2011-08-18

Verzweifelt, wenn da nur Unrecht und keine Empörung

Offener Brief des Jenaer Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter an den sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.

„Was jedoch noch schwerer wiegt, ist der erhebliche Vertrauensverlust vieler zivilcouragierter Bürgerinnen und Bürger in den Umgang der sächsischen Staatsanwaltschaft und (damit des Freistaates!) mit Menschen, die sich dem Rechtsextremismus mutig und friedlich in den Weg stellen.”

2011-08-17

Übersetzungsservice

Mediziner übersetzen ärztlichen Befund auf Hochdeutsch oder in eine sonstige für Laien verständliche Sprache.

2011-08-15

Gestern bin ich …

da bin ich so einer Sache begegnet: Mango lassi mit Vodka.

(Aus der Reihe: besser schweigen.)

2011-08-14

Mirabellen

der Essen & Trinken-Newsletter erzählt neulich von unzähligen Mirabellen-Rezepten und ich, die ich diese kleinen süßen Früchten liebe, posaune bei Twitter mein Entsetzen heraus, weil es diese Früchte eher selten hier in der Stadt zu kaufen gibt. Twitter wäre nicht Twitter, würde dann nicht aus vielfachen Ecken Tipps kommen, wo man dann doch zuschlagen kann und der allerbeste Tipp kam von Peggy von multikulinarisches, die wusste, „Mirabellen wachsen hier bei mir wild, komm doch Samstag pflücken.“

Gesagt, getan. Im Prinzip wohnt Peggy bei mir um die Ecke. Mitten auf der Strecke zum neuen Flughafen Schönefeld am Berliner Stadtrand. Ich könnte dort in kürzester Zeit mit der S-Bahn sein, würde Berlins S-Bahn nicht so Spinnereien veranstalten und seit der bekannten Krise völlig vergessen haben, die Linie zum Flughafen mal wieder in einem höheren Minutentakt zu betreiben, als alle 10/20-Minuten bzw. von der Linie der Ringbahn die Bahn wieder auch direkt nach Schönefeld zu schicken. So steigt man um und wartet, auf Banhöfen, auf denen ich keinen Touristen warten lassen würde. Aber det is Berlin und ich war ja gestern nicht zum meckern unterwegs, sondern zum Ernte auflesen.

Einzigartige Grandessa, die Eigentümer der relativ neuen Wohnanlage in der Peggy wohnt, hat den Leuten überall Obstbäume als Begrünung in die Vorgärten gestellt. So läuft man dort durch die Wege und zählt unterschiedliche Apfelbäume, Kirschen und Pflaumen sogar Walnussbäume und Cornellkirsch-Sträucher. Ein Paradies und ein jeder kann ernten! Nach einem ersten Kaffee sind wir dann zu einem wilden Feld gelaufen, wo wiederum Mirabellen, Brombeeren, Äpfel- und Walnussbäume warteten. Letzteres noch nicht reif und erstere in prachtvoller Menge – nur ich hatte keinen Fotoapparat dabei. Peggy pflückte die restlichen Brombeerenbestände und ich machte mich an die kleinen gelben, halb- oder ganz roten Früchte.

Gefühlte zehn Kilo später und


und die fröhlichen Brennesseln zu meinen Füßen ignorierend (das funktioniert wirklich!), ich trug Rock und blankes Bein, gingen wir fröhlich mit unserer Ernte zurück und Peggy servierte uns auf dem sonnigen Balkon eine riesige Portion Vanilleeis mit den soeben gepflückten angenehm säuerlichen Brombeeren!




So viel Eis auf einmal, habe ich auch lange nicht mehr gegessen! Letztendlich muss ich der Tatsache ins Gesicht gucken, ich habe viel zu viel geernet. Das eine Gemüsefach ist bis unter den Rand voll – die Dinger wollen schließlich entkernt werden, bevor sie zu Marmelade eingekocht werden, eingemacht werden oder einen Kuchen zu formschöner Vollendung beglücken werden. Ich bin dann jetzt mal auf Balkonien mit Tantchens Entkerner, denn leider hat der Kater meine höfliche Anfrage auf Mithilfe ebenso höflich abgelehnt.



Ich liebe den Sommer. Dankeschön Peggy!

Ach ja, die Orte, wo freies Obst für alle in Berlin wächst, kann man bei Mundraub.org finden.

2011-08-13

War ja klar …

als dann heute zwecks Mauergedenken um 12:00 Uhr mal alles schweigen sollte, also auch ich, klingelte mein Telefon und mich rief eine Freundin an. Sie ist in Russland geboren.

(Aus der Reihe: denkt Euch den Smiley!)

2011-08-12

Kleine Bitte!

Schickt Sonne, Kraft und Eure Gebete mal bitte hier hin!

Cool! Schnäppchen aus dem LaLaLand!

Der Fliege ihr Weihwasser.

(Ich muss ja bei so etwas immer an Spliff und «Amaretto ist ein geiles Zeug – ich bin schon lull und lall …», Carbonara denken.)