2009-01-31

Faxen dicke! Finito!

Suche Büroraum! Über die Woche zu nutzen. Bin nur noch unentschieden, ob ich dort oder die tieffliegenden Fellträger dort schaffen.



Liebe ist …

wenn der dreisame morgendliche Katzenschissduft um die Ecke ins Arbeitszimmer wabert. Und man sie trotzdem noch lieb hat …wenn man das noch kann, falls man es noch überlebt, das Duftwunder.

2009-01-30

Schade!

Heute, da mich Hasselblad per Mail einlud von einem unglaublich charmanten Schnäppchen zu profitieren und mir die H3DII plus Schnickschnack für unglaubliche 25.372,– Euro mit lässigen 50 Mio Megapixeln angeboten hatte, bin ich natürlich dem Link gefolgt und habe mir folgsam interessiert die Vorzüge der Kamera, Shift-Objektive und tollem Koffer angesehen.

Leider habe ich dann doch Abstand von einem Einkauf genommen: das dumme Ding kann ja noch nicht mal telefonieren!

Willy sein Tierfreund

Fairerweise

anlässlich meines Tamron-Motz-Posts von gestern dieser Auszug aus meinen Mails heute früh:

2009-01-29

Mach's gut …

und Danke! für den Fisch, Opa Edi.

Hört auf zu heulen, liebe Bahnmitarbeiter!

Das Leben ist viel härter als Ihr denkt!

Ich ärgere mich gerade …

so ein bisschen über die Tamron Europe GmbH (Objektivhersteller). Da habe ich ein Objektiv zur Reparatur eingeschickt und hier und da in der Korrespondenz darum gebeten, mir das eine oder andere Dokument per Mail zukommen zu lassen. Einfach weil ich so schneller reagieren wollte, um der Reparatur – da wo ich meinen Part leisten konnte – etwas Drive zu geben. Hat natürlich vorne und hinten nicht geklappt und im Endeffekt sitzen die seit über einer Woche auf meinem Geld, um mir heute – natürlich erst auf Anfrage – mitzuteilen, man würde mein Objektiv voraussichtlich kommende Woche reparieren und justieren. Wohlbemerkt: meinen Reparaturauftrag (analog schriftlich unterzeichneter Kostenvoranschlag, denn Aufräge per Mail einreichen geht offensichtlich noch nicht bei diesem Hersteller von auch, man höre und staune, digitalen Objektiven), haben die seit Weihnachten letztes Jahr vorliegen.

Aber wenn wundert's? Das Unternehmen hat sich offensichtlich noch nie angeguckt, wie es sich selbst im Mail-Absender schreibt:

Gelungen

2009-01-28

Na gut …

derweil ich mich langsam tierisch (eh Wochenthema) über die Arbeitsagentur aufrege (seit Antragsannahme und erfolgreicher Nichtreaktion trotz zwischenzeitlicher zweifacher Ermahnung liegen nunmehr drei Monate), ich mich aber tunlichst dort vor Ort noch nicht künstlich aufplustern darf die Nummer mit der Superzicke geben darf, weil mich mein Wochenhoroskop davor dringlichst warnte und empfahl, ich solle diese Woche nur Harmonie zu spenden – so als wäre ich die direkte Nachkömmlingline (Nachkömmling mehr oder weniger erfolgreich gegendert!) aus der Beziehung von Joopi und Simone Rethel – und bloß nicht zwischen dem 26. und 29.1. die ultimative Zicke zu geben, wird dieser Tag heute hier im Blog zu einem Fremdcontent-Tag. Also lest bitte bei Herrn Ker0zene über Altersindizien und bei Frau bittersweetchoc über den visuellen Sex mit «Moms I would like to fuck» nach. Und die Kritik an Apple seitens der Bedarfshaltestelle ist mehr als berechtigt.

Ich will Kuchen!

Und die allerbeste Überschrift …

in der allgemeinen Berichtserstattung zum gestrigen Urteil des Bundessozialgerichts, die hat die taz: Kinder sind auch Menschen.

Klar!

Hauptsache, sie konnten Krieg spielen!

"It is kind of like going from an Xbox to an Atari," Obama spokesman Bill Burton said of his new digs.

Wat‘n los?

Heute um 13:17 Uhr den „Mails laden”-Button gedrückt: nicht eine Spam-Mail kam rein. Irgendwer krank da draußen?

2009-01-27

Man beachte sein Namensschild …



Und seinen Augenaufschlag:



Aber als Zuchtbulle braucht man den wohl auch. Ich stand auf der «Grünen Woche» erstmals in meinem Leben vor einer vollautomatischen Melkmaschine. Ich stand auf der «Grünen Woche» auch vor dem Menschen im Anzug, der diese vollautomatische Melkmaschine als das absolute Heiligtum der bäuerlichen Entwicklung verkaufen wollte. Beides zu sehen, machte nicht besonders glücklich. Aber nachdenklich. Man hört soviel, man denkt soviel, man behauptet soviel. Aber man sieht sich doch viel zu selten tatsächlich und sehr genau an, was für einen Scheiß der Mensch da im geheimen Kämmerchen unter sich fabriziert.

Dieser Bulle da oben war in allem too much. Too much Überfluss. Too much Unrealismus. Ein Riesenvieh mit riesigen Klöten voll aufgepumpt, dass ich mich fragte – er lag als wir an seinen Mini-Stand kamen und ich weiß auch nicht, ob er auf der kleinen Fläche überhaupt je hätte aufstehen können, also wird er da über eine Woche gelegen haben – ob er überhaupt noch stehen kann. Ich habe darüber nachgedacht, was sie ihm und seinem Kumpanen wohl gespritzt haben, damit er so ruhig da vor sich hinliegt in einer Messehalle. Normal ist einfach etwas anderes. Zuviel Masse für einen guten Eindruck. Über den eigentlichen Prozess der Samengewinnung und Besamung wollte ich an der Stelle nicht mehr nachdenken. Genug gesehen.

Gestern saß ein junger Mann mir in der S-Bahn gegenüber. Eingestiegen am Zoologischen Garten, ich bin Friedrichstraße (vier Stationen später) ausgestiegen. Da aß er noch an seinem mittlerweile dritten (!) Burger vom King. Ich bin nicht die Person, die sagen kann, esst kein Fleisch. Aber wir könnten beim Essen hier und da wohl doch einmal über die Produktion dessen, was wir essen, nachdenken.

Mallorca

Das ist mal wieder etwas für den Frühstückskaffee: verreisen nach Mallorca mit den wunderschönen (so ich es überblicke hauptsächlich analogen) Fotos von fotoralf.

2009-01-26

Erinnert Ihr Euch?

