2020-08-12

Gruselig

Mich gruselt es.

Vor dem Hygieneanspruch der Deutschen.

Okay, dieses Unbehangen begleitet mich schon länger, ich beschrieb das neulich am Beispiel der Toiletten im Ländervergleich. Ich begreife bis heute nicht, warum mir andere Frauen auf den öffentlichen Orten zumuten, ihrer Bremsspuren in der Schüssel ansichtig zu werden. Mir wäre es hochpeinlich, würde ich einer anderen mir unbekannten Frau (und dazu zähle ich sehr wohl auch das Reinigungspersonal) den Job überlassen, meine braunen Hinterlassenschaften im Becken oder Tropfen auf der Toiletenbrille beseitigen zu müssen. Was genau ist am Bedienvorgang einer Toilettenbürste, einem Stück Papier so wahnsinnig kompliziert?

Ich verstehe es nicht.

Was dieser Tage mir noch stärker auffällt – und persönlich empfunden stärker ins Gewicht fällt – ist die Absenz der Handhygiene. Wir leben nun in den Zeiten dieser Corona-Pandemie, die ziemlich ätzend ist in ihrer Konsequenz. Aber ich finde es dennoch ganz großartig von diesem Virus, dass es sich momentan noch durch simple Schutzmaßnahmen von einem fern halten lässt. Also: Abstand halten, Masken tragen … und Handhygiene.

Und die treibt mich doch sehr um. Ich bin sehr davon befremdet, wie viele Frauen sich nach dem Toilettengang nicht die Hände waschen! Davon abgesehen, dass man sich in diesen Zeit auf der Toilette besser sogar zwei Mal die Hände wäscht. Insbesondere, wenn man öffentliche Orte nutzt, um die Flächen in den Toiletten, die man benutzen muss (Toilettendeckel/-brille, Spülknopf, Türklinken) nicht unnötigerweise selbst zu kontaminieren.

Aber da gehen Menschen auf die Toilette, benutzen mit ihren Händen in sehr intimen Bereichen Toilettenpapier (hoffentlich) und verlassen dann diese Orte ohne sich die Hände zu waschen? Und dafür haben wir gelernt auf zwei Beinen aufrecht zu gehen, um nicht mehr dahin zu fäkalisieren, wo der Neandertaler die Sonne hat scheinen lassen? Okaaaaaaay…

Ich bin nun zwei Mal die Woche in der Physiotherapie. Da habe ich eine klare Regel: Ich melde mich an, mit Maske, dann verschwinde ich auf die Toilette und wasche mir die Hände. Danach desinfiziere ich meine Hände. Meist mit dem Mittel, das ich mit mir mitführe.

Zwar hatte man dort kurz nach dem Erkennen, dass das Virus kein UV-Licht mag, sofort einen Handtrockner mit eben jenem UV-Licht aufgehängt. Den mag ich aber nicht nutzen wegen Luftaufwirbelung und Aerosole-Gedöns. Ich nutze übrigens auch nicht so sehr gerne fremd bereit gestellte Desinfektionsmittel im öffentlichen Raum. Erstens weiß ich nicht, ob da wirklich drinnen ist, was den Anschein hat. Was weiß ich, woran wieder gespart wird? Außerdem mag ich solche Spender, die von allen mit der Hand – statt des Ellenbogens – benutzt werden, einfach nicht. Das ist eklig. Es hat doch einen Grund, warum gerade im medizinischen Bereichen Desinfektionsmittelspender Ellenbogenhebel haben! (Einfünfundreißigtausendelfmal !)

Wohlbemerkt: Ich fahre mit dem Rad zur Physio. Ich habe also bis dahin üblicherweise zu Hause lediglich drei Türen angefasst, mein Rad, meine Schlüssel, meinen Rucksack und den Fahrstuhlknopf in der Physio. Und den Kugelschreiber, den dort alle Patienten anfassen, um die Verordnung abzuzeichnen. Der alleine ist schon ein Grund, um sich die Hände danach zu waschen. Insgesamt sind das ausreichend viele Punkte, wenngleich nicht wirklich viel im Vergleich zu dem, was z. B. Menschen angefasst haben vorher, die mit den Öffentlichen anreisen. Oder sich nicht nach dem Toilettengang die Hände waschen …

Ich bin – soweit ich das beobachten kann in den Zeiten, die ich dort vor Ort bin – die einzige Person, die das tut. Obwohl vorne natürlich die üblichen Corona-Hygienemaßnahmezettel hängen. Die meisten Patienten kommen an, melden sich an und setzen sich hin und begeben sich mit ungewaschenen, nicht desinifzierten Händen in Obhut der Physiotherapeuten.

Das finde ich ihnen gegenüber irre rücksichtslos. Aber genauso irre rücksichtslos sich selbst gegenüber – verhalten sich in diesen Tagen wieder wahnsinnig viele Menschen. Meinem Erleben nach. Als wäre Händewaschen eine fürchterliche Qual! Als wäre Händewaschen nach dem Toilettengang irgendeine Tätigkeit, deren Erfindung, deren Kundung ihrer Sinnhaftigkeit in irgendeiner fernen Zukunft noch liegt.

Und solche Leute gehen dann in Arztpraxen, Physiotherapien oder in Krankenhäuser auf Intensivstationen schwerst kranke Familienmitglieder besuchen. Ich finde es fürchterlich gruselig. Mich schaudert vor solchen Menschen. Ich kann nicht viel zu Männern sagen, was die auf öffentlichen Toiletten so tun nach ihrem Geschäft. Aber ich weiß, dass viele Frauen sich auf den Toiletten zwar gerne die Lippen nachziehen und die Nase pudern – aber für die Handhygiene reicht's bei denen nicht.

Es macht mich irre!

Leute, wir haben eine Virus-Situation. Immer noch. Und Handhygiene ist ein herrliches Gut unserer menschlichen Zivilisation und hochentwickelten Kultur, die uns fließendes Wasser aus Hähnen beschert. Wo genau liegt also das Problem?

2020-08-10

Autsch!

Olaf Scholz.

Das tut weh, SPD. Da legt einer als Bundesfinanzminister mit den ihm unterstellten Behörden einen der größten Finanzskandale der Bundesrepublik Deutschland mit Wirecard hin. Das G20-Gipfeldesasster in Hamburg und sein Mitwirken an den Hartz-Konzeptionen.

Und die SPD befördert ihn. Kann man machen.

2020-08-04

IFA 2020

Auch die Internationale Funkausstellung 2020 steht natürlich komplett unter den Maßnahmen und notwendigen Veränderungen, die dieses Corona-Jahr mit sich bringen.

Eine der größten internationalen Consumermessen musste von hier auf jetzt von einer erfolgreichen Massenveranstaltung zu einem Event herunter gebrochen werden, so dass die Messe Berlin den Ausstellern aber auch den interessierten Fachbesuchern und der Presse trotzdem gerecht werden kann. Ich habe diese Entwicklung in der letzten Zeit in den Pressemitteilungen mitbekommen und kann nur sagen: Hut ab!

