2010-02-20
2010-02-19
Und ich frage mich beim Lesen:
Airen fängt mit 14 Jahren in einer bayerischen Kleinstadt an zu kiffen, es kommen immer mehr Drogen hinzu. Als er zum Studieren nach Berlin geht, auch noch der Techno. Später macht Airen ein Praktikum in einer Unternehmensberatung, …
ist das jetzt typischer Aufstieg oder Abstieg?
Die SZ über die Lesung des Bloggers Airen, der aber nicht selber liest sondern sein Alter Ego Deef Pirmasens die Stellen lesen lässt, die die Helene H. mal so vor sich hingeklaut hat zum Zwecke ihrer Inspiration, wofür sie jetzt ihrem Buch eine verspätete Quellenliste nachreichen musste und warum ein Lesungsteilnehmer befindet, dass das alles nur geklaut ist.
at 08:16 2 comments
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2010-02-18
Deswegen …
wollte ich übrigens, dass der Flughafen Tempelhof dicht gemacht wird.
Ich habe auf einer Fete den Typen getroffen, dem damals im Hinterhof 2001 das Kleinflugzeug in den Hinterhof gecrasht ist. Der Mann kam abends nach Hause und hatte ein Flugzeug in seiner Wohnung liegen. Womit es sich dann mit seiner Wohnung gehabt hatte und irgendwelchen privaten Besitztümern. Das ist es dann zwar schön gesagt zu bekommen, man solle froh sein, dass man nicht zu Hause war zum Zeitpunkt des Absturzes und natürlich ist alles irdisches Gut ersetzbar. Für den Mann hat's sozialer Absturz bedeutet. Den bezahlt keine Versicherung. Da schreibt später keine Zeitung drüber.
at 19:19 3 comments
Labels: mein kiez
Café Steiner
Freundin Bel hatte schon länger davon geschwärmt und beschlossen, dass wir dort einmal Kaffee trinken müssen – wegen dem selbst gemachten Kuchen. Ihr wisst, auf Kuchen kann ich und auf selber gemachten Kuchen kann ich sowieso. Also haben wir uns neulich lebensmüde in eine teuflische Kombination von Tauwetter und anschließendem Glatteis gestürzt und uns angeguckt, wie in Schöneberger Höhen die Berliner Straßenräumkunst ihr Happening zelebriert. Straßenräumkunst glänzte durch Abwesenheit, das Happening lag also ganz alleine bei uns.
Das Café Steiner liegt in Berlins westlichem Regenbogenbezirk im Motzstraßenkiez direkt links neben einem meiner wirklichen Lieblingsrestaurants der Stadt, dem MORE, für das man aber als Hete dringend einen Alibi-Schwulen im sozialen Umfeld braucht. Wenn man den hat, dann muss man sich mit ihm nur noch prügeln, wer den besten Platz mit Aussicht auf die unglaublich attraktive (ich vermute ja in einer Gay-Modell-Agentur gecastete) Bedienung besetzen darf. Lauter übernatürlich attraktive Sahneschnitten mit überdurchschnittlich hoher Bedienkultur (will was heißen in dieser Stadt). Das Essen ist übrigens ebenfalls sehr lecker und preislich dafür absolut im Rahmen. Äh … aber ich wollte meinen Senf zu dem benachbarten Café ablassen.
(Erfreut Euch an der rauschenden Bildqualität meiner ixus 90.)
Café Steiner ist im Gegensatz zum MORE im alten Kaffeehausstil mit Antiquitäten eingerichtet, ohne muffig zu erscheinen. Bei der Einrichtung hat man auf weniger ist mehr gesetzt und so hat jedes einzelne Stück seinen Raum, um zu wirken. Sehr angenehm. Der Kuchen steht in der runden Kuchenvitrine als auch auf dem Buffett im Café-Raum. Das suggeriert das schöne Gefühl, man setzt sich an den gedeckten Kaffeetisch.
