen „in der Hand haben und nicht mehr los lassen wollen“-Effekt haben bis jetzt fast alle beschrieben, denen ich die Kamera in die Hand gedrückt habe.
Auch die Software ist völlig neu strukturiert, ich empfinde den Umbau anwenderfreundlich und logisch. Dazu sei gesagt, uns wurden die Kameras ohne Manual in die Hand gegeben. Mit etwas Ruhe hat man die wichtigen Punkte drauf, auch wenn die mitgelieferte Firmware Version 0.00 (!) gefühlt noch nicht ganz rund läuft. Pentax hat uns hier aber die neueste Version in ca. zehn Tagen angekündigt, die auch der Kamera ein völlig anderes Rauschverhalten mit auf den Weg geben soll. Insofern kann man diesen Punkt zur Zeit getrost unkritisch sehen. Durch die neue Filmfunktion ist das Menü natürlich etwas umfangreicher geworden. Ich glaube fest daran, dass „neue“ Pentaxfotografen sich hier sehr schnell zu Hause fühlen werden, wir alten Pentax-Menü-Gewöhnten müssen uns umstellen, ganz klar. Aber ganz ehrlich, das ist nichts was nicht an einem ruhigen Nachmittag verinnerlicht werden kann. In der Summe fühle ich mich heute mit der Kamera aber wohler als mit der K20D – für mich ist das alles stimmiger.
Mich überzeugt der neue Vierwegregler; der ist jetzt viergeteilt und greift direkt auf die Funktionen Weißabgleich, Blitzmodus, Serienbildfunktion etc. zu. Das heißt der vorherige Druck auf die FN-Taste ist gestrichen, weil auch diese gestrichen wurde im Kameradesign. Saß rechts vorher in dem Menü die ISO-Einstellung, gibt es hierfür heute einen Knopf oberhalb des Anschalters, im Menü sind dafür die Filterfunktionen eingezogen – jut, wer es braucht. Aber diese Lösung und Anordnung finde ich absolut optimal und intuitiv. Wer eine Weile mit der Kamera fotografiert hat, der nimmt das Auge vermutlich nicht mehr vom Sucher, um hier die Einstellung vorzunehmen.
Diese neue Lösung – so gut ich sie einerseits finde – bringt aber wiederum für mich den größten Minuspunkt der Pentax K7 mit – und ich sage ganz deutlich, das wäre auch das Hauptargument für mich gegen einen Kauf: ich fotografiere immer in SEL und verstelle den Spot im Sucher, ich fotografiere nur so. Das ist für mich die erste Einstellung, die ich an einer Kamera an Funktion einstelle. SEL und dann im Vierwegregler die Richtung bestimmen. So landet man aber jetzt eben im Filter-Modus. Will ich indes den Spot verstellen, muss ich immer zuerst die ok-Taste drücken. An dem Punkt muss ich sagen, haben die Pentax-Leute nicht um die Ecke gedacht – weil professionellere Fotografen eben auf diesen Gesichtserkennungs-, Black&White-Modus-Kram pfeifen, dafür fotografieren sie in RAW und regeln den Rest in der Dunkelkammer auf ihrem Rechner. In dem Punkt als ist die Verbesserung eine Verschlimmbesserung und für mich nicht akzeptabel. (Edit: Diesen Kritikpunkt hat Pentax sehr schnell eliminiert. und kann somit ignoriert werden.)
Das Modusrad hat jetzt einen Verstellschutz bekommen, man muss einen Knopf drücken bevor man das Rad verstellen kann. Als wir gestern darüber diskutierten, gab es diesbezüglich alle Auffassungen von „nicht notwendig, nervig da jetzt einen zusätzlichen Knopf zu drücken“ bis „doch, ist mir schon mal passiert, dass sich das Rad verstellt hat, finde ich daher gut.“ Das sich das Rad generell schwieriger drehen lässt als das der K20D, ist es für mich ein verzichtbares Gimmick.
Liveview wird mit einem Knopfdruck im Gehäuse angeschaltet. Für mich im Fotografiermodus keine Option, ich liebe den Sucher. Sinnvoll ist sie natürlich absolut, wenn gefilmt wird. Aber solange geht sie bei mir schlafen.