Ich bin sehr begeistert, wie das Team auf diese besondere Zeit sofort reagiert hatte, immer transparent kommunizierte, wie man die Messe plant – unter Vorbehalt natürlich. Das alles mit einem sicherlich eher weinenden Auge, den natürlich ist allen klar, das wird in diesem Jahr eine IFA werden, wie wir sie, ich sie als Berlinerin noch nie erlebt haben. Und so wird es auch dem Presse- und Organisationsteam wohl ergehen, das diese Messe planen musste ohne überhaupt zu wissen, ob es zum Zeitpunkt der Messe noch Reisebeschränkungen und in welchem Ausmaß geben würde.

Aber sie haben nicht aufgegeben, das Event nicht gecancelt sondern mit der Hoffnung geplant, es wird irgendwie eine Möglichkeit geben wenigstens Fachbesucher und Journalisten vor Ort begrüßen zu können und über die neuen Highlights der unterschiedlichen Branchen zu informieren.

Die Special Edition der IFA 2020 findet vom 03.-05.2020 September auf dem Messegelände mit kleiner Teilnehmerzahl statt. Herzstück wird die Global Press Conference zu der ca. 1.000 Journalisten aus 50 Ländern eingeladen sind, sich doch vor Ort informieren zu können. Begleitet wird die Messe von zahlreichen Veranstaltungen per Stream bzw. Chat.

Selten war die Herausforderung für Journalisten größer als in diesem Jahr ein Sprachrohr zu sein für all die neuen technischen digitalen Innovationen.

Potsdam Süd



Es ist nicht alles schlecht in diesem Jahr 2020, das sich an Merkwürdigkeiten schon einiges geleistet hat. Aber … zumindest in einigen Gegenden in Berlin und Brandenburg hat es im Verhältnis zu den letzten beiden Jahren geregnet. Nicht viel. Aber wenigstens etwas. Ich finde diesen Berliner Sommer 2020 sehr passabel, anderen gibt er Grund zur Klage. Aber wir haben hier bis auf wenige Ausreißer bisher im Schnitt 25 Grad Celsius, fantastische blaue Himmel mit wundervollen Schafswolkenformationen – und manchmal sind diese dann auch dunkel und spenden Regen.

Also tollstes Wanderwetter! Hätte mich nicht doch diese Corona-Sache beim Thema Benutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel eher extrem konservativ werden lassen. Bislang war ich nur dort wandern, wo ich im zeitlichen Rahmen mit dem Fahrrad hinfahren konnte. Das kann man natürlich sehr gut in Berlin eine Weile lang machen – aber irgendwann möchte man doch wieder „raus”. Über die Stadtgrenze gucken. Ins Berliner Umland. Das sind die sehr wenigen Momente in denen ich ein Auto vermisse.

Nun denn, letzte Woche war es soweit. Frau @maske_katja war aus dem Urlaub zurück und hatte (an der Ostsee) Pfifferlingsweiden verlassen müssen. So trug uns die Idee nach ersten möglichen Pilzerfolgen im Potsdamer Wald der Regionale nach Potsdam und von dort in den Forst Potsdam Süd. Ein wundervolles Stück Wald mit gutem Pilzbestand – sogar im sehr späten Herbst noch als ich letztes Jahr dort wandern war.



Ein, zwei Mal trug uns der Weg an den Templiner See in dem wir, ich weiß auch nicht warum, dann doch nicht baden waren. Ansonsten sind wir durch einen sattgrünen Wald marschiert, dessen Wegränder in Blüte standen (was habe ich dieses Bild vermisst), haben mit Blick auf den See standesgemäß harte Eier und Pfirsiche gegesssen, mehrfach Mückenspray benutzt (so sinnvoll in diesen Tagen welches dabei zu haben) und wilde Brombeeren gepflückt und gegessen.

Ein paar Pilze sind auch in die Tüte gewandert, wenngleich die Ausbeute noch nicht wirklich reichhaltig war. Dafür war es hier dann doch noch zu trocken. Aber … es wird werden. Vielleicht regnet es ja doch noch im August das eine und andere Mal, dann wird es ein passabler Pilzherbst werden.



Die Fliegenpilzschwemme im letzten Jahr war unglaublich schön anzusehen in unseren Wäldern hier! Wenn so ein ganzer Waldbereich rot leuchtet – das hat wirklich sehr besonderen Charme.



Oft gesehen haben wir dieses Exemplar, dessen Oberfläche und an die Haut eines Wackeldackel erinnert hatte. Deswegen heißt er wohl auch Samtfußkrempling bzw. Samtfußholzkrempling. Bildhübsch anzusehen – aber essen lassen will er sich nicht. Nun, will sich der Wackeldackel auch nicht. Bildhübscher Pilz.

So ein Wald ist einfach großartig! Er kann wunderschöne Sichten malen, beruhigende Düfte zaubern und bodenständig Mut zusprechen.

2020-08-03

Alles neu macht der … August.



Länger schon angekündigt und ich habe mich hier und dann schon damit auseinander gesetzt: Blogger hat sein Frontend überarbeitet und gibt uns nun eine neue Eingabemaske vor – wie üblich sieht alles ein bisschen anders aus. Und ab jetzt ist der neue Look als Standard gesetzt, das alte Fronend kann man nur noch bis Ende August verwenden. Soweit so schick.

Ich habe bisher wenig Aktien daran, davon abgesehen, dass man das nette Gefühl hat, Google habe sich doch daran erinnert, dass es im Grunde eine wirklich mächtige Bloggerwelt sein eigen nennen kann und es sich lohnt ein bisschen Geld darauf zu werfen. Inwieweit sich jetzt die frischen Überarbeitungen auch auf die bekannten technischen Schwächen von Blogger (blogspot) auswirken, beispielsweise eine bessere und übergreifend mit verfügbaren Browersern zusammenarbeitende Kommentarfunktion, wird sich zeigen. Aber schlussendlich kommentiert sowieso kaum noch jemand in den Blogs oder?

Bin sehr gespannt ob diese Überarbeitung in der Folge auch neue Blog-Templates nach sich ziehen wird. Ich würde im allerersten Moment nicht behaupten wollen, dass die Designer in der Gestaltung große Ahnung von Sehbehinderungen haben, ggfs. hier in der Visualität auf Bedürfnisse dieser Personen Rücksicht genommen haben. Gucken wir, wie diese sich äußern. Vielleicht ändere ich doch noch einmal in diesem Leben mein Blog-Layout. Ich habe das immer überlegt, habe aber auch selten andere Bloglayouts gesehen, die mich davon überzeugen konnten noch einfacher auszusehen als meines (was ich sehr sehr schätze).

Manchmal z. B. langweilt mich die Fledermaus tatsächlich aber nicht ausreichend oft, um sie rauszuschmeißen. 
Tatsächlich begeistert mich die Vielfalt der Blog-Layouts im Allgemeinen in der Wordpress-Welt schon sehr. Aber dass ich jemals gebrüllt hätte: „Das, genau dieses Layout will ich auch haben!” … ist mir dann doch auch nicht passiert. Ich mag es plain. Wenig Gedöns. Konzentration auf die Inhalte. Perfekt schmale Spaltenbreite, weil angenehm lesbar. Keine unnötigen Klicks um Seiten-Statistiken zu pushen.

