2014-04-23

Gerade vom Tierarzt …

… gekommen, Blutabgabe von Nishi unter Narkose. Heute ist zum ersten Mal im Rahmen der Vermutungen unter Berücksichtigung der Auffälligkeiten die mögliche Diagnose „Leukose” gefallen. ,-(

Die ersten Blutergebnisse kommen hoffentlich heute Abend. Wir brauchen viele gedrückte Daumen.

2014-04-21

Feuer holdrio!

Gestern Abend stelle ich den Herd und Ofen an, weil ich den Spargel kochen möchte und das Fleisch in den Ofen schieben möchte, will aus der Küche gehen, als mich merkwürdige Geräusche mich nochmals umdrehen lassen. Der Herd blitzt vor sich hin, die Ecke der eingeschalteten Induktionsplatte qualmt und einen kurzen Moment später realisiere ich, dass es schon unter dem Herd am Anschluss zur Dose brennt.

Bingo! Die Sicherung ist nicht raus geflogen. Herd ausgemacht, Feuer ausgeschlagen, Nishia davon überzeugt, dass die Ecke kein guter Aufenthaltsort zum Stillen der Neugierde ist, Sicherung ausgeschaltet.

Schreck verarbeitet. Da war ich nämlich etwas sehr aufgelöst bis Nerven blank. Strom gegenüber habe ich null Selbstbewusstsein und solche Attitüden eines Gerätes kann mein Vertrauen auf Lebenszeit zerstören.

Das war nicht lustig, gar nicht lustig. Zumal mein Plan war, die Sachen aufzustellen und „kurz” zu Nachbars Katze hinüber zu gehen, ihr Futter hinzustellen. Kurz wäre dann fatal gewesen in diesem einen besonderen Fall. Oder auch nur, wenn ich im anderen Zimmer gesessen hätte am Rechner zum Beispiel. Die Küche liegt so um die Ecke, das bekommt man gar nicht so schnell mit!

Das ist doch verdammt noch mal der hochgradige Albtraum!

Nishia geht es nicht toll. Sie wirkt wie auf Drogen, ist uninteressiert, schläft viel, gerne im Schrank, meckert, wenn man sie anfasst. Ich hoffe sehr, es sind nur die Medikamente, die sie so sein lassen. Das Projekt Darmflora-Aufbau-Tabletten infiltrieren stoppe ich hiermit.

Kein sorgenfreies Ostern irgendwie.

2014-04-20

Fröhliche Ostern!









Wir sind dieses Jahr wirklich sehr dankbar über die Wetterlage in diesem Frühling und an diesem Aprilwochenende. Habt eine schöne Zeit, feiert schön und genießt vor allem die Kinderfreuden in diesen Tagen!

2014-04-19

Unser Deal …

… dass ich im Gegenzug zu einmal Medikamente aufgelöst ins Mäulchen spritzen mit Nishia direkt eine Runde „fang das Band!” spiele, funktioniert unerwarteterweise famos.

Es steht drei Milliliter Spritzinhalt in 60 Sekunden zu sechs Stunden Band spielen.

Irgendeine von uns führt, ich habe das dumme Gefühl, ich bin's nicht.

2014-04-18

Sagt gestern …

… die Propagandistin im Schnäppchen-Kaufhaus durch ihr Mikrofon: „Ich sage immer, Schnäppchen muss man schnappen solange es die Schnäppchen gibt!”

Propagandistin ist doch auch ein Job aus der Hölle. Den ganzen Tag Schmalsinn labern, der beim anderen nichts als Schaden auslöst. Also jedenfalls keine akuten Kaufgelüste fördert.

Im Hamy am Hermannplatz gesessen und mir das Tagescurry gegönnt. Draußen auf der Bank in der Sonne sitzend, setzt sich eine Dreierformation an den Tisch. Das junge Volk, dem Style nach eher alternativ als hipstig, entscheidet sich 20 Minuten lang für ein Gericht von den acht Gerichten, die die Speisekarte nur vorschlägt. Natürlich bestellen sie alles mit Tofu oder „vegetarisch”. Dann unterhalten sie sich ausgiebig über ihre Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten. Sie scheinen über der und des anderen Unverträglichkeit herzlich erschrocken und tief besorgt, dann legen sie selbst noch einen drauf. So geht es die Reihe rum. Ich fühle mich in der Battle ihrer Kreuzallergien gefangen und ausreichend beschmutzt. Als das Essen kommt, erklärt eine von ihnen wie hipsteruncool es sei, das Thai-Food als Deutsche in Deutschland mit Stäbchen zu essen. Sie philosophieren in der Folge emotional bewegt über Stäbchen-Essen. Oder nicht Stäbchen-Essen. Auf meiner Stirn läuft auf einem unsichtbaren Laufband die Frage, warum sie sich eigentlich im Gottes Namen das Essen so ausufernd madig machen müssen? Sie sehen die Frage natürlich nicht. Ich erfreue mich an meinem Curry, verzichte aber auf einen vietnamesischen Kaffee, denn ich mag denen nicht mehr in ihrem Leid beisitzen müssen.

