2009-06-16

Och … das bisschen manipulieren …

Schummeleien bei der Arbeitsstatistik. „Wird vor der Wahl die Job-Statistik geschönt?“

Ja, wird sie nach der Wahl denn nicht? Und zwischen den Wahlen? Niedlich, dabei erwartet doch niemand im Moment etwas anderes als hohe Arbeitslosenzahlen – das wäre doch jetzt dank der Umstände der richtige Moment mal mit den echten Zahlen raus zu kommen.

Aber die echten Zahlen zu ermitteln, ich fürchte, das schafft die Arbeitsagentur inzwischen gar nicht mehr.

Nun …

man kann, man muss aber keine Parteien wählen, die nicht auf das Votum des Volkes achten und darüber hinweg regieren.

Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur: „Community sagt alle weiteren Gespräche mit SPD-Verhandlungsführer ab.

Einig klare Wort zur Arbeit der Ministerin von der Leyen.

Nun ist's offiziell: Ursula von der Leyen hat gelogen.

2009-06-15

Niki Lauda

beschreibt in dem Zeit-Interview wie ihm die Inkompetenz der Religionsausübenden einmal das Leben gerettet hat.

Es ist aber auch ein trauriges Beispiel dafür, dass in relevanten Situationen einfach nicht gesprochen wird. Man meint immer zu glauben, wie es dem anderen geht oder was er denkt und fühlt. Oft aus dem falschen Ansinnen heraus, den anderen schützen zu wollen. Dabei obliegt das Interesse nur in einem, nämlich sich selbst zu schützen.

2009-06-14

Im falschen Film …


Wohlbemerkt: die produktbeschreiben hier eine Matratze, keine Hautlotion!

Ja ja, unsere schöne deutsche Arbeitswelt  …

Das gleiche Unternehmen, B + K Dienstleistung, das schon einmal in den Schlagzeilen stand, weil es die Reinigungskräfte im Bundestag nicht mit dem Mindestlohn bezahlt, macht erneut Schlagzeilen im gleichen Genre. B + K hat die Mindestlohn-Gesetzgebung, die per Stunde kalkuliert wurde, clever ausgehebelt in dem sie ihr Zimmerreinigungspersonal in den Hotels nur noch per gereinigtes Zimmer bezahlen. Damit kommen die (meist) Frauen auf einen durchschnittlichen Stundenlohn von € 3.56 anstelle der gesetzlich vorgeschriebenen € 6,58

Was der Geschäftsführer, in diesem Spiegel-Artikel indirekt zitiert mit: „Im Übrigen gestatte man ausdrücklich, dass die Zimmermädchen leere Flaschen aus den Hotelzimmern sammeln dürfen, um sich mit dem Pfand den Verdienst aufzubessern. Zudem gebe es Trinkgeld“, tatsächlich meint ist natürlich: sollen sie sich den Rest, den sie zum Lebensunterhalt brauchen, doch bei der Arbeitsagentur holen.

Und wie so oft, trifft es in diesem Berufszweig mal wieder hauptsächlich Frauen. Die bitteschön von diesen paar Kröten auch noch ihre Rentenvorsorge finanzieren sollen.

2009-06-13

Klitzekleine Schlamperei im Unterleib

„Bei Eierstockkrebs machen Ärzte oft tödliche Fehler“, schreibt spiegel.de.

Für kaum einen anderen gynäkologischen Fall bekommt ein Krankenhaus so viel Geld wie für eine Eierstockkrebs-Operation.„Aber ob der Operateur einen Großteil des Tumors im Bauch lässt oder ob er es schafft, ihn in vielen OP-Stunden komplett zu entfernen, ist egal", so der Gynäkologe Andreas du Bois, der wissenschaftliche Leiter der Studie. "Das Geld fließt leider unabhängig von der Qualität."

„Das Geld fließt leider unabhängig von der Qualität […]“ Ist er/sie/es nun ein Schelm, der/die/das dabei denkt, dass zwei Eierstockskrebsoperationen an der gleichen Patientin, die eine gleich, die zweite etwas später zum Nachbessern (lässt sich der Patientin leicht als eben wieder gewachsener Tumor verklickern) möglicherweise der Krankenhauskasse das Geld von zwei OPs sichert? Und das hier und da möglicherweise gerne in Kauf genommen wird?

2009-06-12

Dienstleistung

Es ist mal wieder unglaublich: gerade hat es bei mir das Transportunternehmen GLS geschafft, einem Händler ein Geschäft im Wert einer hübschen Summe und einen Folgeauftrag kommenden Monat im Wert einer noch viel hübscheren Summe zu versauen. Einfach weil sie befinden, wenn sie das Paket in dem 1,5 km entfernten GLS-Shop abgegeben (obwohl meine Nachbarn immer Pakete annehmen, wenn ich nicht da bin, als auch das der Zeitungsladen, der Friseur oder die Allianzvertretung in der Straße tun) haben, sie nicht ein zweites Mal zustellen müssen.

Ich indes kann ein Paket von ca. 120x60x60 cm nicht auf dem Rad transportieren. Versandgebühren habe ich bereits bezahlt, ergo leiste ich mir kein Taxi, um das Paket abzuholen. Das Transportunternehmen GLS – ganz Dienstleister – weigert sich noch ein zweites Mal zuzustellen. Nun weigere ich mich eben, das Paket anzunehmen.

Dem Online-Fotohändler mag GLS vielleicht verdammt günstig im Vergleich zu anderen Transportunternehmen vorkommen. Allerdings, wenn es dann dank der Attitüden des Vertragspartners nicht zum Geschäft und Folgegeschäften kommt, weil die die Kunden vergrätzen … ist günstig möglicherweise auf Dauer doch teuer bezahlt.

Tsja, also nicht den kleineren Fachhändler unterstützen. Wieder bei Amazon einkaufen. Keine Versandgebühren bei der Höhe der Bestellung, das Zeug kommt per DHL, deren Fahrer sind keine nachbarlichen Autisten. Und wenn's hart kommt, liefern sie ein zweites Mal an.

Diese deutsche Dienstleistungswüste macht mich echt weich!

Wäre da nicht hin- und wieder ein Lichtblick: der freundliche Besitzer von dem Zeitungsladen in dem das Paket steht, der hat mir eben ernsthaft angeboten a) mir eine Sackkarre zu leihen oder b) mir das Paket morgen Abend vorbei zu bringen. Was ich sehr entzückend finde, aber jetzt lieber das Exempel statuiere. Kann nämlich nicht sein Job sein und sein Feierabend.