2010-05-26

Beilage



Die Speisekarte einer Restauration an einer Kreuzberger Markthalle hatte uns wohl überfordert und so nahmen wir einmal Kässpätzle mit brauner Sauce, Kässpätzle mit Käse und Kässpätzle mit Käse und Speck. Es hieß in der Karte mit einem kleinen Salat. Den habe ich dann mir erlaubt zu fotografieren, weil außer dieser Salatkreation kein Salat zu sehen war.

(Die Kellnerin (ihr 1. Tag) kam dann Stunden, nachdem unsere Teller leergegessen und abgeräumt waren, schuldbewusst mit dem kleinen Salat doch noch an. Der war nicht wirklich dolle, noch besonders umwerfend aber immerhin etwas größer als die Dekoration im Bild, irrtümlich als der kleine Salat fotografiert.) Die Spätzle auf diesem Teller kosteten € 8,50. Immerhin DM 16,62 für einen Teller mit einer recht übersichtlichen Menge Nudeln, geschmacksneutralen Käse und Speck. Doch ja, manchmal muss man sich den Wahnsinn der Umrechnung antun.

2010-05-25

Extase!

Neulich erzählte ich auf Twitter, ich hätte mal wieder für Lino ein paar Zuckerstangen in einem Café „geklaut“. Der Kater macht kaum etwas lieber, vom mentalen Herbeizaubern von Krabben und Gambas einmal abgesehen, als diese Zuckerstangen über den Holzboden zu jagen und fangen – solange bis sie aufgeben und mich zum Staub saugen animieren. Zwischendurch darf ich die Stangen immer mit dem Lineal unter dem Sofa oder einem Regal wieder hervor „retten“, die Dinger sind ja feige und verkriechen sich gerne mal mitten im Spiel.

Also twitterte ich das und plötzlich fragte mich Frau MonaLisas Eyes nach den Kontaktdaten vom Kater. Lino ist halt so, er pennt neben mir und lässt mich derweil seine Online-Kontakte pflegen und Korrespondenz führen, der kluge Kerl. Was soll's! Ich bin ja auch nur 1. Fanclub-Vorsitzende von X,Y und Z.

Am Donnerstag klingelte der Postbote und drückte mir ein extrem schweres Päckchen aus dem wunderschönen Dresden in die Hand. Ein Päkchen, dass Nishia komplett närrisch machte, als es auf dem Boden unausgepackt Platz nahm:



Lino hatte natürlich sofort und elegant die ganze Sache im Griff und wusste genau, was für ihn zu tun war. Die Rechte regeln, also seine Rechte regeln:



Dass da neben meinem Namen auch noch die Namen der zwei Fellträgerinnen standen, ließ sich ja elegant ignorierern:



Wir hatten also Post von der großzügigen und charmanten Frau Mona Lisa und ihrer wunderschönen, etwas betagten Dame des Hauses! Und während Nishia ungewohnt extatisch vor sich hinrollte und mich den beiliegenden Brief erst mal überhaupt gar nicht kein bisschen lesen ließ, …



… ließ Talytha gute Erziehung gute Erziehung sein und packte aus …



… bis sie die Katzenminze in die Pfoten bekam und sich kurz zum Katzen-Shisha-rauchen … äh … schnüffeln verabschiedete.



Lino hatte natürlich nur Nase und Ohren für die relevanten Inhalt des Päckchens und wühlte sich an zwei Rotweinfläschchen (für mich), eine Packung für Celebrations (für mich), viel Spielzeug, Catsticks und noch mehr Spielzeug vorbei, um vor dem unverhofften Glück und Reichtum eines einzelnen Katerlebens zu stehen:



Tolle Zuckertüten – und zwar satt! In einer beiliegenden Tüte sogar noch mehr davon!



Während der kleine schwarzweiße Katerfratz sein Glück nicht glauben konnte, wuselten und schnüffelten im Rest des Flures zwei Mädels auch völlig im Glück über gutriechende Kissen, Tüten, Kartons … ein Freudenfest! Ich schwöre: ich habe sie alle drei jauchzen gehört! Und ich kam nicht mit dem Fotografieren hinterher.