Und vor allem, will ich mich nicht mit der Technik auseinander setzen müsssen. Obwohl ich das könnte aber ich will es nicht. Ich habe das für mich abgewählt. Bin in dem Punkt wirklich bequem geworden. Immer wenn große Spam- oder Hacker-Katatsprophen (sie sind weniger geworden) durch die Wordpress-Welt gejagt wurden, konnte ich mich zurücklehnen und mit den Schultern zucken. Das hat durchaus auch seinen Charme.
Ja klar, besser geht's immer! Manchmal hilft auch das Aussitzen. Immerhin tragen Frauen heute wieder Boyfriend-Jeans und hässliche Hosenrockhosen. Ich kann das Revival von der hässlichen ursprünglichen Windows-Oberfläche kaum erwarten, es wird kommen. Bestimmt! Dann ist mein jetziges Blogdesign wieder ganz weit vorne, modern, in seiner Zurückgenommenheit Rock‘nRoll!

Also, was ich eigentlich sagen wollte, im Hintergrund haben sich technisch ein paar Dinge geändert. (Zum Beispiel funkioniert der HTML-Editor gerade so gar nicht.) Womöglich ist das für Euch spürbar, dann lasst es mich bitte wissen, wenn Dinge nicht mehr funktionieren. Ansonsten bleibt's hier wie gehabt.

Ist auch mal ganz schön!

2020-08-01

Nee nee nee!

Auch wenn die heutigen Bilder in den Medien von den Demos eine andere Sprache sprechen, wir Berliner sind keine kompletten Vollidioten.

Die allermeisten Menschen hier haben das Virus und dessen mögliche Folgen für die Allgemeinheit verstanden – und tragen Masken. Aber die seht Ihr nicht in der heutigen Berichterstattung. Die bleiben nämlich zu Hause!

2020-07-31

Magnetfischen

Neulich bei einem Spaziergang rund um den Historischen Hafen in Berlin Mitte an der Fischerinsel, sind mir einige Leute aufgefallen, die einerseits über der Kanalbrüstung hingen, andererseits luden sie den schlammigen Schrott, der um sie herum lag, auf ein Fahrrad mit Lastenanhänger. Die Menschen selber schienen viel Freude beim über die Brüstung hängen oder generell miteinander zu haben. Es waren offensichtlich sehr fröhliche Menschen.



Wenige hundert Meter weiter, waren wieder Menschen in ähnlicher Position am Werk. Sehr dekorativ dabei waren aber vom Wasseraufenthalt geprägte Bauzäune und ein Fahrrad unweit deren Hängerei. In diesem Moment guckte ich etwas genauer hin und erkannte, dass die jungen Leute auch hier wieder über die schöne schmiedeeiserne Brüstung hingen, diese Mal aber erkannte ich auch Schnüre, die sie darüber ins Wasser hielten. Neben ihnen sortierten sich ein verschlammter Bauzaun und ein vom Wasseraufenthalt gezeichnetes Fahrrad (vermisst das hier zufällig jemand?)



Also habe ich einen der jungen Leute angesprochen und gefragt, was sie da tun. Es handelt sich bei dem Hobby – oder Sport – um Menschen, die sich dem Magnetfischen oder Magnetangeln verschrieben haben. Sie werfen an langen Seilen sehr leistungsstarke Magnete möglichst weit in den Kanal hinein und ziehen den dann langsam über den Boden. Und wenn etwas am Magneten hängen bleibt, hinauf damit!



Die moderne Form der Schatzsuche im Wasser. Der besondere Kick ist es wohl, wenn das Magnetanhängsel aus dem Wasser auftaucht.

Sie verabreden sich über Facebook bzw. WhatsApp-Gruppen zum gemeinsamen Angeln und räumen nebenbei die städtischen Kanäle auf. Ich fände es geruchstechnisch ein bisschen schwierig, weil so oller Schlamm … naja, nur geht so duftet. Aber offensichtlich kann man erstaunlichen Funde dabei machen.



Die „Schätze”, die erangelt werden, werden dann entweder von Leuten eingesammelt, die das Metall dann wieder einschmelzen. Größere Funde werden an der Seite gelagert und kurzfristig von der informierten BSR dann abgeholt.



Die Leute untereinander geben sich dann Tipps über Wurf- und Einholtechnik, helfen sich beim Hochziehen, wenn ein richtig schwerer Fisch an der Angel hängt – und haben einfach zusammen offensichtlich eine gute Zeit. Meine natürlich nicht repräsenative Beobachtung an diesem Sonntag lässt vermuten, dass Magnetfischen ein geschlechtlich sehr gleichanteiliger Sport zu sein scheint.

Mehr Informationen über die richtigen Magneten zum Hobby und zur allgemeinen rechtlichen Lage zu diesem besonderen, vielleicht leicht morbiden Hobby sind auf dieser Seite magnetfischen.net zu lesen.

2020-07-27

Wonnemar Resort Hotel Wismar – Urlaub im Spaßbad



Mit Sicherheit ist wohl die sicherste Möglichkeit im Jahr 2020 in Deutschland Urlaub zu machen. Unsere Heimat ist so wunderschön und vielfältig – jedes einzelne unserer Bundesländer sind immer eine Reise wert! In der nächsten Zeit möchte ich Euch einige Hotels vorstellen, die Euch mit viel Engagement und Vielfalt in ihren günstigen Angeboten einen perfekten Familienurlaub in diesem schwierigen Jahr ermöglichen.

Denn manchmal bringt doch auch ein gelungener Kurzurlaub die dringend benötigte Erholung. Ein perfektes Essen in einer schönen Unterkunft, badefreudige Aussichten Sauna-, SPA- und Sportlandschaften oder Spielwelten für die ganz jungen Gäste. Mal ehrlich, gerade unseren Kindern wurde in diesem Jahr so viel abverlangt – ein Kurz- oder Langausflug – vielleicht mit Oma und Opa – könnte das nicht eine sinnvolle Belohnung für sie sein?

Zumal nicht selten tolle Hotels direkt um die eigene Ecke liegen. Oder fast um die Ecke … Daher lasst uns heute zuerst in wunderschöne Mecklenburg Vorpommern reisen und zwar in die Hansestadt Wismar.

In Wismar habe ich mich vor zwei Jahren extrem wohl gefühlt als ich auf Einladung der Rapsölunion dort ein paar kurzweilige, natürlich viel zu kurze Tage verleben durfte. Also kann ich Euch schon alleine diese bezaubernde Stadt ans Herz legen!


click aufs pic makes it big

Die Altstadt von Wismar ist seit 2002 (gemeinsam mit Stralsund) zum Welterbe der UNESCO ernannt worden. Sie repräsentiert heute eine – im Krieg halbwegs verschonte – typisch entwickelte Stadtanlage aus der Blütezeit der Hanse im 14. Jahrhundert. Monumentale Backsteinkirchen, repräsentative Kaufmannshäusern – hervorragend restauriert, der mittelalterliche Grundriss der Wismarer Altstadt ist bis heute nahezu unverändert bewahrt worden. Die Restaurierungen der Bauten sind denkbar sorgfältig durchgeführt worden.



Ein Spaziergang entlang der Grube, einer der ältesten künstlichen Wasserläufe Deutschlands. Oder durch die Hafenanlage, wo die Fischer ihren frisch gefangenen Fisch verkaufen.



Lauter nette kleine Restaurants, ein Besuch dieser aparten Stadt lohnt sich so sehr.



