Meisenbar

1. Man frage die Nachbarn, ob sie eventuell ein paar alte Tassen übrig haben, die sie sonst wegwerfen würden.
2. Man kann natürlich eigene alte Tassen nehmen, die man sonst wegwerfen würde.
3. Man kauft je einen Sack Streufutter, Sonnenblumenkerne und Erdnussbruch im befreundeten Drogeriemarkt.
4. Man kaufe je zwei Packungen à 200g Schweineschmalz und Kokosfett im befreundeten Supermarkt.
5. Man sammelt ein bis drei relativ dünne Äste.
6. Man lässt das Schmalz bei leichter Hitze schmelzen, mixt das Vogelfutter, rührt es zum Schmalz und füllt es in die von den Nachbarn gespendeten Tassen ab.
7. Man kürzt die Äste auf ca. 12-15 cm (je nach Tassentiefe) und steckt sie mitten in das Schmalz.
8. Man lässt alles kalt und dann fest werden.
9. Beim befreundeten Bastelshop (hier modulor) lässt man sich für einen Appel und 'nen Ei ein paar Wachstuchreste hinterher werfen. Stoffreste tun es auch. Was auch immer, man schnippelt es in Streifen.
10. Man lässt sich zu Weihnachten ein Snap Kam-Set schenken, freut sich und setzt jeweils an das Ende der Streifen zueinander passende Druckknöpfe. (Bürotacker tut's auch, dann aber besser erst draußen tackern – ist leichter.).
11. Man zieht sie um die Henkel.
12. Man hängt daran die Tassen in die Bäume bzw. Sträucher und oder an den Balkon.
13. Wenn 's gut läuft, kommen kleine Piepmätze, setzen sich auf die Äste und knabbern sich unter lautem Vogelgetöse die Bäuche voll.

