Diese junge …
kein Internet-Tagebuch führende Dame namens Journelle habe ich eben in meine Blog-Bookmarks gelegt. Ich glaube, ich mag die.
kein Internet-Tagebuch führende Dame namens Journelle habe ich eben in meine Blog-Bookmarks gelegt. Ich glaube, ich mag die.
at 07:52 2 comments
Labels: blogfreaks
… ich will mich nicht beklagen, denn letztendlich gilt natürlich nur eines: die Hauptsache ist, die Katzen und ich sind gesund.
Aber ansonsten hier derzeit: CD-Spieler (nach Umzug) kaputt. Das gute teure 2.8er 16-55 mm Objektiv nach Sturz kaputt. Und nun heizt auch noch die Waschmaschine nicht mehr. Die Waschmaschine ist alt, sie hat ihre Dienste getan und das immer zu meiner herzlichen Zufriedenheit. Ich mag ihre unaufdringlichen Geräusche. Ich mag es, wie ich intuitiv mittlerweile weiß, wie lange der Waschgang noch dauern wird. Ich liebe ihren Bullaugenanblick. Vor diesem und ihr hatte ich viele gute Kaffeetassen auf dem Boden hockend mit beiläufigen tiefsinnigen Gesprächen mit Freunden. (Ja, ich bin prima mit Bullaugenhaptik therapierbar.)
Auf eine Neue zu sparen, tut irgendwie weh. Jetzt muss ich auch noch dieses Web durchsuchen, nach einem neuen finanzierbaren Modell mit tollen Bewertungen, leisem Schleudern (der böse Waschmaschinenschleudergeist) und vorrangig der Möglichkeit direkt im Ansatz ihr verbieten zu können, am Ende des Waschganges dumm zu piepen. Denn Piepser brauche ich in meiner Wohnung so sehr wie ein Hühnerauge vom Fuchs gejagt zu werden.
Hatte ich erwähnt, dass ich neuerdings einen Geschirrspüler besitze? Ich habe einem liebreizenden Kollegen alle Umzugkartons vermacht, der mir wiederum seine Lady 45 im Austausch anbot, die sich im Keller, seit er seine persönliche zweibeinige Lady freite und 45 cm auf 60 cm notwendigerweise anwuchs, dumm rumstand und sich zu Tode langweilte. Mein erster Geschirrspüler! Das Ding ist noch komplett analog. Es hält, wann immer man auf einen der Spülgänge drückt, jeweils im Hintergrund eine analoge Farbkarte, wahlweise in grün und rot, hoch, und der Spülschalter macht noch richtig schön „raterraterrat“ und laut „Pleng!“, sobal das finale Duschende erreicht. Sie hat somit alle meine Sympathien: sie piepst nicht! Und sie spült sehr fein und meine Fingernägel und sie sind auch inszwischen sehr dicke miteinander.
Das Einzige was uns beidem zu finalen Glück fehlt: sie mag nun definitiv ABBA nicht, während ich ABBA sehr wohl mag. Kindheitsmusik, lass ich nun mal gar nichts drauf kommen! Da ich Musik (weil ja CD-Spieler kaputt) momentan nur über den Rechner laufen lassen kann und gerade eine ausgesprochene „ich-singe-bei-jedem-ABBA-Song-mit“-Phase habe, insofern iTunes derzeit nur ABBA spielen braucht, läuft also hier öfter ABBA. Und zwar auch dann, wenn der Geschirrspüler läuft. Dieser aber haut dann in dem Schritt zum Wasser anheizen genau die zentrale Sicherung raus. Und zwar nur bei ABBA! Ausschließlich bei ABBA. Tool, Young Gods, Johnny Cash und was weiß ich oder so, die findet sie indes problemlos spülend akzeptabel.
Sonst aber lasse ich auf das Teil wirklich nichts kommen! Gar nichts! Nur in die Disco zusammen wird man uns wohl nie bekommen!
Und? Welche Waschmaschine? (Miele-Nennungen sind budgetbedingt nicht akzeptabel.)
at 11:52 12 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
bei einsneusiebenzwei. Der Katzen-Opa.
at 12:59 2 comments
Labels: tieffliegende fellträger
fahre ich zum beruflichen Vergnügen, das ausnahmsweise in vergleichsbarer Nähe in einem Hotel stattfindet, gleich zwei Mal. Einmal hin und als der Präsentations-PC nicht hochfahren will ein Mal zurück und meinen Rechner holen. (Natürlich umsonst, denn Windows-PCs sind ja bekanntlich ein A****.) Die zweite Tour fahre ich natürlich anders als die erste, wie ich die erste an dem Tag schon anders gefahren bin als neulich, als wir einen ähnlichen Termin im gleichen Hotel hatten. Die unglaublich vielen Möglichkeiten, Ihr versteht?
