2012-04-30

re:publica 2012

Da ist es also wieder, unser Blogger-Klassentreffen. 13 Tage vor dem Gau im vergangenen Jahr noch Mailverkehr mit Johnny gehabt. Und dann alles ad acta gelegt, weil plötzlich alles anders war. Nun ist sie da und ich habe relativ früh für sie Urlaub genommen. Und immer überlegt, ihn doch wieder zurückzunehmen. Ihn dann doch letzte Woche sogar in Bildungsurlaub gewandelt (ja, die re:publica macht nämlich jetzt auch offiziell klug!). Und doch immer überlegt, gehst Du überhaupt? Hingehen heißt jetzt nämlich Gesicht zeigen nach alledem. Und wer will das schon? Also wer hat die Nerven? Da fühlt sich auch ein bisschen nach Überforderung an.

Aber zum Weg nach draußen nach oben, weg von dem ganzen Scheiß, gehört das wohl dazu. Raus gehen, Flagge zeigen. Und nee, leicht wird das nicht. Aber es ist sinnvoll. Vielen möchte ich danke sagen, aber wo fange ich an? (Ich kenne ja nicht mal die Liste meiner vielen Helfer!) Dieses alles richtig machen wollen, ist ganz schön schwer.

Und andererseits freue ich mich auch. Es ist eine re:publica unter – für mich – ganz neuen Gesichtspunkten und Aspekten. Mit Freunden. Doch, ich freue mich! Auf Euch!

(Und ich kann hinlaufen. Ich kann dank neuer Location und neuer Wohnung echt dahin laufen!

Nicht leicht …

die kleine graue Katze, die derzeit gerne mal morgens um fünf Uhr durch die neue Wohnung läuft und lauthals vermeldet: „Haalllllo! Ich bin wach! Seid Ihr auch alle waaaaach? Kommt wir können doch jetzt spielen! Oder lasst uns neue Kisten besetzen. Ihr müsst ganz schnell gucken kommen, es hat sich wieder etwas verändert! Tally! creezy! Aufstehen! Ihr müsst doch jetzt aufstehen, der neue Tag ist da und wir müssen doch auf-, umräumen und fegen und auspacken und und und haalllllo?! Warum antwortet Ihr nicht …?” hat es nämlich auch nicht leicht, wenn ihr die Mäuse auf dem Kopf rumtanzen.

2012-04-26

Kuschelchen

Gestern neues Trainingskonzept präsentiert.
Heute Gehaltserhöhung erhalten.

Freue mich.

2012-04-25

MediaMarkt ist doch blöd.

Von wegen Frauenruhezonen.
Den niedlichen kleinen USB-Stick fröhlich mit gewaschen. Hauptwäsche 50 Grad. Nicht gebügelt. Ist jetzt wieder weiß. Muss halt nur gut durch trocknen. Musste nicht mal neu formatiert werden.
Hausfrau sein und Technik bedienen geht nämlich doch 1a zusammen!

2012-04-17

Wie großartig!

Das Chaos lebt. In ca. 35.000 Kisten von denen ich gefühlt schon 20.000 Kisten ausgepackt habe. Heute morgen erstmals gefühlt in einem Zimmer so etwas wie eine „Lücke“ gesehen zu haben. Das Schlafzimmer ist perfekt installiert mit Bauernschrank, Bett, Kratzbaum und seit gestern: den Miezen. Eine Nacht habe ich ohne sie geschlafen, heute Nacht mit ihnen. Nishia ist so glücklich „ihr“ Bett und „ihren“ Schrank und „ihr“ Gästefuton, das unter meinem Bett von den Katzen belegt wird, wieder zu haben. Tally natürlich auch aber sie zeigt es in ihrer eigenen verhaltenen Art. Heute Abend dürfen sie die Küche und das Bad beschnuppern.

Gestern habe ich Vorhänge für das Schlafzimmer gefunden (sehr schwieriges Thema) und eine Lampe (sehr sehr schwieriges Thema), es ist der altehrwürdige Reispapierlampenballon in Türkis geworden (man muss einfach nur mal nicht bei Ikea einkaufen gehen). Es wird alles schön und sehr sehr hell!

