Berliner Aktionsräume
Im Rahmen der weiteren Quartiersentwicklung in Berlin wird heute die Ausstellung „Aktionsräume Plus – Impuls für eine lebenswerte Stadt“ beim Senator für Bau- und Wohnungswesen eröffnet. Da hängen auch Fotos von mir.
Im Rahmen der weiteren Quartiersentwicklung in Berlin wird heute die Ausstellung „Aktionsräume Plus – Impuls für eine lebenswerte Stadt“ beim Senator für Bau- und Wohnungswesen eröffnet. Da hängen auch Fotos von mir.
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Labels: photography
Diskussion zum Thema Koran, Islam und getragene Kopftücher fand übrigens diese Woche unter dem Titel „Verhüllt im Namen des Korans?“am Sonntag im WDR bei west.art Talk statt. Leider kann ich sie nicht als online verfügbares Format ausmachen.
Das gestern bei Maischberger war unangenehmes zickige lautes Rumpoltern, ließ jegliche Diskussionskultur missen und diente nur dem Fremdschämen meinerseits.
at 08:53 3 comments
Labels: große weite welt
zwei Freunde mehr (facebook) und gestern beim Vietnamesen kommt eine junge Frau hinein mit Eierpackungen und Eiern und fragt schüchtern höflich, ob wir frische Eier kaufen wollen.
Größte Charmeofferte ever. Eierfach leider schon voll.
at 20:22 2 comments
Labels: dies und das

Sehr guter Kommentar letzte Woche im Tagesspiegel (anlässlich Stuttgart 21) von Stephan-Andreas Carsdorff.
at 17:03 2 comments
Labels: große weite welt
Talytha entdeckt dieser Tage, dass ich nicht nur für das Fütterritual zuständig bin und ganz nett den Bauch kraulen und das Fell zur allgemeinen Zufriedenheit massieren kann. Nein, sie hat entdeckt, dass man ziemlich prima auf mir herum laufen, liegen und schlafen kann, einschließlich kompletter Körpermassage.
Am allerbesten und sehr intensiv kann man übrigens auf mir herum turnen, laufen, liegen, sehr (!) laut schnurrend schlafen, wenn morgens nebenan das Fummelbrett noch nicht bestückt worden ist.
at 12:52 4 comments
Labels: tieffliegende fellträger
Meine Erfahrungen mit analogen Spiegelreflexkameras sind gleich null. Zu analogen Zeiten habe ich mich kompakten Kameras fotografiert, mir fehlte dafür schlicht ein Mentor, der mir die alte spannende Technik nahe brachte. (Seid dankbar für den Vater, der Euch solche Dinge bei gebracht hat – ich vermisse dieses fehlende Vaterrollenmodell in meinem Leben heute noch sehr schmerzlich.)
Nun, Freund Armin übergab mir anlässlich seines Wegzuges nach Rom 2005 eine Carena mit drei Objektiven und Filtern, die bei ihm schon ewig ungenutzt herum lag und sie dies in der Folge bei mir auch tat, mangels Gebrauchsanweisung und eben Ahnung, wie man denn ein solches kleines Monster bedient. Entwicklung rückwärts, es ist – das habe ich gestern gelernt – nämlich sehr wohl eine Kunst einen Film ordentlich einlegen zu können. Letztendlich war die Kamera dieses Jahr sogar schon in Frankreich, weil die Stiefmutter vom besten Freund der Welt andeutete, wieder gerne eine haben zu wollen. Aber dann wohl doch von der Augenkrankheit zurück schreckte und so bekam ich die Dame mit von mir neu gekaufter Batterie wieder zurück. Und da lag sie nun erneut. Arbeitslos, seit Jahren.
Bei meinem Geburtstagsessen kamen wir dann auf das Thema analoges Fotografieren. Denn ich würde es wirklich gerne können und diesen Schritt in die alte Zeit wagen, weil ich einfach weiß: da ist so viel spezielles Wissen verankert, dies alles nicht zu wissen, gewissen Erfahrungen nicht zu haben, halten mich schlicht von meinen Erfahrungen eine bessere Fotografin zu werden ab. Ich will das. Ich träume von einer analogen 67 oder 645, von Mittelformat. Ich will mit Messsucherkameras umgehen lernen. Irgendwann Dunkelkammer riechen. Da ist noch so viel zu erfahren für mich in der Fotografie!
Kurz, Sanny, Susanne Wolkenhauer, die eine Hälfte von Tulip-Photo, ihres Zeichens Reportagefotografin und eine begeisterte Lehrmeisterin mit eben Ahnung ohne Ende bei den analogen Damen der Fotokunst, sagte kurz: „Machen wir! Ich zeige Dir das!“ und so sind wir gestern kurz entschlossen am Nachmittag los mit nur (m)einer digitalen Ixus, die mir als Belichtungsmesser diente und ihrer (wunderschönen fast neuwertig zu nennenden) Kiev und meiner Carena, Filmen, Stativen. Beim ersten Kaffee bekam ich erste Instruktionen zur Filmeinlage und vergnüglichem Batteriewechsel. Für die Carena; die Kiev (Sany „meine ukrainische Diva”) braucht so etwas ja nicht – die ist ja Tchernobyl like (Selenbelichtungsmesser) betrieben.
