2008-08-28
Kochtipp 05/2008 Pfirsichkürbissuppe mit Vodka

Was machen mit einer riesigen Flasche Vodka, wenn man das Zeug nicht trinkt? Damit kochen. Gewisse Temperaturverhältnisse und erste Angebote von Saisonkürbissen auf dem Markt am Dienstag, ließen mich am gleichen Tag noch die erste Herbstsuppe dieses Jahres ansetzen: Kürbissuppe. Und weil ebenfalls im Angebot, dieses Mal in der Variation mit Pfirsichen und Vodka.
Zutaten
1 mittelgroßen Kürbis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Pfirsiche
1,5 L Gemüsebrühe oder 1 Würfel Gemüsebrühe
Olivenöl
1 halbes Glas Vodka
200 ml Sahne
Salz und Pfeffer, etwas frisch geriebene Muskatnuss
Zubereitung
Zwiebel und Knoblauchzehe in kleine Würfel schneiden, die Chilischote in Scheiben und alles in dem Olivenöl leicht anbraten. Den Kübis wenn nötig schälen, auskernen und in Würfel schneiden. Den Kürbis in den Topf geben und kräftig andünsten. Dann mit dem Vodka ablöschen. Ist der einreduziert mit Gemüsebrühe auffüllen und ca. 20 Minuten ziehen lassen bis der Kürbis weichgekocht ist. Die Suppe mit dem Mixstab pürieren und ganz zum Schluss die entkernten gewürfelten (mit Schale) Pfirsiche ebenfalls hineinpürieren. Die Suppe leicht nochmals aufkochen, mit Salz, Pfeffer und der Muskatnuss abschmecken, die Sahne unterrühren – und fertig. Die Suppe hat eine schöne Schärfe und ist fruchtig im Abgang – und das ausnahmsweise nicht mit der leicht inflationär in den Rezepten eingesetzten Mango.
Dazu die in dem Knoblauch-Chili-Olivenöl in der Pfanne gerösteten Crostini.
at 11:30 6 comments
Labels: ran an den herd
2008-08-27
Leckerer Pflaumenkuchen
Wenn jemand meint, er müsse von seinem «angeblichen» Blog ohne einen Anteil von eigenem Inhalt und auf dem nur Backrezepte zu einer bestimmten Kuchenart, nämlich Pflaumenkuchen bzw. Pflaumenkuchenrezepte, verlinkt werden, einen Link auf mein Blog setzen, finde ich das schräg.
Finden sich auf diesem billig zusammengeschusterten «angeblichen» Blog in der Hauptsache und nur dort, wo sonst in den Blogs die Inhalte stehen, Google-Anzeigen, während sich hier sehr bewusst keine finden, bin ich sauer.
Befinden sich in den Google-Anzeigen dann immer wieder Verlinkungen an prädestinierter Stelle zu einem allseits bekannten Kochrezepteblog, das sein Tagesgeschäft damit finanziert Internetuser abzumahnen, die 40 x40 pixelgroße Brötchenfotos verlinken, schnaubt der Stier in mir.
Reagiert der Verantwortliche nicht auf meine e-Mail und löscht meine Links nicht, kann er sehr gerne seinen besonderen Spaß mit mir haben.
Ich werde in nächster Zukunft viele leckere Rezepte mit Pflaumen für Pflaumenkuchen posten. Also sehr leckere Pflaumenkuchenrezepte. Oder Zwetschgen z. B. Zwetschgen-Datschi. So wie dieses hier. Wenn Ihr wollt und mitmachen möchtet, dann postet doch auch viele Rezepte für Pflaumenkuchen, so wie dieses hier. Und lasst Euch gerne gleich im ersten Absatz darüber aus, wie Ihr denn so Contentklau von Eurem Blog finden würdet, während mit dem Blog mit Pflaumenkuchen und Rezepten und Euren Links versucht wird, Geld zu verdienen.
Klauzeiten
at 09:40 3 comments
Labels: blogfreaks
Die Suche nach Adam
ist online auch nicht mehr das, was sie einmal war.
at 09:07 1 comments
Labels: blogfreaks
2008-08-26
Es ist nur richtig und wichtig, …
dass meine Blogfreunde von Zeit zu Zeit im Straßenverkehr an mich denken! W i r k l i c h !