An den kleinen tieffliegenden Minifratz? Baldouin ist mittlerweile sehr kurz vor dem Kastrationsalter und hat sich prächtig entwickelt. D.h. er hört grundsätzlich nicht. Ist sich sicher, dass «nein!» im Prinzip immer «doch!» heißt und hat aus dem bisher immer unsichtbaren, panisch wegrennenden dicken schwarzen zweiten Kater Herr Fitz, einen plötzlich anwesenden, schlanken, von wildfremden Personen sich streicheln lassenden Kater gemacht. Er springt in die Palme, er springt den anderen beiden Katzen bravourös in den Rücken, er ist jedem guten Spaß sofort aufgeschlossen, killt Sektkorken, retouniert Tennisbälle und ist nebenbei sehr niedlich, zutraulich, kuschlig. Seine Besitzerin schimpft immer über ihn: sie liebt ihn also maßlos. Ich finde darüber hinaus seine Augenstellung grandios, hätte nicht viel gefehlt und die wären ihm horizontal gewachsen …







Plan

Als Tochter meines Vaters trage ich das „Bringt ruhig alle Tiere zu mir!”-Gen mit mir rum. Papa hatte neben Katzen auf dem Sofa, gleichzeitig auch Maus in der Brotdose (mit Löchern natürlich) und Fische im viereckigen Kunstteich. Ich bin grundsätzlich auch nie einem Standort vor einem Aquarium abgeneigt. Persönlich glaube ich an die These mit viel mehr Aquarien im öffentlichen Raum an denen ich warten dürfte, würde mich grundsätzlich dazu verleiten lassen immer 30 Minuten vor dem vereinbarten Termin aufzutauchen öfter mal pünktlich zu sein. Ich könnte mit Sicherheit lässig stundenlang über Aquariumsbeobachtungen bloggen. Selber habe ich kein Aquarium, weil ich natürlich weiß, was es für Arbeit macht: Katzenklos reinigen ist ein Spaziergang dagegen. Auch scheue ich mich vor diesen Beerdigungszeremonien vor der häuslichen Toilette. Gestern erst hörte ich traurige Geschichten von lang überlebenden Urzeitkrebsen aus dem neu aufgelegten Yps-Heft, die dann doch entschliefen und die zurück gelassene Urzeitkrebs-Züchter daraufhin in Tränen ausbrechen ließen, was mich wiederum in Trän…

Der neue Trend in der Aquaristik sind Nano-Aquarien. Mit maximaler Füllmenge von 10-30 Litern im Quader für je nach Größe bis zu 99,– Euro technisch komplett ausgestattet, hält man sich darin Garnelen. Ich erzähle sicherlich keine große Neuigkeit, dass man in Japan auch eine Art Koi-Mini-Garnele für mehrere tausend Euronen erwerben kann (Flugtickets von Tokio sind nun mal keine Schnäppchen.)

Ich indes habe mich neulich auf der «Grünen Woche» in so ca. vier bis fünf Zentimeter Lobster-Varianten verguckt. Der hier saß extrem lässig auf seiner grünen Oase und wippte sich vergnügt einen. Dieser Habitus wunderte nicht wirklich, der Kerl ist nämlich ein «Florida-Lobster» und abhängen* können die da ja gut. (* Unbedingt Steve Jobs darauf hinweisen, endlich Unterwasser-iPods für Lobster zu produzieren.)



Der indes machte mich zunächst fröhlich an, um mir dann zu zeigen, wie der Rückwärtsgang bei Lobstern funktioniert. Und der funktioniert!



Natürlich ist es völlig Banane ernsthaft darüber nachzudenken, sich so ein Mini-Aquarium zu Hause hinzustellen (wann ist man schon mal da, die Arbeit, die Stromkosten und auch die GEZ würde sofort wieder klingeln, wegen dem TV-Programm für die tieffliegenden Fellträger), daher tue ich es natürlich nicht.



Ich könnte sie Ginger und Fred nennen …

2009-01-25

Ich stand vorhin

bei Barcomi's (Apostroph hier, weil Name und Dame US-Sache aber ab wann nur ist der Migrationshintergrund von Ex-US-Bürgern soweit ins Heimische integriert, dass man deren Namen nicht mehr mit Apostroph schreiben darf/brauch/muss?) im nach dem Umbau neu eröffneten Laden in Kreuzberg und habe überlegt mir Kuchen mitzunehmen für den sonntäglichen Kaffeetisch. Da stand ich so, während die Bedienung die Kundin vor mir bediente, guckte auf das Preisschild: ein Stück Torte 2,80 Euro. Plötzlich schlug bei mir der immer noch vorhandene (und gelegentlich sage ich auch zum Glück) Euro-in-DM-Umrechnungsteufel zu und ich stellte fest, die wollen für ein Stück Torte – ich korrigiere mich – ein Stückchen Torte umgerechnet DM 5,48! Ergo zahlt man für zwei Stück(chen) DM 10,92. Das ist ein stolzer Gegenwert, dafür hatte man früher dann doch vier Stücke Torte auf dem Papierteller. Mindestens.

Ich finde diese Preisgestaltung leicht bis mittelschwer übertrieben. Teuerung hin, Teuerung her. Man kann's auch übertreiben in aller Dreistigkeit. Ich backe oft genug selber. Ich weiß, wieviel die Herstellung einer leckeren Torte mit guten Zutaten kostet. Bei den o.g. Preisen ist die in der Herstellung mit Verkauf zweier Stück(chen) bereits komplett finanziert. Einschließlich der Arbeitskosten.

Aber man hat ja noch irgendwo etwas Weihnachtsstollen … passt auch zum Sonntagskaffee.

Wer war die Mutter von Barack Obama?

Ann Dunham, Anthropolgin

Ungemein interessante Hintergründe.
via Melody on twitter.

2009-01-23

Freudentaumel

Nicht einmal vier Wochen noch und dann:



TXL PMI XX.XX.XX 06:10 08:45 AB9172 M 20KG

Nur für ein paar kurze Tage. Aber immerhin endlich wieder ein paar sehr liebe Menschen wieder zu sehen und vor allem hier hinzugehen:



Denn auch wenn ich das nach wie vor gut heiße, sie dort zu wissen. Und ich sie wirklich im Herzen bei mir habe – ich hätte selbst nicht geglaubt, wie gut es so funktioniert – ich habe jetzt doch das dringende Bedürfnis nach über einem Jahr mal wieder an diesen bestimmten Platz zu gehen und mit ihr einen Sonnenuntergang zu teilen, ihr von kleinen Enkeltöchtern erzählen.

Und außerdem endlich einmal im Februar die Insel in der Mandelblüte und im Frühling zu erleben – das Muttertier wäre stolz auf mich! Und natürlich werde ich auch den anderen feinen Dingen frönen, man kennt das ja …





Ungemein große Vorfreude!

2009-01-22

Nr. 5 lebt!



(Die haben wirklich mit Kreide den Schildkröten Nummern auf den Panzer geschrieben – als würden die alle gleich aussehen. Pah!)

Natur …

Die Geo hat wieder die im Dezember 2008 eingesandten Fotos ihrer Leser veröffentlicht. Holt Euch einen Kaffee und macht eine kurze Pause: Wunderschöne Aufnahmen.

2009-01-21

Stark! Das ultimative Tool …

für den Katzenbesitzer, der selber zu feige zum Selbstmord ist. Funktioniert garantiert! Für nur € 2,99!



pix by zooplus.de

Wer sich den Verkaufstext geben möchte, was ich nur eingeschränkt empfehlen kann, hier geht's zum Schafott … äh zur Bestellung.

Sichtweisen

der geneigte Blogleser mag sich fragen, warum – nach menschlichem Verständnis auf's Tier übertragen, was per se so nicht funktionieren kann – dieser freundliche Geselle so biestig guckt.



Es sind die Aussichten. Und da hilft es wohl auch nicht sich als Fisch in die Tasche zu lügen, dass man ja gar keine Forelle ist, die geräuchert aufs Brötchen …



(Aus der Reihe: Mit Polfilter hätten wir deutlich weniger Spaß gehabt.)

2009-01-20

Echte Kopfschusskandidatin!

Heute auf der Grünen Woche gewesen!
Was gekauft? (Also nur? Als einziges?)



Putzmittel.

Wortfolter

Jobgarantie

2009-01-19

Suche Mimose

mit 23-jähriger digitaler Erfahrung zu Testzwecken. Männer haben übrigens immer Recht. Und Frauen, sollen sie eventuell ausnahmsweise auch einmal Recht haben können, haben dann definitiv nur zu wenig Sex.

