2008-03-12

Kochen mit Rob

Wehe mich ruft heute einer zwischen 19:00-19:45 Uhr an. Wehe! Heute kocht nämlich Rob! Nicht der r|ob. Dafür der Rob!

Es ist langjährigen Lesern dieser meiner kleinen Wirkungwiese ja nicht entgangen, dass ich zum einen gerne koche. Zum anderen bekennende Kochsendungs-Junkyline bin. Das perfekte Dinner gucke ich immer gerne und hatte schon meine besonderen pinkangehauchten Momente mit den Bernhards in diesem Format.

Aufgrund einer gewissen Zuseherfahrung kann ich daher generell sagen, es ist schwierig mit den Vertretern des männlichen Geschlechts in der Sendung. Entweder sie sind einfach durchweg nicht akzeptabel, weil sie eine riesengroße Klappe haben und dann beim Kochen deutlich unter ihrem mehrmals voher rausposaunten Anspruch bleiben (Regel beim «dpD» überhaupt: wer viel meckert, kann nachher garantiert nix.) oder aber sie kochen so großartig, wohnen so unglaublich traumhaft und lassen dann immer irgendwann galant den Satz «Mein Mann …» fallen. Nicht, dass es die weinende Frau vor dem Schirm nicht schon längst geahnt hätte, dass so ein Exemplar von Gottesgeschenk für sie unerreichbar ist – aber will man's denn wirklich auch noch hören müssen? Dann gibt es noch eine kleine Gruppe von heterosexuellen Männern, die sind okay, solange sie nicht anfangen ihren Humor zu präsentieren. Dann sind sie gleich nicht mehr so okay. Aber dann bleibt wenigstens noch ihre Tisch-Deko, die lustig ist.

Diese Woche wieder einmal Berliner Kochrunde bei «Das perfekte Dinner» und zum allerersten Mal bei einer Truppe aus meiner ollen Spreeschatulle muss ich nicht komplett in den Tee beißen vor Scham. Ausnahmsweise mal keine Prolls unterwegs und selbst der eine, der ein bisschen den Typus «Hotte vonne Eckkneipe» zu verkörpern weiß aber Thomas heißt, ist weit gereist, kann kochen und ist ein lustiger Geselle: «Ihr müsst mir sajen, wenn icke zuviel rede. Meine Frau sacht immer, icke quatsche zuviel. Aba icke finde icke tue dit doch so jut!» Thomas hat gestern 1A amerikanisch Küche gekocht und immerhin 36 Punkte abgeräumt – muss man erst mal schaffen mit Ami-Fraß.

Aber Thomas ist nichts gegen die australische Sahneschnitte Rob. Den ich zu heiraten gedenke, alternativ meine DS-Sammlung zeigen werde, alternativ ihm erklären werde, warum Briefmarksammlungen out, Kaffee zu Hause trinken aber immer noch in ist. Rob ist bei Vox mal 47, mal 43, das macht aber nix, recht groß gewachsen, immer zu einem lustigen Spruch bereit, dabei ziemlich treffsicher in der Pointe obwohl ja nicht Muttersprachler, was ihm wiederum einen unglaublich charmanten Akzent in das geilste Timbre legt, dass ich seit langem bei einem Mann gehört habe (creezy, Männer und ihre Stimmen sind so ein Thema für sich.) Rob ist charmant, nicht doof, nicht platt, nicht nervig und hat diese grandiose Nase. Das einzige Negative was ich bisher an Rob finden konnte ist, dass er für meinen Geschmack noch zuviele Haare hat und die auch ein Stück zu lang trägt. Gut, und er vermutlich heute niedliches Känguruh-Fleisch servieren wird. Aber Rob sagt schon mal sehr sympathisch in Thomas' Weinkeller «er könne das nicht, Weine behalten, er müsse sie immer trinken», tappst dabei einer Spinne auf's Fell und erklärt, er hätte ja eine Spinnenphobie.

Darüber hinaus ist Rob sehr cool. Denn bei zwei bisher gekochten Dinner hat er bereits zwei Mal fröhlich freundlich vom Essen überrascht und weil alle so nett sind, die Höchstnote «10» gezogen. Endlich mal einer, der wirklich nur für den Fun dabei ist und nicht zum verbiesterten Gewinnen.

Rob kocht heute. Vermutlich wird Rob kochen wie ein Gott. Und Weine kredenzen von denen man noch in zehn Jahren träumt. Wenn er dann noch ein Drumset in der Wohnung stehen hat, sich Sätze wie «Mein Mann …» verkneifen kann, dann werde ich wohl leider meinen kochenden Singlestatus aufgeben müssen und mit Rob DS fahren mal zusammen Mittagessen kochen.

Frau Gaga, bitte, fragen Sie Ihre Kirstallkugel nach der verdammten Telefonnummer! Um Himmels willen, tun Sie was, denken Sie doch an die vielen Desserts, die Rob und ich Ihnen zum Dank kochen werden.

