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2026-07-22

Die machen mich wirklich irre!

So, so, die AfD hat sich also vergangenen Montag anlässlich des Gedenkens an das Attentat von Carl Graf Schenk von Stauffenberg und seinen Mannen vom 20. Juli 1944 versucht einzuklinken und ihren Kranz hinzulegen. Kann man natürlich machen als gesicherte rechtsextreme Partei, das Geld (der Steuerzahler) ausgeben für einen derartigen Affentanz. Muss man dann auch aushalten können, dass es Gegenwehr gibt. Die man natürlich wieder für den persönlichen Opferstatus nutzen möchte. Geht mir doch bitte weg mit dieser Kinderkacke! Danke an die Menschen, die noch gegenwehren!

Geneigte Leser meines Blogs wissen vielleicht noch, dass ich genau auf dem Ehrenhof der Gedenkstätte vom 20. Juli 1944 in der Stauffenbergstraße aufgewachsen bin. Schräg diagonal aus dem Kinderzimmer geguckt, habe ich auf die Wand gesehen, wo ein Teil der Attentäter dort erschossen worden ist.

20 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges geboren worden zu sein, 20 Jahre nach dem – endlich – Ende des grauenvollen Holocausts. Vier Jahre nach dem Mauerbau und dann zudem im Westteil Berlins hatte diese Vergangenheit Deutschlands auf mich, meine Kindheit einen enormen Einfluss. Gerade wir Kinder in Berlin (egal ob West oder Ost) sind dann doch permanent auf die politische Gesamtsituation aufmerksam gemacht worden, und zwar auf so sehr vielen Ebenen. Dazu muss man nicht einmal, wie meine Oma väterlicherseits, Familie im Osten haben. Wir waren die dritte Nachkriegsgeneration, und auch das macht etwas mit einem!

Mir hatte es mein Leben lang von frühester Zeit an einen kleinen weißen Teufel auf die Schulter gesetzt, der mir ständig ins Ohr flüsterte, ich hätte keine Verantwortung für die Vergangenheit meiner Heimat zu tragen, jedoch durchaus verantwortlich zu sein für das, was in Zukunft nicht mehr passieren darf. Das war okay für mich, nachvollziehbar und nie diskussionswürdig. Ich habe mit dem mein Leben lang in relativer Einigkeit gelebt, wir waren uns einig.

Mittlerweile strengt er mich unfassbar an. Er ist die letzten Jahre unglaublich viel gewachsen. Hat deutlich an Gewicht gewonnen. Und: Er flüstert mir nicht mehr leise ins Ohr, der schreit. Täglich. Stündlich. Er ist so unglaublich präsent und ich weiß nicht wirklich, wie ich ihm, noch mir helfen kann. Sein Schmerz über das, was gerade politisch in Deutschland passiert in Bezug auf den Zuzug geflüchteter Menschen, und ihrer Familien.

Diese grauenvollen hohen Abschiebungen, eben auch in Länder, in denen wir nie abschieben dürften – also sehr oft völlig vorbei an unserer Rechtsprechung, das Versenden der Menschen in Lager … Deutsche schicken Menschen wieder in Lager! Hätte ich mir das jemals vorstellen können? Dass Dobrindt offensiv (!) mit Terroristen lieber gemeinsame Sache macht, um diese verzweifelten Menschen loszuwerden? Dass dieser Bundeskanzler beinahe täglich Menschen aus anderen Ländern niederschreit, während er mit dem Faschisten in den USA liebäugelt?

Der kleine weiße Teufel schreit zornig und kugelt mir langsam das Schultergelenk aus mit seiner Präsenz. Und ich fürchte, das Einzige ist, was ich tun kann, ist im rassistischen Alltag bewusst Stoppzeichen zu setzen denen gegenüber, die mir immer häufiger in Gesprächen abverlangen wollen, ihren braunen Gedanken Zustimmung zu zollen. Selten war weniger die Zeit als heute, Rassismus zu ignorieren oder zu dulden.

Wer sich dem entzieht, bloß weil er um Followerschwund in den sozialen Medien fürchtet, der sollte sich einmal überlegen, wessen Geistes Menschen er/sie in seiner Timeline wirklich vereinen möchte. Kann man sich heute mit politischen Inhalten den Algorithmen zerschießen? Ja. Und was wird Menschen zerschossen, deren komplette Familie hier in der Nacht aus ihrer vermeintlich gesicherten Existenz in eine Heimat abgeschoben wird, die über zwanzig Jahre nicht mehr ihre gewesen ist? Wo sie als Frauen genau gar keine lebenswerte Zukunft erleben dürfen? Wenigstens einmal in der Woche Stellung beziehen, ist das zu viel verlangt? Man! Ich habe so eine Wut!