Tally hatte ein großes buntes wohlduftendes Kissen für sich entdeckt, dass ordentlich beschmusst und zugesabbert gehörte. Den etwas starren Blick führte ich auf den Drogen-Konsum zurück …



Sie war alsbald so in Trance, dass selbst der böse Blitz sie nicht störte (was bekanntermaßen was heißen will bei Madame „please don't take a picture!“)









Lino hatte dann erstaunlicherweise von seinem Zuckerberg irgendwann runtergemacht und sich an zweites rotes (!) Duftkissen rangemacht …



… während Nishia beglückt alles berollte, was sich beschmusen und berollen ließ und sich von allen am allermeisten über die tolle grandiose Springmaus an der Angel freut!



Da hat uns jemand eine riesengroße Freude gemacht! Herzlichen Dank nach Dresden! Ihr seid bonfortinös!

2010-05-24

Rainer Kaufmann

hat auf Bruchsal.org eine brilliante Abhandlung zum Aktionismus einiger Medien (Spiegel online, Süddeutsche Zeitung) zum aktuell stattfindenden Prozess von Jörg Tauss veröffentlicht. Ich war lange nicht mehr so angeekelt von deutschem Journalismus, wie in der vergangenen Woche anlässlich der Prozessberichterstattung, in der Tauss von fast jeder deutschen Zeitung – deren Aufgabe Berichterstattung nur ist, solange es sich nicht um BILD handelt – vorverurteilt wurde. Die einzige Berichterstattung, die erträglich war, stand in der taz.

Kaufmann hat mein medialen Frust dankenswerterweise aufgeschrieben. Willkommen im Boulevard.

2010-05-23

Pfingsten …

ist in seiner religiösen Bedeutung ein Fest der Freude. Nun ist egal, aus welchen Gründen man Freude empfindet aber ich nehme den Tag heute zum Anlass über meine persönliche Freude zu schreiben. Das magische Wort lässt sich durch Zugabe eines einzelnen kleinen Buchstabens, dem „n“, in das für mich lebenswichtige Elixier verwandeln: Freunde. Mir war bis gestern Abend gar nicht bewusst, wie nah „Freude“ und „Freunde“ beieinander liegen. Dabei ist es nur logisch.

Ich gucke auf diese Woche zurück, die an sich keine besondere Woche war und stelle fest, dass mir sehr viele Menschen in dieser Woche eine Freude gemacht haben, Freunde, die mir ganz nahe stehen und Menschen, die ich kaum kenne. Die Freude kam unverhofft und ohne Selbstverständlichkeit. Sie hat mich getragen, mich aus kleinen Tiefen gehoben und aufatmen, hoffen und an mich glauben lassen. Diese Freuden haben mir ein kleines Quentchen Glück ins Leben getragen. Vielleicht wissen die Spender gar nicht von der großen Wirkung durch ihr Handeln auf mich. So wisst Ihr es jetzt!

Gestern Abend saß ich mit einer Freundin, die ich sehr lange nicht gesehen habe, weil sie in Spanien lebt, bei einem Glas Wein draußen in Kreuzberg und wir haben gute Gespräche geführt. Ich mag an ihr, dass ich Themen, die mich berühren, sachlich ansprechen kann und eine herzliche pragmatische Antwort bekomme, die auf den Punkt gebracht Antrieb bringt. Und mir ist gestern in diesem Gespräch klar geworden, wie gesegnet ich bin. Ich habe in den letzten Wochen von vielen meiner Freunde mit sehr viel Herzlichkeit so viel Motivation durch den Ausdruck ihres Glaubens an mich und meinem Können (und Sanftheit im Ausdruck über mein Nichtkönnen) erhalten und dadurch Antrieb erfahren, dass ich Euch gar nicht laut und inständig genug danken kann. Im Moment empfinde ich Euch mehr denn ja als eine der tragenden Stützen meines Daseins und ihr beruhigt mich ungemein, gebt mir so viel Kraft! Ich hoffe nur, ich kann Euch in welcher Weise auch immer Eure Wärme, klugen Worte und motivierendes Handeln irgendwann zurück geben. Ihr nehmt schlimmen Dingen die Priorität und nehmt den wirklich relevanten Momenten den Vorhang, damit ich sie auch als solche erkennen kann.

