2009-01-31

Faxen dicke! Finito!

Suche Büroraum! Über die Woche zu nutzen. Bin nur noch unentschieden, ob ich dort oder die tieffliegenden Fellträger dort schaffen.



Liebe ist …

wenn der dreisame morgendliche Katzenschissduft um die Ecke ins Arbeitszimmer wabert. Und man sie trotzdem noch lieb hat …wenn man das noch kann, falls man es noch überlebt, das Duftwunder.

2009-01-30

Schade!

Heute, da mich Hasselblad per Mail einlud von einem unglaublich charmanten Schnäppchen zu profitieren und mir die H3DII plus Schnickschnack für unglaubliche 25.372,– Euro mit lässigen 50 Mio Megapixeln angeboten hatte, bin ich natürlich dem Link gefolgt und habe mir folgsam interessiert die Vorzüge der Kamera, Shift-Objektive und tollem Koffer angesehen.

Leider habe ich dann doch Abstand von einem Einkauf genommen: das dumme Ding kann ja noch nicht mal telefonieren!

Willy sein Tierfreund

2009-01-29

Mach's gut …

und Danke! für den Fisch, Opa Edi.

Hört auf zu heulen, liebe Bahnmitarbeiter!

Das Leben ist viel härter als Ihr denkt!

Gelungen

2009-01-28

Na gut …

derweil ich mich langsam tierisch (eh Wochenthema) über die Arbeitsagentur aufrege (seit Antragsannahme und erfolgreicher Nichtreaktion trotz zwischenzeitlicher zweifacher Ermahnung liegen nunmehr drei Monate), ich mich aber tunlichst dort vor Ort noch nicht künstlich aufplustern darf die Nummer mit der Superzicke geben darf, weil mich mein Wochenhoroskop davor dringlichst warnte und empfahl, ich solle diese Woche nur Harmonie zu spenden – so als wäre ich die direkte Nachkömmlingline (Nachkömmling mehr oder weniger erfolgreich gegendert!) aus der Beziehung von Joopi und Simone Rethel – und bloß nicht zwischen dem 26. und 29.1. die ultimative Zicke zu geben, wird dieser Tag heute hier im Blog zu einem Fremdcontent-Tag. Also lest bitte bei Herrn Ker0zene über Altersindizien und bei Frau bittersweetchoc über den visuellen Sex mit «Moms I would like to fuck» nach. Und die Kritik an Apple seitens der Bedarfshaltestelle ist mehr als berechtigt.

Ich will Kuchen!

Und die allerbeste Überschrift …

in der allgemeinen Berichtserstattung zum gestrigen Urteil des Bundessozialgerichts, die hat die taz: Kinder sind auch Menschen.

Klar!

Hauptsache, sie konnten Krieg spielen!

"It is kind of like going from an Xbox to an Atari," Obama spokesman Bill Burton said of his new digs.

Wat‘n los?

Heute um 13:17 Uhr den „Mails laden”-Button gedrückt: nicht eine Spam-Mail kam rein. Irgendwer krank da draußen?

2009-01-27

Man beachte sein Namensschild …



Und seinen Augenaufschlag:



Aber als Zuchtbulle braucht man den wohl auch. Ich stand auf der «Grünen Woche» erstmals in meinem Leben vor einer vollautomatischen Melkmaschine. Ich stand auf der «Grünen Woche» auch vor dem Menschen im Anzug, der diese vollautomatische Melkmaschine als das absolute Heiligtum der bäuerlichen Entwicklung verkaufen wollte. Beides zu sehen, machte nicht besonders glücklich. Aber nachdenklich. Man hört soviel, man denkt soviel, man behauptet soviel. Aber man sieht sich doch viel zu selten tatsächlich und sehr genau an, was für einen Scheiß der Mensch da im geheimen Kämmerchen unter sich fabriziert.