Und dann kommen diese Mitfahrer der AfD um die Ecke und legen Kränze nieder. Nazis! Zum Gedenken eines Attentäter Hitlers – wen wollen die denn verarschen?! Die Generation meines Großvaters, und seines Vaters hat dieses Land seit 1933 komplett an die Wand gefahren. Dieses Land aber auch so etwas von zerstört. Einschließlich der eigenen Bewohner zusätzlich zu diesen unfassbaren Zahlen der Toten, die der Holocaust Leben kostete. Und: Sie haben komplett versagt, so etwas auf ganzer Linie. Nur: Als die auf die Autobahn von Rassismus und der Vernichtung aufgesprungen waren, wussten sie in ihrem verblendeten Optimismus nicht, dass am Ende eine Mauer steht, auf die sie so etwas von in voller Fahrt prallen werden.

Die Leute von der AfD und CDU sowie CSU wissen das! Sie müssen zumindest damit rechnen. Und springen dennoch in großen Mengen in dieses Auto völlig idiotischer Ideologien und rasen mit Highspeed schon wieder auf genau der gleichen Straße auf diese Mauer zu. Und das nicht einmal 100 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges?! Wir konnten uns nicht einmal 100 Jahre lang dummen Rassismus und Ausgrenzung versagen mit unserer Geschichte? Wie doof können Menschen sein? (Und bevor hier jetzt jemand wieder das übliche Arme-wählen-AfD-Bashing der Medien anstimmt – den größten AfD-Anteil im Bundestag stellen Anwälte, Ärzte und übrigens Lehrer.)

Wer mit einer solchen Gesinnung da dann Kränze niederlegt an einem Gedenken von Attentätern, die vor allem Hitler weghaben wollten, sollte wirklich erst einmal überlegen, ob seine psychische Gesundheit die allerbeste überhaupt ist. Der kleine weiße Teufel und ich hätten sehr berechtigte Zweifel.

Wir leben nicht mehr in naiven Zeiten. Der deutsche Faschismus ist schon wieder so etwas von real und greifbar! Und nein, nur richtig wählen, reicht nicht mehr! Jemanden die Kranzniederlage zu verbieten, die aus hinterhältigen Gründen puren Populismus bedient: Ja. Bitte. Immer und immer wieder! Diese dummen Opfer!

2026-07-19

Natürlich …

… ist der Rücktritt als Fraktionsvorsitzender der CDU von Jens Spahn lediglich ein Viertelrücktritt. Die Sicherheit nicht seine Immunität entzogen zu bekommen als weiterhin Bundestagsabgeordneter, sich gegebenenfalls juristischen Aufklärungen stellen zu müssen, vollumfänglich. Die hat er sich erhalten, wie auch seiner Diäten und sonstigen Vorzügen als Bundestagsabgeordneter.

Wie schnell man dann doch wieder politische Relevanz zurückbekommen kann, das hat ihm ja Parteifreund Philipp Amthor vorgelebt.

Ich möchte jetzt wirklich die Diskussion haben, wie es sein kann, dass sich gerade nach außen erzkonservative CDU-Politiker das Recht herausnehmen – übrigens in diesem Fall auch indirekt auf Kosten von uns Steuerzahlern, denn er wird die Leihmutterschaft auch von seinen Einkommen bezahlt haben – uns deutschen Wähler*innen gleichzeitig das gleiche Recht auf Leihmutterschaft zu versagen.

Ich bin kein großer Fan von Leihmutterschaft – ich weiß dank meiner adoptierten Mutter, was es für ein Leben bedeutet, nicht zu wissen, wo man eigentlich herstammt – aber wisst Ihr was, ihr verlogenen CDU-Leute? Fahrt. Zur. Hölle. Alle!

2026-07-17

Fahre ich …

… in der Berlin U-Bahn und gucke in die Gesichter dieser noch sehr jungen wundervollen Männer, die Merz & Co. demnächst irgendwelchen Schwachmachten als Kannonenfutter andienen wollen.

Kann gar nicht sagen, wie aggressiv mich das macht!

2026-06-16

Zusage

Ich wollte das schon immer einmal machen. Wahlhelferin sein. Jetzt beim dritten Anlauf hat es geklappt und ich habe die Zusage für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus. Man sichert uns Abbau von Bürokratie zu und Online-Schulungen.