Als wir am späten Nachmittag eintrafen, gab es eine pragmatische Auswahl zwischen drei letzten Sorten Kuchen: für Berlin obligatorisch der Käsekuchen, ein letztes Stück Haselnuss nur mit Eischnee und … 
Gugelhupf.
Ist das nicht eine Freude? Wo bekommt man heute noch einen Attitüde freien bodenständigen Gugelhupf mit feinem Hefegeschmack, seiner für ihn prädestinierten leichten Trockenheit mit der ein Kaffee oder Tee gleich doppelt so sinnvoll gut schmeckt? Ich hatte ein Herz für das letzte Stück Haselnuss, dass sehr nussig (natürlich) und locker daher kam. Bel den Gugelhupf. Serviert mit Charme und Herzlichkeit, wie man sich das in jedem Café wünschen möchte, weil's zu einem Kaffee am schlichtesten passt. Alleine dieser Spaß am servieren ist in Berlin ja schon vor 30 Jahren in die Gosse gegangen.
Nicht im Café Steiner, uns wurde empfohlen was es zu empfehlen gab – auch wenn das nicht so sehr viel war, weil die Auswahl bewusst eingeschränkt dafür aber liebevoll frisch gehalten wird. Aber mal ehrlich, mehr als drei Sorten Kuchen braucht kein Mensch an einem Nachmittag.
Etwas später wuchs dann wie durch Zauberhand für den mittlerweile (wegen mir) zur Neige gegangenen Haselnusskuchen eine Himbeertarte nach, die uns schüchtern errötet aus der Tortenvitrine anlächelte und der wir auch unserer Herz schenkten. Schon alleine deswegen, weil Himbeertorten bei Tauwetter das Beste sind, was dem eigenen, des Witterungsgrau wirklich müden, Auge vorgesetzt werden darf. Die schmucke Schöne kam mit einem feinen Mürbeteig auf dem eine sehr satte Mandelschicht als Bindeglied die fein säuberlich per Hand in Reihe und Glied sortierten Himbeeren beherbergte. Wenn jemals Himbeeren liebevoll verarbeitet wurden, dann wohl hier anlässlich dieser Tarteherstellung.
Nicht ganz so lobend kann ich mich leider über den von mir georderten Milchkaffee äußern, der schmeckte nach zu Tode geröstet oder wie diese Kaffeemischungen gerne schmecken, denen man die brutale Misshandlung der Billigkaffeestreckung nachsagen muss. Das ist richtig, richtig schade – weil ein guter Kaffee in einem Café gefälligst zu sein hat und jedes so schöne Gefühl empfindlich stört. In Zeiten von Kaffeehausketten, die das können und in denen selbst ein RTL-II-Publikum sehr wohl weiß, was ein Barista den ganzen Tag lang macht, darf man sich so einen Kaffee im Angebot nicht mehr erlauben. Der Tee von Bel soll dagegen wohl sehr gut gewesen sein. Insofern schade, weil die ganz reizenden Steiner-Jungs an dem Nachmittag an mir lässig noch zwei weitere Tassen hätten verdienen können. Das Café Steiner serviert auch Frühstück und eine leichte Küche, hat geöffnet von 8-19:00 Uhr (im Sommer wohl länger). Motzstraße 30, 10777 Berlin (U-Bahnhof Nollendorfplatz/U-Bahnhof Viktoria-Luise-Platz, div. Busse.)
Kleine Warnung für die leicht zu pikierende touristische Dame, der das Regenbogenmillieu nicht sehr geläufig ist. Im Café Steiner hat's nur für eine Metrosex-Toilette gereicht. Die Urinale sind dabei der einen abschließbaren Volltoilette räumlich vorsortiert – das muss man mögen – oder sich mit Erwachsenenwindeln eindecken.
at 11:41 3 comments
Labels: mein kiez
2010-02-17
2010-02-16
Und …
seit knapp zehn Tagen jetzt Trennkost sowie null Alkohol. Funktioniert. Weil ich aber die Waage nur habe, um im Notfall die Katzen zu wiegen und ich mein Gewicht schon immer pragmatisch nur in ein „Wohlfühl“- und in das andere „Nichtwohlfühl“-Gewicht eingeteilt habe, kann ich zum jetzigen Status nix über abtrünnige Kilos in üblicher Mengenangabe sagen, dafür aber: Wohlfühlgewicht noch nicht erreicht jedoch vom Nichtwohlfühlgewicht ‘ne gute Straßenecke bereits entfernt.
