Burnster
über Eichingers Bushido. Wieder mal ganz ganz großartig geschrieben! Weiß gar nicht, welchem Absatz ich zuerst die 1+ vermachen soll.
über Eichingers Bushido. Wieder mal ganz ganz großartig geschrieben! Weiß gar nicht, welchem Absatz ich zuerst die 1+ vermachen soll.
at 13:06 0 comments
Labels: blogfreaks
mit Christian Rathmann, Professor am Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser. Spannend ist das Interview deshalb, weil es einen tieferen Einblick in die Entwicklung (und anscheinend Rückbildung) der Gehörlosensprache und deren Kultur in anderen Ländern vermittelt.
via ennomane. Wie icke det Internet lieben tue!
at 11:56 0 comments
Labels: dies und das
bekanntlich streiten. Wir erinnern uns an das U-Bahn- Baudebakel neulich in der Kölner Severinstraße? Zwei Tote, einige viele obdachlose Menschen, ein riesiger Haufen historischer Müll von ungeahntem Wert, eine überlebende Katze?
Das hindert die Firma RL-Liesegang nicht für ihre Abbruch-Tätigkeit mit ihrem üblichen Werbeslogan zu werben, der an dieser Stelle bei uns sechs Leuten sehr peinliche Betretenheit auslöste. 

«Abbruch heißt für uns ... nicht nur der Einsatz von großen Baggern oder der Abbruch mit "Birne". Wir verstehen den Abbruch als Handeln mit Konzept, Technologie und Verstand.« Steht so auf deren Homepage (mit falsch gesetzten Ellipsen).
Na dann … Takt hat man eben. Oder auch nicht!
at 09:16 1 comments
Labels: creezy on tour

Am österlichen Samstag trafen sich die eh schon versammelten Blogger mit dem freundlichen Herrn Spontiv und seinem ebenso charmanten Goldlöckchen, um dem Städtchen unser Wahl gemeinschaftlich etwas näher zu kommen und ebenso gemeinsam zu Abend zu essen. Wie das so unter Tortenjunkies ist, spürten wir am frühen Nachmittag leichte Entzugserscheinungen: die nach Kaffee. Zu diesem Zeitpunkt waren wir da, wo alle anderen Kölner auch waren: Fußgängerzone und jeder saß draußen. Herr Exit wollte uns zu Törtchen Törtchen (bloggen!) entführen, dem Laden vor dessen Schaufenster er – wie mir scheint – zu campen pflegt. Die hatten allerdings in dem Lädchen noch weniger Sitzplätze zur Verfügung als ein Pferd PS besitzt und so zog es uns nach gegenüber ins Royal Cupcakes, was wiederum Herrn Bellerophon wieder einmal bewog, seinen allgegenwärtigen Flunsch zu ziehen, denn der Herr war in Torten- und nicht in Cupcake-Laune.
Dieses Royal Cupcakes ist schlicht und simpel wunderbar! Sie servieren dort in stilvoll sicherer fliederfarbener Einrichtung mit dem wohl kleinsten öffentlichen Örtchen, das mir je in einem Etablissement begegnet ist, einen mehr als sehr passabel zu nennenden Kaffee und diese entzückenden vor Kreativität und vor allem aber geschmacklichen Novum der Extraklasse berstenden kleinen Cupcakes mit den wundervollsten Cupcakes-Namen, die man sich nur ausdenken kann für solche Kreationen, es war einfach nur: wow!
Wenn Ihr dieses Namensschild lest, werdet Ihr verstehen, was ich meine …
Frau Indica entschied sich mit der ihr eigenen Grandezza, weil farblich auf's Oberteil abgestimmt, für «Grace Kelly»,
während ich, Carla Bruni war schon ausgegangen, zur britischen Tretminenverkösterin »Princess Diana» tendierte, 
die im späteren Verlauf unseres Happening leicht errötete und geschmacklich schlicht und einfach in einer ganz großen Liga spielte.
Die Mehrzahl der Anwesenden indes waren «King of Pop»-Fans:
Stimmt, diese Cupcakes sind kaum größer als fünf Pralinen und die meisten meiner Begleiter bemängelten die geringe Größe dieser kleinen traumhaften Naschereien. Ich indes fand die Größe für dieses großartige Geschmackserlebnis völlig ausreichend. Man kann sie einfach nur genießen und von ihnen träumen und im Cupcake-Glücksgefühl schweben.
Leider wird Herr Exit nie mehr in die Hauptstadt reisen dürfen, ohne nicht wenigstens für jeden von uns mindestens einen Cupcake im Gepäck zu haben! Je suis amoureuse!
at 20:35 4 comments
Labels: creezy on tour
Adobe Produkte wie Photoshop oder Bridge gelten gemeinhin als die absoluten Schnarchnasen. Aber Ihr glaubt gar nicht, wie unglaublich schnell einem Photoshop an einem 2,93 GHz MacBook Pro mit 4 GB und einer 7200er-Platte vorkommt, wenn der jahrelange Standard vorher ein Titanium 667er Powerbook mit 768 MB mit 'ner 20 GB-Scheibe war. Dat ist wie mit 'nem Ferrari im Kreis fahren.
Ich freue mich immer noch wie dumm und verrückt!
at 11:31 2 comments
Labels: null-eins-null