Spannend. So spannend. Ja, ich freue mich!

2026-05-16

Ungarn – ein Wechsel

Viktor Orbán war 16 Jahre an der Macht und hat Ungarn zu allem aber keiner reinen Demokratie umgeformt. Es mag uns eine Warnung sein, was passiert, wählt man nationalkonservative und rechtspopulistische Parteien wählt. Fluter, das Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung, hat einige Stimmen junger Ungarn eingefangen und um einen Gedankenaustausch zum politischen Neuanfangs mit Péter Magyar gebeten. Und das Ergebnis liest sich sehr interessant, denn 16 Jahre – viele junge Ungarn kennen nur das System unter Orbán.

„Ich war überrascht, welche Last mir von den Schultern gefallen ist.”

2026-05-07

Parteien verlassen X formerly known as Twitter

Scheint gerade die große Sensation in der deutschen Presse zu sein. Menschen, die dem Internet auch auf einer politischen Ebene begegnen, fordern das von demokratischen Parteien seit Jahren.

Early Adopter fordern das, seitdem Twitter X heißt – ab dem Moment als Musk den Microbloggingdienst zurück gekauft hatte und sehr deutlich machte, was er damit vorhat und was er (meiner persönlichen Meinung nach) für ein verkorkstes nazionalistisches Ego ist. Das war 2023.

Spätestens seit der orange Honk wieder ins Amt gewählt wurde und Musk zu seinem Drillinstructor gemacht hatte im Rückbau der US-Demokratie hin zum Faschismus, war es Zeit X den Rücken zuzudrehen. Mindestens für demokratische politische Vertreter anderer Nationen. Mal ganz davon abgesehen, dass politische Musik – auch von den rechtsextremistischen Parteien Deutschlands – längst auf TikTok und Instagram gespielt wird.

Wenn einige volksvertretende Parteien nun endlich ihre Konten löschen auf dieser Plattform, ist das nur ein weiteres Signal deutscher digitaler Ahnungslosigkeit. Damit möchte ich sagen, der Skandal ist ein ganz anderer:

Fax-Deutschland hat's also schon kapiert. Über drei Jahre zu spät. Aber wie treffend, dass der Bundeskanzler Deutschlands den Schuss weiterhin nicht gehört hat.

Passt alles.

2026-04-13

Ich freue mich so sehr für Ungarn!

Vor allem freue ich mich darüber, dass jetzt endlich die Jugend Ungarns in der EU eine Chance haben wird.

Vor einigen Jahren war ich bei einer Weinverkostung ungarischer Weine. Lauter junge Menschen, die so engagiert ihre Weine produzieren und vermarkten wollten – und im Grunde nie wirklich ihre Chance hatten, zumindest im westlichen Teil der EU wirklich Fuß fassen zu können, mit der Art und Weise, wie Orbán dieses Land diktatorisch Putin auf dem Tablett servierte.

Ich wünsche diesem Land und seinen Menschen einen guten Neustart in der EU. Ich wünsche diesem Land und dem neuen Präsidenten Péter Magyar die Kraft und den unbedingten Willen, die von Orbán installierten Instrumente und korrupten Personen aus ihren Ämtern zu entsorgen. Dass er Orbáns Minderheit in Grund und Boden regieren kann. Er das Richtige für sein Land will und hoffentlich in den Punkten, in denen sein Standpunkt noch gar nicht so klar ist für uns andere Europäer, demokratisch, modern und zukunftsorientiert ohne Russland regieren wird.

Jeder, wirklich jeder Wähler, der mit der AfD liebäugelt – aus Protest (und ich bin die Letzte, die Protest gegen die aktuelle nutzlose Regierung nicht verstehen würde) –, dem muss klar sein, dass die genau das will, was Orbán vorgelebt hatte. Und sie Deutschland zu dem machen wird, was Orbán über 15 Jahre aus Ungarn gemacht hat. Zu einer als Demokratie getarnten Diktatur. Verseucht durch Korruption. Mit einem verarmten Volk und einer resignierten Jugend.

Nein, die AfD ist genau gar keine Alternative für Deutschland. Sie ist ein Geschenk für Putin. Das muss jedem klar sein, der die wählt. Die AfD zeigt jetzt schon in einem unfassbar großen Maß korruptes Gebaren, bedient sich jetzt bereits in einem illegalen Maß an den Steuergeldern aller Bürger in diesem Land. Sie ist destruktiv, rassistisch, putinfreundlich und wird Deutschland in Zukunftslosigkeit regieren. Und sie wird die wenigsten ihrer Wähler an ihren Gewinnen, die sie aus den Steuergeldern ziehen wird, teilhaben lassen.