Merci, liebe Frau Meinigkeiten, so eine charmante unverhoffte Freude am Abend.
at 21:51 3 comments
Labels: benzinkultur
Die schreiende Kloppapierhülle
Vermutlich ist das Klopapierbiz (Kurzform) oder Toilettenpapierbusiness (Langform) ein todsicheres Geschäft. Es dürfte einer dieser Artikel sein, den wir alle einkaufen und zu Hause vorrätig haben, hierzulande natürlich. Im Laufe der Jahre wurde im Toilettenpapier-Marketing viel ausprobiert. Es gibt die öko-hauchdünn-ein-lagig-Version Marke «Kratzstark» für Toiletten in öffentlichen Gebäuden und es gibt ein interessantes aufbauendes Produktangebot von zwei-, drei- bis vierlagig, meist in weißer Farbe aber auch in bleu, rosé, pastellgrün gehalten mit, je nachdem wo oder bei welchem Discounter man seine liebgewonnenen Rollen erwirbt, blauen, grünen oder roten Blümchen. Gerne tragen sie mittlerweile (Freuden der Neuzeit) auch Drogeriemarktnamenstempel als integriertes Design. Manches Toilettenpapier ist marketingwichtig stolz auf unverzichtbare Noppen oder Waben. Gelegentlich sorgen «Airpads», neudeutsch: Luftkissen für einen Unterschied, griffigereres Volumen oder maximierte Weichheit. Manches Papier hat Charme, dafür muss man aber auch den Bären mit aufs Klo lassen. Gerne ist Toilettenpapier besonders reißstark, fies parfümiert, bald wohl auch gepudert – im Grunde aber immer langweilig.
Einige Unternehmen, die den Schuss so gar nicht gehört haben, empfehlen daher die Drei-Phasen-Reinigung: trocken, feucht, trocken. Dafür wird die Umwelt mit ein bisschen mehr chemischer Scheiße (ich darf das Wort in diesem Artikel verwenden, das ist Themencontent) zugeklärt, Menschen bekommen etwas mehr Allergien, die Gynäklogen rollen verzweifelt mit den Augen. So oder so – und das ist traurig – aber im Grunde hat das Marketing vom Klopapierbiz alles durch, was man mit Toilettenpapier umsatzgeil anstellen kann.
Auch an der Bedienform oder -norm hat sich nicht viel geändert. Wir reißen seit Urzeiten die Plastikumverpackung auf, entnehmen eine Rolle, studieren die mannigfaltigen Möglichkeiten Toilettenpapierollen auf fremde Klopapierrollenhalter zu bekommen, scheitern dabei gelegentlich. Denn dies kann unter Umständen recht komplex sein. 
Weil sich nun so offensichtlich im Klomarketing nicht mehr viel tut, hat man jetzt die schreiende Klopapierhülle erfunden. Seit einigen Woche werden wir in wilden Farben, großen Lettern, in der Typographie maximal angelehnte Ausrufezeichen und meist in den oberen Ecken der Packungen erstmals in unserem Leben mit umfangreicher Toilettenerfahrung darauf hingewiesen, dass wir neuerdings superleicht – oder auch megaeasy – an unsere Papierröllchen fürs Eingemachte kommen: wir müssen nämlich nur die Plastikhülle an der Ecke, gerne umschrieben mit: Hier! Hier! Hier!» einreißen und alles ist gut. Dies ging im übrigen mit einer kleinen Preissteigerung von ca. 20 Cent einher. Plastikfolie an einer Stelle reißbar zu machen an der sie es vorher bereits war, kostet eben. Plastikfolie an einer Stelle zusätzlich farblich aggressiv zu bedrucken, kostet eben. Da bei einem der Discounter die Anweisung «Reiß mich auf!» tatsächlich international formkorrekt auch nur in Englisch formuliert wird, können wir davon ausgehen, das diese neue lebenswichtige Zugangsanweisung zum Toilettenpapier einer neuen, sich hart im europäischen Parlament erkämpften Richtlinie aller urinierenden Parlamentarier zugrunde liegt. Die Verhandlungen hierfür werden vermutlich Millionen verschlungen haben, die Diskussionprotokolle füllen ganze Archivschrankanlagen und mehrere Rollen Archivfilme, wenn nicht zusätzlich noch Gigabyteserver im Terramilieu. Im Laufe der zeitlichen Verhandlungen dürften einige Toilettenpapierrollen ihr Leben gelassen haben, so man denn vorher ihrer Umverpackung Herr werden konnte, was eine europäische Reglementierung umso dringlicher erschienen ließ.
