2013-01-27

Etwas Hilfe …

… vor allem finanzieller Natur kann der Verein Maine Coon Hilfe e.V. akut sehr dringend gebrauchen. Die müssen nach Auflösung einer „Zucht” über 30 kranke Tiere unterbringen und tierärztlich versorgen. Der Bericht und die Fotos sagen alles …

Und wenn es nur fünf Euro sind – da hilft wohl jeder Cent!

2013-01-26

Leseempfehlung

Wir spielen arbeiten – Sechs Monate Bewerbungstraining: Wie Erwerbslose geregelte Tätigkeiten üben sollen.”

Ich würde gerne schreiben, unglaublich. Aber: es ist leider so. Im Artikel steht u. a. „Meine Sachbearbeiterin im Jobcenter geht nämlich davon aus, dass ich nur deshalb keinen Arbeitsplatz finde, weil ich mich nicht richtig bewerbe.

Dazu eine eigene Anekdote. Ich wurde von einer Sachbearbeiterin in der Agentur angesprochen, weil ich mir erlaubt hatte im Formular zuerst meine jüngst zurückliegenden Tätigkeiten aufzuführen; also nach Aktualität sortiert. Das verwirrte/ärgerte sie, denn es lief zuwider ihrer Eingabemaske oder sonstigen Routinen.

Ich erkläre ihr dann, dass man das heute – vor allem in meinem Alter – in der Vita so tun würde, dass es genauso verlangt würde. Sie zweifelte das an, beschloss aber dann das Gespräch mit einem Schulterzucken und dem Spruch, sie hätte sich halt seit über 30 Jahren nicht mehr beworben.

Das finde ich per se sehr schön für die Frau. Aber zeugt auch sehr deutlich von der Fachkompetenz einiger Angestelle in der Agentur, die immerhin Menschen dahin gehend beraten können sollten, wie diese sich um Arbeit bewerben. Also: erfolgreich bewerben.

2013-01-25

Twitterkatzentreffen 2013 in Berlin

Liebe Twitterkatzen und Twitterkater,
liebe Erdferkellinnen und Erdferkel, liebe Nacktkatzen und Nacktkater, liebe Dosenöffnerinnen und Dosenöffner,


das traditionelle einmalige Twitterkatzentreffen jährt sich 2013, wenn wir richtig mitgezählt haben, nun schon zum dritten Mal, oder? Zeit also für Euch alle die olle Hauptstadt einmal heimzusuchen.

Wir haben – die Tradition will es so – so pi mal Daumen entschieden wieder das Pfingstwochenende zu nehmen, wegen viel Freizeit und Schönwetter und so … das wäre dann in diesem Jahr der 19.05.2013 (Pfingstsonntag). Das hieße, Ihr trudelt Freitag/Samstag (17./18.05.2013) im Städtchen ein und wir paar Berliner Miezen und Dosenöffnerbeauftragte (Berliner Pflanzen) machen uns hier Gedanken um eine passable Freizeitgestaltung.

Vorab – das ist der Witz an der Sache … wir Berliner Miezen waren ja noch nie bei einem der legendären Twitterkatzentreffen dabei, müssten wir wissen, wer alles kommt, wer alles ein Hotel benötigt (die Flohzirkusbeauftrage von Talytha, Nishia und Talytha würde gucken, ob hier ganz mittig was geht in der Stadt hinsichtlich Zimmerkontingent) und für wie lange. Und ob es irgendwelche Besonderheiten gibt bei der Planung, die wir berücksichtigen sollten?

Und gibt es den einen oder anderen Wunsch, den wir Euch im Städtchen insbesondere erfüllen können? Besteht Interesse an etwas kulturellem Abendprogramm, Sightseeing oder reicht Euch das gemeinsame Zusammentreffen?

Wir freuen uns auf sehr viel miezigen Input! Und im Mai auf Euch alle! ;-)

Liebe Grüße
Das Twitterkatzenorganisationsteam 2013, die Asmonubis, Frieda, Buffy und Talytha, Nishia und Shiina.