Bitte, denkt zwei Mal darüber nach, wenn ihr in Zukunft wählen möchtet.

Möge die EU jetzt endlich die Ukraine unterstützen können, wie sie es ohne Orbán schon seit drei Jahren hätte tun sollen!

2026-04-08

Meine Güte! Was haben wir uns da eingefangen?

Vielleicht sind wir gestern gerade so am Beginn des 3. Weltkrieges vorbei geschrammt. Der Kanzler? Scheint nicht zu existieren. Sieht auch nicht seine Funktion darin, vielleicht seinen Wählern Angst zu nehmen, Zuspruch zu geben in einer solchen Zeit.

In den Medien findet Friedrich Merz erst fünf Spalten tiefer stattt. Und zwar damit:

Kann die deutsche Regierung noch abstruser werden?

Ach und übrigens, das Landgericht Flensburg hat geurteilt und dieser Peinlichkeit von Kanzler (angeblich ja Jurist) die nächste juristische Schlappe serviert: Letzte Generation keine kriminelle Vereinigung Die Aktionen sind keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit.

Und noch eimal, diese – meiner persönlichen Meinung nach – Flitzpiepe soll Jura studiert haben. Man will es kaum glauben.

2026-03-27

These

Lars Klingbeil wurde einst als Neoliberaler von der FDP in die SPD eingeschleust, um diese hart zu unterwandern.

Jetzt, da die FDP im Sterben liegt, hat sie natürlich kein Interesse mehr daran ihren blassen Sondermüll wieder einzusammeln. Und da, wo es nach Verwesung riecht, wird halt auch Parteienübergreifend gestorben.

2026-03-18

Nur so!

Genau. Depperter Präsident beschimpft seit Jahren die NATO und droht ihr und kündigt ihr Verträge, wann er nur kann. Fängt alleine einen Krieg an – ohne eben jene NATO überhaupt vorab zu informieren.

Und jetzt heult er, weil ihm der Krieg um die Ohren fliegt, dass gewisse NATO-Mitglieder ihm den Stinkefinger zeigen.

Genauso habe ich mir Weltpolitik immer vorgestellt.

2026-03-11

Spanien findet Friedrich Merz offensichtlich auch nicht so prickelnd …

Wer möchte Frau Diaz da widersprechen? Aber wirklich … so ein Bundeskanzler, der lieber Demonstranten wegen völlig harmloser Demo-Schilder die Wohnung durchsuchen lässt, Trump, meiner persönlichen Meinung nach, so dermaßen unnötig in den Allerwertesten kriecht – wie sehr kann man im letzten Jahrhundert hängen geblieben sein?

2026-03-08

Wo Deutschland dank der CDU auch zum Entwicklungsland geworden ist …

Dieser Tage hört man öfter im Zusammenhang mit den Angriffen der USA und von Israel auf den Iran, das insbesondere bei Einschlägen in Beirut (Libannon) auch Einschläge hinnehmen muss, die Menschen dort aber weder von Sirenen gewarnt würden, noch sich in Schutzräume zurückziehen könnten – weil es sie nicht gäbe. Und ein Alarmsystem eben auch nicht.

Und dann denke ich immer, wie bei uns in Deutschland.

Ja gut, mit der Covid-Epidemie und folgend des Ukraine-Kriegs ist auch uns aufgefallen, dass wir überhaupt kein funktionierendes Sirenen- bzw. Kommunikationssystem in Deutschland hatten. Danke an 15 Jahre Merkel-CDU-Regierung! Was dann unter den letzten Jahren von Merkel korrigierend angegangen wurde und von Scholz und Habeck erstaunlich schnell perfektioniert wurde, hier dann wirklich fei von Ironie: Danke!

Aber wohin verkriechst du dich, wenn die Sirenen von Angriffen tönen? Wo ist dein Schutzraum? Dein Schutzbunker? Und glaubst du, ernsthaft, die aktuelle Regierung wird da an irgendeiner Stelle nachbessern? Trotz der steigenden Kriegsgefahren?

Und ich möchte mich in diesem Jahr nicht in Internationaler Frauentag-Happiness ergehen. Es gibt nichts zu feiern für Frauen seit Merz, Linnemann und Klingbeil. Gar nichts mehr zu feiern!

