2012-08-04

Zum Thema Christentum und Ehe …

… fällt mir beim Lesen dieses Artikels ein, Adam und Eva … die waren doch gar nicht verheiratet oder?

Oder hat jemals jemand von denen das Hochzeitsfoto gesehen?

2012-08-03

Hetenraten in Berlin

Kann man vermutlich prima aus dem Stand gewinnen, wenn man bei jedem Mann auf „schwul” tippt, anstatt noch ernsthaft zu raten.

*dickerfetterhetenseufzer und geht ab*

Gestern nacht kam der weltbeste Grund …

… zur Welt mit dem mir je eine abendliche Verabredung abgesagt wurde.

Den stolzen Eltern meinen allerherzlichsten Glückwunsch und dem kleinen übereiligen Baby sehr sehr viel Glück und Gesundheit auf dieser Welt! Was für wunderschöne Neuigkeiten!

2012-08-02

Fische Hospiz und Security Dog

„Wenn's ihnen nicht gut geht, dann kommen sie in unser Fische-Hospiz.”
„Fische-Hospiz? Wie muss ich mir das vorstellen?”
„Ist bei uns so eine Plastik-Dose. Von Haribo. Da kommen die rein und dann kommen ein paar Tropfen Nelkenöl dazu bis sie betäubt sind. Und dann Nelkenöl volle Kalotte. Ist schnell vorbei.”

„Ins Klo spülen geht gar nicht. Freund XYZ hat ja Fische seit seiner Kindheit. Der schneidet denen kurz und knapp den Kopf ab.”

Fische bringt man also nicht zum Tierarzt zum Einschläfern. Wieder was gelernt. Wir haben uns übrigens darüber auf dem Weg von Aquaristik Meier am Kotti unterhalten. Lustige Fische gekauft, der eine hat sich im neuen Aquarium sofort in volle Farbe und Schönheit geworfen (Mädchen eben), Junge war so ergriffen und traute sich nicht aus der Ecke. Ich verstehe Menschen, die Fische mögen. Von Aquaristik verstehe ich nicht die Bohne, musste ich heute in dem Laden feststellen, der mich komplett überforderte. (Zum Glück ein Hund mit Ball in Spiellaune anwesend. Heißt dort Security Dog. Ball war bei ihm total sicher.)

2012-08-01

Heute …

Schmetterlingseinflugschneise. Schmetterlinge sehen dürfen, das ist auch so ein besonderes Glück.

2012-07-31

Von wegen DDR-Einheitskram …

Ich wohne ja neuerdings in diesem Hauptstädchen in der sogenannten Mitte. Um genau zu sein, fünf Häuser weg vom Mauerweg. Ich bin halb Ostmieze, halb Kreuzbergerwestschnalle, son'n altmodischer Mischmasch aber das macht nichts. Hauptsache mitten drinnen und dabei.

Ich möchte meinen kaum vorhandenen Platz im Flur mit einer selbstgebauten Garderobe im Schlafzimmer kompensieren. Von der Decke hängend, schick am Haken zwei Rohre, basta. Im Original der Anleitung, vor 5 Millionen Jahren aus irgendeiner Zeitung rausgerissen, wird sogar im Boden verankert. Das kneife ich mir, so verliebt der Hausverwalter in diesen schrecklichen Laminatersatzsurrogatextraxtboden war.

Gehe ich also vorhin in mein Lieblingsklamottenkaufhaus, dem Bauhaus, und suche mir einen jungen Mann in roter Weste und stelle eine Fachfrage, nämlich: welcher Dübel ist der richtige Dübel für meine Idee, weil ja keine geringe Lasttragekraft berücksichtigt werden darf. Fragt er mich die Frage, vor der ich schon immer Höllenschiss hatte: „Wie sieht Ihre Decke denn aus?” „Keine Ahnung, so nah waren wir uns noch nicht.” „Na, ist eine Hohlraumdecke oder eine Dünndecke?” „Hat sie mir nicht gesagt, wie finde ich das raus?” „Na, in dem Sie mal ein Loch reinbohren.” Ich muss ihn angeguckt haben, als würde ich Vorschlag nicht akzeptabel finden, was ich auch tatsächlich nicht fand. Ich versuchte es mit angeben: „DDR-Bau, 50iger Jahre, noch keine echte Platte.” (Weil, man hat ja gehört in der DDR waren alle Bauten gleich und alle waren so ein bisschen einheitlich WHH GT-18 oder Q3A). Tatsächlich ist meine Wohnung mehr Q3A als P2, aber genau noch vor 1957 gebaut und gilt deswegen noch nicht als Platte.

