Suizid ist, wenn sich einer umbringt
Eine lange, lesenswerte Stellungnahme von jemanden, der seinem Leben beinahe ein Ende bereitet hätte.
Eine lange, lesenswerte Stellungnahme von jemanden, der seinem Leben beinahe ein Ende bereitet hätte.
at 13:29 0 comments
Labels: blogfreaks
In Berlin gibt es im Westen wie im Osten einen Laden in dem Koch- und Küchenbegeisterte ihren Spaß haben. Natürlich gibt es dieser Art mehrere Läden in der Stadt – aber die hier sind besonders sympathisch. Das coledampf's CulturCentrum. Da war ich gestern mal wieder und habe schon einmal für Weihnachten Research betrieben, als auch Artikel A. gleich mitgenommen.
Und diese bezaubernde Rechnung mit politischem Statement erhalten (bitte von ganz oben lesen):
Bei Klick auf's Bild wird's größer!
at 08:49 4 comments
Labels: große weite welt, mein kiez
ist wohl bei strömenden Regen ohne Schirm, ohne Mütze, ohne irgendwas zum Schutz (ich) gemeinsam mit Mütze und Regenschirm (Minimensch) an einer Ampel an einer kleinen Straße zu stehen und so zusammen die komplette Ampelphase abzuwarten in der wirklich keines aber auch überhaupt kein einziges Auto, nicht einmal ein doofer Radfahrer unseren Weg kreuzt.
Wäre nett, würde mich das Muttertier heute in ihr Nachtgebet einschließen.
at 20:17 3 comments
Labels: dies und das
Herr Julius hat seine Zutaten für die diesjährige Blogkochshow '09 schon verteilt, ich so gut wie:
Bei den Walnüssen bin ich mir noch nicht ganz sicher, weil die Entscheidung für den Nachtisch heiß oder kalt noch nicht gefallen ist. Die Vorspeise steht indes und lässt sich gut vorbereiten (bei mehrgängigen Menüs finde ich es sehr praktisch, den einen oder anderen Gang vorbereiten zu können), wird aber den Großteil des Budgets verschlingen. Nun denn, den Wein haben unter diesen Umständen die Gäste mitzubringen.
Das Budget … könnte ich ja leicht strecken, wenn ich noch einen Gast mehr einlade … *rechne*
at 14:17 3 comments
Labels: ran an den herd
Nachdem Herr Spontiv letztes Jahr völlig überraschend die Blogkochshow 2008 ins Leben gerufen hatte, an der ich sehr beglückt, begeistert, hellauf erfreut und mit allem Elan und Begeisterung teilgenommen hatte und zudem noch über genügend Energien verfügte, Frau Jekylla von ihren eigenen Kochkünsten zu überzeugen, hat er sich auch dieses Jahr wirklich nicht lange schlagen lassen, um eine Neuauflage ins Leben zu rufen.
Vorgestern kam mein Päckchen bei mir an …

gefüllt mir grandiosen Zutaten …

die ich alle sehr mag: Grapefruit, Rohrzucker, Vanilleshote, Gelantine und Walnußkerne sowie Mohrrüben – alles handgestreichelt und bei Vollmond geerntet (Bio-Spätkauf in Dresden, Herr Spontiv? Doll!) wie Herr Spontiv berichtet.
und die motivierende Bedienungsanleitung:

Wir müssen jetzt also mindestens einen am besten auch bloggenden Gast zu uns zum Essen einladen! Dürfen maximal 15 Euro für das Menü (wenn zu zweit) ausgeben, haben alle Zutaten zu verwenden – bis auf eine – aber das fällt mir dieses Jahr nicht ein, weil gar kein Curry dabei ist. Herauskommen muss ein dreigängiges Menü, das der Gast unbedingt überleben sollte, denn er sollte hinterher sein persönliches Statement zum kulinarischen Erlebnis abgeben können.
Alle Kochvorgänge haben dokumentiert und gebloggt zu werden – das alles unter dem diesjährigen Motto (Frau Jekylla, das ist Ihres!):
„Kreative Experimente“
Deadline ist der 29.11.2009. Weitere Teilnehmer sind die charmante Frau Indica ; die küchentechnisch gesehen naturblonde Frau Jekylla; der Mann, der die Mohrrüben verbacken wird, The Exit; der grandiose northerndelight; der tapfere Herr Julius (wehe er backt Plätzchen, dann haben alle verloren!)xtextexte und die charmante mutige Frau Bhuti sowie natürlich der ulitmativ begabte Gastgeber Herr Spontiv.