2026-03-03

Menschlichkeit

Arme Touristen oder Deutsche, die aus finanziellen Gründen lieber in Dubai leben bzw. arbeiten als in Deutschland, müssen aus Krisengebieten mit geschlossenem Luftraum eskortiert werden. Schlimm.

Zu bedauern.

Der hohe Benzinpreis! Der hohe Barrelpreis! Alles wird teuer! Auch der Strom! Ein Bundeswirtschaftsministerin, die erzählt, Deutschland bezieht gar kein Öl aus dem Kriegsgebiet, weswegen doch alles gut sei. Verstimmte, weil Verbrennerautos fahrende, deutsche Bürger, die viel Geld bezahlen müssen für den Liter Sprit, die ihre Besorgnis in die Kameras formulieren.

So traurig.

Öl transportierende Frachter, die jetzt in den Kriegsgebieten liegen, weil der Iran die Meerenge, Straße von Hormus, versperrt und die, egal wohin, entweder zurück durch Kriegszonen oder andere Seewege nehmen müssen, die schon lange nicht genommen werden aufgrund dort herrschender Piraterie. Wie es diesen vielen Menschen an Bord gerade ergeht, denn sie haben Sorge (und müssen die auch haben), bombardiert zu werden auf einem Frachter mit hochexplosivem Gut, wie die sich fühlen. Die nicht wissen, wie lange Vorräte reichen werden.

Keinen interessiert es.

2026-03-02

Schon interessant, wie …

… die aktuelle Bundesregierung in der gleichen Woche in der sie ihr eigenes Heizungsgesetz kassiert hat und Deutschland energetisch zurück in das letzte Jahrhundert führt, von dem US-Boy jetzt aufgezeigt bekommt, wie schnell Öl und Gas auch mal wieder nicht fließen können.

Ich möchte es wirklich betonen: Habecks Heizungsgesetz war nie sein Heizungsgesetz, sondern das von Merkel und CDU/CSU. Habeck hatte lediglich vollzogen, was die Vorgängeregierung in der voraus gegangenen Legislaturperiode – und das waren CDU/CSU und SPD – gesetzlich ihm vorgegeben hatte. Was irgendwie immer unter den Fisch fällt in der Berichterstattung und ja, mich wurmt das.

Aber hey, sie werden es dennoch nicht lernen. Frau Reiche sowieso nicht. Sie gestern wieder ein TV-Interview gegeben und man muss sich wieder einmal mehr fragen, wie diese Person, die keinen Satz gerade heraus bekommt, je an diesen Ministerposten gelangen konnte?

Auch finde ich erschreckend, dass Wadepuhl als Außenminister seit dem US-Angriff auf den Iran faktisch nicht stattfindet oder Wolfram Weimar, der erschreckend amtsanmaßend durch den Kulturbereich Deutschlands poltert, mit was für Inkompetenzen Merz sein Kabinett ausgestattet hatte. Und wie wirklich blass dann immer noch auch Merz hinter diesen Leuten, die so gar nicht wirken, selber wirkt.

2026-03-01

Teile des Internets …

… diskutiert heute das Aussehen von älteren Frauen mit und ohne Geld für Selbstoptimierung oder mit und ohne Lust für Selbstoptimierung. (Das Internet lernt es nicht.)

Teile des Internets weiß auch, wie es sich gerade anfühlt in Dubai zu leben. Wie in Israel, interessiert wieder nicht. Wie im Iran auch nicht wirklich. Ich empfehle immer Michel Abdollahi. Den ich gerne als ersten Bundespräsidenten Deutschlands mit Migrationsvordergrund sehen würde.

2026-02-19

Der dümmste Schwachsinn …

… der seitens dieser desaströs inkompetenten Bundesregierung nun durch die Medien tapert, ist meiner Meinung nach, das Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche. Das kommt so sehr sichtlich aus der Kiste: „Wir haben selber keine Ahnung vom Thema, also verbieten.”

Dieses Verbot würde lediglich bedeuten, dass man Kindern versagt, frühzeitig kompetent in die Nutzung des Internets eingeführt zu werden, damit sie hier so früh wie möglich umfassende Kompetenz aufbauen können. Weil man selber technische wie auch inhaltliche Zusammenhänge nicht begreift – und schon mal gar nicht Geld in die Hand nehmen möchte, um Kindern das Wissen womöglich in Schulen zu vermitteln (für mich heute absolutes Pflichtfach) –, geht man lieber den bequemen Weg: Ein Verbot muss her.