Die Küche hängt. Aber das Chaos bleibt wohl bis in der ersten Maiwoche die untere Küche Einzug halten wird. Die Küche hängt soweit oben, dass sogar ich für die dritte Etage eine Tritthocker brauche (!!!). Aber so haben es meine lieben Erdnuckel (kleine Freundinnen) Samstag abgestimmt. Der MOApp und seine reizende Frau waren so tolle treue fleißige Helfer und haben soviel Zeit investiert und Michael seine Gesundheit. ,-(

Meine Freunde waren soooo fleißig, alle. Und so toll! Der Umzug ging tatsächlich von 11:00 bis 15:00 Uhr vonstatten. Mit den weltbesten Chilis, eines mit Carne und eines mit Tofu.

Trotz des Kühlschrankdesasters. Kühlschrankdesaster? Ja. Die Spedition, die damals räumte, sehr viel Geld dafür haben möchte, wie die Anfänger alles eingepackt haben und die noch ein sehr sehr eigenes Blogpost mit Namensnennung bekommen wird in Anbetracht der Unverschämtheiten, die sie sich so erlaubt haben in den letzten Monaten und die Samstag und jetzt beim stetigen Auspacken ihre weitere Inkonsequenz offenbart, haben, entgegen der Aussage der zuständigen Dame vom Amt „alle Esswaren werden vernichtet“ dann doch den Fisch in der Gefriertruhe gelassen. Habt Ihr eine Vorstellung, wie das ist, wenn man dann nach gut sechs Monaten versehentlich den Kühlschrank öffnet? Also wie das riecht? Was das für zusätzliche Arbeit macht, die Brühe in einem StorageCenter entsorgen zu müssen? (Zum Glück ist man Katzenbesitzer und hatte noch einen Sack teures, aber 1a geruchsabsorbierendes, Klumpstreu eingelagert.)

Und wir hatten dabei wirklich mehr Glück als Verstand. Wir haben den Kühlschrank vor und während des Ausräumens nur einmal oben geöffnet (und gleich wieder geschlossen). Wenn wir den in dem Raum die Gefrierkombi auch nur einmal unten aufgemacht hätten, hätten wir den Umzug abbrechen müssen. Der Kühlschrank kann nun nur noch auf den Sperrmüll. Was zusätzliche Kosten verursacht. Ich bin wirklich hart im Nehmen aber das hat meine Grenzen gesprengt. (Ich war zum Glück bei der Kautionsablösung als es passierte, ich musste das nicht sehen sondern nur noch riechen.)

Das gibt noch Ärger. Ich muss ihn nur noch etwas verrauchen lassen, weil es sonst nicht nur Ärger sondern auch Tote geben dürfte.

Egal, heute bin ich zum ersten Mal mit der BVG zur Arbeit. Es ist so großartig, ich kann nach links gehen und bin in zehn Minuten bei der Hochbahn und fahren mitten durch Berlin mit meiner geliebten U1/U2 zur Arbeit oder ich gehe nach rechts zehn Minuten zur S-Bahn und fahre mit der S-Bahn durch Mitte zur Arbeit. Im Grund alles im Vergleich zu vorher Katzensprünge.

Wir haben unser Leben zurück! Und es fühlt sich so schön an!

2012-04-13

Morgen Umzug …

… nichts ist wirklich fertig. Alles ist mit Rückenschmerzen verbunden. Alles ist ganz komisch. Und doch ist es unglaublich schön! Und Angst habe ich, den Dingen wieder zu begegnen, die Tatsachen noch einmal zu spüren. Egal. Neuanfang. Es wird schön werden. Es wird sehr schön werden.

Nur, ich würde lieber mit drei Katzen ziehen.

2012-04-08

Fröhliche Ostern!

Kurz aus dem Laminatstaub heraus: Euch allen fröhliche, entspannte und schöne Ostern!