Altherrenwitze vs Minisexismus

Die Brüderle-Debatte. Das schlimme Internet treibt also gerade FDP-Spitzenkandidat Brüderle durch die null-eins-null-Gassen, während in den Medien lieber über journalistische Ehren diskutiert wird. Ob man sexistische Übergriffe (ja, die können sehr wohl nur verbal stattfinden und sind deswegen weder weniger schlimm noch leichter hinzunehmen) überhaupt noch zwölf Monate nach dem Tatbestand ansprechen dürfe? Und dann ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wenn der Verursacher die Karriereleiter noch einen Schritt weiter nach oben zu schreiten gedenkt. Das ist alles so schrecklich unprofessionell von dem schreibenden Opfer als auch diesem Magazin, das sich der Veröffentlichung strafbar macht.

Geht's noch?

Ich habe in meiner Zeit als Patientenvertreterin mir ständig in privaten Herrenrunden anhören müssen, wie gut doch damals die Zeiten waren, als es noch keine Frauen in der Politik gab. Denn dann hätte man sich so schön streiten können und kurz vor dem Abendessen hätten sich die oberen Vertreter schön am Pissoir getroffen und die Rahmenbedingungen klar gemacht.

Das ist Sexismus.

Der wurde im übrigen nicht besser, weil man mir das im Schnitt einmal im Monat immer wieder erzählte. Diese Häufigkeit ist dann eher ein Zeichen dafür, wie sehr Frauen im Amt so manch einem älteren Herren immer noch tief schmerzen müssen.

In meinem letzten Job in einem großen Firmenbereich, der komplett umstrukturiert wurde, alte Jobbezeichnungen gestrichen, neue geschaffen worden sind, wurden ungefähr zwanzig Stellen, davon 12 mit Personalführungsaufgaben, neu geschaffen, die intern aus dem Kollegenstamm rekrutiert wurden. Von diesen zwanzig Positionen sind lediglich zwei Stellen mit Frauen besetzt worden. (Übrigens ist das Unternehmen eine Telekom-Tochter, die diesbezüglich, was das Thema Frauenquote anbelangt, vergleichsweise vorbildliche Vorgaben hält.)

Das ist Sexismus.

Zu dem Zeitpunkt meiner Benennung zur Trainerin war mir sehr bewusst, ich bin jetzt eben eine der Alibi-Frauen.

Das ist Sexisimus.

Als ich dann dem versammelten Team vom Bereichsleiter in der ersten gemeinsamen Teambesprechung vorgestellt worden bin, wurde meine besondere berufliche Kompetenz alleine meinem Dasein als Frau zugute gesprochen, denn dieser freute sich nun endlich auch „weibliche Intuition” mit der ausgesprochenen Hoffnung ich würde diese auch anwenden, im Team begrüßen zu dürfen.

Das ist Sexismus.

Dass für eine gesamte zirka 200 Mitarbeiter umfassende Abteilung in den morgendlichen Führungsgesprächen ausschließlich Männer auch über das Wohlergehen im Arbeitsumfeld auch von Frauen befinden – ohne eine einzige Frau in dieser Führungsriege aktiv dabei zu haben im Jahr 2012. Bei einer klaren Positionierung des Mutterunternehmens zur Frauenquote.

Das ist Sexismus.

Sexismus ist alltäglich. Er passiert nicht nur dann, wenn eine Frau sich wieder einmal dumm kommentiert sieht von einem Mann, sich in ihrer Körperlichkeit bedroht, berührt sieht oder mit klarer „Du bist für mich Sexobjekt”-Aussage verbal kontaktiert wird. Vor allem in der deutschen Arbeitswelt. Dazu muss man Frauen weder in das Dekoltee starren, noch darüber dumme Sprüche über ihre Titten machen, noch ihnen an den Hintern grabschen. Es reicht komplett sie unter den Tisch fallen zu lassen, weil sie eine Frau ist.