Wonnemar Resort Hotel Wismar


Wonnemar Erlebnis- u. Spaßbad mit Wonnemar Rutschentower.

Zudem warten nun auf die großen und kleinen Gäste – seit 2016 erst – im Wonnemar Resort-Hotel in der Wismarer Bucht 10.000 qm Saunawelt mit fünf Saunen, einem Thermal- und SPA-Bereich – und das 15.000 qm große Erlebnis- und Spaßbad. Das junge Hotel bietet 90 Zimmer in allen Größen und Komfortlösungen mit Blick ins Grüne oder auf die Alstadt von Wismar. Etagenbetten für die kleinen Gäste – kein Problem!


Gestatten: Wonni, Spaßrobbe von Beruf.

Gerade den Kleinen wird hier der Tag bei so viel Angeboten überhaupt nicht langweilig: Wonni-Kinderland, Miniclub, Baby- oder Kinderschwimmkurse im Wonnemar Erlebnis- und Spaßbad unterhalten die jungen Gäste, während sich die Erwachsenen beim – im Preis inbegriffenen – Animationsprogramm wie Aqua-Fitness oder Aqua Jogging oder im Wellenbad fit halten können.  Auf dem wundeschönen riesengroßen Rutschentower haben im Bad dann alle gemeinsam ihren Spaß! Die größeren Kinder können im Game-Konsolenzimmer abtauchen.

Das hauseigene Restaurant Fine Dining Restaurants Tafelhuus serviert frische Küche, die von der Region rund um die Hansestadt Wismar inspiriert ist. Im Sommer oder späten Herbst kann man auf der großen Außenterrasse oder im Biergarten der Abend in Ruhe ausklingen lassen.

Apropos Herbst – in diesem Jahr offeriert das Wonnemar Resort Hotel im Buchungszeitraum vom 1.9. bis 21.12.2020 das Family-Spar-Highlight: Für 170,— Euro pro Erwachsenen für zwei Übernachtungen im Familienzimmer (bei Belegung bis zu vier Personen) inklusive Frühstück, einem 3-Gänge-Menü am Abend (Halbpension), inklusive Nutzung des Erlebnis- und Spaßbad, kostenfreie Kinderbetreuung im Miniclub (Voranmeldung erwünscht).

In und rund um Wismar gibt es unzählig viele weitere sehr schöne Ausflugsziele, z. B. die wunderschöne Insel Poehl mit ihren Stränden, die natürlich auch z. B. im November ihren Reiz haben. Die Sonnenuntergänge haben durchaus Mittelmeerqualitäten …



Die Hafenanlage von Wismar mit der großartigen originalgetreu nachgebauten großartigen Kogge wenn sie denn gerade im Heimathafen weilt.





Lasst Euch in einer Stadtführung von Wismarer Originalen zeigen, wo z. B. die ZDF-Krimiserie SOKO Wismar gedreht wird – wie sehr der Wismarer mit beiden Beine im Leben steht



oder Euch in die historische Geschichte der Stadt Wismar entführen. In nun 35 km Entfernung ist die Hansestadt Lübeck super schnell zu erreichen – und dann ist da doch generell noch diese wunderschöne Ostsee!

Informationen zu den weiteren vielfältigen Angeboten (Gourmet-Arrangement, Freundinnen-Tage, Advents-Special) des Wonnemar Resort Hotel Wismar auf der Homepage.

Disclosure: Ich halte keine Aktien an diesem Hotel, war dort auch noch nie zu Gast. Ich weiß, dass Hotels in diesen Tagen hart zu kämpfen haben, deren Agenturen ebenso und ich möchte mit diesem Blogpost die Menschen, die in diesem für die Tourismusbranche so sehr harten Jahr arbeiten und aushalten müssen, mit dem Text unterstützen.

2020-07-26

Swapfiets – echte Leihräder!



Seit einer Zeit schlägt meiner innerer Monk hier in Berlins Straßen Purzelbäume. Andauernd. Der Grund? Ständig fahren hier Leute herum, deren Fahrräder zweifarbige Reifenmäntel haben. Hinten normaler Standard, vorne sind die Mäntel blau.

Blau!

„Das geht doch so nicht!”, findet (m)ein von einem gleichberechtigten Sternzeichen (Waage) durchgeprägtes Ich. „Und warum tun die Leute, das ihren Fahrrädern an?”, frage ich mich andauernd. Ich brauche doch Gleichberechtigung und Schönheit beim Radmantel! (Tatsächlich habe ich seit letztem Jahr an meinem Fahrrad zwei unterschiedliche Schalter für die Gangschaltung und der hintere Reifen hat 40 mm, während der neue vorne 38 mm breit ist. Für meine Verhältnisse fahre ich wie bei den Hotten Totten!)

Und jetzt noch blaue Vorderreifen bei allen anderen! Mein kleines radelndes Weltbild gleichbleibender Farbgebung beim Fahrrad wird also gerade mächtig geschüttelt.

Nun gucke ich neulich vorfreudig – in Vorbereitung einer herbstlichen mit Radtouren geprägten Pressereise – mir den einen Sponsoren dieser Reise an und sehe was? Lauter Fahrräder mit blauen Reifen vorne dran! Natürlich kann man darüber streiten, ob man das schön findet (an den an sich schönen Fahrrädern) aber im Endeffekt finde ich die Idee vom persönlichen Leihrad von Swapfiets ziemlich grandios: Leihräder!

Und zwar nicht hässliche unmotiviert in der Stadt herumstehende Leihräder, die ungünstig auf Gehsteigen entsorgt werden. Sondern ein echtes personifiziertes Leihfahrradmodell. Man mietet sich für eine Monatspauschale ein Fahrrad, das man nicht abgeben muss oder neu reservieren muss. Das bei einem bleibt! Hat das Rad eventuell eine Panne, wird es binnen 24h repariert. Wird es gestohlen, wird es für eine vergleichsweise geringe Eigenbeteiligung (z. Zt.) € 60,— ersetzt – vorbehaltlich, es war ordnungsgemäß angeschlossen.

Damit man das problemlos tun kann, kommen die Räder kommen mit einem Doppelschlosssystem und Schlosskette. Und können in drei Rahmengrößen für jede Körpergröße (49, 53, 57 cm) bestellt werden. Gekündigt werden kann der Mietvertrag je nach Modell monatlich, dann fällt eine einmalige Bearbeitungsgebühr von € 15,— an oder jahresweise ohne extra Gebühr.

In Deutschland kann man Swapfiets in diesen Städten schon mieten: Aachen, Berlin, Braunschweig, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Freiburg, Göttingen, Halle, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Karlsruhe, Kiel, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Münster und Oldenburg. International kann man Swapfies derzeit natürlich in den Niederlanden (Firmenursprung), Belgien und Dänemark in Anspruch nehmen. Die Metropolen London, Paris und Mailand sollen bis Jahresende folgen.



Die monatliche Mietpauschale variiert je nach Stadt (und womöglich Diebstahlquote) und Fahrradmodell, in Berlin kostet das Deluxe 7, ein Cityrad (frz. Rahmen) mit Gangschaltung, Dynamolicht und Gepäckträger € 19,— im Monat, ein Hollandrad ohne Gangschaltung € 16,—.