Dass das mal klar ist!

Neues Arbeitsvokabular

im noch frischen Arbeitsumfeld begegnen mir Begriffe, die mir bis dato nicht sehr geläufig waren als da zu nennen wären: Weihnachtspause, Karnevalspause, Osterpause, Pfingstpause (gut, ich übertreibe, wurde bisher nur umschrieben mit «Da ist Pfingsten!»), Menopause, Sommerpause, Herbstpause (hatten wir noch nicht, wird aber kommen, wette ich!), Weihnachtspause …

Die besondere Herausforderung innerhalb dieser Aufgabe unter diesen Umständen ist, Ihr ahnt es, Termine zu finden. Aber keine Sorge, die allermeisten der Anwesenden haben studiert.

2009-01-18

Auch 2009 …

schaffe ich es nicht Faithless' Insomia auf dem Player zu haben und nicht an der Bushaltestelle* heftig im Regen abzuzappeln.

(*Aus der Reihe: Yes, it was me!)

Schade

aber aktuelle Fotos in diesem Dingsda hier signalisieren sehr deutlich, dass völlig egal ist ob man sich im OP von links auf rechts hat einmal komplett umoperieren lassen: Im Dschungel sehen auch die ganz Künstlichen einfach nur scheiße aus. Einschließlich der Extensions.

2009-01-17

Dieses Internet

überall verschluckte Clowns, die tippen:

Furby

ist tot!

2009-01-16

Äh…? Ratte? Katze?

Terrorgänse



Okay, womit mein Traum einmal einen Airbus als Hausboot zu bewohnen leider irgendwie abgesoffen ist.

2009-01-14

Rotz-City

Jetzt nach einigen Tagen der Ruhe in meinen eigenen vier Wänden, einer Phase der Rekonvaleszenz, kann ich es zugeben: ich habe eine Rotz-Phobie. Rotz ist mein persönlicher Sparringpartner des öffentlichen Berlin-Lebens, auf den ich mindestens so prima verzichten könnte, wie auf Taubenkadaver am Straßenrand oder diplomierte Eckenstehpinkler. Ende letzten Jahres war ich kurz davor in dieser Stadt des Rotzes zu der sich Berlin immer mehr zu entwickeln scheint, durchzudrehen – alternativ mir selber einen Rotz-Egoshooter zu programmieren. Der Dezember in Berlin mit seinem ausufernden Rotz hat mir den Rest gegeben, wo und wann immer ich das Bedürfnis hatte auf ein Stück Boden im öffentlichen Raum angewiesen zu sein: Rotz war schon vor mir da und machte mir mein Leben verdammt schwer: «Berliner Bloggerin Opfer ihrer Rotz-Phobie. Tot!», hätte wohl in den hiesigen Stadtzeitungen gestanden, nachdem ich in einem Anfall einem dieser schmarotzenden Rotzer seine Rotzorgane fein säuberlich vom Rest seines Körper filetiert hätte, um wenigstens in einem Fall ein einziges Mal Ruhe zu haben vor dem Rotz. Das klingt grausam? Ieeeh-wo! Nicht für ein Opfer von Rotz-City.

Natürlich bin ich ja selber schuld an meiner Misere. Als Geburtsstätte und Aufzuchtsort wählte ich ein kulturelles Umfeld, in dem wir lernten «Bitte!» und «Danke!» und «Entschuldigung» zu sagen, nicht in der Nase zu popeln (wobei es hierbei insbesondere um das nicht öffentliche Popeln ging, was wir unter der Bettdecke taten war unser eigenes Ding), in der Gemeinschaft möglichst wenig zu furzen (wieso der Hund später diesbezüglich eine Ausnahmeregelung erhielt, hatte meine Mutter uns nie erklären können), andere Menschen unterwegs nicht anzurempeln und nicht auf den Fußweg zu rotzen. Das Hochziehen von Rotze war auch im akuten Stadium eines nasalen Infektes nicht gewünscht, dafür gab es Sputumröhrchen beim Lungenfacharzt oder Taschentücher, die wir übrigens auch nicht auf der Straße sondern im Papierkorb zu entsorgen hatten. Kurz: wir sollten durch andere Talente auffallen und die restliche Menschheit nicht grundlos belästigen. Diese erziehungsbedingten Einschränkungen, die die Sortierung unser ausgegebenen Körperflüssigkeiten im Großen und Ganzen regelte, macht mich ehrlich gesagt etwas empfindlich anderen Menschen gegenüber, die wiederum meinen, mich mit den ihren ständig konfrontieren zu müssen. Aus diesem Ungleichgewicht von Regeln und dem offensichtlichen Verstoß dagegen, entwickelte sich also bei mir über die Jahre als Bewohnerin dieser Stadt, das oben beschriebene Krankheitsbild: die Sputumphobie.

Berlin macht es dem Rotzphobiker nicht leicht. Weiß ein jeder, der auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen ist. Die bevorzugten Wartestellen der BVG, ein Eldorado für den Sputumsammler. Haben Sie in der vergangenen Weihnachtszeit auf Ihr bevorzugtes Verkehrsmittel wartend, einmal den Wunsch verspürt mit Ihren Einkaufstüten unverhofft höflich den Banksitz neben Ihnen nicht zu besetzen, sondern wollten diese geschickt auf dem Boden parken? Bingo. Irgendein Rotzologe war garantiert vor Ihnen schon vor Ort und hat sein Kurzzeitrevier mit geschickt platziertem Auswurf in kürzester Zeit im Halbkreis makiert, der nächste Rotzologe hat die Lücken gefüllt und der Dritte ein apartes Rotzumuster in zweiter Reihe etabliert, der Vierte setzt dem Ganzen die Sternenkrone auf, der fünfte Rotzkünstler kommt zum Glück erst, während Sie bereits in der S-Bahn sitzen und ein klein wenig verzweifelt auf den Fleck in Ihrem Abteil zu Ihren Füßen starren: Rotze. Dieses Mal in grün. Übrigens ist die beschriebene Situation ein ganzjähriges Phänomen. Schon mal vor einem der BVG-Aufzüge gewartet? Rotz. Schon mal in einem der BVG-Aufzüge gefahren? Rotz. Treppen zum Bahnhof hinab- oder hinauf gestiegen? Rotz. Wollten Sie ein einziges Mal nur an Neujahr der Allererste sein, der am Automaten das erste Ticket des neuen Jahres zieht? Forget it, Honey: Rotz schreit auch hier Erster!

Mein Tipp: Sollten Sie in einem dieser hübschen Verkehrsmittel auf Schienen unterwegs sein und den Wunsch verspüren auf einem Bahnhof auszusteigen auf dem der Zugführer versehentlich verspätet die Türen nach dem Halt zur Öffnung frei gibt, atmen Sie durch und vertagen Sie Ihr Vorhaben auf eine Station später. Seien Sie sicher, die Wartenden vor der Tür auf dem Bahnsteig werden diesen kurzen – allerhöchstens zehn Sekunden währenden Moment – erfolgreich dazu benutzt haben, den Bahnsteig auf kleinstem Bereich so voll zu rotzen, dass Sie nur noch eine Chance haben den Bahnhof unversehrt zu verlassen, wenn Sie mindestens im Besitz eines Seepferdchenabzeichens in Weißgold sind. Verfügen Sie aber nicht über das Talent eines Almsick'schen Goldfisches, seien Sie so klug und verschieben Sie Ihren Ausstieg lieber auf eine Station später, fahren Sie von dort den zurückliegenden Bahnhof neu und vor allem auf der anderen Bahnsteigseite (!) wieder an. Ihr Sinn für Ästhetik wird es Ihnen danken. Ihr Schuhsohlen vor Freude hüpfen. Und wer hat überhaupt schon immer seinen Schnorchel am Mann?