Sexismus ist, wenn Frauen, weil sie Frauen sind, ignoriert werden. Sexismus ist, wenn man ihnen einen Job lediglich aufgrund ihrer „weiblichen” Eigenschaften zugesteht. Sexismus ist nach wie vor, wenn man Frauen „härtere” arbeitspolitische Entscheidungen nicht zutraut oder daran zweifelt, dass sie diese umsetzen können. Sexismus ist, wenn man als Arbeitgeber allen Mitarbeitern zugesteht, dass die weiblichen Angestellten den Bürokaffee kochen, den Kühlschrank aufräumen, das Wasser dem Kunden servieren, die Büroblumen auszusuchen haben.

Sexismus ist übrigens auch, wenn der verklemmte Vorgesetzte den weiblichen Mitarbeitern wochenlang nicht in die Augen gucken kann und das erst dann tun kann, nachdem er sich ihr gegenüber in einer Diskussion als „ihr Vorgesetzter” verbal positionieren durfte.

Sexismus ist unglaublich subtil, vielfältig und in einem unfassbar hohen Maße in dieser Gesellschaft noch ständig existent. Und er ist vor allem auch dann existent, wenn Männer befinden möchten, was die Frau als Sexismus empfindet, das sei doch lediglich eine Lapalie.

Um nochmals auf Herrn Brüderle zurückzukommen: Es fällt dann doch schwer zu vermuten (nicht nur als Frau), dass solch sexistisch humorigen Politiker sich in der Lage sehen für beide Geschlechter im Land gute Politik zu machen.

Daher kann ich persönlich auf solche „Herren” in meinem politischen Weltbild prima verzichten.

2013-01-24

Fundstück

Habe sehr reizenden Kurzbesuch aus der Schweiz gehabt. Grund unter anderem ein Gerichtstermin. Bin ich mitgegangen, um als Daumen drückende-Instanz gute Energien im Saal zu verbreiten. Hat sogar funktioniert.

Wir haben dann beim Heraussuchen der Adresse festgestellt, dass das Amtsgericht (Mitte) prima passend nur eine U-Bahn-Station von meiner Dockingstation entfernt liegt. Und diese haben wir links liegen gelassen und uns mit einem winterlichen Spaziergang an der Fischerinsel und dem Heimathafen vorbei, das alte Berlin Cölln erlaufen.



Somit war ich zum ersten Mal in meinem Leben im Amtsgericht Mitte, das innenarchitektonisch wahrlich nicht von schlechten Eltern ist.



Den Besuch dort kann ich nur empfehlen (man kann das übrigens auch ohne jedes fachjuristische Geplänkel tun.) Tolles Haus (sind leider nur Fotos vom Handy).



Um die Ecke wird auf dem Engelbecken derzeit Schlittschuh gelaufen, ein hoch motivierter wilder Vater hat neulich für seine Kids sogar rundherum um das Becken eine Laufstrecke freigeschaufelt. Möchte dort morgen unbedingt Glühwein trinken auf dem Eis. Das ist dann Glühwein on the rocks, wann hat man das schon mal, nicht wahr?

2013-01-20

Der Südseekönig

Die Debatte ob der „Negerkönig” durch den „Südseekönig” bei Astrid Lindgrens Pipi Langstrumpf ersetzt werden soll, sie lässt einen nicht los. Gerade folgte ich den Verlinkungen von Kiki auf ihrem Blog e13.de zu diesem Thema und las die persönlichen Stellungnahmen vom wondergirl und kittykoma. Beides sehr interessante Ausführungen zu dem Thema – mit sehr unterschiedlichen Sichtweisen.

Meine persönliche Meinung ist vergleichsweise trivial. Grundsätzlich finde ich, dass an den Werken von Künstlern, also auch Autoren, nicht von fremder Hand herum gefeilt gehört. Schon gar nicht post mortem eines Künstlers, wenn er dazu nicht Einspruch erheben kann. (Im Fall von Lindgren ist ihre Verweigerung an Änderungen ihres Werkes übrigens bekannt, denn sie musste sich mit den Rassismus-Vorwürfen noch zu Lebenszeiten auseinandersetzen). Üblicherweise wird Kunst zu ihrer Zeit geschaffen und wenn sie so verbreitet, also angesehen ist, dass sie diese überdauert, ist das ein Qualitätsmerkmal. Insbesondere dann, wenn sie zudem diskutiert werden muss. Dass sich die Diskussion der Kunst über eine gesellschaftliche Entwicklung hinweg ändert, ist logisch nachvollziehbar. Aber muss sich deswegen die Kunst auch ändern? Und wer, bitteschön, will bestimmen, dass die heutige Entscheidung hierzu noch in 100 Jahren eine richtige war?