Völlig albern in einer Zeit, in der die Nutzung sozialer Medien zur Jugend gehört, wie für uns früher die BRAVO. Und: Australien zeigt es gerade, das Verbot wird in großem Stil umgangen werden. Übrigens von den Eltern selber. Warum? Weil heutige Eltern soziale Medien als Kommunikationsform mit den Kindern zum Nachrichtenaustausch verwenden. Das ist state of the art, da gibt es auch kein Zurück mehr. Keiner schreibt heute noch eine SMS. Natürlich nutzen Eltern mit echter Medienkompetenz hierfür auch die richtigen sozialen Medien (z. B. Signal) und sorgen dafür, dass die falschen Medien (WhatsApp) nicht auf dem Smartphone der Kids landen.

Regierungsseitig wird doch bloß wieder Bequemlichkeit zelebriert. Ja. Netzbildung für Kinder ist ein herausforderndes Thema, und nicht alle Eltern verfügen heute (das ist nämlich längst keine Frage mehr des Alters, sondern eben von eigener Kompetenz, die auch heute längst nicht jede*r hat) über diese in ausreichendem Rahmen. Das merkt man immer dann, wenn Papis mit Klarnamen Influencerinnen auf TikTok dissen.

Es ist sicherlich richtig, Medienzeiten zu beschränken. Genau hinzusehen, wo das Kind online agiert, mit wem es kommuniziert. Den Kindern müssen Inhalte erklärt werden, Strukturen müssen aufgezeigt werden. Sie müssen unter Anleitung lernen zu differenzieren – sich davon zu distanzieren. Selber erkennen lernen, wann es richtig und wichtig ist, eigene Stoppschilder zu setzen.

Das schafft man aber nur mit Zeit, die man in Kinder investiert. Mit Vertrauen, das man in sie setzt. Mit klugem Austausch. Das ist auch keine einmalige Sache, da muss man dranbleiben, hinterfragen, beraten und sich unter Umständen selbst Beratung holen. Es ist ein Prozess und nein, keiner, der irgendwem in den Schoß fällt. Aber nur so gibt man dem Kind die faire Chance, für sich die guten Seiten des Internets ins Leben zu holen und die sehr üblen Seiten selbstbestimmt (!) abzuwählen. Denn selber Gefahren zu erkennen und mit Vertrauenspersonen darüber zu sprechen – das ist echte Medienkompetenz bei Kindern. Auch immer wieder den eigenen Konsum zu hinterfragen, das eigene Auftreten im Netz, ist ein hervorragendes Instrument, das man Kids unbedingt mitgeben sollte. Es wird solche Instrumente öfter wiederverwenden können, spätestens wenn es Partydrogen und Rauschmitteln begegnet.

Aber ganz vorne dabei sehe ich die Schulen in der Pflicht. Es braucht Lehrer*innen, die – zwingend – weitergebildet gehören in dem Thema. Die darin Kompetenz erlangen müssen – egal, ob sie es interessiert. Immer noch ist an viel zu vielen Schulen das Thema Internet, Smartphone, Computer bei den Lehrern verankert, die sich dafür interessieren. Das genau reicht eben nicht mehr! Da dürfen sich heute immer noch viel zu viele Lehrkräfte wegducken.

Und: Es braucht Investitionen. Aber die schieben CDU/CSU und SPD ja lieber den reichen Lobbyorganisationen auf das Konto, anstatt in unsere Zukunft zu investieren.

Und noch eines: Der meiner persönlichen Meinung nach inkompetenteste Bundeskanzler, der jetzt wieder das zu Tode gerittene Pferd Klarnamenpflicht aus dem Hut zaubert, ist schon deswegen das völlig falsche Sprachrohr für irgendwelche Forderungen im Internet. Zumindest solange er, seine politischen Strippenzieher und öffentliche Behörden Deutschlands aktive Accounts bei X führen.

Setzt euch erst mal auf euren Hosenboden, ihr Pfeifen, und macht eure demokratischen Hausaufgaben auf dieser faschistoiden Plattform.

2026-02-06

Ui ui ui!

Man stelle sich jetzt vor, die SPD würde soziales Rückgrat zeigen, der Bundesfinanzminister (SPD) würde Attacke schreien und konsequent gegen Steuerhinterziehung von Überreichen vorgehen, sie würden die CDU – die sich sowieso nicht an den Koalitionsvertrag hält solange es die SPD-Punkte anbelangt – genausowenig in deren Punkten unterstützen und der Finanzminister (immer noch SPD) würde sich weigern, Gelder aus dem Sondervermögen an CDU-nahe Organisationen bzw. Vereine zu überweisen. Und Erbmasse eintreiben. Und damit den Sozialstaat auf die Sprünge helfen. Schulen auf Vordermann bringen. Und die Infrastruktur Deutschlands.

