2008-12-31

Vorbereitung abgeschlossen!

Silvester 2009 im Hause creezy – nur echt mit russischen Eiern, Perlzwiebeln, Bleigießen und Musik-Fontäne!



Da ich gleich zu nichts mehr kommen werde, (kann es sein, dass der 31.12.208 etwas schneller vorbei geht als der 31.12.2007?) wünsche ich Euch allen einen bonfortinösen Rutsch und ein glamouröses, glitzerndes, aufregendes, erfolgreiches, urlaubsreiches, tanzendes, fröhliches, anregendes, traumhaftes, einmaliges, grandioses und bitte bitte gesundes neues Jahr 2009.

Ich würde mich wirklich freuen, Euch alle im neuen Jahr hier gesund wieder begrüßen und zu unterhalten dürfen!

2008-12-30

Die Zeichen stehen plus minus

Gestern auf offener Straße in ‘nen Swingerclub eingeladen worden. Der zukünftige Freund hatte so klitzekleine Pupillen, dagegen wären Stecknadelköpfe Kohlköpfe im Format après Tchernobyl zu nennen. Aber seiner Argumentation konnte ich gut folgen: «Weißte, Pärchen kommen da umsonst rin!» Musste leider dann doch abwinken, wie immer drohte ein oller Amtstermin. Holy Fruit Shit! Außerdem hatte er noch gute 40 Minuten Fußweg (er wollte zum lustigen Swingerclub bei mir anne Ecke, war aber ungefähr eine S-Bahn-Station (die Strecke zwischen Tempelhof und Hermannstraße ist deutlich etwas länger, mehr so Wansee-Potsdam-Formatiös), also eine S-Bahn Station, alternativ zwei U-Bahn-Stationen, alternativ sechs Bus-Stationen (mit einmal umsteigen) vor sich. Ich habe ihn aber zu Fuß hingeschickt, wegen dem billig und so. Und gucken wir dem Sex in die Augen, letztendlich wissen wir's ja: die Jugend von heute und längere Fußmärsche durch die Steppe zum Ziel – das geht einfach nicht zusammen. Habe also wenig versäumt. Vermutlich.

Klar, ich war blond, relativ langhaarig, deutlich älter als er – ich war sein Traum für eine Swingernacht den einen Swingernachmittag! Dummerweise habe ich es nicht so mit dem Swing. Pogen geht immer!

Das war plus!

Minus ist die Tatsache, dass ich mich heute zum allerersten Mal – und wie lange bin ich im Internet unterwegs? Lass mal überlegen … der beste Freund wurde von Pixelpark als Geschäftsführer eingekauft, um Wildpark zu stemmen, … alle Privaten surften nur mit AOL … also ewig. Und zum allerersten Mal seit 1994 und schieß mich tot, habe ich heute richtig dummen Streß mit ‘nem Online-Händler, der mich offensichtlich vergackeiern will. Wenn der nicht ruckzuck die Kurve kriegt, dann blogge ich das bei voller Namensnennung.

Das neue Jahr ist also noch unentschieden.

2008-12-29

Grüße aus dem Zweitackter

Das befreiende Gefühl …

völlig analog etwas weg zu radieren.

Sollte man viel öfter machen.

2008-12-27

Programmhinweis

für die, die den Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) empfangen können. Am Dienstag, 30.12.2008 um 21:00 Uhr wird dort der erste Part vom Zweiteiler «Auf der Transsib» gezeigt – von «Moskau nach Wladiwostok. Der zweite Teil «Schwarzer Drachenfluss und Verbotene Stadt» folgt am 06.01.2009 um 21:00 Uhr.

Die Transsib gehört zu den ganz großen Eisenbahnlegenden und ist noch heute eine der wichtigsten Lebensadern der russischen Föderation. Albrecht Reinhardt startet vom Jaroslawer Bahnhof im Herzen Moskaus. Der erste Teil der Reise führt ihn in sechs Tagen und sieben Nächten nach Wladiwostok, dicht an der Grenze zu China.

Und ich muss zu meiner Schande gestehen: ich habe dieses Jahr die Minitrix nicht aufgebaut!