Ansonsten steht übrigens auf Toilettenpapierumverpackungen nirgendwo, wie man Toilettenpapier benutzen soll. Es gibt wohl Dinge, die erklären sich so leicht immer noch nicht. Daher mein Tipp ans Klopapierbiz für einen neuen möglichen Aufdruck: «Neu! Toilettenpapier jetzt mit Gebrauchsanweisung. Jetzt ganz leicht zu benutzen. Lesen Sie Hier! Hier! Hier!
20 Cent sind doch immer irgendwo noch drinnen.
at 13:43 6 comments
Labels: große weite welt
Das schönste Spiel
für die kleine Enkeltochter muss es sein mit der Oma zum Müll zu gehen und dann hier laut im Hinterhof nach «Opi» zu rufen. Ungefähr so: «Opi. … Oopi. … Oooooopi. … OPI!» Es gehört zu dem Spiel dazu, dass Opi diesen Rufen nie unter drei Minuten Folge leistet und dann endlich dem Enkelkindmädchen auf dem Balkon erscheint.
Man weiß, dass sie sich so alle beide eine riesengroße Opa-Enkeltochterfreude machen. Riesengroße Opa-Enkeltochter- und –sohnfreude ist sehr wichtig. Sie bleibt ein Leben lang im Herzen kleben und richtet dort nur Gutes an.
at 10:58 1 comments
Labels: dies und das
2008-08-25
Nö, es ist nix …
ich warte nur gerade darauf bis sich Word und das dementsprechende Dokument öffnen. In der Zwischenzeit kann man auch seitenlange Blogposts veröffentlichen.
Unfassbar!
at 18:50 5 comments
Labels: null-eins-null
Gestern
bei einem kurzen Telefonat (sich nur mal eben für in ein paar Tage verabreden) lächerliche vier Stunden hängen geblieben. Solange habe ich ewig nicht telefoniert. Ein gutes Gespräch, eines nachdem man den Hörer auflegen will und ausgesuchte Holländer würden wohl «Tschaka» rufen. Alleine wegen der bekommenen Motivation.
Zeuge sein zu können, wenn jemand gute Gedanken spricht. Und traurige auch. Gesunde Hilflosigkeit war dabei. Gesunde Wut. Und realistischer Optimismus.
In der Folge wird das heute ein guter Tag, was soll's!
at 07:11 1 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
Der Kater liebt Brot.
Vorzugsweise hinter Plastik- oder Papierumhüllungen. Das wusste ich. Aber jetzt macht er mir von dem Baguette den Kanten streitig!
at 07:04 0 comments
Labels: tieffliegende fellträger
2008-08-24
Wer immer
dieses Gewächs namens Pfirsich erfunden, geschaffen oder kreiiert hat, der sei gepriesen!
at 20:56 2 comments
Labels: dies und das
2008-08-23
Au weia …
am ersten Bundesligaspieltag-Tipp habe ich nur sechs Punkte gemacht. Selbst Sascha Lobo hat drei mehr und ist an mir vorbei gezogen, während ihn das Alphabet am Anfang doch so schön drei Schritte hinter mir einsortiert hattte. Gestern auch schon wieder kein Unentschieden getippt, das sieht (noch) nicht gut aus für mich diese Saison!
Bis jetzt lächerliche 2 Punkte am 2. Tag. *schluck*
at 13:52 2 comments
Labels: rund
2008-08-22
Invasion der Strandkörbe

Von Usedom trug uns die lustige Straße weiter gen Norden, durch eine wirklich feine Landschaft, die so etwas von nach Radtour ruft, bis nach Heringsdorf in eines der Kurbäder der drei Kaiser oder auch Dreikaiserbäder. Und das ist mal eine drollige, fast unwirkliche Kulisse. Kleine Straßen mit aufgeräumten Häusern im … fast hätte ich gesagt Kolonialstil, es ist aber doch hiesige Gründerzeit. Irgendwo eine Kurklinik, ein Casino, ab und zu eine zum Verkauf stehende Ruine aus noch vor DDR-Tagen, vermutlich denkmalgeschützt und ein Aufbau nach Grundstückkauf kaum finanzierbar. Ansonsten alle Häuser mehr oder weniger auf das Allerfeinste restauriert, sauber und adrett anzusehen. Hier und da neue Bauten, dem Stil angepasst – da war einer beim Bauamt streng und wirklich bemüht, das Bild des Kurortes zu erhalten – aber sie bieten leider doch nur den Plastiklook der Neuzeit. Es gibt sehr wohl aber unangenehmere Wohnmöglichkeiten am Meer als in diesen gastlichen Häusern hier, die übrigens alle adrette Namen wie «Villa Christiane» tragen. Oder wie dieses Schnuckelchen hier, gleich vorne am Meer: «Villa Margarethe».