Auch ein eBike haben sie im Programm (übrigens auch e-Schooter und e-Roller), das kostet monatlich € 73,—. Für Studenten gibt es übrigens geringe Nachlässe.

Modell- als auch Standortwechsel sind jederzeit möglich (sofern im neuen Wohnumfeld Swapfiets verfügbar sind). Wichtig: Laut AGB darf nur der Vertragsnehmer mit dem Fahrrad fahren.

Alles in allem eine durchaus praktische Angelegenheit bei sehr attraktiven Leihgebühren und deswegen kann sogar ich mittlerweile die blauen Vorderräder auch etwas entspannter bestaunen.

P.S. Kaum haste so einen Text geschrieben, hat mein Rad vorne einen Platten. Sensibel, das Kleine, so sensibel.

2020-07-24

Internet. Heute.

Mensch postet Fotos aus einem Restaurant.
Kommentar: „Es gibt aber viel bessere XYZs in der Stadt.”

Ich poste von einem Spiel, verwende eingedeutschten Namen.
Kommentar: „Das Spiel heißt aber so: *Internationaler Name*”

Mensch zeigt voller Freude seine neue kleine Gefriertruhe:
Kommentar: „Nimm erst einmal die Nestlé-Produkte raus.”

Ich nehme mich bei all dem nicht raus. Ich tue das auch. Kommentieren durch mosern, besser wissen, von oben kommentieren. Auch ich habe solche und solche Tage.

Aber wann hat es angefangen, dass wir so geworden sind? Wann haben wir angefangen, in diesem Internet so herablassend zu sein? Wann wurde es so viel, so oft, so ausschließlich nur noch?

Und warum?

2020-07-10

Die Sache mit den Fotos im Internet …

… also mit den eigenen Porträtfotos … oder Partyfotos … oder … was auch immer für Fotos im Internet von Euch, überlegt Euch das in Zukunft besser mehrmals. Denn was PimEyes als Geschäftsmodell vorsieht, ist mehr als gruselig!

netzpolitik.org haben sich das Unternehmen und deren Geschäftszweck genauer angesehen und dem Unternehmen einige Fragen gestellt, aber lest selbst! PimEyes schafft gerade unsere Anonymität ab!

Und wieder einmal mehr bin ich der Meinung, dass man für netzpolitik.org – für alles, was sie im letzten Jahr für die Demokratie im deutschen Internet getan haben und noch tun werden – für uns! – gar nicht oft genug spenden kann!

2020-07-09

Markenmaskottchen

Das wird so toll werden!

2020-07-07

Herr Rau

Kennt Ihr eigentlich den Herrn Rau?

Herr Rau ist im wirklich Leben nämlich sehr nett. Das ist kein so großes Wunder, denn er serviert sehr oft der Frau Kaltmamsell das Abendessen auf einem Glasteller. So nett ist er.

Wenn Herr Rau nicht kocht, ist er Lehrer. Schon immer ein sehr ambitionierter Lehrer vor allem, wenn es um das Thema Klassenzimmer und Internet geht. Sein Blog Lehrerzimmer ist ein klassisches Lehrerblog (dabei ist es eher unklassisch im Sinne von untypisch), ich würde behaupten, es ist die Sternstunde der Lehrerblogs überhaupt im deutschsprachigen Raum. Vermutlich war es schon da als es noch gar keine Lehrer … äh … Blogs gab. Solange bloggt Herr Rau schon. Wirklich!

Immer sehr freundlich. Sehr interessant. Ungemein vorausschauend.

Und kochen kann er. Und er hat ein vorzüglichen Geschmack was Ehefrauen anbelangt. Also was seine eine Ehefrau anbelangt, um ihn nicht zum Bigamisten zu schreiben.

Grüße aus dem Vorgärtchen …

Mein kleiner Vorgarten vor dem Haus hat sich sehr fein entwickelt. So eine Staudenansammlung braucht ja doch ein, zwei Jahre bis sie zu ersten Höchstleistungen aufläuft. Leider eignet sich das Gärtchen in keiner Weise für die Totalaufnahme. Aber die eine oder andere Schöne, die mich dieses Jahr erfreute, möchte ich Euch nicht vorenthalten …

Allium habe ich im letzten Herbst gepflanzt, die Zwiebeln waren vom Discounter. (Da habe ich übrigens bei Zwiebeln von Aldi vorrangig schlechte Erfahrungen gemacht, bei den Zwiebeln von LIDL sehr gute. Die Tulpen von denen waren in diesem Jahr ein Traum!)



Eine meiner Rosen. Da setze ich auf offen blühende für die Insekten, die Blüten sind sehr empfindlich, verfallen schnell bei Berührung – aber sie sind jetzt im zweiten Jahr sehr schön angewachsen und dominieren die Gestaltung nicht zu sehr. Klingt komisch, war aber mein Wunsch.




Die Miniaturrose Lupo, leichter Duft, hat sich prächtig gemacht. Weswegen auch im letzten Jahr noch eine zweite einziehen durfte. Ihre Farben sind aufdringlich, machen wahnsinnig viel Freude – und ziehen trotz ihrer geringen Größe den Blick unbedingt auf sich.



Rosa Plaesanterie. Zart in ihrer Erscheinung, zart duftend. Ein Träumchen, drei Stück leben jetzt hier! Die Insekten lieben sie, der Allium sie auch – und sie ihn. Was will man mehr?





In diesem Jahr sind hier erstmals Sterndolden eingezogen. Online beim Gartenhändler gesehen und bestellt, drei Sorten, zwei weiße blühen gerade, die rote Sorte ziert sich noch. Nun denn, vielleicht macht sie mir noch später im Jahr die Freude, wenn nicht im nächsten Jahr bestimmt. Wunderschöne zierliche Pflanzen, die ein großer Strauch werden können, der schön im Wind spielt. Ich finde sie toll!



Ach und der Storchschnabel! Eine blaue Sorte wächst hier und umschmeichelt den Fuß einer Kletterrose. (Discounter-Kauf, ein Rettungskauf. Nie wieder Rosen vom Discounter, kauft ADR-Rosen. Mit denen hat man so gut wie keine Probleme mit Pilzen oder Rußtau.)




Der Storchschnabel ist in diesem Jahr – genau wie die älteste Katzenminze erstaunlich hoch gewachsen. Höher als 40 cm sollten beide Stauden eigentlich nicht wachsen. Sie sind heuer bei über 60 cm in die Blüte gegangen. Aber es ist auch ein … höflich formuliert … erstaunliches Gartenjahr, dieses 2020.





2020-07-05

Wenn Du groß bist …

Ich bin so sehr bei ihr!

Vom immer riesig groß sein

Auch wenn ich es nur auf 181 cm geschafft habe, war ich mit 12 Jahren bereits 176 cm groß und in den 80iger waren 1,81 Meter bei einer Frau das, was heute die 1,90 Meter bei einer Frau sind. Und das macht etwas mit einem – vor allem, wenn man ein Mädchen ist.

Dabei fing das Erleben, irgendwas stimmt nicht mit einem, schon viel früher an, nämlich wenn ich als erst Dreijährige mich nicht so „erwachsen” verhalten habe, wie mein Aussehen Erwachsenen suggeriert hatte, ich mich verhalten müsste. Oder noch nicht konnte, was diese meinten, das müsste ich doch schon längst können bei meiner Größe.