Bin ich aufgeregt! Ich habe mindestens für jeden Gang ganz viele Ideen! Und Fragen: wer kommt zum Essen? Und was ziehe ich an?
at 12:35 4 comments
Labels: ran an den herd
sonst noch gelernt?
„Sprich nicht hintenrum Schlechtes über jemanden, wenn Du es ihm vorne herum ins Gesicht sagen kannst.“
Wie immer ist es eine Frage von Mut oder Feigheit. Ich war noch nie zu feige, um mein Versagen offen einzugestehen. Und ich hatte auch noch nie ein Problem damit, meinen Kopf rollen zu sehen, wenn sich damit in Zukunft Ungerechtigkeiten gegen Dritte vermeiden lassen. Bevor ich käuflich werde, bleibe ich lieber Gerechtigkeitsfanatikerin.
at 11:29 1 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
Ich habe Euch gestern etwas gefragt und Ihr antwortet nicht.
Wo kommen wir eigentlich hin, wenn ich in diesem Blog alles alleine machen muss? Googlen zum Beispiel?
In die Ecke mit Euch, schämt Euch!
at 12:06 4 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
da, schenke ich Euch an einem so grauen Tag draußen! Wenn mir bitte jetzt jemand sagen könnte, ob ich die Dame auf dem Balkon überwintern lassen darf oder reinholen muss? So eine schöne Buschmalve wie meine, habe ich nämlich noch nie blühen sehen und ich fänd's großartig, täte sie das nächstes Jahr wieder so prachtvoll.
at 13:19 4 comments
Labels: balkonien
sind im Vergleich zu den alten Nachbarn so leise, dass ich morgens beim Schritt aus der Tür immer nach Verwesungsgeruch schnüffele – so unheimlich ist mir das.
at 13:02 2 comments
Labels: creezy und wie sie die welt sah
Happy Birthday!
(Man beachte meine Kategorie-Zuordnung!)
at 12:21 1 comments
Labels: familienfundus
Ralfs Konzernkollege von der Berliner Morgenpost, Jörg Winterfeldt, hat auch Schnupfen, den bösen Schweineschnupfen. Ralfs Kollege Jörg meint, so schlecht geht es ihm gar nicht. Die beiden Tage mit bösem Kopfweh waren die beiden Tage an denen er viel telefonieren musste, um krankheitsbedingt Termine abzusagen. Und sein Arzt sagt zu ihm: „An leichten Krankheitsverläufen wie bei Ihnen können Sie erkennen, wie unverantwortlich die Panikmache ist: Sie treibt die Leute scharenweise zu Impfungen, die das Risiko viel schlimmerer Nebenwirkungen bergen.“
at 23:46 0 comments
Labels: große weite welt
Ein Honk wird in der Stupidedia zwar gerne als Hauptschüler abgekanzelt, ich bin mir jedoch sicher, Honks gibt es in allen Bildungsgraden, Unter-, Mittel-, Ober- und Überschichten. Honks gibt es auch unter Journalisten. Sicherlich auch unter Bloggern. Honks gibt es überall. Allen Honks gemein ist, dass sie nicht um die Ecke denken. Honks lassen sich auch gerne mal instrumentalisieren. Honks tragen ganz gerne rosa Hemden.
Ein Honk der Bildungsschicht ist für mich Ralf Klostermann. Der ist krank. Ralf ist nicht nur krank, Ralf schreibt auch für den Kai. Also den Rosahemd Diekmann Kai. Der junge Mann schreibt für die deutsche Tageszeitung mit den vier Buchstaben. Ralf hat Schnupfen, Fieber, Heiserkeit. Rolf meint, angeblich meint Rolfs Arzt das auch, er hätte die Schweinegrippe. Das ist toll und praktisch zugleich für die deutsche Tageszeitung mit den vier Buchstaben, denn jetzt hat sie ihren ersten eigenen Schweinegerippe-Redakteur. Nachdem sie schon den ersten rosabehemdten geimpften Chefredakteur hatte. Sie führt!
