2009-04-13
2009-04-12
Der Kölner

pix by The Exit
setzt sich schon mal zu Ostern zwei halbnackte Männer mit Schminke im Gesicht und Osterhasenohren auf ein Sofa in sein Schaufenster. Das wiederum erfreut den Kölner-, Ulmer-, Bulgarischen-, Dresdner Männerfreund. Da wird geknipst, gejohlt, gestrahlt und das Sofamaterial untereinander aufgeteilt. Mich hätte der Anblick auch freuen sollen, ich hatte aber irgendwie das merkwürdige Gefühl, ich sei gar nicht* gemeint als potentielle Zielgruppe.
(*ergriff mit anderer femininer Begleitung logische weibliche einzig angemessene Gegenmaßnahme: nebenanliegendes Schuhgeschäft betreten und bis zur Kasse durchgekämpft. Danach mit einer Papiertüte den restlichen Tag in der Hand verbracht.)
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2009-04-11
In Spanien …

Als ich gestern früh in Köln landete, meinem ersten Germanwings-Flug übrigens – ich verzichtete auf den € 2,60-Kaffee, las nach langer langer Zeit mal wieder die «freundin», sowie das Bordprogramm – hieß uns der Stewart nach dem Aufsetzen zunächst einmal „Herzlich Willkommen in Berlin Schönefeld“. Ich schickte kurz danach einen Mitreisenden auf dem Bahnhof in die falsche Richtung (vor einem Kaffee), holte ihn aber wieder zurück auf den richtigen Bahnsteig (nach einem Kaffee). Auf dem Weg von der Tram zum Jeckpalast wurde ich dann von dem ersten älteren Herren, mir auf der Straße begegnend, herzlich begrüßt und als wir uns noch ein zweites Mal über den Weg liefen schickte er mich fröhlichen Grüßen für die weiteren Feiertage ins Kölner Rennen. Der nächste ältere Herr, meinen Weg kreuzend, freute mich zu sehen und erklärte mir in seiner Begeisterung «Köln stirbt aus!». Er würde jetzt schon seit zwei Stunden durch die Straßen laufen und ich sei erst die zweite Frau, die ihm heute begegnen würde.
Köln stirbt aber gar nicht aus, möchte ich als Laie behaupten, denn wir liehen uns gestern am richtigen Rheinufer Fahrräder mit Rücktrittsbremse (ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal ein Rad mit Rücktrittsbreme benutzen musste – irgendwie schwimmt mir vor dem geistigen Auge immer die Situation, wie ich bei Oma im Garten auf Mamas Riesenrad aus noch kurz knapp nach dem Krieg-Rad fahren lernte) und da begegneten uns mindestens ganz viele Kölner auf Skatern, noch viel mehr auf Rädern und überhaupt ganz Köln auf Beinen. Ich glaube heute, ich bin für die Version Damen Hollandfahrrad nicht gemacht. Übrigens kreuzten wir kurz hinter dem Friedenswäldchen den Jungs vom 1. FC, die vom karfreitäglichen Trainingslauf zurück kehrten und begegneten wir an besonderer Stelle einer Tram Modell K 4000 der Linie 7, die bekanntermaßen (!) das einzige niederflurige S-Bahnmodell mit Eisenbahnzulassung ist, weil sie irgendwann in ihrem Streckenverlauf die Straßenbahngleise wechselt, um auf Eisenbahnterritorium tiefer gelegt weiter zu schnaufen. Desweiteren lagen wir zwischenzeitlich an Seen und haben uns gestern alle an einem mediterranem Sonnenbrand erfreuen dürfen. Aus Köln!
Da Frau Indica diesen Monat in Kürze das jährlich wiederkehrende Älterwerdungsritual begehen wird, diskutieren wir gemeinschaftlich bereits mögliche Geschenkvarianten, die wir mittlerweile auf genau zwei eingeschränkt haben: einen Dackel namens Tosca, nach der Tunnelröhre in der Severinstraße, auf der wir gerade schlafen, oder aber einen Königspudel namens Wotan, den wir mittlerweile allerdings in Przemysław umgetauft haben, weil der Name schwieriger zu schreiben und noch deutlich schwieriger auszusprechen ist (Geschenke mit Anspruch!). Frau Indica zögert noch.
Herr Exit dekoriert gerade die Wohnung österlich, nachdem er das Toilettenpapier sanktioniert hatte, das Material fand gestern den Weg aus dem Keller nach oben – nachdem zunächste ein wenig Deckenputz von ihm gewedelt werden musste. Die Vermieterin meint aber, das Haus bliebe trotz tunneliger Baumaßnahmen stehen. Somit steht das Haus tatsächlich auch nach dieser Nacht noch, die Kölner sind fröhlich und wünschen sich ständig unten auf der Straße «Guten Morgen!»
Wir gehen jetzt Osterlamm kaufen und uns der mediterranen Sonne zeigen … ich soll schön grüßen!
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Labels: creezy on tour
2009-04-10
Fröhliches Eiersuchen!

Ich fliege dann mal eben zum Eier färben nach Köln und werde somit das traditionelle diesjährige bulgarische Eierstoßen, die deutsche Tortenschlacht und das kölnische Osterlamm am richtigen Rheinufer zelebrieren mit flüchtigen, urlaubenden und reisenden Bloggern. Nächtigen werde ich erneut in der kurz vor dem Abriss stehenden Severinstraße in der hoffentlich alle Katzenbesitzer schon mal anfangen, ihre Katzen für den Notfall zu mästen.
Und Ihr kommt mir bitte nicht auf dumme Ideen und fangt etwa an den Osterhasen zu gendern! (Vergnügliche Nachhilfe zum Freund gibt es bei Frau Ingeborch.) Ansonsten wünschen ich allen, die suchen, eine erfolgreiche und fröhliche Suche! Und dem Rest ein paar schöne friedliche und erholsame Feiertage!
at 03:48 1 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
2009-04-09
Da ich ja selber…
(alleine wohl schon auf Grund meines Sternzeichens Waage) Meisterin der Manipulation bin, ärgert es mich immer maßlos, wenn andere Leute versuchen mich zu manipulieren, denn zum einen bin ich auf recht natürliche Weise nicht ganz blöd und außerdem weiß ich im Allgemeinen schon lange vor ihnen was sie vorhaben – da ich an ihrer Stelle das Gleiche getan hätte.
Es ist ein ewiger Kreislauf. Ursache und Wirkung.
at 11:23 2 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah











