2006-06-17

Kochtipp 5/2006 Schokoladenfondantkuchen in weiß



Von der Lieblingskochinspiration food for fool habe ich neulich das Rezept für den Schokoladenfondantkuchen entnommen, das viel zu simpel für das sehr beeindruckende, fantastische und leckere Ergebnis ist. Weil im Sommer dunkle Schokolade nicht meine favorisierte Farbe auf dem Kaffeetisch ist, habe ich das Rezept in Richtung 'Weißer Schokoladenfondantkuchen' abgeändert…

Weißer Schokoladenfondantkuchen

200 g weiße Schokolade
200 g Butter
100 g Zucker
1 (Bio-)Zitrone
5 Eier
1 EL Mehl

etwas Butter für die Form
1 EL Puderzucker zum Bestäuben

Für den Fruchtspiegel

300 g reife Erdbeeren
1 TL Puderzucker

Die Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen. Die Schale der Zitrone abreiben und zu der Masse hinzugeben. Ist sie fertig geschmolzen in einen Topf geben und mit dem Rührstab den Zucker einrühren. Dann jedes Ei einzeln langsam unterrühren. Und zum Schluß den Esslöffel Mehl unterrühren.

Die Masse in die ausgebutterte Tarteform geben und im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Stufe bei 190 Grad Celsius (Gas 2) ca. 22 Minuten backen. Der Teig sollte in der Mitte beim Stäbchentest noch etwas hängen bleiben, sollte nicht zu durch gebacken sein.

Das geht wirklich ratzfatz, macht wenig Arbeit: der Kuchen ist ab dem Schmelzzeitpunkt der Schokolade und Butter in zwei Minuten zubereitet. Und man kann ihn wirklich im voraus backen: er wird mit jedem Tag besser. Ich habe bereits eine Version des weissen Kuchens mit Marzipan gemacht, dieser schmeckte am dritten Tag am besten! Einfach ein Päckchen Marzipan mit zwei der Eier verrühren und später unter die Masse rühren, die Backzeit verlängert sich dann um ca. 12 Minuten.

Im Originalrezept wird schwarze Schokolade genommen, dann jedoch die Zuckermenge auf insgesamt 200 g erhöhen. Den Zitronenabrieb weg lassen.

Für den Erdbeerspiegel die reifen Erdbeeren (oder Himbeeren) in einem Becher zerdrücken, mit Puderzucker bestäuben und mit dem Handmixer (wenn vorhanden Pürierstab) cremig rühren. Der Kuchen mit weißer Schokolade ist im Vergleich zu seinem schwarzen Bruder eher geschmacksneutral, so ein Fruchtspiegel passt also sehr gut dazu. Oder eine Kugel Zitronensorbet…

Sandsation 2006

Ab morgen ist sie dann wieder in voller Pracht geöffnet: die Sandsation 2006.



Wat ich mich darauf freue. Dieses Mal werde ich mich aber zum fotografieren einen Tag mit richtig blauem Himmel aussuchen.



Und jetzt mit fertigem Hauptbahnhof in direkter Luftlinie werden manche Fotos bestimmt noch besser. Und vielleicht finden wir ja dieses Mal einen lustigen runden Sandfussball vor Ort vor, wundern tät's mich nicht…

2006-06-16

Das ist ja lecker!



Dieses Getränk hat mir heute die schärfste Frau der Ex-DDR als das Ost-Erfrischungsgetränk der Nachkriegszeit vorgestellt: Man füllt einen Krug zur Hälfte mit kaltem recht starkem Pfefferminztee, den Rest gießt man mit Orangensaft auf. Ein paar Zitronenscheiben hineingeben. Wer sie mag, macht Eiswürfel daran oder gießt noch mal Selters an.

My dear Mr. Singingclub – war das heute lecker, erfrischend und gut! Bei diesen Temperaturen will ich das nur noch.

2006-06-15

Wann immer Nishia so unglücklich guckt



oben auf dem Schrank, ist klar: die heilige Uhr der sauberen Wäsche steht auf fünf Persilkugeln vor Sp(r)eezwölf und in Kürze geht nebenan in der Küche der große böse Waschmaschinenschleudergeist um.

Den mögen wir nicht mehr, seit er die Waschmaschine Anfang des Jahres aufgrund des angerissenen Flachriemens zwei Mal hat in die Mitte der Küche hüpfen lassen. Und es auch noch tonal alle wissen ließ. Die Katze hat vor nichts Angst, sie zeigt selbst dem Staubsauger eine sehr relaxte Stinkepfote – aber der große böse Waschmaschinenschleudergeist wird nie mehr unser Freund und gehört eigentlich in die nicht vorhandene Weichspülerflasche gesteckt und für die nächsten 1.000 Jahre begraben …

1:0

katholisch wertvolles Spiel, nicht wahr? Ich weiß schon, warum ich mir die Spiele der Deutschen nicht angucken mag.

Aber fein war die Heimfahrt vorhin. Als ich in Charlottenburg in die
S–Bahn stieg, begleitete mich die Reise über nach Schöneberg, Tempelhof bis an die Grenze von Neukölln ein Hupkonzert und freudiges Feuerwerk. Eines muß man den Deutschen lassen, dieses Jahr feiern sie einen Sieg ihrer Mannschaft als könnte es auch das letzte Spiel gewesen sein…

Diesen Spruch habe ich gestern im Kommentarbereich des Pepa-Blogs kassiert:

@creezy: ich habe einen Tipp: in der EM-Qualifikation spielt Frankreich gegen die Faröer-Inseln, da ist ein Sieg möglich und Karten sind bestimmt auch erwerbbar.


Ich kenne den freundlichen Tippgeber persönlich nicht, aber ich gebe ihm schon mal fünf Minuten zum sich warm laufen! Na ja, Recht hat er ja, heute früh – beim Zähne putzen – überkam mich plötzlich das kalte Grauen inklusive des hässlichen Gedankens 'was machst Du eigentlich mit der WM, wenn sie die Vorrunde nicht überleben?'

Sicherlich morgens und abends Zähne putzen – aber sonst?

2006-06-14

Aus aktuellem Anlass

2006-06-13

Und dann

schreibt Spiegel online 'Außerdem ist Frankreich jetzt seit 360 WM-Minuten ohne Torerfolg.'

Den hätten sie sich echt schenken können! Deppen!