Vor allem, wo wollen wir anfangen, wo sollen wir aufhören? Den „Otello the Moor of Venice”, also „Otello, der Mohr von Venedig” in „Otello, der People of Color von Venedig” umbenennen? Was nun die nächste einzig sinnvolle Entscheidung wäre, würden wir diesen Weg gehen hinsichtlich eines Reinigung aller diskriminierenden Texte. Mir ist persönlich lieber ein Kind erhält die Chance sich dem Wort „Mohr” bei Otello bewusst sehr kritisch zu nähern, weil es Bescheid weiß. Weil es nämlich zuvor ein Kinderbuch gelesen hat, das als Bildungsauftrag gleich mitgegeben hat, welcher Sprachgebrauch heute kein angemessener ist – und vor allem: warum er es nicht ist.

Vermutlich würde es Astrid Lindgren sehr gefallen, wenn anhand ihrer Bücher über die Zeit, eine sprachliche Hausaufgabe an die Eltern inklusive käme. (Womöglich tut es dem einen und anderen Erwachsenen auch gut beim Vorlesen und Erwähnung des „Negerkönigs” eine erklärende Fußnote gleich mitzulesen?)

So oder so aber gilt für mich, wenn Menschen mit dunkler Hautfarbe, People of Color, in diesem Land entscheiden, sie möchten dieses Wort ersetzt sehen – weil es sie verletzt – sollte man dies tun. Mich stört aber massiv, dass es hierzulande die „weißen” Sprachwissenschaftler sind, die das für sie entscheiden – vor allem die Diskussion für sie führen.

Ich habe mir im Zuge der Diskussion seit Tagen Gedanken darüber gemacht, wie ich damals diese Pipi-Geschichte als solche als Kind erlebt habe. Es gibt ja die Szene, wenn Pipi Taka-Tuka-Land betritt, dass sich die Menschen dort vor ihr verneigen. Natürlich kann einem aufstoßen, dass sich bildlich hier dunkelhäutige Menschen vor einem hellhäutigen Menschen verneigen. Vielleicht aber verneigen sich dort auch nur Menschen vor einer Königstochter? Ist das wirklich von der Autorin willentlich dargestellter Rassismus oder lediglich eine (hierzulande bei europäischen Königshäusern durchaus noch übliche) Ehrerbietung? Nach meinem Gefühl damals haben sich lediglich Menschen an einem anderen Ort vor meiner Heldin verneigt, was ich als völlig stimmig empfand. Zudem sie rote Haare hatte, wie nämlich meine Mutter auch. (Kinder können Kinderbücher so subjektiv lesen, wir Erwachsenen haben ja gar keine Ahnung!)

In der Konklusio fand ich die Geschichte aber als Kind großartig, denn sie vermittelte mir ein Gefühl von einer Welt in der Menschen zwar unterschiedlich aussehen aber für eine Sache gemeinsam etwas tun und schlussendlich zusammen glücklich mit dem Ergebnis sind. Das ist, was ich aus dieser Geschichte mitgenommen hatte: eine glückliche Gemeinschaft vieler unterschiedlicher Menschen. Der „Negerkönig” oder nun „Südseekönig” war für mich ausschließlich Pipis Vater. Die Idee, dass ein Volk einen Fremden sich als König erwählt, fand ich als Kind völlig abwegig. Als König wird man nämlich geboren, das hatten mir vorher längst meine Märchenbücher unmissverständlich beigebracht.