Und es war in hohem Maße vergnüglich dieser Abend, weil Sanny so unkompliziert und immer mit viel Freude erklären kann. Ohne viel Technik-Schnickschnack-BlaBla, einfach mit viel Begeisterung – die die Angst vor dem Unbekannten nimmt und die Freude wachsen lässt. Und auch die Carena zeigte sich hochinteressant von ihrer zickigen Seite, verweigerte sie hier und da den notwendigen Verschlussablauf als auch später einmal den Filmtransport. Zwei technischen Probleme, die mich alleine schon zu aufgeben gezwungen hätten – aber mit Sany an der Seite, die „großen Katastrophen“ zu alltäglichen Erscheinungen einen fotografischen Analogalltags werden ließen, händelbar und letztendlich praktische Hilfen zum Erlernen der ollen Technik.
Es war einfach großartig. Ich habe in kurzer Zeit so wundervolle Dinge gelernt, ich habe mich endlich dem Thema analoge Spiegelreflexfotografie genähert – ich bin begeistert. Und Montag endlich wieder einmal Film abgeben … bin so gespannt! Wie großartig ist das denn, nach Hause zu kommen und nicht gleich die Ergebnisse auf dem Rechner sehen zu können?
Vielleicht werde ich fotografisch doch irgendwann noch erwachsen, ich wünsche es mir so sehr!
at 13:34 4 comments
Labels: photography
Die Petition:
Gesetzliche Krankenversicherung - Beiträge – Beibehaltung der vollständigen paritätischen Beitragsfinanzierung in der GKV vom 22.09.2010
steht online und ist bis zum 16.11.2010 noch zu zeichnen. Ich kann Euch allen, ob Ihr Euch für das Thema interessiert oder nicht, nur nahelegen: tut es. Es kann nicht sein, dass wir nur noch gemolken werden, während alle anderen am deutschen Gesundheitssystem sich völlig unreflektiert goldene Nasen verdienen dürfen. Unterschreibt diese Petition, auch wenn Ihr möglicherweise erst in zehn Jahren am eigenen Leib verstehen werdet, gegen was Ihr da unterschrieben habt. Ihr könnt nämlich heute noch nicht wissen, ob Ihr Euch in ein zehn Jahren (man schätzt 2020 durchschnittlich eine monatliche Mehrbelastung von 70,– Euro) noch Zusatzbeiträge leisten könnt! Zeigt Dr. Rösler in diesem Punkt als Volksvertreter die rote Karte. Tut Euch selber einen riesigen Gefallen! Hier geht es zur Zeichnung. Und bitte: verlinkt diese Petition in Euren Blogs, macht via Facebook/Twitter darauf aufmerksam.
Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass der "Entwurf eines Gesetzes zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung" der Bundesregierung dahingehend geändert wird, dass die Einführung einkommensunabhängiger Zusatzbeiträge (Kopfpauschalen) für GKV-Mitglieder sowie das Einfrieren der Arbeitgeberbeiträge ausgeschlossen werden und stattdessen die vollständige paritätische Beitragsfinanzierung von Arbeitgebern und GKV-Mitgliedern hergestellt wird.
Begründung
Der am 22.09.2010 vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf eines „Gesetzes zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Finanzierungsgesetz – GKV-FinG)“ der Bundesregierung sieht u. a. vor, dass die bestehenden Zusatzbeiträge künftig von den gesetzlichen Krankenkassen nur noch einkommensunabhängig erhoben werden dürfen, um finanzielle Defizite zu decken. Zusätzlich sieht der Gesetzentwurf vor, dass die Arbeitgeberbeiträge zur GKV bei 7,3 Prozentpunkten eingefroren werden sollen. Diese geplanten Maßnahmen würden dazu führen, dass künftige Kostensteigerungen in der GKV ausschließlich von den GKV-Mitgliedern in Form von einkommensunabhängigen Zusatzbeiträgen (Kopfpauschalen) bezahlt werden müssten.
Nach dem o. g. Gesetzentwurf ist davon auszugehen, dass die Belastungen der GKV-Versicherten insgesamt unverhältnismäßig hoch steigen oder Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen eingeschränkt werden, wenn ein Teil der heutigen Beitragsfinanzierung – der Arbeitgeberbeitrag – auf dem Niveau von 2011 eingefroren wird.
Zudem wird ein grundlegendes Prinzips des Sozialstaats, das Solidarprinzip, zumindest mittel- und langfristig in sein Gegenteil verkehrt. So führen einkommensunabhängige Zusatzbeiträge (Kopfpauschalen) dazu, dass Geringverdienende im Vergleich zu Besserverdienenden überproportional stark belastet werden. Da die künftigen Kostensteigerungen ausschließlich über pauschale Zusatzbeiträge finanziert werden sollen, ist davon auszugehen, dass der Anteil von pauschalen Zusatzbeiträgen an der Finanzierung der GKV mittel- und langfristig stark zunimmt und zu einer unsozialen Belastungsverteilung führen wird. Diesen Problemzusammenhang kann auch der geplante „Sozialausgleich“ nicht lösen, weil nach dem o. g. Gesetzentwurf nicht die realen pauschalen Zusatzbeiträge, die die Versicherten leisten müssen, ausgeglichen werden, sondern nur ein theoretischer Durchschnittswert.
at 11:54 0 comments
Labels: große weite welt