„Dielen oder Steinboden?”, bohrt er weiter. „Keine Ahnung, da klebt so ein Laminatersatzsurrogatextraxtboden drauf.”

Dann kam der Mann in rot mit einem passablen Gegenvorschlag um die Ecke: „Fragen Sie doch mal den Hausmeister, der könnte das auch wissen.“ Also wieder nach Hause trödeln, Eberhard, den besten Hausmeister der Welt (O-Ton Hausverwalter) anrufen.

Bin ich also, anstatt fette Dübel und Haken und Metallseile und Klammern etc. zu kaufen, wieder nur zum Drogeriemarkt an die Ecke und habe Waschmittel gekauft. Voll das Mädchen!

Regeln

Manchmal muss man sich eben Regeln setzen und ich tue das hiermit. Regel Nr. 1: ich werde täglich mindestens ein Semikolon setzen. Ich mag das Semikolon. Es ist ein intelligentes und hübsch anzusehendes Satzzeichen. Es vermag schöne lange fundamentreiche Sätze enstehen zu lassen, wo in modernen Dreiwortsätzen schon zwei Kommata den Leser überfordern. Ich weiß, wenn ein Semikolon in einem Satz steht, dieser Satz wurde nicht lapidar dahin geschleudert; nein, er wurde mit Überlegung und Liebe zum Satzbau geformt. Und ich finde, es gehört dagegen gesteuert, dass das Semikolon von der künftigen Jungend nur noch als ein Element der Smileybauerei anerkannt wird.

Regel Nr. 2: Pro Woche mindestens zwei Blogs vorstellen bzw. verlinken. Wir tun das in letzer Zeit alle viel zu wenig. Ich prangere das an. Und ich werde das wieder bei mir hier ändern.

2012-07-30

Die Feinschmeckerei

… wird beschrieben und betrieben von sehr feinen mir bekannten Menschen, Kollegen, Bloggern, nämlich Christiane und Thomas, und sie schreiben über ihre kulinarischen Erlebnisse vor allem in Berlin und auf ihren Reisen, vorzugsweise im asiatischen Raum.

Da sie vergangene Woche ihr Blog endlich auch mit dem zwingend notwendigen Premiumcontent geadelt haben, bleibt mir nun gar nichts anderes übrig, als Euch einzuladen, drüben bei „feinschmeckereischmecken und meckern über Restaurants vorwiegend in Berlin – weiter zu lesen …

2012-07-29

Bei Ikea

„Du, Schatz, wir könnten doch Astrid im Bad aufhängen.”

2012-07-28

Mein Blog

hat, wie langjährige Blogleser wissen, heilende Kräfte. So hat sich die Waschmaschine das nach dem Blogpost gestern nochmals überlegt mit dem nicht mehr heizen wollen und die Bettwäsche dann doch brav als 90 Grad-Waschvorgang nach Vorschrift behandelt. Ich werde natürlich weiterhin sparen zur Sicherheit, aber das macht die Sache jetzt doch nicht mehr ganz so dringend und vielleicht reicht das Geld bis dahin für einen Neukauf.

Der Kollege, der mir den Geschirrspüler schenkte, hat nun bei seinem Umzug die Gebrauchsanleitung gefunden. Also sprach ich gestern zum Geschirrspüler: „Du, ich habe jetzt Deine Gebrauchsanleitung.” Sagt der Geschirrspüler zu mir: „Brauche ich nicht. Ich weiß, was ich tue.”

Ja, ich kommuniziere mit meinen Elektrogeräten. Das ist ausreichend schräg aber richtet auch nicht sooo viel Schaden an im Allgemeinen. Dass meine Elektrogeräte mit mir kommunizieren, ist indes neu.

2012-07-27

Soulfood

Sommersalate, auch etwas, das sehr glücklich machen kann. Die besten eingelegten Boquerones der Stadt, gibt es meiner Meinung nach an dem spanischen Stand in der Marheineke Halle Ausgang Marheineke Platz. Die Anchovis vom Imbiss gegenüber sind auch nicht zu verachten. Man kann nach deren Genuss die Nacht durchschlafen ohne sich den Wolf zu trinken. (Wichtiges Feature bei Anchovis!)

2012-07-26

So muss es sein …

… heute Abend bin ich nach Hause gekommen nach einem „so lala“-Tag. Ihr wisst schon, ist es eine Seitenstrangangina, die das halbe Gesicht lahm legt oder die Klimaanlage (die wir zum Glück in unserem Büro haben, es ist mehr ein Klimaanlägchen, also nichts Schlimmes)? Und dann so Diskussionen über Dinge, die echt wundern lassen. Und … aber auch gute Sachen, Kolleginnen, die im richtigen Moment das Richtige sagen, Kollegen auch. Menschen, die im Nachhinein von dem, was ich ihnen angeboten habe, sehr begeistert und motiviert sind. Schönes warmes Wetter. Dicke Füße. So ein Tag halt.

