2008-09-30

Det bisschen Chemie …

Heute lese ich in irgendeiner Zeitung von letzter Woche, die blauäugige Mitteilung «natürlich gibt es so etwas wie Melamin in europäischen Lebensmitteln nicht» und zwar mit der Begründung, dass es innerhalb der EU ein Einfuhrverbot gäbe für Lebensmittel, die mit Melamin angereichert sein.

Hm …

Fiel mir wieder ein, dass in dem ersten Jahr kurz bevor die BSE-Welle erstmals auch, naja sagen wir mal die «Nicht-Scientific-America-Leser» (SF-Leser haben schon etwas früher auf Rindfleisch als Lebensmittel verzichtet, von sich aus, ohne auf politische Einfuhrverbote zu warten.) von den unangenehmen Folgen der Jakob-Creutzfeld-Erkrankung überzeugt waren, ich einen interessanten Artikel gelesen hatte über die Menge des nach Europa eingeführten Rindfleisches aus Großbritanien in genau diesem Jahr. Da gab Großbritanien immerhin ein Drittel Tonnen mehr an, die sie nach Europa ausgeführt haben wollten, als Brüssel damals in der Einfuhr offiziell bestätigen wollte.

Hm …

Melamin erstmals in Kleinstspuren in chinesischen Lebensmitteln gefunden. In Europa. In Holland.

Verdammt, wo habe ich denn neulich diesen hübschen Fernsehbeitrag gesehen? Den über die britischen Umweltdetektive, die schon vor Jahren den illegalen Export Chinas diverser hochgiftiger Chemikalien nach Europa anprangerten. Heute, nach zehn Jahren haben diese Männer ihre alten Kontakte von damals wieder aktiviert (ja nix Knast oder so, gleiche Telefondurchwahl noch aktiv) – und siehe da, exportiert werden die hierzulande schon längst in der Herstellung verbotenen Chemikalien immer noch. Nur geschätzt in noch größerem Umfang, weil's dank Internet noch viel einfacher geworden ist.

Hm …

Edit: Stuttgart führt Deutschlandweit!

Fragen zur Fernsehgeschichte …

was haben jetzt eigentlich ein mit einem an Ersatzbanksitzitis leidender holländischen Fußballspieler verheiratetes Fotomodellweibchen und eine heulende Laufstegdompteuse mit musikalischer Kompetenz am Hut, dass man sie in eine Jury in der singende Größen mit vordefinierter Halbwertzeit gefunden werden sollen, steckt?

Und um was wollen wir wetten, dass in der nächsten RTL-Ich-singe-mir-für-Dieter-den-Wolf-Ausgabe mindestens ein Möchtegern-Opersänger mit seichten Musikambitionen und das Durchschnittsalter aller Teilnehmenden in unfassbare Höhen treibend ziemlich lange dabei sein wird? Und Sylvie und Bruce dann immer ganz doll weinen müssen, wenn der singt?

Öffensichtlich können Wildschweine fliegen …

Anders lässt sich wohl nicht erklären, dass in dem Kugelhagel auf Wildschweine auch Autoscheiben zu Bruch gingen …

Hat wer Lust

mit mir die neue Steuernummer zu tauschen? Mag die Anordnung der Ziffern in meiner nicht.

2008-09-29

Fenster im Fenster vom Fenster


pix mit der alten ixus v3

Untertitel: Fotografieren verboten!

Bezirkswanderung

Heute von Herrn Bellerophon zum Umzug eingeladen worden. Es war dann doch nur ein Umzuglein. Also eher ein Umzugleinchen. Ein Bett, ein Schrank, zwei Stühle, ein Bügelbrett, ein paar Kisten, ein W-LAN-Router, keine Waschmaschine und damit es nicht zu lächerlich wird, haben wir wenigstens unterwegs noch einen Kühlschrank abgeholt. Diese Studenten haben ja nix. Sechs Leute, eine Stunde raus aus der Wohnung, eine Stunde rein in die Wohnung. Vom Hochparterre ins erste Stockwerk. Zwischendurch ein bisschen Transporter ins Parkglück einweisen.

Wir haben uns nicht mal richtig warm gelaufen … früher waren die Umzüge auch besser. Wirklich.