Und ich mache nicht Hardcore-Trennkost. Sojamilch kommt mir nicht über die Türschwelle.
Was übrigens nicht sooo richtig gut funktioniert, habe ich im Selbsttest heraus gefunden, ist die Pilates-/Yoga-DVDs einfach nur ins Regal zu stellen und auf ein Wunder zu hoffen.
Schauen wir mal. Bin mittlerweile böse auf Radfahr- und Dauerlauf-Entzug …
at 15:02 0 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
Es gibt Dinge …
über die will man nicht näher nachdenken, geschweige denn sie essen.
Seit zwei Tagen überlege ich, welche Sorte Käse eventuell zu Meerrettich passen würde. Negativ. Auch finde ich grünen Käse auf dem Frühstückstisch ungefähr so attraktiv wie Maden im Käse. Nämlich gar nicht. Und je länger ich darüber nachdenke, glaube ich an den gesunden Unterschied zwischen blauen oder weißen Schimmel (gut) und grünen Schimmel (schlecht).
Aber schön zu wissen, dass der Japan-Sushi-Hype nun auch in der Käsetheke angekommen ist. Kann es gar nicht erwarten, endlich Klopapier mit Algenweichmacher als fünftes Blatt offeriert zu bekommen.
at 12:54 8 comments
Labels: große weite welt
2010-02-14
Was ich Euch ja schon längst erzählt haben wollte …
neulich war ich in einer Filiale dieser Drogerieketten, die mit den zwei Buchstaben. Da gibt es nunmehr Föhnbürsten extra für blond gefärbtes Haar und extra für brünett gefärbtes Haar.
Ich weiß nicht, was diese Bürsten machen mit dem gefärbten Haar ausser es bürsten. (Ich habe auch Angst, nach dem Marketinggestammel im Web zu suchen.) Wahrscheinlich aber sagt die Bürste für blond gefärbtes Haar: „Du Haar, Du bist so schön blond gefärbt, Dich bürste ich am allerliebsten von allen Haaren.“ Und auch die Bürste für brünett gefärbtes Haar könnte in die trockenen Haarspitzen murmeln „von allen gefärbten Haaren bist Du mir mit Deinem brünetten Farbton das allerliebste Haar auf Erden!“ Glaubt jedenfalls der Marketingstammler.
Es gibt übrigens keine Bürsten für blond gefärbtes Haar mit brünetten Strähnen. Oder umgekehrt. Für rot gefärbte Haare gibt es auch keine eigenen Bürsten. Schwarz: draußen. Minderheiten sind in der Welt der hehren Kunst des Haarmarketings vielleicht keine ernstzunehmende Zielgruppe.
Die Marketingstammler erklären vermutlich auf Nachfrage auch nicht, was wohl mit dem Haar passieren würde, wenn man es brünett gefärbt mit einer Bürste für blond gefärbtes Haar bürstet. Ich vermute, das wäre ganz schlecht für‘s Sheng Fui und die Haare danken es einem mit Spitzenbruch nicht unter 0,2 mm in vier Monaten. Oder akuter Haarglanzverweigerung in der Heizperiode.
Ich stelle mir vor wie in China die kleinen Kinder am Fließband stehen und sich wundern, warum die früher völlig gleich aussehenden Bürsten heuer mit Borsten mit einem hellen und mit einem dunklen Finish produziert werden und sie für den gleichen Verdienst wie früher nun in der gleichen Zeit zwei unterschiedliche Papieraufstecker um die Bürsten wickeln müssen. Sie verstehen vielleicht gar nicht, warum der Vorabeiter so aufgeregt gestikuliert, wenn sie Papieraufstecker eins (dunkler) versehentlich mit Bürste zwei (heller) bestückt haben.