Ich liebe diese Weihnachtsmails an mich …




erwähnte ich das schon einmal?

Lacher des Tages

Wenn Fans ihrem Star ordentlich was auf die Rippen wünschen …

Vorsatz

Heute oder Montag alle Weihnachtskarten kaufen, die sie einem für den Bruchteil dessen, was sie am Mittwoch noch haben wollten uns nun zum Kauf anbieten. Ungefähr im März an einem (verregneten) Sonntag in den Terminkalender schreiben «Weihnachtskarten schreiben», dies an dem Tag auch tun.

Sollte immens viel Zeit sparen im nächsten Dezember.

2008-12-26

Bevor …

ich nach meinem frühmorgendlichen Termin jetzt zurück ins Bett krieche und irgendwann wieder aus, um Euch von meinen Weihnachten und Geschenken und verschenkten Geschenken zu erzählen oder auch nicht, weil ich vielleicht doch heute einfach im Bett bleibe wo es viel wärmer ist als draußen, hier zum Nachmittag noch zwei Weihnachtsgeschichten, eine ostfriesische und eine stollige der besonderen Art.

Heute fauler Weihnachtsfeiertag. Ich habe Bücher. Ich habe Katzen. Ich habe Kaffee und Tee, Marzipanbrote und Dominosteine, Kekse und noch einen Rest von der weihnachtlichen Rote Grütze. Noch hatte ich nämlich diese Weihnacht kein einziges tschechisches Märchen.

2008-12-24

Fröhliche Weihnachten Euch allen!



Ich wünsche Euch ein schönes Fest* mit viel Frieden, Lachen, Freude, Glück, einem hoffentlich gelungenen Essen (an dieser Stelle setze ich insbesondere in die Heiligabend-Würstchen-mit-Kartoffelsalat-Gemeinschaft mein völliges Vertrauen), dem einen oder anderen leckeren Tropfen, strahlenden Kinderaugen, leuchtenden Erwachsenenaugen, schnurrenden Katzenkörpern, selig wedelnden Hundeschwänzen, fröhlich prustenden Pferdenüstern (ich höre an dieser Stelle mal auf, bevor mich die Arachnophobiisten mit Weihnachtskugeln steinigen.) Habt ein paar schöne ruhige oder auch aufregende Tage ohne schlimme Nachrichten und genießt die Zeit, die Ihr habt zusammen, sie ist leider endlich; genießt auch die Gaben, die Ihr habt – unter dem Baum oder auf dem Tisch – sie sind nicht für alle selbstverständlich.

Meinen besonderen Glückwunsch an dieser Stelle an ix und frisch angetrauter Ehefrau in spe, noch ca. zwei Stunden, dann haben sie sich getraut!

(*Klar würde ich gerne mal eine der anderen Katzen als Weihnachtsfoto posten. Aber Nishi bietet immer von allen dreien am meisten!)

Ich weiß natürlich nicht, was …

ich mir selber zu Weihnachten schenke aber möchte meine verehrte Leserschaft schon mal einen Blick auf dieses noch eingepackte formschöne, funktionale – ach, was untertreibeschreibe ich: multifunktionale (Topf nämlich auch noch als Kochtopf verwendbar!) Fondue an Schwanz werfen?



So etwas bekommt man natürlich nur in der Buchhandlung!

2008-12-23

Lebe wohl, Kerstin!

Du sollst einfach nicht mehr da sein? Lese ich jetzt. Viel zu jung bist Du gegangen. 38 – das ist doch wirklich kein Alter, verdammt! Und ich glaube das gerade noch nicht. So gar nicht.