Aber Rotz macht sich auch ganz Berlin übergreifend breit, wie die Slime-Invasion in den späten 70igern auf unseren Schulhöfen: Neulich lief ein junger Mann vor mir, die Hände in den Hosentauschen und nahm faszinierenderweise einen Fußweg in kompletter Breite ein, auf dem sonst zwei Menschen problemlos den gleichen Weg gehen und bei Gegenverkehr auch vier Passanten bequem aneinander vorbei kommen, selbst dann hätte noch ein ausgewachsener Kampfhund dazwischen gepasst. Und zwar quer. So breit war der Junge, wow! Obwohl im Grunde ganz schmal vom Körperaufbau. Wie die das immer machen, ist mir ein neidisches Rätsel. Sorry, ich schweife ab.

Nun ist es üblich, das habe ich mittlerweile gelernt, in bestimmten kulturellen Kreisen als Frau drei Meter hinter dem Mann zu gehen. Ich verlängerte auf ca. zehn Meter, denn da bin ich gerne und ganz und gar professionelles Urweib. Insgeheim war ich aber nur eines: feige und weswegen? Rotz! Denn der Mann war eine wandelnde Rotzmaschine. Ungelogen alles zwanzig Meter rotzte er schräg nach links mir in der von mir selbstgewählen stetig ausbauenden Entfernung vor die Füsse. *Rrrrrrrrrrrherochggggg…rotz*, zwanzig Meter später: *Rrrrrrrrrrrherochggggg…rotz*, nochmal zwanzig Meter weiter *Rrrrrrrrrrrherochggggg…rotz*. Unser gemeinsamer Weg erschien mir mit der Zeit unangenehm lang, spätestens als ich merkte, dass ich mich an das abartige Geräusch zu gewöhnen schien. Erst wunderte ich mich, dann war ich mittelschwer beeindruckt, später machte ich mir Sorgen. Aufgrund einer medizinischen Vorbildung weiß ich ja, dass der menschliche Körper zu 80 % aus Wasser besteht, aber bei seiner deutlich hohen Auswurffrequenz, ohne gleichzeitig Material nachzuschütten, ahnte ich Probleme auf des jungen Mannes Körpers zurotzen. Als er dann irgendwann in einen Hausflur einbog, konnte ich nicht anders, nahm allen Mut zusammen, blieb stehen und sprach: «Entschuldigen Sie bitte, ist auch Ihnen aufgefallen, dass Sie alle zwanzig Meter auf die Straße rotzen? Das erscheint mir doch schon krankhaft häufig, haben Sie deswegen schon einmal mit einem Arzt gesprochen? Wie nennt sich diese Krankheit denn?» Der Mann glotzte mich an und formulierte dann einige Sätze in einer mir völllig fremden Sprache. Ich vermute, ich bin jetzt verflucht de Luxe bis zum Sanktrotznimmerleinstag. Dabei waren meine Sorgen wirklich echt und auch meine Neugierde mitnichten eine gespielte. So was muss doch behandelt werden!

Wenige Tage später hatte ich wieder ein denkwürdiges Erlebnis mit einem neuen Exemplar dieser Rotzfraktion. Läuft Señor Rotzo in etwa gleicher Höhe auf dem Fußweg, rotzt mir fast vor die Füße, entdeckt plötzlich den blonden falschen Stich in meiner Perrücke, identifiziert mich treffsicher als Weib und … baggert mich prompt an. Professionell innerhalb von zehn Sekunden zwei grandiose Fehlleistungen hingelegt! Und nun frage ich Sie: wieviele Frauen kennen Sie, die einen frischen Jüngling mit zu sich abschleppen, der gerade voher noch Bäuerchen mit lustig SpuckiSpucki gemacht hat? Ich will mir den Sex mit einem Kerl, der im Prinzip ein Lätzchen tragen sollte, nicht einmal vorstellen müssen! Was er nun übrigens auch weiß. Und ich muss wohl langsam zum Exorzisten, die Flüche …

Als ich kurze Zeit später zu Hause ankam, traf ich an der Stelle auf dem Gehweg direkt vor der Eingangstür wo man stehen muss, möchte man diese aufschließen auf einen riesigen – schlichtweg terminatös – zu nennenden Rotzfladen. Das war der Tag an dem ich unten an die Tür einen Zettel hängen wollte mit dem mitteilsamen frommen Wunsch, dass demjenigen, der für diese einzige Riesenrotzflut vor meiner Docking Station verantwortlich zeichnete, doch bitteschön bei Gelegenheit die Eier abrosten möchten. (Ach kommen Sie, seien wir ehrlich: die Makierung des eigenen Reviers mit Rotz ist zu 95 Prozent ein ziemlich von der jeweiligen Chromosomenverteilung abhängiges Phänomen.)

Übrigens, wer übermässig viel rotzt, bekommt Zwerghoden und wird mit spätestens dem 28. Lebensjahr an Impotenz leiden. Echt. Jetzt!

Spaß beiseite: Wussten Sie, dass auch in Deutschland die Tuberkulose wieder auf dem Vormarsch ist? Fängt man sich per Tröpfcheinfektion ein, die Erreger überleben unter günstigen Bedingungen schon mal zwei Tage … Wie? Sie auch jetzt plötzlich so phobisch?

Och, wissen Sie, mir geht es nach dem Artikel schon wieder viel besser. Danke für's Zuhören!

The Real Life

Da sitzen sie, die beiden besten Freudinnen.

Wieder einmal sitzen sie mir gegenüber und das Spiel, das gespielt wird, ist ihnen deutlich anzusehen. Die eine ist für ihr Alter, noch attraktiv und das ist ihr aber auch immens wichtig. Überlebenswichtig. Der anderen indes steht die Unzufriedenheit mit ihrem Leben inzwischen mehr als deutlich ins Gesicht geschrieben. Überdurchschnittlicher Alkoholkonsum hinterlässt irgendwann seine Spuren. Lässt diese Frau als aufgedunsene Qualle und mit trüben Blick zurück, was sie nur noch unglücklicher macht in ihrem für sie kaum noch ertragbaren Unglück. Höllenquadratur des Kreises.

«Das macht doch nichts!», beschwört sie ihre beste Freundin. «Für mich bist Du doch immer noch die Schönste!» Und sonnt sich dabei in den begrüßenden Blicken der vorbeigeisternden Fremden, die sich auf Weibchenrecherche befinden und das unglückliche Etwas neben ihr visuell gleich und im Gespräch etwas später ungalant ausblenden. Das Unglück in dem aufgedunsenen Körper mit dem dazu gehörigen Gesicht wächst.

Schön muss sie sein, diese tiefe ehrliche Freundschaft, wenn die beste Freundin die andere beste Freundin sufftechnisch vor die Hunde gehen lässt, damit sie in der vielgeliebten öffentlichen Zweisamkeit immer noch als die Schönere, die Hübschere da stehen kann. Es tut ihr so gut, dass nur sie es ist, die nach der Telefonnummer gefragt wird. Der alle Aufmerksamkeit geschenkt wird. Auf deren Haut sich die begehrenden Blicke von oben nach unten bewegen und wieder zurück. Nie nach rechts, wo die unglückliche Freundin sitzt, später lallend und flehend, immer um Aufmerksamkeit bettelnd. Ihr Unglück wächst.