Was dann los wäre! Es ist so bitter: Denn mit den Geldern könnte die SPD in ihren Positionen wie Phoenix aus der Asche steigen! Wenn sie nur …

2026-01-30

Kurze Frage …

Hat man eigentlich schon Bundeskanzler Merz sicher mit seinem Dienstwagen in die Tiefgarage eines Unfallkrankenhauses in Berlin fahren sehen, damit er denen dort seit Montag wegen nicht passierbarer Fußwege in Berlin, mangels ordentlicher Räumungsszenarien in der Stadt ausschließlich zum Nachteil von Fußgängern, in Behandlung befindlicher Patienten erklären kann, wie scheiße er und seine CDU es findet, dass sie jetzt wochenlang in ihrem Job ausfallen werden?

Oder verweigert er wieder mal einen Job wegen … Kälte.<

2025-10-19

Menschlichkeit kontra Stadtbild-Rassismus

Alles, was ich hier schreibe, stellt zu 100 % meine persönliche Meinung dar.

In einer Zeit, in der der deutsche Bundeskanzler sich sehr bewusst als durch und durch Rassist präsentiert, von seinem Bundesinnenminister in seiner rassistischen Politik zu 100 % vollziehend begleitet, bin ich froh.

Über dieses Internet.

Ich bin froh, dass wir in diesem Internet, in diesen Tagen, Solidarität zeigen können. Überlaute, starke Solidarität mit den Menschen, die der ultrarechts kommunizierende und agierende Bundeskanzler einer einstigen christlichen, sozialen Union, am liebsten von heute auf morgen aus dem deutschen Stadtbild jagen möchte.

Ich bin froh, dass wir den Menschen, die oder ihre Großeltern, Eltern, irgendwann zu uns gekommen sind und unsere Gesellschaft reicher, bunter, offener machen, unsere Kultur vollkommener machen, uns ihre Talente schenken, mit uns ihre Kunst teilen, unsere Gesellschaft mit ihrer Arbeit unterstützen – auf so sehr vielen Ebenen in diesem Medium zeigen können, dass sie uns wichtig sind. Dass wir das rechte Gedankengut dieses Bundeskanzlers zu keiner Zeit teilen!

Es ist ja nicht so, als hätte sich Deutschland je – auch nicht wirklich nach Hitler – allzu souverän im Umgang mit Menschen aus anderen Ländern gezeigt. Immerhin sind dennoch viele Menschen geblieben, die wir gebraucht haben und immer noch dringend brauchen. Das lag nicht immer daran, dass sich in ihrer Heimat alles zum Besseren geändert hätte. Es lag ganz oft daran, dass die Menschen hier ihre Heimat gefunden hatten, ein Zuhause, Freunde, Arbeit, sich halbwegs frei entwickeln durften. Leben und lieben durften, wie es in ihrer Heimat womöglich immer noch nicht (oder schon wieder nicht) ihnen nie möglich gewesen war. Und die allermeisten Menschen, die dieser Kanzler vertreiben möchte, sind hier geboren worden! Sind Deutsche!

Was fällt diesem sauerländischen Provinzbürger eigentlich ein? Wie kommt dieser Mann dazu, meine Nachbar*innen, Freund*innen, Kolleg*innen und Mitmenschen so zu verunglimpfen? Wie kommt dieser drittklassige Parteivorsitzende einer sogenannten christlichen Partei dazu, seinen rechtsextremen Schmutz über Menschen auszukippen, die zu einem sehr großen Teil das wundervolle und wichtige Fundament unserer deutschen Gesellschaft geworden sind?

Als Vorsitzender einer Partei, die seit Jahrzehnten alles dafür getan hatte, dass unsere Stadtbilder in Dreck und Müll versinken, Menschen vor unseren Augen in die Obdachlosigkeit abstürzen. Die vor allem jungen Menschen, die eh schon maroden Schulen, Schultoiletten und Turnhallen noch kaputter gespart haben. Die alles kaputtgespart hat, was sie nur kaputtsparen konnte: allen voran die exekutive Gewalt.