Dann stelle ich mein Fahrrad an der heimischen Dockingsstation ab und denke bei mir, „gehste zum Lieblingsspanier.” Eine Stunde in der letzten Sonne sitzen, ein Glas Rosé. Abschalten. Die dicken Füße baumeln lassen. Und ich hüpfe die 200 Meterchen um die Ecke. (Liebe Frau Mutti, gerade mit Dir wäre ich so gerne da mal …)

Ich bekomme den letzten Vierertisch an der freien Luft und habe ein schlechtes Gewissen, finde aber auch, dass er mir nach dem Tag zusteht. Das Pärchen, das kurz darauf ankommt und nach einem Tisch sucht, dem signalisiere ich direkt, dass sie sich ruhig setzen dürfen. Wir floskeln ein bisschen, klären die getrennte Order und ordern dann doch zusammen Rosé.

Sie und er erzählen sich vom Alltag und halten ab und zu ihre Hände. Irgendwann kommen erst meine, dann ihre Tapas und irgendwann fällt das Stichwort Mallorca, wo die Frau mit ihren Kindern gerade Urlaub gemacht hatte und Essen auf Mallorca und so kommen wir ins Gespräch.

Er ist Lehrer, sie ist Fotografin, er lebt am Oranienplatz, sie in Potsdam. Er hat einen Garten, sie Katzen und drei Kinder.
Und das war dann ein angenehmer vergnüglicher Abend. Small Talk der schönen unverbindlichen Sorte. Small Talk, worauf ich, als ich zum Spanier ging, null Lust gehabt habe.

Mein Lieblingsspanier eben …

2012-07-25

Diese junge …

kein Internet-Tagebuch führende Dame namens Journelle habe ich eben in meine Blog-Bookmarks gelegt. Ich glaube, ich mag die.

Tampon-Nachtrag

Gestern gefunden und für gut befunden:

2012-07-24

Wir …

… haben jetzt nämlich Fensterbank. Fensterbänke satt, um ehrlich zu sein!

2012-07-23

Die üblichen Routinen …

… ich will mich nicht beklagen, denn letztendlich gilt natürlich nur eines: die Hauptsache ist, die Katzen und ich sind gesund.

Aber ansonsten hier derzeit: CD-Spieler (nach Umzug) kaputt. Das gute teure 2.8er 16-55 mm Objektiv nach Sturz kaputt. Und nun heizt auch noch die Waschmaschine nicht mehr. Die Waschmaschine ist alt, sie hat ihre Dienste getan und das immer zu meiner herzlichen Zufriedenheit. Ich mag ihre unaufdringlichen Geräusche. Ich mag es, wie ich intuitiv mittlerweile weiß, wie lange der Waschgang noch dauern wird. Ich liebe ihren Bullaugenanblick. Vor diesem und ihr hatte ich viele gute Kaffeetassen auf dem Boden hockend mit beiläufigen tiefsinnigen Gesprächen mit Freunden. (Ja, ich bin prima mit Bullaugenhaptik therapierbar.)

Auf eine Neue zu sparen, tut irgendwie weh. Jetzt muss ich auch noch dieses Web durchsuchen, nach einem neuen finanzierbaren Modell mit tollen Bewertungen, leisem Schleudern (der böse Waschmaschinenschleudergeist) und vorrangig der Möglichkeit direkt im Ansatz ihr verbieten zu können, am Ende des Waschganges dumm zu piepen. Denn Piepser brauche ich in meiner Wohnung so sehr wie ein Hühnerauge vom Fuchs gejagt zu werden.

Hatte ich erwähnt, dass ich neuerdings einen Geschirrspüler besitze? Ich habe einem liebreizenden Kollegen alle Umzugkartons vermacht, der mir wiederum seine Lady 45 im Austausch anbot, die sich im Keller, seit er seine persönliche zweibeinige Lady freite und 45 cm auf 60 cm notwendigerweise anwuchs, dumm rumstand und sich zu Tode langweilte. Mein erster Geschirrspüler! Das Ding ist noch komplett analog. Es hält, wann immer man auf einen der Spülgänge drückt, jeweils im Hintergrund eine analoge Farbkarte, wahlweise in grün und rot, hoch, und der Spülschalter macht noch richtig schön „raterraterrat“ und laut „Pleng!“, sobal das finale Duschende erreicht. Sie hat somit alle meine Sympathien: sie piepst nicht! Und sie spült sehr fein und meine Fingernägel und sie sind auch inszwischen sehr dicke miteinander.