Dieser Bulle da oben war in allem too much. Too much Überfluss. Too much Unrealismus. Ein Riesenvieh mit riesigen Klöten voll aufgepumpt, dass ich mich fragte – er lag als wir an seinen Mini-Stand kamen und ich weiß auch nicht, ob er auf der kleinen Fläche überhaupt je hätte aufstehen können, also wird er da über eine Woche gelegen haben – ob er überhaupt noch stehen kann. Ich habe darüber nachgedacht, was sie ihm und seinem Kumpanen wohl gespritzt haben, damit er so ruhig da vor sich hinliegt in einer Messehalle. Normal ist einfach etwas anderes. Zuviel Masse für einen guten Eindruck. Über den eigentlichen Prozess der Samengewinnung und Besamung wollte ich an der Stelle nicht mehr nachdenken. Genug gesehen.

Gestern saß ein junger Mann mir in der S-Bahn gegenüber. Eingestiegen am Zoologischen Garten, ich bin Friedrichstraße (vier Stationen später) ausgestiegen. Da aß er noch an seinem mittlerweile dritten (!) Burger vom King. Ich bin nicht die Person, die sagen kann, esst kein Fleisch. Aber wir könnten beim Essen hier und da wohl doch einmal über die Produktion dessen, was wir essen, nachdenken.

Mallorca

Das ist mal wieder etwas für den Frühstückskaffee: verreisen nach Mallorca mit den wunderschönen (so ich es überblicke hauptsächlich analogen) Fotos von fotoralf.

2009-01-26

Erinnert Ihr Euch?

An den kleinen tieffliegenden Minifratz? Baldouin ist mittlerweile sehr kurz vor dem Kastrationsalter und hat sich prächtig entwickelt. D.h. er hört grundsätzlich nicht. Ist sich sicher, dass «nein!» im Prinzip immer «doch!» heißt und hat aus dem bisher immer unsichtbaren, panisch wegrennenden dicken schwarzen zweiten Kater Herr Fitz, einen plötzlich anwesenden, schlanken, von wildfremden Personen sich streicheln lassenden Kater gemacht. Er springt in die Palme, er springt den anderen beiden Katzen bravourös in den Rücken, er ist jedem guten Spaß sofort aufgeschlossen, killt Sektkorken, retouniert Tennisbälle und ist nebenbei sehr niedlich, zutraulich, kuschlig. Seine Besitzerin schimpft immer über ihn: sie liebt ihn also maßlos. Ich finde darüber hinaus seine Augenstellung grandios, hätte nicht viel gefehlt und die wären ihm horizontal gewachsen …







Plan

Als Tochter meines Vaters trage ich das „Bringt ruhig alle Tiere zu mir!”-Gen mit mir rum. Papa hatte neben Katzen auf dem Sofa, gleichzeitig auch Maus in der Brotdose (mit Löchern natürlich) und Fische im viereckigen Kunstteich. Ich bin grundsätzlich auch nie einem Standort vor einem Aquarium abgeneigt. Persönlich glaube ich an die These mit viel mehr Aquarien im öffentlichen Raum an denen ich warten dürfte, würde mich grundsätzlich dazu verleiten lassen immer 30 Minuten vor dem vereinbarten Termin aufzutauchen öfter mal pünktlich zu sein. Ich könnte mit Sicherheit lässig stundenlang über Aquariumsbeobachtungen bloggen. Selber habe ich kein Aquarium, weil ich natürlich weiß, was es für Arbeit macht: Katzenklos reinigen ist ein Spaziergang dagegen. Auch scheue ich mich vor diesen Beerdigungszeremonien vor der häuslichen Toilette. Gestern erst hörte ich traurige Geschichten von lang überlebenden Urzeitkrebsen aus dem neu aufgelegten Yps-Heft, die dann doch entschliefen und die zurück gelassene Urzeitkrebs-Züchter daraufhin in Tränen ausbrechen ließen, was mich wiederum in Trän…

Der neue Trend in der Aquaristik sind Nano-Aquarien. Mit maximaler Füllmenge von 10-30 Litern im Quader für je nach Größe bis zu 99,– Euro technisch komplett ausgestattet, hält man sich darin Garnelen. Ich erzähle sicherlich keine große Neuigkeit, dass man in Japan auch eine Art Koi-Mini-Garnele für mehrere tausend Euronen erwerben kann (Flugtickets von Tokio sind nun mal keine Schnäppchen.)