Liebe Freunde, Ihr schenkt meinem Leben so viel Schönheit und Freude! Ich danke Euch sehr dafür.

2010-05-22

Sweet Paul Magazine



Auf Sweet Paul habe ich im Blog schon einmal aufmerksam gemacht. Paul Lowe ist Stylist und Food Stylist und in seinem Blog „Sweet Paul“ teilt er sein großes Talent dank immer wieder überraschenden Kreationen mit seinen Lesern. Hier hat er uns auch die letzten Monate sehr heiß gemacht auf sein erstes eMagazine, rund um Food und Styling. „Sweet Paul Magazine“ ist nun geboren, passender Untertitel „Chassing The Sweet Things Of Life! Die erste Ausgabe „Delicious Spring!“ ist einfach nur … WOW! Wundervolle Fotos und leckere Rezepte. Wieder ein Online-Projekt, wofür ich auch sofort bezahlen würde.

„Sweet Paul Magazin“ macht ungemein große Freude beim Angucken. Und ist eine riesige Inspiration im Nachmachen und Nachkochen. Danke Paul!

(Bei Cookbook Catchcall ist ein interessantes Interview mit Paul Lowe zu lesen – auch wenn es schon von 2008 ist.)

30 Jahre


(Voll animiert mit Looser-Chance und so …)


(Aus der Reihe: creezy kann es auch nicht fassen.)

2010-05-21

Über solche Gerichtsurteile …

aus der Steinzeit rübergerettet ins Heute, bin ich so dermaßen fassungslos.

Homosexuelles Paar in Malawi zu 14 Jahren Zwangsarbeit verurteilt.
Quelle: taz

Malawi liegt auch in Südostafrika. Südafrika ist der Austragungsort der Fußballweltmeisterschaft 2010.

2010-05-20

Demnächst dann …

Forelle an Cannabis geräuchert?

(Aus der Reihe: Geschriebenes, das auf meine Meinungsbildung noch etwas warten muss.)

2010-05-19

Nice to pee with …

Also, MC Winks will ein Jahr lang feuchtwischen, ich will schlicht in den Urlaub. Da käme so ein Hakle® feucht-Gutschein ganz praktisch um die Ecke, daher ein Foto von meinem Lieblingsklo inne Stadt:



Das hier ist ein Foto von der Damen-Toilette vom „Rüdiger“ in Berlin Prenzlauer Berg. Davon abgesehen, dass die Toilette halbwegs behindertengerecht ist: Links, leider nicht sichtbar, weil Kamera nicht in ausreichend weitwinkliger Laune, steht als Pappfigur manngroß der „Meister Propper“ und sieht beim urinieren von oben herab auf die Dame und ihr beim Aufstehen grinsend tief ins Auge (was zu Folge haben dürfte, dass die Toilette wohl nie beschmutzt verlassen werden wird!): „Hyiene, Baby, Hygiene!“

Aber der Clou: rechts auf der netten aristokratischen Anrichte steht als selten im öffentlichen Raum da gewesenes initiertes Stilleben ein frisches (!) Stück (sicher) leckerer Schokoladenkuchen, wunderschön dekoriert und auch der Orangensaft im Glas ist echt (ein Schelm, der da an farbliche Methaphern denkt). Dto. das Kerzenlicht und links davon liegt ein Gästebuch, in das ich aber gestern nicht reingucken durfte, weil mein Toilettengang einschließlich Aufrüschrunde und die Fotosession schon ausreichend lang die Toilette blockiert hatte.

Das gesamte Konzept des Ladens ist ungemein drollig, dient er gleichzeitig als Fahrrad-Deal-Location. Die Speisekarte ist übersichtlich, und das, was ich während meines Aufenthaltes auf den Tellern sah, sah gut aus. Es gibt auch Frühstück. Der Elsässer Riesling ist sehr zu empfehlen. Himmel, da haben sich ein paar feine Aromen im Glas getroffen.

Die Toilette betreffend, war ich echt baff! Ein Ort der Inspiration und feuchtgewischter Lebenslust!