Nun, als ich die zweite Strecke nehme, fällt mir am Wegesrand auf einem der typischen alten Berliner Spedititonsgelände ein Möbelgeschäft auf, eine Weinhandlung und ein Outlet-Store eines Unternehmens, das uns immer werbetechnisch anbrüllt. Dies alles per Rad zwei Minuten von meiner Dockingstation.
Habe ich bei mir gedacht: „Ah, okay. Dann gehste da mal am Samstag gucken.” War ich dann heute. Der Möbelladen war so lala bis teuer. Aber ich hätte mir direkt meinen Schreibtisch einpacken lassen wollen, wenn … (*denkt Euch hier übliches Budget-Gesabbel*). Die Weinhandlung hatte Wein. Konsequent nur aus Frankreich. Ich bin aber momentan mehr von den Tropfen Spaniens und Portugals angetan. Dann bin ich zu diesem Outlet-Store „mal gucken”.
Direkt am Eingang empfängt mich ein riesiger Tisch, der den Klamottenbereich von mir trennt, bestückt mit diversen Kassen als auch Computern. Mich empfängt eine junge Frau.
„Guten Tag. Haben Sie eine Z*****-Karte?“
„Nein.”
„Haben Sie schon einmal online bei uns bestellt?“
„Nein.”
„Dann registrieren Sie sich bitte an unseren Computer, denn ohne Registrierung kann ich sie nicht reinlassen.”
„Echt?”
„Ja.”
„Na dann, tschüss!”
at 20:40 3 comments
Labels: mein kiez
Ich möchte auf dieses Blogpost von mir von vor gut einem Jahr hinweisen!
Der kleine Zwerg, auch liebevoll als Krümel bekannt, wird in ca. 20 Tage geboren werden. (Die Storchnummer klappt also noch immer!)
at 07:49 1 comments
Labels: blogfreaks
so dermaßen sch… bis jetzt, die möchte ich glatt noch mal haben. Ich werde Freitag direkt auf den Reload-Button drücken, damit mir gleich noch mal den Spaß frei aufs Haus geliefert wird. Samstag und Sonntag werden am Besten auslassen, denn die Tage waren ja vergleichsweise richtig schön!
Menno.
Ansonsten jährt sich dieser Tage das sechste Mal der Todestag meiner Mum. Heiliges Unterbewusstsein kann ich Euch sagen, das zieht seine Aufgaben erstaunlich konsequent durch.
at 23:38 1 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
Als ich gestern Abend von der Firma mit dem Rad nach Hause fahren will, steht vorne an der Brücke, die vergleichsweise sehr stark mit Autos befahren ist, ein kleines Mädchen mit einem Schatz voller Steine. Mich stört an ihrem Bild, dass sie mir zu klein wirkt, um ohne Eltern unterwegs zu sein. Sie ist klein und sehr zierlich und kann zwischen vier und sechs Jahren alt sein, sie wirkt auf mich aber eher näher vier.
Vielleicht erst vierjährige Mädchen mag ich alleine an einer solchen Stelle nicht sehen und also spreche ich sie an, was sie denn dort so alleine machen würde? Sie antwortet mir in einer lustigen Sprache, die ich nicht verstehe. Obwohl ich verstehe, als ich ihr Cochlea-Implantat sehe und auf der anderen Seite ein ebenfalls schickes rotes Hörgerät.
Wir unterhalten uns auf unsere Weise, sie sieht aus, wie ein kleiner Mensch nach einem harten Arbeitstag als Kind aussieht: verwuselte Haare, verklebtes Gesicht und schmutzige Kleidung. Aber die bekommt man gratis dazu, wenn man auf steinige Schatzsuche geht. Und ich kann mich immer noch nicht entscheiden, soll ich dieser kleinen Person trauen, dass sie alleine nach Hause kommt oder muss ich vermuten, sie hat vielleicht noch gar nicht bemerkt, dass sie mutterseelenallein (warum heißt es eigentlich immer nur mutterseelen…?) unterwegs ist?
