2009-02-06

Deutsche Bahn AG dreht bei!

Seit bekannt wurde, dass netzpolitik.org von der Deutschen Bahn AG abgemahnt wurde, hat sich viel getan. In der Blogszene als auch in den Medien. Markus Beckdahl hatte das Paper des Berliner Datenschutzbeauftragten, dass hierzulande allen großen deutschen Medien anonym zugespielt wurde, online gestellt. In Blogs kann man das ja tun, bei Redaktionen oder auch Online-Redaktion werden solchen Informationen ja leider nur gefiltert wieder gegeben.

Nun denn, gestern war Markus noch mit einem Deutschlandradio Kultur-Interview (Lese- und hörempfehlung!) das dumerweise auf den Seiten der Tagesschau verlinkt worden ist. Heute erklärt die Deutsche Bahn AG, sie werde „keine weiteren juristischen Schritte gegen «diesen Blogger» unternehmen.” Die DB AG habe die Abmahnung als Mittel erachtet, um dieses Memo aus dem Netz zu bekommen. Das aufgrund der Abmahnung von zahlreichen Blogs erst recht verlinkt bzw. von ihnen selbst online gestellt wurde. Da ist wohl etwas gründlich daneben gegangen, wie so einiges bei der Bahn in letzter Zeit.

Was ich mich aber frage, hat denn wirklich keiner von den DB AG-Leuten im November letzten Jahres mitbekommen, was passiert, wenn man sich mit Online-Kompetenzen anlegt, so wie beispielsweise Lutz Heilmann mit Wikimedia? Seither weiß doch jeder halbwegs politisch Interessierte und ein paar politisch Uninteressierte zu allem Überfluss dazu, was Heilmann genau vermeiden wollte mit seiner Wiki-Sperrung, nämlich das er mal bei der Stasi war. Das war doch DER Präzidensfall dafür, was man sich besser kneift oder?

2009-02-05

Vielen Dank an …

alle meine Blogleser, die mich dieser Tage per Mail und SMS auf die Konsequenz der Woche aufmerksam gemacht: creezy muss sparen, sparen, sparen!

Ansonsten muss ich mich in Anbetracht der großartigen Neuigkeiten sammeln, erwarte zitternd die ersten Fotos sowie die ersten technischen Details. Die Réanimation des Käfers fand ich nicht gelungen, die des Minis sehr wohl, insofern hege ich noch Zweifel, ob man mich mit einer neuen Citroën Déesse wirklich so „heureuse” machen kann … es könnte auch ins Auge gehen.

Ansonsten bin ich aber schon stolz, dass soviele Menschen alleine bei der Erwähnung einer solchen Meldung direkt an mich denken! Möchte bitte jemand Citroën als neuen Namen für deren neues Flagschiff vielleicht passenderweise «créezyesse» vorschlagen?!

Merci mes amis! Ihr seht mich ungemein fröhlich gestimmt!

Unwichtige Listen …

gibt es ja eine Menge. Ich hätte da eine wenig relevante «ToDo»-Liste zu bieten, die hat ihre Höhen und Tiefen und ist mir noch etwas unsympatischer, seit ich realisiert habe, dass ich das Wort «Steuer» nunmehr gar nicht mehr von ihr streichen brauche, allenfalls je nach Anfang, Mitte oder Ende Monats dessen Stellenwert verschieben darf. Tatsächlich überweist das Finanzamt recht schnell, wenn ich online die Umsatzsteuermeldung abgebe, ob ich das umgekehrt auch so schnell hinbekomme? Ich vermute, die stecken mich sehr schnell in ihr Erziehungsprogramm.

Zurück zur Liste. Noch eine sehr unrelevante Liste wäre die des Magazins FHM. Weil das Magazin so hipp ist, nennt es die Liste ziemlich englisch «FHM – 100 Unsexiest Women in the World.» Erstaunlicherweise erklärten die wahlbefugten Herren sehr gerne bevorzugt auf fundamentalen Sex getrimmte Weibchen als in ihren Augen eher weniger sexy. Da hat sich die Gülcan wohl ganz umsonst ihre Bälle aufpeppen lassen.

Gar nicht umsonst hingegen hat der erklärte Homophobiker Bushido sich seine femininen Züge vergolden lassen: Die Wählerschaft hat ihn auf die oberen Ränge der unsexiestens Tussi des Jahres gekürt. Platz 13 als «Unsexiest Woman in the World» für die zickige Memme aus Raphausen – kein Kerl will mit ihm schnackseln. Und die wenigsten Weiber wohl auch nicht.

FHM – you made my day!

2009-02-04

Schwund …

dieses Jahr klappen die Türen in einem fort. Herr Exit verließ und in Richtung Köln, dauerhaft. Herr Bellerophon (der Typ bloggt auch nicht mehr sondern twittert nur noch) verlässt uns im März und zieht ein halbes Jahr zu den hübschen blonden Schwedenmännern (er beauptet, er würde dort studieren …), Frau Antsche verlässt mich und Freund Micha und ihre Patenkatzen Tally, Nishi und Lino und geht mal eben lässig für fünf Monate nach Sydney ihr Englisch auffrischen.

Wenigstens ist Frau Generator wieder im Lande nach zwei Monaten San Fransico. Langhaarig und braungebrannt …

Die Deutsche Bahn AG zelebriert ihre peinlichste Woche …

und mahnt das Blog netzpolitik.org ab.

netzpolitik.org – ein Blog, dass exemplarisch für die Themen Politik, Datenschutz in einer – unserer – Demokratie steht – hatte am 31. Januar 2009 ein anonym zur Verfügung gestelltes Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten veröffentlicht und als Download zur Verfügung gestellt. Dieses Dokument ist der Grund, warum die Mitarbeiter-Rasterfahndung der DB AG dieser Tage überhaupt publik wurde. Es ist das Memo aus und von dem gerade alle Medien berichten und spiegelt die Geschäftsbeziehungen der Deutschen Bahn AG mit der Network Deutschland GmbH wieder.

Meine Bewunderung gilt netzpolitik.org insofern, weil die Unterlassungserklärung nicht unterzeichnet wurde und die Posts nicht aus dem Netz entfernt wurden. Denn eine Abmahnung bekommen, heißt nicht immer im Unrecht sein – was leider zu viele Blogger aus Angst vor finanziellen Konsequenzen aus den Augen verlieren. Markus schreibt hier über den aktuellen Stand der Dinge– und wie Netzpolitik im positiven Sinne funktioniert. Unter Umständen wird diese Abmahnung ein nicht unangenehmer Boomerang für die Deutsche Bahn AG – aber mit Imageschaden kennt die sich ja besser aus als mit den eigenen Fahrplänen.

Edit: Macht Spaß-Post: wirres sein comedy-dienstag bei bahn-tv
Edit 2: wirres wird noch besser!

Herzlich

bis vergangenen Samstag hatte ich überhaupt nie auf dem Plan gehabt, dass „Der Dieter” ein gebürtiger Ostfriese ist.

Das erklärt und entschuldigt vieles.

Ein echtes ehrliches …

Crêpes-Tutorial bei der wundervollen Mme. Différenttielle.