Irgendjemand hat ihnen womöglich einmal erzählt, dass es ganz weit weg eine Welt gibt in der Menschen leben, die sich nicht nur komische Farbe ins Haar tun und dafür 4-6 mal im Jahr sehr viel Geld bezahlen. Mehr Geld, als sich diese chinesischen Kinder überhaupt vorstellen können, jemals auf einmal in die Hand zu bekommen. Die gleichen Menschen sind auch bereit doppelt soviel Geld hinzulegen für eine Haarbürste mit der man nur eine Sorte gefärbtes Haar bürsten kann, als für eine normale Haarbürste mit der problemlos jedes Haar striegeln kann. Und dass diese Menschen die Bürste weglegen, sobald sie sich eines Tages für eine andere Haarfarbe entscheiden. Das finden die Kinder sehr lustig, weil sie ja diese Bürsten selber hergestellt haben. Und ganz genau wissen, außer einem giftigen Farbbad der einen Bürste mit der ihre Borsten etwas dunkler machen mussten und weswegen die Kinder in der Folge vielleicht in ungefähr zehn Jahren als junge Erwachsene an Krebs erkranken werden, – was ihnen heute aber keiner sagt – handelt es sich bei den Bürsten um die völlig gleichen. Es ist auch kein Zauber mit ihnen angestellt worden, der die chinesischen Kinder glauben machen könnte, das man mit diesen Bürsten nicht problemlos ihr dichtes schwarzes chinesisches Haar bürsten könnte. Womöglich haben diese Kinder noch nie ein heller gefärbtes Haar gesehen.
So stehen die Kinder am Fließband und arbeiten und kichern über diese komischen Menschen in dieser merkwürdigen Welt, weit weit weg und können mit ihrem gesunden Kinderverstand das so gar nicht glauben und tun die Geschichte als Gerücht ab.
Denn wer soll so etwas Verrücktes tun? Von den gleichen Haarbürsten nur eine Haarfarbe bürsten lassen?
at 14:45 1 comments
Labels: große weite welt
2010-02-13
Übrigens …
der Nicht-Linke und womöglich von seiner eigenen Arbeitsleistung noch nicht körperverletzte Guido Westerwelle hatte im Wahljahr 2009 mindestens 70.000 Euro Nebeneinkünfte.
Nun war 2009 Wahljahr, vermutlich hatte Guido daher weniger verfügbare Zeit für seine zahlreichen (aufgelistet sind 38 Funktionen in Vereinen, Unternehmen, öffentlich rechtlichen Sendeanstalten und sonstigen entlohnten Tätigkeiten in diversen Unternehmen) Nebentätigkeiten. Die Höhe der Einnahmen wird sich 2010 ändern für Herrn Westerwelle. Dabei ist zu vermuten, dass die Trendkurve nach oben zeigt
Die arbeitslose linke faule überqualifizierte Frau, um die 47, bekommt im Jahr 4.308,– Euro Regelleistung, wenn sie ALG II beziehen muss, zusätzlich der Miete. Auf diese Höhe wird der Frau die Leistung aufgestockt, falls sie mit ihrem 400 Euro-Minijob nicht ihren kompletten Lebensstandard bestreiten kann. (Die Menschen mit Bezug von Transferleistungen, sind die Menschen, die die höchste Zuwachsrate der letzten Jahre bei der ARGE stellen.) Oder mit ihren drei Minijobs ihre zwei Kinder als Alleinerziehende, deren Vater keinen Unterhalt zahlen kann/zahlt, nicht ernähren kann, auch weil die in den letzten 5 Jahren explosionsartig gestiegenen Nebenkosten ihrer Miete bereits 50 % ihrer Einnahmen in Anspruch nehmen.
