2012-08-11

Weil heute Samstag ist …

… und Ihr dementsprechend Zeit zum Lesen habt, möchte ich zum wiederholten Male das Stilhaeschen ans Herz legen. Niemand schreibt eleganter, gelassener, pragmatischer und spannender über ein Mutterdasein als sie.

Und Stilhaeschen kommt von Stil, nicht von Stillen. Die Dame kann noch viele andere Themen …

2012-08-10

Tillen die jetzt eigentlich alle?

Fahre ich heute mit der S-Bahn eine Station Richtung Ostbahnhof. Steht plötzlich so ein VokuHila-Asso pöbelnd von seinem Sitz auf und wirft dem jungen – dunkelhäutigen – Mann mit Reisetasche ihm schräg gegenüber sitzend an den Kopf „Ich kann Deine Visage nicht sehen. Du widerst mich an!”, stellt sich an die Tür und motzt weiter.

Der Zug die ganze Zeit gaffend still. Da habe ich überlegt, entschuldige ich mich jetzt stellvertretend bei dem jungen Mann für etwas, was ich nicht getan habe? Und bin dann lieber zu dem Deppen gegangen und habe ihm ziemlich laut, damit der ganze Zug es hört, ins Ohr gebrüllt, dass er ein widerliches rassistisches Arschloch sei. Hat er wie am Spieß berührt „Nein!” geschrien. Und ich habe nur zurück angemerkt: „Doch, keine Widerrede.” Da war er dann ruhig.

Und ich bin kein Deut besser: ich kann diese Nazifressen auch nicht mehr sehen, die widern mich so etwas von an!

Gestern …

der kleinen bunten Katze gesagt, „So, das ist die letzte Tablette.” (Mal wieder Lebensmittelallergie). Prompt saß sie heute nicht im Esszimmer auf dem Tisch (!), um sich die Tablette in ihrem Catstick abzuholen. Sie kann da nämlich total gut sitzen und mich durch Wände hindurch hypnotisieren. Stundenlang. (Habe ihr heute den Stick in den Schrank hinterher getragen.)

Hatte ich erwähnt, dass wir jetzt ein Esszimmer haben?

2012-08-06

Pilze!

Neulich, beim Entdeckungsessen in meinem neuen Kiez (und es gibt hier viel zu entdecken, weil viel zu essen), lande ich im Gorgonzola Club und es schmecken von der Tageskarte Steinpilzravioli in Salbeibutter. (Foto in der Handykamera, reiche ich nach.) Sehr selten treibt mich ja mein Selbstbewusstsein auf gesunde Weise um, aber beim Genuss dieser Ravioli muss ich für mich selbst feststellen, dass ich meinen Nudelteig deutlich leckerer finde, weil leichter. Also gehe ich nach Hause und habe auf der Küchen-ToDo-Liste: Steinpilzravioli in Salbeibutter.

Es ist der erste Nudelteig, den ich in der neuen Küche anfertige. Die Steinpilze kommen noch in der getrockneten Variante her, was auch logisch ist, denn so sind sie aromatisch kräftig zum Teig. Und wer will schon frische Steinpilze in eine Mousse verwandeln?

Das Tantra-Diplom ist schnell reaktiviert. Der Nudelteig ist fix gemacht (wie immer bei mir mit Nagel- und Handpflege, da per Hand geknetet und auf das Olivenöl nicht verzichtet.) Die Füllung passiert aus knapp 100 g getrockneten Steinpilzen, eingeweicht, zwei Esslöffel Ricotta, ca. drei Lauchzwiebeln klein geschnitten und einer kleinen Knoblauchzehe. Alles wandert mit Salz und Pfeffer in den Mixer, auf den Nudelteig und wird mit der zweiten Nudeldecke verschlossen. Dann übe ich mit dem Ravioliausstecher Weihnachten und Plätzchen ausstechen.

Die gefüllten Freunde wandern ins kochende Salzwasser und die Butter wird ausgelassen bis die Salbeiblättchen in See stechen können. Parmesan ist schnell gerieben, dank der Mutter aller Reiben. Et voilà!

2012-08-05

Hat einen Kater.

Heute. Hört auf den Namen Chardonnay.

(Aus der Reihe: bin heute sensibel.)

2012-08-04

Zum Thema Christentum und Ehe …

… fällt mir beim Lesen dieses Artikels ein, Adam und Eva … die waren doch gar nicht verheiratet oder?

Oder hat jemals jemand von denen das Hochzeitsfoto gesehen?

2012-08-03

Hetenraten in Berlin

Kann man vermutlich prima aus dem Stand gewinnen, wenn man bei jedem Mann auf „schwul” tippt, anstatt noch ernsthaft zu raten.

*dickerfetterhetenseufzer und geht ab*