Ganz schlimme Design-Inkompetenz: die neue Trageriemenhalterung, nicht mehr im Gehäuse eingefasst, sondern kleine silberne Aufhängungen mit Filzlappen gegen das Klappern geschützt. Gut, mag sein, dass Pentax hierfür noch den Super-Duper-Trageriemen ausliefert, der der ganzen Sache eine sinnvolle und schicke Lösung angedeihen lässt. Im Moment aber habe ich Elemente an einer Kamera, die im Zweifelsfall klappern – und das als Neuerung an einer Kamera, die erstmals mit Videofunktion und somit einem zudem noch sehr guten Mikrofon daher kommt. Entschuldigung?! Darüber hinaus muss man jetzt Bänder durch drei Laschen ziehen, mir war schon das Gefummel mit nur einer, die Variante eine zu viel. Insofern vergebe ich für die Aufhängung jetzt erst mal Null von 100 möglichen Punkten. Schön dagegen die Öffnung vom SD-Kartenfach, einfach mit Daumendruck nach vorne schieben: offen. Macht einen sehr stabilen in sich ruhenden Eindruck, ich bin überhaupt keine Freundin der „den Nippel durch die Lasche ziehen“-Variante der K20D.
Soviel von mir für heute und die nächsten Tage. In denen ich aber die K7 intensiver testen kann als in den vergangenen Tagen – und darauf freue ich mich sehr! Ich bin übrigens sehr, sehr angetan von der Videofunktion, hohes Spaßpotential und sie wird wohl den einen oder anderen Fotografen auf völlig neue kreative Wege geleiten. Es gibt aus jetziger Sicht sehr gute Gründe für den Kauf einer Pentax K7, finde ich ganz ehrlich, die Videofunktion und wie sie gelöst ist gehört unbedingt dazu (und ich bin eigentlich keine Filmerin) aber noch ärgere ich mich nicht über meine Kaufentscheidung für die K20D. Noch hat nichts richtig weh getan! Mal gucken …
at 13:32 6 comments
Labels: photography
und auch sonst lauter nette kleine tägliches Vampircomics: fontflatter
at 12:00 0 comments
Labels: humor for today
DAS ist natürlich auch ganz klar ein Wahlargument: Mal ehrlich. Für jedes Kreuz neben „CDU“ auf dem Wahlzettel tötet Gott ein Kätzchen. Scytale.Names-Plädoyer gegen und für die eine und andere Partei. Gut, wir Internet-Schwerverdächtigen landen wohl irgendwann bei den Piraten.
Was ich persönlich eingestehen muss, ich hatte hinsichtlich der Ermittlungen gegen SPD-Politiker und Partei-Fachexperten für Kinderpornografie Jörg Tauss wenig Einblick und habe im Grunde im Innern ein klitzekleines bisschen auf staatsanwaltliche Arbeit vertraut und den Mann in mindestens einer Ecke meines Denkens vorverurteilt. Wahrscheinlich weil ich in einem dummen, unkritischen medialen Moment nicht richtig aufgepasst und mich habe einlullen lassen. Ich denke anders darüber, nachdem ich diesen Links in oben verlinkten Blogpost gefolgt bin. Tauss‘ persönliche Stellungnahme ist nämlich so unrealistisch nicht. Man kann sich in Themen, die eine kriminelle Grundlage haben, keine Fachwissen aneignen ohne sich die Hände selber schmutzig zu machen. Das geht nicht. Kein Polizist überlebt als verdeckter Ermittler ohne kriminelle Handlungen vorzunehmen:
Lasst euch da nicht von vermeintlichen „die-sind-auf-unserer-Seite“-Nachrichten täuschen: Die SPD ist, was das Internet angeht, genauso verkalkt wie ihr schwarzer Gegenspieler.
Es gibt zwar Lichtblicke wie den Herrn Tauss (bei dem man, bevor man ihn für pädophil hält, sich erst mal überlegen sollte, ob da vielleicht was inszeniert war oder einfach mal seine Sicht der Dinge lesen), aber es bräuchte mindestens zwanzig Tausse, allein um die inkompetente arrogante Unkerei von Dieter Wiefelspütz aufzuwiegen.