Ralf hat trotz Krankheit und ganz viel hohem Fieber schon zwei schöne Artikel über seine Schweingegrippe geschrieben. Dazu gibt es ein Foto von ihm, auf dem er total gut aber natürlich auch ganz schlecht aussieht. Ralf trägt die typische Arbeitskleidung dieser deutschen Tageszeitung mit den vier Buchstaben: rosa Hemd. Und er hat die typische Redakteursfrisur der deutschen Tageszeitung mit den vier Buchstaben: viel Gel im Haar.
Ralf ist krank und clever, denn er weiß genau, wo er sich angesteckt haben will: auf einer Halloween-Party. Ein blutrünstiger Vampir (verkleidet) könnte es gewesen sein! Ralf schreibt schon die ganze Zeit total viel über die Schweinegrippe für die deutsche Tageszeitung mit den vier Buchstaben und reist daher gerne für seine Recherchen dorthin, wo mit bösen Viren geforscht wird oder spricht schon mal mit den „besten“ Professoren. Deswegen weiß Ralf auch ganz genau: er bekommt dieses „blöde“ Virus nicht. Weil Ralf aber zu viele SAT1-Katastrophen-Eigenproduktionen gesehen hat in denen der Held immer gesund bleibt, das Leben jedoch gar keine Kabelgebühren zahlt, hat Ralf jetzt natürlich doch den „blöden“ Virus abgegriffen und hat nun die „verdammte“ Schweinegrippe. Aber keine Sorge, Ralf wird total gut vom Gesundheitsamt (Anrufe) und von seinem Hausarzt (Anrufe) betreut. Tamiflu bekommt er nicht, weil er kein Risikopatient ist. Vielleicht kann sein Arzt aber auch nur die deutsche Tageszeitung mit den vier Buchstaben nicht leiden!
Ralf ist eine ziemliche Zicke beim krank sein, er ist erst den dritten Tag zu Hause in Quarantäne (das zu Hause bleiben und sich von Menschen fern halten, hat ihm die Anruferin vom Gesundheitsamt genau erklärt) und ihm fällt jetzt schon die Decke auf den Kopf. Und eigentlich ging es Ralf schon am dritten Grippetag wieder super gut, doch da endete natürlich seine Erfahrung mit der bösen Grippe und sein erster Artikel. Das aber war blöd, denn schließlich lautete der Auftrag seines Chefredakteurs (der mit dem rosa Hemd und dem vielen Gel im Haar), er habe gefälligst ein ganzes Grippe-Protokoll zu schreiben.
Deswegen legt Ralf im zweiten Teil gleich ganz schlimm krank nach: Rückfall am 4. Tag! So schlimm, dass sich auf Facebook „Beileidsbekundungen“ für ihn türmen. Jeder andere würde, wenn er vor seinem Ableben virtuelle Grüße zu seinem Tod geschickt bekäme, die Absender als Facebook-Freunde abwählen. Aber woher soll ein Redakteur der deutschen Tageszeitung mit den vier Buchstaben auch wissen, worin der Unterschied in der deutschen Sprache hinsichtlich eines ausgesprochenem Mitgefühls oder Genesungswünschen und Beileidsbekundungen liegt? Rolf findet die Beileidsbekundungen auf jeden Fall: „Schön!“
Ralf hat (s.o.) total viel Ahnung von diesem Virus und der hohen Infektionsrate, sagt aber dem TV-Team, das ihn total gerne interviewen würde, nur deshalb ab, weil's ihm jetzt schlechter geht. Nicht etwa weil er etwa zu Hause in Quarantäne liegt und sein Arzt ihn gebeten hat, schön zu Hause zu bleiben, damit er ihm das Wartezimmer nicht verseucht. Und weil Ralf als Medizinredakteur alles über diese „verdamte“ Grippe weiß, hatte er gestern total viel Angst um 11:35 Uhr und schreibt verzeifelt „Wann denn bloß endlich das Fieber aufhört und es bergauf geht? Oder ob es noch weiter bergab geht?“ Zur Strafe fängt auch Tag 5 mit Fieber an. Ralf schreibt dazu: „Super!“
Es bleibt spannend mit Ralf. Ich schicke Ralf herzliche Genesungswünsche und frage mich, was wohl wäre, wenn er jetzt ordentlich viele seiner Arbeitskollegen bei der großen deutschen Tageszeitung mit den vier Buchstaben angesteckt hätte? Vermutlich irgendwie: „Super!“
