2015-08-30

Wirtschaftsflüchtlinge, und so.

Frau kelef hat da einen mehr als wundervollen und gerechten Text über „Wirtschaftsflüchtlinge” geschrieben.

2015-08-28

„Flüchtlinge, Ihr seid hier willkommen.”

Caroline Mohr (@mohrenpost) spricht mit ihrem 78-jährigen Vater über Flüchtlinge und er erklärt, warum es so wichtig ist, dass wir Flüchtlinge aufnehmen in diesem Land und uns um sie kümmern. Er hat wundervolle Beispiele für die Tradition in diesem Land Menschen aus anderen Ländern in Notsituationen die Hand zu reichen, das hat dieses Land nämlich selbst erfahren: in Not sein; Menschen haben in diesem Land selbst erfahren, was es heißt ein Flüchtling zu sein.

Vielleicht die klarsten Worte, die bisher jemand in der aktuellen Situation gesprochen hat:




#bloggerfuerflüchtlinge

2015-08-27

Frau Nessy schreibt wieder über Yoga …+

Das ist so ein Grundgefühl beim Yoga: In die andere Richtung würd’s mehr Sinn machen.

2015-08-26

Maaagiiiiiic!

Der neue Kratzbaum im Flur macht, dass sich jetzt eine Nishia (vor der Drahttür an und auf dem Kratzbaum, wahlweise morgens auf meinem Rücken) und eine Shiina (hinter der Drahttür) mit dem spannenderen Spielzeug treffen können und zunehmend entspannter still Zwiesprache halten, derweil ich das Frühstück bereite. Nishia kann dabei, wenn ich beide Katzen unterhalte und streichle, sogar schnurren. Sie geht mittlerweile sogar soweit, dass sie Shiina, wenn sie sie hinter der Drahttür sieht, freundlich anbrrrt. (In der Fachsprache nennt man anbrrrren wohl angurren, was ich bei Katzen immer merkwürdig schräg in der Anwendung empfinde.) Freundlich anbrrrren ist unter Katzen so etwas wie ein HighFive. Das ist zwischen den beiden Dickschädeln mehr als ich in letzter Zeit noch zu träumen wagte.

Das Shiinchen wiederum eskaliert hinter der Drahttür immer weniger, soll heißen, sie hängt jetzt nur noch einskommafünf Mal in der Drahttür und macht auf kleinen gremmligen Aggressor. Wenn sie auf die Tür und die dahinter sitzende Katze zuläuft, nimmt das auch schon mal spielerische Züge an, so mit Schwänzchen hoch und freundlichem Blick. Ihre anfängliche Eskalation hinter der Tür beim Anblick einer Katze führt sie nur noch auf ca. 40 % durch. Sie kann ihre Pupillen nach einer Weile sogar schon von ganz groß tiefschwarz auf normal stellen und mit dem Köpfchen den Draht beschmusen.

Sie kann gelegentlich von der Tür weggehen, eine Runde im Zimmer drehen und entspannt wieder an die Tür kommen. Nishi als auch Shiinchen können die zuckenden Schwanzspitzen ab und an bereits auf „Stillstand” stellen, während sie sich so gegenüber sitzen. Man sitzt jetzt also gemeinschaftlich an einer Drahtür „am Baum” und redet über das Wetter. (Oder miese Futterlieferungen.)

Es ist ein enormer Fortschritt. Der klitzekleine Fehler (aber den möchte ich wirklich nicht groß ins Gewicht fallen lassen): ich hatte diesen Fortschritt schon für 2013 eingeplant.

2015-08-25

Blogger für Flüchtlinge III – Gäste aus Syrien

Vor vierzehn Tagen wurde hier in der Stadt Berlin fast allen Bewohnern erstmals der Begriff „LaGeSo” (Landesamt für Gesundheit und Soziales) bekannt. Dort standen an einem der heißesten Tage im Jahr die Menschen nach ihrer Flucht zu Hunderten in der prallen Sonne und wurden seitens des Senates nicht einmal mit dem Nötigsten, nämlich Wasser, versorgt. Die Zustände dort vor Ort machten in den Sozialen Medien, später auch in den journalistischen Medien, die Runde und es waren Bürger und Hilfsorganisationen, die sich sofort sehr engagiert um diese Menschen kümmerten.