pix by The Exit
setzt sich schon mal zu Ostern zwei halbnackte Männer mit Schminke im Gesicht und Osterhasenohren auf ein Sofa in sein Schaufenster. Das wiederum erfreut den Kölner-, Ulmer-, Bulgarischen-, Dresdner Männerfreund. Da wird geknipst, gejohlt, gestrahlt und das Sofamaterial untereinander aufgeteilt. Mich hätte der Anblick auch freuen sollen, ich hatte aber irgendwie das merkwürdige Gefühl, ich sei gar nicht* gemeint als potentielle Zielgruppe.
(*ergriff mit anderer femininer Begleitung logische weibliche einzig angemessene Gegenmaßnahme: nebenanliegendes Schuhgeschäft betreten und bis zur Kasse durchgekämpft. Danach mit einer Papiertüte den restlichen Tag in der Hand verbracht.)
at 12:14 1 comments
Labels: creezy on tour

Als ich gestern früh in Köln landete, meinem ersten Germanwings-Flug übrigens – ich verzichtete auf den € 2,60-Kaffee, las nach langer langer Zeit mal wieder die «freundin», sowie das Bordprogramm – hieß uns der Stewart nach dem Aufsetzen zunächst einmal „Herzlich Willkommen in Berlin Schönefeld“. Ich schickte kurz danach einen Mitreisenden auf dem Bahnhof in die falsche Richtung (vor einem Kaffee), holte ihn aber wieder zurück auf den richtigen Bahnsteig (nach einem Kaffee). Auf dem Weg von der Tram zum Jeckpalast wurde ich dann von dem ersten älteren Herren, mir auf der Straße begegnend, herzlich begrüßt und als wir uns noch ein zweites Mal über den Weg liefen schickte er mich fröhlichen Grüßen für die weiteren Feiertage ins Kölner Rennen. Der nächste ältere Herr, meinen Weg kreuzend, freute mich zu sehen und erklärte mir in seiner Begeisterung «Köln stirbt aus!». Er würde jetzt schon seit zwei Stunden durch die Straßen laufen und ich sei erst die zweite Frau, die ihm heute begegnen würde.
Köln stirbt aber gar nicht aus, möchte ich als Laie behaupten, denn wir liehen uns gestern am richtigen Rheinufer Fahrräder mit Rücktrittsbremse (ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal ein Rad mit Rücktrittsbreme benutzen musste – irgendwie schwimmt mir vor dem geistigen Auge immer die Situation, wie ich bei Oma im Garten auf Mamas Riesenrad aus noch kurz knapp nach dem Krieg-Rad fahren lernte) und da begegneten uns mindestens ganz viele Kölner auf Skatern, noch viel mehr auf Rädern und überhaupt ganz Köln auf Beinen. Ich glaube heute, ich bin für die Version Damen Hollandfahrrad nicht gemacht. Übrigens kreuzten wir kurz hinter dem Friedenswäldchen den Jungs vom 1. FC, die vom karfreitäglichen Trainingslauf zurück kehrten und begegneten wir an besonderer Stelle einer Tram Modell K 4000 der Linie 7, die bekanntermaßen (!) das einzige niederflurige S-Bahnmodell mit Eisenbahnzulassung ist, weil sie irgendwann in ihrem Streckenverlauf die Straßenbahngleise wechselt, um auf Eisenbahnterritorium tiefer gelegt weiter zu schnaufen. Desweiteren lagen wir zwischenzeitlich an Seen und haben uns gestern alle an einem mediterranem Sonnenbrand erfreuen dürfen. Aus Köln!
Da Frau Indica diesen Monat in Kürze das jährlich wiederkehrende Älterwerdungsritual begehen wird, diskutieren wir gemeinschaftlich bereits mögliche Geschenkvarianten, die wir mittlerweile auf genau zwei eingeschränkt haben: einen Dackel namens Tosca, nach der Tunnelröhre in der Severinstraße, auf der wir gerade schlafen, oder aber einen Königspudel namens Wotan, den wir mittlerweile allerdings in Przemysław umgetauft haben, weil der Name schwieriger zu schreiben und noch deutlich schwieriger auszusprechen ist (Geschenke mit Anspruch!). Frau Indica zögert noch.
Herr Exit dekoriert gerade die Wohnung österlich, nachdem er das Toilettenpapier sanktioniert hatte, das Material fand gestern den Weg aus dem Keller nach oben – nachdem zunächste ein wenig Deckenputz von ihm gewedelt werden musste. Die Vermieterin meint aber, das Haus bliebe trotz tunneliger Baumaßnahmen stehen. Somit steht das Haus tatsächlich auch nach dieser Nacht noch, die Kölner sind fröhlich und wünschen sich ständig unten auf der Straße «Guten Morgen!»
Wir gehen jetzt Osterlamm kaufen und uns der mediterranen Sonne zeigen … ich soll schön grüßen!
at 09:16 4 comments
Labels: creezy on tour

