2006-05-31

Der Hartz IV-Spartipp 01/2006

Spargel einfrieren!

Momentan werden bei den Discountern und Supermärkten die Spargelsorten aus Griechenland 'abverkauft', d.h. heute von mir zwei Mal gesehen für € 0,99 das Bund. Gut, griechischer Spargel ist natürlich nicht so umwerfend wie der deutsche Spargel – aber er ist auch nicht mehr so dünn und trocken wie noch vor Jahren als er erstmals bei uns auf den Markt kam. Ich habe diese Jahr zwei Mal griechischen Spargel gehabt und der war sehr gut. Wenn natürlich weniger frisch. Logisch.

Aber zu diesem Preis lohnt sich das Einkaufen in größerer Menge und das Einfrieren allemal. Und das macht man weniger gerne mit der teureren wertvollen deutschen Stange, oder?

Also, schälen, in Portionen abpacken und einfrieren. Spargel soll NICHT voher blanchiert werden, er hat sonst seine Geschmacks- und Aromastoffe im Blanchierwasser gelassen.

Und den Spargel später bitte nicht auftauen lassen, sonst geht das Knackige verloren und er wird zudem bitter: direkt tiefgekühlt aus dem Froster ins kochende Wasser geben. So hat man selbst später im Jahr mal frischen Spargel bzw. zwischendurch immer ein paar knackige Stücke für das Frikassee – und ein Spargelsüppchen zum Weihnachtsmenü?

Den günstigsten tiefgerfrorenen Spargel, den ich im Handel gesehen kabe, kostete € 2,99. Insofern lohnt es sich bei o.g. Angebot.

humor for today

Das neue Zwiebelfischchen ist wieder online:



0800 … unnötige Informationen … ich lach‘ mich weg!

Das Terrosim-Blog

ist ein Blog, dass sich ausschließlich mit Meldungen zum Thema Terrorismus auseinander setzt.

Eines der wenigen Blogs, das auch durchgehend Kommentare erhält. Ich frage mich, wenn jemand sein Denken so intensiv diesem Thema verschreibt, kann derjenige eigentlich noch durch die Straßen gehen und den Anblick von verlassenen Plastiktüten ohne Parnoia ertragen?

Gestern lief auf einem der deutschen Brain-Sender (3Sat, Arte) ein Beitrag über Soldaten, die, aktiv im Irak-Krieg tätig gewesen, sich von der Armee verabschiedet haben und nun öffentlich gegen diesen (O-Ton eines Ex-US-Soldaten) illegalen Krieg mobil machen. Da sie bei Entlassung aus dem Staatsdienst eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen müssen stehen diese Jungs sofort auf der Blacklist und müssen ihr Heimatland, dem sie intensiver gedient haben als alle anderen Amerikaner, die nicht im Krieg gekämpft haben, verlassen, um Staatssanktionen gegen sich zu vermeiden.

Ja, Wahrheit tut weh. Erschreckend für die Entwicklung der Neuzeit empfand ich neulich das gemeinsame 'Entschuldigungsauftreten' von Blair und Bush. Ist das heute so? Wir bauen bewußt Scheiße aus niederen Gründen, belügen, morden, lassen bewußt Soldaten des eigenen Landes in den Tod ziehen und stellen uns dann in angemessener Zeit vor die Kameras und sagen: Sorry! We were wrong!

Das war's? Und was ist mit denen hier? Haben die eben einfach nur Pech gehabt, weil sie sich für Bush gutgläubig den Arsch aufgerissen haben? Interessante Dokumentation: When I came home!

2006-05-30

Berliner Zeitung

Die Berliner Zeitung wird morgen nur in einer Sonderausgabe erscheinen. Der Grund?

Die Redaktion protestiert nicht nur gegen diesen Affront. Josef Depenbrock wird neben seiner Tätigkeit als Chefredakteur der Berliner Zeitung auch der Geschäftsführung der BV Deutsche Zeitungsholding angehören und dort für die redaktionellen Belange der Gruppe zuständig sein. Zudem hält er Anteile an der Holding.

Josef Depenbrock wurde als neuer Chefredakteur der Berliner Zeitung berufen, die Umstände schätzen die Redaktionmitglieder verständlicherweise gar nicht. Und ob man einen Chefredakteur mit einem solchen Nebenjob noch als wirklich frei in seinem Schreiben und Handeln vertrauen darf, bezweifeln die Angestellten.

Zu Recht, denke ich solidarisch mit.

Nee nee, so macht Medienwelt in Deutschland keinen Spaß mehr.

Was muss man eigentlich im letzten Leben verbrochen haben, …

um im jetzigen Leben als Moderator oder Moderatorin einer Fernseh-Quiz-Sendung im Spätprogramm arbeiten zu müssen? Die werden doch mit Arznei-Rezepten bezahlt, oder?

'Ein Bauer hat 16 Schafe. Davon sterben alle ausser 9 Schaafe.
Wieviel Schafe bleiben übrig?'

2006-05-26

Nochmal Bärchenkoller …

Karl-Josef Fuchs, seines Zeichens Koch und Mitautor vom zeit.de-Webblog 'Nachgesalzen' bringt es am 23.05.2006 noch viel schöner auf den Punkt:

Natürlich ist es für einen Landwirt nicht witzig, wenn der Ziegen- oder Schafstall einen nächtlichen Besuch bekommt, und es hinterher ein paar Ziegen weniger gibt. Bei uns werden jedes Jahr tausende Rehe, Wildschweine und Damhirsche überfahren, da regt sich fast niemand darüber auf.

Nee, das muß einfach dummer plumper Jägerwahn sein, der da in den Köpfen einiger Bärenkritiker Amok läuft. Möglicherweise haben die zuviel Gummibärchen gegessen?

2006-05-25

Bärenkoller?

Der Panik um den netten Braunbären, der letzte Woche seine Tatzen auf des Feindes Gebiet gesetzt hatte, kann ich so nicht folgen. Wir stecken doch viel Geld und Energie in Zuchtstationen für Luchse und Wölfe, die ausgewildert werden, damit in unseren Wäldern wieder der Tierbestand zu seinen Ursprüngen zurück findet. Was ist denn dann falsch an Bären?

Der wird sicher nicht gleich Langnese im Sturm übernehmen. Der wird auch nicht Asyl beantragen und uns die Spargelstecherjobs wegnehmen. Und hat der nicht überhaupt einfach hier die älteren Rechte? Dummer Satz, der vorherige Satz, das Gesetz der älteren Rechte hat den Menschen weltweit ja noch nie in seiner Handlungsweise positiv beeinflusst.

Kanadier treffen viel viel häufiger auf Bären als wir, die schießen dann immer erst mal nur in die Luft. Wäre auch eine Möglichkeit.