Bei Kindern gilt: Körpergröße ist nicht in Relation mit dem Alter zu setzen! Ich wünschte, die meisten Erwachsenen würden das endlich verstehen!

Es war als Kind für mich wahnsinnig schwer mit dieser übergroßen Körperlichkeit klar zu kommen. Beispielsweise im Sport, wo ich einfach nicht so leistungsfähig war, wie irgendwelche Alters-Tabellen behaupteten, ich müsste das jetzt können. Kann man einfach nicht, wenn die Glieder schießen – aber die inneren Organe wie z. B. die Lunge in der Entwicklung nicht auf der gleichen Entwicklungsstufe sein können. Laufen müssen über lange Distanzen hinweg, das war für mich eine Qual. Ich war nicht faul, ich war nicht uninteressiert. Es tat mir körperlich einfach weh!

Ich bin in der Zeit vom Kind zur Jugendlichen z. B. ständig umgekippt, wenn ich etwas länger stehen musste, weil mein Kreislaufsystem überhaupt noch nicht in der Lage war, das Blut so hoch zu pumpen.

Dabei ist es gerade für ein kleines Kind sehr schwer mit so einem enormen Körperwachstum auf die Beine zu kommen. Ich habe es neulich erst bei einem unserer Nachbarkinder erleben dürfen. Der Papa ist sehr groß – und so sein kleines Mädchen von Anfang an sehr langgliederig und zierlich.

Als sie anfing ihre ersten Schritte zu tun, bekam sie (im Sommer) einen üblichen Wachstumsschub und hatte erst mal wieder Schwierigkeiten mit der Koordination. Weswegen dieser kleine Mensch für sich beschloss das Thema „Laufen können” doch noch einmal um ein paar Wochen zu vertagen. Ein sehr gesunder kindlicher Instinkt, um den eigenen Körper zu schützen. Wenngleich sie diesem Instinkt natürlich nicht bewusst folgte. Aber Kinder wissen, was sie sich zumuten können, was ihnen schwer fällt.

Leider sind dann auf der anderen Seite die Anderen, bei kleinen Kindern dann eben die Erwachsenen, die es oft nicht erwarten können, an einem Kinder herum zu kritisieren. Erwartungen an so kleine Kinder zu stellen, könnten wir das bitte generell künftig lassen? Insbesondere, wenn deren besondere Physiognomie nicht ausreichend berücksichtigt wird dabei?

Dieses groß sein – ohne groß zu sein – zieht sich bei der Körperlichkeit durch so viele Lebensbereiche. Man wird von Anfang an sortiert als etwas Besonderes. Zum Beispiel, wenn Du immer auf Klassenfotos etc. nach hinten sortiert wirst in die letzte Reihe. Du fühlst Dich aussortiert, nicht wichtig genug auch einmal vorne präsentiert werden zu dürfen. Immer wieder!

Das. tut. weh. Das tut einer Kinderseele verdammt weh!

Wenn, sobald Du einen Raum betrittst, alle Blicke sich auf Dich richten, weil Du alle anderen überragst. Das strengt wahnsinnig an, denn Du willst nicht immer der Blickpunkt in einer Situation sein. Ich habe Discotheken gehasst – denn ich tanzte immer über allen. Ich durfte nie im Mainstream der normal großen Masse versinken.

Im Ballett, wenn Du auf der Spitze stehend die Homogenität der gesamten Tanzgruppe sprengst, und Du spürst, die Ballettlehrerin hätte Dich lieber nicht so gerne dabei in der Aufführung, Dich deswegen also nach hinten sortiert in den restlichen Corps, der den Hintergrund stellt – egal, ob Dein Tanztalent durchaus präsentabel war.

Wenn Männer Dich angeifern, sobald Du den Raum betrittst und Du als Persönlichkeit, als Mensch, überhaupt nicht mehr stattfindest, weil er halt besonderen Bock hat langbeinige Frauen flachzulegen. Auch das tut weh!

Heute weiß ich die Vorteile des Großseins zu schätzen, ich habe es gelernt. Dennoch gab es viele Momente in meinem Leben in denen ich gerne mit weniger Körperlänge viel unsichtbarer hätte sein wollen und mir das auch viel besser getan hätte. Nun, dem war nicht so.

Worum ich einfach bitten wollen würde, wenn Ihr im öffentlichen Leben einer sehr großen Frau begegnet: Starrt sie nicht in Grund und Boden. Womöglich möchte sie Eure Aufmerksamkeit in diesem Moment überhaupt nicht ertragen müssen. Wenn Ihr kleine Kinder erlebt, die groß gewachsen sind, erzählt ihnen nicht, dass sie dies oder jenes doch schon können müssten. Nein, müssen sie nicht! Sie müssen das erst dann tun, wenn sie es können. Ein zu großer Körper muss dabei nicht immer hilfreich sein.

Und lest den Blogbeitrag von Janina, er ist so verdammt zutreffend!

2020-07-04

Die Katzen von Hammamet

Befellte Impressionen … stolz und mit großer Selbstverständlichkeit leben diese Katzen in der Medina von Hammamet.











Tatsächlich habe ich nicht einmal erleben müssen, dass Katzen in Tunesien irgendwie verscheucht werden. Ganz im Gegenteil gab es immer wieder Szenen, in denen die freundlichen Tunesier ihr Mittagessen mit den dünnen Seelen geteilt haben oder (auf einem Markt) die Fleischwurst an die armen Seelen verfüttert haben.

2020-07-01

Reisen nach Tunesien in Corona-Zeiten



Konnte ich Euch mit dem Ribāt von Monastir-Post neulich Tunesien als mögliches künftiges Reiseziel in Eure Planung schubsen? Mich würde das sehr freuen. Ich denke immer noch voller Freude auf meinen kurzen Aufenthalt im vergangenen Jahr zurück. Die Farben, das Licht, diese Kultur – und vor allem, diese wundervollen freundlichen Menschen!

Für Tunesien als Reiseland spricht, dass es seit Jahren generell gar nicht so einen Touristen-Überhang zu verzeichnen hatte, wie andere Länder des Südens. Weniger Massentourismus – womöglich ist dies das sinnvollste Argument für einen Urlaub in diesem Land in dieser besonderen Zeit?


Tunesien und Covid-19

Ein weiteres Argument für Tunesien ist, dass hier früher mit den radikalen Maßnahmen gegen Corona-Infektionen reagiert wurde als in vielen Ländern Europas. Aber das konnte man in vielen Ländern beobachten in dieser Zeit: Wer um die Schwachstellen seines Gesundheitssystems weiß, der verlässt sich nicht darauf, dass der Ball über das Tor gespielt wird, sondern macht das Tor rechtzeitig deutlich kleiner. Ganz simpel.

Tunesien hatte sehr schnell konsequent alle Touristen ausfliegen lassen und nach den ersten Todesfällen auf Djerba die Insel dicht gemacht – und die Menschen in den Lockdown verbannt. Daher wurden in Tunesien, Stand heute (27.06.2020), lediglich 1164 Infektionen festgestellt, verstorben davon sind 50 Personen. 1023 Patienten gelten als genesen. Diese Zahlen stehen einer Einwohnerzahl von ca. 11,6 Millionen Menschen gegenüber.

