2009-03-24

Feststellung des Jahrhunderts!

Schwundsocken und Halbwaisensocken sind gar kein männerspezifisches Problem! Oder aber ich trage zuviel Testosteron in mir.

Ein Essen spenden …

Das kann man nun wirklich machen! Hier sogar recht pfiffig animiert für Kinder in Düsseldorf. Und hier etwas statischer für Kinder in Berlin.

Visitenkarten

ein Sammelsurium einiger exzellenter Visitenkarten. Ich liebe die Rubbel-Karte.

via Mediengestalter-Blog

2009-03-23

Graffitiliebe



Manchmal sind ‘se ja doch ziemlich großartig. Der hier ist ein Mallorquiner.

2009-03-22

Heissa …

so kurz vor den Wahlen sagen sie, in diesem Fall Arbeitsminister Olaf Scholz, immer so feine Sachen. Daten einfordern für den gleichgeschlechtlichen Gehältervergleich oder das hier:

Fragen wir ihn in zehn Monaten noch einmal danach.

2009-03-21

Es muss mal geschrieben werden …

Post von der Agentur. Leistungsbezug und das Einstiegsgeld laufen zum 30. April ab. Und so schreiben sie mir, mein Leistungsbezug würde demnächst auslaufen und ich solle mich bitte rechtzeitig mit den beigefügten Forumlaren melden bei Bedarf.

Anschreiben genommen und mit breitem Grinsen und Glücksgefühl im Herzen zum Müll getragen. Der Plan sagte Anfang November vergangenen Jahres, mich nicht mehr ab dem 30.4.2009 dazugehörig zu fühlen. Der Plan hat erstaunlicherweise – sogar in diesen Zeiten – Bestand. Ich werde mich nicht mehr melden müssen. Ich werde schreiben, dass ich mich in der Lage sehe zum 1. Mai von meiner Selbständigkeit und Tätigkeit selber zu finanzieren, so wie es der Businessplan vorsah. Es sieht zur Zeit gut aus. Und so ist das Gefühl. Es ist anstrengend, es ist aufregend, es macht unglaublich viel Spaß, es ist von viel Lernen geprägt, es ist von Unterstützung von vielen Seiten geprägt, es ist toll. Und es ist eine einmalige Chance!

Die Agentur hat mich auf dem Weg im Rahmen ihrer Möglichkeiten großzügig unterstützt, sei es mit der Weiterbildung im vergangenen Jahr, sei es nun mit der Einstiegsgeld und der Unterstützung hinsichtlich technischer Notwendigkeiten, die sich ein Langzeitarbeitsloser auf dem Weg in die Selbstständigkeit so nicht leisten könnte, es aber ohne sie nicht funktionieren kann. Ich habe viel dafür kämpfen müssen. Stellenweise war es bitter zu erkennen, wieviel Professionalität sie von einem Bezugsempfänger verlangt, der sich selbstständig macht – auf der anderen Seite (das werfe ich dem Gesetzgeber vor, nicht den Mitarbeitern – von denen werden gelegentlich Dinge verlangt, für die sie überhaupt nicht ausgebildet sind) mit erschreckender Unprofessionalität und herzlich wenig Sinn für das betriebswirtschaftliche Leben agiert. Ich will nicht klagen, es hat geklappt. Obwohl ich die dort verbrauchte Energie in den letzten Monaten an anderer Stelle hätte klüger einsetzen und ich hätte die Motivation und Unterstützung einiger Bescheide deutlich früher gebrauchen können. Trotzdem, die Agentur tut was. Was die Banken in diesem Land nicht tun. Die wünschen viel Erfolg, fragt man bei ihnen um eine geringe Unterstützung nach und winken aber großspurig ab, wenn man sich in diesem Land selbstständig machen will. Dazu muss man nicht mal lange arbeitslos gewesen sein, um von ihnen den Unglauben an die Idee um die Ohren gehauen zu bekommen. Wer klein aber realistisch denkt in dieser Zeit, ist ihrem Glauben nach doof und ist es wert verraten zu werden. Ach, überhaupt Banken – diese unnützen geldgeilen Dinger, die sich vom Steuerzahler für ihre Inkompetenz bezahlen lassen und dafür jeden zweiten Mittelständler aus Jux und Spaß über die Klinge springen lassen, während die Deutsche Presse so tut als würde dieser Tage nur ein Unternehmen namens Opel – natürlich ganz fremdbestimmt – vor die Hunde gehen.

Sei es drum, ich wage es jetzt. Die eine Aufgabe sichert Miete, Krankenversicherung, Steuer und füllt den Kühlschrank – und macht dabei sogar Spaß und weckt in mir immer mehr den Kampfgeist, weil ich unglaublich kompetente engagierte kluge Menschen kennenlerne, die mir sehr viel geben alleine damit, dass ich einem Teil ihrer Arbeit beiwohnen darf. Die andere Aufgabe wird sich entwickeln, die Vorfreude auf sie ist groß und sie gibt mir die Möglichkeit meine Kreativität auszuleben. Irgendwie ist alles zur Zeit ein großes Glück.

Danke Euch allen, die ihr mich in den letzten Jahren hier unterstützt habt, Mut zugesprochen habt, geholfen habt mit Worten und Taten, an mich geglaubt habt, wenn ich es nicht mehr konnte, Daumen gedrückt habt, einfach da wart! Dieses Blog und Ihr wart oft unfassbar wichtig und wertvoll für mich in dieser Zeit und hat mich so manches Mal aus dem trüben Meer der Hoffnungslosigkeit gefischt. Das vergesse ich Euch nicht.

creezy=honk

Für neues Sparkonto neue «Abheben-macht-frei»-Karte erhalten mit neuer Pin-Nummer. Zur Sicherheit für die ersten beiden Abhebungen bis die Nummer sitzt (sie ist für mein zahlenabwesendes Hirn wirklich herausforderungswürdig) Pin-Nummer codiert als Telefonnummer aufgeschrieben. Nein, garantiert nicht im Portemonnaie aufbewahrt.

Neulich in einer Handtasche einen Zettel gefunden. Zuerst eine halbe Stunde auf den Zettel mit der Telefonnummer von einem, nennen wir ihn mal «Horst» geguckt und überlegt, wer Horst ist oder war und warum ich Horsts Telefonnummer notiert habe. Eine weitere halbe Stunde später beschlossen, überhaupt gar keinen Horst zu kennen.

Zettel weggeschmissen.