2011-01-06

Die Google-Map …

die aktuell das übermäßige Tiersterben dokumentiert.

4 Kommentare:

Felios hat gesagt…

Hm. Jetzt achtet man plötzlich auf jede Meldung über Vogelsterben, wodurch der Eindruck einer Häufung entsteht. Dabei müssen die Sterbefälle nicht zwangsläufig zusammenhängen. In den USA zog über das fragliche Gebiet u.a. eine Unwetterfront mit starken Tornados und großem Hagel, woanders kann es die Kälte gewesen sein. In Nordostaustralien, wo ebenfalls starke Gewitter unterwegs sind, würde es auch nicht wundern, wenn die Vögel in ein Hagelsperrfeuer gekommen wären.

Die Ursache kann also *harmlos* sein, auch wenn die vermeintliche Häufung und die Koinzidenz zu den Fischen an Schätzings Bestseller erinnern lässt.

creezy hat gesagt…

Ja, stimme Dir zu. Dennoch kann man ruhig mal einen Blick darauf behalten, denn eines ist mir suspekt in der Diskussion, warum es ggf. dazu gekommen ist.Die Feuerwerk/Silvester-Erklärung in den USA war recht halbseiden. Dafür schießen wir diese schon zu lange in die Luft. Das Fischsterben macht mir Sorgen. Bei Fischen ist gerne Chemie im Spiel – obwohl auch da es natürliche Ursachen haben kann (obwohl bei Sauerstoffmangel aufgrund Witterungsänderungen selten nur ausgesuchte Rassen versterben.)

Mike hat gesagt…

Liebe Frau Creezy,

vielleicht macht es Sinn einen Live-Ausschnitt zu zeigen, da sich die Karte jederzeit ändern könnte.

http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&msa=0&msid=201817256339889828327.0004991bca25af104a22b&t=h&ll=64.320872,16.171875&spn=87.534022,210.585938&z=2&iwloc=0004991c2e41cf55affcb

Die anfänglichen Erklärungen (Feuerwerk, etc..) erweckten in der Tat wenig Vertrauen.

Felios hat gesagt…

Lesenswerter Artikel dazu:

http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/01/das-vogelsterben-ein-vorbote-des-weltuntergangs-2012.php

[...]

Wir neigen dazu, uns nur auf die spektakulären Fälle zu konzentrieren und die langweiligen Dinge zu ignorieren. Wenn wir mit der Bahn fahren und der Zug Verspätung hat, dann sagen wir schnell Dinge wie "Typisch Bahn! Immer Verspätung!". Fährt der Zug ohne besondere Vorfälle und ist pünktlich, dann machen wir uns keine weiteren Gedanken und es fällt uns nichts auf. Ein anderes klassisches Beispiel ist der Vollmond, der uns am Schlafen hindert. Wenn wir nachts mal wach werden - sowas kommt ja aus den verschiedensten Gründen vor - aus dem Fenster sehen und dann auch noch einen dramatischen leuchtenden Vollmond entdecken, dann bleibt uns das im Gedächtnis und wir sagen uns "Klar, Vollmond! Deswegen kann ich nicht schlafen". Ist aber zum Beispiel Vollmond und wir schlafen durch, fällt uns nichts auf. [...]

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