Tunesiens Gesundheitssystem gilt übrigens als das Beste auf dem afrikanischen Kontinent. Ausgezeichnetes medizinisches Personal – oft in Europa ausgebildet – ist hier keine Mangelware wie bei uns. Es ist eher der Mangel an Material, mit dem hier gekämpft gearbeitet wird. In Tunesien standen am Anfang der Pandemie 300 Intensivbetten zur Verfügung.


Was heißt das nun alles für einen Urlaub in Tunesien im Jahr 2020/2021?

Seit dem 4. Juni ist Tunesien komplett aus den Lockerungsmaßnahmen zurückgekehrt – als letzte Maßnahme wurden wieder die Kindergärten und Schulen vollständig geöffnet. Und es sind alle Verkehrsverbindungen und die Mobilität zwischen allen Bezirken des Landes möglich.



Ab dem 27. Juni öffnete Tunesien dann seinen Luftraum und Grenzen für den internationalen Reiseverkehr. Somit ist auch der Hotel- und Gaststättenbetrieb wieder erlaubt. Natürlich mit den staatlich verordneten Hygienemaßnahmen. So sieht sich Tunesien bereit, Gäste in aller Sicherheit zu empfangen. Urlauber aus Deutschland und Österreich können ohne jegliche Einschränkungen in Tunesien wieder einreisen!




Hygienesiegel Ready and Safe



Zum Schutz von Touristen und den Menschen in Tunesien hat das tunesische Ministerium für Tourismus und Kunsthandwerk das Hygienesiegel „Ready and Safe“ kreiert. Es garantiert den Reisenden Sicherheit, denn es ist für alle touristischen Akteure in Tunesien verpflichtend: dieselben Normen müssen von allen angewendet werden. Dieses Hygienesiegel erhält im Gaststätten- und Hotelbetrieb nur, wer dem von der WHO ausgegebenen Sicherheitsprotokoll entsprechen kann.

Alle touristischen Unternehmen müssen diesen Empfehlungen Folge leisten und anwenden, um die Hygiene und die präventive Reinigung zu garantieren und folglich die Kontrolle über Covid-19 zu behalten und so den Schutz und die Sicherheit der Touristen als auch Angestellten zu gewährleisten.



Das bedeutet im Einzelnen – auch für Touristen:

Hygiene und Abstandsregel

• 50 % – nur noch die Hälfte der früheren Kundenkapazität darf in Hotels/Restaurants einchecken bzw. Transportmitteln benutzen.

• 37,9 Grad Celsius ist die maximale Körpertemperatur für Erwachsene und Kinder, um Zutritt in Räumlichkeit zu erlangen. Die Körpertemperatur wird überall mit Infrarot-Thermometern gemessen werden!

• Die Abstände zwischen den Menschen betragen minimal einen Meter, Tische in Restaurants etc. müssen in Abständen von mindestens 2,5 Metern stehen

• In der Öffentlichkeit, auch in den Transportmitteln, ist von allen ein Mundschutz zu tragen

• Handdesinfektionsmittel müssen überall zur Verfügung stehen – auch in den öffentlichen Transportmitteln.

• Das Gepäck von Gästen wird bei Ankunft im Hotel desinfiziert

• Die Gästezimmer müssen bei Gastwechsel komplett gereinigt und desinfziert werden – mindestens drei Stunden vor Neuvergabe

• Sämtliche Oberflächen, die von Menschen benutzt werden (Türklinken, Tischoberflächen, Fahrstuhlbedienelemente) müssen regelmäßig mehrmals am Tag desinfiziert werden




Pool und Gym

• Poolnutzung – die Anzahl der zeitgleich badenen Personen hängt von der Größe des Pools ab. Hier gilt die Faustregel ein Badender pro 3 Quadratmeter. Vor Poolnutzung muss sich jeder Gast in einer Außendusche mit Duschgel reinigen. Risikopatienten – dazu gehören Patienten mit Herz-/Lungenproblemen, Patienten unter Chemotherapie und Schwangere – dürfen den Pool zum eigenen Schutz nicht benutzen.

Alle Abstandsregeln sind auch bei Liegen, Sonnenstühle/-schirmen einzuhalten.

• Sport – Sportgeräte sind minimiert und gemäß der Abstandsregeln aufzustellen. Sportliche Aktivitäten, wie Ballspiele, die Abstandsregeln nicht garantieren können, wurden aus den Programmen genommen.




Bars und Restaurants

• Es gibt keine Buffets bzw. Essenversorgung mit Selbstbedienung. Das Küchen- bzw. Servicepersonal bedient mit Schutzkleidung. Also à la carte, das hat durchaus auch seinen Charme!

• An einem Tisch dürfen nur noch maximal vier Personen an einem früheren 8er-Tisch Platz nehmen, damit ein Mindestabstand von einem Meter zwischen der Gästen gewährleistet ist. Tische selber müssen mit einem Abstand von 2,5 Metern voneinander entfernt aufgestellt werden. Die gleichen Regeln gelten auch für die Bars.




Gast sein in Tunesien zu Zeiten von Covid-19

Den Gästen des Landes muss klar sein, dass auch sie sich an die Bestimmungen des Siegels halten müssen. Es sind also die geforderten Schutzmaßnahmen, wie Maskenpflicht und Hygieneregeln, unbedingt einzuhalten – zum Schutz für die Tunesier, die Angestellten im direkten Kontakt, die anderen Gäste – und somit für sich selbst.



Ich bin ziemlich sicher, dass in Tunesien sehr darauf geachtet wird, dass diese Regeln eingehalten werden. Das Land hat mit seinen ausgezeichneten Sicherheitsmaßnahmen, so wie ich sie im vergangenen Jahr kennengelernt habe, eine große Expertise im Wahrnehmen von Schutzregeln.

Und wir werden alle in den kommenden Jahren keinen Urlaub machen können ohne Rücksicht aufeinander zu nehmen. Je besser wir darin sind, um so eher können wir diesem Virus den Garaus machen!

Informationen zum Gesundheitssystem Tunesiens – und die Umsetzung von Maßnahmen gegen Covid-19-Infektionen.

Beachtet bitte, dass dieses Blogpost sich auf die Reisesituation Ende Juni 2020 bezieht, in Corona-Zeiten können sich die Angaben ggfs. ändern.

2020-06-30

Torre Chianca di Porto Cesareo



Disclosure: Ich durfte auf Einladung der Europäischen Union, Apulien (Ministerium für Tourismus und Kultur), Pugliapromozione (Verband der Region Union 3) und dem Tourismus- u. Kulturmagazin Spiagge nach Apulien reisen.

Wehrtürme gibt es an Italiens Küsten wie – Achtung, Premiumkalauer! – Sand am Meer. Da bilden auch die Küsten Apuliens keine Ausnahme, es gibt kaum einen Ort an der Küste, der nicht, meist in Hafennähe, über einen solchen Turm verfügt. Oft sind sie gut erhalten und beherbergen gerne Museen oder sonstige Orte zum Kulturgeschehen. Entlang der Küste fristen leider auch einige von ihnen tristes Ruinendasein, z. B. der Torre Castilgione aus dem 16. Jahrhundert, von dem lediglich ein überwachsener Haufen Schutt von seiner Existenz zeugt.