In Heringsdorf die Straße in erster Linie hoch geguckt …
und runter geguckt:
Und dann das Meer, creezy im Wahn und durch weichen weissen Sand (ist ja wohl allerfeinster Qualitätssand dort!) begeistert auf ihr Liebstes zugelaufen …
um gleich barfuss mit einer Qualle über dieses und jenes zu parlieren. Insbesondere über schwierige Jugenderinnerungen. Qualle übrigens mit Pink, echte Lorelei-Version!
Meer links mit Seebrücke …
Wasser das bis zum Horizont reicht, bei dem Anblick ist bei mir schlagartig alles in allerbester Ordnung. Keine Ahnung, warum mich der Storch nicht bei einer Fischersfamilie hat fallen lassen.
Dünenschwalben beim fröhlichen Luft-Pogen.
Echte Kurtotale mit … Strandkörben!
Reizende Strandkörbe im Fleur-de-Mille-Design …
mit äh … abstrakt gefärbten Schlössern …
andersartig schön bunt (wenden sich aber gleich zickig ab, wenn mal einer anders aussieht) …
mit fröhlichen Postillon-d‘amour-Image (dürften auch zu Ostern nicht aus dem Bild fallen) …
und frisch längsgestreift, schlankmachend in der Linie.
Der Wetterbericht (muss irgendwann morgens notiert worden sein, es war deutlich wärmer) …
vom Boot bewacht, dies wiederum von Strandkörben beaufsichtigt.
Und dann in der Schorfheide dieser bonfortinöse Sonnenuntergang zum Abschluss:
Ein großes merci an Wolf für diesen wunderschönen Tag, Ausflug und die spannenden Gespräche. Vor allem einmal wieder das Meer zu sehen, war grandios!
at 22:15 3 comments
Labels: creezy on tour
Küstensache
Einen grandiosen Urlaubstag gestern gehabt, hatte ich, sage ich. Der nette Herr Wolf setze ich mich auf die eine Seite seines Wagens, das immer «ping» macht vor Freude, wenn es schneller wird als 200 km/h und so freute ich mich, dass es öfter «ping» machte, wenn man es denn ließ. Mal so eben Kaffeetrinken auf Usedom und Quallen snaken im Dreikaiserbad. Beim Strandkorbzählen leider allzu kläglich gescheitert. Sonnenuntergang dann in der Schorfheide. Dieses Land ist so schön, man vergisst es leider hier und da über unschöne andere Dinge. Aber gestern war einfach alles schön, sehr schön …
Wir hätten auch außen rum gehen können, sind wir aber nicht. Durch die Usedomer-Heimatstube durch. Wenn schon, denn schon!
Usedomer-Wetterfroschtauben üben ihre Lieblingsdisziplin «Synchronsitzen» (Taube in der Mitte fällt aus der Reihe.)
Näckische kleine Häuser bevölkern das lebendige Straßenbild …
leider auch hier überall dieses schreckliche, das Stadtbild verschandelnde Graffiti:
Dann auf, forschen Schrittes Richtung …
Die Zeichen mehrten sich:
Und siehe da: Wasser! Ein Hafen und eine echte Dünenschwalbe! (Gleiche Menge und Sitzposition wie auf dem Hafenschild. Toller multimedialer Service!)
Ein echtes Boot im echten Hafen!
Ein echter Steg (mit noch einem echten Boot) im echten Hafen:
Hafen allerdings wegen Bootunterversorgung kurz vor der Schließung.
Perfekte Immobilie am Hafen gefunden, «Schöner Wohnen» in erster Linie, komplett erschlossen: mit Strom.
Zweite perfekte Immobilie am Hafen gefunden, ein stiller Ort der fröhlichen Einkehr …
mit günstigem Mietzins: nur 0,50 Cent. (Keine Ostgroschen!)
hochgewachsene Hafenschöne in Laternennähe, (noch etwas schüchtern).