2008-09-28

Vermutlich

wird das nächste Buch von Sascha Lobo ein Ratgeber für BlogkatzencontentamMacimOberholzsitzerundtwitpicsposter-Autoren. Neben Malte Welding bereits der zweite Blogger, der fürs Katzencontentbloggen bezahlt wird!

Bin aber froh, dass das vielzitierte Wort «Katzencontent» heißt und nicht «Elefantencontent». Man stelle sich doch nur die Umstände für die Blogger vor, die unbedingt mitmachen wollen! Überlege jetzt aber trotzdem upzugraden auf: drei Katzen und ein Krokodil. Bereite erste Katzencontentbloggerlesung vor, Location muss Wände mit Hängung haben für gleichzeitige erste Katzenbloggertwitterertwitpicsausstellung. Schlage im Vorfeld schon mal dieses T-Shirt für kommende Blogger-SitIns, Barcamps und re:pulicas vor:

Beim Korrekturlesen feststellen müssen, dass in einem Vielautoren-Katzenbuch unverhältnismäßig viele Katzen sterben. Das kunterbunte Katzenbuch Nr. 2 kommt garantiert vor Weihnachten.

Ansonsten endlich mal Katzenaccessoires in erträglicher Optik. Hat gefühlte 30 Jahre Katzenbesitzertum gedauert bis sie dahinter kamen, welche Farben ich nur ertragen kann! Ornament trägt allerdings Adjektiv «überflüssig».



Schwarz-weiß geht durch! Muss Katzenpatentante und Onkel dringend erzählen, was die Patenkatzenkinder u n b e d i n g t  b r a u c h e n (Kratzbaum und die Angel unten rechts in ein-, zwei-, dreifacher Ausführung). Der schwarz-weiße Kater sieht bestimmt toll aus an Flokati, muss er eben die schwarzen und die weißen Haare ab sofort getrennt ablegen. Sortiere meinen Müll schließlich auch. Nishia hat sehr wahrhaftig und ungelogen am 1.10. Geburtstag! Auch dieses Jahr wieder.

Mauerkind



Für mich als gebürtiges Kind dieses einen Berlins, das in dieser Stadt mit permanenten grauen Begrenzungstrich; mit Transitreisen auf Autobahnen nicht über 100 km/h, Aufenthalten in Dreilinden selten unter zwei Stunden; Versteckspielen von Mickey Mouse-Heften oder später der BRAVO vor den Grenzkontrolleuren; mit Zugreisen aus der Stadt raus immer nur in den abgewrackten Waggons der Deutschen Reichsbahn in denen es selten eine funktionsfähige Toilette gab und wenn doch, dann maximal eine auf alle Waggons verteilt; mit Tagesreisen an Omas Hand nach «Drüben» zur Potsdamer Familie und mit schüchternen, ratlosen, betroffenen Blick auf Omas heftige Tränen zum Abschied, weil für mich empfunden nur ein Kaffeebesuch bei langweiligen Erwachsenen mit unglaublich langer Anreise; mit dem leckeren Softeis, das «Drüben» viel besser schmeckte als hier; mit einer Großcousine, die uns bis zu ihrem 16. Lebensjahr noch besuchen durfte, danach still aus unserem Leben verschwand; mit gepackten Paketen für «Drüben» und dem dazugehörigen unglaublichen Papierantragsaufwand für dessen postalische Einreise; mit Panzeraufmärschen und Militärdemonstrationen alliierter amerikanischer, britischer, französischer und sowjetischer (am Abendbrottisch immer «Der Russe» genannt) Freunde zum 17. Juni, «unserem» Tag der Deutschen Einheit, denen wir Berliner in Massen am Wegesrand der Straße des 17. Juni beiwohnten; mit Schulausflügen zum Checkpoint Charlie mindestens einmal im Jahr; mit Straßenbahnen, die damals im Westteil der Stadt noch fuhren; mit U-Bahnen, die abgedunkelte, stillgelegte Bahnhöfe unter dem Ostteil der Stadt ohne Halt langsam durchfuhren; das zu Weihnachten diese herrlichen Ölfarben und über das ganz Jahr «Ökoschulhefte» mit grauem und garantiert nicht holzfreiem hochglänzenden Papier aus der DDR geschenkt bekam und sie liebte, weil sie so anders waren; mit Meldungen über erfolgreich geglückte Fluchtversuche und Schlagzeilen über missglückte Fluchtversuche und Todesopfer im Todesstreifen; dank dem selten gesehenen Teil der Familie mit tschechischen Märchen; in dessen Familie DDR 1 und 2 zwangsläufig zu den Hausprogrammen zählten, weil die altersschwache Antenne deren Signale eher empfing als das ZDF oder die dritten Programme; mit einer Kindheit am brach liegenden Potsdamer Platz in den Bunkern der Umgebung spielend; in den Ruinen des verfallenen Botschaftsviertels rumkletternd; mit Mittagessen bestehend nur aus Kartoffelpüree im Kreis der Großfamilie oben im vierten Stock des damals halb verfallenen Hauses Huth, wo das Sozialamt die alleinerziehende Mutter der Grundschulfreundin untergebracht hatte und sie dort mit den Tauben hausten; einer Grundschullehrerin in der zweiten Klasse, die zu ihrem Mann in die DDR zog, was ein gefühlter von den Eltern inszenierter Riesenskandal war, den wir Kinder nicht verstehen konnten, wir aber spürten, wir würden sie wohl niemals mehr wiedersehen, also als Kind in dieser besonderen geteilten Stadt Berlin groß geworden ist, ist der 9. November 1989 für mich der eigentliche Tag der Einheit und immer noch mit das größte und heute noch unfassbare Glück in meinem Leben als Deutsche und Berlinerin, auch wenn wir ihn nun am 3. Oktober feiern.