Ich indes habe mich neulich auf der «Grünen Woche» in so ca. vier bis fünf Zentimeter Lobster-Varianten verguckt. Der hier saß extrem lässig auf seiner grünen Oase und wippte sich vergnügt einen. Dieser Habitus wunderte nicht wirklich, der Kerl ist nämlich ein «Florida-Lobster» und abhängen* können die da ja gut. (* Unbedingt Steve Jobs darauf hinweisen, endlich Unterwasser-iPods für Lobster zu produzieren.)



Der indes machte mich zunächst fröhlich an, um mir dann zu zeigen, wie der Rückwärtsgang bei Lobstern funktioniert. Und der funktioniert!



Natürlich ist es völlig Banane ernsthaft darüber nachzudenken, sich so ein Mini-Aquarium zu Hause hinzustellen (wann ist man schon mal da, die Arbeit, die Stromkosten und auch die GEZ würde sofort wieder klingeln, wegen dem TV-Programm für die tieffliegenden Fellträger), daher tue ich es natürlich nicht.



Ich könnte sie Ginger und Fred nennen …

2009-01-25

Ich stand vorhin

bei Barcomi's (Apostroph hier, weil Name und Dame US-Sache aber ab wann nur ist der Migrationshintergrund von Ex-US-Bürgern soweit ins Heimische integriert, dass man deren Namen nicht mehr mit Apostroph schreiben darf/brauch/muss?) im nach dem Umbau neu eröffneten Laden in Kreuzberg und habe überlegt mir Kuchen mitzunehmen für den sonntäglichen Kaffeetisch. Da stand ich so, während die Bedienung die Kundin vor mir bediente, guckte auf das Preisschild: ein Stück Torte 2,80 Euro. Plötzlich schlug bei mir der immer noch vorhandene (und gelegentlich sage ich auch zum Glück) Euro-in-DM-Umrechnungsteufel zu und ich stellte fest, die wollen für ein Stück Torte – ich korrigiere mich – ein Stückchen Torte umgerechnet DM 5,48! Ergo zahlt man für zwei Stück(chen) DM 10,92. Das ist ein stolzer Gegenwert, dafür hatte man früher dann doch vier Stücke Torte auf dem Papierteller. Mindestens.

Ich finde diese Preisgestaltung leicht bis mittelschwer übertrieben. Teuerung hin, Teuerung her. Man kann's auch übertreiben in aller Dreistigkeit. Ich backe oft genug selber. Ich weiß, wieviel die Herstellung einer leckeren Torte mit guten Zutaten kostet. Bei den o.g. Preisen ist die in der Herstellung mit Verkauf zweier Stück(chen) bereits komplett finanziert. Einschließlich der Arbeitskosten.

Aber man hat ja noch irgendwo etwas Weihnachtsstollen … passt auch zum Sonntagskaffee.

Wer war die Mutter von Barack Obama?

Ann Dunham, Anthropolgin

Ungemein interessante Hintergründe.
via Melody on twitter.

2009-01-23

Freudentaumel

Nicht einmal vier Wochen noch und dann:



TXL PMI XX.XX.XX 06:10 08:45 AB9172 M 20KG

Nur für ein paar kurze Tage. Aber immerhin endlich wieder ein paar sehr liebe Menschen wieder zu sehen und vor allem hier hinzugehen:



Denn auch wenn ich das nach wie vor gut heiße, sie dort zu wissen. Und ich sie wirklich im Herzen bei mir habe – ich hätte selbst nicht geglaubt, wie gut es so funktioniert – ich habe jetzt doch das dringende Bedürfnis nach über einem Jahr mal wieder an diesen bestimmten Platz zu gehen und mit ihr einen Sonnenuntergang zu teilen, ihr von kleinen Enkeltöchtern erzählen.

Und außerdem endlich einmal im Februar die Insel in der Mandelblüte und im Frühling zu erleben – das Muttertier wäre stolz auf mich! Und natürlich werde ich auch den anderen feinen Dingen frönen, man kennt das ja …





Ungemein große Vorfreude!

2009-01-22

Nr. 5 lebt!



(Die haben wirklich mit Kreide den Schildkröten Nummern auf den Panzer geschrieben – als würden die alle gleich aussehen. Pah!)

Natur …

Die Geo hat wieder die im Dezember 2008 eingesandten Fotos ihrer Leser veröffentlicht. Holt Euch einen Kaffee und macht eine kurze Pause: Wunderschöne Aufnahmen.