Die gleiche Regelleistung erhält der vielleicht 53-jährige Polier, der aufgrund eines Bandscheibenvorfalls, den er sich womöglich nach Jahren körperlich schwerer Arbeit auf dem Bau zugezogen hat, an sich arbeitsunfähig ist. Dennoch aber für mindestens drei Stunden am Tag für generell – wenn auch nicht in seinem Beruf – arbeitsfähig befundet und damit nicht frühberentet wird. Der womöglich CDU-Wähler ist, weil er nach den Erfahrungen der letzten Jahre das Wort Soziale Partei Deutschlands nicht mehr über die Lippen bekommt.
Ein Minister der Bundesregierung angehörend, verheiratet ohne Kind, erhält in Deutschland 12.860 Euro im Monat (11.303 Euro + 1/3 (Besoldungsgruppe 11B), Dienstwagenentschädigung etc. noch nicht einkalkuliert. Mitglieder der Bundesregierung nehmen am Tarifabschluss im öffentlichen Dienst teil. (Wenn auch Bundeskanzlerin Merkel die letzte allzu flinke Diätenerhöhung selbst zu peinlich war und sie diese ausnahmsweise ausgesetzt hatte.)
Ich bezweifle nicht, dass es Menschen geben mag, die sich auf dem ALG II-Satz mittlerweile eingerichtet haben. Aber mal ganz ehrlich, der „schnorrende Arbeitslose“, der neulich durch die Presse gereicht wurde: welcher Unternehmer will diesen Mann denn überhaupt einstellen – selbst wenn dieser noch wollte?
Mich ärgert sehr, dass wir seit Jahren steigende Arbeitslosenzahlen haben. (Für die im übrigen unsere inkompetenten Politiker mit viel zu großer Lobbygläubigkeit in der Hauptsache verantwortlich sind). Also immer mehr Menschen aus einem Arbeitsverhältnis – somit beileibe nachgewiesen alles andere als faul! – kommend, ihre Arbeitsplatz verlieren und eben keinen neuen finden bei der nur allzu bekannten arbeitsmarktpolitischen Situation in Deutschland. Und wenn sie dann doch noch einen finden, damit aktiv zur weiteren positiven Entwicklung des niedrigen Lohnsektors in Deutschland beitragen, weil sie von Schlecker rausgeschmissen werden und sich von der Schlecker-Leiharbeit-Subtochter für ein Drittel weniger wieder einstellen lassen. Weil ja die Verkäufer sowieso immer schon so viel verdient haben in diesem Land?!
Auf diese Menschen, auf dem hohen Ross des Ministereinkommens sitzend, verbal einzuprügeln, ist einfach nicht fair!
Wenn ein Minister in seiner beruflichen Vergangenheit das große Glück hatte, niemals arbeitslos gewesen zu sein, freut mich das sehr für ihn. Aber Guido Westerwelle, wenn Du keine Ahnung hast von Arbeitslosigkeit: einfach mal die Klappe halten!
Ich neide keinem Minister seine Besoldung, auch nicht Herrn Westerwelle. Womöglich sollte man langsam dennoch über ein Verbot von Nebeneinkünften der Minister nachdenken. Könnte eventuell auch ein anderes Problem in Deutschland an seinem Kern packen: den für Lobbyismus allzu offensichtlich empfänglichen Minister.
at 12:32 11 comments
Labels: große weite welt
Ich hasse Valentinstage!
Immer noch! Aber für die Aktion der Freedom Task Force hege ich große Zuneigung! Zeige Deine Liebe einem OpenSource-Entwickler und kuschle mit OpenStandards!
at 11:43 1 comments
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2010-02-11
Hartz IV und der hausgemachte Niedriglohnsektor
at 15:01 1 comments
Labels: arm dran, große weite welt
eBook: „Mehr Würze ins Marketing“
Ihr erinnert Euch vielleicht noch an mein „Salz ins Meer tragen“-Post aus dem Dezember? Darin habe Euch von meiner Reise nach Mallorca im Frühjahr 2009 und von der Gustomondial-Geschäftsführerin Katja Wöhrl erzählt, sowie Euch das Flor de Sal d'es Trenc an Euer offenes Gourmetherz gelegt.