Freunde von mir haben in diesem Zusammenhang über das Wochenende drei Menschen aus Syrien aufgenommen und die nächsten Tage begleitet. Ich bat sie im Rahmen unserer Aktion „Blogger für Flüchtlinge) (#bloggerfuerfluechtlinge) diese Geschichte aufzuschreiben. Hier nun der erste Teil von Ann Effes.

Eigentlich nur zufällig vor zwei Wochen die Situation vor dem LaGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales in Berlin. Dort müssen sich neu in der Stadt angekommene Flüchtligne registieren, um dann in einem der Auffanglager Unterbringung zu finden.) mitbekommen, weil ein Kollege (der auf Facebook aktiv ist) mich drauf aufmerksam machte.
Partner erzählt, grosse Augen.

Da haben wir uns dann zwei Tage mit rumgequält und irgendwann haben wir gesagt: „Wir fahren jetzt da hin.” Das war am Freitag vor zwei Wochen um 22:30 Uhr. Die Idee war, irgendeine Familie mit kleinen Kindern aufzusammeln, damit die nicht in einem Park bis Montag übernachten müssen.

Als wir ankamen war der Park aber geräumt und ein THW-Helfer, der da noch rumstand, sagte uns, die Flüchtling seien alle in die Kruppstrasse gebracht worden.

„Okay”, haben wir gedacht, „dann fahren wir jetzt ‘ne Pizza essen und wieder nach Hause.”

„Höchstens”, sagt der THW-Mann, „könnten Sie die da noch in die Kruppstraße bringen.”

„Die da” war eine Frau und zwei kleine Kinder. Offenbar mit dem letzten Zug aus München in Berlin eingetroffen und von einem Taxifahrer umsonst zum LaGeSo gefahren.
Gut, machen wir natürlich.

Kruppstraße – nur zehn Minuten Fahrzeit entfernt – stellt sich dann aber als hohffnungslos überbelegt raus, das ist nämlich nur so eine Aufblashalle, und schon proppenvoll. Ganze fünf freiwillge Helfer versuchten den Laden zu schmeißen und sagen uns unverblümt: „Wir haben nichts mehr, die muss hier draußen auf dem Platz schlafen. Da halten sich sowieso schon dutzende Leute auf.”

Also kurz überlegt: Wir nehmen die drei mit, und fahren sie Montag wieder zum LaGeSo, wo sie sich registrieren lassen müssen. Das ihr mit einem Dolmetscher vor Ort klar gemacht, denn die Frau kann nur Arabisch.

Auf der Fahrt per Telefon nach Leuten im Bekanntenkreis gesucht, die arabisch können (da war es schon nach 23:30 Uhr), schließlich jemanden gefunden und der erklärt ihr, was der weitere Plan ist und fragt sie, ob sie etwas braucht.

Eigentlich sind mir da nur zwei Dinge hängen geblieben: Wie peinlich ihr es sei, uns zu belasten und dass sie Kleidung für die Kinder brauche.

Alles, was die drei mit hatten, passte in eine kleine Reisetasche.

Mit dem Wort für „Kleidung” gibt es erstmal Probleme, denn unser Telefondolmetscher ist Palestinenser und sie kommt aus Syrien und die Dialekte sind wohl doch sehr unterschiedlich. Ich wundere mich eigentlich nur kurz und überlege mir: Wenn es umgekehrt wäre, ich wäre auf der Flucht und ein Araber würde mir als Dolmetscher einen Bayern oder Schweizer finden können, könnte es auch Probleme geben.