Sie ist das perfekte Accessoire, um die eigene Mittelmäßigkeit der aparten Freundin etwas aufzupolieren. Und während sie hofft und fleht mit all ihren unbeholfenen Zeichen, die sie unübersehbar setzt, konsumiert die andere und blendet aus, was ihr Herz ihr eigentlich längst hätte befehlen müssen, sich um die andere sorgen und kümmern.

«Alle Männer sind Arschlöcher, die, die Dich immer verlassen haben und die, die Dich verlassen werden.», darin bestätigt sie ihre Freundin optimal. Selber ist sie noch versorgt, das ist schön. Der ultimative Zwang noch mal einen abgreifen zu müssen, bevor die Jahre der Einsamkeit endgültig zuschlagen, wenn nichts mehr geht, den lebt sie nicht. Und die immer weniger gewollte Freundin an ihrer Seite, garantiert ihr den Blick auf ein Unglück, das nicht ihres ist und ihren eigenen alltäglichen Alltag erträglicher, beinahe schöner macht als er es wirklich ist.

Dass die besten, die klugen, die niveuvollen Männer irgendwann einfach gehen müssen, wenn sie erst begriffen haben, diese eine Frau hat ein Riesenproblem und keine noch so große Liebe der Welt erträgt es, will sie sich partout nicht helfen lassen, verschweigt sie ihrer alkoholkranken Freundin schwesterlich. Bloß nicht die deutlichen fairen Worte sprechen, die ihr eigenes angenehmes Leben aus den Fugen gleiten lassen könnten. Dass die Freundin endlich aufwachen muss, etwas für sich und ihr Leben tun muss. Die Entziehungskur angehen muss, professionell unterstützt, will sie in diesem Leben überhaupt noch einmal die Kurve kriegen und ihren Traum von funktionierender Partnerschaft leben können. Sie den Arsch hochkriegen und sich in Bewegung setzen muss, für ein Leben nach ihrer Sucht. Das sagt sie ihr alles nicht. Die beste Freundin. Denn Glück, Frieden, wiedergewonnene Zuversicht, das ist nun wahrlich das Letzte, was sie will für ihre beste Freundin.

Denn dann würde sich ihr Leben auch ändern müssen. Neben welchem hässlichen, unglücklichen, verquollenen Entlein sollte sie denn dann bitteschön noch strahlen? In den letzten paar Jahren, die ihr überhaupt noch als wahrgenommene Frau verbleiben? Nein, da muss man Opfer bringen. Und so ist es klüger, es ist nur die beste Freundin die vor die Hunde geht, bevor sie selbst es tut.

Die schlechte Energie der einen killt die andere. Sie sind sich so nah. Sie tun sich so gut! Nur eine von beiden verliert eben immer.

Da sitzen sie, die beiden besten Freundinnen.

2009-01-13

Das Schöne am Fieberwahn …

ist, man kann so viele schöne dumme Dinge tun: den Tag (frei!) im Bett verbringen, den Bademantel nicht verlassen, dummes Zeug labern oder auch posten, Grießbrei überkochen lassen, sich wundern, wer in den letzten drei Tagen die Küche hat so verkommen lassen und Fernsehen gucken, ausnahmsweise auch die schlimmen Sender, die sonst eher ein «no go» sind: DAS hier gesehen und ehrlich entsetzt gewesen. Das die Frau sich alleine wegen der Schmerzen nicht umgebracht hat. Ich meine, wir wissen doch alle wie Gesichtshaut schmerzt, wenn sie sich nur über einen dicken Pickel spannt, oder?

Miok Han musste wohl einen sehr harten Weg gehen, um zu verstehen, dass es im Leben auf etwas anderes ankommt als Perfektion und Schönheit.

Der …

wohl am inflationärsten missbrauchte Revolutionist …



Che hat sich sein politisches Erbe wohl auch ein bisschen anders vorgestellt.

via Der Physiker

2009-01-12

Tipp

Ich schätze so nicht ganz drei Wochen, dann gibt es einen neuen Actimel-Kachelmann-Werbespot.

Mit Katze.

Zauberkatzen



neben einem oder mehreren hübschen weichen bunten Katzenbäuchen am frühen Morgen aufzuwachen, der aufdringlich neben einem entgegen gehalten wird, damit man im Halbschlaf den Job erledigt für den man schließlich eingestellt wurde, entwickeln sich die ärgerlichen menschlichen Banalitäten der vorangegangenen Nacht über die man sich ruhig auch und legitimiert ärgern könnte, zu feinstem Puderzuckerstaub.

Wie soll man sich über Puderzucker ärgern?

2009-01-11

Obligatorische Regelmäßigkeiten

Husten, Schnupfen, Heiserkeit selbstverständlich erst dafür aber pünktlich zur Woche der Wiederarbeitsaufnahme …

2009-01-10

Tapfere creezy

bin heute los gezogen, tapfer wie Robert Basic durch die ebay-Geschäftsbedingungen, und habe sage und schreibe zwei Jeans erstanden. Ungefähr zehn anprobiert, eine davon war – IGITTIGITTIGIT – versehentlich 'ne Röhre, die zweite Röhre beim Einstieg ins erste Bein zum Glück vorher noch erkannt. Die Jeans mit dem laberigsten dünnsten Stoff war interessanterweise die teuerste der herabgesetzten: eine Levis. Eine Jeans kann ich bei erträglichem Tragen nächste Woche noch einmal nachkaufen, die zweite war ein einmaliges herabgesetztes Dingsda. Immerhin in zwei Läden gewesen. In zwei Umkleidekabinen. Nennt mich Jeansterminatorin! Gut, den einen Albtraum hätten wir erst mal erledigt.

Gewisse Zeichen zeigten aber, dass ich meine restlichen Weihnachtsartikel (bis auf die Dominosteine) verschenken sollte und morgen dann doch mal wieder joggen gehen sollte, alternativ die Termine kommende Woche, die nicht in Köln passieren, per Rad absolvieren sollte (Wetter, kannste bitte schnell tauen?). Irgendwann mal mit dem Rad nach Köln, mache ich ein anderes Mal dieses Jahr. Nicht immer gleich den besten Spaß gleich an den Anfang des Jahres legen.

Dann beflügelt mit kein Ende nehmender Tapferkeit um den Friseur in der neuen Neuköllner Einkaufshölle rumgeschlichen. Kostet ein paar Euro mehr als der andere, war aber irgendwie auf dem Weg und ich in schnittiger Laune (passiert eh nur einmal im Jahr). Für mehr Geld einen netten Schnitt bekommen und 1a-schlechte-Laune-mach-Beleuchtung dazu. Jetzt also auch Friseure mit H&M-Anprobenbeleuchtung (was Ihre Poren sind nur anderthalb Meter tief? Wissen Sie im Vergleich zu Ihren Falten sind das doch flache Pfützen …) Beim Friseur Lieblingsjacke am Arm gerissen, beziehungsweise dort zumindest von der netten Hairdreseurin darauf hingewiesen worden. Dieses Jahr steht bis jetzt unter keinem guten Klamotten-Karma. (Neulich an anderer Jacke Knopf abgegangen, mittelschwere Katastrophe für eine wie mich!)

Immerhin heute zwei Sachen, die ich wirklich für mein Leben ungern mache innerhalb von drei Stunden abgehakt. Yeah!

Ahne …

backt Kuchen, löst damit eine Ost-/West-Tortendiskussion aus und bitte überlest mir nicht den Tipp des Tages im Post!

Schöner arbeiten!

