… ist insofern eine gute Stille, weil sie auf der anderen Seite mit viel Beschäftigung gefüllt ist. Der Job macht sehr viel Spaß. Wir sind letzte Woche in neuer Formation in neuer Runde der neuen Abteilung zusammen gezogen und ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit meinen Kollegen, die allesamt sehr engagiert sind, weil auch neu in ihren Positionen. Nebenbei spannende Persönlichkeiten sind und unglaublich interessante Dinge tun, planen und strukturieren. Für mich ist das Metier neu und schon alleine deswegen ist jeder Tag wie eine große bunte Wundertüte! Es ist eine faszinierende Energie, die uns alle antreibt. Fast alle. Nur mein Trainerkollege, einer der wenigen in der Runde, der sehr lange im Unternehmen und im Job ist, ist ungefähr so flexibel wie ein Brennstab in Kalkar vor der Kernschmelze. Ihn mitzunehmen, anzutreiben, ständig neu zu motivieren, ist schon auch anstrengend. Nun gut … wat mut, dat mut.
In der wenigen Freizeit weiterhin auf Wohnungssuche. Wenn alles gut geht, nichts mehr schief läuft, könnte es sein, dass ich kommenden Freitag den Mietvertrag unterzeichnen darf. Die Wohnung bringt im Grund nicht viel mit von dem, was ich irgendwie wollte: aber ich stand drinnen und fühlte mich einfach wohl. Mehr schreibe ich erst mal nicht, ich bin ja doch ein bisschen abergläubisch. Drückt mir die Daumen, bitte! Wenn das klappt, dann bin ich erst mal der glücklichste Menschen auf Erden, will mich nicht mehr beklagen und will wieder abgeben können von meinem Glück, das ich im Moment spüre.
Viele Dinge sind noch längst nicht im Reinen. Aber es geht stetig bergauf. Alleine, dass ich wieder an mich glauben kann, macht mich sehr sehr froh. Aufstehen und sich auf den Tag und Alltag freuen! Welch ein Glück!
Wenn das mit der Wohnung klappt, muss ich mich für weitere künftige Stille hier im Blog vorab entschuldigen. Es gilt noch zu streichen, Laminat zu verlegen, umzuziehen, das wird noch mal anstrengend neben der Arbeit. Natürlich sind ja auch alle Menschen, denen ich in der Vergangenheit immer bei solchen Aktionen geholfen habe, im Zusammenhang mit meinem Supergau im letzten Jahr in der Senke der Stille verschwunden. Egal. Das schaffe ich auch noch irgendwie. Auch wenn ich mit meiner Kraft noch vorsichtig umgehen muss. Es haben auch andere Menschen schon gesagt, „ich bin da!” „ Mein Auto ist für Dich da!” Und immer sind es Menschen aus diesem sozialen Leben hier im Web. Es ist verrückt, es ist eine ganz besondere, schöne Qualität an sozialem Erleben.
Ich weiß, dass viele von Euch an mich denken, mir Daumen drücken und stellenweise verrückte Dinge tun (z. B. Manuela!), um mir auf dem Weg beiseite zu stehen – und sich mit mir freuen über jede kleine positive Meldung, die ich bringen kann. Unbezahlbar seid Ihr! Ehrlich!
Ich hoffe also, Euch bald bald mit positiven Meldungen überschwemmen zu können!