Die Idee zu dem Post entsprang ja aus dem Blog-Adventskalender 2009 von Heide Liebmann, die Blogger aufgerufen hatte im Dezember zu jeweils einem würzigen Thema sich Gedanken zum Marketing zu machen. Sie gab uns die Überschrift vor, wir durften etwas daraus machen. Heide berät ihre Kunden rund um's Thema Selbstmarketing und coacht sie dementsprechend. Das als logischer Hintergrund zum Adventskalenderaufruf. Nun hat sie wahrgemacht, was Sie im November auch im Vorfeld angekündigt hatte, alle 24 sehr unterschiedliche, interessante und lesenswerte Blogbeiträge sind zu einem eBook „Mehr Würze ins Marketing“ verschmolzen, das gesammelt und grafisch aufbereitet bei Interesse zum Download bereit gestellt wurde. Viel Spaß beim Lesen!
Anlässlich der Herausgabe diese eBooks wurde Heide vorgestern vom BlogTalkRadio interviewt. Das ist ein sehr interessantes Interview geworden – auch gerade für selbstständige Frauen. Mich hat sie an so mancher Ecke ziemlich gut abgeholt (doofer Perfektionismus)! Anhören, sind 30 Minuten, die sich wirklich lohnen!
at 12:46 0 comments
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2010-02-10
Meine erste de Buyer-Pfanne

Mit dem ersten Plus auf meinem Konto im letzten Jahr nach langer Arbeitslosigkeit, habe ich als erste Küchenmaßnahme meinen Pfannen-Fuhrpark erneuert. Die meisten Pfannen hatten deutlich mehr als ein Jahrzehnt auf dem Buckel, teilweise lebten sie mit mir schon in der Vorgängerwohnung und da sie alle zu der beschichteten Sorte gehörten, wiesen sie deutliche Merkmale des Verfalles auf. Ich habe mir sagen lassen, dass das alle Teflon-Pfannen mit der Zeit tun, auch die sehr teuren Pfannen. Die Beschichtung ist für eine lebenslange Haltbarkeit nicht gemacht.
Also habe ich meine alte Ikea-365+-Pfanne – die von allen noch mit am besten in Schuss war – mit einer neuen aus der gleichen Baureihe ersetzt. Und meine kleine verbogene Alu-Pfanne gleich durch die 24 cm kleinere Pfanne aus dieser Baureihe mit. Die 365+ mit 28 Zentimeter Durchmesser kostet 19,– Euro. Und das ist völlig okay für eine Pfanne von der ich weiß, die hält zehn Jahre durch bei hoher Nutzungsrate. Wenn ich sie in 10-15 Jahren wieder ersetzen müsste, tut es nicht so weh als hätte ich dafür die üblichen Fissler- oder Tefal-Preise hingeblättert. Zumal ich ja heute mit ihr auch nicht die Fehler machen würde, die ich der älteren Pfanne noch zugemutet hatte, wie Hitze-Kälte-Schocks oder am Anfang noch die Nutzung von Metalkochbesteck. Da bin ich mittlerweile komplett auf Holz. Auch liegen zwischen den Pfannen nun Servietten zum Schutz, da ich aus Platzgründen meine Pfannen gestapelt im Ofen aufbewahre. Das sind die Pfannen für die üblichen 08/15-Anwendungen in meiner Küche, einschließlich der Crêpes-Produktion.