Aus meinem Mailordner mit den besonders ernst gemeinten Zuschriften:

Karrieren und Stellenangebot

Wir bieten Ihnen eine offene Vakanz an. Dieses Stellenangebot ist beschraenkt und gilt nur fuer die Buerger Deutschlands.

Unsere Firma angagiert das Personal fuer die Hausarbeit als Der aeusserliche Hilfsvertreter (Outside Support Representant). Diese Hausarbeitsposition basiert sich auf online-part-time, im beschleunigten Tempo (fast-pased Position). Die nebenamtlichen (Part-time) Mitarbeiter arbeiten gewoehnlich 4 Stunden pro Tag (Montag-Freitag) und arbeiten gewoehnlich nicht am Wochenende und an Feiertagen. Waehrend Ihrer Arbeit werden Sie mit Paketen und Paeckchen zu tun haben. Ihre Hauptaufgaben sind Erhalten, Umverpacken (notwendigerweise) und Absenden an den Endkunden.

Fuer ein Paket bekommt der Mitarbeiter € 20,00 und Monatsgehalt je nach dem Angebot. Unsere Mitarbeiter, die nebenamtlich arbeiten, bekommen fuer jedes Paket gute Kommission. Achten Sie bitte darauf, dass diese Leute nicht mehr als 17 Stunden pro Woche beschaeftigt werden duerfen.

Fuer solche Arbeit brauchen wir keine grossen Arbeitserfahrungen und stellen keine hohen Anforderungen. Die vorliegende Arbeit ist ausgezeichnet fuer Studenten, Muetter und Menschen, die online tageweise Arbeit suchen. Wir sind eine sich schnell entwickelnde internationale Gesellschaft und Sie haben eine grosse Moeglichkeit Ihre Karriere mit uns zu beginnen. Bitte verlieren Sie keine Zeit und beginnen Sie mit Ihrer Karriere gleich.


Wer schon immer mal Kokain in online-part-time im fast-pased-position-Tempo umschichten wollte, Mail-Anschrift zwecks ernstgemeinter Bewerbungen kann ich natürlich nachreichen – oder Ihr guckt selber in Eurem Spam-Folder Ordner nach.

Edit: Nee, kein Kokain. Bloß ebay-Tauschware.

Remember These Children

2009 Seit 2000.

via stackenblochen

2009-01-09

Twitter-Fun

so schnell zum Feierabend …



Lesen 2.0

Der Burnster:

Richard Dawkins The God Delusion war die reinste Tautologie für mich, im Gegensatz zur Bruno Taut-Biografie, zu der ich leider noch nicht gekommen bin.

Der ix:

in palm springs hab ich mir die autobiographie von jerry lewis gekauft. das war das einzige buch 2008, in dem ich mehr als 100 seiten gelesen habe.

Sag ich …

doch. Jetzt fängt der PMA-Kamera-Abverkauf an.

Same procedure as every year.

2009-01-08

Eine klitzekleine Panikattacke …

hatte ich gerade beim Lesen dieser Werbeinformation:

«Ayurvedische Kajals – Der Firma XYZ ist es in aufwändiger Arbeit gelungen, ihre ayurvedischen (Ayurveda = indische traditionelle Heilkunst) Kajals (heilen genau was bitte? Den bösen Blick? WTF?) auf Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau (ach, dann waren es vorher gar keine ayurvedischen Kajals?) umzustellen.

Die Kajals „schwarz mit Farbstoff“ färben durch die neue Rezeptur etwas stärker
(also mehr schwarz als schwarz?) als die „Khol Kajals“ in schwarz (die demnach weniger schwarz als schwarz färben?). Der „Men Cold“ färbt nicht (warum noch mal sollte ich mir den kaufen?) obwohl er schwarz aussieht. (Dollet Ding! Das ist also der „Khol Kajal“ in schwarz in unsichtbar?) Der „schwarze Khol cold Kajal“ und „Khol Men cold“ haben einen Kampferanteil von 5,5 %, ({Campher wird aus den ätherischen Ölen von u.a. Lorbeerbäumen gewonnen, es riecht nach Eukalyptus (wie Erkältungsmittel auch gerne mal und kühlt wie Menthol (ah!) und wirkt durchblutungsfördernd (ah! ah!), Campher wirkt bei einer Aufnahme von 20 g (ist nicht sooo viel) tödlich beim Menschen, daher darf es in Deutschland z. B. in Tabak (Mentholgeschmack!) schon nicht mehr eingebracht werden. In der Zahnmedizin wird Campher in sehr geringen Mengen in der Desinfektion von Wurzelkanälen eingesetzt und wurde früher (also heute nicht mehr!) als Analeptikum eingesetzt.} Stark! Das ist doch genau das Zeug, das wir schon immer unnbedingt an unsere Augen lassen wollten oder?) die anderen Farben mit cold Effekt 2,8 %. Sensitive bedeutet ohne kühlenden Kampfer.

Dieser Text dann unterschrieben mit dem Firmen-Slogan: Lakshimi® Ayurvedic Beauty – Ja natürlich!

Hm, natürlich okay. Aber gesund? Oder im Sinne von Ayurveda heilend? Das Ganze übrigens gefunden im Panda-Katalog. Also voll öko und so … Noch Fragen?

Rezession bestes natürliches Verhütungsmittel!



Mal ordentlich lachen?

Schnee!





Nur heute hat jemand vergessen, die Sonne anzuknipsen.

2009-01-07

Ach so …

und was ich wirklich 2009 (und die Jahre darauf) nicht mehr hören will von Leuten mit Tellern mit Tortenstücken drauf, dass ist ihr dämliches stereotones Kaloriengesäusel à la «Ach, na das sind jetzt aber wieder Kalorien ohne Ende», um sich dann das zweite Stück zu nehmen. Entweder esst Ihr Torte mit Zucker, Butter und Sahne und dann ist's gut. Oder Ihr esst sie nicht, dann ist's auch gut. Aber sich dieses Kuchen- und Tortengegesse selber (und damit allen anderen) madig zu machen und es dennoch tun: einfach mal die Klappe halten und genießen, was ausschließlich zum Genuss gedacht ist!

Richtig Genuss: Kuchen ist etwas, was man sich nämlich üblicherweise nicht jeden Tag gönnt!

Gleiches gilt für Kochforen wo unter jedem zweiten Kuchenrezept steht «Super lecker, aber total fettig.»

Bettenkauf in Californien

Sven ist kalifornischer Metalhead und von einem bösen Karma dazu verdonnert, Eiche-Rustikal zu verhökern.

Frau Generator arbeitet im Moment im post Bush-Land.

Unglaublich

Click Click sind mir 1987 begegnet, liefen immer bei besten Freund der Welt, damals Traummann der Welt, im coolsten Passat der Welt, dem mit der Riesenbatterie weil vorher Polenten-Karre, im Cassetten-Recorder (!) mit Megaboxen, so laut, dass Ixi, bester Hund der Welt vom besten Freund der Welt damals immer laut mit heulte. Nun gut, Ixi hasste Auto fahren grundsätzlich, egal ob mit oder ohne Musik. Seitdem sind Rotor Babe oder She can immer auf jeder von mir selbst gebrannten CD mit Lieblingssongs oder auf jeder MP3-Compilation, die ich raufpacke. Und was für eine Freude, als 1997 von denen doch noch mal ein zudem hörbares Lebenszeichen auftauchte! Und nun das:



Ich werd‘ nich‘ mehr!

2009-01-06

Schon bitter …

wenn man in der Krise in der Presse nur noch unter dem Produktnamen der Konkurrenz besprochen wird. Tiefer geht's gefühlt nun nicht mehr oder?

