2008-08-10

Der Burda-Verlag als Frauenvermittler

Auf dem Online-Portal der Zeitschrift Bunte kann man sich ab sofort dank der dort publizierten Google-Anzeigen eine muslemische Ehefrau in den Hafen der Ehe bitten. Wenn man dann die Seite der «Online-Singlebörse» anklickt und zum letzten Foto hinunter scrollt zum Passus «Popular searches at Muslima.com include the following» und das Foto links davon betrachtet, wird einem sehr wohlig ums Herz. Die heiratswillige Frau von heute steht mit Kopftuch drei Schritte hinter dem Mann, das weiß ich nun, dank Burda!




Nun, ich hoffe sehr, die Frauen in der Datenbank sind alle gleichermaßen freiwillig verlinkt. Im Vergleich zu den vielen Frauen, die als sexy und handlich in den einschlägigen Online-Katalogen der osteuropäischen Menschenschieber angeboten werden. Demnächst dann auch … bei Burka-Burda.

2 Kommentare:

haekelschwein hat gesagt…

Danke, eine muslimische Partnerbörse ist ein guter Tipp. Da kann ich mir fürs selbe Geld gleich vier Frauen aussuchen! :D

daniela hat gesagt…

Was ich nur empfehlen kann, sind indische Kontaktanzeigen. Da wird ganz dreist die Mitgift, das Einkommen, die Teintfarbe (je heller, je besser) und natürlich die (angeblich längst abgeschaffte) Kaste angesprochen.
Früher ist mir das Lachen im Hals stecken geblieben, inzwischen sehe ich es als Teil der Gesellschaft.
Heirat aus Liebe? Die würden uns für bekloppt halten, in Bollywood-Filmen ist das immer zum scheitern verurteilt ;-)

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