Schöner zicken …

Kleinkrieg beim Stilhäschen,
drei Fragen zum Fernsehen vom Burnster,
besser Firmenbloggen geht nimmer „Unser Buchhalter heiratet“, Spürsinn-Gruppe,
China-Fotos in großartig bei und von r/ob-log,
endlich standesgemäß toasten bei Jojo,
und weil's so schön zum Toast passt „Inelligente Geräte“ vom Grillmaster 2000, mit Evolution-Zerfalls-O-Matic Fortsetzung 1 und 2: „The Intellent-Sensor Strikes Back!

(Aus der Reihe: wir müssen wieder viel mehr tolle Blogs verlinken!)

Slayer Goes To Church

Nach dem Spot am Anfang schön laut machen und genießen!

2010-05-18

Garfield, er lebt! Irgendwo in Japan!



Unbedingt bis zum Schluss gucken! Maru hat natürlich 'nen Blog!

Der Trend …



geht übrigens zum gegessenen Blaubeer-Muffin!

2010-05-17

Wir wollen Bienen sehen, wir wollen Bienen sehen …

2010-05-16

Und noch mal …

es ist und bleibt die Pharmaindustrie und die Inkompetenz unserer Politik, die unserem Gesundheitssystem den Hals brechen werden: „Die Preise sind schlicht obzön“.

Natürlich tragen auch unsere Medien das Quentchen Mitschuld, da sie ein so großes umfangreiches und relevantes Thema wie den Ausverkauf über Krebspräparate in so wenig Text abhandeln, wie der Spiegel beispielsweise.

Kino mit Rollstuhl besuchen

Raúl lebt in Berlin und bloggt und twittert. Raúl macht sowieso alles, was man im Web so tut – von Programmiererseite her. Mittlerweile hat er eine abgeschlossene Ausbildung als Telefonseelsorger. Nebenbei ist Raúl Initiator des Vereines SOZIALHELDEN e. V.. Aus zwei Studenten, die die Idee hatten bei anderen Menschen das Auge für gesellschaftliche Probleme anderer Menschen zu öffnen – um kreativ und mit Humor eine Änderung zu erwirken, ist mittlerweile ein großes Netzwerk geworden in dem Betroffene und Freiwillige gemeinsam kreativ auf Missstände aufmerksam machen, die anderen Menschen deren Alltag beeinträchtigen.

Ich kann Euch eine Geschichte erzählen, wie das funktionieren kann, wenn Menschen und Firmen gemeinsam die Möglichkeiten von Social Media als das benutzen, was es ist: die Möglichkeit eine Aufgabe gemeinsam und im Sinne aller offen und konstruktiv anzugehen.

Auf Raúl bin ich via Twitter aufmerksam gemacht worden. Einer meiner Follower schickte eines seiner Tweets als Reply rum. Jenseits seiner beruflichen Qualifikation und seines ehrenamtlichen Engagements ist Raùl auch Privatmensch und dieser wollte in Berlin mit Freunden ins Kino gehen. Alle hatten bereits ein Ticket im CinemaxX am Potsdamer Platz erworben und als er, Raúl ist Rollstuhlfahrer, und seine Begleiter im Saal Platz nehmen wollten, hieß es plötzlich, dieser Raum sei aus bautechnischen Gründen nicht für Rollstuhlfahrer zugelassen und man verwies sie – primär Raúl – des Saals und somit des Films. So eine Erfahrung ist in Deutschland im Jahr 2010 in einem verhältnismäßig neuen Kino so unnötig wie ein Kropf – und Raúl war dementsprechend verärgert.

Ich fand's, wie Raúl, selbst als Unbeteiligte unmöglich, denn das CinemxX am Potsdamer Platz wurde mit Gestaltung dieses Platzes neu gebaut und erst 1998 eröffnet. Daher kann ich per se keinen Grund als akzeptabel ansehen, warum in der heutigen Zeit überhaupt noch eine Vergnügungsstätte nicht 100 %ig behindertengerecht gebaut wird. Deutlicher: überhaupt gebaut werden darf, denn eigentlich ist das ja ein politisches Manko. So habe ich Raúls Tweet ebenso mit auf die Reise geschickt.