Meine erste-Grillpfanne (auch ein Ikea-Modell, wenn ich mich erinnere), mittlerweile mehr als hinüber und noch eine Alu-Variante, durfte ich ja dank meiner lieben Freunde anlässliches meines Geburtstages im letzten Jahr durch eine – durch meine allererste! – Le Creuset-Grillpfanne ersetzen. Diese Pfanne ist nicht nur ein Schmuckstück, sie grillt, dass es eine pure Freude ist, sie zu benutzen. Diese Pfanne macht mich jedes Mal sehr glücklich. Natürlich auch, weil ich sie in der richtigen Farbe gewählt habe. Was glaubt Ihr, wie viel Freude karibikblau in diesen grauen Wintertagen macht?!
Relativ früh in meiner aktiveren Kochzeit hatte ich eine kurz vor dem Ausrangieren stehende Pfanne (Eduscho-Modell) zu meiner Fischpfanne erkoren. Mich stört überhaupt nicht, wenn meine Küche nach Fisch riecht. Aber ich bereite ungern Fleisch in einer Pfanne zu, die sich vorher elementarisch mit Fisch auseinander setzen musste. Diese Pfannen riechen immer nach. Nun, auch diese Pfanne war nicht mehr wirklich als verkehrstauglich zu beschreiben. So wenig, dass sie über die Wuper gehen musste, bevor für sie überhaupt Ersatz einziehen konnte. Und da sie rund war und generell für einen kompletten Fisch zu klein, schlich ich natürlich immer um diese speziellen oval geformten Fischpfannen herum.
Ein großzügiger Weihnachtsobolus meiner Ex-Schwiegereltern-in-spe ließ mich dann mit Wonne zuschlagen! Ich ließ mich bei Holzapfel wie eh und je sehr reizend und unglaublich kompetent beraten und mir aus deren anderen Laden die dort vorrätige de Buyer-Fischpfanne (Carbonne Plus) mitbringen. Eine rustikale Stahlpfanne, meine erste Stahlpfanne, die knapp noch in meinen Ofen passt und eine normale Forelle in der Länge schluckt.
Madame habe ich sogleich ordnungsgemäß mit der Stärke aus Kartoffelschalen „eingekocht“ und mit Öl eingerieben.

Sogleich zeigte sie ihre Freude über ihre Nutzung auf Gas und damit ein Zeichen, dass die Pfanne Willens ist bei mir sich ihrer professionellen Evolution hinzugeben, d.h. mit jeder Nutzung immer besser und besser zu werden.
Mittlerweile sieht sie so aus, sie ist auf dem besten Wege sich die für eine bonfortinöse Bratenqualität so wichtige Patina zu erarbeiten.
Stahlpfannen sind ja nichts für den Besitzer einer belebten Pathologie-Küche. Stahlpfannen sind auch nichts für die sagrotansüchtige Hausfrau. Stahlpfannen sehen schon nach der ersten Nutzung nicht mehr wie neu aus und je schwärzer sie mit der Zeit im Innenraum wird, desto besser werden ihre Brateigenschaften. Stahlpfannen empfinden Spülmittel als Körperverletzung und erbitten eine urständige Form der Reinigung mit reinem Wasser, allenfalls etwas Salz. Aber zum Dank bietet sie dann Brateigenschaften, meine Güte! Vorgestern hatte ich wieder ein Stück Lachsfilet mit Haut angebraten – Restaurants Adé! Den besten Fisch gibt es ab sofort bei mir zu Hause!
Ich bin versucht noch eine … in rund … nicht, dass ich wirklich noch eine Pfanne bräuchte aber das ist schon alles sehr knusprig … eine noch … für die Bratkartoffeln?
at 11:30 7 comments
Labels: ran an den herd
2010-02-09
Ich habe einen echten Bloggerschnupfen!