Ich gehe jetzt duschen, dann wählen. Bestimmt nicht CDU, SPD oder FDP. Den Rest entscheide ich vor Ort. Ein bisschen Internet-Kompetenz in einem europäischen Parlament kann nicht schaden. Wir leben im Jahr 2009 n. Chr.
at 09:42 0 comments
Labels: große weite welt
Ich habe kurz ohne viel TamTam den Sound vom K7-Auslöser aufgenommen:Download pentax - K7shutter
Hier im Vergleich der Auslöser von der Pentax K20D:Download pentax - K20dshutter
at 13:18 7 comments
Labels: photography
Gestern bin ich mit Talytha wieder zur Tierärztin gefahren, ihre Allergie ist leider zurück gekommen. Diese Mal dummerweise bei einer Futtersorte, die sie früher problemlos vertragen hatte. Tierarzthelferin und Tierärztin grinsten breit als sie Tally sahen– und eigentlich war ich abgemeldet. Als sie der Tierärztin dann auch noch bei der Untersuchung freundlich über die Hand schleckte, hatte ich kurzfristig Sorge gleich in Formalin eingelegt zu enden, damit die neue Talytha-Besitzerübergabe problemlos über die Bühne gehen könnte, denen ist natürlich auch klar, dass ich Tally (und Nishia und Lino) nur über meine Leiche hergebe. Sehr großes Entzücken bei der Ärztin.
Talytha selber war auf dem Weg zur Ärztin von immer größer werdenden Selbstbewusstsein – sie hatte sogar noch im Taxi ein fröhliches Lied auf den Lippen. Im Wartezimmer indes habe ich ihr die ganze Zeit den Bauch gestreichelt und wir (ich auch!) sind fast beide entspannt eingeschlafen. Will sagen: ich bin noch nie mit einer Katze so relaxt zum Tierarzt gegangen. Zum Abschied maunzte sie noch fröhlich der Tierärztin wieder „meooowwww“ zu, was diese mit zärtlichen Blicken in Richtung Katzenkorb quittierte.
Aber: als ich gestern Tally in den Korb packte, hatte das Nishia mitbekommen und war dementsprechend aufgeregt bis sehr entsetzt und wollte natürlich unbedingt mit uns kommen. Sie saß immer noch vor der Tür als wir wieder kamen und ich kann mir vorstellen, was sich Lino in der einen Stunde alles anhören musste. Heute weicht mir Nishia nicht vom Hintern, hat ihr Schoß-Abonnement in Anspruch genommen und guckt mir stundenlang begeistert schnurrend in die Augen. Entweder signalisiert sie mir große Dankbarkeit, dass ich ihr die kleine bunte Katze wieder mitgebracht habe oder aber, sie bettelt gerade darum auch einmal so einen Ausflug machen zu wollen …
… was darauf schließen ließe, dass es mit der Katzenkommunikation bezüglich Tierarztbesuche wohl doch noch nicht so weit gestellt ist. Oder aber doch und sie würde jetzt auch gerne mal die Droge kosten, auf deren Trip Talytha die nächsten zwei Wochen sein wird.
at 16:29 0 comments
Labels: tieffliegende fellträger
Unabhängig von der An- oder vielmehr Abwesenheits-Diskussion von FDP-Europawahlwunschkandidatin Silvana Koch-Mehrin, ist es in der Folge sehr spannend zu sehen, wie sich diese Frau einerseits der Presse ganz klar als Mittel ihrer Wahl bedient – wie kaum eine andere Politikerin in diesem Land. Andererseits aber, wenn von dieser Seite kristallklare Kritik an ihrer politischen Arbeit erfolgt, sie versucht, respektive ihre Anwälte versuchen, das Recht auf Presse- und Meinungsfreiheit juristisch auszuhebeln. Der zapp-Beitrag sagt alles:
fixmbr hat den Aktionismus von Frau Frau Koch-Mehrin zu denen ihr gegenüber vorgebrachten Vorwürfen ausführlich recherchiert.
at 11:04 1 comments
Labels: große weite welt
Unverhofft kommt oft. Gerade steht der UPS-Mensch in der Tür und fast hätte ich sie nicht aufgemacht, weil Mama ja immer gesagt hat, fremden Männern soll ich die Tür nicht aufmachen. Der war aber fremd und nett und überreichte mir ein Paket von Pentax. Ich darf jetzt vier Wochen die kleine schwarze neue Pentax K7 testen! Mit – das finde ich sehr charming – noch nicht janz finaler Software, die aber im Schreiben für sehr bald avisiert ist und ‘nen T-Shirt sowie Basecap auf dem … Pentax steht.
Das Ganze sehr unbürokratisch ohne viel Ankündigungs-TamTam – finde ich sehr sympathisch. Dran an der Kamera ist das neue überhaupt überhaupt nicht mehr inkontinente Kit-Objektiv 18-55 WR, jetzt neu mit internen roten Ring. Pentax ist da ziemlich cool im Understatement (kleiner Witz für Canonisten-Insider).