42 Kommentare:

  1. Oh, danke für den TV-Tipp! Bernhard damals, das waren good times …
    Den Rob zu finden dürfte doch machbar sein, so groß kann die australische Community in Berlin ja nicht sein. Vielleicht mal bei der Botschaft? Oder in den einschlägigen Känguruh-Küchen?

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  2. Ja, ja, Bernhard. Das war GROSSES TV-Kino!
    Wir gucken mal heute, wo Rob so einkaufen geht – irgendeiner wird den schon wieder erkennen ,-) Einschlägige Känguruh-Küche, was Du für Räumlichkeiten kennst. Ich kenne ja nur den Zoo. ,-)

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  3. Und beim Anmarsch der Gäste lässt sich vielleicht erkennen, wo Rob wohnt!

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  4. @lorelei
    Eben. Frau Generator und ich tippen schon mal auf Crosberry Hills. So einer wohnt nicht in Mitte. ,-)

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  5. Ich prüfe das!
    Fernsehapparat und Kugel sind auf Empfang!

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  6. Musiker, Musiker!
    Kunst von Mutter, Schwester, Nichte an der Wand, Dachgeschoss! Noch keine Frau/Freundin erwähnt! Gute Stimme hat er.

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  7. Und ca. 2 Meter groß ist er. Heiß!
    Hat jemand die Kneipe unten in seinem Haus erkannt?

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  8. Er macht sich gut in seiner Schürze. Und die Ringe …
    Frau creezy, ich glaube, das ist der Vater Ihrer Zwillinge! Ganz sicher!

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  9. Im chefkoch-Forum schreibt übrigens jemand, daß es sich um das Cafe V am Lausitzer Platz handelt. Frau creezy, satteln Sie das weiße Pferd und ab nach Kreuzberg!

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  10. Kann die Doreen mal aufhören zu meckern?
    Und man fasst niemals nicht ungefragt die Gitarre eines Musikers an! Pfui, Doreen!

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  11. "und das da oben ist wahrscheinlich seine Frau" "sieht so aus" - haltloses Gequatsche! Bodenlose Mutmaßungen!

    Er spielt E-Gitarre, bei E-Gitarristen geht immer was! Wir gehen dahin! Die Combo wird ja wohl noch mal irgendwie erwähnt. Bzw. werde ich das in meiner Kugel gugeln!

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  12. Frau Creezy sein Sie stark. "Das muss seine Frau sein" ist genauso ein Todesurteil wie "Mein Mann"...
    Gitarristen sind eh out. Die wollen immer nur Solo spielen, hrrgh.

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  13. Ach was, der hat keine Frau! Sieht man doch an der Wohnung, eindeutig Junggeselle.

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  14. Ansonsten funktioniert der generatorische Geheimdienst vergleichbar zu anderleuts Glaskugeln! Erste!!!

    Have a look:
    http://www.thebeez.de/

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  15. @gaga
    Sauber! Die Stimme will man doch nachts im Park im Vollmond hören oder? Das mit der Kunst der familiären Frauen ist sehr loek, Sorge machen mir pinkfarbige Sofakissen, das ist ja mehr Loreleis Terrain. ,-)

    @lorelei
    Na, ich schätze so 1.95 ,-) Nee, die Kneipe kenne ich nicht. Überhaupt bei den Läden, die da im Bild waren, scheine ich von Kreuzberg überhaupt nix mehr zu kennen. Böse Wahrheitsfindung heute …

    Und Linkshänder und einen bösen E-Herd. Ich finde es muss für den fiesen E-Herd Extrapunkte geben!

    Die Zwillinge werden großartig. Einer trommelt, der andere e-guitart ,-) Und die Mutter braucht Hörgeräte …

    Lausitzer Platz, gut gelöst Frau Lorelei! Doreen ist ein bisschen abartig nölig. Die nervt. Gut, das mit dem Glas ist nicht so toll. Aber die nölt ja seit dem ersten Tag. Nicht mein Wesen!

    @

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  16. Super recherchiert, Frau Generator! Auf zum nächsten Gig, und dann wird die Unterwäsche geworfen!

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  17. Über die nackte Frau in halbtransparent mache ich mir auch keinen Kopf. Nen ordentlicher Kerl hat nackte Frauen an der Wand zu haben.

    Ich vertraue auf Deine Kugel, gaga. Mit dem Gitarristen ist ein bisschen schwierig, weil's bei mir ja Drummer sein müssen. Aber gut, ich muss ja nicht störrisch sein. Also nicht immer.

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  18. Ach Frau Generator, einmal muss ich auch eine Gitarristen-Erfahrung haben, einmal! ,-)
    Dem Link folge ich gleich, muss erst mal zum TV zurück …der Nachtisch ruft!

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  19. Werbepausen-Blogger. Schlimm!
    Nachtisch ist ooch nüscht für Gitarristen!

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  20. So. Rob Rayner heisst er und im Dachgeschoss über dem Cafe V wohnt er. Auf geht's!

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  21. Gitarristen haben Rhythmusgefühl und eine vorzügliche Feinmotorik!