Impressionen von der Gedenkstätte zum Gedenken der Todesopfer der Berliner Mauer


















(Fotos mit der alten ixus V3 gemacht)

Hometownboy

2008-09-27

In Vorbereitung der

kommenden Älterwerdung pflege ich gerade das «Ballast darf weg»-Ritual. Der internetiösen Neuzeit geschuldet, lege ich hierfür erstmals zwei braune Müllsäcke an: den ab zum Altkleidercontainer-Sack. Und den ebay-Sack. Ich habe auf ebay weder bisher Kleidung eingekauft, noch verkauft (meine Konzentration liegt dort ausnahmslos auf Technik oder alte Auto-Motor-Sport-Hefte mit Citroën-Artikeln.) Daher bin ich gespannt. Aber echte US-Levis 501 aus den 80igern sollten auf ebay noch gehen, hoffe ich. War schließlich damals das Höschen zum Supermodell.

Da ich früher schon unverschämt viel, unverschämt kostenintensive Kleidung (H&M har ha har) zu kaufen wagte, habe ich also gerade einen interessanten Vergleich zwischen der Qualität der früher vom schwedischen Klamotten-Konzern produzierten Ware, perspektive deren damals verwendeter Stoffqualität (einer der beiden braunen Säcke) und der Ware, die es heute dort zu erwerben gibt (Realo-Müllsack).

Gestern abend bearbeitete ich zum fröhlichen Abschluss eines erfolgreichen Sortier- und Wäschetages und zur Belohnung dieses Foto: ein Wäschezuber mit Waschbrett und Mangel, aufgenommen in einem Berliner Museum.



Hatte Omi nämlich auch noch als Handwerkzeug und in meinen ersten Lebensjahren habe ich sie noch auf dem Dachboden schrubben erlebt. Habe ich kurz darüber nachgedacht, wie deutlich wir wohl einem Kleiderfabrikanten den Stinkefinger zeigen würden, wenn wir gezwungen wären, die Flecken in Kleidungsstücken der heutigen Qualität auf dem Waschbrett rauszuscheuern. Denn da «hätte» die Lieblingsbluse heutiger Stoffqualität nach zweimaligem Tragen wohl «fertig».

Teppichausklopfen war übrigens auch eines schönes, kultiges und familiäres Ereignis mit Oma, Opa und Papa bei Oma im Hinterhof. Alter orientalischer Teppich vier Treppen runter und hinterher vier Treppen rauf. Die Männer hatten nach Ankündigung des kommenden Putzhappenings drei Wochen lang schlechte Laune um ihre Münder gemalt. Der Teppichklopftag stand immer wie ein Gruselmonster in unserem Berliner Altbau. Uns Kindern wurden die Schläge meist schon nach dem vierten Schlag langweilig. Ich vermisse es trotzdem, aber ohne die damals von uns Kindern auf Herz und Nieren geprüften und sehr liebgewonnenen Protagonisten wäre es nicht mehr dasselbe. Den Teppichklopfer habe ich übrigens von meinem Vater geerbt und er liegt noch bei mir auf dem Schrank. Meinem Zugeständnis folgend, dass ich noch Teppichklopfereien in echt – also nicht nur auf YouTube erlebt habe – können wir daraus schließen, dass ich nun wirklich alt werde. Ich werde mir trotzdem zum Geburtstag keine Kuschelrock-CD wünschen.

