2013-04-21

Morgens um fünf Uhr …

… beim Würgen der Katze nach Grasgenuss, dessen Ergebnis unter dem Bett auf der frisch gewaschenen Decke (weil gestern Morgen um fünf Uhr die Katze wür…) wohlbehalten abgelegt wird, glücklich unter der Bettdecke denken, „macht nichts, kann ich ja waschen! Und den gestern Abend vom anderen Katzenmodell frisch bekeutzten Vorhang gleich mit dazu.”

Das ist schön, das ist wirklich sehr sehr schön!

Sie heißt Erna, ist eine …



und macht mich gerade sehr froh. Sie schleudert so schnell, dass die Wäsche ihr manchmal grüngesichtig entsteigt, frisst viel viel Wäsche (von 4 kg auf eine 8 kg-Trommel umsteigen, ist schon ein Riesenschritt) und ist sehr leise, weil man ihr das unsägliche Piepen sofort abgewöhnen konnte.

Herzlichen Dank an alle, die mir aus diesem dreckigen Loch geholfen haben! Es tut sehr gut gerade!

2013-04-19

Was mich irritiert …

Prominente Frauen als auch normale Frauen, die übergewichtig sind, erklären gerne, dass sie sich asolut wohl in ihrer Haut fühlen. Sich trotz ihrer Pfunde zuviel sich aktiv erleben, sexy und sich attraktiv finden.

Die gleichen Frauen kommen dann wieder in die Schlagzeilen (oder werden als normale Frauen anderweitig zu Wort kommen), wenn sie eine ordentliche Summe an Kilos abgenommen haben. Denn das ist immer eine Schlagzeile wert. Und dann strahlen sie in die Kameras und erklären, welche Sternstunde sie final dazu gebracht hatte, die sich selbst verordnete Diät, das Sportprogramm zu beginnen. Und das sind dann nie Momente der Glückseligkeit, eher werden Momente der Scham beschrieben. Wie gestern im TV gehört, als die Mutter dem Sohn auf der Rutsche nicht mehr folgen konnte, weil sie fest steckte.

Im gleichen Moment werden dann besonders glückliche Momente erwähnt, wenn die Gewichtsabnahme erstmals spürbar wird, z. B. muss der Sicherheitsgurt nicht mehr verlängert werden, passt diese oder jene Hose wieder. In der Folge ihrer Abnahme erklären diese Frauen dann, dass sie sich heute mit weniger Kilos viel besser fühlen, gesünder, aktiver, attraktiver und natürlich viel sexier. Als vorher.

Kann es sein, dass sich diese Frauen zu irgendeinem Zeitpunkt selbst belügen?

Nur zu welchem? Oder immer?

2013-04-18

Die Katze rostet!



Und nu?

2013-04-06

most unwanted thing

Schleimbeutelentzündung in der Schulter.

Wusstet Ihr, dass das Schultergelenk eines der relevantesten Gelenke ist – wenn es um einen geruhsamen Schlaf geht?

Mittwoch Zweitmeinungs-OP-Gespträchstermin bei Berlins Schulterguru. Ich kann gerade nicht so viel essen, wie ich … könnte.

(Aus der Reihe: satt sein.)

2013-04-01

Fröhliche Ostern!

Eigentlich möchte ich schöne Dinge bloggen aber so eine sehr schmerzende Schulter lässt mich nur links tippen. Daher nur kurz aber schöne Ostergrüße an Euch alle draußen. Lasst uns einfach gnädig darüber hinwegsehen, dass die Osterglocken im Garten erst im Juni blühen werden.

2013-03-28

My most wanted Bettwäschebezugspartner in crime



Betten ab und neu beziehen ist eine Tätigkeit für mich … na ja … sagen wir es so: gut, dass ich das nicht täglich machen muss. Es hat schon seinen Grund, warum ich ganz gerne die Bettwäsche vom schwedischen Albtraumkaufhaus verwende. Kopfkissen ganz ohne Knöpfe, Bettbezug nur mit Druckknöpfen empfinde ich schon als höchst angenehm gegenüber der früheren arbeitsintensiveren Knopflösung.

Dann kam Nishia. Nishi liebt Aktivitäten im Bett, Bettdecken aufschütteln ist schon großartig. Aber Bettwäsche abziehen, den Stoff jagen, sich in abzurollende Spannbettlaken zu rollen und diese am Weglaufen zu hindern, ist offensichtlich irrsinnig großer Spaß. Den Spannbettlakenmaulwurf zu spielen beim Neuaufzug muss allerhöchstes Kino für sie sein. Und liegt schlussendlich dann die Wäsche frisch aufgezogen da, wo sie hingehört, liegt eine kleine silberne Katze wie eine Königen in den Daunen und residiert in meinem Arbeitsumfeld, das gleichzeitig ihr Abenteuerspielplatz ist. Und wenn sie sich dann lang auf den Rücken rollt und zufrieden auf dem erkämpften Biest in tiefer Entspannung fröhlich blinzelt …

Mir ist heute aufgefallen, wie wirklich viel Spaß sie mir damit macht. Gut, es dauert alles viel länger, aber ich bin am lachen und kämpfen und ziehen und schubsen und vergesse, dass ich gerade etwas tue, was mir eigentlich gar keine Freude bringt. Mit Katze sind selbst die weniger schönen Dinge oft erstaunlich heiter und hübsch zu erleben!

2013-03-27

Abschiede

Gestern Abend inniges und herzliches Abschiedsgespräch mit der Waschmaschine geführt. Habe mich bei ihr für über 20 Jahre Wegbegleitung und immer fleißigen Arbeitseinsatz bedankt. Sie war wirklich eine Gute ihrer Art. Ich fürchte, so etwas gibt es heute gar nicht mehr.

Ich weiß, ich bin komisch. Aber mal ehrlich: 20 Jahre! Je nachdem, wann am Ende meine Rechnung kommt, ist das immerhin ein Drittel oder Viertel Wegbegleitung meines Leben gewesen. Was diese Waschmaschine in den letzten Jahren alles mit mir erlebt hat, sie hat mit mir Männer, Katzen und Wäsche kommen und gehen sehen. Freude und Schmerzen. Ich habe nicht wenige Tassen Kaffee auf dem Küchenboden sitzend gemeinsam mit ihr getrunken, während sie mir, meine Seele beruhigend, ihr Schaumlied sang!

Ich bin auch kein Mensch, der sich lapidar von solchen Geräten trennt, weil es eben mal wieder ein neues Modell gibt. Ich hänge an diesen Dingen.

Nein, das ist keine 08/15-Trennung. Da ist heute ein kleines Stück Liebe mit ihr gegangen. Mit meiner Hanseatic TL1200!