Sie tut nach einer Weile das, was ihr offensichtlich gut beigebracht wurde. Sie entscheidet, dass ich eine Fremde bin und sie sich eigentlich nicht von mir ansprechen lassen soll. Das macht es schwierig, denn ich möchte ihr keine Angst machen, ich möchte sie aber auch nicht so alleine unterwegs wissen. Sie rennt weg.
Sie ist schnell. Meine Befürchtung, sie könnte jetzt wegen mir auf die Straße rennen trotz roter Ampel, trifft es leider sehr und als ich sehr laut ärgerlich brülle, bleibt sie vor Schreck stehen. Ich zeige auf die rote Ampel und das versteht sie und das ist der Moment, in dem sie offensichtlich einsieht, dass ich ihr nichts Böses will. Als das Licht auf grün umspringt, rennt sie weiter. Sie ist ein kleiner, agiler, sehr schneller Floh. Und als ich ihr sage, wir sollten zu ihrer Mama, erzählt sie und macht sie Gesten, die sie in der Gebärdensprache schon kann und ich leider nicht gut verstehen kann. An der nächsten Ampel zeigen wir uns, dass man erst einmal mit den Augen gucken muss.
Sie rennt und rennt nach Hause, sie hat mittlerweile Spaß daran und wartet gelegentlich auf mich, damit ich aufholen kann. Mir fällt es schwer mit dem Rad nachzukommen. Wir sind ca. 1,5 Kilometer von unserem ersten Treffpunkt entfernt. (Die Strecke, die wir zurücklegen, ist selbst für eine Sechsjährige nicht ohne.) Da geht sie in ein Haus hinein, springt die Treppen hoch und klopft an die Tür. Ich gehe hinterher. Die Tür öffnet ihre Mutter mit dem Handy an dem Ohr und sie zeigt mir stolz ihre Mama. Ich erzähle ihr, wo ich ihre Tochter gefunden habe und sie meint nur, ohne das Handy vom Oh zu nehmen: „Oh!” Und: „Danke!“ Das kleine Mädchen und ich, wir winken uns zum Abschied.
Ich glaube, ich möchte die Gebärdensprache lernen.
Und morgen lege ich ihr ein Stofftier vor die Tür. Mit einer Karte. „Für das kleine Mädchen mit den sehr schicken Hörgeräten, das sich so mutig die Welt erkämpft.”
at 20:37 19 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
Es gibt Dinge, an die ich mich in meiner neuen Umgebung noch nicht gewöhnt habe. Öffentlichverkehrstechnisch wohne ich jetzt genauso weit vom U-Bahnhof Hermannplatz, dort wo das vom Prollberliner heißgeließte „Kackstadt” stationiert ist, entfernt wie voher, nur eben von der anderen Seite anreisend. Na gut, es ist eine Station weniger als vorher.
Ich muss mich also jedes Mal, wenn ich dann am Hermannplatz in die U-Bahn steige, strikt dazu zwingen die andere, die richtige Linie, zu nehmen. Das ist schwierig und fühlt sich so an, als würde es noch lange Zeit dauern bis da Gewöhnung in der Frau ist.
Da mein Rad einen Platten hatten und die Sicherheitsschlüssel noch nicht gefunden wurden in den Umzugskartons, konnte ich eine Weile kein Fahrrad fahren. Letzte Woche bekam es dann neue Mäntel. Und wenn ich jetzt auf dem Rad unterwegs bin, dann hört die Heimfahrstrecke mitten drinnen auf. Früher wusste ich: „biste am Alex, haste noch den Weg bis zur Hasenheide, bis zum Columbiadamm und von dort aus die halbe Strecke rund um den Flughafen.“ Eine sehr schöne ruhige Strecke, die ich mochte. Gerade ihr Schluss war so etwas wie eine Belohnung. Vor allem wenn man noch übers Tempelhofer Feld fahren durfte. Nachts sang am Columbiabad die Nachtigall für mich. Oder ich traf Frau Fuchs.
Heute hört meine Strecke sehr kurz hinter dem Alex auf. Dann bin ich zu Hause. Das ist bestimmt toll, wenn es aus Kübeln gießt. Nur kann ich nicht behaupten, dass mir nicht etwas fehlen würde. Dieses aus dem Friedrichshain losfahren und einmal hinfallen, bis ich da bin. Es ist komisch. Momentan ist noch gar kein Gefühl da, als könnte ich mich daran gewöhnen. Es fehlt letztendlich der schöne Teil der Strecke. Und die ist auch nur noch halb so lang. Egal wohin ich fahre, sie ist gefühlt immer nur noch halb so lang.