Ach ja, und früher war natürlich alles Besser.

2008-09-26

Blog-Award-Phobie

Nur ganz kurz, weil dieses Blog jetzt zum zwei Mal im aktuell routierenden Blog-Award-Kettenbrief nominiert wurde: ich hasse Blog-Awards! Und mein Blog hasst sie auch.

Wirklich, ich habe die allermeisten von Euch sehr gerne, ich lese Euch alle am allerliebsten. Ich liebe Eure Stöckchen. Und ich lese gerade sehr gerne, was jeder so charmante Dinge zu tippen hat über die von ihr/ihm nominierten Blogs. Ich freue mich auch wie Bolle, wenn jemand in seinem Blog über mein Blog schreibt und hier und da seine Zuneigung dazu ausdrückt. Ich bekomme das meistens mit und es macht mir Freude. Ehrlich!

Aber bitte bitte keine Awards für mich! Ich kann nicht mal gut erklären, was ich dagegen habe: Awards sind nicht meins. Ich finde Siegertreppchen doof. Ich habe die Budesjugendspiele schon deswegen gehasst, weil es immer nur darum ging, dass man «Gewinner» sein sollte oder musste. Awards entsprechen dieser Philosphie und die ist nicht meine. Und die allermeisten Blog-Awards-Logos finde ich auch sehr schrecklich. So, nu' isses raus! Das geht nicht gegen Euch oder die, die sowas nett finden. Ich stehe mir da selber im Weg, weiß ich. Also: weitermachen – nur mich bitte auslasssen.

Und jetzt her mit den Stöckchen! War lange genug Sommer …

Gestern, da war ich ja …

ein wenig «pissed», was meine Unterhaltungsskala im Web anbelangte. Das war auf allen Ebenen der langweiligste Internet-Tag ever. Na gut, vorgestern war auch Tag der ARD/ZDF-Onlinestudie 2008, der Witz ist nicht leicht zu toppen. Aber heute ist es erst ein viertel Stündchen (also 15 Minuten nach der vollen Stunden für Ehestreit-vom-Zaun-Brecher) und die Kalauer rattern nur so über den Screen …

Das twitterchen zum Aufstehen …


Der Spruch zur Teatime, die Abkürzung für's neue Jahrzehnt …


Und der Spreeblick-Kommentar für den Feed-Pfleger …


Kann bitte so weiter gehen.

Edit: den anonymen-Bildverarbeiter-beetlebum hatte ich ganz vergesssen:

© by jojo

Glamour?

GLAMOUR?
GLAMOUR?
G L A M O U R?



Glamour!



Wow! Glamour!

Hier eine interessante Diplomarbeit zum Thema Waschmittel auf Seifenbasis im Vergleich zur konventionellen Konkurrenz

2008-09-25

Wortfolter

topstar-sparabo

Foto-Tipps in Slow Motion

Robert Basic versuchte gestern dem Megapixel-Wahn bei Fotokameras auf den Grund zu gehen. Der Artikel ist aber in der Hauptsache lustvolle Kritik am Relauch als auch der qualitativen Aufbereitung von Informationen von 6Megapixel.

