2010-09-23

Krach statt Kohldampf

Was sind Ihre Forderungen?

Ganz konkret fordern wir 80 Euro mehr für Ernährung. Denn mit den bisher knapp 120 Euro, die im Regelsatz eines Erwachsenen für Essen enthalten sind, kann sich niemand ausreichend, geschweige denn gesund ernähren. Für 200 Euro im Monat lässt sich wenigstens der Kalorienbedarf eines Erwachsenen sichern, der sich auch mal bewegt und sein Essen nicht nur von Billigstanbietern bezieht.

Das klingt dennoch eher bescheiden.

Die Kritik hören wir immer wieder: Warum fordert ihr „nur 80 Euro”? Wer aber unsere Forderung wirklich verstanden hat und sich über das politische Umfeld im Klaren ist, wird das anders sehen.

Warum?

Die dominierende Politik zielt auf weiter sinkende Einkommen, die Bundesrepublik soll verfestigt werden als Exportstandort mit einer immer mehr unter der Hungerknute und Verarmungsängsten stehenden Arbeitnehmern. Und so lange die Leistungen für Erwerbslose - so wie es heute geschehen soll - von dem immer weiter sinkenden Verbrauch der untersten Einkommensgruppen abgeleitet wird, bleibt es bei dieser Abwärtsspirale. Denn sinkende Leistungen für Erwerbslose setzen wiederum die Arbeitnehmer unter Druck - ein Elend ohne Ende.


Source: der Freitag, Peter Nowak im Gespräch mit Guido Grüner (Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg)„Krach statt Kohldampf

Ein Dankeschön an Peter Hartz

Wochenthema bei der Freitag

2010-09-22

… und Atomkraftwerke sind übrigens auch sicher!



Schon passiert!

Deckenkoller!







2010-09-21

Waffelröllchenwetter

Zu große Schnitzel

Mail gerichtet an: Poststelle – Finanzamt Plauen

Sehr geehrte Damen und Herren,

man kann in der Presse und zumnehmend auch diversen Blogs entnehmen, das Sie angeblich einen Wirt zur Steuernachzahlung auffordern, weil seine Portionen zu gross seien und er daher letzlich zu wenig (zu versteuernden) Gewinn mache. Diese Argumentationslinie soll im Bereich Ihres Finanzmantes kein Einzelfall sein.

Ich muss zugeben, dass die Meldung doch recht unglaublich klingt. Sollte die Meldung wahr sein, hätte dies ja recht weitreichende Konsequenzen für das deutsche Wirtschaftsleben, dem auch ich als Vorstand eines Unternehmens angehöre.

Daher interessiert mich: Sind die Darstellungen der Presse z. B. hier oder hier zutreffend?

Mir ist klar, dass Sie zu den konkreten Vorfällen keine Stellung nehmen können. Sie könnten mir aber sagen, ob die generelle Darstellung, dass zu grosse Portionen von Ihnen beanstandet werden zutreffend ist.

Mit freundlichen Grüßen

XYZ
Vorstand eines größeren dt. Internet Service Providers

2010-09-20

Gedanken zu unnötigem Papierwust im Jahre 2010

hat sich Marco Zeh gemacht. Das sind aber ganz andere Gedanken, denn Marco ist blind und sieht Papierpost somit unter anderen kritischen Gesichtspunkten. Sehr interessantes Blog – auch weil kürzlich Blindenhündin Hexe bei ihm eingezogen ist und beide neulich schon zusammen in den USA unterwegs waren.