Zu Hause angekommen wird erstmal etwas gemacht, womit ich nicht so gerechnet habe. Mittels Gesten: Wie ist das WLAN-Passwort? Das wird in ein arg ramponiertes Lumina gehackt und dann per WhatsUp irgendwelchen Familienangehörigen oder Freunden mitgeteilt, dass man noch lebt und alles gut ist. Wie sich später herausstellt, waren die Drei buchstäblich Monate unterwegs und sind unter anderem 14 Tage zu Fuss gelaufen. Anfänglich waren noch die Brüder der Frau dabei, die die Kindern getragen haben, sie wurden aber getrennt (unter Umständen, die wir nie ganz klären konnten) und sind - wie wir zwei Tage später ermitteln konnten - in Schweinfurt gelandet.

Weil wir alle Kleidung waschen wollen, geben wir ihr Sachen von uns, die grob passen könnten. Sie scheint froh, dass wir auch an ein Tuch denken. Streng gläubig ist sie erkennbar nicht, ohne Kopftuch zeigen, möchte sie sich aber trotzdem nicht.

Dann duschen. 40 Minuten. Dann ins Bett – bis am nächsten Tag um 12:00 Uhr.

Ich bin dann mehr oder weniger die ganze Nacht damit befasst die Kleidung zu waschen. Die Sachen sind natürlich … sehr dreckig.

Die Sachen in der Tasche sind total durchnässt - offenbar schon länger, denn zum Teil hat sich Schimmel gebildet. Lässt mich vermuten, dass auch sie mit den Kinder auf einem Boot im Mittelmehr unterwegs war, die genaue Route bekommen wir aber nicht raus – auch, weil wir nicht wirklich nachfragen.

Ich muss also alles im Grunde zwei Mal waschen und benutze auch so Kram wie OXIclean und reichlich Waschmittel. Dabei finde ich auch Ablehnungs-Papiere aus Ungarn („Abgelehnt, reisen Sie weiter nach Deutschland!”), und einen syrischen Ausweis. Unterlagen aus denen hervorgeht, dass sie angeblich 26 sei und die Kinder 4 und 6 Jahre alt sind.

Das mit den Kindern kommt hin; bei ihr habe ich Zweifel, ich glaube inzwischen eher, dass sie um die 18-20 war und die Kinder nicht ihre.

Ist mir egal. Sie hat die Reise nicht aus Spaß gemacht.

Und ja, sie hat sogar zwei Smartphones dabei! Das wird ja gerne als Beweis genommen, dass es den Flüchtlingen doch (zu) gut gehe und sie nur aus wirtschaftlichen Gründen hier seien. Ich sehe es so: Gerade wenn es denen in Syrien so gut gegangen ist, dass sie sich zwei Smartphones leisten konnte, dann kommt sie ja wohl genau NICHT wegen wirtschaftlicher Gründe hierher!

So oder so: Wenn ich morgen flüchten müsste, was würde ICH mitnehmen? Meine Papiere und Ausweise, etwas zum anziehen, alles Geld, das ich habe und mein iPhone. Oder?

Eben. Das würde doch jeder machen! Das iPhone sind alle Bilder die ich mitnehmen kann, alle Kontakte, alle Telefonnummern und eventuell der einzige Weg, mit anderen aus meiner Familie noch Kontakt aufzunehmen. Und genau so hat sie es auch gemacht.

Und ich kann sagen: Der Zustand der Telefone erzählt auch eine Geschichte. Ich habe eines noch persönlich repariert, weil da nämlich die Gehäuseteile schon abfielen.

Später hat sie dann noch eine App auf eines der Telefone geladen, die gesprochene deutsche Sätze in Arabisch übersetze und umgekehrt. Ich war schwer beeindruckt, auch wenn die Übersetzungen machmal wie maschinellen Übersetzungen typisch daneben lagen. Uns hat's sehr geholfen.

Am nächsten Tag dann rüber zu unseren Nachbarn. Die haben wegen ihrer Enkel Kinderklamotten und wir haben auch passende Sachen gefunden. Und zwei Rucksäcke als Ersatz für die angeschimmelte und durchnässte Tasche, die schon in Auflösung begriffen war.

Die Kinder spielen im Garten. Wir haben auch noch etwas Spiel- und Malzeug. Unsere Nachbarn haben noch so eine Plastikrutsche wegen der Enkel aufgebaut, die wird ausgiebig genutzt, ebenso das Kinderhaus.