Als sie mit dem Essen fertig sind, steckt sich einer von ihnen eine Zigarette an und schmeißt das Zellophan der frisch geöffneten Schachtel auf die Straße.

Jaja, kein Fleisch essen, wegen Tierschutz und so aber sich 'nen Scheiß drum kümmern, ob die nächste Taube oder Krähe am Zellophan erstickt. Alles klar!

2014-04-17

Nishia …

vorhin erstmals das Antibiotika mit der Spritze in den Mund gespritzt. Weil sie es nicht mehr in Stücken in sechs verschiedenen Sorten Catsticks unterschiedlicher Hersteller möchte, nicht mehr zerstäubt über/im Futter, nicht mehr in der Leberwurst, nicht mehr in der Malzpaste, nicht mehr …

Danach eine halbe Stunde lang ganz wild mit ihr und dem Band gespielt, damit sie es ganz schnell wieder vergisst.

Ich bin jetzt traumatisiert.

Langsam bin ich immer weniger entspannt. Nach dem letzte Woche alle drei Katzen mit Durchfall zu kämpfen hatten und die beiden anderen brav ihre Medizin in einem Catstick verdrücken und wieder genesen scheinen, wird und wird es bei Nishia, die nun schon länger damit kämpft als die beiden anderen, nicht besser. Trotz Stuhluntersuchung und Behandlung des Befundes, trotz Medikamente, trotz Futtermitteldiät in alle Richtungen. Leider, spricht der Tierarzt, geht momentan bei Katze und Hund Dünnpfiff extrem um und bei einigen Tieren ist es sehr sehr schwierig dem beizukommen.

Somit muss ich aber, um andere Diagnosen auszuschließen, nächste Woche in die richtig teure Richtung der Behandlungen wie Blut untersuchen lassen (was bei Nishi heißt sedieren lassen), Ultraschall und so weiter. Das alles drückt gerade mächtig auf's Haupt, die Sorge um den kleinen Fellwuschel allem voran.

Nervenfasern …

Und bitte: in den Kommentaren keine Katastrophen-Fern-Diagnosen und keine Angriffe gegen den Tierarzt, wenn es geht. Das würde weder Katze noch mir beim akuten Problem weiterhelfen, im Gegenteil. Vielen Dank!

2014-04-16

Hab' icke mir vorjestern Nacht jefreut!

Und das kam so. Während ich nach einem netten Nachmittag eigentlich gar keine Lust mehr hatte noch einmal an den Rechner zu gehen, bin ich dann doch noch einmal linsen gegangen, was das nette Internet so zu sagen hat und es hatte mir allen Ernstes in meinem Postfach zu sagen:

„Liebe creezy,

*kreisch*
Du hast ihn gewonnen! Ich freue mich so sehr! Herzlichen Glückwunsch und mächtig viel Spaß mit dem tollen Teil!

Lieber Gruß
Astrid”


„Ihn“ das ist er: ein Vitamix Professional 750. Ein Standmixer oder wie man so schön in den USA sagt, ein Blender, (auch ein schönes Wort, nicht?) der Extraklasse. Dieser Vitamix ist quasi der Rolls Royce unter den Standmixern. Der haut alles klein, was nicht bei fünf auf den Bäumen ist. Ein bisschen habe ich das Gefühl, gucke ich mir so manchen Clip seiner US-Fans auf YouTube zum Gerät an, hat er das Zeug zur prima Sch*piep*verlängerung einer jeden hochgerüsteten Küche. In anderen Worten: sobald er hier steht, ist meine Küche tiefer gelegt, hat 'nen Spoiler, Alufelgen und auf dem Tankdeckel kleben Swarovski-Steine. It's pimped, babe!



