2009-03-13

Gestern …

habe ich einen Handkuss bekommen und zwar einen richtigen formvollendeten! Das heißt, ich habe eigentlich keinen Handkuss bekommen. Aber einen angedeutet bekommen. Außerdem gab es Eis zum Nachtisch. Und Regen in Köln. Später auch in Berlin. Aber da wartete dann bonfortinöse Post. Post auf die ich fünf Monate und zwei Anträge lang gewartet hatte. Es fällt ein wenig schwer sich über Post, auf die man so lange warten musste und sich mit bösen Briefwerken erkämpfen musste, noch freuen zu können. Der Inhalt scheint dann unwirklich, so wie Handküsse …

2009-03-11

Die Quadratur der Badewanne

Der einzige Raum in meiner Docking Station, der so etwas wie einen Teppich besitzt, ist das Badezimmer mit seinen Badvorlagen. Diese sind rot. Katzen lieben rot. Katzen lieben es auch ausschließlich auf Teppiche und Vorleger zu kotzen. Auch weil sie rot sind. Vorallem aber weil sie danach das halbe Bad umschaufeln müssen, weil sie es nicht vor sich, anderen Katzen, der Welt im Allgemeinem, dem neuen Hund des amerikanischen Präsidenten und den Katzenflohzirkusbeauftragten ertragen auf die Vorleger gekotzt zu haben. Umschaufeln funktioniert mit Badvorlegern deutlich besser als mit Holzdielen. Übrigens gibt es in Google zu den Suchbegriffen «katzen kotzen» 81.900 Einträge, zu «katze kotzt» 182.000. Gemäß der Logik, die mir neulich erst wieder ein ehemaliger Psychologiestudent mit total viel langjähriger Weberfahrung zu verstehen gab: je mehr Google-Einträge, desto richtiger die These der Suchbegriffe. (Alleine schon aus Suchbegriffen Thesen abgeleitet zu sehen, ist ja auch ‘ne Kunst an sich.) Dementsprechend kotzt in Deutschland die Katze also viel häufiger als es die Katzen in Deutschland tun. Bei mir vorzugsweise auf Badvorlegern. Den Roten. «drei katzen kotzen» kennt Google nur 68.700 Mal – also sind wir eigentlich gar nicht da. Und im Prinzip kotzen wir zu dritt auch weniger als nur eine Katze es tut. Oder so.

Ach so, was ich schreiben wollte: Katze(n) kotzte(n) neulich grünes Gras mit braunem Restfutter auf die roten Vorleger. Der hausfrauengetriebene Plan sagt somit, ab in die Wäsche damit! Nun aber ist es so: ich müsste duschen und ich müsste das Bad putzen. Duschen finde ich ohne Vorlagen ziemlich eklig, weil es kalt ist an den Füßen, wenn ich aus der Wanne steige. Außerdem ist das Bad dann so unrot. Was ich auch gar nicht mag. Gleiches gilt fürs Bad putzen, denn ich laufe grundsätzlich barfuß in meiner Wohnung. Auch wenn es draußen schneit oder Glascherben herum liegen. Es bietet sich grundsätzlich an, vor dem Bad putzen zu duschen, dann hat die Badewanne wenigstens mal zwölf Stunden Ruhe. Um nicht in die Verlegenheit zu kommen, auf Stein zu stehen nach dem Duschen oder Putzen, müsste ich beides zuerst tun, bevor ich die Badvorleger in die Waschmaschine stecke. Wozu ich momentan allergrößte Lust hätte. Zum duschen und zum Bad putzen indes nicht.

Was tun?

bettlebum

auf der CeBit. So schön treffend.

Besser essen auf Wanderschaft!

NutriCulinary hat‘s entdeckt und dessen Einleitungstext bietet schon ausreichend Humoriges. Insofern meine Empfehlung seinen Text zu lesen, bevor Ihr Euch dieses Video anschaut, in dem es um Testessen und -trinken von Cheeseburgern aus der Dose und gefriergetrocknetem Rotwein geht. Ach ja, ich habe das dumme Gefühl, irgendwie werden in dem Beitrag offensichtlich dann doch lebende Tiere gequält:

Schön, vielleicht sogar besser

Erst Blogs lesen am Morgen, dann die Tageszeitung (online).

2009-03-10

Mogli



Die Geschichte von Mogli hatte ich schon anlässlich meines letzten Insel-Urlaubs erzählt. Der Hund ist nach wie vor ein Goldstück, extrem witzig und hat für viele gute Lacher gesorgt. Wie auch immer – zu einem guten gelungenen Urlaub gehören auch Tiere, meiner kleinen unbedeutenden Meinung nach. Bei langen Wanderungen mit Hunden sieht man eben die Welt auch noch mal aus einer anderen Perspektive. Jedenfalls finde ich, wenn man sich Mogli so anguckt, dass natürlich völlig klar ist welche Hunderasse bei dem Entwurf der Figur von Goofy wohl Pate gestanden hatte … muss ein Königspudel gewesen sein.



Geständnis

Ich gehöre zu den Lesern, die an keiner «Was macht eigentlich …?»-Kolumne vorbei kann.