Der 4-jährige Junge ist zunächst ein echter Rabauke, null Aufmerksamkeitsspanne und agressiv. Am Sonntag beruhigt er sich langsam spürbar. Das Mädchen ist sechs Jahre alt und schlau. Sie lernt mehr deutsche Wörter über das Wochenende als ich arabische (ich kann jetzt drei).

Ihrer Mutter (oder Schwester) ist das Ganze peinlich. Sie traut sich kaum zu sagen (also zu zeigen) was sie essen will. Wir wollen ihr eigentlich etwas zubereiten, was sie kennt (kein Schwein und so, ist klar), schließlich kommen wie immer dank Internetsuche weiter. Sie hilft uns, wo sie kann, räumt alles ab und in die Spülmaschine, manchmal wird's mir peinlich, weil sie am Ende des Essens immer sofort aufspringt und alles wegräumen will.

Am Sonntag (am Nachmittags ist Waffelessen bei den Nachbarn, die sie zunächst für unsere Eltern hält – wegen des Altersunterschiedes) zeigt sie uns schliesslich ein IS-Propagandavideo. Unter anderem genau die Videos, die ich nicht sehen wollte: Wie in Deutschland grossgeworden Idioten mit eine AK-47 in der Hand erklären, kämpfen für den IS wäre wie URLAUB für sie - und am Ende jemand in den Kopf schiessen.

Ich wollte das nicht sehen.
Aber es ist genau so.
Augen zu machen, hilft nur bedingt.

Ist mir dabei auch in den Sinn gekommen, dass sie uns das gezeigt hat, um Mitleid zu erregen? Ja, das gebe ich zu. Aber: dass sie aus Syrien kommt, daran gibt es insgesamt keinen Zweifel. Ob sie vor dem IS oder dem Bürgerkrieg geflohen ist, ist mir schlussendlich dabei egal.

Keiner, der noch die Wahl hat, macht sich mit zwei Kindern auf diesen Weg und lässt alles zurück.


Ich hoffe, Ann kommt die nächste Zeit dazu, noch die Fortsetzung zu schreiben.

Es werden weiterhin im Rahmen der Aktion „Blogger für Flüchtlinge” Spenden gesammelt, die an freiwillige Organisationen, die deutschlandweit aktiv die Menschen hier vor Ort unterstützen, verteilt werden. Bitte helft, wer kann mit einer Spende, wer nicht kann mit dem Teilen des Links!

2015-08-24

Der Langenscheidt Verlag …

… hat sehr sozial das Online-Wörterbuch Arabisch-Deutsch für die kostenlose Nutzung freigegeben, was in der Kommunikation mit den Flüchtlingen eine riesige Hilfe ist, denn sie sprechen teilweise halt kein Englisch oder Deutsch. Also merkt Euch das bzw. teilt diese Infos!

Und: Danke an Langenscheidt!



Anmerkung vom Verlag heute auf Facebook, weil es offensichtlich Probleme mit dem LogIn gab:

Liebe Helferinnen und Helfer, die sich für Flüchtlinge engagieren:
Vielen von Euch ist bestimmt schon der Post aufgefallen, der sich seit gestern im Netz verbreitet - es ist KEIN FAKE!

Wir stellen tatsächlich einen kostenlosen Zugang zu unserem Online-Wörterbuch Arabisch zur Verfügung, um Euch und Euren Schützlingen die ersten Schritte in Deutschland zu erleichtern. Und wir sind begeistert, dass das Angebot so zahlreich genutzt wird.

Wir haben nur eine Bitte: Erklärt noch einmal allen Usern, dass die (unechte!) E-MAILADRESSE UND DAS PASSWORT UNVERÄNDERT BLEIBEN MÜSSEN, damit der Zugang für alle funktioniert. Das ist der Grund, warum der Zugang in der letzten Nach nicht möglich war. Wir suchen derzeit nach einer Lösung, wie wir das verhindern können. Bis dahin bleibt uns nur, den Zugang regelmäßig zurückzusetzen.