Fürsorgliche Einkehr im «Café Lila». Großes Boulevardtheater vor dem Rathaus. (Ungefähr drei Autos in 45 Minuten.)
Fröhliches Windgespiele von hinten (direkt darunter von bissigen Radfahrerinnen (drei Erwachsene, ein Kind!) auf dem sehr schmalen Fußgängerweg angemacht worden, weil wir ihnen keinen Platz machen würden. Böse Blicke auf unseren relativ logischen Vorschlag «Höflich Fragen, könnte Erfolg bringen!» (Haben als blöde Großstädter nicht verstanden, warum man auf Bordsteigen, die knapp zwei Leute nebeneinander beherbergen können, Räder nebeneinander geschoben werden müssen bei Gegenverkehr.) Lange noch böse Blicke. So lange böse Blicke, bis sie später als der Fußgängerweg dann zusätzlich von dem Krimskrams der Geschäfte zugestellt war und noch viel mehr Passanten beherbergte, versuchten zu fahren. Bordsteincyclen unter erschwerten Bedingungen mit Kind. Weil das auch nicht klappen sollte, noch mehr böse Blicke in unsere Richtung. (Als Berliner Radfahrerin bin ich soviel Aggression gar nicht gewohnt.)
Den nächsten Hund, der frei rum lag blöd angekläfft, er solle gefälligst Platz machen, wenn man an ihm vorbei wolle so alleine. Guckte nur rührend aber interessiert. Usedomerhunde sind nett. Usedomerradfahrerinnen haben gelegentlich einen an der Waffel. Dann ging es auf an die Küste, aber davon morgen mehr, wenn es heißt: «Die alte creezy und das Meer.»
at 15:42 5 comments
Labels: creezy on tour
Backpulver und die Quote
[…] Wenn in meiner früheren Firma eine Sendung rund um vertauschte Ehefrauen produziert wurde, war es normal, daß sich die Redakteure absprachen und man überlegte wie man die Protagonisten gegeneinander aufhetzt. Da wurden die Leute nach dem Dreh vom Redakteur zur Seite genommen und ihnen nahegelegt “morgen beim Frühstück doch mal anzusprechen”, was ihnen vielleicht bisher nur als unbedeutendens Problemchen erschienen war. Da war es normal, daß man auch mal einer getauschten Frau, die sich mühte einen Geburtstagskuchen für ein Pflegekind zu backen eine ganze Tüte Backpulver in den Teig mischte, damit der Kuchen mißlingt - nur um die Stimmung aufzuheizen. In anderen Fällen wurde auch schonmal diskutiert, ob man die Episode nicht so schneiden sollte, daß der Stiefvater einer Tochter als pädophil rüberkäme, weil dieser ja angeblich ein-zweimal einen unzüchtigen Blick auf diese geworfen habe. […] Den vorzüglichen Text «Hartz Hunter Reloaded» weiter lesen im BatzLog
at 14:03 1 comments
Labels: blogfreaks
Neulich getestet …

wie lange man frische Himbeeren und Gelierzucker runterkochen lassen kann, um dann die etwas zäh gewordene Masse doch noch mit Zugabe von Wasser für die Marmelade zu retten. Geht alles. Marmelade ist absolut intensiv im Geschmack und äh … streichfest.
(Aus der Reihe «creezy kann gar nicht kochen.»)
at 10:40 2 comments
Labels: ran an den herd
2008-08-21
Real Life 2.0
Ein echter Garten für's iPhone: Green Capsule – der kleinste Garten zum immer dabei haben.
via beton + garten
at 17:00 5 comments
Labels: dies und das
Drei Jahre, 1 Monat, 20 Tage und eine Schoßerfahrung

Nach guten drei Jahren, einem Monat und 20 Tagen hat Talytha sich gestern zu ersten Mal von ganz alleine auf meinen Schoß getraut. Dort gut eine Stunde gelegen, sich von allen Seiten bestreicheln lassen, hat einen Regensturm an der offenen Balkontür über sich ergehen lassen und war die Entspanntheit in Person. Also Katzenpersönchen.
Sie blüht immer noch auf, jeden Tag ein kleines Stückchen mehr. Ich habe sehr viel gelernt von ihr in den drei Jahren.
at 09:17 9 comments
Labels: tieffliegende fellträger