    Frau Generator war noch schneller, ich hatte ihn auch gerade mit der Combo in der Glaskugel!

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  22. Ey, das ist ja wohl mal 'ne echt geile Homepage (also vom Design her). Sehr nett und ganz ohne Flash-Gedöns drollig. Hut ab!

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  23. Oh nein. Oh nein, oh nein, oh nein.
    creezy, Du musst jetzt ganz stark sein: er ist mit seiner Bandkollegin verheiratet. *schnüff*

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  24. Dann mach dich schon mal hübsch:

    12.03.08
    Beez-Club, L.U.X., Schlesische Str Ecke Falckensteinstr.,
    21.00 Uhr
    4,-

    19.03.08
    Beez-Club, L.U.X., Schlesische Str Ecke Falckensteinstr.,
    21.00 Uhr
    4,-

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  25. Jut, das mit dem Nachtisch müssen wir noch üben, aber dafür hat er mich ja in Zukunft. Wenn ich was kann, dann Nachtisch!

    Frau Gaga, was wissen Sie genaueres über Gitarristen, weil Frau Generator hat da schlechte Erfahrungen und ich noch gar keine (wegen dem akuten Drummer-Syndrom).

    Lorelei, genau. Auf geht's. Als nächstes das Café V. im Untergeschoss testen. Hoffentlich haben die Nachtisch!

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  26. Ich geh dann jetzt mal weinen.

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  27. Jut wir nehmen den 19. weil ich habe gerade keine Doppel D-Größe im Schrank zum werfen. Außerdem sitzen die Haare schlecht!

    Frauen, haben wir am 19. 'nen Date mit Rob?

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  28. verheiratetverheiratet, ich höre immer verheiratet.

    Seit wann scheren sich Männer darum, dass sie verheiratet sind?

    Vor Ort kann man gleich mal checken, ob die Chemie zwischen den beiden überhaupt noch stimmt. So eine Ehe braucht auch Abwechslung und nichts ist für die Ewigkeit

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  29. Frau Lorelei? Warum weinen Sie denn? Wegen der Buttermilch-Suppe?

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  30. Ist es nicht ein Traum? Ein Mann, der Austern mag und sie auch noch alleine öffnen kann!

    Dafür würde ich sogar zur Belohnung zwei Desserts hinlegen!

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  31. Ich sach ja: taugen nix die Gitarristen.

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  32. (bei dir kann man ja nicht editieren!)

    (...)"haben wir..." (...)

    Haben wir, haben wir!!!

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  33. Musiker und Ehe geht sowieso nicht. Ich habe bisher einen einzigen Musiker kennen gelernt für dessen Treue ich die Finger ins Feuer legen würde. Der ist im echten Leben aber auch Trickzeichner. ,-)

    Verheiratet, das haben wir doch gar nicht gehört, oder? Außer von Frau Doreen!

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  34. Ja, hier kann man nicht editieren, Gaga, hier ist man gleich für immer lustig! ,-)

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  35. Frau Generator, Sie sind aber heute wieder schlecht zu den Gitarren … ,-)

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  36. Nee, das wird jetzt aber zu desperatehouswivig.
    Einen verheirateten Fremdgeher könnte man ebensowenig gebrauchen, wie einen verheirateten Nichtfremdgeher.

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  37. Ja, stimmt. Andererseits das mit der Liebe hat sich ja oft nach den Hochzeiten. Wir werden sehen, wir ziehen uns jetzt erst mal lustige Musik rein und denken an den Nachtisch! ,-)

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  38. hihi

    p.s. ist die geile Netzstrumpfhose schon geliefert worden?! Gegen die ist Frau Deta machtlos! Und blond bist du auch. Na bitte.

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  39. gaga, nee die Netzstrumpfhose fehlt noch in der Kollektion – aber im Graefe-Kiez ist ja auch ein sehr netter Strumpfladen, quasi direkt vor Frau Generators Nase. Keine Ahnung, warum die nicht ständig tolle Netzstrumpfhosen trägt ,-)

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  40. Weil die unter den Drillichhosen aufm Rad so wenig zur Geltung kommen... :-)

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  41. Stimmt, da war was. ,-) Wird Zeit, dass es wieder wärmer wird. Aber nicht gleich so heiß, dass die schwarzen Stiefel gleich wieder zu warm sind … die Männer hätten viel mehr Spaß mit uns auf'm Rad im Rock mit Netz.

    Dann würden sie uns auch nicht ständig über'n Haufen fahren ,-(

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  42. Die Damen g, g, l und c sind tatsächlich gar köstlich zu lesen. Wie konnte mir dieser blog nur engehen?
    Ich möche mich auch aus der ferne anschliessen: einen Rob gabs in der Sendung noch nie. Leider lässt sich nicht herausfinden, woher ich diese Nase kenne.
    Und Känguruh IST lecker. Ich hätte gerne gestern mit am Tisch gesessen.
    Viele Grüße allerseits, ich lese sicher wieder rein! ;)

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Fröhlich sein, freundlich bleiben und bitte immer gesund wieder kommen!