Ich fliege dann mal eben zum Eier färben nach Köln und werde somit das traditionelle diesjährige bulgarische Eierstoßen, die deutsche Tortenschlacht und das kölnische Osterlamm am richtigen Rheinufer zelebrieren mit flüchtigen, urlaubenden und reisenden Bloggern. Nächtigen werde ich erneut in der kurz vor dem Abriss stehenden Severinstraße in der hoffentlich alle Katzenbesitzer schon mal anfangen, ihre Katzen für den Notfall zu mästen.
Und Ihr kommt mir bitte nicht auf dumme Ideen und fangt etwa an den Osterhasen zu gendern! (Vergnügliche Nachhilfe zum Freund gibt es bei Frau Ingeborch.) Ansonsten wünschen ich allen, die suchen, eine erfolgreiche und fröhliche Suche! Und dem Rest ein paar schöne friedliche und erholsame Feiertage!
at 03:48 1 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
(alleine wohl schon auf Grund meines Sternzeichens Waage) Meisterin der Manipulation bin, ärgert es mich immer maßlos, wenn andere Leute versuchen mich zu manipulieren, denn zum einen bin ich auf recht natürliche Weise nicht ganz blöd und außerdem weiß ich im Allgemeinen schon lange vor ihnen was sie vorhaben – da ich an ihrer Stelle das Gleiche getan hätte.
Es ist ein ewiger Kreislauf. Ursache und Wirkung.
at 11:23 2 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah

und meine erste Erfahrung mit einem Comic. Ich würde mal sagen «Lurchi und seine Freude» habe zum einen meine Freundschaft zu Reptilien geprägt und zum anderen war ich dank ihnen erstmals in meinem Leben echtes Werbeopfer. Große Trauer, wenn das aktuelle auserkorene Lurchi-Modell nicht passen wollte oder den Eltern zu teuer war. (Den Eltern war Lurchi sowieso immer zu teuer, da musste schon Oma ran.)
at 12:00 4 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
Die zu beschreitende Straße durch Neukölln, die mich vom S-Bahnhof zu meiner Docking Station in Tempelhof unterhaltsam begleitet, ist seit einigen Jahren die ewige 30. An einer Stelle – dank Kindergarten und Spielplatz – ist ein Zebrastreifen installiert. Dahinter wurde eine technische Vorrichtung der Tempomessung mit direkter Weitergabe zum Tachometervergleich an den Autofahrer mit Foto-Aufsteller und einem lustig drein blickenden Gör, welches den Tempoverinnerlichten ein fröhliches «Danke!» beiderseits zu ruft, installiert.
Gestern an dem – wie jeder bemerkt haben dürfte – frühlings-sommerhaften (das kriegt Berlin irgendwie nie ordentlich getrennt) lauen Abend führte mich mein Heimweg an eben jener Stelle an einen kleineren Auflauf jüngerer Menschen vorbei, der offensichtlich großen Spaß hatte und von Zeit zu Zeit applaudierte, während wiederum immer einer von ihnen wie von der Tarantel gestochen die Straße ein kurzes Stück hoch rannte.
Offensichtlich galt, wer zu Fuß die 30 km/h-Meldung schafft, hat gewonnen. Einer von ihnen war mit gemessenen 28 km/h nahe dran. Großer Spaß bei den Teilnehmern und Zusehenden also auch mir.
at 05:29 2 comments
Labels: mein kiez
das Arbeitslosengeld I ist tot! Was eine schöne Meldung an sich wäre, nur sind die Gründe keine guten.
at 09:36 0 comments
Labels: vergangenes
Habe gerade per Apple Mail eine Einladung mit Terminangabe im Text erhalten und die ziemlich oberaffenbärentatzenstarke Funktion zu iCal erlebt … das ist doch der Hammer! Alleine dafür muss man doch mal jemanden bei Apple zu Grund und Boden knutschen.
Allerdings waren sie im Ordner-Design vor Leopard deutlich cooler drauf, da haben sie wohl noch komisch Sachen geraucht.
at 14:08 4 comments
Labels: null-eins-null
haben ja so ihr Gutes, zum Beispiel darf ich heute (vermutlich, vielleicht, eventuell) das neue kleine, ungemein schnelle Zweit-MacBook Pröchen mit Ganzvorderfront-Beifahrerinspiegel (!) für Nishia abholen. Das ist natürlich bonfortinös. Und Ihr habt ja gar keine Ahnung, wie ich darauf freue! … äh sich Nishia freut.
Arbeiten und Geld verdienen hat aber auch manchmal etwas Schlechtes, zum Beispiel habe ich dieses Jahr nur allerhöchstens diesen heutigen einen Donnerstag, um zur re:publica ‘09 zu gehen. Ich bin sehr gespannt auf die gleichzeitig stattfindende re:health.
at 11:00 6 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah