2011-12-24

Fröhliche Weihnachten!



Ich wünsche Euch allen da draußen ein wunderschönes, geruhsames Weihnachtsfest mit fröhlichen Stunden, etwas Muße und Euer Herz wärmender Stimmung!

Genießt die Zeit im Kreise Eurer Lieben, denn sie ist letztendlich rarer als man sich vielleicht vorstellen kann.

Leider habe ich es dieses Jahr nicht einmal geschafft, Weihnachtspost zu versenden. Das tut mir leid! Ich hoffe, im neuen Jahr wird einiges wieder besser.

Ich denke gerade an viele von Euch, vor allem natürlich an diejenigen, von denen ich weiß, dass Ihr es gerade schwer habt. Lasst uns daran glauben, dass es irgendwann wieder gut und viel besser wird!

2011-12-21

Heute dann …

… ab zum Tierarzt. Der heiß geliebte Katerfratz wird immer dünner. Und bei der Tierärztin wollte er kein Blut spenden, weil das zu dickflüssig, weil er laut Tierärztin ziemlich dehydriert. Nicht, dass er nicht viel trinken würde. Tropf und morgen noch einmal versuchen. Sie fragte mich, ob ich ihn über Nacht dort lassen will, dann könnte sie gleich morgen früh, wenn er nüchtern ist …?

Als ob ich den noch mal eine Nacht aus den Augen in fremder Obhut lassen würde.

Aber es darf jetzt wirklich und bitte aufhören! Dieses Jahr hat sein Maß um Längen überschritten, ich bin bis über die Kante satt und jetzt bitte kein Katzendesaster für die nächste Zeit. Nicht auch das noch.

Drückt dem kleinen Prinzen bitte alle Daumen. Er wird 2012 zwölf Jahre alt. Ich weiß das alles, aber nicht jetzt. Und später bitte auch nicht!

(Aus der Reihe: Tod, Du Arsch, gehe weiter!)

Edit 22.12.2012: Heute früh noch mal zur Blutabnahme und Tropf. Den Tropf erhält er jetzt die nächsten fünf Tage, der hat ihm heute morgen auch sichtlich gut getan. (Sonst ist er ja gut drauf, wie immer, zum Glück.) Aber Blut wollte er wieder kaum abgeben, ist immer noch nicht fließend. Es ging nur der Zuckertest (okay) und vielleicht das kleine Blutbild. Nierenstatus muss noch warten, Schilddrüsentest sowieso. Ab sofort erhält er prophylaktisch Diätfutter. Morgen also wieder schlimm in den Korb, schlimm Auto fahren, schlimme Menschen in weißer Kleidung bemaunzen. Aber wenigstens nicht mehr schlimm, sehr schlimm, mega schlimm nüchtern sein müssen. Aber den Tropf hat er sich heute bei mir auf dem Arm (nach der schlimmen Blutabnahmeprozedur) geben lassen. Und Lino findet ja auf dem Arm sein sonst immer nur was für Mädchenkatzen.

Ich liebe den doch so doll!

2011-12-19

Die gute Nachricht in kurz …

… weil ich momentan nicht die Zeit für das lange Blogpost finde oder auch einige Nerven verlegt habe und ständig jemand an der Zeit dreht wie tollwütig: ich/wir (wir unter Vorbehalt, denn vor allem hat die Aktion K. gemacht, weil bei mir die Nerven blank lagen und ich arbeiten musste) habe/n seit letzter Woche meine Sachen bei diesem Pfandhaus ausgelöst und erst einmal in einen StorageCenter gebracht.

Das hat nur funktioniert dank Eurer Hilfe und Großzügigkeit! Und das werde ich Euch nie vergessen!

Zwar komme ich an die Sachen jetzt auch nicht ran, weil der Raum bis unter das Dach zugestellt ist. Aber sie gehören wieder mir! Und ich habe die Kameraausrüstung hier bei mir, d. h. ich kann also wieder arbeiten!

Tonnen von Steine sind letzte Woche von meinem Herzen gefallen. Ein Punkt mehr in dem Gefühlswirrwarr, aber ein guter dieses Mal.

Vielen Dank an Euch alle! Und lieben Dank an K.!

Nishia sieht …

das kleine rote Tier mit dem Puschelschwanz in rot, den sie selbst ja in grau trägt, hinter der Fensterscheibe und … schnurrt!

2011-12-16

Blogwichtel 2011

Die letzten Beiträge in diesem Blog haben mich sehr nachdenklich gestimmt. Wieso hat niemand vor ihrer mutigen Offenbarung von der Not der Bloginhaberin Notiz genommen? Und – habe ich selbst schon den Blick dafür verloren, wie es meinen Mitmenschen so ergeht? Ich hoffe nicht. Ich hoffe, dass mir noch jeder Einzelne auffällt, der eine helfende Hand benötigt. Ich habe schließlich auch geholfen, soweit ich konnte. Und ich möchte daran glauben, dass alles gut ausgeht. Wie in einem Märchen.

Es war einmal ein kleines Mädchen, dem waren Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte.

Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld. Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: "Ach, gib mir etwas zu Essen, ich bin so hungrig." Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: "Gott segne dir's", und ging weiter. Da kam ein Kind das jammerte und sprach: "Es friert mich so an meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich es bedecken kann." Da tat es seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror, da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin. Endlich gelangte es in einen Wald, und es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das fromme Mädchen dachte: 'Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben', und gab es auch noch hin.

Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel und es waren lauter harte, blanke Taler; und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an, und das war von allerfeinstem Linnen. Da sammelte es sich die Taler hinein und war reich für sein Lebtag.

Aus dem Märchenbuch der Gebrüder Grimm

In diesem Sinne wünsche ich Dir frohe Feiertage und ein besseres neues Jahr.
Dein Blogwichtel.

Im Rahmen der Blogwichtelei hat mir mein Blogwichtel dieses liebe Wichtel zukommen lassen, für das ich mich herzlich bedanke! Ich weiß, dass es unter den momentanen Inhalten hier sicherlich nicht leicht war, ein Wichtel zu basteln. Die Wünsche für ein besseres Jahr werde ich mir hinter die Ohren schreiben!

2011-12-13

Der sehr liebe anonyme Brief …

ist angekommen! Herzlichen Dank, doch das muss jetzt sein!

2011-12-09

Morgen ist Samstag.

Morgen will ich Rad fahren. Stundenlang Rad fahren. Über Felder. Im Grünen. Ich glaube, wenn das nicht klappt, laufe ich bald Amok. Und das will ja keiner.

(Aus der Reihe: bin radfahrtechnisch auf Turkey. Und das ist NICHT lustig.)