Man kann aus so vielen Blickpunkten – allgemeinen, gesellschaftlichen, subjektiven, politischen – auf so ein Werk blicken, dass ich es für mich ablehne, entscheiden zu wollen, was heute für die Kinder von morgen die richtige Entscheidung wäre. Können wir überhaupt Rassismus in der Zukunft wirklich eliminieren, weil wir ihn aus der Vergangenheit löschen? Nein. Vor allem wir Deutschen können genau das nicht, Rassismus und Diskriminierung ist ein Teil unserer Geschichte. Und wir haben schon zu viel Schaden an Kunst und Kultur aus den falschen Gründen angerichtet, als dass ich mir hier noch mal die Finger dreckig machen würde wollen. Auch wenn die Beweggründe heute andere bessere sind.

Ich habe eben gegoogelt, weil ich mich noch mal mit Pipi näher beschäftigen wollte und in Google das Wort „Südseekönig” eingegeben. Bereits an dritter Stelle folgt ein Wikipedia-Eintrag zu dem Stichwort einer Person namens Johan Cesar VI. Godeffroy. Dieser Mann entstammt einer Familie mit hugenottischen Wurzeln, die Anfang des 18. Jahrhunderts von Berlin kommend nach Hamburg übersiedelte. Seine Firma „Joh. Ces. Godeffroy & Sohn” war eine Handelsgesellschaft, man handelte mit und verschiffte Erze, später Zucker aus Nord- und Südamerika und dann Südafrika, Australien sowie der Südsee. Also den Kolonialgebieten.

Ich zitiere aus diesem Wikipedia-Artikel:

1857 verlegte Johan Cesar VI. Godeffroy seine Aktivitäten in den Südpazifik. Er verschiffte auf der Route dorthin bis 1881 zahlreiche Auswanderer nach Südafrika und Australien. Auf Samoa betrieb er Kokosplantangen. Die Früchte wurden zerkleinert, nach Hamburg verschifft und zu Öl gepresst. Die Erfolge dieses Geschäftes brachten ihm den anerkennenden Beinamen „Südseekönig“.

[…]

Auf Samoas Hauptinsel Upolu wurden 1865 große Gebiete gekauft und erste eigene Plantagen eingerichtet, um in den beginnenden Koprahandel einzusteigen. Godeffroy organisierte Expeditionen ins Landesinnere, bei denen Ureinwohner verschleppt wurden, um diese auf den Plantagen als Zwangsarbeiter einzusetzen.

Ist das so? Wir haben in der deutschen Historie einen Menschen, der diesen Titel „Südseekönig” trug, auch weil er sich als typischer Kolonialist gebärdete? Und jetzt wollen wir mit genau mit diesem Titel ein Kinderbuch in der deutschen Ausgabe von Diskriminierung und Rassismus rein waschen?

Das können auch nur wir Deutschen bringen. Den vermeintlichen Missgriff einer Fantasie mit dem Vergehen einer realen Vergangenheit im positiven Sinn ersetzen zu wollen.

Wenn dem so ist, sollten wir natürlich schleunigst den „Negerkönig” durch den „Südseekönig” in den Kinderbüchern von Astrid Lindgren ersetzen, dann sind wir Deutschen wenigstens wieder auf der rechten Seite.

(Kommentare geschlossen)

2013-01-19

Dünnenschwalben

Berlin liegt bekanntlich am Meer und außerdem wohne ich fünf Minuten fußweit vom Kanal (und zehn Minuten Fußweit links runter auch). Es gibt also Möwen im näheren Umfeld unserer neuen Behausung. Eine/r meiner Nachbarn im Haus wirft einmal am Tag Brotkrumen aus dem Fenster, dann sind sie direkt bei uns und liefern ihr übliches Möwen-fang-den-Keks-Spektakel direkt vor unserem Schlafzimmer- bzw. Küchenfenster ab.

Ihr kennt das? Ich behaupte der eigentliche Grund, warum wir so gerne am Meer und im Sand sitzen, ist dieses Möwen-TV.

Die Katzen jedenfalls finden es toll, toll, toll.

(Bloggerin nach Veröffentlichung zum Brot holen verreist.)