Ach ker0zene …

schon nur für diesen Satz alleine:

So ein neumodisches Designgerümpel, bei dem der Kaffee aus etwas gebrüht wird, das wie eine eingelaufene Damenbinde aussieht.

hat sich der Anstoß dieses Januars 2009 doch nun wirklich gelohnt!

Eiswein, Premiumabfüllung



Glühwein on the rocks

Die haben doch einen an der Waffel!

Erst schenkt uns Steve das most sexieste Keyboarf ever und nun soll ich drauf verzichten? MacBook Wheel, mich macht's so vom zugucken noch nicht an. Da hätte ich so ein Typpad im Trackpad integriert ohne Tasten logischer empfunden. Ist wieder so'n Ding, das man ausprobieren mus, respektive sich Mensch der Technik anpassen muss. Aber: spannend!

2009-01-05

Mist!

Der zufällige Blick auf die auf der Heizung trocknende zweite Lieblingsjeans offenbart die nächste Materialresignation an üblicher Radsattelschwachstelle. Dass das so kurz nacheinander passiert, wundert nicht wirklich, da ich mir grundsätzlich eine Jeans kaufe, diese ein paar Tage trage und wenn mich ihr Sitz in meiner Freiheit bewiesenermaßen nicht einengt, dann kaufe ich üblicherweise das Modell gleich noch mal, denn: intern konnte ich den Machtkampf « Was ist widerlicher – die Wurzelspitzenresektion oder ein Jeans-Neukauf?» noch nicht für mich entscheiden. Vermutlich ahnt Ihr nicht, wieviele Sympathiepunkte so eine Wurzelspitzensektion vorweisen kann im Vergleich zu einem Jeans-Neukauf.

Und so muss ich an dieser Stelle steif, fest und mit Loch in der Jeans behaupten, das neue Jahr hätte deutlich schlechter beginnen können – aber irgendwie auch besser.

Jeans kaufen – knapp zwei Wochen nach Weihnachten! Ich werd' nicht mehr …

2009-01-04

Der Moussierpunkt

ist nicht das, was Ihr wieder denkt! Tatsächlich wird in hochwertigen Sekt- und Champagnerflöten am Boden des Kelches extra ein kleiner rauer Punkt eingebracht, der dem Sekt als Störstelle dient, damit dieser im Glas den visuellen Effekt des starken Mossuierens (Aufperlens) hat. Diese Störstelle wird auch als Kavitationskeim (sehr interessanter Eintrag, man begegnet dem echen Knallfrosch äh … Knallkrebs oder Pistolenkrebs) bezeichnet. Gläser, die keinen Moussierpunkt besitzen, werden vor dem Einschenken nochmals mit einem trockenen Handtuch poliert, um so diesen Effekt hervorzurufen. Tatsächlich dient die Sache nur dem visuellen Erlebnis, dem Sekt oder Champagner tut ein Moussierpunkt weniger gut: was schnell und zu stark perlt, wird eben auch schneller schal.

Wieder was gelernt? Deswegen liebe ich Wikipedia!

Versenkt



Eigene Joghurt-Tests im letzten Jahr (bevor der Joghurtbereiter einzog) haben erstaunlich Unverwesbares zum Vorschein gebracht. Wahrscheinlich, weil frische Erdebeeren heutzutage auch vier Wochen länger als früher halten …

2009-01-03

Das 1. Quartal 2009 im Zeichen des Kasslers

Völlig verpennt!



Wie ist das? Mit drei Jahren darf ich jetzt völlig legitimiert bockig sein oder?

2009-01-02

Das Alter.

Immer habe ich gesagt, wenn ich wieder Geld verdienen sollte, ist das erste, was ich machen werde mir eine Packung von einem bestimmten Medikament kaufen. Knorpelaufbaupräparat. Die letzte Packung auf Rezept bekam ich vor einigen Jahren noch verschrieben, eine Woche danach war es ein Selbstzahlerprodukt. Es wirkte, oh Wunder, nicht nur in den Knien sondern befreite mich auch völlig unerwartet von unangenehmen Schmerzen in der Hüfte, Femur sitzt etwas dumm im Pelvis und reibt an der Knochensubstanz, was die gerne mit Entzündungsschmerz quitiert. Das verstehe ich, macht mich aber nur noch vom Schmerz begleitet mobil, nervt ehrlich gesagt, zumal zunehmend dieser Schmerz auch nachts mit mir spricht – man liegt eben immer auch auf der Hüfte, egal auf welcher Seite man schläft.

Dann habe ich etwas Geld verdient. Und was war? Weihnachten! Und da war der innere eitle Schweinehund, der zu mir sprach, «Du willst Dir doch jetzt nicht allen Ernstes zu Weihnachten Medizin schenken? Willst Du wirklich jetzt schon so tief sinken? Wie a l t bist Du nochmal?» Eben. Ich bin alt. Offensichtlich. Im Grunde, wenn die ersten Anzeichen der Arthrose ins häusliche Umfeld einziehen und man überlegt, ob man die nächste Wohnung wirklich noch ganz oben ohne Fahrstuhl beziehen sollte oder was ein Treppenlift bis in den vierten Stock wohl kosten mag und wieviel Lebenszeit in deren täglicher Bedienung so drauf geht? (Das macht mich immer krank, wenn ich im Fernsehen Werbung für Treppenlifte sehe: das Zeitelement! Werbespots für Treppenlifte müssen sehr sehr teuer sein, weil die Lifte im Spot so unglaublich langsam agieren.) Dann ist man doch fast schon hinüber. Wisst Ihr, wie weit weg ich die Weihnachtspost dieses Jahr halten musste, um sie noch lesen zu können (geschweige denn selber schreiben)? Ach, Fakten zu Asche, Asche zu Staub.

Einen Tag nach (!) Weihnachten habe ich geordert. Erstmals übrigens online, weil – sorry liebe Apotheken im Umkreis – die Kurpackung dort doch mal eben 15,- Euro weniger kostet ((ja, sie sind generell nicht wirklich günstig). Zwei Packungen Vitamin D gleich noch dazu.

Päckchen kam heute von einem jungen dynamischen Paketboten gebracht, der die Treppe hochsprang wie eine junge Gazelle.
Immer aufs Schlimme!

So, ungefähr eine Woche noch …

dann gibt es Fotokameras wieder zu akzeptablen Preisen und Kameras in Sonderangeboten angeboten, sind dann auch richtige Sonderangebote … man muss nur durchhalten und auch mit einem Foto von der Traumkamera unter dem Weihnachtsbaum glücklich sein können.

Schnee!

Katze 1 (grau, fellreich) rennt in den Schnee, schimpft und versucht mit dem Pfötchen Schnee zu schieben. Schimpfe schlägt um in fröhlichen Gesang und Schneejagd. Katze sieht nach kurzer Zeit aus wie Schneehäschen.

Katze zwei (bunt, fellreich) steht erst am Anfang der Tür und guckt sich das Treiben an. Maschiert einmal durch den Schnee, findet es doch frisch, geht wieder rein, um auf Stuhl auf graue Katze zu warten und diese zu jagen.

Katze 3 (schwarz-weiß, sonnenverwöhnter Spanier!) steht vor der offenen Balkontür und guckt. Guckt sich praktisch von den beiden anderen Katzen ab, wie man mit diesem neuen weißen Medium zu verfahren hat. Geht dann sehr mutig und sehr vorsichtig immerhin zehn Schritte auf den Balkon (sieben davon noch auf trockenem Grund dank Dachvorsprung) und riecht einmal höflich, entschließt sich sehr flink wieder in die warme Wohnung zurück zu hüpfen. Aber immerhin – soweit war er bei Schnee noch nie draußen. Beobachtung von der Tür aus reichte völlig.

