2012-03-31

Meine!

Vier Leute haben heute wie die Wilden was weg gestrichen – bis die Farbe alle war und das Licht aus. Fehlt morgen noch ein Zimmer und dann der Boden.

Diese Wohnung hat den ganzen Tag über auf einer Seite Sonne. Und zwar auf der Balkonseite. Wir haben heute zu dritt auf dem breiten Fensterbrett auf dem Balkon gesessen und dann haben immer noch sieben Leute Platz, und zwar lässig. Ich bin ziemlich verliebt in diese Wohnung. Ich wollte heute Abend überhaupt nicht gehen!

Meine Nachbarn auch gleich heute Abend kennengelernt, mein Alter, sehr lässig. Sie bildhübsch, er pfeift gerne (und schön) und trägt Zopf. (Sie auch.)

Sehr herzlichen Dank noch mal an alle, die so großartig geholfen haben!

2012-03-29

JA!

Morgen, Freitag 13:00 Uhr den hier:

unterschreiben. Und ich bekomme die Schlüssel. Gestern habe ich die Genossenschaftsanteile überwiesen. Bin jetzt Genossin creezy.

Ich bin sehr gespannt, ob mir die Wohnung viel kleiner oder viel größer erscheint, jetzt, wenn sie denn leer steht. Als ich sie gesehen habe, war sie voller Umzugskartons.

Dann wird Farbe besorgt, Bodenbelag. Malerutensilien. Eine Kaffeemaschine. Der Plan sagt, ab Samstag 10:00 Uhr alles einmal am Wochenende flink streichen, sauber machen und danach den Boden in den Zimmern und im Flur angenehm begehbar zu machen. Die Küche bekommt eine Magnet- und Tafelwand. Umzug in der Woche nach Ostern.

Ich wohne dann jetzt in Mitte, also mehr in Kreuzberg. Ich falle einmal hin und bin am Oranienplatz, ich falle zwei Mal hin und bin am Alexanderplatz. Zwei U-Bahnstationen in vielleicht drei Minuten Fußweg zu erreichen. Die andere Linie in vielleicht zehn Minuten Fußweg. Bus zur westlichen City auch in drei Minuten erreicht. Schwimmbad in zehn Minuten entfernt. Tempelhofer Feld mit dem Rad auch fast vor der Nase.

Ich habe einen großen Balkon und Keller, ein sehr kleines Bad. Eine bekloppte Küche. Ein Esszimmer. Ein Wohnzimmer. Ein Schlafzimmer. Alles nicht hoch. Alles nicht groß. Aber alles gemütlich, modernisiert und wärmeisoliert.

Und nein, ich kann es noch nicht glauben!

2012-03-24

Die Stille hier …

… ist insofern eine gute Stille, weil sie auf der anderen Seite mit viel Beschäftigung gefüllt ist. Der Job macht sehr viel Spaß. Wir sind letzte Woche in neuer Formation in neuer Runde der neuen Abteilung zusammen gezogen und ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit meinen Kollegen, die allesamt sehr engagiert sind, weil auch neu in ihren Positionen. Nebenbei spannende Persönlichkeiten sind und unglaublich interessante Dinge tun, planen und strukturieren. Für mich ist das Metier neu und schon alleine deswegen ist jeder Tag wie eine große bunte Wundertüte! Es ist eine faszinierende Energie, die uns alle antreibt. Fast alle. Nur mein Trainerkollege, einer der wenigen in der Runde, der sehr lange im Unternehmen und im Job ist, ist ungefähr so flexibel wie ein Brennstab in Kalkar vor der Kernschmelze. Ihn mitzunehmen, anzutreiben, ständig neu zu motivieren, ist schon auch anstrengend. Nun gut … wat mut, dat mut.

In der wenigen Freizeit weiterhin auf Wohnungssuche. Wenn alles gut geht, nichts mehr schief läuft, könnte es sein, dass ich kommenden Freitag den Mietvertrag unterzeichnen darf. Die Wohnung bringt im Grund nicht viel mit von dem, was ich irgendwie wollte: aber ich stand drinnen und fühlte mich einfach wohl. Mehr schreibe ich erst mal nicht, ich bin ja doch ein bisschen abergläubisch. Drückt mir die Daumen, bitte! Wenn das klappt, dann bin ich erst mal der glücklichste Menschen auf Erden, will mich nicht mehr beklagen und will wieder abgeben können von meinem Glück, das ich im Moment spüre.

Viele Dinge sind noch längst nicht im Reinen. Aber es geht stetig bergauf. Alleine, dass ich wieder an mich glauben kann, macht mich sehr sehr froh. Aufstehen und sich auf den Tag und Alltag freuen! Welch ein Glück!

Wenn das mit der Wohnung klappt, muss ich mich für weitere künftige Stille hier im Blog vorab entschuldigen. Es gilt noch zu streichen, Laminat zu verlegen, umzuziehen, das wird noch mal anstrengend neben der Arbeit. Natürlich sind ja auch alle Menschen, denen ich in der Vergangenheit immer bei solchen Aktionen geholfen habe, im Zusammenhang mit meinem Supergau im letzten Jahr in der Senke der Stille verschwunden. Egal. Das schaffe ich auch noch irgendwie. Auch wenn ich mit meiner Kraft noch vorsichtig umgehen muss. Es haben auch andere Menschen schon gesagt, „ich bin da!” „ Mein Auto ist für Dich da!” Und immer sind es Menschen aus diesem sozialen Leben hier im Web. Es ist verrückt, es ist eine ganz besondere, schöne Qualität an sozialem Erleben.

Ich weiß, dass viele von Euch an mich denken, mir Daumen drücken und stellenweise verrückte Dinge tun (z. B. Manuela!), um mir auf dem Weg beiseite zu stehen – und sich mit mir freuen über jede kleine positive Meldung, die ich bringen kann. Unbezahlbar seid Ihr! Ehrlich!

Ich hoffe also, Euch bald bald mit positiven Meldungen überschwemmen zu können!

2012-03-15

Erster Tag.

Man bespricht sich viel. Viel besprechen macht irgendwie müde.

2012-03-11

Ein Tag Ostsee. II.

2012-03-10

Ein Tag Ostsee.

2012-03-08

Jetzt …

habe ich zwei Tage frei, dann arbeite ich am Wochenende noch mal im „alten” Job und die nächste Woche beginnt mit drei Urlaubstagen aus dem Vorjahr und dann … bin ich die neue Trainerin im Team. Der Betriebsrat hat gestern zugestimmt und die Bekanntmachung ist offiziell per Mail raus.

Diese Woche habe ich an den ersten Sitzungen teilgenommen und die erste Aufteilung mit Aufgabenstellung im Team erfahren und ich freue mich auf die neuen Aufgaben. Die Geschäftsführung gibt uns viele Möglichkeiten, Themen neu anzugehen und stellt uns dabei jegliche Möglichkeiten zur eigenen Entwicklung wie Schulungen, Bücher zur Verfügung. Besser geht es nicht.

Genau: besser geht es nicht!