Seine Kritik kann ich nachvollziehen, für mich war genau das der Grund, warum ich dunkelkammerartistik ins Leben gerufen habe. Mir ging es darum weniger Fachlatein zu schwafeln oder das 92. Fotoblog zu haben, auf dem dann doch nur Pressemitteilungen publiziert werden. Wenn Know How zur Fotografie und Technik vermittelt wird, sollte es so vereinfacht geschehen, dass auch eine Person die wenig Zugang zur technischen Materie hat, mitlesen und verstehen kann. Leider ist es oft so: steckt man sehr tief in der Materie drinnen, wird es manchmal schwer die Dingen noch so erläutern zu können, dass auch weniger Fachinteressierte folgen können – obwohl sie es gerne würden. Es soll doch bitteschön die Lust am Fotografieren im Vordergrund stehen. Und wo soll die herkommen, wenn Kameras nur noch über technisches Gefasel aber nicht mehr über die Leidenschaft ihres eigntlichen Könnens verkauft werden? (Weswegen ich wohl auch «nur» ein Pentax-Mensch bin. Da schließt sich auch der Kreis zum Apple übrigens bei mir. Technik ist für mich etwas, was mich in meiner eigenen Entwicklung, im «Besser werden» unterstützen soll. Technik soll mir nicht immer abnehmen. Das macht mich auf Dauer nur dumm.)

Wer das, wie ich finde, gerade richtig gut im Bereich Fotografie macht, ist Dirk Metzmacher (Photoshop-Weblog). Der schreibt zusammen mit Bruder Jan und anderen Autoren für den Franzis Verlag auf foto.franzis.de. Und da wird fotografisches Fachwissen ganz simpel aufbereitet (Beispiel Weißabgleich) und werden verständlich formulierte Tipps rund um Fotografie, Studiofotografie und Bildbearbeitung gegeben. Kurz aber informativ teilen die Autoren ihr Insiderwissen, zum Beispiel wie man in Photoshop zeitsparend den Abbrechen-Button zu einem Zurück-Button macht. Und für alles was danach kommt, kauft man sich eh ein Buch.

Einfach abhaken!

Melody hatte eine bonfortinöse Idee, die schon seit längerem online steht und dieser Tage runder gemacht, aufgehübscht und dem frischen internet(t)schen Lifestyle angepasst wurde: abgehakt.net.

Das Konzept ist simpel, Euch nervt etwas oder jemand? Zufällig ist gerade nicht das passende Schienbein zum gemütlichen Zweiergespräch verfügbar? Gewisse Umstände blöken gerade lautstark danach den ultimativen Tritt in den Allerwertesten verpasst zu bekommen? Aufschreiben, Zielperson oder -objekt ankreuzen und … abhaken!
Das ist besser als jede Klopftherapie.



Ab sofort kann auch in twitter abgehakt werden und – das überzeugt mich ja besonders vom Konzept – unser guter alter Kumpel «Murphy» ist ebenfalls mit von der Partie!

2008-09-24

Morgen gönne ich mir einen Miniatur-Hausputz



Na wäre auch gelacht, wenn zu mehr die Lust reichen würde.

Übrigens …

hat das neue Kommentarformular jetzt auch wieder die Mail-Abonnierfunktion.

Mittelformat

Nicht, dass wir uns missverstehen: ich mag meine Pentax, auch wenn sie langsam in die Jahre kommt im Vergleich zu ihren Nachfolgern. Das eine oder andere Feature der frischeren Kameras hätte ich sehr gerne, wenn auch nicht alle. Ich fühle mich mit ihr was das Nachwerfen von Nachfolgemodellen angeht auch deutlich besser bedient als Kunde, weil's eben sooo viele andere Modelle nach meinem doch noch nicht gibt – im Vergleich zu der Masse, die beispielsweise Canon oder Nikon in der Zwischenzeit ihren Kunden an den Kopf geworfen haben. Im übrigen bin ich immer noch nicht davon überzeugt, ich bräuchte zwingend mehr als 10 Megapixel, Live View und nun auch noch Spiegelreflexkameras, die filmen können. Nett. Aber seien wir ehrlich … wenn ich richtig filmen wollte, dann kaufe ich mir doch etwas anderes.

Aber dem neuen S-System von Leica musste ich dennoch kurzer Hand mein Herz schenken. Mittelformat und handlich und … Leica eben. David Farkas war auf dem Leica-Vip-Event auf der photokina und hat ausgiebigst darüber geschrieben.

Ach ja, Pentax hat auch was Neues im Programm, 'ne kleine abgespeckte DSLR for Beginners, die K2000, diverse feine Linsen vor allem aber, den finde ich spannend, endlich einen Ring-Blitz.

Heute erste Spam-Mail

mit X-Mas-Content im Betreff. Blaue Pillen zur besinnlichen Nacht. Ist es wirklich schon so spät?