Wir haben uns nie persönlich kennengelernt. Leider. Wir hatten die Fotografie, unsere Blogs. Deinen Einstieg in die Hospiz-Ausbildung, kurz nach meinem Abschied von meiner Mum, die wiederum kurz vor ihrem Tod erst ihre Hospiz-Ausbildung beendet hatte. Für Deinen Mut habe ich Dich damals bewundert! Mir schien es so weit weg. So schwer! Was uns beide verbunden hatte, ist die gemeinsame große Verehrung für den Fotografen Anton Corbijn von dem Du das schönste und für ihn als Persönlichkeit treffenste Foto (das erste) gemacht hast, dass ich je von ihm sehen durfte. Im Nachhinein freue ich mich noch mehr für Dich, dass Du ihm die Serie überreichen konntest und bewundere Dich für die Offenheit mit der Du darüber geschrieben hast. Ab und zu konnte ich Dir Links zu Interviews von ihm senden, die Du noch nicht kanntest und Dich darüber gefreut hast. Bin froh, dass ich Dir diese kleine Freude hier und da machen konnte. Damals schon. Jetzt noch mehr.

Du bist kein leichter Mensch gewesen, so ich Dich aus den Mails ein klein wenig zu kennen glaube. Nicht im Sinne von schwierig. Im Sinne von die Welt und ihre Dinge nicht leicht zu nehmen, zu hinterfragen, sehr sensitiv zu sein und intensiv zu leben. Du hast an Deinen Talenten gezweifelt, oft und stark. Dabei gibt es nichts, woran Du hättest zweifeln müssen. Im Gegenteil! Weißt Du noch? Auf Dunkelkammerartistik hast Du von Deiner allerersten Kamera erzählt und wer Dich zur Fotografie führte. Soviel Mensch hast Du in Deinen Fotos gezeigt.

Im Frühjahr diesen Jahres hast Du geschrieben, Du hast keine Lust auf das Bloggen mehr. Das habe ich akzeptiert. Nun weiß ich, dass es auch den alles neu erdenkenden Grund dafür gab. Du wirst alles richtig gemacht haben, da bin ich sicher. Mir tun nun die Menschen leid, die Du nicht mehr in ihrer letzten Stunde begleiten können wirst. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du selber sehr gut begleitet worden bist und hoffentlich gegangen bist ohne Angst und ohne Schmerz.

Ich habe an Dich gedacht, als ich im August diesen Jahres auf Usedum Möwen fotografiert habe. Keiner hat so gerne und schön Möwen fotografiert wie Du, Du hast uns Deine Liebe zu diesen Tieren und Tieren überhaupt in Deinen Fotos spüren lassen. Ich weiß noch, dass ich dachte, an Dich komme ich nie ran! Ich werde wohl nie mehr eine Möwe fotografieren ohne an Dich zu denken. Es würde zu Dir passen, würdest Du als eine wiederkommen. Lass das einfach unseren Deal zum Abschied sein!



Alles Liebe, Kerstin!

Doch kein Mist!

Wunderfeine Episode in creezys Docking Station heute Mittag. Dazu muss ich ausholen. Also, wir haben einen ziemlich coolen Postboten! Den auf dem Rad nicht den im DHL-TöffTöff (obwohl ich den auch sehr mag! Weswegen ich auch dieses Jahr meine allerletzten Dominosteine an ihn abgegeben habe. WAS das heißt, ist ja wohl allen Lesern klar oder?!!!) Aber der coole Postbote hat erst mal Vollglatze – und die steht ihm so etwas von lecker! Na gut, jedem seinen Fetisch, mir den mit der Glatze am Mann. Der ist zudem (klar, ist MEIN Postbote!) auch fit und smart. Er trägt nämlich die Post, meiner unwissenden und keine Ahnung habenden Meinung nach, genau richtig aus. Der fährt ein richtiges Stück Rad, lässt es auf der Straße stehen (nicht wie die Weicheier auf dem Bürgersteig), greift sich einen ordentlichen Stapel Post und trägt sie die 5 Häuser zurück und 5 Häuser nach vorne aus. So kommt man wenigstens zum Rad fahren in dem Job.