Die Hälfte fehlt. Meiner Cellulitis vermutlich auch.
at 07:51 0 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah, mein kiez
… die man gar nicht braucht.
Fahre ich eben zum Ostbahnhof frische Brötchen & Co. kaufen. Dann steht am Bethaniendamm ein Fahrzeug und ich denke, das ist Gerichtsmedizin. Fahre ich weiter und sehe wie sich Polizisten die Handschuhe anziehen und sich aufmachen das Grün zu durchsuchen. In dem Moment fällt mir dann auch die Absperrung auf, sowie die Frau mit der Kamera auf deren Rücken „Kriminalpolizei” steht.
Dann weißte, da ist ein Mensch zu Tode gekommen und vermutlich nicht natürlich.
at 12:32 0 comments
Labels: mein kiez
Ich wundere mich mit zunehmenden Alter über immer weniger. Gleichfalls jedoch wird meine Erkenntnis, zunehmend unglaublich vielen und immer mehr werdenden Absurditäten gegenüber zu stehen, immer größer. Man hat eben schon recht viel gesehen.
Beispiel: Tampons. Also die Dinger mit denen wir Frauen unsere Ersatzflüssigkeit in Schach halten. (Was Jungs damit machen, will ich lieber nicht wissen.)
Der Tampon ist im Prinzip zu Tode erfunden, da passiert nicht mehr viel. Na ja, wenn man davon absieht, dass es ihn jetzt auch mit Flügeln gibt und Seidenoberflächen (von vermutlich total fleißigen chemischen Seidenraupen erzeugt) oder schick quer und längs gerillt. Und weil das so ist und der Tampon im Erfindungsreichtum nicht mehr viel hergibt hinsichtlich seiner Produktentwicklung, weil er ja blöderweise immer noch eine gewisse Funktionalität beweisen muss, verpackungsmarketeln sie sich jetzt an des Tampons Verpackung dumm wie Brot.
Es gibt keinen Tampon, der auch nur annähernd ähnlich wie ein anderer Tampon öffnen ließe. Nicht einmal Tampons nur einer Firma könnten das noch als Feature liefern: ein gleiches Öffnungsprocedere! (Was sie früher konnten, es ist also nichts, was man ihnen nicht zutrauen dürfte.) Früher war Zellophan irgendwie aufzubekommen, das hat sicherlich manchmal genervt in wenig praktikabler toilettöser Dunkelheit oder aus anderen beschwipsten Gründen. Dann kam lediglich einen Schnipsel finden und aufziehen, danach der farblich sichtbare Schnipsel. Es folgte die Variante gegeneinander drehen und heute sind wir bei „wir brechen das Zellophan auf”. Ich muss nun also immer sehr rabiat mit dem Tampon umgehen, obwohl ich das persönlich gar nicht möchte. Wer will schon seines Tampons Willen brechen?
Gegeneinander drehen fand ich persönlich schon ganz gut praktisch aber grenzwertig nahe der Gewalt. Tampons verbiegen indes geht so von der Coolness her eher nicht. Ich will's nicht. Ich will auch keine verbogenen Tampons wieder gerade biegen müssen. Wenn ich ehrlich bin, bin ich eine sehr einfach strukturierte traditionelle Tamponnutzerin, wenn ich mal wieder einen Ersatzflüssigkeitsanfall meinen eigenen nennen darf. Tatsächlich will ich das Ding aufbekommen und verwenden. Aber wahrscheinlich ist Schnickschnack der neue Trend beim hygienischen Menstruieren.
Worauf ich indes seit gefühlten Jahrhunderten warte und was nicht kommt, nicht kommt, nicht kommt: das ist die smarte bedruckte Cellophanhülle – nur für die Frau. So etwas wäre dem Thema und dem Aufenthaltsort des Produktes dermaßen naheliegend, da kann natürlich kein Marketingheini drauf kommen. Zu simpel. Was ist denn an einem Konterfei von Keanu, George, Colin oder Brad (Brad nur für Euch, der lässt mich ja exemplarisch kalt) oder wie hier: Sexy Boys einzuwenden?
Nein, auf das eigentlich Naheliegende kommen die natürlich nicht. Nerven uns lieber mit Verpackungsöffnungsschnickschnack, den die menstruierende Welt nicht braucht.
Eines Tages, das schwöre ich Euch, bieten die Tampons nicht mehr nach Tages- oder Nacht oder in S, M, X, XL-Größen im Regal an, sondern nur noch Verpackungsmechanismus sortiert.
