Gestern in Mitte …
die kleine Tochter, Vorschulalter, stapft an der Hand ihrer Mama durch die Schneeberge und resümiert: „Aber die Jungs sind ALLE doof!“
(Aus der Reihe: nicht mehr lange, Kind, nicht mehr lange.)
die kleine Tochter, Vorschulalter, stapft an der Hand ihrer Mama durch die Schneeberge und resümiert: „Aber die Jungs sind ALLE doof!“
(Aus der Reihe: nicht mehr lange, Kind, nicht mehr lange.)
at 09:10 1 comments
Wie Pentax mir erklärt, dass ich einzigartig bin! (Facebook-Account notwendig – und spendet Eurem Account vorher ein wirklich cooles Avatar von Euch.)
at 12:51 3 comments
Labels: photography
was mir der megaobersupertolle Michael zu Weihnachten gebastelt hat:
Eine Citroën Déesse als Screenhintergrund! Auch haben wollen? Hier entlang, bitte!
at 11:40 1 comments
Labels: benzinkultur, blogfreaks
gibt es, auf die ich so richtig Hass schiebe bei Menschen:
a) Wenn man plötzlich feststellt, dass Baby und Haustier zu anstrengend sind (wobei das Baby natürlich immer erst nach dem Haustier einzieht und das Haustier vorher super Baby-Ersatz war und nun mit der Zurückweisung auf Platz 2 gar nicht klar kommen kann) und …
b) wenn sie ihre Haustiere abladen, weil sie alt werden, sie den Abschied fürchten und möglicherweise das Tier teuer wird.
So wie hier in Berlin geschehen. Und dann auch noch zu feige sein, das Tier ins Tierheim zu bringen. Zum Kotzen!
at 11:10 4 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
Spurensuche
Was treibt mich, was treibt uns dazu, unseren Gedanken Ausdruck zu verleihen? Die menschliche Ausdrucksfreude, diese Expressivität, hat im Laufe der Geschichte viele verschiedene Formen gefunden. Formen in Folgen von Symbolen, die schließlich einen Übergang zur Kulturtechnik fanden, also als eine weithin eingeübte Gepflogenheit Teil einer Gemeinschaft wurden.
Jedes Blog als eine Ansammlung von Spuren: Abdrücke der Gedanken geronnen in Sprache und übersetzt in das für sie übliche System von Zeichen, die anders als ein Tagebuch, ein Leserkommentar oder eine einfache Notiz, mitunter einen ganz spezifischen hypertextuellen Charakter aufweist, mit anderen Gedanken, Meinungen, Definitionen oder Beschreibungen verknüpft ist. Öffentliche Gedanken, die zuweilen von anderen und sofern sich es bei dem anderen nicht um einen sogenannten Troll handelt, zur Freude der jeweiligen Bloggerin, des jeweiligen Bloggers kommentiert werden.
Im Laufe der Zeit wächst das Archiv von Spuren, die je nach Perspektive für den einen eher einer Rumpelkammer oder liebteure Schatzkammer darstellen und zeichnet dabei nicht selten eine prozessuale Veränderung auf.
holy fruit salad! ist ein solche Schatzkammer, die anders als so manche visuelle Reblog-Rumpelkammer, mehr den Charakter geronnener Gedanken pflegt. Ein digital-virtueller Fährtensucher mag seine helle Freude in der "archälogischen" Auseinandersetzung mit diesem reichen Fundus finden.
© Ramessos, Wikipedia Commons, CC-Lizenz
Da ist zunächst die Erzählung einer Beobachtung, in der gleichermaßen das Versagen und der Gewinn der Mitmenschlichkeit deutlich wird. Oder Persönliches: zu Herzen gehende Berichte über die eigene Verliebtheit, als auch die nicht zu vermeidenden alltäglichen Aufreger über institunelle Inkompetenz. Die lehrreiche Einführung in die kalorinhaltige Genealogie und in die Gender Theorie sollen an dieser Stelle ebensowenig unerwähnt bleiben wie expressive Leibesübung und gewisse ironische Spitzen.
Wenngleich dies hier kein Marketing-Artikel sein soll und darf, findet ein Archäologe, eine Archäologin im Archiv des Blogs in der Tat eine furchtig-erfrischende Mischung wieder, ein Cocktail den man beileibe gerne genießt, weil er dann doch nicht zu süß ist.
Wenn wir uns ausdrücken und diesen Ausdruck mittels einer Kulturtechnik aufzeichnen, dann schaffen wir etwas für eine noch unbekannte Zukunft.
"Huch!", mag nun die oder der eine oder andere BloggerIn denken, "dessen bin ich mir gar nicht bewusst". Vermutlich sind wir uns dessen nicht immer bewusst, aber es ist durchaus vorstellbar, dass das Bewahren, die eigentlich eine Transformation für und in das Künftige ist, einen Teil unserer Motivation als Blogger auszeichnet. Wenn also die Geschichte vor uns eine offene ist und wir uns für das uns Unbekannte kleine Notizen machen, die wir mit andern teilen, dann ist vielleicht auch ein bischen so, als wenn wir eine kleine Prise, eine kleine Dosis, der Illusion Ewigkeit inhalieren.
So manch einer glaubt, das Internet könne nicht vergessen. Aber sind nicht alle unsere Spuren, Spuren im Sand, die der Wind verweht? Und die Zeit, die Zeit hat einen langen Atem.
at 07:57 3 comments
Labels: blogwichteln