Kurze Zeit später meldete sich CinemaxX via Twitter in Persona von Alper – bei Raúl auch noch auf der Homepage mit einer Entschuldigung – und erklärte allen anderen, die Raúls Tweet weiter geschickt haben, dass man sich sich der Sache annehmen wolle. Das war ein Novum und wurde von mir anerkennend zur Kenntnis genommen. In der Hauptsache ging es vor allem darum, wenigstens in den Kinos und auf der Homepage klar und deutlich zu markieren, welche Säle von Rollstuhlfahrern benutzt werden können, um solche unschönen Moment in Zukunft zu vermeiden. Darüber ging etwas Zeit ins Land aber Raúl blieb hartnäckig dran und fragte immer wieder nach. Nun hat CinemaxX tatsächlich nachgepflegt und ab sofort informiert das Unternehmen online und offline durch simple grafische Darstellung in welchen Räumen aller CinemaxX-Kinos schlimmstenfalls auch Rollstuhlfahrer durch Notausgänge flüchten können.

Den Verein Sozialhelden e.V. kann man unterstützen, als Freiwilliger, als Fördermitglied für 50,– Euro/Jahr oder mit einer individuellen Spende dank Klick auf den Spendenbutton.

2010-05-15

Warum ich dieses Internet so liebe …

… weil ich 2010 auf YouTube Interviews mit Marc Bolan sehen kann, die ich als Kind nicht gesehen habe – weil er damals irgendwie zu groß und ich noch zu klein war – und die mir heute kein Fernsehsender zeigt.

Und weil mich solche Clips daran erinnern, warum Elton John heute da ist, wo er hingehört – ganz nach oben! (Naja, und weil er zufällig so verdammt viel Glück hatte zu überleben.)



Marc Bolan, T-Rex, Elton John, Rino Starr

2010-05-13

Buchstock, Tag 1

Das Buch, das du zurzeit liest?

Sind mehrere …

– in der Handtasche fährt zur Zeit wieder das Manual der Pentax-Kamera mit. (Ich lese das Manual immer wieder. Merkwürdigerweise stehen auch immer wieder neue Informationen drinnen, die ich beim ersten oder zweiten Lesen überlesen habe.)

– am Bett liegt „Firmin – Ein Rattenleben“ von Sam Savage, ein Buch zum Thema Leseratte. Ich kann dazu noch nichts sagen.

– gelesen mit Unterbrechungen wird bei mir immer wieder ein Kochbuch nebenbei, akutell ist es die „Die Persische Küche“ von Neda Afrashi mit viel Text neben den Kochrezepten, wundervollen nicht perfektend dafür stimmungsvollen nicht gehighkeyten Food-Fotos und diesen tollen Reisrezepten der orientalischen Küche.

– am Rechner am Wickel ein „Photoshop Tipps & Tricks“ Buch von Doc Baumann. Wat muss, dat muss. Und der Doc und Kühne sind eh alte Rocker, die gehen immer.

– weiterhin blättere ich zur Zeit immer wieder im Pentax Photo Annual 2007-2008, Fotos gucken eben.

Aus der Reihe „Buchstock

Buchstock

Die charmante Petra aka Writingwoman hat mir ein Stöckchen über'n Kopf gezogen. Zu beantworten sind lächerliche 29 Buchfragen und ich sehe mich auch nicht in der Lage, alle gleichzeitig und sofort zu beantworten. Das kommt somit täglich und Blogpostbröckchenweise …

Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst
Tag 3 – Dein Lieblingsbuch
Tag 4 – Dein Hassbuch
Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest
Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert
Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert
Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast
Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/diener Lieblingsautorin
Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast
Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit
Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.
Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.
Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen
Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt
Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest
Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 22 – Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat
Tag 23 – Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat
Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast
Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt
Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest
Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist
Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!
Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???


Das Stöckchen lege ich hier nun im Halbdunkeln nieder und wer es haben möchte, bückt sich gefälligst und macht etwas draus!

2010-05-10

„Diese Marketing-Logik hat das Internet sehr geschwächt.“

Geert Lovink, niederländischer Medienwissenschaftler, Blogger und Gründer vom Institute of Network Cultures hat schon sehr spannend auf der re:publica 2010 vorgetragen. Auf Zeit.de ist nun ein längeres Interwiew mit ihm zu sehen, in dem er über Regionalität im Netz, Wikipedia und Extremismus spricht.