Heute kam er die Treppe hoch. Nun hängt ja bei mir immer noch das Zettelchen, das hat sich als durchaus angenehm erwiesen, denn mal von Talythas Abneigung abgesehen, ich mochte die Klingel eigentlich auch nie. Insbesondere nicht, wenn sie mich nachts aus dem Schlaf klingelt. Das ist auch immer noch die Nachwirkung aus der Nacht in der die Polizei vor der Tür stand, um mich über den Tod meiner Mum zu informieren – da hat man einfach den Hau wech danach. Nun denn, bei uns wird also geklopft. Es hält sich auch jeder daran. Auch heute der Postbote, der das zaghafteste Klopfen der Tür angedeihen ließ, dass jemals jemand vollbrachte. Tally rannte trotzdem. Ich machte also auf und begrüßte ihn mit einem herzlichen Dankeschön auf den Lippen für das nette Klopfen. Und dann steht er da und fragt ernsthaft, nachdem er ja nun so leise geklopft hätte, ob er die kleine bunte Katze denn nun auch mal sehen darf? Die saß mittlerweile hinter dem Bett und lugte so rüber – so dass er nur die Ohren sehen konnte. Dann habe ich sie mit dem stillgerechten Spielzeug wenigstens aufs Bett gelockt, wo sie sich dann so positionierte als würde sie ungefähr 35 Tonnen wiegen, von wegen klein! Aber der Postbote war glücklich! Und ich war glücklich, weil ich ihn glücklich machen konnte.

Was will man mehr? Okay, die anderen beiden hätten auch mal «Hi!» sagen können aber die waren stillbeschäftigt mit Schlafen. Wie dem auch sei, er brachte mir, worauf ich so dringend wartete und somit konnte ich doch noch meine Geschenke fertig machen und am frühen Nachmittag abschicken mit der milden Hoffnung, dass die Post vielleicht doch noch bei dem einen oder anderen morgen ankommen wird.

Und von dem anderen tollen Paket, das gestern kam, ich aber erst heute erhalten habe (weil doch der entgegen nehmende Nachbar gestern so spät nach Hause kam, blogge ich morgen – da passt es besser!)

Mademoiselle Scholli!

Wer sonst?

Mist!

Postbote bringt zwar heute für mich ein Weihnachtsgeschenk (und der Nachbar für mich die in Vertretung angenommen Lieferung von gestern, er war dann wohl erst sehr spät heute Nacht zu Hause) aber nicht die Lieferung, auf die ich seit zwei Tagen brennend warte, was wiederum heißt, mein Weihnachtsgeschenk an den einen oder anderen von Euch kommt wohl leider erst nach Weihnachten bei Euch an.

Mist! Mist! Mist!

Silvester gerettet!



Wir verstehen uns? Silvester schließlich nicht ohne die notwendige Form traditioneller Spießigkeit.

2008-12-22

Was …

muss man eigentlich als Bauer alles verbrochen haben, damit einem RTL 'ne Braut aufs Zimmer zerrt, man die heiraten muss und dann Tine Wittler einem auch noch das Schlafzimmer einrichtet?

Für soviel Pech muss man wohl schon den Tod von verdammt viel Schweinen verantworten …

Zicke, ich …

Den freundlichen Fotoservice darauf hingewiesen, dass mich die Möglichkeit von ihm Gutscheine zu verschenken nicht wirklich anmacht, weil er den Gutschein auf ein Jahr beschränken möchte. Mein Geld verfällt aber nicht nach einem Jahr, kannste glauben!

Felidaeiges

«Katzen gibt es schon länger als Weblogs - allerdings waren sie auch in Pre-WordPress-Zeiten äußerst beliebt als Bild- und Geschichten Material (man denke nur an diese vielen vollgeschmierten ägyptischen Wände).»
… schreibt ex-blogsurdum nunmehr n = 1.

Ich wüsste nicht, was daran in irgendeiner Weise zu beanstanden sei”, wundert sich der Anwalt, der von Familie Flick im Namen seiner kriminellen Mandandaten die Leichenauslösesumme plus seinem Honorar einfordert. Mir hat's die Sprache verschlagen, dass sich überhaupt ein Anwalt hinsichtlicher dieser Tat als Sprachrohr hergibt und ich hoffe sehr, die Anwaltskammer regelt die künftige berufliche Situation des Herren ein für alle Mal zu Gunsten anderer Verstorbener mit reichen Angehörigen.