2008-07-22

Nishia

hatte es gestern Abend sehr lässig geschafft inmitten eines delikaten Würgevorganges nach genüsslichem Kauen einiger Katzengrashalme, sich ganz spontan und unfassbar kurzfristig das Kotzen doch noch mal anders zu überlegen und lieber der Fliege hinterher zu jagen.

Kurz bevor ich diesen Eintrag schreiben konnte, saß ich übrigens ungefähr zehn Minuten staunend mit offenem Mund, um diese bemerkenswerte grenzwertige Aktion zu verdauen. (Ich erwarte immer viel von Nishia und wenn ich an eine Katze glaube, dann an sie – aber das war dann doch auch mir eine Nummer zu weit und zu hoch.)

Was für eine Leistung! Wenn ich es nun nur noch schaffe aus ihr rauszukitzeln, wie sie das fertig gebracht hat und mir das Phänomen patentieren lasse, werde/n ich/wir (ist schwer in Deutschland mit den Bankkonten für Katzen) in kürzester Zukunft irrsinnig viel Geld im Schwangeren-Business machen können. Selbstverständlich werde ich Nishias-Gesicht auf die Placebo-Pillenpackung kleben, alle Schwangeren weltweit werden meine Katze abgöttisch lieben.

Ich sehe Tonnen von gekochten Schinken auf Nishia niederregnen … in Scheiben natürlich und nicht stückweise.

2 Kommentare:

fotoralf hat gesagt…

Hat denn überhaupt mal eine Schwangere versucht, eine Fliege zu fangen, statt zu kotzen? Wer weiß...

Ralf

pepa hat gesagt…

Fliegen fangen! Mensch, dass ich da damals nicht drauf gekommen bin!
Statt dessen habe ich bis weit über den sechsten Monat hinaus innige Zwiegespräche mit der Kloschüssel geführt - ick kann Euch saren!
Das Nishiasan (oder Nishiasin? Nisherogast? Nishinausin forte?), ich hätte die in Packungsgröße N3 geordert.
Zehnmal in Packungsgröße N3.
Mindestens.

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