Das Einzige was uns beidem zu finalen Glück fehlt: sie mag nun definitiv ABBA nicht, während ich ABBA sehr wohl mag. Kindheitsmusik, lass ich nun mal gar nichts drauf kommen! Da ich Musik (weil ja CD-Spieler kaputt) momentan nur über den Rechner laufen lassen kann und gerade eine ausgesprochene „ich-singe-bei-jedem-ABBA-Song-mit“-Phase habe, insofern iTunes derzeit nur ABBA spielen braucht, läuft also hier öfter ABBA. Und zwar auch dann, wenn der Geschirrspüler läuft. Dieser aber haut dann in dem Schritt zum Wasser anheizen genau die zentrale Sicherung raus. Und zwar nur bei ABBA! Ausschließlich bei ABBA. Tool, Young Gods, Johnny Cash und was weiß ich oder so, die findet sie indes problemlos spülend akzeptabel.

Sonst aber lasse ich auf das Teil wirklich nichts kommen! Gar nichts! Nur in die Disco zusammen wird man uns wohl nie bekommen!

Und? Welche Waschmaschine? (Miele-Nennungen sind budgetbedingt nicht akzeptabel.)

2012-07-22

Sehr sehr schöner Premiumcontent …

bei einsneusiebenzwei. Der Katzen-Opa.

2012-07-21

Gestern früh …

fahre ich zum beruflichen Vergnügen, das ausnahmsweise in vergleichsbarer Nähe in einem Hotel stattfindet, gleich zwei Mal. Einmal hin und als der Präsentations-PC nicht hochfahren will ein Mal zurück und meinen Rechner holen. (Natürlich umsonst, denn Windows-PCs sind ja bekanntlich ein A****.) Die zweite Tour fahre ich natürlich anders als die erste, wie ich die erste an dem Tag schon anders gefahren bin als neulich, als wir einen ähnlichen Termin im gleichen Hotel hatten. Die unglaublich vielen Möglichkeiten, Ihr versteht?

Nun, als ich die zweite Strecke nehme, fällt mir am Wegesrand auf einem der typischen alten Berliner Spedititonsgelände ein Möbelgeschäft auf, eine Weinhandlung und ein Outlet-Store eines Unternehmens, das uns immer werbetechnisch anbrüllt. Dies alles per Rad zwei Minuten von meiner Dockingstation.

Habe ich bei mir gedacht: „Ah, okay. Dann gehste da mal am Samstag gucken.” War ich dann heute. Der Möbelladen war so lala bis teuer. Aber ich hätte mir direkt meinen Schreibtisch einpacken lassen wollen, wenn … (*denkt Euch hier übliches Budget-Gesabbel*). Die Weinhandlung hatte Wein. Konsequent nur aus Frankreich. Ich bin aber momentan mehr von den Tropfen Spaniens und Portugals angetan. Dann bin ich zu diesem Outlet-Store „mal gucken”.

Direkt am Eingang empfängt mich ein riesiger Tisch, der den Klamottenbereich von mir trennt, bestückt mit diversen Kassen als auch Computern. Mich empfängt eine junge Frau.

„Guten Tag. Haben Sie eine Z*****-Karte?“
„Nein.”
„Haben Sie schon einmal online bei uns bestellt?“
„Nein.”
„Dann registrieren Sie sich bitte an unseren Computer, denn ohne Registrierung kann ich sie nicht reinlassen.”
„Echt?”
„Ja.”
„Na dann, tschüss!”

2012-07-20

Neues vom Storch!

Ich möchte auf dieses Blogpost von mir von vor gut einem Jahr hinweisen!

Der kleine Zwerg, auch liebevoll als Krümel bekannt, wird in ca. 20 Tage geboren werden. (Die Storchnummer klappt also noch immer!)

2012-07-18

Diese Woche ist …

so dermaßen sch… bis jetzt, die möchte ich glatt noch mal haben. Ich werde Freitag direkt auf den Reload-Button drücken, damit mir gleich noch mal den Spaß frei aufs Haus geliefert wird. Samstag und Sonntag werden am Besten auslassen, denn die Tage waren ja vergleichsweise richtig schön!

Menno.

Ansonsten jährt sich dieser Tage das sechste Mal der Todestag meiner Mum. Heiliges Unterbewusstsein kann ich Euch sagen, das zieht seine Aufgaben erstaunlich konsequent durch.