Nachtrag: Honk bleibt Honk! Im dritten Teil seines Grippe-Protokolls fühlt sich Ralf schon viel besser. Zwischendurch pinkelt er sich noch mal vor Angst schriftlich in die Hosen, weil doch jetzt ein Berliner gestorben ist und der war mindestens so fit wie Ralf und sechs Jahre jünger und … überall auf der Welt Menschen sterben an diesem Virus. (Und an vielen anderen Viren noch viel mehr …). Aber zum Glück rockt Facebook bei Ralf immer noch, ganz viele Leute, sogar welche von ganz weit weg, wünschen ihm jetzt nur noch „Gute Besserung!“ Ralf begreift das Upgrade von Beileidsbekundungen zu Genesungswünschen und findet: „Das baut auf!“
Samstag geht's Ralf wieder supergut, nur sein Freund kränkelt jetzt ein bisschen. Deswegen macht sich Ralf Sorgen. Und weil Ralf ja der tolle Gesundheitsredakteur von der deutschen Tageszeitung mit den vier Buchstaben ist und sich gerade mit dem „tückischen“ Virus infiziert hatte und deswegen total viel Ahnung von der Schweinegrippe, Quarantäne und Infektionsrisiken (Vampir!) hat, schickt er deshalb seinen möglicherweise auch infizierten Freund mal eben raus in die Welt und zur Arbeit. Weil: andere anstecken ist total: „Super“. Ach ja, und impfen hilft natürlich, rät jetzt der Ralf.
Übrigens, die einige Male, die ich in meinem Leben eine echte Grippe hatte, habe ich flach gelegen – so flach, dass ich garantiert die ersten vier Tage weder Rechner noch Fernseher anmachen konnte. Ralf aber kann Texte tippen und dumme Ratschläge erteilen und den Menschen zeigen, wie man alles richtig schön falsch macht, wenn man infiziert ist! BLÖD! (Hätte er doch nur wirklich 'ne Grippe gehabt!)
at 12:32 3 comments
Labels: große weite welt
wo Hatun starb, an ihrem Gedenkstein, tanzte gerade ein Hochzeitspaar mit der Hochzeitsgesellschaft bei Livemusik auf der Straße. Vier Jahre nach ihrem Tod durfte sie mitfeiern.
Schön!
at 17:47 1 comments
Labels: mein kiez
hatte ich aus Rührung beinahe Pipi in den Augen. Ein eher drittklassiges halböffentliches Örtchen aber eine erstklassig liebevoll gefaltete Ersatzrolle Toilettenpapier vom Discounter. Das Leben kann so schön sein!
at 12:36 0 comments
Labels: dies und das
A: „Wir konnten sie telefonisch nicht erreichen, da habe ich Ihr Konto sperren lassen.“
L: „Ja. … und warum?!?“
A: „Sie wollten doch mal vor einiger Zeit bei uns eventuell einen Riestervertrag abschließen, dafür fehlt uns jedoch noch Ihre Sozialversicherungsnummer.“
L: „Ja und wieso sperren Sie deswegen mein Konto?!?“
A: „Ich dachte mir, Sie melden sich dann schon …“
Tankpfand: blogsprache. Allerdings, das Unternehmen hat mit Courage und Fairness auf den Fehler reagiert.
at 13:25 3 comments
Labels: blogfreaks, große weite welt
wenn man drei Mal von einem Sachbearbeiter zum anderen verbunden wird, um dann zu hören: „Da können wir jetzt nichts mehr machen, das macht alles alleine der Computer.“ …
WTF?
at 15:29 1 comments
Labels: große weite welt
Die Statistiksoftware zeigt mir, dass heute nachmittag im Rahmen eines Seminars mein Blog (und det heißt Holy Fruit Salad! bitte!) besprochen werden soll. Das freut mich … in so illustrer Blog-Gesellschaft.
Dann wünsche ich allen Seminarteilnehmern viel Vergnügen, dem Seminarleiter ‘ne tolle Runde, allen viel Spaß die ganze Woche über – und wenn Fragen: dann fragen!
Und all' anderen Lesern erzähle ich heute einfach nur etwas über meine ureigene Meinung zum heutigen Montag-Wetter:
at 14:54 2 comments
Labels: dies und das