Jetzt auf den Schreck erst mal ‘ne Runde vor der Heizung liegen. Die Mädels haben ihren Spaß auf dem Balkon.

2009-01-01

Moinsen 2009!

Zunächst: mir ist ein wenig frisch! (Was nicht das Gleiche ist, wie ich sei frisch!)
Danach: gut, dass der Kaffee heute etwas stärker ausgefallen ist.
Ansonsten: den drei tieffliegenden Fellträgern geht es gut, erstaunlich gut. Die besondere Portion Feuchtfutter und ein, zwei Gambas im Nachgang, haben sie die Party da draußen elegant verschlafen lassen.
Schlimm: Gäste und ich haben vergessen die Eierlikör-Pfannkuchen zu essen. Das heißt, ich muss das heute tun. Drei Stück! Dabei will ich dieses Jahr gar keinen Alkohol … (blöder Vorsatz eigentlich wegen dem Lufthansa-Sekt). Nein, halt! Vier Stück: ich habe nämlich gestern mir zwei Pfannkuchen als Frühstück mitgenommen, davon nur einen gegessen, weil dieser Bäcker die Dinger neuerdings oben und unten mit Zucker bestreut, was total unpraktisch ist, will man die Dinger während des Rumpusselns* (*steht für Putzen und Vorbereiten eines mit Gästen involvierten Events). Und außerdem sieht man auch wie eine mit Zucker kandierte Sau aus. Muss ich heute drei Pfannkuchen plus einen essen und habe keine Lust auf Dauerlauf heute. Na toll!
Auch schlimm: da ich heute sehr früh keine Lust mehr hatte noch abzuwaschen, muss ich heute später noch abwaschen. Was, fürchte ich, null Einfluss auf Lust haben dürfte.
Gut: Mein Fondue funktioniert. Ich mag es sehr! (Ich bin ja völlig überraschend von mir selber zu Weihnachten mit einem Fondue beschenkt worden, was für eine unverhoffte Freude!) Ich glaube, heute gibt es noch mal Restefondue. Außerdem habe ich gestern meine profunden Kenntnise im Profi-Fonduen unter Beweis gestellt. Im Nichtverlieren von Fondue-Gut als auch im Angeln nach verlorenem Fondue-Gut anderer noch nicht Fondue-Profis. Mein Lieblingsspiel als Kind war in der Tat das Angelspiel, gefolgt von der 10,– DM Bambus-Angel von Woolworth mit der ich dann als Siebenjährige in der Spree … doch, ich angele richtig gerne. Ich wünsche mir beim Fondue immer viele Nicht-Profis um mich, da kann ich eine Menge Angellust kompensieren.

Tragisch: Teelichte sind fürs Bleigießen ungeeignet, das erfährt man nachdem man eine halbe Stunde mit lahmen Arm verzweifelt auf ein Stück Blei guckt, das sich partout weigert zu schmelzen und dann allen Ernstes so etwas produziert:

Hallo? Erde an Blei: was soll das?

Ich habe wirklich keine Ahnung, was mir das sagen soll!


Mein Tipp: nie den Anker nehmen! Egal wie lieb Ihr Eure Freunde habt, nehmt ihnen das Herz oder den Glücksklee einfach weg!
Sehr nett: Gehe ich zu Silvester mit den Freunden nach unten, böse Geister vertreiben, kann man im Grunde alles Essen auf dem Tisch stehen lasssen, der Kater klaut eh nur den Brotkanten vom Baguette.
Entwicklungspotential: Von zweimal Feuerwerk vom letzten Jahr, um die bösen Geister zu vertreiben haben wir uns auf zweimal Feuerwerk plus einmal Feuerwerk plus zwei Tüten gesammelte lustige Fontänen der sechs Euro-Klasse hochgearbeitet. Es hat letztes Jahr aber auch viel zu gut funktioniert (wenn man von dem einen völlig überflüssigen Todesfall bei Frau Indica in der Familie absieht.) So gut, dass sich Frau Indica - große Feuerwerkabstinenzlerin bis letztes Jahr – für das «einmal Feuerwerk» verantwortlich zeigte. Also haben wir den bösen Geistern dieses Jahr nach dem «Prost Neujahr»-Rufen, den «Gesundes Neues Jahr»-Wünschen, dem Riesling-Sekt schlürfen aus simplen französischen Wassergläsern (Herr Exit hatte vergessen, die Champagnerschalen zum Mitnehmen ins neue Jahr mitzunehmen) mit allerlei schönen Fontänen und Lichtspielen der Extraklasse den Weg zur Tür gezeigt. Ich übrigens für meine Blogleser gleich mit. Soviel Service muss sein. Frau Indica kündigte für 2010 an, erstmals selber eine Fontäne alleine abbrennen zu wollen. Herr Exit war so nett, alle Argumentation von ihm gegen den Kauf eines Feuerwerkskörpers vom letzten Jahr, als quasi intern noch mal ausgesprochen zu haben – ohne auch ein Wort verlauten zu lassen!
Merkwürdig: Musik-Fontänen machen gar keine Musik! Sie pfeifen nur und stottern dabei. Das konnten andere Fontänen besser. Generell hat Feuerwerk immer so schön lustige Namen, ich plädiere für nächstes Jahr vorab noch eine Feuerwerksnamenlesung zu veranstalten (während man den Kram gleichzeitig von der Umverpackung und die Zündschnüre von dem Tesafilm befreit, am besten neben dem offenen Fondue-Feuer – wegen dem Thrill und weil man dann auch gleich den Schwachsinnsmüll der Umverpackungen vernichten kann.)
Muss man wissen: ich stehe auf Feuerwerk! Nicht auf Chinakracher und so'n Schwachsinnsgedöns – aber für britzelnde Wolken malende Luftlichtspiele bin ich immer zu haben, verfalle dann in den große Augen-offener Mund-Kleinkind-Staun-Modus. Immer! Freue mich wie ein Kleinkind, wenn Rakten auch ein schönes Blau im Spiel haben. Der Plan für 2010 steht, Frau Jekylla! Fotos findet Ihr übrigens bei Frau Indica, dort bin ich auch beim traditionelle Böse-Geister-Vertreibungstanz an Wunderkerze zu sehen – und wie man sieht, der Geist bin ich selber!
Lecker: creezys weihnachtliche Rote Grütze.

Gott sei dank: Talytha steht auch 2009 in der Küche sobald ich mir die Milch in den Kaffee gieße, um ihren Tropfen Milch abzubekommen. Die wirklich guten und relevanten Dinge im Leben, haben wir also mit rübergenommen!
Zu tun: Während ich dieses Post schrieb, habe ich die erste Fuhre abgewaschen. Für die zweite Fuhre Abwasch, die Gläser, müsste ich die erste Fuhre abtrocknen, was ich noch mehr nicht mag als abwaschen. Zumal Gläser ja immer nach Politur verlangen. Ach und: die Steuer! Ich könnte auch noch zwei Rechnungen überweisen. Ich könnte mir aber auch noch einen Kaffee machen und mit Pfannkuchen kämpfen. Und dann meine '09er Horsokope scouten.
Ergo: Alles beim Alten! Welcome 2009!

Panik!

Kurzen Moment der Überzeugung gewesen, ich hätte versehentlich alle Photoshop-Shortkeys in 2008 gelassen!

Habe aber wohl doch nur die falsche Version aufgemacht …