Dieses Stadtbild, das Merz so verabscheut, das ist doch weitestgehend CDU-gemacht! (Ich hoffe ja immer noch, er könnte damit eine gewisse Verwahrlohsung nur in den Städten gemeint haben. Klar. Naiv.) Wer hat den jungen Menschen in unserem Land so gut wie jede Perspektive auf ein gesichertes Berufsleben, hervorragende Ausbildung – die international noch mithalten kann – genommen? Mit ihrer rückwärtsgewandten Politik, der Zerstörung neuer Technologieindustrien? Wer hat jahrzehntelang keine Wohnungen gebaut, Sozialbau vernichtet? Wer hat Mieten nie wirklich geschützt? Wer hatte die Politik der Ampelkoalition drei Jahre lang nur blockiert, die das ändern wollte? Wer nimmt denn den normalen Menschen in diesem Land permanent die Vision auf ein Leben in einem gesunden Wohnumfeld, überhaupt Wohnraum und damit Familienperspektiven? Wer setzt sich nicht für unsere Jugend ein, gönnt ihr nicht einmal eine fundierte schulische Ausbildung in einem sicheren, gut ausgestatteten schulischen Umfeld mit ausreichend qualifizierten Lehrern? Aber jetzt von dieser Jugend erwarten, dass sie sich für die Klientel-Politik von Merz & Co. Kanonenfutter werden will? Wie dummblasiert kann man sein?

Dieser Bundeskanzler Merz muss weg. Mit seiner Partei. Er gehört abgewählt. Zurückgetreten. Er ist unseres Landes nicht würdig.

Immer wieder wird diskutiert, warum sich Merz nicht einmal von seinen Großvater, der nachweislich Nazi war, distanziert hatte in der Vergangenheit. Und es bis heute ablehnt. Vielleicht, weil es für Merz gar keinen Grund gibt, sich auf politischer Linie von seinem Vorfahren zu distanzieren? Weil er auf der Ebene alle Gene seines Großvaters übernommen hat und nun allzu gerne ausleben möchte, was Opi bereits gelebt hatte?

Kann ich, können wir überhaupt noch sicher sein, dass die Tränen, die Merz in der Münchner Synagoge vergossen hatte, Tränen des Bedauerns über den Holocaust waren? Wer will sich nach Merz’ letzter verbaler Attacke nicht fragen, ob das lediglich Tränen des Bedauerns waren, weil Hitler und sein Großvater – für uns gottseidank –, für ihn leider gescheitert sind? Bedauerlicherweise viel zu spät? Sein Sprachgebrauch, sein Verhalten lassen wohl kaum noch einen anderen Rückschluss zu, oder?

Nein. Wir haben keinen Demokraten an der politischen Spitze in diesem Land. Dieser Mann ist weder ehrlich, noch sozial, noch kompetent. Er ist ein Diener seiner reichen Buddys. Den Kontakt zum normalen Deutschen und Wähler hat er nie gehabt und will er auch gar nicht haben. Dieser Mann hat in einer Regierungsfunktion nichts verloren.

Und wir hier in Deutschland, gerade wir aktiven Menschen in diesem Internet, wir sollten langsam mal überlegen, ob ein Instagram-Ranking wirklich wichtiger ist, in des/der jeder einzelnen unpolitischen Präsenz oder ob ihr langsam mal Rückgrat zeigen möchtet. Für eure Mitmenschen, denen es hier gerade von höchstpolitischer Ebene an den Kragen geht?

Eure Freunde, Nachbarn, Kollegen, Social Media-Buddys, die hier seit Amtsantritt dieser Koalition nur noch mit Füßen getreten werden, verunglimpft werden, abgeschoben werden. Ob das Menschen in Armut sind, psychisch Erkrankte, LGBTQ-Menschen oder Menschen mit Migrationsvordergund. Habt Ihr eigentlich begriffen, was es für diese Menschen bedeutet, dass Merz und seine Mannen diesen Menschen und ihren relevanten Organisationen das Geld streichen? Sie auf Listen setzen? Menschen in Armut nicht einmal mehr in Wohnungen halten möchten? Was das irgendwann für eure eigene demokratische Freiheit bedeuten wird?

Kommt bitte mal klar, Merz und Dobrindt fackeln gerade unser Land ab! Und: „Ich habe das nicht gewusst!”, das wird ein zweites Mal nicht mehr funktionieren. Dieses Mal gibt es lediglich ein „Ich habe nichts getan, weil ich keine 100 Follower verlieren wollte.”

Und das, meine lieben Mitmenschen, ist ziemlich erbärmlich. Eat it!

2025-10-17

Der Sprachgebrauch diese Bundeskanzlers …

… ist uns Deutschen (allen Deutschen!) nicht würdig!

Friedrich Merz ist – meiner Meinung nach – eine völlige Felbesetzung, ein Rassist – und im übrigen nicht mein Kanzler.