2026-06-26

Wird warm …

… deswegen serviere ich euch das eine oder andere Rezept hier aus dem Blog nochmals, vielleicht helfen euch die Anregungen über die kommenden tropischen Tagen und Nächte. Das eine oder andere Rezept habe ich auf Reisen innerhalb Europas kennengelernt und ins Reisegepäck gesteckt.

Aus Osteuropa stammt das Rezept der kalten Kirschsuppe. Ganz schnell aus Sauerkirschen gemacht, muss halt nur abkühlen. Perfekt dazu auch gekühlter Grießbrei. Wirklich mein Lieblingsessen an heißen Tagen, seit … schon immer.

Von Mallorca und nach wie vor mein Lieblingssommerdrink ist der Mix aus frischer Gurke, frischer Ananans (oder ihrem Saft) und Eiswürfeln durch den Mixer (Pürierstab kann es auch) entsendet. Köstlich und man fühlt sich hinterher einfach so viel besser!

Gleiche Richtung in der Wirkung mit etwas Koffein, grandios der Caffè Lecese oder förmlicher Caffè alla Salentina. Ihr benötigt einen Espresso (oder Kaffee), Mandelsirup (oder Mandelmilch, dann noch Zucker zusätzlich – das Gehirn braucht die Energie bei dem Wetter) und Eiswürfel. Für alle, die das Sahnige im Affogato al Caffè nicht mögen die perfekte Alternative. Hier geht's zum Rezept. Ja, da wo Caffè drauf steckt, steckt Italien drinnen.)

In Tunesien wird die wundervolle Citronade Tunisienne serviert, benötigt etwas Vorbereitungszeit. Aber der Sommer hat ja erst begonnen, das geht noch was.

Trotz der Hitze schnell etwas kochen? Da empfehle ich die Seppie e piselli com un volta. Sepia und Erbsen aus der Tiefkühltruhe zusammen mit klein geschnittenen angedünsteten Zwiebeln, Sugo und Basilikum. Geht ratzfatz und die Aufenthaltzeit am Herd ist sehr übersichtlich. Mit etwas Chili aufgepeppt, sorgt die Schärfe bei der Hitze auch antibakteriell. Magen-Darm-Viren mögen Hitze ja sehr.


Melonengurken-Pfirsich-Salat mit Garnelen

Ich persönlich mag deftige Gerichte mit Früchten sehr. Ich weiß, da scheiden sich die Geister. Zur Zeit gibt es noch keine Pfirsiche aus Deutschland – dafür Nektarinen oder die, von mir mehr geschätzten, Urfrüchte mit Pelz aus Griechenland oder Spanien. Diese Früchte im nachhaltigen Anbau aus der EU werden übrigens gerade in dem schönen Projekt EU Fruit Basket (auch mit schönen Rezepten) beworben. habe ich neulich einen Sommersalat gemacht. Melonengurke, Garnelen, Pfirsich und Zitrone (Limette), Salz und Pfeffer. Auch Tropeazwiebeln, kurz in etwas Weißweinessig gepickelt, passen perfekt dazu. Geht schnell, kann jeder ud ist schön bunt und wirklich sehr lecker bei hohen Temperaturen!

Zutaten

1 Melonengurke (alternativ Salatgurke)
2 reife Pfirsiche
200 Gramm Garnelen (kurz anbraten)

Salz (besonders schick und crunchy: Salzflocken), Pfeffer
Saft einer Zitrone und etwas Abrieb

Zubereitung


Das Gemüse bzw. Obst in Würfel schneiden. Die Melonengurke schält man zuvor, eine Bio-Feldgurke besser nicht. Die Garnelen kurz anbraten. Alles in eine Schüssel geben, salzen und pfeffern mit etwas Olivenöl und Zitronensaft (und Abrieb) abschmecken. Die optionalen Zutaten hinzufügen.

Optional


1 Tropea-Zwiebeln in Scheiben geschnitten und in etwas Weißwein einlegen (stoppt Gärprozess der Zwiebel) – Tropea-Zwiebeln sind süßer mit weniger Schärfe als herkömmliche Zwiebeln – und die rote Farbe tut dem Salat auch gut.
Oliven passen natürlich auch
Frische Chili klein geschnitten
Warum nicht ein paar Pinienkerne dazu geben?

Die Melonengurken gibt es in Berlin derzeit auf einigen Wochenmärkten, in manchen Edeka-Filialen und sicherlich bei der Osteria Terra Verde in der Rheinstraße 18. Natürlich tut es auch die hiesige Feldgurke zur Not.

0 comments:

Kommentar veröffentlichen

Fröhlich sein, freundlich bleiben und bitte immer gesund wieder kommen!