War ich Samstag mit Monsieur Foxxi unterwegs und habe mir den Schnupfen dort abgeholt. Das hat man jetzt davon, wenn noch ein Leben offline hat.
at 11:54 1 comments
Labels: blogfreaks
2010-02-08
How to entfollow …
Frau Jekylla hat sich 'nen neuen Entfollower-Automatismus für Twitter überlegt, der praktisch ist und der geht so:
MC Winkel hat neulich auf Twitter überlegt, ob möglicherweise die höhere Idee von Eichinger war als er den B.-Streifen auflegte, jenen mit diesem Streifen Deutschlandweit zu demontieren – auf seine ureigene Eichinger-Weise. Ich mag die Idee. Dafür würde ich glatt Eichinger zehn Euro direkt auf sein Konto überweisen. Denn das wird ein Film mit einer sonst von mir sehr gerne gemochten Hannerlore Elsner, den ich ausnahmsweise nicht sehen werde.
B. sollte letzte Woche im Privatfernsehen in der Frühstücksshow seinen Streifen promoten. Frühstückssender hatte vorher höflich seine Zuschauer gebeten, Fragen einzureichen, die man dem jungen Mann stellen wollte (und die der junge Mann sicherlich vorher haben wollte). Als auch fragte man einige Tage zuvor Passanten auf den Berliner Straßen, was sie denn von B. halten und da ihn nicht alle toll fanden, gab es im dementsprechenden, einen Tag vor dem Studiotermin, gezeigten Trailer eben auch kritische Statements.
Hat B. ganz ganzer Kerl, anscheinend gleich den Schwanz eingekniffen und ist einfach kurzfristig nicht zum Set gekommen. Der hauseigene offen schwul lebende Promi-Journalist des Senders versucht auch schon seit längerer Zeit Interviewtermine mit B. zu bekommen. Aber vor Schwulen hat B. möglicherweise genauso viel Angst, wie vor unangenehmen Fragen oder einer Umgebung in der ihn nicht alle so super finden. Vielleicht hat er aber auch nur einen Dauerschnupfen. Homophobie äußert sich ja ganz unterschiedlich.
Ansonsten hatte der MC Winkel ganz nett neulich seine Meinung zum Lichterfelder Star formuliert. B. hat nämlich ein Problem mit unschönen Kritiken und hat offensichtlich noch nicht so ganz kapiert, wie das denn so funktioniert mit echter Qualität von Filmen, die man gut finden kann: einfach weil sie gut sind und in ihnen gut gespielt wird.
Und Alice Schwarzer hat ihm einen wunderschönen offenen Brief geschrieben. (Leider lädt ihre Seite gerade etwas langsam, nachdem spon sich darüber amüsiert hat.)
Ich habe wiederum Sorge, dass B. langsam ein bisschen offensichtlich vor zu vielem Angst zu haben scheint. Nicht, dass das noch eine böse Angstneurose wird. Die soll Eminem mittlerweile auch haben … und darauf hält der garantiert kein Copyright.
at 20:16 3 comments
Labels: blogfreaks
Sagt „Hallo!“
… zu Nami!
(Klar, einen knapp sechs Monate alten Hund gibt man zurück, wenn er einen Badvorleger sabotiert. Mit sechs Monaten haben Tier gefälligst fertig erzogen und generell ohne Macken von Tierheimen ausgeliefert zu werden … Mannomannomann!)
Jetzt fehlt Familie Pepaline nur noch ein Vogel!
at 13:59 4 comments
Labels: blogfreaks
2010-02-07
Sie haben so Recht!
„Hartz IV ist eine der wichtigsten Ursachen für die massive Absenkung des unteren Lohnniveaus in den vergangenen Jahren.“ Erwerbslosenforum
Aktionen zum Urteilsspruch vor dem Bundesvergassungsgericht am 9. Feburar 2010 zur Verfassungsmäßigkeit des Hartz IV-Regelsatzes am 8. und 9. Februar 2010 auch in Euren Städten.
at 14:22 0 comments
Labels: arm dran
spring in da house!

Habe dann schon mal vorgesorgt. So ein vorgezogener Geruchsfrühling vollbringt ganze Seelenwunder. Der Thymian ist ein ganz schwerer knochiger guter originaler Thymian, wie man ihn hier nur selten bekommt. Icke freue mir so!
at 12:06 3 comments
Labels: balkonien