Aber dann bin ich zum Glück im Klimakterium. Hoffentlich.
Das wohl schönste Bild, das ich aus diesem Wochenende mitnehme: die Frau, die mit ihrer (vermutlich) Mutter, die sehr alt, dem Tod offensichtlich ganz nahe, im Rollstuhl liegend schon sehr abwesend, am Kanal saßen. Die Frau nahm den Kopf so zärtlich in beide Hände und küsste ihre Mutter sehr hingebungsvoll.
Plötzlich war alles voll Liebe.
at 11:05 3 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
… sonst alles gut.
at 17:14 2 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
In der S-Bahn. Ich trage sommerliche Sandalen mit so 'nem esorterischen Gebömel als Schmuckstück dran. Unauffällig, sonst hätte ich die Dinger nicht gekauft. Sieht so ein bisschen aus, als hätten meine Füße das dritte Auge. (Nicht blöd an sich, denn ich bin ja bekanntermaßen trottelig unterwegs. Ist immer prima, wenn einer mehr guckt.)
Eine Frau sieht in der S-Bahn, als ich einsteige, auf meine Füße und lächelt entzückt versonnen während sie die Sandalen betrachtet.
Ich wüsste so gerne die Geschichte zu diesem Lächeln!
at 12:27 0 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
Der Veranstaltungsort täglichen Werkens und Amüsements bedient seine Kunden mit einer der schnellsten und modernsten Technologien, an denen man landläufig Interesse vermelden kann und ist dabei so behäbig und naiv unwissend auf gleichem Gebiet, dass ich zumeist in ein verwundertes Stauen verfalle. Täglich neu. So bleibt gelegentlich das Gefühl das exorbitante luxuriöse steinernde Foyer, das ich täglich durchschreite, ist doch nichts anderes als der Eingang zur Höhle der Steinzeit.
Es ist nicht so, dass sie nicht wollen. Es ist so, dass sie 500 Seelen verwaltet bekommen müssen und sich nebenbei einer Qualität versichern und viele Dingen regeln und natürlich die eigenen und noch mehr die fremden Daten so schützen, dass darüber hinaus ein logisches sinnvolles Arbeiten immer weniger möglich zu sein scheint. Das größte Unverständnis dabei, dass Datenschützer tatsächlich so weit gehen, dass man im Kundendienst dem Kunden keinen Support anbieten kann, den er dringend erfragt. Erklärt man ihm die Situation, fragt er weiter und das ist gut so, denn seine nächste Frage, ob man eventuell nicht alle Tassen im Schrank hat, lenkt ihn sehr prompt und sicher von seinem eigentlichen Problem ab. Wir nennen das Support.
Doch, doch haben wir. Die Tassen sitzen fest in den vielen Küchen des Unternehmens mit dessen Logo verziert, wie sich das gehört. Aber wir haben auch TÜV-Zertifizierungen. Und wir haben deutschen Datenschutz. Wir arbeiten halt mit Daten.
Das Einzige, was mich gelegentlich in meinem Unglauben, man könnte so tatsächlich geschäftlich erfolgreich sein, beruhigt, ist das Mutterschiff. Das ist mittlerweile so dermaßen behäbig, dass es nur noch still steht. Und dieser Stillstand wirft prima und ohne Ende Geschäfte auf die vielen Töchter ab. Also muss man sich diesbezüglich gar keine Sorgen machen. Und überhaupt: neben der Mutter wirkt man glatt wieder jung, flexibel und wild bis sorgenlos.
So gesehen arbeite ich in einem Unternehmen, in dem der Punk herrscht.
at 18:19 4 comments
Labels: dies und das
Wenn man, wie ich, aufgrund der früheren Geburt die eine und andere Fußball-EM oder -WM schon miterleben durfte, dann sind solche medial herbei getexteten Pseudodifferenzen zwischen einem TV-Co-Moderator (Scholl) und einem Torjäger (Gomez) vom Unterhaltungswert verdammt befreit. Wenn ich das mal erwähnen darf. Andererseits spricht das ja für die große herrschende Harmonie in der Thematik. Friede, Freude, Eierkuchen verkauft sich halt so verdammt schlecht.
at 09:02 1 comments
Labels: rund
"Schmerzen weisen auf Überbelastung hin", sagt Brune. "Man sollte darauf hören, was einem der Körper sagt und nur so viel Sport treiben, wie man schmerzmittelfrei verkraftet." Diesen Artikel zu lesen, fand ich eben sehr bitter.
at 11:08 0 comments