Ich habe jetzt aber trotzdem erst mal das 2.8er 16-50 ran gepackt. Feststellung Nr. 2: die Kamera kann fotografieren. Die Info und das Histogramm schwenkt sie automatisch ins Hochformat bei selbiger Aufnahme.
Feststellung Nr. 1: diese Kamera ist vom Anfassen her mit Abstand millionenmal sexier als alles, was ich mal in der Hand hatte aus dem Metier (und ich finde die k20d schon gerade ganz klasse). In der Größe hat sie wieder istDs-Niveau, was ich persönlich sehr gut finde – das mögen große Männerhände anders sehen. Das Chassis ist … wie ein sehr trockener Champagner der Spitzenklasse. Die Knöpfe mussten wegen dem größeren Display neu aufgeräumt werden, das sind sie gefühlt recht ergonomisch logisch. (Pluspunkt gegenüber der k20d).
Mist, die Lieferung bringt mir das ganze geplante Tagesprogramm durcheinander! Bringt aber auch ordentlich Spaß in den Tag!
Apropos Anfassen, ich weiß ja, was Ihr wollt. Habe zwar die nächsten Tage wenig Zeit, auch weil ich nächste Woche die Neue fotojobtechnisch testen werde (ich bin vielleicht die erste Knipsmaus, die mit der k7 Geld verdient) – aber wer sie von den hier lesenden Berlinern unbedingt mal anfassen und angucken möchte, ein Angebot: ich setze mich mit ihr diesen Samstag, 6.6.2009 um 17:00 Uhr ins ruz, Auguststraße 63 – das ist der Laden in dem wir DFN-Leute mal mit TeKaDe gesessen haben.
at 10:49 11 comments
Labels: photography
sieht ja sehr neckisch aus, die neue Pentax K7 im Videoaufzeichnungsmode …
at 09:16 0 comments
Labels: photography
einen medizinischen Bericht in dem vorab Folgendes steht:
„Dieser Bericht wurde unter Beteiligung externer Sachverständiger erstellt. Externe Sachverständige, die wissenschaftliche Forschungsaufträge für das Institut bearbeiten, haben gemäß § 139b Abs. 3 Nr. 2 Sozialgesetzbuch – Fünftes Buch – Gesetzliche Krankenversicherung „alle Beziehungen zu Interessenverbänden, Auftragsinstituten, insbesondere der pharmazeutischen Industrie und der Medizinprodukteindustrie, einschließlich Art und Höhe von Zuwendungen“ offenzulegen. Der Herausgeber hat von jedem der Sachverständigen ein ausgefülltes Formular „Darlegung potenzieller Interessenkonflikte“ erhalten. Die Angaben wurden durch das speziell für die Beurteilung der Interessenkonflikte eingerichtete Gremium des Instituts bewertet. Es wurden keine Interessenkonflikte festgestellt, die die fachliche Unabhängigkeit im Hinblick auf eine Bearbeitung des vorliegenden Auftrags gefährden.“
Soviel zur Unabhängigkeit von Sachverständigen, deren Spezies man künftig in der Wirtschaft immer seltener sehen wird. Vor einiger Zeit sah ich einen Fernsehbericht in dem eine durch einen ärztlichen Kunstfehler massgeblich geschädigte Patientin seit drei Jahren auf die Verhandlung wartet, weil der Verhandlungstermin immer wieder verschoben wird, da (damals) der bereits 13. benannte Gutachter letztendlich doch keine hinsichtlich seiner pharmazeutischen Unbefangenheit zweifelsfreie Offendarlegung beibringen konnte. Dafür reicht es übrigens als Medizinstudent einmal auf Kosten eines Sponsoren zu einem Symposium eingeladen worden zu sein. Dazu ruhig lesen: „Wie Opfer von Ärztepfusch hingehalten werden.“
Und das ist etwas, woran wohl viele Prozesse dieser Art in Deutschland letztendlich scheitern, so der Tenor dieses Berichts. Dürfte vielen von uns so nicht ganz klar sein. Da bin ich doch sehr froh, dass das Institut, das oben sich so selbstbewusst verhält, ganz andere Erfahrungen zu machen scheint. Wer Spuren von Ironie im letzten Satz gefunden hat, darf sie inhalieren.
at 04:15 2 comments
Labels: große weite welt
[…] acht Milliarden Menschen feiern in der Hauptstadt 60 Jahre ein Papier, das man im 61. kaum noch wiedererkennen wird, wenn es so weitergeht. (Deswegen schreibt man das von altersher auch besser auf Steintafeln.)