Wir danken auf jeden Fall allen für ihr Engagement!!!
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Blogger für Flüchtlinge II

Ihr seid toll!

In nur knapp zwei Tagen konnten für die Aktion bereits über 8.346 Euro Spenden gesammelt werden. Paul und Co. haben sich nun überlegt, das Spendenziel auch auf andere Organisationen auszuweiten. Daher gibt es einen neuen Spendenlink auf dem Konto sind auch schon wieder sage und schreibe über 1.500 Euro eingegangen.

Die vielen Tweets gestern, die vielen Blogposts haben dafür gesorgt, dass der Hashtag „BloggerFuerFluechtlinge” gestern Abend zur allerbesten Tatort-Sendezeit Nummer 1 in den Trending Topics war. Knapp vor „Merkelschweigt”. Ich habe gestern in meiner Timeline nicht einen einzigen Tweet zum Tatort gelesen, dafür viele gute Meinungen zu Flüchtlingshilfe, Ideen, wie wir die Menschen weiterhin unterstützen können, Berichte von sehr viel Menschlichkeit, aktiv gelebter Hilfe und Unterstützung, viele Links zu teilweise sehr intimen, ganz berührenden Blogposts.

Das tut so gut zu erleben!



Bea hat auf ihrem Blog „Tollabea” nun auch den Hashtag visualisiert, so dass Ihr auf die Aktion mit Spendenlink auch in Euren Blogs visuell einbinden könnt und darauf aufmerksam machen könnt.

DANKE! Das überschreibt alle negativen Meldungen zum Umgang einer wenigen „Schlichten” mit Flüchtlingen an diesem Tag. Ihr seid ganz großartige Leute!

2015-08-22

Blogger für Flüchtlinge

Wir bekommen alle mit, wie an manchen Standorten in Deutschland leider vehement gegen das An- und ein erstes Heimkommen von Flüchtlingen in Deutschland interveniert wird. Seit einigen Tagen treibt mich der Gedanke um, was wäre, würden wir all die Energie, die wir darauf verschwenden auf im Netz aktive Flüchtlingsgegner zu schimpfen und deren asozialen Kommentare auch noch mühevoll per Screenshot oder gar JPG aufbereitet herum zu reichen, besser aktiv und direkt in die Flüchtlingshilfe stecken?

Paul Hulzing, Stevan Paul und einige mehr haben gehandelt und die Aktion „Blogger für Flüchtlinge” gestartet und rufen auf, dass wir Blogger der einen negativen Stimmung in diesem Land ein sicht-, hör-, lesbares – vor allem aber dank der Hilfe für Flüchtlinge spürbares – Zeichen entgegen zu setzen.

Was wir alle tun können?

• Wir können spenden! Hier zum Beispiel an die Aktion Moabit hilft! - ein erstes kleines Ziel sind 4.000 (erhöht auf) 10.000 Euro, das bekommen wir hin! Ich bin sicher, wir bekommen sogar deutlich mehr hin!

• Wir können darüber berichten, bloggen, tweeten, Posts auf Facebook bringen, Freunde und Mitmenschen direkt ansprechen und auf die Spendenaktion hinweisen und sie zu einer sehr erfolgreichen machen. Der Hashtag #BloggerFuerFluechtlinge setzt ein Zeichen des stillen Widerstandes gegen den braunen Mob da draußen, der derzeit leider omnipräsent die hässliche Fratze dieses Landes zeigt.

Es ist eine Zeit in der sich auch unpolitische Blogger aufmachen und in ihrem Blog Widerstand zeigen können. Und das tun sollten! Viele Deutsche haben eine Flüchtlingsgeschichte – lasst uns zeigen, dass auch wir nachfolgenden Generationen aus der Zeit unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern gelernt haben, was es heißt ein Zuhause zu verlieren!

Wir können mit wenig Einsatz viel bewegen in dieser Zeit, damit diese Menschen sich sicher fühlen können – einfach nur eine Nacht ohne Sorge vor Krieg und Waffengewalt, vor Vergewaltigung und vor allem hier vor rassistischen Übergriffen verbringen dürfen!

Blogger für Flüchtlinge!