Mehr Glück hatte da Torre Chianca di Porto Cesareo. Sie liegen beide in enger Nachbarschaft südwestlich ca. 35 Kilometer von Lecce entfernt in der gleichnamigen Provinz Apuliens – an einem der schönsten Strände der Küste des Ionischen Meeres unweit der Hafenstadt Porto Cesareo.

(Torre Chianca di Cesareo ist übrigens nicht zu verwechseln mit dem Torre Chianca (Torre Santo Stefano), der auf der gegenüberliegenden Seite am Adriatischen Meer verfällt. Wobei dieser aufgrund seiner Lage an der Spiaggiaebella in einem Naturschutzgebiet auch unbedingt besucht werden sollte.)


Der Blick von Torre Chianca auf seinen Namensgeber Porto Cesareo

Torre Chianca di Porto Cesario wurde liebevoll restauriert und gehört zum Museum für Meeresbiologie Porto Cesareo und beherbergt die Dauerausstellung „Storie dal Mare di Porto Cesareo”.



Ursprünglich wurde der Wehrturm von Spaniern erbaut, um Lecce vor den Sarazenen zu schützen. Zwischendurch diente er als Unterkunft für Invalide, im zweiten Weltkrieg, schon fast verfallen, beherbergte er die Artillerie. 1974 begann man mit seiner Restauration und heute steht er in voller Pracht auf der Landzunge umschmeichelt von der Spiaggia di Torre Chianca. Der den Turm umschmeichelnde Strand ist traumhaft schön.



Der perfekte Ort für einen Strandurlaub mit Kindern, dieser Strand läuft sehr lang flach ins unfassbar klare azurblaue Wasser


(click aufs pic makes it big.)

Im Hinterland von Torre Chianca, einem Naturschutzgebiet, wurde der See Bacino di Torre Chianca angelegt, ein künstlicher See in den Süß- und Meerwasser eingespeist wird und dem Besucher die Vielfalt der apulischen Pflanzen- und Tierbevölkerung solcher Küstenbecken offenbart. Weitere Informationen hierzu findet man in einer der Ausstellungen im Turm. Vom Turm aus kann man die der Küste vorgelagerten Inseln Isola della Malva und Isolotto (!) a forma di cuore sehen.



Der Turm hat die Form einer gestutzen Pyramide, jede seiner Seiten misst 16 Meter Länge mit einer Höhe von imposanten 18 Metern. Eine beeindruckende Außentreppe führt zur Mitte des Torre. Im Innern beherbergt der Turm zwei Ebenen mit jeweils 8 Metern Höhe, die jeweils über schmale Treppen zu erreichen sind. Auch seine obere Ebene kann besucht werden und schenkt den Besuchern einen wundervollen Blick über die gesamte Region.



Wir waren im Herbst am frühen Abend dort, wenn es doch deutlich früher dunkel wird und hatten daher die besondere Freude, den Sonnenuntergang auf der oberen Freiebene des Turmes zu erleben.

Das Museum beherbergt auf seinen Ebenen mehrere Ausstellungen zur Geschichte der Meere, Meeresbiologie und -fauna rund um den Salento, die auf Italienisch und Englisch dokumentiert sind. Mit Rückkehr der Statue des Ägyptischen Gottes Thot, die in den Gewässern des Salentos gefunden wurde, ist hier nun auch eine Dauerausstellung zur ägyptischen Geschichte eingezogen.





Ebenso eine Exposition, deren Thema der Schutz der Meere ist und die charmant kindgerecht präsentiert wird.


Die Statue des Gottes Thot



Am 12. Januar 1932 fischte der Fischer Raffaele Colelli von Porto Cesareo zusammen mit seinem Bruder Chicco Colelli und seinem Freund Eupremio Alemanno auf der Höhe der Insel Malva in etwa fünf Metern Tiefe eine 36 cm hohe Statue aus dem Ionischen Meer, die einen Affen darzustellen scheint.



Sie fischten in der damals üblichen Art nach Seeigeln. Ein Eimer ohne Boden wurde vom Boot aus ins Wasser gehalten, quasi als Lupe funktionierend, mit einem Angelstab wurde die Beute eingesammelt.







Colellis Sohn erzählt heute noch, dass er diese Statue zunächst für Spielzeug hielt und erst einmal dementsprechend mit ihr seinen Spaß hatte.

Später stellte sich heraus, dass die Statue Thot darstellt – und somit ein sensationeller Fund prähistorischer ägyptischer Geschichte ist.  Sie kann der saïtischen Periode der XXX. Dynastie des VI. Jh. v. Chr. zugeschrieben werden.

Thot ist eine durchaus komplexe ägyptische Gottheit, die üblicherweise in Form eines kynokephalen Affen oder Ibis dargestellt wird, dar. Sie entspricht in ihrer Bedeutung dem griechischen Hermes oder dem römischen Merkur. Thot spielte eine wichtige Rolle in der Welt der Unterwelt und im Totenkult – und gilt zudem als Beschützer der Schriftgelehrten. Auf dem Sockel der Statue aus grünem Basalt liest sich eine Inschrift in Hieroglyphen.

„NBW HMN.W NBW NSR - MWTWTW.W NRJ - JBJ RJ - NFR”

übersetzt: Meister von Hmôn (Herkunftsort der Statue in Hermopolis), Herr der Worte Gottes (Heilige Schriften), untergebracht in Re-Nofer (Onufis-Platz im Nildelta).

Es ist wahrscheinlich, dass die Statue Teil der Ladung eines römischen Lastschiffes war, das im stürmischen Meer einen Teil seiner Ladung verloren hatte oder ganz vor der Küste gesunken war. Ihr Original steht heute restauriert im Archäologischen Museum von Tarent. Hier im Museum des Torre Chianca steht Thot als ein Replikat. Nicht minder beeindruckend zu betrachten.



Übrigens: Colelli, der Fischer, schickte nachdem ihm bewusst wurde, dass er möglicherweise mehr als nur ein Spielzeug für seinen Sohn aus dem Meer gefischt hatte, die Statue später auf eigene Kosten (24,25 Lire) an das Archäologische Museum von Tarent. Später werden ihm für seinen Fund – nach mehrmaliger Mahnung – nach Begutachtung des Ägyptischen Museums von Turin 549,50 Lire für die Statue bezahlt, was ihren angeblichen Wert damals darstellen sollte.

Heute wären das ganze 0,28 Euro.


Mein Tipp

Einen Besuch des Torre Chianca di Porte Cesareo sollte man, wenn es mit den Öffnungszeiten korrespondiert, so planen, dass man dort den Sonnenuntergang gleich mitgenießen kann. Insbesondere von der oberen Turmebene hat man einen grandiosen Blick über die gesamte Region bis hin nach Porto Cesareo. Dieser Ort ist dann vergleichsweise wenig besucht, die Stimmung eine besondere wenn dann die Sonne im Meer versinkt, dafür aber die Stille immer lauter zu hören ist.




Adresse

Torre Chianca
73010 Porto Cesareo LE
Italien

Die Öffnungszeiten des Museums sind je nach Jahreszeit unterschiedlich und vor Ort zu erfragen.