Meister kid37 eben.
at 08:46 0 comments
Labels: blogfreaks
Ich habe ein besonderes Talent: Sonnenbrille verlieren (wie andere Leute Regenschirme) und Sonnenbrille schreddern (wie andere Leute Stoßstangen). Neulich wieder meine letzte 9.99 € (ich weiß schon, warum mir nur noch solche Teile ins Haus kommen) aus-der-Dogerie-Brille gekillt, heute im Supermarkt wieder so ein 08/15-Modell gegriffen (ich brauche sie nicht mal mehr aufsetzen, denn die Auswahl der „Ich-bin-keine-Puck-die-Stubenfliege“-Brillen ist ja pro Ständer auf maximal zwei Modelle pro Saison beschränkt) gegriffen. 9,99 € bezahlt, nach Hause getragen, da festgestellt, dass das irre Plastikteil am Rahmen doch mit einem Extra-Schlüssel abgemacht werden möchte.
Geseufzt.
Beim nächsten Gang aus dem Haus 10 Minuten später noch mal am Supermarkt vorbei gefahren, mich an die Kasse gestellt und der Kassiererin gesagt, dass ich das Plastik-don't-steal-me-Dingens ohne Hilfsutensil nicht abbekomme. Guckt sie mich komisch an, zieht das Ding mit offensichtlicher Gewalt vom Rahmen, gibt sie mir zurück und grinst etwas suffisant. „Wir haben dafür keine Schlüssel.“
Nehme ich die Brille entgegen, entferne mich zwei Schritte von der Kasse, gucke mir die Brille an, den Kratzer auf dem Bügel, der weiß ist ungefähr dort, wo diese Plastiksicherung auf ehemals schwarzem Metall saß und gucke mir an, wie der Bügel nur noch auf halb Neun in der Verankerung sitzt. Drehe mich um, halte ihr die Brille hin und gucke auch mal testweise suffisant, meine dabei „Die können Sie jetzt gerne wieder haben, vielleicht in Zukunft doch mal nach dem Schlüssel gucken?“
Dann fragte Sie mich, ob ich den Bon dabei hätte – das war der Moment indem ich sie gefragt habe, ob ich ihr jetzt doch mit dem nackten Hintern ins Gesicht springen soll?
Und das war nur das letzte sehr komische Erlebnis im deutschen Handel, diese Woche. Da war noch die Nummer bei Monochrom „Haben Sie diesen sündhaft teuren Fotoequipmentrucksack auch in der einen Nummer kleiner? (Sie haben den dort üblicherweise, ich weiß das.) Antwort: „Nein.“ Auf ein „Aber wenn Sie möchten, kann ich Ihnen den gerne bestellen.“, habe ich zehn Minuten lang gewartet, ich habe die Verkäuferin auch lange angeguckt, freundlich angeguckt, dann komisch angeguckt. Ich hatte keine Lust ihr den Satz zu soufflieren, ich stand in dem Laden war bereit mehr dafür auszugeben als online, war bereit zu warten, war bereit noch einmal wiederzukommen. Dann bin ich gegangen und habe das Geld Amazon in den Hals geschmissen.
Und auch das war noch nicht alles … sollen sie doch alle Pleite gehen in ihrer strunzdummen Unfähigkeit, den Kunden als den zu erkennen, der ihnen ihr Einkommen sichert.
at 18:32 3 comments
Labels: große weite welt
da gibt es noch Menschen und Regierungen mit Hirn und Rückgrat:
Wikipedia verbannt Scientology-Artikel wegen jahrelanger Manipulation.
Frankreich droht Scientology mit Auflösung.
at 12:18 0 comments
Labels: große weite welt
Ihr erinnert Euch sicherlich an den Spendenaufruf neulich hier im Blog für Christiane? Das Geld, viel Geld, ist angekommen und hat ihr, wie sie selbst schreibt, bei den Beerdigungskosten sehr geholfen. Ihr Mann, Patrick, ist am 15.5.2009 eingeschlafen, sie hat seine Asche seinem Wunsch gemäß in den Bergen verstreut.
Vielen Dank an alle, die von hier aus mitgeholfen haben!
at 11:28 0 comments
Labels: abschied, blogfreaks
spricht netzpolitik.org aus. Meine Leseempfehlung der Woche.
at 11:13 0 comments
Labels: blogfreaks, große weite welt