Und diesen entzückenden Standmixer habe ich gewonnen! Und zwar hat neulich die wundervoll textende Astrid nicht nur für ihre Küche und somit für uns in ihrem Blog Arthurs Tochter kocht den Vitamix Pro 750 selbst hingestellt bekommen. Sie durfte sogar einen verlosen! Das hat sie auch sehr trickreich, phantasievoll und arbeitsintensiv getan und uns Teilnehmern somit nicht nur eine harte Nuss zum knacken gegeben, sondern uns auch interessante Dinge – nicht nur – aus der Küche erzählt und uns im Gegenzug das Leben nicht gerade einfach gemacht. Vor allem, weil jedes verdammte Rätselpost von ihr in uns immer höhere ungeahnte Bedürfnisse nach diesem Vitamix schürte!

Irgendwie trotz schlimmer Rechenaufgaben wie: „Zähle Gänseblümchen und subtrahiere davon eines!” – das mir, schaffe ich es doch jedes mathematisches Capture frühestens beim dritten Versuch zu lösen, das Leben so richtig schön machte – und einer falsch gelösten vierten Aufgabe, der ich aber elegant trotzdem den richtige Buchstaben unterjubelte (denn da wo Astrid das „n” aus Avocadokern haben wollte, zog ich das „n” aus 6-Korn), habe ich die richtige Lösung „Sonne” erraten. Ja, raten musste man nämlich zum Schluss auch noch! Aber „Sonne” ist schon ein sehr hübsches Lösungswort, oder? Und dann hatte ich noch das Glück von einem unglaublich charmanten jungen Mann namens Lasse, der als Glücksfeenrich (?) fungierte, vor eine ziemlich interessante Tapete gestellt, als Gewinnerin gezogen zu werden.

Potzblitz!

Ich habe vom Vitamix noch nie etwas gehört, bis mir dieses Jahr eine Freundin, sich vegan ernährend, davon erzählte. Wir schleichen beide seit einigen Monaten um Standmixer herum. Ich war mir nie sicher, ob ich einen brauche, denn eigentlich komme ich mit meinem Braun Stabmixer und einer kleinen Küchenmaschine gut über die Runden. (Obwohl ich jedes Mal auf der Grünen Woche, stehe ich vor den ESGE Zauberstab-Ständen, meine Zweifel bekomme.) Auch mein Entsafter steht entspannt, weil ungenutzt, in der dritten Etage im Küchenhängeschrank, wo er quasi auch nie hervor geholt wird – aber verwendet werden könnte, würde ich … Aber natürlich ist so ein Standmixer schon ein praktisches Gerät, um mal schnell einen Shake zu zaubern … und er verschwindet je nach Look und Stil dann doch nicht im Schrank. Die Freundin schwärmte jedenfalls immer von diesem Vitamix, weil in den vegetarischen/veganen Foren davon sehr geschwärmt wird, da der auch Erdnussmus zaubern kann, Avocado-Kerne hächselt und dem man Getreidekörner anvertrauen kann, er macht dann schon sehr feines Mehl daraus. Und sie erzählte von sieben Jahren Garantie und einem Kaufpreis, der mal eben ein paar Hundert Euro überhalb des Kaufpreises meiner noch jungen Waschmaschine liegt. Ein Gerät für's Leben also. Und ich fand das alles prima übertrieben – also für einen Standmixer.

Dessen Auspack-Vorgang man übrigens Apple-like fotografisch dokumentiert (alle Apple-Besitzer verstehen allerspätestens jetzt das sehr heilige Küchengeräte-Level auf dem wir uns befinden, oder?)

Natürlich aber finde ich ein Gerät schon ziemlich cool mit dem man Mandelmilch zaubern kann, ohne dass man sich Gedanken über das Einweichen und Abziehen der Mandeln machen muss, die Milch trotzdem weiß bleibt und der Vitamix einfach nur innerlich lächelt (O-Ton-Astrid). Oder Melonen-Suppe ohne extra Kerne pulen zu müssen. Der einen ganz ungeteilten Apfel mit ein bisschen Flüssigkeit zu Apfelsaft zerstäubt. Der Eiscreme zaubert oder sogar warme Suppen, weil seine 2.2 PS (!) das Gemüse nebenbei prima warm mixen kann (wer es will). Ich habe das Gefühl, so einige meiner Haushaltsgeräte werden über kurz oder lang den Gebrauchtmarkt beglücken …

Ich bin also wirklich sehr sehr gespannt auf meinen Vitamix Pro 750 und räume im Geiste schon die Arbeitsfläche in der Küche um und ihm einen schicken Platz in der Küche frei.

Und ich vorfreue mich wirklich sehr! Und sage so oder so lieben Dank an Astrid, einfach, weil sie sich wirklich wahnsinnig viel Mühe mit dem Preisausschreiben gemacht hatte! (Und lieben Dank an Lasse sowieso!)

Wow!